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Fühl mich manchmal total überfordert...

14. August 2007 um 18:26 Letzte Antwort: 15. August 2007 um 21:43

Hallo!

Muss mir jetzt einfach mal meine momentane Situation von der Seele schreiben. Bin mir gerade nicht sicher, ob ich unter Babyblues leide oder ob es einfach ein schlechter Tag ist.

Mein Kleiner (4 Wochen) hat heute Nacht kaum geschlafen, den Morgen über auch nicht. Heute Mittag mal 2 Stunden, jetzt schreit er schon wieder rum, ist nur ruhig wenn ich ihn auf den Arm nehme. Hab das Gefühl, ich mache nur noch Babyfläschchen, überall in der Wohnung stehen die leer getrunkenen Fläschchen rum. Er isst gerade wirklich unwahrscheinlich viel, ich denke mal ein Wachstumsschub.
Hinzu kommt, dass ich von meinem Mann kaum unterstützung habe, da er gerade unsere neue Wohnung am Umbauen ist. Ich verstehe auch, dass er dann nicht noch Nerven für Haushalt hat. Nachts bin auch ich diejenige, die aufsteht...

Aber ich fühl mich gerade total leer, bin den ganzen Tag schon am heulen, hab das Gefühl ich kann nicht mehr. Seit gestern möchte ich einkaufen gehen, doch es klappt einfach nicht. Heute Abend war ich auf nem Geburtstag eingeladen, doch ich konnte leider nicht hin, da ich kein Geschenk besorgen konnte und auch überhaupt nicht den Nerv dazu habe zu feiern...

Kennt ihr das auch? Was kann ich machen, hab sooo Angst dass sich meine Wut / Unzufriedenheit noch mehr steigert. Frage mich echt ständig, ob ich noch normal bin. Oder ob ich gerade dabei bin, als Mutter versagen...dabei hab ich mich so auf den Kleinen gefreut, er ist wirklich mein Ein und Alles...

Wäre nett, wenn mir jemand schreiben könnte...

LG
Natalie

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14. August 2007 um 19:43

Danke!
Ich bin so froh, dass es anderen auch so ergeht wie mir. Dachte schon, ich bin die totale Versagerin.

Hab gerade meine Mutter gefragt, ob sie mal ne halbe Stunde mit dem Kleinen spazieren läuft. Ich will einfach mal nix sehen und nix hören. Vielleicht hilft es ja, dass ich und auch er mal zur Ruhe kommen. Denn so aufgewühlt wie ich momentan bin wird er sicherlich auch nicht zur Ruhe kommen, denn das überträgt sich ja.

Komm aus dem Heulkrampf immer noch nicht raus. Aber irgendwann sind vielleicht auch mal keine Tränen mehr auf Lager

LG natalie

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14. August 2007 um 20:02

....
Nicht verzweifeln!
Deinen Beitrag hätte ich vor ein paar Wochen verfasst haben können.
Mir ging es ganz genauso, so in den ersten 4 Wochen wars ganz extrem, da hat meine kleine sooo oft geheult und ich mit
Aßerdem auch nachts nur im 10-minuten-Takt geschlafen- tagsüber war ich ein wrack!
Die Umstellung, der Stress und dann noch Übermüdung- da ist es ganz normal, dass es einem körperlich und auch psychisch nicht so toll geht!

Zum Glück hat unsere Maus den Unterschied zwischen Tag und nacht so mit 6 Wochen verstanden un schläft jetzt nachts besser.
Dafür ists sie tagsüber sogut wie ständig wach
Aber man kann halt nicht alles haben

An den Alltag mit Baby muss man sich auch erst gewöhnen, ist doch normal.

Wünsche dir gute Nerven, die ganz schwierige Anfangszeit geht schnell vorbei und dann kannst du dein baby mehr genießen

Alles alles Liebe

Kathrin
mit Ilenia
9 Wochen alt

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14. August 2007 um 20:23

*Fühl dich ganz doll gedrückt*
Ich kenne dieses Gefühl noch, als mein Sohn damals noch ein Säugling war! Da hing ich teilweise so in den Seilen, dass ich sehr oft bei meinen Eltern übernachtet hab, um auch mal schlafen zu können, während sie sich um meinen Sohn gekümmert haben.

Diesmal, bei meiner Maus fällt mir irgendwie alles etwas leichter... Nachts schläft sie zwar nicht immer besonders viel, dafür aber tagsüber. Und ich hab mir vorgenommen (und ab morgen mach ich das auch so), dass ich entweder vormittags oder nachmittags auch schlafe, wenn die Kleine schläft. Mein Großer ist im Kiga, da nehm ich mir meine Auszeit einfach! Sch**** auf den Haushalt, verteile das, was ich sonst an einem Tag gemacht hab, eben auf zwei! Und mir ist auch total egal, ob überraschend Besuch kommt und bei mir siehts aus wie bei Hempels!

LG
Beate & Anna-Lenya
(*nochmal dich ganz doll drück*)

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14. August 2007 um 20:37
In Antwort auf kamil_11924715

*Fühl dich ganz doll gedrückt*
Ich kenne dieses Gefühl noch, als mein Sohn damals noch ein Säugling war! Da hing ich teilweise so in den Seilen, dass ich sehr oft bei meinen Eltern übernachtet hab, um auch mal schlafen zu können, während sie sich um meinen Sohn gekümmert haben.

Diesmal, bei meiner Maus fällt mir irgendwie alles etwas leichter... Nachts schläft sie zwar nicht immer besonders viel, dafür aber tagsüber. Und ich hab mir vorgenommen (und ab morgen mach ich das auch so), dass ich entweder vormittags oder nachmittags auch schlafe, wenn die Kleine schläft. Mein Großer ist im Kiga, da nehm ich mir meine Auszeit einfach! Sch**** auf den Haushalt, verteile das, was ich sonst an einem Tag gemacht hab, eben auf zwei! Und mir ist auch total egal, ob überraschend Besuch kommt und bei mir siehts aus wie bei Hempels!

LG
Beate & Anna-Lenya
(*nochmal dich ganz doll drück*)

Hallo Beate!
Genau das muss ich auch noch lernen. Ich war schon immer "Miss Perfekt", will heissen, dass mir nichts gut genug war, was ich getan hab. So auch der Haushalt, der Garten usw. Und wie ist es jetzt? Der Haushalt läuft nebenher, überall steht was rum, nichts ist mehr wie früher. Der Garten?? Darum hab ich mich seit 5 oder 6 Wochen schon nicht mehr gekümmert, und da ich keine Zeit hab groß mit meinem Hund Gassi zu gehen (jedenfalls nicht 4 Mal täglich) kannst du dir auch ausrechnen, wie der Rasen aussieht

Ich glaub das kommt dann zu dem wenigen Schlaf und Baby-Gebrüll auch noch dazu...

Und was ist jetzt?? Meine Mutter ist mit meinem Kleinen Spazieren damit ich ein bißchen Ruhe hab. UND ICH VERMISS IHN................

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14. August 2007 um 21:27

Verstehe dich
sehr gut. war bei mir damals das gleiche. nach vier wochen hat dein zwerg nen wachstumsschub, aber das wird bald besser.
die ersten 6 wochen war bei mir auch streß pur, habe jeden tag nur 2 stunden geschlafen, war total erledigt, hatte manchmal sogar den ganzen tag ohne gekämmter haare verbracht, bin gar nich raus gekommen, weil ich erledigt war. laß dir zeit, es heißt nicht umsonst wochenbett. das dauert seine zeit, bis ihr euren rythmus gefunden habt. irgendwann wachst du auf und er lacht dich an. da vergisst du alles glaubs mir. und dann kannst du drüber lachen. hört sich alles ziemlich einfach an, ich weiß, aber hab geduld. hast du keine oma die ihn mal für 2 stunden nehmen kann? oder ne freundin? dann hättest du ein paar stunden für dich. ich bin überglücklich mit meinem kleinen schatz und würd ihn nie mehr hergeben. ist halt alles nicht so einfach.

Liebe Grüße
barbara + maddox riley (*01.06.07

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15. August 2007 um 18:04

Kenn ich auch
die ersten Wochen ging es mir genauso. Manchmal hab ich Rotz und Wasser geheult,weil ich dachte ich pack das alles nicht mehr. Und ich hab keinen Freund...bin ganz allein. Hab dann immer die Mama angerufen und sie kam dann zum trösten. Bei mir stand auch immer alles voll mit Flaschen Der Haushalt stand still,nix gebacken bekommen...
Aber das geht vorbei. Je Älter dein Sohn wird umso einfacher wird alles. Das Mami sein muss man erst lernen und irgendwann lachst du drüber.

Glaub fast jeder Mami geht es so.

lg
Evy+Nico*3Monate

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15. August 2007 um 21:03

Kommen auch wieder bessere Zeiten
Hallo,

das kenne ich auch, so ging es mir bei meinem 1. Kind. Damals dachte ich auch ich versage total, dazu kam dann noch, dass sich der Vater des Kindes von mir trennte, als er 7 Wochen alt war. Mein Sohn hat fast nur geschrien u. schlecht getrunken, beim Kinderarzt haben sie mich nur belächelt u. gesagt. Babys müssen auch mal schreien. Es war echt hart. Aber glaub mir, alles geht vorüber, versuche Dich zu entspannen soviel es geht u. lass den Haushalt einfach mal liegen, der läuft nicht weg. Bei meinem 2. Kind (inzwischen 8 Monate) habe ich dann eben mal ne Woche nicht gebügelt o. 2 Tage nicht abgewaschen. Mann kann nicht alles zu 100 Prozent erledigen, wenn das Kind immer schreit.

Alles wird gut, Augen zu und durch.

Diana

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15. August 2007 um 21:43

Ja!Ja!JA!
Hallo Natalie,
ich kann so gut mit Dir fühlen! Mein kleiner ist jetzt 6 Wochen alt und er ist erst zufrieden wenn ich ihn bei mir habe. Da mir das ständige Tragen zu anstrengend war hab ich mir jetzt einen Glückskäfer-Tragesack gekauft. Das Ding ist echt ein Wunder - kaum da drin gibt er Ruhe und ich hab beide Hände frei!!! Außerdem ist das Tragen im Sack nicht so anstrengend wie ohne. Die Dinger gibt es übrigens auch günstig bei E-bay.
Und nein, wir versagen nicht als Mütter!! Da muß man auch erst mal reinwachen. Ich kenne keine die das von heute auf morgen ohne Probleme schafft, nur geben das eben die wenigsten zu!!! Ich hab mich auch schon gefragt ob es die richtige Enscheidung war ein Kind zu bekommen und ob ich das "Mutter-sein" schaffe!! Aber es gibt ja zum Glück auch wunderschöne Momente! Und bezieh Deinen Partner ruhig mit ein, auch wenn er renoviert. Das was Du machst ist auch Arbeit, und keine leichte. Ich hab meinem Freund mal einen Sonntag den kleinen überlassen. Seit er selbst weiß wie anstrengend das sein kann unterstützt er mich viel mehr...
Kopf hoch und lg, nicole

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