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Fremdeln bei Papa - was macht ihr da? Abwarten und das Beste hoffen?

27. Oktober 2015 um 9:44

Also noch mal eine dumme Frage von mir

Kurz unsere Vorgeschichte: bis zur 13. Woche war es dem Kurzen egal, wer ihn getröstet und ins Bett gebracht hat. Ging auch nicht anders, kolikbedingt gingen wir alle 3 auf dem Zahnfleisch. Dann durfte Papa ihn nicht mehr abends hinlegen. Zu den Schüben auch tagsüber nicht, aber dann war er auch bei mir unausstehlich.

Jetzt (nächste Woche wird er 6 Monate) kann ich nicht mal mehr kurz Luft tanken, wenn Papa nach Hause kommt. Gespielt wird meist: Papa trägt dich -- Mama hinterher. Dann gehts. Aber so richtig zufrieden isser dabei nicht. Eigentlich will er nur Mama. (Stillen hat nicht geklappt, am Milchgeruch kanns nicht liegen, und ein Fläschchen nimmt der Hunger auch vom Papa, aber sonst wirds schwierig). Sind wir tagsüber irgendwo (Pekip o.ä.), ist er aber gar nicht schüchtern, ganz mit Gucken beschäftigt und dreht sich nicht einmal nach mir um.

Ich möchte, dass mein Freund einfach mehr Zeit investiert und auch mit ihm spielt oder ihn einfach umherträgt, wenn ich dabei bin, einfach damit es wieder besser klappt. Aber entweder ist er beruflich unterwegs (kommt heim, wenn der Kurze schon müde vom Tag ist) oder dann halt geschafft und sihet nicht ein, dass wir beide "am Kind" sind (wenn ich eh da bin, kann er ja was andres machen ...). Er meint, das ist so ne Phase, das geht von allein wieder weg und dann müsse der Kurze eben mal kurz unzufrieden sein. Ich kann mich aber nicht entspannen, z.b. wenn ich abend mal ins Fitnessstudio will, wenn ich weiß, dass mein Kind dann bei Papa brüllt ...
Und eigentlich wollte ich doch bald wieder schwanger werden, pack ich das mit nem schweren Dauer-Mama-Kind, das nur bei mir aufn Arm will? Alles irgendwie doof ...

Also wie sind da eure Erfahrungen? Irgendwelche Tipps?

Danke schonmal und viele Grüße!!

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27. Oktober 2015 um 11:50

Ich schätze,
mit 6 Monaten kriegt ein Baby schon einige Reiz-Reaktions-Ketten mit. Und ich sollte ihn nicht dran gewöhnen, dass er beim leisesten Fiepen Papa sofort wieder abgeknöpft wird -- besser ist, ich bleibe erstmal einfach in der Nähe und hab gute Laune. Statt genervt zu sein, wenn die Jungs angedackelt kommen -- dann isser ja wieder verunsichert und Papas schlechte Laune wächst auch. Ich denke, es ist ein guter Tipp, ein besonders attraktives Spielzeug und eine besondere Aktivität (ein Singspiel o.ä.) tagsüber auszusparen und für die Papa-Zeit abends zu reservieren. Dass er einfach dadurch abgelenkt ist und merkt, schön, bei Papa isses ja auch gut. Dann darf der halt auch mal ne Windel wechseln

Ob man das jetzt Machtspielchen nennt oder gewohntes Verhalten/gewohnte Bedürfnisäußerung, ist mir jetzt erstmal wurscht. Hier sollte jedenfalls keiner gedisst werden, der ernsthaft versucht, mir zu raten und was genau ich dann aus dem Rat mache, ist ja mein Problem.

In dem Fall für mein Kind da sein und am Papa arbeiten!! Dass der den Kurzen AUCH nimmt, wenn Mutti ja SOWIESO da ist. Das unser Abend wieder mehr Familien-Zeit und nicht allseitige Nerv-Zeit wird. Vielleicht färbt das dann positiv auf den Kleinen ab und die Phase lässt sich schneller oder wenigstens einfacher hinter uns bringen. Und dann kann ich ja auch besser schwanger werden wenns mental wieder bei uns allen dreien hinhaut.

Für weitere Ideen und konstruktive Ergänzungen bin ich nach wie vor dankbar!

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27. Oktober 2015 um 13:04

Ist nur ne phase
Mein Großer ist ein absolutes Papakind. Aber auch er hat Phasen, in denen er den Papa kaum an sich ran lässt. Genauso hat er auch Phasen, in denen er mich ablehnt.

Das wird wieder. Jedoch sollte der Papa nicht resignieren und trotzdem weiter die Papa-Kind-Beziehung aufrecht erhalten.

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27. Oktober 2015 um 20:34

Mööönsch Schnuckeweide
wenn wir alle deine Worte so auf die Goldwaage legen würden wie du unsre

"du wärst gar nicht so gestresst und genervt, glaub ich, wenn dir das mit dem mangelnden papa-engagement nicht grad erst jetzt einfallen würde und du es mit gewalt jetzt würdest ändern wollen" ich halte generell nicht so viel von Gewalt und auch langfristige Entwicklungen kann ich schon beobachten, tjaaa...


"grundsätzlich ist es aber nicht die dümmste idee" na da hab ich ja noch mal Schwei gehabt

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27. Oktober 2015 um 20:35

Es baut sich so auf ...
... Leute, die mich nur anbrüllen, mag ich irgendwann auch nicht mehr so gern --- grundsätzlich vergöttert er ihn aber

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27. Oktober 2015 um 20:37
In Antwort auf claire1huxtable

Ist nur ne phase
Mein Großer ist ein absolutes Papakind. Aber auch er hat Phasen, in denen er den Papa kaum an sich ran lässt. Genauso hat er auch Phasen, in denen er mich ablehnt.

Das wird wieder. Jedoch sollte der Papa nicht resignieren und trotzdem weiter die Papa-Kind-Beziehung aufrecht erhalten.

Genau,
... es ist eben auch ne frustrierende Situation für ihn, aber er bleibt immerhin dran!

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27. Oktober 2015 um 20:38
In Antwort auf rosenalbe

Es baut sich so auf ...
... Leute, die mich nur anbrüllen, mag ich irgendwann auch nicht mehr so gern --- grundsätzlich vergöttert er ihn aber

Anbrüllen?
Wer brüllt wen an?

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27. Oktober 2015 um 20:41
In Antwort auf rosenalbe

Es baut sich so auf ...
... Leute, die mich nur anbrüllen, mag ich irgendwann auch nicht mehr so gern --- grundsätzlich vergöttert er ihn aber

Na er jault und brüllt zuweilen,
bis er wieder bei Mama ist. Papa brüllt übrigens NICHT zurück

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