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Geburtsakte anfordern

19. August 2014 um 11:21 Letzte Antwort: 19. August 2014 um 21:27

Guten Morgen.

Ich habe eine Frage und zwar,

welche Rechte habe ich bei der Patientenakte meiner Tochter, welche bei der Geburt angefertigt wurde?

Ich habe es mit Anrufen, Emails und Briefen, sogar per Einschreiben versucht, ohne Erfolg.
Am Telefon bekam ich zur Antwort das es geprüft werden müsse und bei den anderen hab ich keinerlei Antwort erhalten.
Gibt es da eine rechtliche Möglichkeit für mich? Das ganze ist zwar schon 4 Jahre her, aber soweit ich weiß müssen die 10 Jahre aufbewahrt werden.

Danke schonmal.

Sterillium

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19. August 2014 um 11:37

Es ist dein Besitz
du musst lediglich ca 15 cent pro Seite zahlen.....( bin in einer Gruppe und die haben dort alle Problemlos die Geburtsakte bzw den Geburtsbericht angefordert)

das zb kannst du dort so hinschicken :


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeit vom 00.00.0000 bis 00.00.0000 (Geburt meiner Tochter/Sohnes Name) war ich zur Entbindung und Nachbetreuung in dem Name Krankenhaus.

Ich bitte Sie um Übersendung sämtlicher Krankenunterlagen, die anlässlich meines stationären Aufenthaltes gefertigt wurden (in Kopie gegen angemessener Kostenerstattung), besonders das Protokoll, das während der Geburt im Kreissaal angefertigt wurde, einschließlich des CTG-Streifens und das Stationsprotokoll.

Bitte senden Sie mir die Unterlagen des Aufenthaltes innerhalb 4 Wochen zu.

Ich beziehe mich auf folgende Entscheidungen:
-Urteil des BGH vom 23.11.1982, Az.8 VI ZR 222/79
-OLG Köln, Urteil vom 12.11.1981
-OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.07.1983, Az.8 U 22/83
-AG Bochum, Urteil vom 20.03.1985, Az. 43 C 489/84

mein Geburtsdatum: (quelle http://www.erziehung-online.de)

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19. August 2014 um 11:40

Woher bist du?
Gibt es bei euch auch sowas wie eine Patientenanwaltschaft (Ö)? Ist eine allg. Anlaufstelle.
Da kann man sich melden, die helfen bei solchen Problemen mit Krankenhäusern.

Gab es Komplikationen damals oder warum glaubst du, dass sie dir die Einsicht verweigern?

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19. August 2014 um 11:40
In Antwort auf mimimalwieder11

Es ist dein Besitz
du musst lediglich ca 15 cent pro Seite zahlen.....( bin in einer Gruppe und die haben dort alle Problemlos die Geburtsakte bzw den Geburtsbericht angefordert)

das zb kannst du dort so hinschicken :


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeit vom 00.00.0000 bis 00.00.0000 (Geburt meiner Tochter/Sohnes Name) war ich zur Entbindung und Nachbetreuung in dem Name Krankenhaus.

Ich bitte Sie um Übersendung sämtlicher Krankenunterlagen, die anlässlich meines stationären Aufenthaltes gefertigt wurden (in Kopie gegen angemessener Kostenerstattung), besonders das Protokoll, das während der Geburt im Kreissaal angefertigt wurde, einschließlich des CTG-Streifens und das Stationsprotokoll.

Bitte senden Sie mir die Unterlagen des Aufenthaltes innerhalb 4 Wochen zu.

Ich beziehe mich auf folgende Entscheidungen:
-Urteil des BGH vom 23.11.1982, Az.8 VI ZR 222/79
-OLG Köln, Urteil vom 12.11.1981
-OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.07.1983, Az.8 U 22/83
-AG Bochum, Urteil vom 20.03.1985, Az. 43 C 489/84

mein Geburtsdatum: (quelle http://www.erziehung-online.de)

Oh habe mal im Internet geforscht
zum Teil bezahlst du 40 Euro und mehr...

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19. August 2014 um 12:34

Genau
Die meine ich, ich hätte auch für die Kopien bezahlt, aber irgendwie stellen die sich quer.
Die Kinderklinik in der mein Sohn nach der Geburt lag wegen seiner Anpassungstörungen, hat mir die Sachen die ich haben wollte sogar umsonst innerhalb von 3 Tagen nach meinem Anruf geschickt.

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19. August 2014 um 12:35
In Antwort auf mimimalwieder11

Es ist dein Besitz
du musst lediglich ca 15 cent pro Seite zahlen.....( bin in einer Gruppe und die haben dort alle Problemlos die Geburtsakte bzw den Geburtsbericht angefordert)

das zb kannst du dort so hinschicken :


Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeit vom 00.00.0000 bis 00.00.0000 (Geburt meiner Tochter/Sohnes Name) war ich zur Entbindung und Nachbetreuung in dem Name Krankenhaus.

Ich bitte Sie um Übersendung sämtlicher Krankenunterlagen, die anlässlich meines stationären Aufenthaltes gefertigt wurden (in Kopie gegen angemessener Kostenerstattung), besonders das Protokoll, das während der Geburt im Kreissaal angefertigt wurde, einschließlich des CTG-Streifens und das Stationsprotokoll.

Bitte senden Sie mir die Unterlagen des Aufenthaltes innerhalb 4 Wochen zu.

Ich beziehe mich auf folgende Entscheidungen:
-Urteil des BGH vom 23.11.1982, Az.8 VI ZR 222/79
-OLG Köln, Urteil vom 12.11.1981
-OLG Düsseldorf, Urteil vom 28.07.1983, Az.8 U 22/83
-AG Bochum, Urteil vom 20.03.1985, Az. 43 C 489/84

mein Geburtsdatum: (quelle http://www.erziehung-online.de)

So ein
Schreiben habe ich schon per Einschreiben hingeschickt, keinerlei Antwort. Ich renne denen schon seit April hinterher.

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19. August 2014 um 12:35

Seit
April renne ich denen hinterher

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19. August 2014 um 12:36
In Antwort auf reine_12636510

Woher bist du?
Gibt es bei euch auch sowas wie eine Patientenanwaltschaft (Ö)? Ist eine allg. Anlaufstelle.
Da kann man sich melden, die helfen bei solchen Problemen mit Krankenhäusern.

Gab es Komplikationen damals oder warum glaubst du, dass sie dir die Einsicht verweigern?

Nein
Ich möchte einfach mal den Geburtsverlauf lesen. Mehr nicht.

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19. August 2014 um 12:37

Ich würde
ja persönlich vorbeigehen, wenn die Klinik nicht 150 km weg wäre(sind inzwischen umgezogen)

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19. August 2014 um 13:52

.
Ich hab angerufen um mich nach dem Prozedere zu erkundigen: Ich musste eine Kopie meines Personalausweises mitschicken - sonust könnt ja Hinz und Kunz sich als wer weiß wer ausgeben - und hatte vermerkt, was gewünscht ist (etwa Protokoll des Geburtsverlaufs und CTG-Streifen, aber keine Aufzeichnungen vom Aufenthalt auf der Wöchnerinnenstation).

Ging problemlos innerhalb weniger Wochen und die hatten sogar glatt vergessen, mir eine Rechnung für Kopiekosten mitzuschicken.

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19. August 2014 um 15:08
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Ich hab angerufen um mich nach dem Prozedere zu erkundigen: Ich musste eine Kopie meines Personalausweises mitschicken - sonust könnt ja Hinz und Kunz sich als wer weiß wer ausgeben - und hatte vermerkt, was gewünscht ist (etwa Protokoll des Geburtsverlaufs und CTG-Streifen, aber keine Aufzeichnungen vom Aufenthalt auf der Wöchnerinnenstation).

Ging problemlos innerhalb weniger Wochen und die hatten sogar glatt vergessen, mir eine Rechnung für Kopiekosten mitzuschicken.

Ich habe leider keine
Ahnung warum die solange brauchen.
Wie gesagt, die klinik in der mein Jüngster lag, hat das ohne Probleme geschickt.

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19. August 2014 um 19:14
In Antwort auf anna_12923776

Ich habe leider keine
Ahnung warum die solange brauchen.
Wie gesagt, die klinik in der mein Jüngster lag, hat das ohne Probleme geschickt.

Perso
hast Du mitgeschickt? Dann würd ich den Text nehmen, den Mimi hier reinkopiert hat. Du hast definitiv ein Recht auf Kopien der Akte. Kannst ja noch dazu schreiben, dass es als schöne Erinnerung sein soll, vielleicht haben die dann weniger Angst vor einem möglichen Prozess.

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19. August 2014 um 20:01
In Antwort auf waldmeisterin1

Perso
hast Du mitgeschickt? Dann würd ich den Text nehmen, den Mimi hier reinkopiert hat. Du hast definitiv ein Recht auf Kopien der Akte. Kannst ja noch dazu schreiben, dass es als schöne Erinnerung sein soll, vielleicht haben die dann weniger Angst vor einem möglichen Prozess.

Nach
meinem Perso wurde keinmal gefragt! Auch bei meinem Anruf nicht. Einmal zurückrufen und bescheidgeben das was fehlt ist das den so schwer?

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19. August 2014 um 21:22

Datenschutzgesetz
Das Recht aus Auskunft ist im Bundesdatenschutzgesetz geregelt (bzw. Landesdatenschutzgesetze).

Du bekommst IMMER Auskunft über deine Daten/ deine Akte.
Für Kopien kann dir die Klinik jedoch eine Aufwandsentschädigung berechnen... das sind dann ein paar Euro.

Die Beschäftigten in der Klinik (Sekretariat, Pflege etc.) wissen oft selbst nicht so genau, welche Rechte der Patient hat und sind nicht ausreichend bzgl. Datenschutz sensibilisiert.

Mein Tipp (ich habe damit selbst beruflich jeden Tag zu tun):
Ruf in der Verwaltung an und frage nach dem Datenschutzbeauftragten der Klinik (JEDE Klinik hat so jemanden, das ist gesetzlich vorgeschrieben).
Sprich mit ihm oder schreib ihm eine Email und foerdere dein Recht auf Auskunft ein (34 Bundesdatenschutzgesetz).

Notfalls kannst du mit einer Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde drohen!

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19. August 2014 um 21:27
In Antwort auf agape_12709385

Datenschutzgesetz
Das Recht aus Auskunft ist im Bundesdatenschutzgesetz geregelt (bzw. Landesdatenschutzgesetze).

Du bekommst IMMER Auskunft über deine Daten/ deine Akte.
Für Kopien kann dir die Klinik jedoch eine Aufwandsentschädigung berechnen... das sind dann ein paar Euro.

Die Beschäftigten in der Klinik (Sekretariat, Pflege etc.) wissen oft selbst nicht so genau, welche Rechte der Patient hat und sind nicht ausreichend bzgl. Datenschutz sensibilisiert.

Mein Tipp (ich habe damit selbst beruflich jeden Tag zu tun):
Ruf in der Verwaltung an und frage nach dem Datenschutzbeauftragten der Klinik (JEDE Klinik hat so jemanden, das ist gesetzlich vorgeschrieben).
Sprich mit ihm oder schreib ihm eine Email und foerdere dein Recht auf Auskunft ein (34 Bundesdatenschutzgesetz).

Notfalls kannst du mit einer Meldung an die zuständige Aufsichtsbehörde drohen!

Achso
Archivierungsfrist für stationären Akten sind 30 Jahre

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