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Gebrüll nach einem "Nein"

2. Januar 2018 um 22:08

Hallo beisammen

​ich habe einmal eine Erziehungsfrage. Mein Kind ist nun ein Jahr alt und wird nun immer öfter mit dem bösen Wort "Nein" konfrontiert. Seine Reaktion darauf: Heftigstes Gebrüll und mehrere Tests, ob ich das mit dem "Nein" auch tatsächlich ernst meine. Ich verbiete ihm eigentlich relativ wenig und nur dann, wenn ich auch bereit bin es durchzuziehen. Dass er mich immer wieder testet finde ich voll in Ordnung und normal ^^ Ich bin mir allerdings unsicher, wie ich anschließend auf sein Gebrüll reagieren soll. Denn wenn ich ihn Aufmerksamkeit schenke, dann brüllt er umso heftiger und will auf den Arm und am liebsten Stundenlang herumgetragen werden. Beachte ich seine Proteste nicht, dann lässt er es auch sehr schnell wieder sein.
​Aber was ist nun die richtige Verhaltenweise meinerseits? Ich hasse es ihn mit dem Gebrüll alleine zu lassen und bin auch der Meinung, dass man einem Kind so viel Nähe geben soll wie es braucht. Ich kuschel ihn den quasi den ganzen Tag lang 
Aber wenn ich ihn nach einem "Nein" tröste, dann habe ich den Eindruck, dass er erst richtig aufdreht. 

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2. Januar 2018 um 22:41

Ich bleibe meist in der Nähe, setze mich auf einen Stuhl oder aufs Sofa und lese irgendwas. Dann kommt sie nach kürzester Zeit zum kuscheln. Wenn ich auf sie zugehe, anfasse oder sie beobachte dann dauert es meist wesentlich länger und ist auch intensiver

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3. Januar 2018 um 5:39

Versuch mal seine Gefühle zu benennen und zu spiegeln. Also z.b selbst in wütenden Tonfall (Minik/ Gestik ) zu sagen „du bist wütend! So wütend ! Du möchtest das xy gerne haben/ anfassen/machen“ 
Du zeigst damit deinem Kind  , dass seine Gefühle in Ordnung sind, nimmst es ernst. Es lernt mit Wut umzugehen.
Bei meiner Kleinen hat uns diese Methode sehr gut durch Kleinkindalter und Trotzalter gebracht. Ift war sie so wütend, dass nichts mehr zu ihr durchdrang- aber das Spiegeln hat sie irgendwie noch erreicht.
Die Methode ist ausführlich hier beschrieben- 
">http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/05/trotzphase-umgang-mit-wutanfallen-in.html?m=1

Liebe Grüße

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3. Januar 2018 um 22:29

Moin moin

schon mal vielen Danke für eure Antworten!
Ja, er ist erst 12 Monate alt aber er war schon von Geburt an ein ziemlicher Dickschädel - mich verwundert es gar nicht, dass er derart wütend auf ein Verbot reagiert 
Er kann sich auch schon richtig in Rage Brüllen, wenn er wütend ist - und das so lange durchziehen, dass er am Ende sicherlich gar nicht mehr wusste, weshalb er eigentlich brüllte (meist ging es um unwichtige Sachen). Er wird auch schnell wütend, wenn etwas nicht gleich funktioniert - eines seiner Spielzeuge ist unter das Regal gerollt. Er legt sich hin, greift danach aber bekommt es nicht beim ersten Versuch zu fassen. Er brüllt, schaut mich an. Ich reagiere nicht. Er versucht und erneut und es gelingt ihm. Die Welt ist wieder in Ordnung.

Bei unwichtigen Dingen lenke ich ihn durchaus ab. Bei wenigen Sachen ist es meiner Meinung nach jedoch notwendig, dass er lernt, dass er das nicht darf: Wenn er sich daran verletzen kann beispielsweise. Außerdem bekam ich schon echte Agressionen, weil er andauernd auf meine Brille gepatscht hat, kaum dass mein Gesicht nahe genug war. Ich hatte schlicht keine Lust mehr alle zehn Minute meine Brille zu putzen ​ Contactlinsen sind da auch keine Alternative, da ich die nicht vertrage. Mittlerweile weiß er auch genau, dass er das nicht darf. Trotzdem sehe ich ihm manchmal an, dass er es will. Stattdessen biete ich ihm dann an auf auf meine Nase zu tippen. Das nimmt er meist an, auch wenn er dabei weiterhin auf meine Brille schielt

​Mit dem Spiegeln bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich bei ihm klappt - so genau versteht er mich ja noch nicht. Ich mache das selbstverständlich schon beim Trösten (da ist es momentan zwar noch egal, was ich da genau sage, aber ich kann ja schon üben, sodass es schon in Fleisch und Blut übergeht). 
​Anderseits... vielleicht beruhigt es ihn ja, dass ich einfach mich ihm spreche. Und wenn ich mich in seine Nähe setze und ihm anbiete zu mir zu kommen, dann wäre das ja auch ein Kompromiss. Ich versuche es einfach mal



 

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