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Gebt ihr nur eine Sorte Milch/Folgemilch?

21. April 2008 um 13:13 Letzte Antwort: 21. April 2008 um 21:59

Hi. Gibt irgenjemand von euch Vormittags eine anderes fläschchen wie Mittags. z.B. Morgens beba mittags Hipp...oder bleibt ihr bei einer Sorte?Danke

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21. April 2008 um 13:22

...
also das geht? 1 und 2er ntzen? bin nämlich am überlegen ihr abends mal ne einser zu geben...

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21. April 2008 um 13:32

...
Bisher ja, aber ich überlege ob ich die Trink-Mahlzeiten von Milupa dazunehme. Ich benutze Pulver von Huma

Liebe Grüße

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21. April 2008 um 14:27

Die Trinkmahlzeiten - oder Abendfläschchen
Sagt mal ist euch eigentlich bewusst, dass ein gesundes Kind solche Kalorienbomben nicht braucht?
Es ist sicher sehr angenehm, wenn eure Kinder für 12 Stunden in ein "Verdauungskoma" fallen und ihr gut schlafen könnt, aber ihr züchtet ihnen damit schon die Fettzellen an, für eine spätere Fettleibigkeit und bei den Zahlen, dass Kinder immer dicker werden, würde ich schon hier eine Ursache sehen!
Also denkt nochmal nach, ob es euch das wert ist, mal nachts aufzustehen oder dann das Kind in ein paar Jahren möglicherweise ins Abnehmcamp zu schicken!

War ein bisschen ironisch, aber bei so viel Sorglosigkeit musste das sein!


hier noch was zur Bestätigung:

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (dgkj.de)

Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor Gute-Nacht-Mahlzeiten aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen Abend-Trink-Mahlzeiten" und Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.

Die komplette Stellungnahme samt einer Liste ausgewählter Produkte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung angeboten werden, ist hier veröffentlicht.



hier noch die o.g. komplette stellungnahme:

Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie Trinkbrei, Trink-Mahlzeit, und Gute-Nacht-Fläschen werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).

Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.

Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen.

Die Ernährungskommission der DGKJ:

Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

Tabelle 1: Beikostprodukte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung von Säuglingen oder Kleinkindern angeboten werden.
Nach Herstellerangaben im September 2007 zusammengestellt (ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit).


Zitierte Literatur:

1. Richtlinie 2006/141/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und zur Änderung der Richtlinie 1999/21/EG. Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 401 vom 30/12/2006:0001 - 0033

2. Baird J, Fisher D, Lucas P, Kleijnen J, Roberts H, Law C. Being big or growing fast: systematic review of size and growth in infancy and later obesity. BMJ. 2005 Oct 22;331(7522):929.

3. Monteiro PO, Victora CG. Rapid growth in infancy and childhood and obesity in later life--a systematic review. Obes Rev. 2005 May;6(2):143-54. Erratum in: Obes Rev. 2005 Aug;6(3):267.

4. Ong KK, Loos RJ. Rapid infancy weight gain and subsequent obesity: systematic reviews and hopeful suggestions. Acta Paediatr. 2006 Aug;95(8):904-8.

5. Carlsson A, Agardh D, Borulf S, Grodzinsky E, Axelsson I, Ivarsson SA. Prevalence of celiac disease: before and after a national change in feeding recommendations. Scand J Gastroenterol. 2006 May;41(5):553-8.

Korrespondenz:
Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko
Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4, D-80337 München

Quelle: Monatsschrift Kinderheilkunde 2007, 155:968-970

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21. April 2008 um 18:16

Schreib nur, was du meinst...
...also, liebe calaea,

Fakt: Stärke sind unnötige, leere Kalorien ohne weiteren Nährwert!

Ich habe mein erstes Kind gestillt, dann auch aufgrund von zu viel Unwissen mit dem Fläschchen (abgepumpte Mumi, nach 5 Monaten Pre) gefüttert. Sie hat auch viel gespuckt - also Mengen - schwallartig. Das hat sich ausgewachsen mit etwa 4 Monaten. Mit 7 Monaten hab ich auch auf die Einser gewechselt, weil ich es nicht besser wusste, dann aber wieder zurück...

Und meine 2. Tochter wird gestillt - also ich füttere auch keine Pre, und sie hat auch schwallartig gebrochen und es hat sich auch ausgewachsen, nach 2 Monaten. Das Speiben ist ja nicht tragisch, wenn keine andere Krankheit vorliegt. Der Magen ist noch klein, Milchmenge, alles muss sich erst einpendeln ...

Mir geht es nicht ums bekehren, mir geht es darum, Wissen an die Frau zu bringen - fundiertes Wissen von der WHO, Studien, Forschungsergebnisse, was Du dann draus machst, liegt in deinem Ermessen, du hast die Verantwortung über Dein Kind.

Und dass Stärke nicht in der Mumi enthalten ist, wieso soll sie dann in der Ersatznahrung sein - dass das Kind länger schläft, du länger im Kaffeehaus sitzen kannst? Ist ja doch nicht dein Ernst? Oder?

Ich weiß, wie anstrengend es ist, Mama zu werden, wieviel Entbehrungen man hinnimmt, dieses Unabkömmlichsein, jeder Tag 24 Stunden, das kann zehren. Aber doch bitte nicht deswegen die paar Monate wegen ein paar läppischer Argumente die bequemere Nahrung geben.
Der Ersatzmilchnahrungsindustrie ist egal, ob Dein Kind dick, unterentwickelt... sonstwas bleibt, Hauptsache im Geldbeutel klingelt es. Darum sollst du ja auch schon mit 4 Monaten mit Beikost beginnen oder noch früher - damit du ja lange ihre Gläschen kaufst, nicht weil es der junge Darm verträgt!

Denk mal nach!

Wir sind alle Menschen - Säuglinge - und auch Deinem Kind bekommt die Pre am besten! Vielleicht versuchst du es ja nochmal!
Ich mach auch den selben Fehler nicht zweimal und informiere mich!

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21. April 2008 um 20:54

Gähn...
och nee, schon wieder so ne pre-fetischistin...

die pre-milch ist super zum zufüttern und für die ersten monate. ist auch wunderbar, dass man sie nach bedarf füttern kann.
ein kind, was schon beikost bekommt, wird seine flasche wohl aber kaum mehr nach bedarf bekommen. wird ein älteres kind noch gestillt und bekommt nur abends eine flasche, damit es nicht an der brust einschläft (kennen wohl einige, dass sie dann immer wieder aufwachen, weil sie die brust suchen) braucht keine pre-milch und kann problemlos eine 1er-milch bekommen. in meiner pekip-gruppe sind außer mir noch 2 andere mütter, die das so handhaben. wir sind alle der meinung, dass die 2er-milch (die uns allen von kinderärzten nahegelegt wurde) nicht nötig ist, aber dass das bisschen stärke in der 1er-milch wohl nicht schlecht ist, wenn es die flasche an stelle eines breis bekommen soll.

außerdem bedenke doch mal folgendes: pre ist der muttermilch am nächsten, das ist unbestreitbar. allerdings ist die zusammensetzung der pre-milch den bedürfnissen eines neugeborenen angepasst. die zusammensetzung der muttermilch hingegen ändert sich hingegen mit der zeit. schon mal drüber nachgedacht? da reicht die pre tatsächlich irgendwann nicht mehr aus.

ist ja richtig, dass gute-nacht-fläschchen etc. kalorienbomben sind und eigentlich überflüssig, aber zu behaupten, in der 1er-nahrung steckten keine nährstoffe, das muss ja wohl nicht sein!
es gibt einige hersteller, bei denen auch die 1er muttermilchnah ist, keinen kristallzucker enthält etc..

also hör mal auf mit deinen belehrungen!

aber die frage war ja eigentlich eine andere...

also ich gebe 2 sorten milch, morgens im aptamil-brei, abends eine flasche hipp bio1. leider gibt es keine probiotische milch aus biologischem anbau und auch keinen brei, der so gut schmeckt wie der von aptamil. denke, es ist kein problem, wenn du nicht andauernd wechselst.

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21. April 2008 um 21:59

LOL....
also ihr seit ja wieder klasse drauf.
Ich mache es nicht. Gebe nur eine Sorte...aber warum nicht? Im Hipp Milchbrei ist ja auch Hipp Milch und nicht die von Alete :-p

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