Home / Forum / Mein Baby / Frust mit dem Stillen

Frust mit dem Stillen

14. Oktober 2012 um 11:23

Hallo ihr Lieben.

Ich muss mal meinen Frust loswerden und hoffe zudem auf Erfahrungen/ Meinungen von Userinnen denen es ähnlich geht/ ging.

Erstmal soviel: Ab dem pos. Ss-test wusste ich, dass ich Stillen möchte.

Am 3. Oktober kam mein kleiner Junge zur Welt. Schon im Kh sagte man mir, dass er die Brust zu schnell loslässt. Wie hier in Holland üblich wurden wir nach der Entbindung am selben Abend entlassen.

Die ersten Tage mit Hilfe unserer Wochenbett- Hilfe ( noch son Holländisches Ding) probiert, aber er griff nicht richtig, trank nichts oder wenig....Nach drei Tagen hatte er von 3350 gr geburtsgewicht auf 3000 gr. Abgenommen..

. Also eine Pumpe, Brusthütchen und eine stillberaterin ins Haus geholt. Die sagte auch sein Saugreflex sei sehr schwach und meine Brüste prall und meine Brustwarzen kompliziert zu fassen. Mit Brusthütchen und Zufüttern nahm er langsam auf 3250 gr zu. Aber an der Brust bekam er nicht wirklich genug Milch....

Sobald wir die extra fütterungen abbauen wollten, nahm er wieder ab. Wir mussten von dieser Hand-Fütter Spritze auf ein Fläschchen umsteigen da er bis zu 70 ml abgepumpte Milch pro Mahlzeit problemlos verdrückt.

Ergebnis: nun trinkt er mit den Brusthütchen noch schlechter, da er die Flasche wohl einfacher fand....

Naja. Ich fühle mich grausam. Ich will nicht abstillen, aber es kann auch nicht sein dass mein Schatz noch mehr abnimmt....ich könnte heulen, ich fühle mich echt elend. ich mag das stillen und mein kind an der brust ... Fürchte aber das er trotz manchmal stundenlangem anlegen nur 20ml oder so teinkt, den rest nuckelt er rum oder träumt.....
und dann fährt er sich die 60ml aus der Flasche rein als hätte er Tage lang nicht bekommen...

Ich habe Milch genug, ich will mit aller Liebe die Fläschen für ihn füllen, aber wie jetzt weiter? Soll ich die stillberaterin nochmal kommen lassen, oder soll ich einfach pumpen und ihm mit der Flasche Muttermilch geben bis es nicht mehr geht, und dann Fertignahrung nehmen? Meine Hausärztin meint ich solle uns eine deadline stellen... Damit es nicht ein Stressvausartet....Aber der Gedanke abzustillen fühlt sich wie eine Abnabelung an....wenn ich daran denke heule ich rum wie eine Hyäne...( jaja, die Hormone) bis soooooo ratlos....

Ps: ich habe gar nichts gegen Mütter die sich für Fertignahrung entscheiden, ich beschreibe hier einfach meine persönlichen Gefühle....

Langer Text, sorry, und danke fürs Lesen an alle die hie angekommen sind

Liebe Grüsse aus Holland, Viljakus und Lenny, 11 Tage

Mehr lesen

14. Oktober 2012 um 17:17

@viljakus:
Du Arme.... Das klingt ja echt gar nicht schön!
So stellt man sich die ersten Wochen ja nicht vor!
(Hab selber am 26.9. entbunden!)

Hatte am Anfang selber Probleme, da ich Schlupfwarzen habe und meine Tochter die Brustwarze nie richtig erwischt hat und dann immer nur kurz gesaugt hat!
Habe die ersten 1,5-2 Wochen auch mit Stillhütchen gestillt!
Aber seit gut 1 Woche klappts ohne!

Ich würde an deiner Stelle entweder die selbe oder mal ne andere Stillberaterin ins Haus holen!

Gib die Hoffnung nicht auf!!

Liebe Grüße aus München

Munichmami & Marie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2012 um 14:03

Vielleicht hilft Cranio / Osteopathie
Hi, ja ich kann das total nachvollziehen, da es bei mir auch super komplizert war. Ich hatte auch total entzündete Brustwarzen.
Mir hat ein Craniosacraltherapeut geholfen. Meine Tochter hat nicht richtig angelegt und nach der 2ten Sitzung- siehe da - kein Problem mehr mit dem Stillen , und ich hatte auch schon Stillhütchen und Abgepumt und mit Flasche gefüttert

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2012 um 19:01

Danke für die Tipps
...und die lieben worte, ihr zwei! Das mit der Cranio- Therapie ist mir neu... Muss gleich mal gucken ob es hier auch owas gibt.

Ansonsten habe ich mich damit abgefunden dass wenn ich halt in zukunft abpumpen muss, dass es dann eben so ist. ich hoffe trotzdem noch auf eine andere Lösung....

Auf jeden Fall trinkt er jetz literweise abgepumpte milch und nimmt nicht weiter ab... Das ist ja schonmal etwas.....

Beste grüsse!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Oktober 2012 um 22:48

Hallo,
wir hatten auch Stillprobleme - meine Tochter (3.9.) hat von 3.200 g auf 1.800 g abgenommen! Wir haben das Geburtsgewicht erst nach 3 Wochen wieder gewonnen und zwischendrin auch etwas zugefüttert... bei mir war es das Gleiche - immer beim Trinken eingeschlafen, aber abgepumpte Milch hat sie mühelos weggezischt.

Mittlerweile ist sie aber kugelrund! Ich muss sie jetzt immer konsequent beim Stillen wachhalten und abends füttere ich zu.

Falls es weiterhin nicht so klappt, wie du es dir vorstelltst, kannst du dich aber immer noch damit trösten, dass es ja deine Milch ist, die du fütterst und ihr könnt ja auch beim Flaschenfüttern ausgiebig kuscheln. Zuhause kannst du ihn ja ruhig an die nackte Brust "drücken" - fürs Gefühl!

Alles Gute!

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook