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Gebärmutterentfernung nach geburt !

11. März 2010 um 19:54

Kennt sich damit jemand aus? Hat jemand damit erfahrung???

Belly

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11. März 2010 um 20:56

Soweit...
...ich weiß wird die gebärmutter direkt nach der geburt nur entfernt, wenn lebensgefahr in verzug ist. ansonsten wären die risiken zu hoch, da alles extremst gut durchblutet ist. so wurde mir das mal erklärt. vllt hab ich aber auch deine frage falsch verstanden...

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11. März 2010 um 23:11

Schieb
erfahrungsbericht

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12. März 2010 um 0:27

Also
bin Operationstechnische Assistentin und eine gebärmutter wird nur entfert wenn komplikationen entstehen, zB blutungen die man nicht stoppen kann!
aber sowas ist seeeeeeeeeeeehr, sehr, seeehr selten!!!

Habe ich im OP noch nie erlebt! Wieso fragst du denn??

Meinst du überhaupt in der verbindung mit nem KS ??

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19. März 2010 um 14:40

.
.

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11. August 2010 um 21:32

Bei
mir wurde die gebärmutter nach der geburt entfernt. wäre sonst verblutet. wars bei dir auch soooo???

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11. August 2010 um 21:52

Hi
bei mir wurde die Gebärmutter bei der Geburt der zweiten Tochter entfernt. Sie war ein Notks und ich lag drei mal klinisch tot auf dem Op Tisch, nur die Entfernung und viele viele Blutkonserven haben mein Leben gerettet. Das ist jetzt über zwei Jahre her und ich kämpfe immer noch damit. Es ist zwar toll keine Tage mehr zu bekommen, aber irgendwie fehlt doch etwas. Ich hätte auch gerne noch ein Kind.....

Warum fragst Du? Oder besser gefragt, denkst Du darüber nach?
Mich haben die Ärzte damals richtig aufgeklärt und dabei auch erwähnt, dass sie das wirkich nur machen wenn es umungänglich ist...

Lg

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12. August 2010 um 11:32

Hallo
meiner Mama wurde nach der Geburt von mir die Gebärmutter entfernt da sie Gebärmutterhalskrebs hatte.
Ihr hat das schon sehr zu schaffen gemacht da sie gerne noch ein zweites Kind mal wollte aber sie war auch mit mir zufrieden.

lg chrissi

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24. Januar 2011 um 21:10

Gebärmutterentfernung
hallo,

auch ich habe das erlebt. ungefähr 11 stunden nach der geburt von unserm 1 kind musst mir die gm entfernt werden.
ich habe es bis heute noch nicht so recht verarbeitet, ich fühle mich nocht mehr als frau.

wenn du mehr wissen willst kanst du mir ja schreiben.

liebe grüsse minimaus

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8. Mai 2011 um 21:31
In Antwort auf minimaus71

Gebärmutterentfernung
hallo,

auch ich habe das erlebt. ungefähr 11 stunden nach der geburt von unserm 1 kind musst mir die gm entfernt werden.
ich habe es bis heute noch nicht so recht verarbeitet, ich fühle mich nocht mehr als frau.

wenn du mehr wissen willst kanst du mir ja schreiben.

liebe grüsse minimaus

Gebärmutterentferung bei Geburt
Hallo minimaus71,

auch ich habe es im November 2010 erlebt. Ich habe meine zweite Tochter spontan entbunden und sie legten mich in Nakose weil bei der Nachgeburt was gefehlt hat, um mich Auszuschaben. Als ich wieder aufwachte, war es ein Tag später und man teilte mir mit, dass ich fast verblutet sei und mir deswegen die Gebärmutter entfernen musste.
Seitdem habe ich einige Fragen und suche nach jemanden, denen es auch so erging. Hast du jemanden verklagt z. B. Krankenhaus oder wie tust du die Situation jetzt verarbeiten, Entfernung Gebärmutter???

Liebe Grüße Amidala

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17. Juli 2011 um 19:45
In Antwort auf minimaus71

Gebärmutterentfernung
hallo,

auch ich habe das erlebt. ungefähr 11 stunden nach der geburt von unserm 1 kind musst mir die gm entfernt werden.
ich habe es bis heute noch nicht so recht verarbeitet, ich fühle mich nocht mehr als frau.

wenn du mehr wissen willst kanst du mir ja schreiben.

liebe grüsse minimaus

Gebärmutterentfernung
Hallo Minimaus,

auch ich habe meine Gebärmutter nach der Geburt meines Sohnes verloren. Ich hatte unstillbare Blutungen und wurde 4x operiert,aber um mein Leben zu retten mußten sie mir die GM entfernen.Ich bin sehr dankbar noch am Leben zu sein und meinen Sohn aufwachsen zu sehen,aber es vergeht kein Tag wo ich nicht an das Erlebte denken muß und traurig bin.Wie gerne hätten wir noch ein zweites Kind bekommen.
Ich würde mich freuen mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.
liebe grüße,hyster

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30. Juli 2011 um 14:54
In Antwort auf julie_12868968

Gebärmutterentfernung
Hallo Minimaus,

auch ich habe meine Gebärmutter nach der Geburt meines Sohnes verloren. Ich hatte unstillbare Blutungen und wurde 4x operiert,aber um mein Leben zu retten mußten sie mir die GM entfernen.Ich bin sehr dankbar noch am Leben zu sein und meinen Sohn aufwachsen zu sehen,aber es vergeht kein Tag wo ich nicht an das Erlebte denken muß und traurig bin.Wie gerne hätten wir noch ein zweites Kind bekommen.
Ich würde mich freuen mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.
liebe grüße,hyster

Gebärmutterentfernung
hallo ich bin 21 und habe ebenfalls unstillbare blutungen nach der geburt meiner tochter gehabt ich kann genau nachempfinden wie du dich fühlst. ich suche immer noch die schuld bei allen hätte man es verhindern können?? warum denn gerade ich?? warum nicht die die sich eh keine kinder wünschen??

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23. September 2011 um 20:29
In Antwort auf julie_12868968

Gebärmutterentfernung
Hallo Minimaus,

auch ich habe meine Gebärmutter nach der Geburt meines Sohnes verloren. Ich hatte unstillbare Blutungen und wurde 4x operiert,aber um mein Leben zu retten mußten sie mir die GM entfernen.Ich bin sehr dankbar noch am Leben zu sein und meinen Sohn aufwachsen zu sehen,aber es vergeht kein Tag wo ich nicht an das Erlebte denken muß und traurig bin.Wie gerne hätten wir noch ein zweites Kind bekommen.
Ich würde mich freuen mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.
liebe grüße,hyster

Gebärmutterentfernung
Hallo,

ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Mir ging es fast so wie Dir. Ich habe ebenfalls nach der Geburt meines Sohnes meine Gebärmutter verloren. Das war 2008. Ich komm damit immer noch nicht klar und ich weiß auch nicht, wo man Hilfe finden kann. Vielleicht magst Du mir mal schreiben? Gruß
Konstanze

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8. Dezember 2011 um 17:29

Hallo
Ich bin 23 Jahre alt, habe im Juli 2011 meinen ersten Sohn zur Welt gebracht und wäre fast verblutet. Ich habe 17 Bluttransfusionen gebraucht. Der Hammer war ja, dass die vergessen hatten meinen Dammschnitt zuzunähen und ich so noch mehr Blut als eh schon durch die Gebärmutter verloren habe. Ich hatte so Angst, zu sterben, meinen Sohn, meinen Mann, meine Familie nicht wieder zu sehen. Ich fragte den Arzt, der immer wieder geschaut hat, ob die Blutung nachlässt, ob ich es schaffen werde und er sagte nur "Frau... das kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen" Dann Hektik um mich herum... der Narkosearzt "Wir holen sie raus... das verdammte Ding!" Als ich ein Tag später wieder zu mir kam, erklärte mir der Arzt, dass ich keine Kinder mehr bekommen kann, dass sie die Gebärmutter entfernen mussten IM Krankenhaus war mir das alles noch egal - jetzt fühle ich mich nicht mehr wie eine Frau, bin ständig traurig - nur wenn ich meinen Sohn im Arm habe, fühle ich das Glück. Ich ärgere mich darüber, dass ich ständig der Tatsache nachtrauere, kein 2. Kind mehr bekommen zu können und fühle mich so allein. Mit meinem Mann kann ich nicht wirklich darüber sprechen: für ihn ist es nur wichtig, dass ich noch da bin. Vor der Geburt unseres Sohnes hat er immer wieder gesagt, er möchte viele Kinder mit mir haben, doch diesen Wunsch werde ich ihm niemals erfüllen können ich schäme mich so... ist es nicht das normalste der Welt, Kinder zu bekommen? Und ich bin nicht in der Lage dazu. Wenn ich im Fernsehen die Teenager sehe, die ein Kind nach dem nächsten bekommen oder Frauen, die ungewollt schwanger werden und die Kinder dann zur Adoption frei geben oder schlimmeres... dann habe ich das Gefühl, ich bin eine Versagerin und nicht würdig, dass mein Mann so zu mir hält. Ich weiß, eine Frau wird nicht daran gemessen, ob sie eine Gebärmutter hat, doch es macht mich unendlich traurig, dass er nun auch keine Kinder (mit mir jedenfalls) bekommen werden wird Als wir erfuhren, dass wir einen Jungen bekommen, war unser Plan, das nächste wird ein Mädchen und jetzt...

Ich mache eine Trauma-Therapie, die mir schon hilft, ein wenig besser damit klar zu kommen, aber natürlich hat die Seele trotzdem enorm damit zu kämpfen. Ich fühle mich so nutzlos, obwohl ich doch froh sein sollte, noch am Leben zu sein und meinen Sohn heranwachsen zu sehen. Ich bin auch froh, doch jede Medaille hat nunmal 2 Seiten.

Ich hoffe, ich finde hier Frauen, denen es ähnlich geht, die auch keine Kinder mehr bekommen können, obwohl sie es gerne würden.

Wie hat eure Partnerschaft das verkraftet?

LG Minush2011

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22. Juni 2015 um 22:47

Wie geht es euch mittlerweile?
Habe eure Beiträge gelesen. Bin auch eine von denen... Komme damit überhaupt nicht klar... Trotz Traumatherapie Es ist vor einem halben Jahr passiert. Seit dem ist jeder Tag ein Kampf in der Hölle!

Wie geht es euch mittlerweile?
Wird es jemals besser werden?
Was hilft euch?

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27. April 2017 um 14:58
In Antwort auf ibsfmk

Wie geht es euch mittlerweile?
Habe eure Beiträge gelesen. Bin auch eine von denen... Komme damit überhaupt nicht klar... Trotz Traumatherapie Es ist vor einem halben Jahr passiert. Seit dem ist jeder Tag ein Kampf in der Hölle!

Wie geht es euch mittlerweile?
Wird es jemals besser werden?
Was hilft euch?

Hallo,
ich wüsste auch gerne, ob man sich irgendwann mit dieser Situation abfinden wird. Im Moment könnte ich den ganzen Tag nur heulen. Hab das Gefühl, dass mich keiner aus meinem Umfeld richtig versteht. Wie auch? Sie können ja auch alle noch Kinder bekommen...

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29. April 2017 um 10:03
In Antwort auf christin0502

Hallo,
ich wüsste auch gerne, ob man sich irgendwann mit dieser Situation abfinden wird. Im Moment könnte ich den ganzen Tag nur heulen. Hab das Gefühl, dass mich keiner aus meinem Umfeld richtig versteht. Wie auch? Sie können ja auch alle noch Kinder bekommen...

Seit meinem letzten Beitrag sind nun knapp zwei Jahre vergangen. 

Und NEIN, es wird auch mit der Zeit NICHT besser!

Es ist so grausam - obwohl ich mich für andere freue - zu sehen, wie alle anderen nun Geschwister für ihr Kind bekommen
Es tut so weh, von Kolleginnen nach einem Tampon gefragt zu werden.
Es ist kaum zu ertragen, mit der Tatsache leben zu müssen, dass mir mein Geschlechtsorgan amputiert wurde. 
Und noch schlimmer wird es, wenn die guten Ratschläge kommen: sei froh, dass du noch lebst, sei froh, dass du dich noch um deine Familie kümmern kannst...
Oder wenn man merkt, dass selbst Familie und Freunde von einem genervt sind: also langsam müsste es ihr aber mal besser gehen, ich weiß gar nicht, was sie noch immer hat, oder oh, jetzt weint sie schon wieder...

NEIN, und keiner aus deinem Umfeld wird das auch jemals verstehen können. Kein anderer weiß wie es ist, jeden Morgen aufzustehen - ja, und wenn man jeden Tag an das Grauen erinnert wird - ist alleine schon das Aufstehen eine Meisterleistung. Keiner kann nachvollziehen wie es ist, wenn man amputiert ist, wie es ist und was es bedeutet. Vor allem fehlt es dem Umfeld an Verständnis, weil man deine Amputation nicht sieht. Wenn jemandem ein Bein verliert, hat derjenige es auch nicht leicht, sich damit abzufinden und sein Leben neu auszurichten. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass derjenige auf mehr Verständnis im Umfeld trifft. Warum soll es bei uns anders sein? => NEIN, bei uns soll es anders sein, weil wir ja noch leben... 

Was mir dabei hilft ist: "Urteile nie über einen Weg, den du noch nie gegangen bist!" 
Andere können dich nicht verstehen, weil sie deinen Weg nicht gehen müssen. Was andere tun können, ist nicht den Weg für Dich gehen, ABER sie können dich ein Stück auf deinem Weg begleiten. Dafür müssen diese Personen aber genug Einfühlungsvermögen haben, um abschätzen bzw. erfassen zu können, was du brauchst, damit es dir etwas besser geht. Was nämlich gar nicht hilft ist, wenn dir die Personen ihre Vorstellung zu helfen aufdrücken wollen. Leider gibt es solche Personen kaum. Und eine weitere schmerzhafte Erfahrung ist, wenn man merkt, es werden plötzlich immer weniger Menschen, die sich wirklich für dich interessieren. Auch vielleicht, weil sie das Leid, dass du leben musst, nicht mehr mit ansehen können. Meine Mutter, meine Schwestern und viele meiner Freundinnen haben sich von mir abgewandt... und das in einer Phase meines Lebens, in der ich sie besonders brauchen könnte...

Alles was sich allenfalls ändert ist, dass man lernt mehr oder weniger sich mit dem Schmerz zu arrangieren. Aber leben vielleicht das falsche Wort ist. Es ist wohl eher ein "Funktionieren", wie roteflocke so schön sagt. Und dieses Funktionieren passiert auch nur aufgrund äußerer Gegebenheiten wie z. B. Kinder, Mann, Hund... Aber als Leben würde ich diesen Zustand nicht bezeichnen. 

Mein Anliegen ist nicht, dir den Mut zu nehmen. Vielleicht schaffst du es besser als ich... Aber du weißt auch, dass du nicht alleine bist. 

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute und viel viel Kraft!
 

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