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Geburtsbericht

12. Juni 2014 um 16:01

Am 06.06. war der geplante KS meines 3. Kindes. Geplant da Zustand nach 2 mal Sectio wegen Geburtsstillstand.
Am 05.06. erstmal Untersuchungs- und Aufklärungsmarathon im KH. Wenn kurzzeitig ein KS entschieden wird bekommt man definitiv weniger Aufklärung. Ich scherzte schon nach dem Marathon ich komm am nächsten Tag nicht, das Baby bleibt für immer in meinem Bauch.
Ich bin dann aber doch pünktlich um 10 Uhr im KS erschienen. Nüchtern. Ganz toll, durch die SS-Übelkeit muss ich eigentlich direkt nach dem Aufstehen was Essen sonst wirds unangenehm. Zum Glück haben mein Mann udn die extra angereiste Schwi-Mu die 2 Großen morgens fertig gemacht und weggebracht, so dass ich bis zum letzten Momnet im Bett bleiben konnte. So kam ich noch halbwegs okay ohne zu große Übelkeit im KS an. Dort gabs gleich was gegen Üblekeit und einen nährstofftropf, das hat auch tatsächlich geholfen. Dann die ersten OP-Vorbereitungen. Den Blasenkatheter gabs erst, als ich schon recht dringend pinklen musste. Und der gefühlte Druck nimmt durch den Blasenketheter nicht ab. Ich lag also auf der Liege und musste dringend pinklen (so fühlte es sich an). Wegen einem Notfall der daziwschenkam 2 Stunden. Um halb 1 gings endlich in den OP-Bereich. Dort im Gang wieder kurz warten, dann auf die OP-Liege klettern. Mit Ischias und dicken Bauch udn Blasenkatheter und allgemein Aua sehr angenehm. Dann wieder warten. Dann in den OP-Vorraum, dort ein weiterer Zugang und erste Verkabelungen. Wieder warten. Und da wars soooo kalt. Zum Glück hatte ich ne Decke. Unter einem OP-Vorraum hätte ich mir auch was sterileres vorgestellt. Dann war die Frau vor mir endlich fertig udn ich wurde in den OP geschoben (sofort nachdem sie aus der anderen Tür rausgeschoben wurde - ich dachte da wird nochmal saubergemacht?). Dann auf die Liege setzen (mir wurde die Decke weggenommen und da war es noch viel kälter - bibber). Und dann wurde erstmal noch der Rücken mit eiskalter Flüssigkeit desinfiziert. Noch mehr bibber. Dann wurde ich weiter verkabelt und die Spinale gesetzt. Sofort wurden die Beine ganz warm udn alle Schmerzen hörten schlagartig auf. War das Geil!!!. Dann kam auch mien Mann und die Hebamme udn die OP ging los. Es ruckelte und zuckelte und mri wurde wieder übel, zum Glück hat die OP-Schwester sofort was gespritzt, das es fast sofort wieder besser wurde. Dazu muss man Wissen, dass ich bei den anderen beiden KS mir beim Zunähen die Seele aus dem Leib gekotzt habe, gezittert habe und es mir echt elendlich ging. Üblekeit im OP ist bei mir also sehr negativ belegt. Es ruckelte udn drückte weiter, dann lief mir warme Flüssigkeit über die Hand, die neben dem Körper festgeschnaltt war (habe ich schon das festschnallen erwähnt? Man wird quasi auf den OP-Tisch gefesselt). Dann ein Schrei und die Kleine war da - und auch wirklich ein Mädchen. Es war 14:05 Uhr. Sie wurde mir kurz gezeigt, kam dann ganz kurz zur Untersuchung weg und wurde mir dann im Handtuch eingewicklet auf den Bauch gelegt. Und konnte dort die meiste Zeit bleiben, nur einmal wurde mir kurz wieder richtig übel mit Erbrechen, da war sie kurz bei meinem Mann, danach bekam ich sie wieder. Die OP-Schwetser hat mir die ganze Zeit fleißig Medikamnte gegen Blutdruckabfall (wodurch wohl die Übelkeit ausgelöst wurde verabreicht). Die Kleien war also die ganze Zeit bei mir, was toll war. Wir haben auch gleich angelegt udn sie hat getrunken. Das ganze dauerte etwas, da ich gleichzeitig sterilisiert wurde. Dann kamen wir aus dem OP raus in den Aufwachraum, aber da musste ich nur ca. 20 Minuten bleiben, nicht wie bei den anderen wo ich völlig fertig war über ne Stunde. Dann wurde ich runtergefahren in den KS, wo mein Mann wartete (er durfte nicht mit in den Aufwachraum). Dort hat die Hebamme dann die U1 gemacht (die Kleine wo 3600 g und war 53 cm lang) und wr haben Bonding betrieben. Und gewartet, dass wir aufs Zimemr konnten, weil mein Mann dann heim wollte um die großen Geschwister zu holen, die natürlich ganz aufgeregt waren. Gegen halb 7 war ich dann endlich auf dem Zimmer. So langsam tat dann die Narbe weh, dei Nachwehen findgen an udn das übliche nach einem KS. Es gab dann noch eine kurze Dikussion mit der Schwester, weil ich darauf bestanden habe, dass meine Tochter bei mir im Bett schläft. Stillen klappte immer besser. Von den Schmerzen schreib ich lieber nichts. Aber ich habe alles an Drogen genommen, was ich kriegen konnte. Die kleine Maus entpuppte sich aber als genau so pflegeleicht wie ihre Geschwister und hat in ihren bisherigen 6 Lebenstagen so gut wie nicht geschrien.
Am nächten Tag musste ich erwartungsgemäß Aufstehen (AAAAAUUUUAAAAA). Nachmittags wurde der Blasenkathether gezogen, da musste ich dann wirklich aufstehen - immer wenn ich aufs Klo musste. Ab dem 3. Tag gings dann etwas besser und ich hatte die kleine Maus beim Frühstück holen im Sling (meckernd weil sie auch Hunger hatte und die Brust zwar riechen konnte aber nicht rankam). Sowas lässt einen ungeahnte Geschwindigkeitsrekorde im Laufen (watscheln) aufstellen. Später am Tag hat sie sich aber gerne Tragen lassen und selig im Sling gepennt.
Gestern wurden wir nach 5 Tagen entlassen udn sind wieder daheim. Sie pennt serh viel, trinkt in den wneigen Wachphasenw ie ein Weltmeister. Die Schlafphasen werden auch von einigen kurzen Stillmahlzeiten unterbrochen. Gestern Nachmittag waren wir dann schon auf dem Spielplatz, damit die 2 Großen sich mal auspowern konnten. Durch die Hitze die letzten Tage hatte sich da einiges an Energie angesammelt.
Die 2 Großen lieben ihre kleine Schwester und finden sie so süüüß. Und ich finde die 2 Großen auf einmal so riesig. Alles an ihne ist soooo groß, die Füße, die Hände, die Köpfe.

Und keine Sorge, ich knappere nicht an dem unschönen KS-Erlebnis. Ich habe nicht viel besseres erwartet. Ein KS ist nun mal eine OP. Dass ich die Kleine nahezu die ganze Zeit hinterher bei mir behalten konnte udn es mir entsprechend gut ging (sprcih keine nenneswerte Übelkeit) ist ein großes Geschenk. Und wir haben im KH so viel gekuschelt. Und sie ist so süüüß. Wie ihre Geschwister, wir können nämlich nur ein Gesicht.

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12. Juni 2014 um 16:28


Herzlichen Glückwunsch und alles Liebe für euch. Liest sich ja toll
Außer das mit der Übelkeit stelle ich mir grausam vor

Genießt die Zeit
LG

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12. Juni 2014 um 17:07

Herzlichen Glückwunsch!
Alles Gute zur Geburt der kleinen Maus wünsche ich Dir und deiner Familie.

Viel Spaß beim kuscheln

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12. Juni 2014 um 17:35


Liest sich doch eigentlich ganz gut.
Schön, dass du deine Maus jetzt endlich im Arm halten kannst.
*seufz...
Und die Minis sind immer soooo zum knutschen.... Mit ihren winzigen, weichen Händchen und Füßchen...

Mir gehen grad die Hormone durch ^^

Herzlichen Glückwunsch jedenfalls!

btw. Mein Mann und ich können auch nur ein Gesicht. Aber dafür ein sehr hübsches ! ^^

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12. Juni 2014 um 21:44

Wow...
Liest sich toll und sehr mutig! Herzlichen Glückwunsch!

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12. Juni 2014 um 21:55

Herzlichen glückwunsch
Sehr schön!! Es hat mich teilweise an meinen (un) geplanten ks erinnert eine wunderschöne zeit wünsch ich euch mit der kleinen Maus

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13. Juni 2014 um 6:19

Wie schön,
dass ihr alles gut überstanden habt!
Das mit der Übelkeit klingt fies... Ich musste nur nach dem ersten KS brechen und das war für mich schon die Hölle :-\
Den Satz mit dem Gesicht find ich total süß und lustig

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13. Juni 2014 um 6:45

herzlichen glückwunsch!!!
Ich musste gerade auch mal wieder heulen bekommt mir alles sehr bekannt vor besonders das einem die großen so rießig vorkommen. Es ist echt krass wie schnell die zeit vergeht. Ich wünsche dir eine wundervollezeit mit deiner kompletten Familie. Genieß alles!! Weißt ja wie schnell die zeit rennt

Liebe grüße Heidi mit Nina(6), Jana(4) und Sam(5 Monate)

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13. Juni 2014 um 7:10

Herzlichen glückwunsch
Das hast du echt schön geschrieben
Mein erster gedanke: kein kaiserschnitt!

Schön, dass die zwei ihre schwester schon so loeb haben. Hoffentlich kommt keine eifersucht.

Ich wünsche euch eine schöne erste kuschel und kennenlern zeit!

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13. Juni 2014 um 9:09

Glückwunsch
Herzlichen Glückwunsch und alles alles gute mit deiner kleinen Familie.genieß die zeit,sie werden so schnell groß...lg

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1. Mai 2017 um 22:43

Hier ist auch ein interessanter Geburtsbericht. Das Kind kam ganz überraschend. Der Bericht liest sich sehr spannend.
http://www.inliebemami.de/geburtsbericht-erstes-kind-36-schwangerschaftswoche/
 

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2. Mai 2017 um 19:28

Schöner bericht
Ich habe aufgrund dessen das mein Krümel in Bel liegt am kommenden Montag auch einen geplanten Kaiserschnitt.. Es ist mein erstes Kind und ich hab richtig Angst das die schmerzen anschließend richtig krass sind und ich mich nicht gut um mein Baby kümmern kann.. Habe großen Respekt davor . Ist ja schließlich ne op. hm

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2. Mai 2017 um 19:51

Hallo Maus2341

​die meisten Mamis mit Kaiserschmitt haben zwar in den ersten zwei Tagen Schmerzen, aber dann geht es wieder ganz schnell besser. Ich drücke dir alle Daumen. Um dir die Zeit bis zum ET zu verkürzen, kannst du dich ja in alle Berichte, die ich gesammelt habe einlesen. Das macht sicher Mut.
http://www.inliebemami.de/echte-geburtsberichte/


​LG Ina

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