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Früher war wirklich (fast) alles besser...

8. Juni 2010 um 14:41

Diese Aussage kann man auf vieles beziehen, aus gegebenem Anlass beziehe ich sie jetzt mal auf den Alltag mit Baby.
Gestern war meine Schwiegermutter zu besuch und sie meinte das es zu ihrer Zeit so war das die Babys von Anfang an, auch schon im Krankenhaus, daran gewöhnt wurden regelmäßig alle 4 Stunden ihre Mahlzeit zu sich zu nehmen.
Gefüttert, gewickelt, bisschen gekuschelt und dann wieder weiter schlafen. Das hätte ganz prima geklappt meinte sie!
Und wenn Baby geschrien hat zb aus Hunger hab es eben Tee bis zur nächsten Mahlzeit.
Hat es mal geschrien ohne Grund (sowas gibt es ja nunmal) dann wurde nicht beim ersten Ton los gehetzt um es auch ja SOFORT zu beruhigen, es hat eben mal ein paar Minuten geschrien und sich dabei oft auch selber wieder beruhigt (es gehört eben zum Baby sein dazu) und wenn nicht war man dann natürlich trotzdem für das Kleine da ohne es sich selber zu überlassen.
Ich bin der Meinung wäre es heute noch so wäre es für viele Mütter leichter. Denn Kinder haben heißt nicht sich selbst aufgeben zu müssen so wie es viele tun (wenn ich hier jeden Tag rein lese komme ich zu dem Entschluss).

Meine Schwiemu ist nicht versteift auf die Zeiten damals und respektiert die heutzutage größtenteils Antiautoritäre Erziehung aber wenn ich so höre was sie erzählt glaub ich selber das es diesbezüglich früher besser war.

Ich nehme als Beispiel mich, mein Kleiner hat gar keinen Rythmus was Essen und schlafen betrifft.
Auch wenn er erst ein paar Wochen alt ist und jetzt wieder einige sagen werden Babys sind nicht berechnent, müssen noch keinen Rythmus haben, müssen doch erst ankommen auf der Welt...er weiß ganz genau das er nur eine Sekunde weinen muss und schon ist jemand da.
Er schreit wirklich den ganzen Tag wie am Spieß - JA, OHNE GRUND denn er ist kerngesund und immer dann versorgt mit allem (nicht wie überall geschrieben steht Babys tun das nur wenn ihnen was fehlt) und lässt sich mit jeder Möglichkeit grade mal 5Minuten beruhigen, ich bin am dauerrotieren und sobald man ihn in die Tragetasche für den Kiwa legt, oh wunder, ist er still. Weil er ganz genau weiß jetzt gehts raus, weil er, so klein er auch ist weiß "wenn ich lang genug schreie geht Mama mit mir raus, und wenns das fünfte mal und fast mitten in der Nacht ist.
Und an diesem Punkt jetzt beneide ich damals die Zeit.
Meine Schwiemu zumindest hatte eine angenehme Zeit mit ihren Kindern denn sie hatten einen Rythmus und Regeln und somit hatte sie viele Stunden am Tag Zeit für sich denn wenn die Kleinen ihr Essen bekommen hatten (und sie hatten nach4 Stunden ja auch ordentlich Hunger) dann schliefen sie auch wirklich Stundenlang.
Und das hat damals auch bei den Kleinsten funktioniert (falls es jetzt wieder heißt die kleinen brauchen halt mal mehr und mal weniger Nahrung oder dergleichen) und siehe da es wurden trotzdem vernüfte Menschen aus ihnen.
Sowas wäre jetzt echt gold wert.
Denn ich hab kein Problem damit Nachts aufzustehen und mit all den normalen Pflichten einer Mutter, ich hab ein Problem weil mit mein Kleiner mit ein paar Wochen schon ordentlich auf der Nase rum tanzt und selbst meine erfahrene Schwiemu hatte keine Chance ihn zu beruhigen.

Danke für die Aufmerksamkeit und Gruß an alle Muttis mit Babys die wirklich nur Aufmerksamkeit und bemuttern im normalen Rahmen fordern und nicht so ein unmenschliches 24 Stunden herum tragen müssen und dergleichen..
Ihr habt wirklich Glück.

Und jetzt, Ring frei

PS: Ja ich liebe mein Baby aber jeder hat seine Grenzen und momentan denke ich einfach den halben Tag: "Das kann doch einfach nicht wahr / normal sein."

Mehr lesen

8. Juni 2010 um 14:59

Uiui
Astreines provothema! da werden sicher 100 beiträge angepeilt.

Schreien lassen ist kindesmisshandlung
Lies mal entsprechende bücher
Aber nicht DAS buch mit dem ferberthema
Das kind hat auf jeden fall was
Kein baby provoziert dich in dem alter bewusst





So, das kommt sicher alles gleich.

Ich seh das so, dass man auch überbetüdeln kann und sich ein schreikind auch "züchten" kann! Meiner war gott sei dank relativ einfach zu handeln.

Jetzt kommt sicher wieder dass ich das dann ja eh nicht beurteilen kann. Aber ich erlaube mir dennoch ne meinung. Obs einigen hier passt oder nich.

Ich bin auch nicht immer bei jedem furz gleich losgehetzt. Hab zumindest mal ne minute gewartet. Manchmal erledigte sich das tatsachlich schon von allein! Und beim schlafengehen blökt er heute noch beim rausgehen. Aber wenn ich bei ihm bleibe kommt er nicht zur ruhe! Also nehm ich in kauf, dass er kurz blökt. Und danach ist aber ruhe für zwölf stunden!

Früher mit den vier stunden fand ich auch nicht gut. Man gibt dem kind was zu essen wenn es hunger hat. Da gibts fuer mich keinen standard der allgemeingültig ist. Es war eben einfacher wenn im kh alle kinder gleichzeitig essen bekamen. Da man den müttern die kinder ja wegnehmen musste. Schwachsinn meiner meinung nach!

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8. Juni 2010 um 15:05

Dein Baby ist 4 Wochen alt!!!
Was erwartest Du denn von ihm?
Und Du selbst bist noch im Wochenbett und musst erst noch in Deine neue Aufgabe hineinwachsen.

Atme mal tieeeef durch....

Und noch was: KEIN Baby schreit ohne Grund!

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8. Juni 2010 um 15:09

Siehste.
Da kommen sie wieder.

Differenziertes lesen ist beim thema schreien lassen echt ein problem!

Aber das kennt man hiet ja schon.

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8. Juni 2010 um 15:24


Wenn ich sowas lese, könnte ich ausflippen.
Jaja, früher............... , da wurden Kinder auch geschlagen, das gehörte auch zu den Regeln

Ein Baby schreit NIE ohne Grund Und wenn es schreit, weil es nicht allein sein will, dann ist das EIN GRUND

Kein Baby verfügt über die nötige Hirnreife, um etwas manipulieren zu wollen oder brechnend zu sein.

Wer sowas noch glaubt, sollte sich mal belesen udn besser informieren und etwas zu bahaupten, was jeglicher Logik entbehrt.

Ich habe 2 sogenannte Schreibabys gehabt und ich bin ÜBER meine Grenzen hinaus gegangen, habe mit meinem Kind geweint, wußte manchmal nicht, wie ich den tag überleben sollte aber ich habe nie gedacht, mein Kind will mich ärgern oder tanzt mir auf dem Kopf herum.

Meine Große ist trotz rumtragen oder promptem Reagieren heute ein selbstbewußtes Mädchen, die über viel Kreativität und Empathie verfügt.

Du sagst, aus den anderen ist auch was geworden. Schau dir doch mal an, wieviele emotional gestörte Menschen es in dieser Generation gibt. Wie hoch die Scheidungsraten sind!
Eine Theorie besagt, dass Kinder, die keine oder nur eine unzuängliche Bindung in der Kindheit aufbauen konnten, z.b.indem es ignooriert wurde, wenn es schrie oder zu frühes Abgeben, keine feste Bezugsperson usw., später auch unfähig sind, Bindungen auszubauen und zu erhalten.

Aber klar, früher war alles Zucht und Ordnung

lg sannie

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8. Juni 2010 um 15:43

Ganz ruhig, ich komme in frieden...
soooo. dann woll mer mal, also ein baby schreit nie ohne grund? ok...
fangen wir mal morgens an, mein kleiner wacht auf, 5minuten später schreit er aus hunger und wegen voller windel (normal), das wird alles beseitigt so das es ihm wieder gut gehen müßte. tut es aber nicht.
er schreit nach absetzten der falsche weiter.
bäuerchen, bauch abtasten ob er vielleicht blähungen hat - nix zu finden.
dann geht es los, mein tag, an dem ich wirklich ungelogen alle 10minuten versuche etwas zu finden was ihn beruhigt. ich selber bin ruhig dabei weil ich ja die hoffnung nicht aufgebe (zumindest bis zum späten nachmittag).
baby über der schulter tragen, er beruhigt sich von einer auf die andere sekunde, ich denke "oh, wie schön."
2minuten später schreit er wieder los, so sehr das ich denke er erstickt, positionswechsel, ich trage ihn anders in der wohnung herum, nuckel rein, erzähl mit ihm, spuckt nuckel raus, singe ihm was, nuckel rein, gebe ihm etwas tee weil sein mund vom schreien wieder trocken ist, nuckel wieder raus. ich zieh ihn aus und streichel ihn, "oh schön er beruhigt sich für 5minuten." pech, geschrei geht ohrenbetäubend weiter. nuckel rein.
ich rede mir gut zu, die ganze nacht hat er gut geschlafen, wie immer, also kann er keine schmerzen haben und versorgt ist er auch mit allem. komisch.
eine weile später, ich hatte nicht mal zeit mich umzuziehen, etwas zu essen oder sonstiges zu erledigen entschließe ich mich das erste mal mit ihm raus zu gehen.
er schreit immernoch. ich leg ihn in den wagen und plötzlich in ungelogen 10 sekunden - stille.
ich denke mir wieder, er kann nichts haben wenn er sich so schnell beruhigt und bin schon ein wenig "sauer".
3 stunden spazieren gehen, vorher notdürftig umgezogen, geduscht und gegessen habe ich noch immer nichts.
die hoffnung wächst das ich dazu komme wenn wir wieder zuhause sind, vielleicht, ja vielleicht schläft er ja 10minuten weiter dann.
wieder daheim, kaum zur tür rein, mein kleiner macht die augen auf und schreit wieder los.
ich beruhige ihn wieder mit allem was ich weiß und kann, keine chance.
stundenlang, irgendwann am ende meiner kräfte gehe ich mit ihm zum arzt, er muss doch irgendwas haben.
arzt untersucht, es ist nichts.
verbinde das gleich mit einer runde im park, mal wieder.
wieder zuhause, das gleiche von vorn.
mitlerweile ist nachmittag und ich krieche auf dem zahnfleisch.
ich versuche ihn zu pucken, juhu es klappt.
er schläft. 20minuten....
in denen ich in der wohnung rum hetze und versuche ordnung ins chaos zu bringen. ich muss waschen, er hat keine bodys mehr, ich muss saugen, ich muss duschen, ich muss....
er ist wieder wach, genau als ich es wage mir was zu essen zu machen und wieder alles von vorne.
wieder in den wagen, er schläft in einer sekunde ein.
ich habs aufgegeben drüber nachzudenken warum er schreit. es gibt keinen grund, ich tue alles um ihm ein schönes babydasein zu bereiten, ich muss mir keinen vorwurf machen. abends um elf. ich muss einfach was essen aber ich bin zu müde und leg mich mit ihm hin. oh wunder, er schläft. wie immer in der nacht.

so und nun, an alle neunmalklugen hier, jedes baby schreit weil es einen grund hat?!
wenn selbst meine mutter, meine schwiemu und sonstwer das nicht als normales babyverhalten abstempeln und wenn ich denen erkläre das es hier einigen im forum so geht alle zu mir sagen "sowas gab es früher nicht."

sagt mir mal bitte welchen grund meines hat und dann lasse ich mich gern eines besseren belehren!
und ich werde dann auch darauf verzichten einmal am tag 5minuten abzuwarten wenn er zum hundertsten mal brüllt und ich grad auf dem klo sitze (die freiheit nehm ich mir ) und ich nicht sofort zu ihm renne.

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8. Juni 2010 um 15:49
In Antwort auf ignatz123

Ganz ruhig, ich komme in frieden...
soooo. dann woll mer mal, also ein baby schreit nie ohne grund? ok...
fangen wir mal morgens an, mein kleiner wacht auf, 5minuten später schreit er aus hunger und wegen voller windel (normal), das wird alles beseitigt so das es ihm wieder gut gehen müßte. tut es aber nicht.
er schreit nach absetzten der falsche weiter.
bäuerchen, bauch abtasten ob er vielleicht blähungen hat - nix zu finden.
dann geht es los, mein tag, an dem ich wirklich ungelogen alle 10minuten versuche etwas zu finden was ihn beruhigt. ich selber bin ruhig dabei weil ich ja die hoffnung nicht aufgebe (zumindest bis zum späten nachmittag).
baby über der schulter tragen, er beruhigt sich von einer auf die andere sekunde, ich denke "oh, wie schön."
2minuten später schreit er wieder los, so sehr das ich denke er erstickt, positionswechsel, ich trage ihn anders in der wohnung herum, nuckel rein, erzähl mit ihm, spuckt nuckel raus, singe ihm was, nuckel rein, gebe ihm etwas tee weil sein mund vom schreien wieder trocken ist, nuckel wieder raus. ich zieh ihn aus und streichel ihn, "oh schön er beruhigt sich für 5minuten." pech, geschrei geht ohrenbetäubend weiter. nuckel rein.
ich rede mir gut zu, die ganze nacht hat er gut geschlafen, wie immer, also kann er keine schmerzen haben und versorgt ist er auch mit allem. komisch.
eine weile später, ich hatte nicht mal zeit mich umzuziehen, etwas zu essen oder sonstiges zu erledigen entschließe ich mich das erste mal mit ihm raus zu gehen.
er schreit immernoch. ich leg ihn in den wagen und plötzlich in ungelogen 10 sekunden - stille.
ich denke mir wieder, er kann nichts haben wenn er sich so schnell beruhigt und bin schon ein wenig "sauer".
3 stunden spazieren gehen, vorher notdürftig umgezogen, geduscht und gegessen habe ich noch immer nichts.
die hoffnung wächst das ich dazu komme wenn wir wieder zuhause sind, vielleicht, ja vielleicht schläft er ja 10minuten weiter dann.
wieder daheim, kaum zur tür rein, mein kleiner macht die augen auf und schreit wieder los.
ich beruhige ihn wieder mit allem was ich weiß und kann, keine chance.
stundenlang, irgendwann am ende meiner kräfte gehe ich mit ihm zum arzt, er muss doch irgendwas haben.
arzt untersucht, es ist nichts.
verbinde das gleich mit einer runde im park, mal wieder.
wieder zuhause, das gleiche von vorn.
mitlerweile ist nachmittag und ich krieche auf dem zahnfleisch.
ich versuche ihn zu pucken, juhu es klappt.
er schläft. 20minuten....
in denen ich in der wohnung rum hetze und versuche ordnung ins chaos zu bringen. ich muss waschen, er hat keine bodys mehr, ich muss saugen, ich muss duschen, ich muss....
er ist wieder wach, genau als ich es wage mir was zu essen zu machen und wieder alles von vorne.
wieder in den wagen, er schläft in einer sekunde ein.
ich habs aufgegeben drüber nachzudenken warum er schreit. es gibt keinen grund, ich tue alles um ihm ein schönes babydasein zu bereiten, ich muss mir keinen vorwurf machen. abends um elf. ich muss einfach was essen aber ich bin zu müde und leg mich mit ihm hin. oh wunder, er schläft. wie immer in der nacht.

so und nun, an alle neunmalklugen hier, jedes baby schreit weil es einen grund hat?!
wenn selbst meine mutter, meine schwiemu und sonstwer das nicht als normales babyverhalten abstempeln und wenn ich denen erkläre das es hier einigen im forum so geht alle zu mir sagen "sowas gab es früher nicht."

sagt mir mal bitte welchen grund meines hat und dann lasse ich mich gern eines besseren belehren!
und ich werde dann auch darauf verzichten einmal am tag 5minuten abzuwarten wenn er zum hundertsten mal brüllt und ich grad auf dem klo sitze (die freiheit nehm ich mir ) und ich nicht sofort zu ihm renne.

Naja
was soll ich dazu sagen??

Willkommen im Alltag einer Mutter.....und wenn du noch mehr Kinder haben willst, dann ist das 1. Kind noch die leichteste Übung


Kopf hoch....es wird besser.......so waren die Babys früher und heute auch. Was du aus dieser Situation machst ist der Punkt.....

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8. Juni 2010 um 15:53
In Antwort auf ignatz123

Ganz ruhig, ich komme in frieden...
soooo. dann woll mer mal, also ein baby schreit nie ohne grund? ok...
fangen wir mal morgens an, mein kleiner wacht auf, 5minuten später schreit er aus hunger und wegen voller windel (normal), das wird alles beseitigt so das es ihm wieder gut gehen müßte. tut es aber nicht.
er schreit nach absetzten der falsche weiter.
bäuerchen, bauch abtasten ob er vielleicht blähungen hat - nix zu finden.
dann geht es los, mein tag, an dem ich wirklich ungelogen alle 10minuten versuche etwas zu finden was ihn beruhigt. ich selber bin ruhig dabei weil ich ja die hoffnung nicht aufgebe (zumindest bis zum späten nachmittag).
baby über der schulter tragen, er beruhigt sich von einer auf die andere sekunde, ich denke "oh, wie schön."
2minuten später schreit er wieder los, so sehr das ich denke er erstickt, positionswechsel, ich trage ihn anders in der wohnung herum, nuckel rein, erzähl mit ihm, spuckt nuckel raus, singe ihm was, nuckel rein, gebe ihm etwas tee weil sein mund vom schreien wieder trocken ist, nuckel wieder raus. ich zieh ihn aus und streichel ihn, "oh schön er beruhigt sich für 5minuten." pech, geschrei geht ohrenbetäubend weiter. nuckel rein.
ich rede mir gut zu, die ganze nacht hat er gut geschlafen, wie immer, also kann er keine schmerzen haben und versorgt ist er auch mit allem. komisch.
eine weile später, ich hatte nicht mal zeit mich umzuziehen, etwas zu essen oder sonstiges zu erledigen entschließe ich mich das erste mal mit ihm raus zu gehen.
er schreit immernoch. ich leg ihn in den wagen und plötzlich in ungelogen 10 sekunden - stille.
ich denke mir wieder, er kann nichts haben wenn er sich so schnell beruhigt und bin schon ein wenig "sauer".
3 stunden spazieren gehen, vorher notdürftig umgezogen, geduscht und gegessen habe ich noch immer nichts.
die hoffnung wächst das ich dazu komme wenn wir wieder zuhause sind, vielleicht, ja vielleicht schläft er ja 10minuten weiter dann.
wieder daheim, kaum zur tür rein, mein kleiner macht die augen auf und schreit wieder los.
ich beruhige ihn wieder mit allem was ich weiß und kann, keine chance.
stundenlang, irgendwann am ende meiner kräfte gehe ich mit ihm zum arzt, er muss doch irgendwas haben.
arzt untersucht, es ist nichts.
verbinde das gleich mit einer runde im park, mal wieder.
wieder zuhause, das gleiche von vorn.
mitlerweile ist nachmittag und ich krieche auf dem zahnfleisch.
ich versuche ihn zu pucken, juhu es klappt.
er schläft. 20minuten....
in denen ich in der wohnung rum hetze und versuche ordnung ins chaos zu bringen. ich muss waschen, er hat keine bodys mehr, ich muss saugen, ich muss duschen, ich muss....
er ist wieder wach, genau als ich es wage mir was zu essen zu machen und wieder alles von vorne.
wieder in den wagen, er schläft in einer sekunde ein.
ich habs aufgegeben drüber nachzudenken warum er schreit. es gibt keinen grund, ich tue alles um ihm ein schönes babydasein zu bereiten, ich muss mir keinen vorwurf machen. abends um elf. ich muss einfach was essen aber ich bin zu müde und leg mich mit ihm hin. oh wunder, er schläft. wie immer in der nacht.

so und nun, an alle neunmalklugen hier, jedes baby schreit weil es einen grund hat?!
wenn selbst meine mutter, meine schwiemu und sonstwer das nicht als normales babyverhalten abstempeln und wenn ich denen erkläre das es hier einigen im forum so geht alle zu mir sagen "sowas gab es früher nicht."

sagt mir mal bitte welchen grund meines hat und dann lasse ich mich gern eines besseren belehren!
und ich werde dann auch darauf verzichten einmal am tag 5minuten abzuwarten wenn er zum hundertsten mal brüllt und ich grad auf dem klo sitze (die freiheit nehm ich mir ) und ich nicht sofort zu ihm renne.

Weißt du was in so einem Baby vorgeht
Es kann nur schreien. Es hat keine andere Möglichkeit, sich mitzuteilen.

Meine Tochter schrie nachts 7h am Stück und auch heute schreit sie noch viel mehr als andere Babys.
Es war ne schnelle heftige geburt. Es hieß auch immer, organisch alles ok. So, nun sind wir wieder bei der Physiotherapie, weil augenscheinlich doch nicht alles ok ist.

Sie wollte nicht mal trinken, weil sie so geschrien hat. Sie hörte einfach nicht auf.

Natürlich kann dir von uns keiner sagen warum aber es gibt immer einen Grund, das muß nciht immer gleich Schmerz sein.
Manche Babys haben Schwierigkeiten hier anzukommen und können alles Eindrücke einfach nciht verarbeiten und schreien dann.

"sowas gab es früher nicht."
Das ist echt das blödeste, was ich je ghört habe. Klar, gabs das! Es wurde nur ignoriert, weils nicht ins Schema passte.

Überlege mal, wann die Generation der Eltern Kinder hatte. Das ist lange her. Ich glaube in 25 Jahren habe ich auch nicht mehr alles so klar vor Augen.

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8. Juni 2010 um 15:56

Ähm
dumm bin ich nicht!
es ist nicht so als ob ich nicht alle möglichkeiten in betracht ziehe und versuche alles auszuschließen.
aber wenn es weder zu kalt, noch zu warm ist, ich ihn in meiner nähe habe oder ablege weil er vielleicht seine ruhe will, ich ihm leise musi anmache oder mucksmäuschenstill bin. ich alle schilder ausm pulli entfernt habe(kleiner scherz) dann darf ich mich wohl fragen wieso er trotzdem immerzu schreit. er ist unter ärztlicher kontrolle wie jedes baby und auch meine nachsorgehebamme weiß nichts darauf zu sagen (sie hat mir eh nie wirklich geholfen) und es können doch nicht immer alle kinder die schreien zum osteopathen müssen (wo noch nicht mal geklärt ist was die da so treiben wenns nicht mal die kasse unterstützt und man genauso zu einem orthopäthen gehen kann-was ich auch mache nach der u3).

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8. Juni 2010 um 16:00
In Antwort auf ignatz123

Ähm
dumm bin ich nicht!
es ist nicht so als ob ich nicht alle möglichkeiten in betracht ziehe und versuche alles auszuschließen.
aber wenn es weder zu kalt, noch zu warm ist, ich ihn in meiner nähe habe oder ablege weil er vielleicht seine ruhe will, ich ihm leise musi anmache oder mucksmäuschenstill bin. ich alle schilder ausm pulli entfernt habe(kleiner scherz) dann darf ich mich wohl fragen wieso er trotzdem immerzu schreit. er ist unter ärztlicher kontrolle wie jedes baby und auch meine nachsorgehebamme weiß nichts darauf zu sagen (sie hat mir eh nie wirklich geholfen) und es können doch nicht immer alle kinder die schreien zum osteopathen müssen (wo noch nicht mal geklärt ist was die da so treiben wenns nicht mal die kasse unterstützt und man genauso zu einem orthopäthen gehen kann-was ich auch mache nach der u3).

Naja
also die Kasse bezahlt so einiges nicht was aber trotzdem nötig wäre und auch sinnvoll ist. Das hat glaube ich andere Gründe....

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8. Juni 2010 um 16:08

Drauf gewartet nicht.
Aber gewusst dass das kommt!

Ich kann schon verstehen dass ignatz verzweifelt ist! Und sie tut doch wirklich schon sehr viel! Da kann ich schon verstehen dass man irgendwann nicht mehr weiter weiss!

Und manche babys verarbeiten ihre eindrücke auch durch schreien. Eben weil sie keine andere moglichkeit haben um sich auszudrücken!

Und ich bin eben der meinung, dass man durchaus auch mal prüfen kann, ob sich das kleine selbst beruhigt! Von in die ecke stellen und brüllen lassen bin ich weit entfernt!!

Aber hier scheints mir nur schwarz und weiss zu geben!

Entweder man tüdelt bei jedem furz oder kümmert sich gar nicht. Dazwischen gibts scheinbar kaum wen.

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8. Juni 2010 um 16:14

Zum thema
Osteopath muss ich aber nun auch sagen, dass das nichts mit humbug zu tun hat nur weil es keine kassenleistung ist!!! So weise sind die kassen nicht.

Ich hatte auch termine beim osteopathen und war begeistert! Denn man sah SOFORT dass es ihm besser ging!! Da hab ich das geld gerne bezahlt. Ich würde das an deiner stelle überdenken, es so abzulehnen!!!

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8. Juni 2010 um 16:15


Ich denke beides (früher die strikten Regeln, wie auch heutzutage das "rund um die Uhr tragen") sind Resultate unserer "vereinsamten" Gesellschaft. Was ich damit meine ist dass wir in Europa leider sehr alleine leben, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Vor 30-40 Jahren war das auch schon so, nur hat man da halt gemeint Babies die die Nähe der Mama suchen würden sies manipulieren. (für mich Schwachsinn)
Meiner Meinung nach ist das Ideale wie es in vielen anderen Ländern ist: eine grosse Familie, erstens würde man bevor man ein Baby bekommt schon viel darüber wissen, da man kleine Geschwister, Neffen, Nichten, Nachbarn usw hat. Ausserdem wäre immer jemand aus der Familie da wo das Baby gerade halten kann, man hat dort als Mutter noch ein eigenes Leben, dh Haushalt , Wäsche machen, aufs Klo gehen, duschen usw kann man ohne Stress machen da es ja immer Hilfe gibt.

Tja nun leben wir aber anders. Ich denke eben auch dass heute viele unter Depressionen leiden da sie früher oft schreien gelassen wurden(ich weiss, nicht Thema hier).Aber auch im eigenen Bett im eigenen Zimmer schlafen gibt es nur bei der "modernen Gesellschaft" der Spezies Mensch. Kein anderes Tier würde sein Baby alleine schlafen lassen.
Es ist echt ein Problem wie man's am besten macht. Ich werde auch nie jemanden verurteilen der auch mal wieder selbst Leben will. Ich hab auch ein "Tragebaby" aber das Glück dass mir meine Mutter hilft. Wenn ich alleine bin lässt der sich nirgends mal hinlegen...Ist schon heftig, deshalb verstehe ich deine Überlegungen schon. Aber ne richtige ANtwort wann es besser war gibts nicht (ausser die Zeit von richtigen "Communities")
lg

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8. Juni 2010 um 16:20


übrigens das mit dem Rausgehen->friedlich, wieder heim->schreien kenne ich auch, aber bei meinem ist es Langeweile zuhause, er liebt es sich unterwegs alles anzuschauen. Wenn dein Baby erst ein paar Wochen alt ist würde ich mir die 5S Methode von DR Karp mal anschauen
http://www.colichelp.com/shop/happiestbabyontheblock.html
finde ich noch hilfreich, auch das Baby besser zu verstehen.

Wie findest du's?

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8. Juni 2010 um 16:31
In Antwort auf zahrah_12474288


übrigens das mit dem Rausgehen->friedlich, wieder heim->schreien kenne ich auch, aber bei meinem ist es Langeweile zuhause, er liebt es sich unterwegs alles anzuschauen. Wenn dein Baby erst ein paar Wochen alt ist würde ich mir die 5S Methode von DR Karp mal anschauen
http://www.colichelp.com/shop/happiestbabyontheblock.html
finde ich noch hilfreich, auch das Baby besser zu verstehen.

Wie findest du's?

Jaha was der gute mann schreibt
stimmt, mein kleiner beruhigt sich sowohl bei föngeräuschen, beim am finger nuckeln, bei bewegunf(kinderwagen), nur das auf dem bauch liegen mag er nicht.
das klappt alles und auch sehr schnell aber die sache ist halt das es immer nur 2minuten anhält und dann schreit er ganz laut wieder los.
das ihm langweilig ist hab ich auch immer im gefühl deswwegen muss ich wahrscheinlich auch so oft was anderes finden ihn abzulenken aber irgendwann sind auch die ideen mal verbraucht. im wagen guckt er sich allerdings nix an sondern schläft nur, sicher auch vor erschöpfung wegen dem weinen.

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8. Juni 2010 um 17:50

Schon klar
den Spruch, dass das kleine sie bewusst ärgert und mit Absicht macht, den finde ich auch wirklich blöd!

Aber bei dem ein oder anderen klingt es durchaus so, als ob man versagt hat, wenn man das Kind nicht ruhig bekommt!

Ich bin auch gottlob wirklich froh, dass ich keinen Schreier hatte...

Dafür einen Motz/Trotzkopf..... Der zur Zeit das SCHMEISSEN entdeckt hat..... Und da weiss ich auch manchmal nicht, warum er grad von einem aufs andere so sauer ist....

Bin echt froh, wenn man RICHTIG kommunizieren kann und der "Stein des Anstosses" auch genannt werden kann!!! Mannmannmann......

Frage mich, wie man da ruhig bleiben kann bei mehren Kindern... Eins pubertiert, eins trotzt, eins brüllt und alle gleichzeitig....

Aber das is ja hier nich Thema, ich schweife ab!

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8. Juni 2010 um 18:17

Was
das 'Früher-war-alles-besser' angeht, wurde ja schon gut ausgeführt, warum das heute so gesehen wird:
Früher war alles ANDERS. Nicht besser, nicht schlechter, bestimmt nicht immer falsch - aber eben damals.

Ich wollte auf einen anderen Punkt eingehen: Dass Dein Kind nicht schreien darf.

Bei allem, was Du schreibst, meinst Du immer: Ich versuche, ich versuche, aber es hört nicht auf.
Das ist natürlich furchtbar für alle. Das verstehe ich. <

Der Trugschluss ist, dass es dem Baby zwingend furchtbar geht, wenn es schreit - und dass es aufhören MUSS.

Meine Hebamme hat mir immer gesagt: 'Der erzählt von seinem Tag!' - Recht hatte sie, auch wenn es verrückt klang...

Babys, gerade in diesem Alter, können nur Schreien. Sie kommunizieren. Lass es Deinem Kind. Es gehört dazu.

Ich selbst habe schon gewusst, wann mein Sohn seine Schreistunden hat, und habe alles weggelegt, ihn in das Tragetuch gesteckt und abwechselnd mit meinem Freund (wenn der da war) getragen. Irgendwann war es dann vorbei. Manchmal waren wir auch verzweifelt, traurig, wütend - das ist völlig normal.

Ja, es ist hart. Aber es gehört dazu.

Das Leben ist kein Wattepusten - von Anfang an. Und was Du tun kannst und solltest, ist das Kind begleiten bei dieser Erfahrung. Es wird noch vieles kommen, was hart mitanzusehen ist - aber es gehört dazu und Du solltest versuchen, Deinem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Schaff Dir mal ein paar gute Erziehungswissenschaftliche Bücher an - oder hol Dir anders Hilfe.

Alles Gute!

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8. Juni 2010 um 18:20

Mensch ey
genauso muss es sein
kind hört nicht??? kein problem hau ihm eins auf den arsch!!!
kind schreit ohne grund?? leg es irgendwo ab, das beruhigt sich schon noch!!!

die guten alten zeiten jaja
wieso machst du es dann nicht so wie in den guten alten zeiten, ach ja vergess nicht den gehfrei usw
der kommt auch aus der guten alten zeit

wuuuusssssssssssaaaaaaaaaa

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8. Juni 2010 um 18:28
In Antwort auf zena_12720844

Was
das 'Früher-war-alles-besser' angeht, wurde ja schon gut ausgeführt, warum das heute so gesehen wird:
Früher war alles ANDERS. Nicht besser, nicht schlechter, bestimmt nicht immer falsch - aber eben damals.

Ich wollte auf einen anderen Punkt eingehen: Dass Dein Kind nicht schreien darf.

Bei allem, was Du schreibst, meinst Du immer: Ich versuche, ich versuche, aber es hört nicht auf.
Das ist natürlich furchtbar für alle. Das verstehe ich. <

Der Trugschluss ist, dass es dem Baby zwingend furchtbar geht, wenn es schreit - und dass es aufhören MUSS.

Meine Hebamme hat mir immer gesagt: 'Der erzählt von seinem Tag!' - Recht hatte sie, auch wenn es verrückt klang...

Babys, gerade in diesem Alter, können nur Schreien. Sie kommunizieren. Lass es Deinem Kind. Es gehört dazu.

Ich selbst habe schon gewusst, wann mein Sohn seine Schreistunden hat, und habe alles weggelegt, ihn in das Tragetuch gesteckt und abwechselnd mit meinem Freund (wenn der da war) getragen. Irgendwann war es dann vorbei. Manchmal waren wir auch verzweifelt, traurig, wütend - das ist völlig normal.

Ja, es ist hart. Aber es gehört dazu.

Das Leben ist kein Wattepusten - von Anfang an. Und was Du tun kannst und solltest, ist das Kind begleiten bei dieser Erfahrung. Es wird noch vieles kommen, was hart mitanzusehen ist - aber es gehört dazu und Du solltest versuchen, Deinem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Schaff Dir mal ein paar gute Erziehungswissenschaftliche Bücher an - oder hol Dir anders Hilfe.

Alles Gute!

Hey Hey!
Das ist das, was meine Hebamme auch meinte!

Manchmal ist das eben ihre Art, von ihren Eindrücken zu erzählen und das muss dann eben raus....

Dieses "der MUSS jetzt aufhören zu schreien" isses, was ich mein! Das MUSS er eben nicht immer zwingend!

Hach, endlich mal jemand, der es vielleicht besser ausdrücken kann wie ich!

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8. Juni 2010 um 19:45
In Antwort auf SucheAntwort

Hey Hey!
Das ist das, was meine Hebamme auch meinte!

Manchmal ist das eben ihre Art, von ihren Eindrücken zu erzählen und das muss dann eben raus....

Dieses "der MUSS jetzt aufhören zu schreien" isses, was ich mein! Das MUSS er eben nicht immer zwingend!

Hach, endlich mal jemand, der es vielleicht besser ausdrücken kann wie ich!

Hallo, Fräulein!
Ja, ich habe mich auch sehr erleichtert gefühlt, als ich endlich von diesem Paradigma runtergekommen bin: Es DARF kein Schreien geben!

Und, wie geht es Dir, meine Beste?

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8. Juni 2010 um 19:56

Viele schreiben "baby weint weil es meine nähe sucht"
den eindruck hab ich aber nicht wirklich, er wird nicht gern herum getragen, da wehrt er sich immer mit händen und füßen. und ein schmusebaby ist er auch nicht. mal streicheln hier und da ok aber nicht zuviel sonst meckert er. (nicht nur bei mir auch bei seinem papa...)
ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das er es wollen würde wenn ich ihn den ganzen tag rum trage?!
deswegen hab ich auch noch kein tragetuch besorgt.
tragesitze habe ich aber da rein mag er auch überhaupt nicht gern, nur in den kinderwagen.
was sagt ihr nun?

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8. Juni 2010 um 20:03
In Antwort auf zena_12720844

Hallo, Fräulein!
Ja, ich habe mich auch sehr erleichtert gefühlt, als ich endlich von diesem Paradigma runtergekommen bin: Es DARF kein Schreien geben!

Und, wie geht es Dir, meine Beste?

Och nu....
wo ich grad wieder das allabendliche "ichwillnichtschlafenundkrähen achpapa" Ritual hinter mir hab, kann ich wieder einen Tag abhaken!

Es ist hier so scheiss ööööde..... Nix los.... Mann bin ich froh, wenn unser Haus fertig ist!


Und bei Dir?

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8. Juni 2010 um 20:08
In Antwort auf SucheAntwort

Och nu....
wo ich grad wieder das allabendliche "ichwillnichtschlafenundkrähen achpapa" Ritual hinter mir hab, kann ich wieder einen Tag abhaken!

Es ist hier so scheiss ööööde..... Nix los.... Mann bin ich froh, wenn unser Haus fertig ist!


Und bei Dir?

Ich hab
totaaaal viel Arbeit - Klausuren stehen an...

Aaaaaber: Ich bin hier !

Wann ist denn euer Haus fertig?

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8. Juni 2010 um 20:12

Ach du meine Güte!
Guten Abend liebe Ignatz,

es hört sich alles ziemlich anstrengend an, was du schilderst.

Erstmal möchte ich dir einen guten Link zum Thema Schreibabys empfehlen:
http://www.geburtskanal.de, dann auf A-Z, dann "Schreibabys" .

Außerdem finde ich, du solltest deine Situation entstressen. Ich frage mich, wieso du es nicht so machst, wie es früher gemacht wurde. Du scheinst ja von der Früherziehung sehr überzeugt zu sein. Wende sie doch einfach an und gut. Wo ist das Problem? Wenn es so nicht weitergeht, muss es eben anders gehen.
Ich für mich finde es schlimm, Babys ein bestimmtes Verhalten aufzuzwingen. Jedes Baby ist anders, also muss auch mit jedem anders umgegangen werden. Vielleicht ist es für manche gut, einen Rhythmus vorzugeben, vielleicht auch für deins, aber eben nicht für alle und deshalb war früher garantiert nicht alles besser!

Desweiteren solltest du Dinge hinten anstellen, die unwichtig sind. Saubere Wohnung? Momentan unwichtig, ist ja nicht für immer. Dann: Hilfe suchen. Kann dir jemand zur Hand gehen, kann deine SchwiMu beispielsweise mal was waschen? Ist ja nur vorübergehend.

So, und dann noch mal was Allgemeines:

Dass du denkst, dein Baby hat nichts, ist ja zunächst rein spekulativ. Aber du als Mutter musst es am besten spüren, keiner kennt schließlich dein Kind besser.

Nur: Bitte vergiss nicht, dass auch ein Baby schon eine Psyche hat und somit auch psychischen Stress und Kummer erleiden kann. Eine Geburt ist etwas, was nicht nur die Psyche der Mutter verarbeiten muss (und ich fand das Erlebnis und das Einfinden in die neue Situation sehr bewegend), das gleiche gilt doch auch für das Baby.
Das nur mal als eine mögliche Ursache für das Weinen.

Das Weinen muss nicht immer etwas Schlimmes bedeuten, trotzdem sollte man es erhören, zuhören. Damit ist deinem Kind schon viel geholfen und dich befreit diese Einsicht vielleicht von dem Stress, dein Kind ruhigstellen zu müssen.

Ich wünsche alles Gute,
Janine

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8. Juni 2010 um 20:14
In Antwort auf zena_12720844

Ich hab
totaaaal viel Arbeit - Klausuren stehen an...

Aaaaaber: Ich bin hier !

Wann ist denn euer Haus fertig?

Wohl Ende Juli
im August dann Umzug! Und alles wird gepackt und geschleppt, ab- und auch aufgebaut.... Herrlich....

Das erste Mal, dass ich mich auf einen Umzug FREUE!

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8. Juni 2010 um 20:34


ich hab mir jetzt nicht die anderen Antworten durchgelesen, aber kannst du mir mal erklären, wie du darauf kommst, dass ein wenig wochen alter Säugling bereits die komplexe Hirnreife besitzt um seiner Mutter auf der Nase rumzutanzen? Also in einem Stadium in dem er selbst noch nicht mal begreift dass er ein menschliches Wesen mit Händen und Füßen ist, soll er schon denken, wenn ich jetzt nur lang genugg schreie, dann kommt Mama und wir gehen raus..? Versuch das mal logisch nachzuvollziehen...ich kann's ehrlich gesagt nicht!

PS: kein Mensch muss ein Baby 24h rumtragen. Und man muss es auch nicht immer beruhigen. Wenn es der Meinung ist, jetzt mal 1h ordentlich Dampf abzulassen, dann bitte. Dabei ist ein Tragetuch aber schon praktisch. Das Baby ist beim Weinen nicht allein und man selbst hat trotzdem noch 2 Hände frei. Das ist praktisch, nicht unmenschlich!

So what^^

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8. Juni 2010 um 21:07

Ach je...
Gute Besserung!

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8. Juni 2010 um 21:16

So mal was anderes...
viele hier haben die Weißheit ja mit dem Löffel gefressen weil sie Karp gelesen haben oder sonst welche Erziehungsratgeber......
Ich kann deine Anpsielungen gut verstehen den diesen Druck dem man teilweise Ausgesetzt ist von diesen Über-Tragetuch- ich mach mich zum Kasper-Müttern lass dein Kind bloß keine Sekunde schreien sonst bekommt es gleich nen Schaden etc.....oh mann
Echt ich kann es nicht mehr hören da wundert es nicht das wir eine Horde jungen Menschen heranziehen die nicht in der Lage sind eine Ausbildung zu machen oder sich anderweitig in unsere Gesellschafft einzufügen weil sie nie gelernt haben mit Frustrationen umzugehn sondern immer in ihrer narzistischen Denkweise verharren und glauben die welt müsse sich ihnen anpassen nicht sie sich der Gesellschafft....
oh mann aber ich schweife ab.
Weißt du früher war nicht alles besser... ich denke nicht das ein Baby 4 Stunden ohne Essen aushalten muss und es muss auch nicht Stundenlang schreien.
Aber es braucht auch keine Unsichere Mutter die am rande einer Nervenzusammenbruchs steht nur um dem Gerecht zu werden was irgendein Karp geschrieben hat.
Der ist nämlich auch nur ein Mensch.
Erziehungsweißheiten gibts viele aber DU bist die Mutter.
DU solltest SICHERHEIT vermitteln.
Und das ist es was ich an früher eben doch besser fand.
Ein Kind ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener.
Wenn dein Kind jetzt gar nichts essen würde, würdest du doch auch nicht sagen der weiß schon was er bracuht dann ist er eben nicht.....
Du solltest die Richtung vorgeben.
Und ich finde es unverschämt wie manche hier unterschwellig in Frage stellen das du dein kind überhaupt liebst. Das tust du Gewiss.
Versuch ihn nicht Stundenlang durch verschiedene Sachen zu beruhigen ich weiß wovon ich rede.....lass das Geschaukele getrage gehoppse oder sonst was einfach sein.
Entscheide dich für EINE Sache.
Z.B eine Federwiege dann musst du ihn auch nicht ständig tragen wenn das nun mal nicht dein Ding ist.
Und ein bischen Rythmus wird ihm sicher gut tun er geht ja völlig verloren in dem Versuch ihn zum Schweigen zu bringen.
Wie wäre es damit:
Füttern/Stillen dannach 30 Minuten mit ihn Beschäftigen oder Tragen, (nicht zu viel wechsel das übberreizt noch mehr), Wickeln, und dann schaun das du das Kind wieder zum Schlafen bekommst (das ist bei Schreikindern nämlich meist das Problem) also ab ihn die Federwiege (gepuckt und mit Schnuller). Und dann lass ihn einfach mal.
Auch wenn das viele hier nicht kapieren vielleicht bracuht er das Schreien einfach. Er MUSS nicht immer Ruhig sein.
Lass ihn nur nicht alleine, bleib einfach dabei und veruche so vielleicht nen 2 Stunden Rythmus hinzubekommen ich denke das tut ihm gut.
UND DAS wird dir sogar eine SCHREIAMBULANZ empfehlen da war ich damals nämlich mit meinem.
So ihr lieben

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8. Juni 2010 um 21:21
In Antwort auf teresa_11874630

So mal was anderes...
viele hier haben die Weißheit ja mit dem Löffel gefressen weil sie Karp gelesen haben oder sonst welche Erziehungsratgeber......
Ich kann deine Anpsielungen gut verstehen den diesen Druck dem man teilweise Ausgesetzt ist von diesen Über-Tragetuch- ich mach mich zum Kasper-Müttern lass dein Kind bloß keine Sekunde schreien sonst bekommt es gleich nen Schaden etc.....oh mann
Echt ich kann es nicht mehr hören da wundert es nicht das wir eine Horde jungen Menschen heranziehen die nicht in der Lage sind eine Ausbildung zu machen oder sich anderweitig in unsere Gesellschafft einzufügen weil sie nie gelernt haben mit Frustrationen umzugehn sondern immer in ihrer narzistischen Denkweise verharren und glauben die welt müsse sich ihnen anpassen nicht sie sich der Gesellschafft....
oh mann aber ich schweife ab.
Weißt du früher war nicht alles besser... ich denke nicht das ein Baby 4 Stunden ohne Essen aushalten muss und es muss auch nicht Stundenlang schreien.
Aber es braucht auch keine Unsichere Mutter die am rande einer Nervenzusammenbruchs steht nur um dem Gerecht zu werden was irgendein Karp geschrieben hat.
Der ist nämlich auch nur ein Mensch.
Erziehungsweißheiten gibts viele aber DU bist die Mutter.
DU solltest SICHERHEIT vermitteln.
Und das ist es was ich an früher eben doch besser fand.
Ein Kind ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener.
Wenn dein Kind jetzt gar nichts essen würde, würdest du doch auch nicht sagen der weiß schon was er bracuht dann ist er eben nicht.....
Du solltest die Richtung vorgeben.
Und ich finde es unverschämt wie manche hier unterschwellig in Frage stellen das du dein kind überhaupt liebst. Das tust du Gewiss.
Versuch ihn nicht Stundenlang durch verschiedene Sachen zu beruhigen ich weiß wovon ich rede.....lass das Geschaukele getrage gehoppse oder sonst was einfach sein.
Entscheide dich für EINE Sache.
Z.B eine Federwiege dann musst du ihn auch nicht ständig tragen wenn das nun mal nicht dein Ding ist.
Und ein bischen Rythmus wird ihm sicher gut tun er geht ja völlig verloren in dem Versuch ihn zum Schweigen zu bringen.
Wie wäre es damit:
Füttern/Stillen dannach 30 Minuten mit ihn Beschäftigen oder Tragen, (nicht zu viel wechsel das übberreizt noch mehr), Wickeln, und dann schaun das du das Kind wieder zum Schlafen bekommst (das ist bei Schreikindern nämlich meist das Problem) also ab ihn die Federwiege (gepuckt und mit Schnuller). Und dann lass ihn einfach mal.
Auch wenn das viele hier nicht kapieren vielleicht bracuht er das Schreien einfach. Er MUSS nicht immer Ruhig sein.
Lass ihn nur nicht alleine, bleib einfach dabei und veruche so vielleicht nen 2 Stunden Rythmus hinzubekommen ich denke das tut ihm gut.
UND DAS wird dir sogar eine SCHREIAMBULANZ empfehlen da war ich damals nämlich mit meinem.
So ihr lieben

HeyHey
ganz ruhig!

Im Großen und Ganzen schreibst Du, was so manch einer schon vor Dir schrieb - ich zum Beispiel!

Also, lies doch den Thread noch mal genau.

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8. Juni 2010 um 21:36

Jaja,
früher haben die Frauen ihre Kinder auf dem Feld zur Welt gebracht und gleich wieder weiter gearbeitet! Mutterschutz/Elternzeit... phhh.... neumodischer Kram!

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8. Juni 2010 um 21:38
In Antwort auf teresa_11874630

So mal was anderes...
viele hier haben die Weißheit ja mit dem Löffel gefressen weil sie Karp gelesen haben oder sonst welche Erziehungsratgeber......
Ich kann deine Anpsielungen gut verstehen den diesen Druck dem man teilweise Ausgesetzt ist von diesen Über-Tragetuch- ich mach mich zum Kasper-Müttern lass dein Kind bloß keine Sekunde schreien sonst bekommt es gleich nen Schaden etc.....oh mann
Echt ich kann es nicht mehr hören da wundert es nicht das wir eine Horde jungen Menschen heranziehen die nicht in der Lage sind eine Ausbildung zu machen oder sich anderweitig in unsere Gesellschafft einzufügen weil sie nie gelernt haben mit Frustrationen umzugehn sondern immer in ihrer narzistischen Denkweise verharren und glauben die welt müsse sich ihnen anpassen nicht sie sich der Gesellschafft....
oh mann aber ich schweife ab.
Weißt du früher war nicht alles besser... ich denke nicht das ein Baby 4 Stunden ohne Essen aushalten muss und es muss auch nicht Stundenlang schreien.
Aber es braucht auch keine Unsichere Mutter die am rande einer Nervenzusammenbruchs steht nur um dem Gerecht zu werden was irgendein Karp geschrieben hat.
Der ist nämlich auch nur ein Mensch.
Erziehungsweißheiten gibts viele aber DU bist die Mutter.
DU solltest SICHERHEIT vermitteln.
Und das ist es was ich an früher eben doch besser fand.
Ein Kind ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener.
Wenn dein Kind jetzt gar nichts essen würde, würdest du doch auch nicht sagen der weiß schon was er bracuht dann ist er eben nicht.....
Du solltest die Richtung vorgeben.
Und ich finde es unverschämt wie manche hier unterschwellig in Frage stellen das du dein kind überhaupt liebst. Das tust du Gewiss.
Versuch ihn nicht Stundenlang durch verschiedene Sachen zu beruhigen ich weiß wovon ich rede.....lass das Geschaukele getrage gehoppse oder sonst was einfach sein.
Entscheide dich für EINE Sache.
Z.B eine Federwiege dann musst du ihn auch nicht ständig tragen wenn das nun mal nicht dein Ding ist.
Und ein bischen Rythmus wird ihm sicher gut tun er geht ja völlig verloren in dem Versuch ihn zum Schweigen zu bringen.
Wie wäre es damit:
Füttern/Stillen dannach 30 Minuten mit ihn Beschäftigen oder Tragen, (nicht zu viel wechsel das übberreizt noch mehr), Wickeln, und dann schaun das du das Kind wieder zum Schlafen bekommst (das ist bei Schreikindern nämlich meist das Problem) also ab ihn die Federwiege (gepuckt und mit Schnuller). Und dann lass ihn einfach mal.
Auch wenn das viele hier nicht kapieren vielleicht bracuht er das Schreien einfach. Er MUSS nicht immer Ruhig sein.
Lass ihn nur nicht alleine, bleib einfach dabei und veruche so vielleicht nen 2 Stunden Rythmus hinzubekommen ich denke das tut ihm gut.
UND DAS wird dir sogar eine SCHREIAMBULANZ empfehlen da war ich damals nämlich mit meinem.
So ihr lieben

Nee Sorry
aber ich kann das in diesem Forum auch nicht mehr hören..... Manchmal schreibt eine Mutter das sie halb zusammenbricht weil ein 2 Jähriges Kind nicht schläft etc und dann heißt es nur das ist NORMAL.....
Es klingt teilweise so als MÜSSE man sich als Mutter nun mal völlig aufgeben und seinem Schicksal fügen Glücklich können die Jenigen sein die ein , Entschuldigt den Ausdruck, "Pflegeleichtes" Kind haben alle anderen müssen da eben durch
Ich finde ein Kind sollte ALTERSGERECHTE Führung bekommen und nicht ständig damit Überfordert werden Entscheidungen zu treffen die es noch gar nicht treffen kann.
(und ich find es immer so geil wenn geschrieben wird es schreit nicht aus Berechnung aber es weiß auf der anderen Seite ganz genau welches Bedürfniß es jetzt gerade hat AHA )
Also mal ehrlich wer weiß schon ganz genau was in einem Neugeborenen vorgeht????
Keiner.
Und besser die Mutter vermittelt Sicherheit und muss sich nicht ständig fragen was sie noch machen kann oder was sie falsch macht DAS ist wichtiger für das Kind denn DAS spürt es ganz genau (da ist es im Grunde genommen schon FAST egal was sie tut wenn die Mutter den Kind vermittelt das alles ok ist) als wenn die Mutter wirklich mal einen Fehler macht,,,Mütter dürfen das nämlich auch mal

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8. Juni 2010 um 21:39
In Antwort auf teresa_11874630

Nee Sorry
aber ich kann das in diesem Forum auch nicht mehr hören..... Manchmal schreibt eine Mutter das sie halb zusammenbricht weil ein 2 Jähriges Kind nicht schläft etc und dann heißt es nur das ist NORMAL.....
Es klingt teilweise so als MÜSSE man sich als Mutter nun mal völlig aufgeben und seinem Schicksal fügen Glücklich können die Jenigen sein die ein , Entschuldigt den Ausdruck, "Pflegeleichtes" Kind haben alle anderen müssen da eben durch
Ich finde ein Kind sollte ALTERSGERECHTE Führung bekommen und nicht ständig damit Überfordert werden Entscheidungen zu treffen die es noch gar nicht treffen kann.
(und ich find es immer so geil wenn geschrieben wird es schreit nicht aus Berechnung aber es weiß auf der anderen Seite ganz genau welches Bedürfniß es jetzt gerade hat AHA )
Also mal ehrlich wer weiß schon ganz genau was in einem Neugeborenen vorgeht????
Keiner.
Und besser die Mutter vermittelt Sicherheit und muss sich nicht ständig fragen was sie noch machen kann oder was sie falsch macht DAS ist wichtiger für das Kind denn DAS spürt es ganz genau (da ist es im Grunde genommen schon FAST egal was sie tut wenn die Mutter den Kind vermittelt das alles ok ist) als wenn die Mutter wirklich mal einen Fehler macht,,,Mütter dürfen das nämlich auch mal

Auf wen
antwortest Du?

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8. Juni 2010 um 21:43

Ja und iwr sollten am besten alle
so Leben wie irgendwelche URvölker die hier immer als Argument gebracht werden (wo nicht mal jemand wirklich weiß wie die Leben oder wart ihr da???)
Nur leider Leben wir eben nicht so wie die und eine Mutter von heute muss mit noch viel mehr zurecht kommen als eine URVOLKMUTTER (wie geil) sie lebt nämlich nicht in einer großeen Gruppe sondern ist (und das trifft wohl auf die Meisten zu) die meiste Zeit ALLEINE und hat einen HAUSHALT.
..........

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8. Juni 2010 um 21:54

Ach du
meine Güte, was geht bei dir zuhause ab?
Hätte mir glaub ich schon längst ein strick besorgt!

Finde es immer wieder toll wie manche mütter hier mit ihren neunmalklugen aussagen kommentieren!
Du hast es richtig schwer im moment, ich hätte dafür echt keine Nerven! Würde glaub ich in dieser Situation auch alle möglichkeiten in Betracht ziehen. Aber so lange schreien lassen würde ich den kleinen jetzt auch nicht.
Wird er denn auch richtig satt?? Bei meiner war es nicht so schlimm wie bei dir, sie war aber die ersten Wochen unruhig und immer unzufrieden. Meine Hebi hat mir dann geraten mal auf die 1er Milch umzustellen und siehe da sie war glücklich, da sie einen vollen Magen hatte und richtig satt war!
Ich weiß nicht was ich dir sonst raten könnte!
Ist jetzt das einzige was mir noch einfallen würde

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8. Juni 2010 um 22:31


das ist mal ein richtig guter und vorallem EHRLICHER Beitrag mehr kann ich dazu gar net sagen!

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8. Juni 2010 um 22:41

@Anastacia
Ich fühle mich jetzt mal angesprochen bezgl Urvölker und Karp, die ich in meiner Antwort erwähnte. Und genau das meinte ich damit dass es in unserer Gesellschaft halt anders ist und wir eine andere Lösung, als die Hilfe von Verwandten, Nachbarn usw, finden müssen. Ich bin zB alleinerziehend, ohne meine Mutter wüsste ich echt nicht was ich machen soll, aber ich persönlich hab mich dafür entschieden dass mein Kleiner nach Bedarf gestillt wird und ich versuche ihn nicht schreien zu lassen, aber wie schon erwähnt, ich würde nie jemand anderes mit einer anderen Meinung kritisieren, vor allem weil ich weiss wie hart es manchmal ist. Und ja ich habe 3 Jahre mit einem solchen Volk im Dschungel gelebt, und hab für mich selbst entschieden dass ich es so für mein Kind will, aber eben leider nicht möglich, deshalb versuch ich mein bestes draus zu machen, wie wir alle Mamas es versuchen.
Wegen Karp: Ich fand seine Methoden interessant (die du ja scheinbar auch anwendest(schaukeln, pucken, Schnuller) um ein Baby besser zu verstehen und es wie du sagts als Baby zu sehen und nicht als kleinen Erwachsenen.
glg
minime

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8. Juni 2010 um 22:46

danke an die person
die mir den link hier empfohlen hat: http://www.geburtskanal.de/ (hab leider den überblick verloren).
ich hab das ganze durchgearbeitet und ich glaube es wird mir bzw uns sehr, sehr helfen. danke!!

und an alle die deren horizont nicht so beschränkt ist das alles was nicht üblich ist so dermaßen verteufelt wird können ja gerne mal rein lesen und sich wundern was da alles so steht und noch dazu sehr vernünftig klingt.

in diesem sinne...morgen kann sich ja wieder über was anderes das mündchen zerissen werden.

gute nacht!

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8. Juni 2010 um 22:47

@ignatz
Mein Beitrag unten war va zum helfen es besser zu überstehen. Diese Gedanken haben mir persönlich viel geholfen, da ich auch oft an meine Grenzen kam. Er hat 4 Monate auch enorm viel geschrien und ich konnte nicht immer erkennen woran das lag. Ich kann sehr gut nachvollziehen was du gerade durchmachst.
Wie man hier schon erwähnte scheint "durchhalten" das beste zu sein, da es mit der Zeit besser wird.
Alles Gute

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8. Juni 2010 um 22:57
In Antwort auf zahrah_12474288

@Anastacia
Ich fühle mich jetzt mal angesprochen bezgl Urvölker und Karp, die ich in meiner Antwort erwähnte. Und genau das meinte ich damit dass es in unserer Gesellschaft halt anders ist und wir eine andere Lösung, als die Hilfe von Verwandten, Nachbarn usw, finden müssen. Ich bin zB alleinerziehend, ohne meine Mutter wüsste ich echt nicht was ich machen soll, aber ich persönlich hab mich dafür entschieden dass mein Kleiner nach Bedarf gestillt wird und ich versuche ihn nicht schreien zu lassen, aber wie schon erwähnt, ich würde nie jemand anderes mit einer anderen Meinung kritisieren, vor allem weil ich weiss wie hart es manchmal ist. Und ja ich habe 3 Jahre mit einem solchen Volk im Dschungel gelebt, und hab für mich selbst entschieden dass ich es so für mein Kind will, aber eben leider nicht möglich, deshalb versuch ich mein bestes draus zu machen, wie wir alle Mamas es versuchen.
Wegen Karp: Ich fand seine Methoden interessant (die du ja scheinbar auch anwendest(schaukeln, pucken, Schnuller) um ein Baby besser zu verstehen und es wie du sagts als Baby zu sehen und nicht als kleinen Erwachsenen.
glg
minime

Um ehrlich zu sein
hab ich deine vorherigen beiträge nicht gelesen.
das mit den urvölkern zieht sich aber wie ein roter faden durch das forum aber die wenigstens wissen doch wie die wirklich leben.
und wir leben eben nunmal in einem westlichen land nicht im urwald und wir müssen hier zurecht kommen und für uns lösungen finden die urvölker würden doch auch nicht auf die idee kommen die kinder westlich zu erziehen weil sie ihre eigene ert in frage stellen und das ist genau das was hier immer passiert.
was irgendwo in timpuktu funktioniert in nem ganz anderen lebensraum und umstand muss doch hier nicht funktionieren.
ich sage auch nicht das man ein kind 4 stunden hungern lassen soll aber man muss nicht auf jedes schreien mit NAHRUNG antworten dass ist meine meinung.
manchem baby würde es gut tun einfach nur BEOBACHTER seiner umwelt zu sein und BABY sein zu dürfen statt ständigem hin und her weil das arme kind ja sonst verhungert.....

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8. Juni 2010 um 23:03
In Antwort auf teresa_11874630

Um ehrlich zu sein
hab ich deine vorherigen beiträge nicht gelesen.
das mit den urvölkern zieht sich aber wie ein roter faden durch das forum aber die wenigstens wissen doch wie die wirklich leben.
und wir leben eben nunmal in einem westlichen land nicht im urwald und wir müssen hier zurecht kommen und für uns lösungen finden die urvölker würden doch auch nicht auf die idee kommen die kinder westlich zu erziehen weil sie ihre eigene ert in frage stellen und das ist genau das was hier immer passiert.
was irgendwo in timpuktu funktioniert in nem ganz anderen lebensraum und umstand muss doch hier nicht funktionieren.
ich sage auch nicht das man ein kind 4 stunden hungern lassen soll aber man muss nicht auf jedes schreien mit NAHRUNG antworten dass ist meine meinung.
manchem baby würde es gut tun einfach nur BEOBACHTER seiner umwelt zu sein und BABY sein zu dürfen statt ständigem hin und her weil das arme kind ja sonst verhungert.....


ja damit hast du schon recht. va dass man Kinder beobachten lassen soll, und kind sein lassen soll.
Ich hab dein anderes Thread gelesen, ich bin zb auch sehr verwirrt durch die extrem vielen Ratgeber, und irgendwie sagt jeder was anderes. Ich denke am ehrlichsten und besten ist der eigene Instinkt. Aber ich lasse mich leider auch immer noch zu stark beeinflussen... naja nobody is perfect
gute Nacht

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9. Juni 2010 um 0:10
In Antwort auf teresa_11874630

So mal was anderes...
viele hier haben die Weißheit ja mit dem Löffel gefressen weil sie Karp gelesen haben oder sonst welche Erziehungsratgeber......
Ich kann deine Anpsielungen gut verstehen den diesen Druck dem man teilweise Ausgesetzt ist von diesen Über-Tragetuch- ich mach mich zum Kasper-Müttern lass dein Kind bloß keine Sekunde schreien sonst bekommt es gleich nen Schaden etc.....oh mann
Echt ich kann es nicht mehr hören da wundert es nicht das wir eine Horde jungen Menschen heranziehen die nicht in der Lage sind eine Ausbildung zu machen oder sich anderweitig in unsere Gesellschafft einzufügen weil sie nie gelernt haben mit Frustrationen umzugehn sondern immer in ihrer narzistischen Denkweise verharren und glauben die welt müsse sich ihnen anpassen nicht sie sich der Gesellschafft....
oh mann aber ich schweife ab.
Weißt du früher war nicht alles besser... ich denke nicht das ein Baby 4 Stunden ohne Essen aushalten muss und es muss auch nicht Stundenlang schreien.
Aber es braucht auch keine Unsichere Mutter die am rande einer Nervenzusammenbruchs steht nur um dem Gerecht zu werden was irgendein Karp geschrieben hat.
Der ist nämlich auch nur ein Mensch.
Erziehungsweißheiten gibts viele aber DU bist die Mutter.
DU solltest SICHERHEIT vermitteln.
Und das ist es was ich an früher eben doch besser fand.
Ein Kind ist ein Kind und kein kleiner Erwachsener.
Wenn dein Kind jetzt gar nichts essen würde, würdest du doch auch nicht sagen der weiß schon was er bracuht dann ist er eben nicht.....
Du solltest die Richtung vorgeben.
Und ich finde es unverschämt wie manche hier unterschwellig in Frage stellen das du dein kind überhaupt liebst. Das tust du Gewiss.
Versuch ihn nicht Stundenlang durch verschiedene Sachen zu beruhigen ich weiß wovon ich rede.....lass das Geschaukele getrage gehoppse oder sonst was einfach sein.
Entscheide dich für EINE Sache.
Z.B eine Federwiege dann musst du ihn auch nicht ständig tragen wenn das nun mal nicht dein Ding ist.
Und ein bischen Rythmus wird ihm sicher gut tun er geht ja völlig verloren in dem Versuch ihn zum Schweigen zu bringen.
Wie wäre es damit:
Füttern/Stillen dannach 30 Minuten mit ihn Beschäftigen oder Tragen, (nicht zu viel wechsel das übberreizt noch mehr), Wickeln, und dann schaun das du das Kind wieder zum Schlafen bekommst (das ist bei Schreikindern nämlich meist das Problem) also ab ihn die Federwiege (gepuckt und mit Schnuller). Und dann lass ihn einfach mal.
Auch wenn das viele hier nicht kapieren vielleicht bracuht er das Schreien einfach. Er MUSS nicht immer Ruhig sein.
Lass ihn nur nicht alleine, bleib einfach dabei und veruche so vielleicht nen 2 Stunden Rythmus hinzubekommen ich denke das tut ihm gut.
UND DAS wird dir sogar eine SCHREIAMBULANZ empfehlen da war ich damals nämlich mit meinem.
So ihr lieben

Rein interessehalber
hätte ich gern von dir gehört, wo denn nun der große Unterschied zwischen Erziehungsratgebern und der Schreiambulanz ist?

Letztlich sagen dir doch beide, wie du dein Kind zu händeln hast.

Wie kannst du Ersteres verurteilen, wenn du doch Letzteres selbst in Anspruch genommen hast?

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9. Juni 2010 um 0:14

Hui
Kleiner buchtip: "kinder verstehen:born to be wild"

Ein sehr intetessantes Buch und leicht verständlich zudem. Es wird dir zeigen, dass ein Kind eben NICHT grundlos weint und öffnet in vielen Bereichen die Augen.

Viel Spass hoffentlich beim Lesen!

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9. Juni 2010 um 0:18
In Antwort auf teresa_11874630

Um ehrlich zu sein
hab ich deine vorherigen beiträge nicht gelesen.
das mit den urvölkern zieht sich aber wie ein roter faden durch das forum aber die wenigstens wissen doch wie die wirklich leben.
und wir leben eben nunmal in einem westlichen land nicht im urwald und wir müssen hier zurecht kommen und für uns lösungen finden die urvölker würden doch auch nicht auf die idee kommen die kinder westlich zu erziehen weil sie ihre eigene ert in frage stellen und das ist genau das was hier immer passiert.
was irgendwo in timpuktu funktioniert in nem ganz anderen lebensraum und umstand muss doch hier nicht funktionieren.
ich sage auch nicht das man ein kind 4 stunden hungern lassen soll aber man muss nicht auf jedes schreien mit NAHRUNG antworten dass ist meine meinung.
manchem baby würde es gut tun einfach nur BEOBACHTER seiner umwelt zu sein und BABY sein zu dürfen statt ständigem hin und her weil das arme kind ja sonst verhungert.....

Der einzige Grund,
weshalb dr Blick immer wieder auf die Urvölker gelenkt wird, ist der, dass die dort nicht das Problem der sogenannten Dreimonatskoliken haben.

Wir in der westlichen Welt allerdings haben sie. Und um uns zu helfen, schauen wir, wie andere Völker ihre Babys betreuen. Und versuchen uns deren Umgangsweisen abzuschauen.
Was ist daran verwerflich?

Das Argument " wir leben nunmal in dieser Welt, nun müssen wir auch damit zurecht kommen" ist Käse. Unsere Physiologie ist einfach nicht für diese westliche Lebensweise gemacht. Wir müssen uns nicht der Lebensweise anpassen, sondern die Lebensweise muss sich wieder uns anpassen. Andersherum ist es schlicht ein Kampf gegen Windmühlen.

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9. Juni 2010 um 0:30
In Antwort auf ignatz123

danke an die person
die mir den link hier empfohlen hat: http://www.geburtskanal.de/ (hab leider den überblick verloren).
ich hab das ganze durchgearbeitet und ich glaube es wird mir bzw uns sehr, sehr helfen. danke!!

und an alle die deren horizont nicht so beschränkt ist das alles was nicht üblich ist so dermaßen verteufelt wird können ja gerne mal rein lesen und sich wundern was da alles so steht und noch dazu sehr vernünftig klingt.

in diesem sinne...morgen kann sich ja wieder über was anderes das mündchen zerissen werden.

gute nacht!

Sehr gern!
Freut mich, dass es dir geholfen hat. Mir hat es damals auch sehr geholfen!

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9. Juni 2010 um 8:33

(von Geburtskanal.de)
1. Warum Babys weinen

Liebe Eltern,
schon zu Beginn der Schwangerschaft waren Sie von tiefer Liebe erfüllt und von dem Wunsch beseelt, mit Ihrem Kind friedvoll und harmonisch zusammen zu leben. Eltern sind heute in der Regel gut informiert und bestens vorbereitet auf die erste Zeit mit ihrem Kind. Sie lesen Erziehungsratgeber, wissen um die emotionale Bedürftigkeit des Kindes, besuchen Vorbereitungs- und Säuglingspflegekurse und tauschen sich mit anderen Eltern und ihrer Hebamme aus. Das "Nest" wird sorgsam bereitet, in dem das Baby dann heranwachsen soll.
Doch immer wieder werden Eltern davon überrascht, dass ihr mit Liebe erwartetes und betreutes Baby weitaus mehr weint, als sie es sich je vorgestellt haben. Aus der ersten Überraschung können alsbald Ratlosigkeit, Stress, Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühle, sogar Ablehnung entstehen.

Die Eltern fühlen sich ratlos, hilflos, müde und enttäuscht.
Sie rätseln. Was kann nur sein? Die Windel ist gewechselt, der Magen gefüllt. Die Mama hat ein Liedchen gesungen (oder schon mehrere), der Papa trägt das Baby seit zwei Stunden mit rhythmischen Bewegungen auf und ab. Sie haben Tee angeboten, Blähungströpfchen gegeben und das Bäuchlein massiert. Doch das Baby weint.
Wenn dies mehrere Tage oder sogar Wochen so geht, dann wissen die Eltern nicht mehr weiter.
Ich möchte Ihnen mit dieser kleinen Broschüre neues Hintergrundwissen vermitteln, damit Sie die Tränen Ihres Kindes besser verstehen können, aus der Hilflosigkeit, Enttäuschung und Ohnmacht herausfinden und sich den Schwierigkeiten sicher und gelassen stellen können.

"Aber mein Baby hat doch keinen Grund zu weinen"
So denken viele Eltern, die sich mit ganzer Aufmerksamkeit ihrem Kind widmen und immer sofort zur Stelle sind, wenn es weint. Optimale Betreuung bedeutet heute, dass die Eltern stets auf vermeintliche Hungersignale achten, dass das Baby reichlich Zärtlichkeit, Ansprache und Körperkontakt bekommt und ausreichend Gelegenheit für ein "Bäuerchen" hat, dass Koliken mit Tröpfchen, Bauchmassage oder dem so genannten Fliegergriff "behandelt" werden und - vor allem - dass die Eltern auf Weinen des Kindes sofort mit beruhigenden Maßnahmen reagieren. Die leidvolle Erfahrung vieler Eltern aber zeigt, dass ihr Kind trotz dieser liebevollen Rundumbetreuung nicht zufrieden ist. Was also fehlt ihm?
Diese Frage ist nicht in wenigen Zeilen zu beantworten. Grundsätzlich ist aber dazu anzumerken, dass jedes Kind eine eigenständige Persönlichkeit, ein einmaliges Individuum mit schon weit vor seiner Geburt ausgeprägtem Gefühlsleben ist. Dieser kleine Mensch hat nicht nur körperliche, sondern auch seelisch-geistige Bedürfnisse, die durch die oben beschriebene Betreuung allein nicht erfüllt werden. Einige dieser Bedürfnisse möchte ich im Folgenden beschreiben.

Warum Babys weinen
Entgegen der meist vertretenen Ansicht, dass Babys weinen, wenn sie in einer nassen Windel liegen, Hunger oder Durst verspüren, Bauchweh oder Sehnsucht nach Nähe und Zuwendung haben, gibt es weitaus mehr und wesentlich tiefer liegende Gründe, weshalb ein Baby weint. Hier möchte ich Ihnen, liebe Eltern, vermitteln, dass sie nicht "schuld" an den Tränen sind, weil sie Wesentliches übersehen haben. Im Gegenteil, die oben aufgeführten Gründe haben Sie ja schnell, zuverlässig und liebevoll beseitigt. Warum aber weint das Baby weiter?
Es gibt inzwischen ausreichend gesicherte Erkenntnisse darüber, dass schon ein ungeborenes Kind Gefühle des seelischen Schmerzes, der Einsamkeit, der Trauer, der Verlassenheit, der Enttäuschung, der Abwehr, des Ausgeliefertseins oder der Überforderung haben kann, wenn es entsprechende Erlebnisse hat. Es kann diese Gefühle wahrnehmen, nach "angenehm" und "unangenehm" unterscheiden, sie sich merken und eventuell mit anderen
Erinnerungen vergleichen. Es ist bekannt, dass Babys genau wahrnehmen, was um sie herum geschieht.(1)

Ein Baby ruft um Hilfe
Plötzlich begreifen wir: Da ist ein kleiner Mensch, der die Welt noch nicht versteht. Da ist ein Mensch in Not. Ein Baby, tief erschrocken durch die helle Weite, dem das erste Bad große Angst bereitet, welches durch die unerwartete und unverständliche Trennung von der Mama in tiefe Bestürzung fällt und nun seinem Entsetzen mit Tränen und Geschrei Ausdruck verleihen möchte. Nun verstehen wir das Kind. Es ist nicht die nasse Windel, die zu Unwohlsein führt - nein, es sind die unzähligen Besucher, die dem Baby "auf den Nerv" gehen und es nicht zur Ruhe kommen lassen. Es ist die Verletzung seines Selbstwertgefühles, wenn es bei der Angst erregenden Untersuchung hören muss: "Jetzt stell dich doch nicht so an!" Es ist nicht Hunger, wenn das Baby nach einer halben Stunde schon wieder an die Brust will, sondern der verzweifelte Versuch, die hereinbrechenden Eindrücke zu verkraften, sich damit zurechtzufinden und sie mit Hilfe des Nuckelns "zu schlucken".

Jede Individualität erlebt sich und das Leben anders
Und so wird verständlich, weshalb auch ein liebevoll betreutes Baby viel mehr weinen kann als Eltern es je erwartet haben. Die Fürsorglichkeit der Eltern hat keinerlei Einfluss darauf, ob das Kind bei der Geburt Ängste der Enge erlebt hat, ob es darüber verzweifelte, dass ihm sein Recht auf einen selbstbestimmten Geburtszeitpunkt genommen wurde, dass es Verzweiflung, ja Panik empfindet, wenn es - auch nur kurzfristig - von der Mutter getrennt wird.
Die gute Betreuung ändert nichts an dem Schmerz der wiederholten, oft unnötigen Blutabnahme, sie mindert nicht das Entsetzen bei der Routineuntersuchung, wenn zum wiederholten Male der Moro-Reflex ausgelöst wird. ("Das machst du aber prächtig!") Diese Beispiele sollen verdeutlichen, dass Ihr Baby die ganze Welt mit allen Licht- und Schattenseiten wahrnimmt, und nicht nur die liebevollen Bemühungen der Eltern.


2. Wie reagieren Eltern, wenn ihr Baby weint?

"Du brauchst doch nicht zu weinen"
Liebevolle Eltern sind sehr bemüht, die Tränen ihrer Kinder rasch wieder zum Versiegen zu bringen. Sobald das Baby weint, versucht die Mama herauszufinden, was es denn auf dem Herzen haben könnte. Sie bietet ihm den Nucki oder ein Teefläschchen an, trägt es herum, schaukelt es im Kindersitz oder wippt mit ihm auf dem Gymnastikball.
Der Papa wechselt die Windel, summt eine Melodie und dreht eine Runde mit dem geschulterten Baby durch die Wohnung. Wenn alles nicht weiterhilft, packen die Eltern den Föhn aus, um das Kind mit dem summenden Geräusch und der angenehm warmen Luft zu beruhigen. Dem Einfallsreichtum der Eltern sind da keine Grenzen gesetzt. Wer kennt nicht die Berichte vom übermüdeten Vater, der nachts mit dem Auto um den Block fahren muss, damit das Weinen endlich wieder aufhört, und von der Verzweiflungstat der Mutter, die ihr Baby im Kindersitz auf die schleudernde Waschmaschine stellt, damit ihm durch das Ruckeln endlich die Augen zufallen?

Warum helfen diese Maßnahmen nicht weiter?
Liebe Eltern, wenn auch Sie zu den Geplagten gehören, die schon alles probiert haben und trotzdem erfolglos vor Ihrem schreiendem Baby stehen, dann wissen Sie auch, wie sehr diese Versuche Sie erschöpft haben. Sie haben alles versucht und alles gegeben und sind nun sehr enttäuscht, verzweifelt oder auch zornig über die fehlende Resonanz. Das Baby ist zwar immer wieder mal ruhig gewesen oder eingeschlafen, aber nur, um kurz nach dem Hinlegen wieder mit neuer Kraft weiterzuschreien. Warum versagen all Ihre Bemühungen?

Unangemessene Beruhigungs-maßnahmen
Im ersten Kapitel habe ich erläutert, dass Ihr Baby weitaus differenziertere Gefühle hat, als wir im Allgemeinen annehmen. Wenn es "nur" Sehnsucht nach Zuwendung hätte, dann müsste es ja zufrieden sein, wenn es diese bekommt. Wenn es die nasse Windel beklagt, müsste es nach dem Trockenlegen strahlen. Wenn es tatsächlich Koliken wären, die es so plagen, müsste es nach der Einnahme der entsprechenden Medikamente entspannt schlafen können. Wenn es wirklich Langeweile wäre, die es so anspruchsvoll sein lässt, dann müssten seine Augen leuchten, wenn Sie mit ihm spielen. Doch so ist es nicht.
Bei näherer Betrachtung ist das ist durchaus verständlich. Denn ein Baby kann nicht zufrieden sein, wenn es sich über die unbegreifliche Trennung von der Mama lauthals beklagen will und es stattdessen einen Schnuller zur Beruhigung bekommt. Es kann nicht ruhig werden, wenn es sich
im Moment vom Leben vollkommen überfordert fühlt und "zum Trost" vom Papa unter kräftigem Geschaukel durch das Wohnzimmer getragen wird. Es kann sich nicht mit Hilfe von "Blähungströpfchen" entspannen, wenn es gleichzeitig allen Kummer hinunterschlucken muss, weil es sich nicht durch Weinen befreien darf. Der Föhn kann ihm nicht ersparen, dass es um sich herum nichts als angstmachende Leere und Weite spürt, statt des kontinuierlichen Haltes der wohlvertrauten Enge. Auch das mechanische Mobile wird ihm nicht weiterhelfen, welches mit scheppernder Melodie über seinem Köpfchen kreist, wenn es der schönen, ruhigen und sicheren Zeit im Mutterleib nachtrauert.

Wir müssen neue Wege suchen
Sie sehen also, der drängende Wunsch, dem weinenden Baby behilflich zu sein, lässt Eltern schnell zu falschen Mitteln greifen. Woher rührt dieser vergebliche Einsatz der elterlichen Kraft?
Weil diesem Geschehen zwei fundamentale Irrtümer zu Grunde liegen. Der erste Irrtum ist die allgemeine, gesellschaftlich gestützte Annahme, dass Weinen "etwas Schlimmes" wäre, dem man sofort mit einem "Gegenmittel" begegnen müsste. Doch das ist falsch. Das Weinen ist neben der Sprache und der Mimik ein elementares, wichtiges Ausdrucksmittel für Befindlichkeit und Gefühle. Durch das Weinen kann der Mensch sein Befinden und seine schmerzlichen Gefühle ausdrücken und emotionalen Stress abbauen. Dies ist äußerst wichtig. Das Weinen ist eine Sprache. Insbesondere ist diese Form der Sprache für die kleinen Kinder wichtig, die ja über viele Jahre ganz in der Gefühlswelt leben.
Der zweite Irrtum ist die Annahme, dass das Baby weint, weil die Eltern etwas "falsch" gemacht haben. Wenn Eltern denken, ihr Baby weint, weil sie ihm nicht oft genug ihre Zuwendung schenken, werden sie sich noch öfter als bisher (und das war schon sehr oft) dem Baby widmen. Wenn eine Mutter das Gefühl hat, ihr Baby weint, weil sie evtl. nicht genügend Milch hat (obwohl es prächtig zunimmt), wird sie es bei jeder Lautäußerung wieder an die Brust legen. Wenn Eltern meinen, ihr Kind weint, weil sie nicht genügend mit ihm spielen, werden sie es weiter mit Animation bei guter Laune halten wollen, obwohl sie kaum noch zum Frühstücken kommen.
Dies laugt die Eltern aus, sie fühlen sich schon bald überlastet und überfordert. Der Irrtum beruht also auf dem Glauben, noch mehr von dem machen zu müssen, was fürsorgliche Eltern sowieso schon tun - als könnte eine Aktivitätssteigerung der Eltern dem Kind die Orientierungslosigkeit oder seine Ängste nehmen.


3. Der Unterschied zwischen Beruhigung und Trost

Das Kind hat ein Recht auf seine Tränen
Wenn wir uns klar machen, dass das Baby mit seinem Weinen auf etwas Wichtiges in seinem Erleben und auf starke Empfindungen hinweisen möchte, dann können wir uns vorstellen, dass es jemanden braucht, der ihm zuhört. Wirklich zuhört. Es ist zwar üblich, dass Eltern sich dem Kind sofort zuwenden, wenn es sich mit Weinen mitteilen möchte, aber genauso üblich ist es, ihm sofort etwas in den Mund zu stecken, damit es nicht mehr weinen muss oder kann. Was soll das Baby davon halten? Es spürt zwar die liebevollen Bemühungen seiner Eltern, kann aber sicher nicht begreifen, warum es nichts sagen darf. Dies kann tiefe Irritation bei dem kleinen Kind auslösen. Wieso soll es wieder ruhig sein, wenn es doch erzählen möchte, dass ihm die große Welt noch Angst macht. Wieso soll es trinken, wenn es sich überfordert fühlt? Wieso muss es sich die Spieluhr zum fünften Male anhören, wenn ihm der Kopf noch schwirrt vom täglichen Einkaufsstress? Mit jedem weiteren Versuch, das Kind "zu beruhigen", kann seine Irritation wachsen. Mit jedem runtergeschluckten Gefühl werden seine "Koliken" stärker. Mit jedem liebevollen "Du brauchst doch nicht zu weinen, mein Schatz" fällt es tiefer in die Orientierungslosigkeit, weil es nicht unterscheiden kann, ob jetzt die Mama Recht hat oder das eigene Gefühl, die Angst vor dem Unbekannten im Leben.

Beruhigungsmaßnahmen irritieren
Beruhigungsmaßnahmen machen natürlich auch ruhig, aber leider nur für kurze Momente. Sie führen nicht zu einer tiefen Befriedigung des Kindes, weil sie an der Oberfläche bleiben und die tieferen Ursachen nicht berücksichtigen.
Wie ja schon das Wort "beruhigen" sagt, soll hier der Versuch unternommen werden, das Baby "ruhig" zu machen. Das Ziel der Maßnahme ist also die Ruhe und die da hinein interpretierte Zufriedenheit des Kindes.
Die tatsächliche Ursache des Weinens wird bei der Beruhigung nicht berücksichtigt. Was das Kind auf dem Herzen hat, kann von ihm nicht wirklich "ausgesprochen" werden, weil niemand zuhört.
Dies bedeutet einen zusätzlichen Schmerz, den das Baby wieder mit Weinen ausdrückt. Ein Teufelskreis.
Wir müssen also lernen, dem Baby zuzuhören, um seine Sprache zu verstehen. Und nicht in gesteigerte Aktivität verfallen, um mit allen möglichen Maßnahmen das Kind wieder zu "beruhigen".

Der Unterschied zwischen Beruhigung und Trost
Während also die Beruhigungsmaßnahme die "Ruhe" zum Ziel hat, spendet der Trost dem Menschen Anteilnahme und Unterstützung in seiner seelischen Not. Beim Trost wird dem Leidenden die ganze Aufmerksamkeit geschenkt, es wird ihm zugehört, Verständnis für seinen Kummer gezeigt. Dabei weiß der Tröstende intuitiv, dass er sein Gegenüber nicht aus seiner misslichen Lage befreien kann, weil er (in der Regel) nicht deren Verursacher ist. Er kann ihm nur beistehen, das Schwere zu ertragen. Trost ist Balsam für die Seele.
Zum Wesen des Tröstens gehört aber auch das Wissen darum, dass jeder Mensch sein eigenes Schicksal hat, das so unabänderlich zu ihm gehört wie sein Geschlecht und die Haar- und Augenfarbe. Wir können niemandem sein Schicksal abnehmen, aber wir können helfend die Hände reichen, um mit Anteilnahme und Trost das Schwere erträglicher zu gestalten.
So kann eine Mutter nichts daran ändern, wenn ihr Baby Angst bei der Geburt hatte, aber sie kann ihr Kind in den Arm nehmen und mit ihm gemeinsam darüber trauern, dass es so schwer war.
Sie sehen also, liebe Eltern, beim Trost geht es darum, Ihr Kind in seinen schmerzhaften Gefühlen zu begleiten, ohne zu versuchen, es von seinem Kummer abzulenken. Praktisch bedeutet dies, dass ich dem Kind Recht gebe mit einem "Ja, ich weiß, Du musst jetzt weinen, das war zu viel für Dich", statt ihm seine Sorgen mit den Worten "Du brauchst doch nicht zu weinen, mein Schatz, das ist doch gar nicht schlimm" auszureden.
Wenn wir also lernen, das Geschrei der kleinen Kinder als Mitteilung zu verstehen, dann können wir auch bestätigend darauf eingehen. (2)

Wie erkennen Eltern die Ursachen der Tränen?
Wenn wir die oben aufgeführten Gründe des Weinens näher betrachten, kann sich gleich der unangenehme Gedanke einstellen: "Du lieber Himmel, woher soll ich denn jedes mal wissen, warum mein Baby jetzt weint". Ganz recht, denn hellsehen können Sie ja nun wirklich nicht. Wenn Sie aber den Grundgedanken - zuhören statt ablenken - verinnerlicht haben, werden Sie bald merken, dass Sie gar nicht immer genau wissen müssen, warum Ihr Baby weint. Das verlangt niemand, auch nicht Ihr bedürftiges Kind. Es verlangt nur, dass Sie zuhören und es durch seinen Kummer begleiten.
Das ist anfangs sicher schwer für Sie. Diese Gedankengänge sind neu für Sie, sie sind in der Gesellschaft nicht bekannt und so haben Sie kaum Gleichgesinnte und Gesprächspartner für diese Ansicht. Deswegen möchte ich dies noch weiter ausführen, um Ihnen bei der neuen Vorgehensweise auch innerlichen Halt zu geben. Wenn das Baby weint, weil ihm die Welt viel zu groß und zu fremd erscheint, dann macht es einen großen Unterschied, ob ihm die Mama den Schnuller in den Mund steckt, oder aber ihm bestätigt: "Ja, ich weiß, du musst jetzt ein bisschen weinen, denn irgendetwas bedrückt dich."
Diese bestätigenden Worte kann die Mutter aussprechen, auch wenn sie nicht weiß, ob ihm die Eindrücke zu viel waren, es einfach nur "Heimweh" nach der alten, bekannten Welt hat oder noch überwältigt ist von der archaischen Kraft des Geburtsgeschehens.

Anerkennen, was ist
Sie sehen also, Sie müssen den Grund nicht kennen. Sie brauchen nur anzuerkennen, dass es einen Grund gibt, um Ihr Kind begleiten zu können. Wenn Sie darüber hinaus noch wissen, dass Sie (in der Regel) nicht die Verursacher der Tränen sind, können Sie sich gesammelt dem Kind zuwenden. Denn das ständige Suchen nach den vermeintlichen Defiziten des Kindes höhlt die elterliche Kompetenz aus und verursacht Gefühle der Hilflosigkeit. In dem Moment aber, wo Eltern sich hilflos fühlen, bricht automatisch der emotionale Kontakt ab und verlagert sich auf äußerliche (unwichtige) Aktivitäten.


4. Die Konfliktvermeidung

Hilfsmittel zur Krisenbewältigung
Wenn wir auf die Tränen unserer Kinder mit ablenkenden Maßnahmen reagieren, bedeutet das auch, dass wir den Konflikten aus dem Weg gehen. Dies ist oft sehr verständlich, denn Babygeschrei wirkt auf uns alle im höchsten Maße beunruhigend und belastend. Und doch lohnt es sich für alle Beteiligten, sich einer solchen Situation zu stellen. Krisen gehören zum Leben wie das Salz zur Suppe. Es gibt keine Möglichkeit, den schmerzhaften Seiten des Daseins zu entgehen. (Im Chinesischen bedeutet das Wort für "Krise" gleichzeitig "Wachstum") Wenn wir in Krisensituationen allerdings fortwährend zu Beruhigungsmitteln greifen, kann das Kind nicht die Fähigkeit entwickeln, Krisen zu überwinden. Stattdessen entwickelt sich eine Abhängigkeit von diesem Mittel. Da sich durch die Vermeidung der schmerzhaften Situation oder der Ablenkung davon keine Frusttoleranz, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit heranbilden kann, bleibt der Mensch auf einer unreifen Entwicklungsstufe stehen. Dies gilt für große wie für kleine Menschen. Auch in der gewiss auftretenden nächsten Krisensituation würde der "Ungeübte" wieder hilflos vor dem Geschehen stehen und sich nicht anders als mit dem gewohnten Beruhigungs - und Ablenkungsmittel zu helfen wissen. Auch ein kleines Baby im Alter von erst einigen Wochen kann schon so sehr auf ein Hilfsmittel fixiert sein, dass es ohne dieses nicht aufhört zu weinen oder endlich einschläft. So entstehen für die Eltern äußerst nervige Angewohnheiten, zum Beispiel ständig im "Fliegergriff" getragen werden zu wollen, nur auf Papas linker Schulter und im dezenten Galopp ruhig zu werden, nur einzuschlafen, wenn Mama monoton mit dem Baby auf dem Gymnastikball wippt, das Kind stündlich anlegt usw. Immer dann, wenn Eltern keine andere Möglichkeit mehr sehen, mit dem Baby in einen harmonischen Zustand zu kommen, können wir annehmen, dass sich das Baby aus lauter Verzweiflung schon auf dieses Hilfsmittel fixiert hat.

Mit Hilfe der Eltern
Wir sehen also, dass solche Hilfsmittel zur Krisenbewältigung das Baby in seiner Persönlichkeitsentwicklung eher beeinträchtigen, weil es so keine Möglichkeit hat, wichtige Fähigkeiten für seine Zukunft zu entwickeln.
Das wichtigste "Hilfsmittel", sich im Leben geborgen zu fühlen, ein starkes Bewusstsein seiner selbst, sowie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, ist die wohlwollende Anwesenheit der Eltern. Hier darf ein Baby oder Kleinkind "abhängig" sein. Denn in der Verbundenheit zu den Eltern entwickeln sich alle Fähigkeiten, die im Kind veranlagt sind, und die es zur Bewältigung seiner Zukunft benötigt. Und hier ist wirklich "nur" die Anwesenheit der Eltern gemeint und nicht deren Aktivität.
Wenn es dem Baby ermöglicht wird, im Arm der ruhenden Eltern seine kleine oder große Lebenskrise lauthals zu betrauern, dann hat es in diesem Moment alle Möglichkeiten zu erlernen, was für sein Leben wirklich wichtig ist. Und obendrein erlebt es dankbar die sichere und führende Kraft seiner Eltern. Dann fühlt es sich geborgen.

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