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Frühchen stillen?

11. November 2013 um 11:44

Wer hat es gewagt und wie hart war es? Zudem werd ich mindestens 2 mal ohne die Kleine in ein anderes Krankenhaus zur OP müssen.
Es ist mein großer Wunsch die Kleine zu stillen, aber um mich vor ner großen Enttäuschung zu bewahren bin ich drauf und dran es gleich sein zu lassen.

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11. November 2013 um 11:56


Wende Dich doch am Besten an eine Stillberaterin. Die können die sicher weiterhelfen. Oder guck mal ins stillen-und-tragen-Forum. Da sind auch immer Stillberaterinnen unterwegs.
Ich wünsche Dir alles Gute

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11. November 2013 um 12:01

Mopsi
Ich hab mit fruhchen überhaupt keine Erfahrung.
Aber ich möchte trotzdem kurz was zu dem Thema schreiben:

Hab vor einiger Zeit eine bekannte.getroffen die auf einer frühchenstadion arbeitet. Sie hat mir recht aufgebracht erzählt wie.genervt sie und ihre Kolleginnen von Müttern sind die ihre frühchen stillen wollen. Das wäre ihrer Meinung nach viel zu viel Stress für die Babys den sie ihrem Kind nieeee zumuten wuerde.

Also was ich dir damit sagen will: ich teile ihre Meinung nicht aber informiere am besten im voraus das kkh oder wenn möglich wähle eins aus in dem nicht diese Einstellung herrscht!

LG catsy

ps: das kkh in dem meine bekannte arbeitet ist gar nicht soooo weit von dir entfernt

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11. November 2013 um 12:05

Huhu
Erstmal vorne weg, mein frühchen war nicht ganz so früh wie deins sein wird... sie kam bei 35+0. Also ich war in einem seeehr stillfreundlichen Krankenhaus wo auch gerade auf der Neo sehr viel Wert aufs stillen gelegt wurde mit speziellen stillberaterinnen usw. Vielleicht kannst du dich da ja mal erkundigen wie das in deinem Kh gehandhabt wird. Denn die Unterstützung vom Pflegepersonal ist finde ich immens wichtig. Ohne die gehts nicht. Den Rest haben die anderen ja hier schon geschrieben mit dem Brusternährungsset usw...
Ich wünsche dir alles alles Gute! Verfolge deine Geschichte hier schon die ganze Zeit und finde du bist soo stark, ehrlich. Bitte halt uns hier weiter auf dem Laufenden, auch wenn manche hier rum meckern. Ich lese sehr gerne von dir.
Lg Andrea

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11. November 2013 um 12:13

Bei uns
auf der Neo wurde Stillen absolut unterstützt!
Ich habe von Anfang an abgepumpt, da unsere Tochter nicht trinken konnte ( geboren mit 600g) und sie hat die Milch über die Magensonde bekommen. Alle Ärzte und Schwestern haben mich darin bestärkt, es gab extra auf der Neo eine Stillberaterin, nur für Fruhchenmamas, die versuchte mit Rat und Tat zu helfen, als meine Milch immer weniger wurde Obwohl ich direkt nach dem KS alle 2-3 Std pumpte und das Pensum nie wirklich verringerte, wurde meine Milch stetig weniger, vermutlich der Stress und die Angst um das Leben unserer Maus.
Die Schwestern versuchten wirklich alles, stellten mir eine elektrische Milchpumpe neben den Brutkasten, damit ich zum Pumpen nicht heimfahren oder Station wechseln muss. Außerdem hofften sie, dass beim Anblick der Kleinen die Milch besser fließt trotzdem versiegte die Milch nach 10Wochen, gerade als unsere Maus endlich von der Sonde weg, an die Flasche gewöhnt wurde Ich habe aber viele Mamis fort getroffen, die ihre Frühchen, z.T. Auch Extremfrühchen stillend mit nach Hause nahmen!
Ich fühle mich oft als Versagerin, dass es bei mir nicht geklappt hat Besonders weil unsere Motte oft frühchentypiscj Verdauungsprobleme hat und ich immer denke, das wäre mit Muttermilch nicht so schlimm geworden Aber ein Vierteljahr Intensivstatiob hat auch bei mir Spuren hinterlassen und ich habe es immerhin versucht!

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11. November 2013 um 12:41

Ja krass...
Dass sogar eine Ärztin (denen ja sonst eher stillunfreundlichkeit unterstellt wird) das mehr unterstützt als die Schwestern und stillberaterinnen.

Ich hätte auch echt nicht gedacht, dass meine bekannte und andere Schwestern das so krass sehen.
Aber denen gehts wahrscheinlich nur darum dass sie ihre Arbeit, von Müttern ungestört machen können...


LG

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11. November 2013 um 13:43

Danke euch!
Ich bin echt für Zuspruch dankbar und hoffe das ich die nötige Stärke Habe wenn es erforderlich ist. SuT werd ich mir mal anschauen und vielleicht vorab schonmal bei der LLL anrufen um mich beraten zu lassen? Ich schau nun erstmal wann ich den genauen Ks-Termin bekomme.

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11. November 2013 um 14:15

Auf jeden Fall probieren!
Wie ich in einem deiner anderen Threads schon geschrieben habe, kam meine kleine Tochter 11 Wochen zu früh. Klar, am Anfang wäre sie (wahrscheinlich) zu schwach gewesen zum Trinken. Aber noch ein Grund war, dass in meiner Milch irgendsoein Keim positiv war, der zwar nicht für mich, aber für das Kind nicht gut gewesen wär. Deshalb wurde meine Milch bis zur rechn. 32. Ssw pasteurisiert. Danach durfte ich probieren sie anzulegen.
Ab da hab ich jeden Tag versucht, ihr die Brust zu geben.

Es ist auf jeden Fall mühselig, das stimmt. Und wie eine andere Userin schrieb, die Milch wird irgendwann weniger, auch beim Abpumpen. Zumindest hatte ich das Gefühl.
Ich hab von Anfang an gepumpt. Am 3. Tag wurde aus den ersten Tropfen mehr. Ich war auch in einem sehr stillfreundlichen Kh. Alles, was ich gebracht habe in die Milchküche, wurde eingefroren und ihr nach und nach gegeben. Sie bekam es 4 bis 5 Wochen über die Sonde. Aber schon nach 2 Wochen oder so haben sie sie Stück für Stück ans Fläschchen rangeführt. Das hat sie gut gemacht, keine Probleme. Irgendwann dann eben soweit, dass sie die Sonde gar nicht mehr brauchte.

Du musst dir aber darüber im Klaren sein, dass es Stress bedeutet. Wenn es einem aber wichtig ist, zu stillen - und gerade bei Frühchen, ich hätt mir nichts anderes vorstellen können - dann meistert man diese ersten Wochen mit Abpumpen, Hinbringen, Stillversuche im Kh auch!

Unsere Stillversuche im Kh waren nur mäßig erfolgreich. Die Mumi wird mit diesem "Mastfutter" angereichert, die Kinder sind pappsatt von dem Zeug. Und wenn Mami dann kommt, und sie sich ihre nächste Mahlzeit erkämpfen müssen an der Brust, klappt das nicht immer so. Nicht entmutigen lassen! Für mich stand immer fest, dass ich sie daheim gleich auf Vollstillen nach Bedarf (und nicht nach Uhrzeit) umstellen will und dass das schon klappen wird! Und es hat funktioniert!

Im Kh muss es halt Organisation und Plan geben, die kommen ja sonst nicht hinterher. Und auch wenn die Regelungen so Mutter-Kind-freundlich sind, dass du z.B. zu jeder Zeit hindarfst, wirst du trotzdem aif Personal stoßen, die dir das Gefühl geben du störst "Das Kind braucht seine Ruhe" "Hm, naja, eigentlich können sie es nicht rausbekommen, dann und dann ist das und das dran"... Zahlen, Wiegen, Uhrzeiten, Pläne...Darauf muss man sich einstellen! Aber es geht auch vorbei! Und es ist DEIN Kind! Niemand wird dir verbieten können, dazusitzen und sein Händchen zu halten, es zu streicheln, es zu stillen und ihm zwischen all den Geräten und Kitteln Geborgenheit zu geben - die es nämlich genauso und noch vielmehr braucht als all die medizinische Versorgung um es herum! (Das war nämlich vor hundert Jahren oder wann das Problem bei diesem Experiment - die Folgeerscheinung hat man Hospitalismus genannt...wer's nicht kennt, einfach mal googeln)

Und ehrlich gesagt: Dein Mäuschchen ist ja schon relativ "weit", zumindest kein Extremfrühchen...vielleicht macht es sich so gut, dass es noch nichtmal (oder nur kurz) in den Inkubator muss. Und vielleicht klappt das auch schnell mit dem Trinken. Wichtig ist, von Anfang an abpumpen!

Nochmal zur Erinnerung: meine Tochter ist 5! Wochen vor eigentlichem Geburtstermin entlassen worden mit knapp 2 kg! Und ich stille voll, hab es auch vor bis sie korrigiert ein halbes Jahr alt ist. Und auch dann will ich nur langsam, ähnlich wie bei BabyLedWeaning mit Beikost starten! Wenn die Mumi schon für ein Reifgeborenes so gut ist, erst recht doch für die Frühchen! Es kann alles gut werden!
Natürlich hast du noch die Zusatzherausforderungen mit den OPs. Dafür wünsch ich dir natürlich auch alles Gute! Kopf nur nicht hängen lassen, wenn dir die Kacke bis zum Hals steht

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11. November 2013 um 14:26
In Antwort auf harlekin24

Bei uns
auf der Neo wurde Stillen absolut unterstützt!
Ich habe von Anfang an abgepumpt, da unsere Tochter nicht trinken konnte ( geboren mit 600g) und sie hat die Milch über die Magensonde bekommen. Alle Ärzte und Schwestern haben mich darin bestärkt, es gab extra auf der Neo eine Stillberaterin, nur für Fruhchenmamas, die versuchte mit Rat und Tat zu helfen, als meine Milch immer weniger wurde Obwohl ich direkt nach dem KS alle 2-3 Std pumpte und das Pensum nie wirklich verringerte, wurde meine Milch stetig weniger, vermutlich der Stress und die Angst um das Leben unserer Maus.
Die Schwestern versuchten wirklich alles, stellten mir eine elektrische Milchpumpe neben den Brutkasten, damit ich zum Pumpen nicht heimfahren oder Station wechseln muss. Außerdem hofften sie, dass beim Anblick der Kleinen die Milch besser fließt trotzdem versiegte die Milch nach 10Wochen, gerade als unsere Maus endlich von der Sonde weg, an die Flasche gewöhnt wurde Ich habe aber viele Mamis fort getroffen, die ihre Frühchen, z.T. Auch Extremfrühchen stillend mit nach Hause nahmen!
Ich fühle mich oft als Versagerin, dass es bei mir nicht geklappt hat Besonders weil unsere Motte oft frühchentypiscj Verdauungsprobleme hat und ich immer denke, das wäre mit Muttermilch nicht so schlimm geworden Aber ein Vierteljahr Intensivstatiob hat auch bei mir Spuren hinterlassen und ich habe es immerhin versucht!

Mach dir keinen Kopf!
Ein viertel Jahr ist auch ne heftig lange Zeit! Mir haben die 6 Wochen schon gereicht!
Du hast es ja versucht, so gut es ging! Mit "Versagen" hat das nichts zu tun!
Bei mir wurde es dann auch schon wenige. Aber ich hatte halt das Glück, dass ich sie dann nach 6 Wochen daheim hatte und sie durchs Saugen die Milchmenge wieder regulieren konnte.

Was diese Bauchprobleme angeht: Meine hat auch teilweise noch schlimm zu kämpfen, auch beim Trinken...trotz ununterbrochener MuMiZufuhr...das hat also nicht unbedingt was damit zu tun!

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11. November 2013 um 14:29
In Antwort auf crystalbride1

Auf jeden Fall probieren!
Wie ich in einem deiner anderen Threads schon geschrieben habe, kam meine kleine Tochter 11 Wochen zu früh. Klar, am Anfang wäre sie (wahrscheinlich) zu schwach gewesen zum Trinken. Aber noch ein Grund war, dass in meiner Milch irgendsoein Keim positiv war, der zwar nicht für mich, aber für das Kind nicht gut gewesen wär. Deshalb wurde meine Milch bis zur rechn. 32. Ssw pasteurisiert. Danach durfte ich probieren sie anzulegen.
Ab da hab ich jeden Tag versucht, ihr die Brust zu geben.

Es ist auf jeden Fall mühselig, das stimmt. Und wie eine andere Userin schrieb, die Milch wird irgendwann weniger, auch beim Abpumpen. Zumindest hatte ich das Gefühl.
Ich hab von Anfang an gepumpt. Am 3. Tag wurde aus den ersten Tropfen mehr. Ich war auch in einem sehr stillfreundlichen Kh. Alles, was ich gebracht habe in die Milchküche, wurde eingefroren und ihr nach und nach gegeben. Sie bekam es 4 bis 5 Wochen über die Sonde. Aber schon nach 2 Wochen oder so haben sie sie Stück für Stück ans Fläschchen rangeführt. Das hat sie gut gemacht, keine Probleme. Irgendwann dann eben soweit, dass sie die Sonde gar nicht mehr brauchte.

Du musst dir aber darüber im Klaren sein, dass es Stress bedeutet. Wenn es einem aber wichtig ist, zu stillen - und gerade bei Frühchen, ich hätt mir nichts anderes vorstellen können - dann meistert man diese ersten Wochen mit Abpumpen, Hinbringen, Stillversuche im Kh auch!

Unsere Stillversuche im Kh waren nur mäßig erfolgreich. Die Mumi wird mit diesem "Mastfutter" angereichert, die Kinder sind pappsatt von dem Zeug. Und wenn Mami dann kommt, und sie sich ihre nächste Mahlzeit erkämpfen müssen an der Brust, klappt das nicht immer so. Nicht entmutigen lassen! Für mich stand immer fest, dass ich sie daheim gleich auf Vollstillen nach Bedarf (und nicht nach Uhrzeit) umstellen will und dass das schon klappen wird! Und es hat funktioniert!

Im Kh muss es halt Organisation und Plan geben, die kommen ja sonst nicht hinterher. Und auch wenn die Regelungen so Mutter-Kind-freundlich sind, dass du z.B. zu jeder Zeit hindarfst, wirst du trotzdem aif Personal stoßen, die dir das Gefühl geben du störst "Das Kind braucht seine Ruhe" "Hm, naja, eigentlich können sie es nicht rausbekommen, dann und dann ist das und das dran"... Zahlen, Wiegen, Uhrzeiten, Pläne...Darauf muss man sich einstellen! Aber es geht auch vorbei! Und es ist DEIN Kind! Niemand wird dir verbieten können, dazusitzen und sein Händchen zu halten, es zu streicheln, es zu stillen und ihm zwischen all den Geräten und Kitteln Geborgenheit zu geben - die es nämlich genauso und noch vielmehr braucht als all die medizinische Versorgung um es herum! (Das war nämlich vor hundert Jahren oder wann das Problem bei diesem Experiment - die Folgeerscheinung hat man Hospitalismus genannt...wer's nicht kennt, einfach mal googeln)

Und ehrlich gesagt: Dein Mäuschchen ist ja schon relativ "weit", zumindest kein Extremfrühchen...vielleicht macht es sich so gut, dass es noch nichtmal (oder nur kurz) in den Inkubator muss. Und vielleicht klappt das auch schnell mit dem Trinken. Wichtig ist, von Anfang an abpumpen!

Nochmal zur Erinnerung: meine Tochter ist 5! Wochen vor eigentlichem Geburtstermin entlassen worden mit knapp 2 kg! Und ich stille voll, hab es auch vor bis sie korrigiert ein halbes Jahr alt ist. Und auch dann will ich nur langsam, ähnlich wie bei BabyLedWeaning mit Beikost starten! Wenn die Mumi schon für ein Reifgeborenes so gut ist, erst recht doch für die Frühchen! Es kann alles gut werden!
Natürlich hast du noch die Zusatzherausforderungen mit den OPs. Dafür wünsch ich dir natürlich auch alles Gute! Kopf nur nicht hängen lassen, wenn dir die Kacke bis zum Hals steht

Ach, was ich noch erzählen wollte...
Meine Tante kam vor 62 Jahren als Hausgeburt 8! Wochen zu früh! Und sie hat auch normal an der Brust getrunken

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11. November 2013 um 17:55
In Antwort auf crystalbride1

Auf jeden Fall probieren!
Wie ich in einem deiner anderen Threads schon geschrieben habe, kam meine kleine Tochter 11 Wochen zu früh. Klar, am Anfang wäre sie (wahrscheinlich) zu schwach gewesen zum Trinken. Aber noch ein Grund war, dass in meiner Milch irgendsoein Keim positiv war, der zwar nicht für mich, aber für das Kind nicht gut gewesen wär. Deshalb wurde meine Milch bis zur rechn. 32. Ssw pasteurisiert. Danach durfte ich probieren sie anzulegen.
Ab da hab ich jeden Tag versucht, ihr die Brust zu geben.

Es ist auf jeden Fall mühselig, das stimmt. Und wie eine andere Userin schrieb, die Milch wird irgendwann weniger, auch beim Abpumpen. Zumindest hatte ich das Gefühl.
Ich hab von Anfang an gepumpt. Am 3. Tag wurde aus den ersten Tropfen mehr. Ich war auch in einem sehr stillfreundlichen Kh. Alles, was ich gebracht habe in die Milchküche, wurde eingefroren und ihr nach und nach gegeben. Sie bekam es 4 bis 5 Wochen über die Sonde. Aber schon nach 2 Wochen oder so haben sie sie Stück für Stück ans Fläschchen rangeführt. Das hat sie gut gemacht, keine Probleme. Irgendwann dann eben soweit, dass sie die Sonde gar nicht mehr brauchte.

Du musst dir aber darüber im Klaren sein, dass es Stress bedeutet. Wenn es einem aber wichtig ist, zu stillen - und gerade bei Frühchen, ich hätt mir nichts anderes vorstellen können - dann meistert man diese ersten Wochen mit Abpumpen, Hinbringen, Stillversuche im Kh auch!

Unsere Stillversuche im Kh waren nur mäßig erfolgreich. Die Mumi wird mit diesem "Mastfutter" angereichert, die Kinder sind pappsatt von dem Zeug. Und wenn Mami dann kommt, und sie sich ihre nächste Mahlzeit erkämpfen müssen an der Brust, klappt das nicht immer so. Nicht entmutigen lassen! Für mich stand immer fest, dass ich sie daheim gleich auf Vollstillen nach Bedarf (und nicht nach Uhrzeit) umstellen will und dass das schon klappen wird! Und es hat funktioniert!

Im Kh muss es halt Organisation und Plan geben, die kommen ja sonst nicht hinterher. Und auch wenn die Regelungen so Mutter-Kind-freundlich sind, dass du z.B. zu jeder Zeit hindarfst, wirst du trotzdem aif Personal stoßen, die dir das Gefühl geben du störst "Das Kind braucht seine Ruhe" "Hm, naja, eigentlich können sie es nicht rausbekommen, dann und dann ist das und das dran"... Zahlen, Wiegen, Uhrzeiten, Pläne...Darauf muss man sich einstellen! Aber es geht auch vorbei! Und es ist DEIN Kind! Niemand wird dir verbieten können, dazusitzen und sein Händchen zu halten, es zu streicheln, es zu stillen und ihm zwischen all den Geräten und Kitteln Geborgenheit zu geben - die es nämlich genauso und noch vielmehr braucht als all die medizinische Versorgung um es herum! (Das war nämlich vor hundert Jahren oder wann das Problem bei diesem Experiment - die Folgeerscheinung hat man Hospitalismus genannt...wer's nicht kennt, einfach mal googeln)

Und ehrlich gesagt: Dein Mäuschchen ist ja schon relativ "weit", zumindest kein Extremfrühchen...vielleicht macht es sich so gut, dass es noch nichtmal (oder nur kurz) in den Inkubator muss. Und vielleicht klappt das auch schnell mit dem Trinken. Wichtig ist, von Anfang an abpumpen!

Nochmal zur Erinnerung: meine Tochter ist 5! Wochen vor eigentlichem Geburtstermin entlassen worden mit knapp 2 kg! Und ich stille voll, hab es auch vor bis sie korrigiert ein halbes Jahr alt ist. Und auch dann will ich nur langsam, ähnlich wie bei BabyLedWeaning mit Beikost starten! Wenn die Mumi schon für ein Reifgeborenes so gut ist, erst recht doch für die Frühchen! Es kann alles gut werden!
Natürlich hast du noch die Zusatzherausforderungen mit den OPs. Dafür wünsch ich dir natürlich auch alles Gute! Kopf nur nicht hängen lassen, wenn dir die Kacke bis zum Hals steht

Boahhrrrr HUT AB VOR DIESER LEISTUNG

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11. November 2013 um 18:50
In Antwort auf mimimalwieder11

Boahhrrrr HUT AB VOR DIESER LEISTUNG

Danke

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11. November 2013 um 19:57

Hallo
Meine maus kam in der 31ssw zur welt.Habe von anfang an agepumpt bekam die milch erst per sonde dann flasche... Kurz vir entlasdung klappte es dann aus der brust nun stille ich schon über 4 monate

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11. November 2013 um 20:23

Mensch
da haben viele von euch ja echt einiges durch...meinen Respekt an alle die es ernsthaft versucht haben! Ob ihr dann am Ende Erfolg hattet oder gescheitert sein spielt ja nichtmal so die Rolle, ich bin sicher ihr habt alle alles gegeben!

Ich hab so furchtbar Angst vor allem was kommt, mein Kopf ist voller Fragen und ich schlaf echt mies. Es ist nichts was man sich wünschen sollte, aber ich wäre wohl entspannter wenn ich nicht wüsste was kommt und es mich einfach "überfallt"...wobei..wer weiss was das mit mir machen würde?

Ich wünschte ich wüsste einfach nichts.

Aber wir schaffen das!

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16. Dezember 2013 um 12:39

Und?
Hast Du es versucht?
Glückwunsch noch zum Nachwuchs und alles Gute für die nächsten bevorstehenden Schritte.

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16. Dezember 2013 um 12:58

Hey Garfield
Danke, lieb das Du fragst! Stillen klappt aktuell noch nicht, unsere Kleine liegt noch in der Klinik und ist zu schwach...aber pumpen klappt prima, die Milch läuft wie ne eins. Bin zuversichtlich das wir das hinbekommen wenn sie dann mal daheim ist und ich operiert bin.

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16. Dezember 2013 um 13:03


Oh, das hört sich wirklich toll an.
Wenn die Milch fließt ist das doch schon die halbe Miete. Kennst Du ein Brutsernährungsset? Ist gerade für Frühchen toll.
Ich wünsche euch alles gute und dass es klappen wird. Finde Deinen Einsatz

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16. Dezember 2013 um 13:48


Will dir Mut machen.

Ich habe drei Monate lang nur gepumpt, dann gestillt und gepumpt und zuletzt geschafft komplett zu stillen.

Es war echt schwierig von der Flasche wieder auf die Brust umzusteigen. Aber ich habe eine Stillberaterin fast vier Stunden lang beschäftigt und wir haben alles und immer wieder versucht. UND es war es wert! Es wurde deutlich einfacher als wir dann nur noch gestillt haben.

Und ich fand es (nach einer fiesen Brustentzündung) richtig toll, dass ich durchgehalten habe. Ich habe anschließend gerne gestillt und hatte das Gefühl wenigstens etwas für meinen Mini zu tun.

Es freut mich, dass du soviel MIlch hast.

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16. Dezember 2013 um 13:56

Wie soll das klappen
wenn du ins kh musst. fürs stillen ist es nötig ständig anzulegen oder zumindest abzupumpen, damit die milch nicht weniger wird. auch haben frühchen selten die kraft selbstständig zu saugen. probieren kannst du es ja, aber du solltes nicht zu enttäuscht sein , wenn es nicht klappt.

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16. Dezember 2013 um 13:59
In Antwort auf ano100

Wie soll das klappen
wenn du ins kh musst. fürs stillen ist es nötig ständig anzulegen oder zumindest abzupumpen, damit die milch nicht weniger wird. auch haben frühchen selten die kraft selbstständig zu saugen. probieren kannst du es ja, aber du solltes nicht zu enttäuscht sein , wenn es nicht klappt.

Finde
das jetzt echt suboptimal...ich meine, Mopsi weiß selbst, dass es sein KANN, dass es nicht so klappt, wie sie es sich wünscht, aber so einen demotivierenden Post finde ich echt deplatziert. Einer Kämpferin, wie Mopsi es ist, traue ich diese Aufgabe mehr als zu.

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16. Dezember 2013 um 14:34

Versuche es...
auf jeden Fall! Nur Mut!
Du weißt wahrscheinlich, dass wir ein Vierteljahr auf der Neo waren und in dieser Zeit habe ich fleißig abgepumpt , sie hat die Milch dann über die Sonde bekommen.
Wenn du genügend Milch hast, kann sie dort eingefroren werden und aufgetaut, wenn du operiert wirst. Das Krankenhaus, in das du kommst, hat sicherlich auch Milchpumpen, so dass du vor/ nach der OP und während deinem Aufenthalt pumpen kannst. Ich würde gleich dort anrufen, das Problem schildern und darauf bestehen, dass du eine elektrische Pumpe auf dem Zimmer hast!
Falls das KH eine Kinderklinik hat, kannst du die Milch vielleicht sogar einfrieren lassen, ansonsten kühlen und abholen lassen (vom Papa,Oma etc.) oder notfalls wegschütten und deine Kleine durch bereits eingefrorene Milch weiterernähren. Wichtig ist nur, dass du es wirklich willst und mit dem Pumpen dranbleibst, damit die Milch nicht zurückgeht. Meine wurde durch den ganzen Stress, die vielen Sorgen und die lange Zeit leider immer weniger Aber ich habe viele Fruhchenmamas kennengelernt, die trotz vieler Komplikationen stillend das KH verließen!
Alles Gute

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16. Dezember 2013 um 14:42

Warum
War es nicht erlaubt Tag und Nacht dort zu sein???
Ist es nicht mittlerweile auf allen Neos so, dass 24h Zugang herrscht und die Eltern mit einbezogen sind?
Bei uns hieß es lediglich, dass wir schlafende Babies nicht einfach rausnehmen sollen, damit ihre Ruhe gewahrt wird. also mussten wir manchmal bis zur nächsten Mahlzeiten warten. Sich auf einen Ruhesessel legen, das Kind auf die Brust und gemeinsam schlafen, war natürlich ok.
Wir mussten nachts entsprechend leise sein, aber wir konnten zu jeder Zeit anwesend sein. Ebenso anrufen!
Für die Kleinen gab es auch höchstens Zweierzimmer. Nur die Durchgangsgäste, also die für wenige Tage blieben, waren zu dritt oder viert in einem Zimmer. Ganz fitte Babies, die nur beobachtet wurden, waren mit Mama im Eltern-Kind-Zimmer und wurden selbst versorgt.

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16. Dezember 2013 um 15:00

Ok,
dann ist das wohl sehr verschieden. Bei uns war es ausdrücklich erwünscht, dass die Eltern sogar bei der Visite anwesend sind.
Wurde auch alles laiengerecht erklärt. Bei Blutabnahme etc. wurde man gefragt, ob man raus möchte, ich war immer dabei.

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16. Dezember 2013 um 16:58

Klappt!
Hallo! Bei mir hat es geklappt. Hat ein paar Wochen bei der einen gedauert aber dann lief es prima. Stille meine Zwillinge immer noch. Sie sind jetzt 8 Monate.
Nur Mut!

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16. Dezember 2013 um 18:15

Ruf
doch ne Stillberaterin in deiner Nähe an, normalerweise stehen die einem total gut bei, auch über nen längeren Zeitraum. Und wenn es doch nicht geht wegen der OPs, mach dir keinen Vorwurf! Könnte mir aber gut vorstellen, dass es trotzdem klappt, wenn du es vor und nach den OPs schaffst, den Milchfluss anzuregen. *Daumendrück*

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16. Dezember 2013 um 20:20

Setz dich nicht unter Druck
Ich hab das Glück gehabt, dass es bei mir trotz Frühchen und mehreren OPs (nicht so schlimme) mit Abpumpen geklappt hat.

Aber teilweise ist mir die Milch weggeblieben. Ich hab einfach weitergemacht und zwischendurch musste der Mini dann Premilch bekommen.

Ich gebe zu, es wurde für mich erst angenehm als wir es geschafft hatten richtig zu stillen.

Schau einfahc, wie es für dich passt und achte gut auf dich. Wenn es dir zuviel wird, ist es nicht schlimm auf Premilch umzusteigen. Ich finde es zwar gut zu stillen, aber es ist nicht der Weisheit letzter Schluss um jeden Preis zu stillen.

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16. Dezember 2013 um 20:38

Hallo
Genau die gleiche frage wollte ich auch stelle, meine kleine kam am 06.12 in der 37ssw zur welt.Momentan bin ich noch am abpumpen ,da sie zum trinken noch viel zu schwach ist.

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16. Dezember 2013 um 20:45

Danke für eure zahlreichen Antworten
auf den eigentlich alten Thread Hilfreich sind sie ja trotzdem! Aktuell läuft die Milch wie gesagt wunderbar und ich geh jetzt einfach mal völlig optimistisch ( blauäugig) davon aus dass das Stillen klappen wird. Morgen kommt meine Hebi und ich werde sie mal nach so einem Brusternährungsset fragen, zudem werd ich in der Klinik gleich mal fragen ob ich die Kleine anlegen kann. Dürfte ja nichts dagegen sprechen, sie hat ja zusätzlich die Magensonde.

Was die Ops angehen ist unser Pech jetzt eigentlich unser Glück: Dadurch das die Kleine noch in der Klinik liegt stille ich eh noch nicht also muss ich auch nicht unterbrechen. Da die Milch so gut läuft kann ich problemlos für Freitag vorpumpen.

Ich glaub man sollte manchmal einfach nicht sooo viel nachdenken und einfach machen...oder dann halt lassen. Ich bin zwar entschlossen es zu versuchen aber nicht so ehrgeizig das ich es um jeden Preis wollen würde. Die letzten Monate waren hat für mich und auch für mein Baby...wenn ich merke das es mir nicht guttut mich oder es schlicht nicht klappt dann steige ich völlig ohne schlechtes Gewissen auf die Flasche um.

Danke euch

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