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Forum / Mein Baby

Geburtsbericht aus KH angefordert ...

Letzte Nachricht: 7. April 2011 um 14:19
S
seda_12361729
07.04.11 um 13:45

Hi Mädels,

da die Geburt meiner Kleinen alles andere als schön und kurz war und ich mich echt an so vieles nicht mehr erinnern kann, habe ich mir den Geburtsbericht angefordert. Ich dachte es ist auch schön, wenn meine Tochter ihn irgendwann mal lesen kann ...

Zuerst bin ich über die Kosten von ca 30 Euro erschrocken.
Dann wunderte ich mich über das Paket von knapp 80 Seiten.
Und zum Schluss war ich total enttäuscht
Die Hebammen notierten zwar ziemlich viel. Aber das meinste davon ist so hingeschmiert und gekritzelt worden, dass ich das meiste davon nicht lesen kann.

Hatte mich echt so gefreut ...

Wie wars bei euch ?

LG Karin

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W
wynda_12956349
07.04.11 um 13:49


30Eur????? Boah....

Ich musste gar nichts bezahlen, nicht mal die Portokosten musste ich tragen....

Wieviel Blatt Papier es bei mir war, weiß ich nicht genau, war aber ein ordentlicher Stapel...

Ich war auch enttäuscht, konnte kaum was lesen....

Es war ein wirres Gekritzel und die Kopie war auch schlecht....

Schade drum....

Aber 30Eur ist ja schon unverschämt....

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C
chara_12722091
07.04.11 um 13:49


Ich bekam es kostenlos. 1 A4-Blatt mit 5 Zeilen, mehr nicht.
Ging auch sehr schnell und ohne größere Komplikationen.

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W
wynda_12956349
07.04.11 um 13:56


Ja klar.... DIe sind verpfilchetet dazu, alles zu notieren und aufzuheben...

Ruf mal in der Verwaltung an oder schicke eine eMail ans Krankenhaus....

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W
wynda_12956349
07.04.11 um 14:06


Ihr müsst einen GeburtsVERLAUFSbericht anforden...

Da steht dann jede Kleinigkeit drin....

Im Geburtsbericht, den auch der weiterbehandelnde Gyn bekommt, stehen nur die für den Doc relevanten Dinge drin....

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A
agape_12709385
07.04.11 um 14:14

Man hat prinzipiell immer das Recht
seine Krankenakte einzusehen und sie ganz oder teilweise kopiert zu bekommen.

Einen "Geburtsbericht" in dem Sinne gibt's eigentlich nicht, zumindest ist es nicht überall üblich.
Während der Geburt und auch während dem stationären Aufenthalt danach wird eben eine Krankenakte geführt (in die auch Hebammen und Schwestern ihren "Bericht" schreiben) und zum Schluß wird ein Entlassbrief mit allen wichtigen Dingen für den weiterbehandelnden Arzt verfasst.

Im obigen Fall wurde wahrscheinlich die komplette Akte kopiert und verschickt, üblicherweise bekommt man aber nur den Entlassbrief (= Arztbrief, Entlassmitteilung).

Die Stelle, die dir die Unterlagen kopiert, darf eine "Aufwandsentschädigung" verlangen (Papier, Arbeitszeit, Porto und Versand).
30 Euro ist da schon heftig... aber das liegt quasi im Ermessen des Krankenhauses.

Übrigens ist das bei allen Stellen so, nicht nur Arzt, Krankenhaus etc. sondern auch z.B. Schufa, Punktekonto Flensburg, Finanzamt usw.
Schimpft sich "Auskunftspflicht" und ist im Bundesdatenschutzgesetz (bzw. Landesdatenschutzgesetz) geregelt.

LG, die Xurmel

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A
agape_12709385
07.04.11 um 14:19
In Antwort auf agape_12709385

Man hat prinzipiell immer das Recht
seine Krankenakte einzusehen und sie ganz oder teilweise kopiert zu bekommen.

Einen "Geburtsbericht" in dem Sinne gibt's eigentlich nicht, zumindest ist es nicht überall üblich.
Während der Geburt und auch während dem stationären Aufenthalt danach wird eben eine Krankenakte geführt (in die auch Hebammen und Schwestern ihren "Bericht" schreiben) und zum Schluß wird ein Entlassbrief mit allen wichtigen Dingen für den weiterbehandelnden Arzt verfasst.

Im obigen Fall wurde wahrscheinlich die komplette Akte kopiert und verschickt, üblicherweise bekommt man aber nur den Entlassbrief (= Arztbrief, Entlassmitteilung).

Die Stelle, die dir die Unterlagen kopiert, darf eine "Aufwandsentschädigung" verlangen (Papier, Arbeitszeit, Porto und Versand).
30 Euro ist da schon heftig... aber das liegt quasi im Ermessen des Krankenhauses.

Übrigens ist das bei allen Stellen so, nicht nur Arzt, Krankenhaus etc. sondern auch z.B. Schufa, Punktekonto Flensburg, Finanzamt usw.
Schimpft sich "Auskunftspflicht" und ist im Bundesdatenschutzgesetz (bzw. Landesdatenschutzgesetz) geregelt.

LG, die Xurmel

Sorry,
es ist nicht die "Auskunftspflicht" sondern das "Recht auf Auskunft".

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