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Frühchen einfach sterben lassen?

4. März 2011 um 12:03

Ich habe vor ein paar Tagen einen Bericht im Fernsehen über extreme Frühchen gesehen und eines lässt mich nicht los: es wurde gesagt, daß in der Schweiz Frühchen die vor der 27.SSW geboren werden einfach nicht behandelt werden, sie sterben einfach weil sie qualvoll ersticken, sie müssten ja beatmet werden.
Das ist so unfassbar, daß ich das gar nicht glauben kann! Da war eine Mutter die ihr Mädchen in der 24.SSW in Deutschland geboren hat und das Mädchen ist jetzt vier Jahre alt und gesund.
Ich kann es einfach nicht glauben daß so hilfsbedürftige kleine Wesen einfach nicht behandelt werden.
Kann mir bitte jemand sagen daß das schlecht recherchiert ist und nicht stimmt?

Julia

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4. März 2011 um 12:07

Ich hoffe,
dass das nicht stimmt! Das ist ja furchtbar, das ist doch Mord!

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4. März 2011 um 12:11


stimmt lieder schau mal hier:

http://www.careum-explorer.ch/careum/Hoehere_Ueberlebensrate_extremer_Fruehgeburten_in_der_Schweiz.php

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4. März 2011 um 12:14

Als erstes
war es ein Bericht von RTL.

Als zweites: wurden hier breits Addressen genannt. Und auch hier wird entschieden und zwar vor vor der 24 ssw. lässt man das kind sterben oder veruscht man alles, das wird hier gemeinsam mit den Eltern entschieden.

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4. März 2011 um 12:37

..
meine beiden waren frühchen (KEINE extremfrühchen "nur" 6 und 4 1/2 wochen zu früh).. aber beide lagen einige zeit auf der frühchenintensiv und deshalb hab ich dort einiges gesehen und mitbekommen.

ich habe mich dort auch mit dem oberarzt dieser abteilung unterhalten und er sagte zu mir "bei extremfrühchen (z. b. 24. woche) machen wir es vom kind abhängig. wenn das kind kämpft und einen lebenswillen hat, dann bekommt es alle unterstützung, die wir ihm geben können, wenn wir allerdings merken, dass so ein kleines wesen keine kraft zum kämpfen hat und auch lieber gehen möchte, dann respektieren wir das und begleiteten das baby und die eltern auf dieser reise"

ich finde das eine sehr schöne und tolle "vorgehensweise".. egal wie klein das baby ist, wenn es leben möchte, dann sollte man ihm dabei helfen, wenn es allerdings das nicht möchte und keine kraft zum kämpfen hat, dann sollte man es wirklich mit viel liebe und würde zu den engeln ziehen lassen...

in unserer nachbarschaft gibt es einen fall, bei dem die eltern um jeden preis das kind behalten wollten und den ärzten einen unheimlichen druck gemacht haben.. das mädchen ist nun 12 jahre alt, blind, taub und hat eigentlich gar nichts vom leben... auch wenn es den eltern schwer fällt loszulassen, aber in diesem fall hätte der wunsch des mädchens respektiert werden sollen, denn so hat die kleine ein erbärmliches leben (zwischenzeitlich lebt sie nämlich im heim, weil die eltern mti einem so schwer kranken kind überfordert waren....)

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4. März 2011 um 12:41
In Antwort auf skadi05

..
meine beiden waren frühchen (KEINE extremfrühchen "nur" 6 und 4 1/2 wochen zu früh).. aber beide lagen einige zeit auf der frühchenintensiv und deshalb hab ich dort einiges gesehen und mitbekommen.

ich habe mich dort auch mit dem oberarzt dieser abteilung unterhalten und er sagte zu mir "bei extremfrühchen (z. b. 24. woche) machen wir es vom kind abhängig. wenn das kind kämpft und einen lebenswillen hat, dann bekommt es alle unterstützung, die wir ihm geben können, wenn wir allerdings merken, dass so ein kleines wesen keine kraft zum kämpfen hat und auch lieber gehen möchte, dann respektieren wir das und begleiteten das baby und die eltern auf dieser reise"

ich finde das eine sehr schöne und tolle "vorgehensweise".. egal wie klein das baby ist, wenn es leben möchte, dann sollte man ihm dabei helfen, wenn es allerdings das nicht möchte und keine kraft zum kämpfen hat, dann sollte man es wirklich mit viel liebe und würde zu den engeln ziehen lassen...

in unserer nachbarschaft gibt es einen fall, bei dem die eltern um jeden preis das kind behalten wollten und den ärzten einen unheimlichen druck gemacht haben.. das mädchen ist nun 12 jahre alt, blind, taub und hat eigentlich gar nichts vom leben... auch wenn es den eltern schwer fällt loszulassen, aber in diesem fall hätte der wunsch des mädchens respektiert werden sollen, denn so hat die kleine ein erbärmliches leben (zwischenzeitlich lebt sie nämlich im heim, weil die eltern mti einem so schwer kranken kind überfordert waren....)


Das hast du sehr schön geschrieben. Ich stimme dir voll und ganz zu.

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