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Fremdeln mit 4 Monaten?

12. April 2006 um 22:04 Letzte Antwort: 22. September 2014 um 12:05

Hallo Ihr Lieben,

habe da ein Problem. Meine Kleine ist jetzt 4 1/2 Monate alt und fremdelt extrem. Und das geht schon so als sie drei Monate alt war. Dachte zuerst, es wäre eine Phase aber anscheinend war es doch keine.

Heute waren wir z.B. bei ihrem Opa und sobald sie eben die "fremden" Gesichter sieht zieht sie ihre Schnute und weint. Ich kann nicht mal auf Toilette gehen, ohne dass sie zu weinen anfängt. Es ist ja auch nicht so, als ob sie ihn noch nie gesehen hat. Sie sieht ihn so alle ein bis zwei Wochen.

Und an Mangels Kontakt zur Außenwelt liegt es auch nicht. Sie kommt oft genug "unter Leuten". Nur wenn wir halt in "fremde" Wohnungen sind, geht das Geschrei los. Muss ich jetzt wirklich alle Leute immer zu mir einladen, damit sie ihre gewohnte Umgebung hat? Ist halt schon traurig, wenn wir bei Opa und Oma sind, dass sie dann wirklich die ganze Zeit am Weinen ist.

Ist das denn bei Euch auch so? Ich dachte immer, die Fremdelphase kommt erst später.

Soll ich einfach darüber hinwegsehen und nach wie vor zu meinen Eltern fahren mit der Einstellung: Da muss sie halt durch?!

Bin ratlos.....

Liebe Grüße von
Dani und Hanna (*24.11.05)

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1. September 2006 um 22:44

Frühes Fremdeln
Liebe Dani

auf meiner Internetsuche nach Ursachen von früher Fremdenangst bin ich auf deinen Beitrag gestossen - unsere Alma ist etwas älter als 4 Monate und reagiert auch schon seit einiger Zeit ziemlich heftig auf Fremde, unter anderem auf ihren Opa, was natürlich für alle Beteiligten anstrengend sein kann. Heute waren wir beim KInderarzt für die 4-Monats-Untersuchung und der war auch etwas überrascht über die heftige Reaktion, hat dann allerdings gesagt, das sei ein "Zeichen von Intelligenz". Das ist ja schön und gut, aber mir wärs doch lieber, sie könnte etwas vertrauensvoller auf Fremde und Verwandte reagieren... Und es ist das gleiche Phänomen wie bei euch: Die Umgebung machts aus. In ihren eigenen vier Wänden fühlt sich Alma offensichtlich weniger unsicher gegenüber (mehr oder weniger) Unbekannten, in fremden Umgebungen kanns ziemlich hart werden. Wie siehts denn bei euch mittlerweile aus? Dein Beitrag ist ja schon 4 Monate her (etwas älter als unsere Tochter - sie wurde am 21.4.06 geboren) - hat sich etwas verändert und darf Opa jetzt hingucken? Wäre ja sehr beruhigend zu hören!

Liebe Grüsse, Gisela

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2. September 2006 um 19:23
In Antwort auf margo_12151142

Frühes Fremdeln
Liebe Dani

auf meiner Internetsuche nach Ursachen von früher Fremdenangst bin ich auf deinen Beitrag gestossen - unsere Alma ist etwas älter als 4 Monate und reagiert auch schon seit einiger Zeit ziemlich heftig auf Fremde, unter anderem auf ihren Opa, was natürlich für alle Beteiligten anstrengend sein kann. Heute waren wir beim KInderarzt für die 4-Monats-Untersuchung und der war auch etwas überrascht über die heftige Reaktion, hat dann allerdings gesagt, das sei ein "Zeichen von Intelligenz". Das ist ja schön und gut, aber mir wärs doch lieber, sie könnte etwas vertrauensvoller auf Fremde und Verwandte reagieren... Und es ist das gleiche Phänomen wie bei euch: Die Umgebung machts aus. In ihren eigenen vier Wänden fühlt sich Alma offensichtlich weniger unsicher gegenüber (mehr oder weniger) Unbekannten, in fremden Umgebungen kanns ziemlich hart werden. Wie siehts denn bei euch mittlerweile aus? Dein Beitrag ist ja schon 4 Monate her (etwas älter als unsere Tochter - sie wurde am 21.4.06 geboren) - hat sich etwas verändert und darf Opa jetzt hingucken? Wäre ja sehr beruhigend zu hören!

Liebe Grüsse, Gisela

Hallo gisela
also ich kann dir nur sagen das es bei Hannah uch so war und seit ein-zwei wochen ist es auch wieder weg...das hat glaub was mit dem Schub um die 19. woche zu tun...sie mögen keine menschen mit brillen o.ä. eben alles was nich nach mama aussieht ...der schub beginnt bereits um die 13.-14. woche herum und endet in der 20. kann also bei dir durchaus sein.
ich kann dir ein gutes buch empfehlen "oje, ich wachse" dort steht sowas alles drin

hoffe ich hab dir ein bisschen geholfen

LG Katja mit Hannah (*12.04.06)

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2. September 2006 um 21:34
In Antwort auf margo_12151142

Frühes Fremdeln
Liebe Dani

auf meiner Internetsuche nach Ursachen von früher Fremdenangst bin ich auf deinen Beitrag gestossen - unsere Alma ist etwas älter als 4 Monate und reagiert auch schon seit einiger Zeit ziemlich heftig auf Fremde, unter anderem auf ihren Opa, was natürlich für alle Beteiligten anstrengend sein kann. Heute waren wir beim KInderarzt für die 4-Monats-Untersuchung und der war auch etwas überrascht über die heftige Reaktion, hat dann allerdings gesagt, das sei ein "Zeichen von Intelligenz". Das ist ja schön und gut, aber mir wärs doch lieber, sie könnte etwas vertrauensvoller auf Fremde und Verwandte reagieren... Und es ist das gleiche Phänomen wie bei euch: Die Umgebung machts aus. In ihren eigenen vier Wänden fühlt sich Alma offensichtlich weniger unsicher gegenüber (mehr oder weniger) Unbekannten, in fremden Umgebungen kanns ziemlich hart werden. Wie siehts denn bei euch mittlerweile aus? Dein Beitrag ist ja schon 4 Monate her (etwas älter als unsere Tochter - sie wurde am 21.4.06 geboren) - hat sich etwas verändert und darf Opa jetzt hingucken? Wäre ja sehr beruhigend zu hören!

Liebe Grüsse, Gisela

Fremdeln...
Liebe Gisela,

also meine Hanna ist jetzt 9 Monate alt und fremdelt nach wie vor. Irgendwie schön zu wissen, dass es ein Zeichen von Intelligenz wäre. Klingt zumindest nicht schlecht. Das könnte ich den Leuten erzählen, die mein Kind dann immer etwas bemitleidet ansehen und meinen: "Mei die fremdelt aber ganz schön stark".

Sie braucht halt eine Weile, bis sie "auftaut". Auf den Arm nehmen darf man sie halt nicht, aber wenn wir z.B. beim Opa für drei vier Stunden sind, dann darf er sie sogar mal anfassen. *g*

Meiner Meinung nach liegt das auch daran, dass sie ihren Opa doch viel zu wenig sieht. Wenn man sich mal zwei Wochen lang nicht sieht, meint Hanna wohl immer wieder, er wäre ein Fremder. Mit meiner Nachbarin unternehmen wir fast täglich etwas und sie darf meine Hanna sogar auf den Arm nehmen.

Mittlerweile mache ich mir nicht mehr so viele Gedanken. Meine Güte, die einen rennen halt jedem Fremden hinterher und meine ist halt etwas anhänglicher. Das wird bestimmt alles besser werden, wenn sie mal laufen kann. (Hoffe ich *g*)

Hoffe, Dir gehts mit Deiner Tochter etwas besser.

Liebe Grüße, Dani

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20. November 2006 um 16:00

Fremdeln
Hallo Dani,
Dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, aber ich wünsche Dir, dass sich das Fremdeln bei Hanna mittlerweile gelegt hat. Vielleicht kannst Du uns ja einen Tipp geben. Bei uns ist es genau so. Angefangen hat es auch so um den 4. Monat herum. Jetzt ist Nele 9 Monate alt und fremdelt immer noch extremst! Mittlerweile weiß ich auch nicht mehr weiter - ich sehe immer zu, dass sie unter die Leute kommt, mit anderen Kindern zusammen ist, zur Tagesmutter geht sie seit 1 Monat auch 3 mal die Woche (dort klappts aber jetzt).... Mir tut es einfach immer nur leid, wenn die Großeltern sich freuen, sie endlich mal wieder zu sehen und Nele dann sofort anfängt zu weinen. Leider wohnen alle Omas und Opa weiter weg, so daß wir sie ca. 1 mal im Monat sehen. Ich bin mittlerweile auch schon ziemlich verzweifelt und hoffe auf Besserung. Alle trösten mich immer damit, das Fremdeln ja sooooo wichtig ist!
Vielleicht hast Du ja einen Tipp?!

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20. November 2006 um 16:07

Also..
..mein Lukas ist 4 Monate alt und er fremdelt auch seid ca .3Wochen..nur auf Mamas oder papas sicherem Schoß wird ein Lächeln riskiert!

LG Larissia

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21. November 2006 um 20:54
In Antwort auf siofra_12824087

Fremdeln
Hallo Dani,
Dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, aber ich wünsche Dir, dass sich das Fremdeln bei Hanna mittlerweile gelegt hat. Vielleicht kannst Du uns ja einen Tipp geben. Bei uns ist es genau so. Angefangen hat es auch so um den 4. Monat herum. Jetzt ist Nele 9 Monate alt und fremdelt immer noch extremst! Mittlerweile weiß ich auch nicht mehr weiter - ich sehe immer zu, dass sie unter die Leute kommt, mit anderen Kindern zusammen ist, zur Tagesmutter geht sie seit 1 Monat auch 3 mal die Woche (dort klappts aber jetzt).... Mir tut es einfach immer nur leid, wenn die Großeltern sich freuen, sie endlich mal wieder zu sehen und Nele dann sofort anfängt zu weinen. Leider wohnen alle Omas und Opa weiter weg, so daß wir sie ca. 1 mal im Monat sehen. Ich bin mittlerweile auch schon ziemlich verzweifelt und hoffe auf Besserung. Alle trösten mich immer damit, das Fremdeln ja sooooo wichtig ist!
Vielleicht hast Du ja einen Tipp?!

Hallo Silke,
also leider fremdelt Hanna immernoch. Sie wird am Freitag 1 Jahr alt. Tips kann ich leider nicht geben. Auf hilfreiche Tips warte ich nämlich selbst. *g*

Dazu kommt noch, dass sie immer an meinem Rockzipfel hängt. Ich darf nicht den Raum verlassen. Sogar bei Papa wird nach mir geschriehen.

Da hilft meines Wissens gar nichts. Das einzige was ich halt mache ist, dass ich es akzeptiere. Das heißt, ich zwinge sie nicht zu ihrem Opa auf den Schoß zu gehen. Ich lasse sie entscheiden, wann sie jemanden anlächeln möchte. Und das mit dem anhänglich sein.... Naja, es gibt Tage da stört mich das nicht. Aber dann gibts halt Tage, wo ich ihr sage: "Jetzt lass doch mal mein Bein los, ich gehe nur schnell das Fenster zu machen!!" *g*

Naja.... Ich glaube das alles legt sich, wenn die Kinder richtig rumlaufen und sprechen können. Hanna läuft zwar auch schon, aber nur zu Hause.

Ich habe eine Freundin, deren Kind rennt z.B. mit jedem mit. Egal ob Mann oder Frau. Freund oder Feind. Da muss ich sagen, ist mir ein anhängliches, fremdelndes Baby lieber.

Soviel dazu.

Also Kopf hoch... es könnte schlimmer sein.

Liebe Grüße
Dani

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7. September 2007 um 23:25

Frühes Fremdeln
Hallo an alle Mütter von Fremdel- Babys,

zunächst einmal bin ich total froh, dass es augenscheinlich ziemlich viele gibt mit "Frühfremdlern". Unsere Lena hat ziehmlich pünktlich mit 2 1/2 Monaten damit angefangen, also super früh. Aufgefallen ist mir das zum ersten mal bei der Babymassage. Bin total unvoreingenommen hingegangen mit der Gewissheit, dass sich mein Kind nackig ja sehr wohl fühlt. Spätenstens nach einem intensiven Blick in die Runde und somit die fremden Gesichter fing das Gebrüll an, ich musste Sie also in den Arm nehmen. Interessant ist, dass dieses Weinen speziell ist, was man von zu Hause gar nicht kennt, sind auch Tränen dabei,das war auch neu. Seitdem ist sie sehr skeptisch jedem gegenüber und will nur bei der Mama im Arm liegen. Unglaublich ist auch, dass Sie zu Hause ein anderes Baby ist, richtig munter und lebendig. Woanders fühlt Sie sich einfach nicht wohl, und dass lässt Sie alle spüren. Komischerweise ist sie aber nicht konsequent in ihrem Verhalten, z.Bsp. waren wir letztens bei Freunden, die wir eher selten sehen, da liess sie sich sogar rumtragen, aber bei den Grosseltern ist es meistens sehr dramatisch. Naja, insgesamt finde ich es auch sehr unbefriedigend, hoffe aber dass es nur eine Phase ist. Ausserdem bin ich froh dass Sie ansonsten ein gesundes und hübsches kleines Mädchen ist, und das ist das wichtigste.
Was ich eigentlich berichten wollte: Heute hat unser Kinderarzt gesagt, das Fremdeln so früh nichts beunruhigendes ist, und das es ein Zeichen dafür ist, dass Ihr soziales Verhaltensmuster bzw. ihre soziale Intelligenz schon sehr weit entwickelt ist, in dieser Hinsicht sei sie also "frühreif", ich solle mir also überhaupt keine Sorgen machen. Mein schlechtes Gewissen, nicht so viel unter Leute zu gehen, sei auch total unbegründet, man könne ja nichts erzwingen.
Zufällig habe ich heute mit der Leiterin des Baby- Schwimmkurses gesprochen, da ich das bald mit Lena machen möchte, mir aber unsicher bin wegen ihres Fremdelns. Sie hörte sich meine Geschichte an und hat total kritisch reagiert: An meiner Stelle würde Sie der Sache nachgehen, man könne so etwas sehr gut homöopathisch behandeln, mit Erfolg. Sie sagt es sei nicht normal, mit 12 Wochen zu fremdeln, und es läge auch nicht daran, dass man zu wenig unternimmt. Sie findet es auch nicht gut, wenn man die Babys einem zu hohen Stresslevel aussetzt, sie brauchen einfach Ihr Nest in dem sie sich geborgen fühlen. Trotzdem dürfen Sie so früh keine Scheu vor Menschen entwickeln, dass könnte sich manifestizieren. Und eine homöopathische Behandlung könne ihr den Weg zeigen, wieder offen gegenüber andere Menschen zu treten.
Ich werde Lena einfach noch eine Zeit lang beobachten, glaube aber nicht dass ihr Verhalten behandelt werden muss. Ich denke manche Kinder brauchen eben etwas mehr Zeit als andere, und wie gesagt: Es gibt schlimmeres!!!

Liebe Grüsse an alle Mamas und ich hoffe, noch ein paar Meinungen oder Erfahrungen zu diesem Thema lesen zu können.

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22. September 2014 um 12:05

Ich bräuchte Hilfe
Ich wohne noch bei meinen Eltern mit meinem kleinen Prinz (3 Monate)
Und war für ein Wochenende bei seinem Vater.
Ich kam Sonntag Abend nach Hause und es war nicht wie immer..
Sonst freut sich der kleine Prinz alle zu sehen nur dieses mal nicht er verkrampfte sich und fing an zu schreien.
Was könnte das sein? Und hört das wieder auf ?

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