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---Geburtsberichte---

1. Februar 2007 um 22:46

Hallo an alle Muttis da draußen.
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr hier eure Geburtsbericht niederschreiben würdet!
Natürlich nur die,die auch wollen.

Also es wär schön wenn ihr euch ein bissel Zeit nehmen würdet!

Liebe Grüße Ixi

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1. Februar 2007 um 23:33

Fiona Tara
Der ET Unserer kleinen Maus war der 27.11.06
sie lies sich allerdings trotz allen hoffens Zeit ^^

um 23h am 01 dezember begannen meine, schon lange dagewesenen, Druckwehen sich seltsam anzufühlen...
nach etlichen Fehldiagnosen wollte mein Freund mir aber bis in den frühen morgen ... (8 uhr ..war es glaub ich) nicht recht glauben das sich was tut ... und gewiss ..er hatte die bestätigung des warm wasser tests der negativ in punkto Wehen ausfiel

gegen 09h... hat ich dann nach einer durchgemachten Nacht und seltsamen unterleibsschmerzen allerdings die Nase, voll und rief ein Taxi..
( mein Freund immer noch ungläubig ) ... als ich mich dann allerdings vor dem Kh erstmals kräftig übergab ... fand er die erläuchtung und begann mir gnädichst zu glauben ..

der Wehenmesser bestätigte auch das die Wehen richtig kräftig waren und sich auf einen Ritmus von 5 minuten geeinigt hatten ... der jedoch wieder Flöten ging als ich durch Flur und Garten Latschte (2minuten) und sich erneut veränderte als ich mich im Liegen etwas ausruhte (7minuten) die Hebamme die mir dann gegen 20h erzählte es hätte sich kaum was getan .... wäre wohl umsleben gekommen ... wenn ich nicht so sehr damit beschäftigt wäre ... die Wehe die , so dachte ich , zu absolut nichts nütze war, zu veratmen ..

die folgende Nacht blieb ich im kh zusammen mit meinem Freund .. und konnte wieder nicht schlafen ...ich übergab mnich noch einpar mal .. heulte ein wenig weil nichts vorran ging ... übergab mich noch ein wenig .. und dann war es schon 10 uhr vormittags
als mir entlich gesagt wurde das mein muttermund 5-6cm auf sei ... und das man mir zu einem cse ( sowas wie ein pda) riete ...

ich nahm das Angebot gerne an.. schlief 2 Stunden
und als das cse aufhörte zu wirken war ich topfit ... Freund und Mutter im Gepäck gings dann los ...
seltsamer weise mit viel Humor und Musik ( eine von meinem Freund gebrannte Cd lief im Hintergrund) innerhalb von 4 stunden ( 16:03 ), keinem Geschrei ( aber ziemlich viel gejammere ) wurde unsere kleine Geboren... ich war so perplex das ich kaum richtig denken konnte .. ich hielt nur mein Baby auf meiner Brust und war Glücklich .sehr sehr sehr Glücklich!!!!!


die kleine wog 3550g und war 53cm groß und schaute uns mit großen kulleraugen an


Ich danke aufjedenfall den ganzen Hebammen die mich in der Zeit betreut haben absolut einmaliger servis!!! ( aja ich hab den ausflug in die Badewanne zur erholung im Kh vergessen!!!... das war ein toller Duft dort ^^ miam!! )

ACHTUNG SCHLEICHWERBUNG hab im augustinerinnen zu Köln entbunden

und mein Freund toller Papa Partner Schwiegersohn und Mensch dem Dank ich natürlich auch ..

und meiner Mama




Lg

Suza mit Fiona Tara

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2. Februar 2007 um 12:40

Geburtsbericht einer Novembermami!
Hi!

Ich habe diesen Geburtsbericht hier zwar schon einmal hinterlassen, aber es ist doch schön wenn sie in einem Thread zusammen gefasst sind!

Also:

Am Freitag, dem 10. November 2006 lag ich gemütlich im Bett, als meine Blase mich rief. Auf der Toilette verlor ich eine Menge Schleim und ärgerte mich etwas, da ich den Schleimpropf schon seit einer Woche verlor... Wieder im Bett angekommen, hatte ich gerade wieder eine gemütliche Schlafposition eingenommen als plötzlich alles nass zwischen meinen Beinen wurde. Es war genau 09:30 Uhr. Ich lief auf die Toilette klemmte mir ein Handtuch zwischen die Beine und lief wieder ins Schlafzimmer um mir eine neue Unterhose anzuziehen, zückte mein Handy und fragte meinen Mann was er davon hält schon nach Hause zu kommen. Anschließend rief ich meine Hebamme an und erzählte ihr voller Freude von dem Blasensprung. Sie meinte ich solle ins Krankenhaus fahren, weil alle zwei Stunden ein CTG gemacht werden muss. Am Donnerstag vorher hatte ich noch einen Vorsorgetermin und meine Ärztin meinte, er kommt noch nicht so schnell. Der errechnete ET war der 13.11.06! Ich habe erst einmal gemütlich einen Kaffee getrunken und bin dann Duschen gegangen. Zwischenzeitlich ist mein Mann nach Hause gekommen. Ich putzte mir noch die Zähne und zog mich gemütlich an, was meinen Mann rasend gemacht hat....
Er war so nervös und ich freute mich einfach nur auf die Geburt. Ich sagte ihm das wir noch beim Bäcker Brötchen holen müssen, da er im KH nicht versorgt wird und ich vielleicht während der Geburt Hunger haben werde. Ich packte also noch Käse und ein Brötchenmesser ein und suchte hier und da noch etwas zusammen für das KH. Wir fuhren dann also gemütlich ins Krankenhaus und wurden schon erwartet, weil meine Hebamme schon alle informiert hatte. Wir gingen in den Kreißsaal und ich wurde untersucht und ans CTG gehängt. Eine Hebamme nahm meine Essenswünsche entgegen. Nach dem Mittagessen sind wir spazieren gegangen und mein Mann hat sich beim Bäcker noch Brötchen gekauft. Zwischenzeitlich haben wir ein Stationszimmer bekommen, damit ich meine Sachen verstauen und wir fernsehen konnten. Wieder ans CTG und wieder spazieren usw. Keine einzige Wehe in Sicht. Meine Hebamme rief im KH an und ich erzählte ihr wie genervt ich war. Gegen 17:00 Uhr als wir gerade wieder unterwegs waren spürte ich zwei leichte Wehen. Ich wurde immer genervter. Es vergingen Stunden und nichts hat sich getan. Ich wollte unseren Sohn auf gar keinen Fall am 11.11. gebären und freute mich auf die Geburt am 10.11.06. Gegen 21:30 Uhr war mir bewusst das es heute nichts mehr wird und ich war frustriert. Wir wollten nochmal spazieren gehen, aber mir musste erst Blut abgenommen werden und wieder CTG geschrieben werden. Das nervte. Mittlerweile spürte ich eine Veränderung in mir (Es war schon 22:15 Uhr), ein mulmiges Gefühl und ich beschloss doch nicht mehr spazieren zu gehen. Wir überlegten ob wir ein Familienzimmer mieten sollten, weil die Geburt wohl erst am nächsten Morgen eingeleitet werden sollte. Die Stationsschwester hat uns angeboten die Nacht einfach im Kreißsaal zu verbringen, da dort ein großes Doppelbett steht. Wir sollten es natürlich nur nicht an die große Glocke hängen. Zum fernsehen blieben wir aber noch im Zimmer. Die Wehen fingen an und mir liefen unaufhaltsam die Tränen, obwohl die Schmerzen gar nicht so schlimm waren. Um 23:00 Uhr hielt ich es nicht mehr aus und wir gingen wieder in den Kreißsaal. Ich hatte ohne Pause Wehen und die Hebamme untersuchte mich. Muttermund verschlossen, es kann noch dauern. Ich sagte ihr das ich keinen Dammschnitt haben und nicht im liegen entbinden möchte. Wir probierten den Gebärhocker aus und ich fand ihn auch sehr angenehm aber die Hebamme sagte das wird leider so nix. Sie müssen sich aufs Bett legen. Sie gab mir ein Buscopan Zäpfchen. Ich wollte gerne in die Badewanne zum entspannen, aber sie meinte nur: schon zu spät dafür. Die weitere Untersuchung ergab: MuMu verschlossen. Sie ging wieder und sagte nur rufen sie mich wenns nicht mehr auszuhalten ist. Ich bekam richtige Wehen und konnte einfach nicht liegen, also habe ich mich mit den Knien auf den Stuhl gelehnt und die Wehen veratmet oder sie auf der Toilette verbracht. Sie kamen ohne Pause und mein armer Mann musste durchgehend den Rücken massieren. Ich sagte nur nach ca. 15 Min. bei soviel Schmerz muss sich doch schon etwas getan haben. Er lachte und sagte klar vielleicht einen Zentimeter! Ich hielt es nicht mehr aus und er rief die Hebamme. Untersuchung: 3 cm. Das geht aber schnell. Sie blieb und wollte mir noch Buscopan in den Hintern spritzen, aber ich lehnte ab. Nochmal 15 Min. später Muttermund 7 cm. Sie rief die Ärztin. Der Pressdrang war furchtbar, aber ich durfte noch nicht. Die Hebamme versuchte den Muttermund zu dehnen damit es schneller ging. Ich musste auf der Seite liegen und hecheln. Endlich durfte ich pressen und presste in den Kopf... Es war so schwierig und die Wehen waren nicht lang genug. Die Ärztin legte mich an den Wehentropf. Ich spürte wie mein Kind sich nach unten kämpfte und die Hebamme rief: Ihr Mann hat schon das Köpfchen gesehen, er hat schwarze Haare. Ich schaute meinen Mann an und wusste das sie log. Kurz darauf sagte er ich sehe es wirklich, pressen, pressen. Ich bekam ständig eine Sauerstoffmaske ins Gesicht und musste atmen. Der Kleine ist nicht gut versorgt also atmen sie für ihn! Ich gab mir Mühe es endlich hinter mich zu bringen. Die Ärztin sagte immer wir müssen schneiden, aber die Hebamme versuchte alles um es zu verhindern. Sie dehnte mich wie es nur irgendwie ging. Die Ärtzin fragte mich ob ich Reiterin bin, weil mein Gewebe einfach nur steinhart sei. Ich saß noch nie auf einem Pferd.... Sie musste einen Dammschnitt machen und der Kleine purzelte um 03:33 Uhr auf die Welt und schrie sofort. Er hatte die Nabeschnur um den Hals gewickelt. Mein Mann schnitt die Nabelschnur durch und er wurde mir auf die Brust gelegt. Damit die Plazenta rauskam haben sie mir Eiswürfel auf den Bauch gelegt und ich sollte ihn anlegen. Er wollte aber absolut nicht gestillt werden. Die Ärztin sagte wir müssen Sie wohl unter Narkose legen. Wie Ausschabung? Die Hebamme sagte nein wir warten noch zehn Minuten, es ist grad erst eine halbe Stunde um. Die Ärztin setzte sich genervt in einen Stuhl und wartete. Die Hebamme legte sich auf meinen Bauch und versuchte mit Gewalt die Plazenta aus mir heraus zu befördern. Das tat weh! Ich merkte nur wie das Blut aus mir herausschoss. Die Ärztin drückte anschließend auch noch mit und zog an der Nabelschnur. Ich fühlte mich wie im falschen Film. Als sie aufgeben wollten kam die Plazenta. Sie wurde untersucht und alles war in Ordnung. Anschließend musste der Dammschnitt genäht werden und die Ärztin teilte mir mit, dass ich einen Scheidenriss bis hoch zur Gebärmutter erlitten habe. Sie wollte mich wieder unter Narkose setzen, da der Scheidenriss nicht örtlich betäubt werden kann. Ich sagte nur, ich habe gerade eine Geburt ohne Schmerzmittel hinter mir, jetzt nähen sie schon! Es tat wirklich mehr weh als die Geburt. Mein Mann saß mit Lion neben mir und ich dachte immer nur: Oh Gott jetzt hört der Kleine mich schreien und jammern. Um 05:30 Uhr war sie fertig und ich hatte den Kleinen wieder im Arm. Mein Mann schwärmte von der Plazentauntersuchung und sagte nett: Es hat bei dir ausgesehen als ob ein Schwein geschlachtet wurde. Die Hebamme schob einen Wagen mit einer Kerze herein und sang Happy Birthday. Er bekam als Geschenk ein kleines T-Shirt mit Krankenhaus-Logo. Das war süß. Mein Mann hat gleich mit einem Fotodrucker ein Foto von Lion gedruckt und der Hebamme geschenkt. Ich fragte wann ich denn nach Hause dürfe. Sie meinte wie, sie wollen heute noch gehen? Ja natürlich! Nach dem Frühstück um 08:00 Uhr. Es war 06:00 Uhr und ich dachte ok in zwei Stunden bist du hier weg. Sie haben mein Bett in den Kreißsaal geschoben und ich musste reinklettern und wurde wieder in mein Zimmer geschoben. Die Stationsschwester sagte ich dürfe erst nach der Visite gehen um 10:00 Uhr. Oh Mann. Die Visite kam wenigstens pünktlich und legte mir ans Herz noch mindestens Drei Tage zu bleiben, weil ich ja einen Scheidenriss habe und sehr viel Blut verloren hatte. Nein ich will nach Hause. Gut dann aber erst nach dem Mittagessen um Eins! Mein Kreislauf musste erst wieder ok sein. Die Stillberaterin kam und wir stillten das erste Mal. Nach dem Essen kam sie noch einmal und wickelte den Kleinen, weil mein Kreislauf noch nicht ok war. Ich wollte aber nach Hause und durfte endlich gehen! Unterwegs rief ich meine Hebamme an, die dann noch vorbei gekommen ist.

LG
Die Cherry mit Lion (fast 3 Monate)

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2. Februar 2007 um 22:53


Würde mich freuen wenn sich noch ein paar mehr Mädels anschließen würden !!!!

LG Ixi

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2. Februar 2007 um 23:26

Ok, da alle Berichte mehr oder weniger Horror-Geburten waren
kann ich mich ja anschließen

Fruchtblase in der Nacht vom 17. auf 18.06. um 0:10 geplatzt (17.06. war ET) machte plöpp und das Fruchtwasser lief und lief und lief. Hab zu meinem Freund gesagt, daß ich nicht glaub, daß ich mir so sehr in die Hose pinkeln würde und daß das die Fruchtblase war. Er war voll schockiert, fragte, ob wir nun ins Krankenhaus fahren sollten, hab ihn beruhigt, daß ich erstmal unsere Beleghebamme anrufe (die ich heute niemals wieder nehmen würde!!!!) . Ich rief sie an, da aber noch keine Wehen da waren, meinte sie, ich solle warten, bis Wehen im Abstand von 5Min kommen würden, spätestens um 8Uhr morgens würde sie aber kommen, damit wir ins Krankenhaus fahren könnten. Wehen kamen ab glaub ich 1 Uhr, erst alle 10, schnell alle 7Min und dann gings runter auf alle 5Min. Habe Hebamme um 6Uhr angerufen, Wehen seien alle 5Min da, sie möchte kommen. Sie war um 7Uhr da, ich dachte, ha- seit 4Uhr Wehen im 5Min Takt, Muttermund ist sicher schon weit offen, als sie mich untersuchte. Nix da- gerade mal 1,5Fingerbreit. Und es tat echt schon weh!!!
Sie schickte mich in die Badewanne, die Schmerzen wurden immer schlimmer, sie gab mir Globuli-Kügelchen dagegen. Hab ne halbe Std abgewartet, dann wollte ich erneut untersucht werden, Muttermund 2cm auf. Ich hatte genug, sagte ihr, ich wolle sofort ins Krankenhaus ne PDA, sie hats noch versucht, rauszuzögern,aber ich hab die Schmerzen kaum ausgehalten. Um 12:30 kamen wir im Krankenhaus an, habe dem Arzt gesagt, ich wolle sofort ne PDA, da der Anästysist im OP war, sollte es noch dauern, also bekam ich erstmal eine Spritze, die mich total benebelt machte. Mein Freund fragte direkt, ob er auch so eine haben könne 10 Min später bekam ich die PDA,mir war durch die Spritze zuvor alles egal. Naja, PDA sollte ja nur den Unterleib betäuben, bei mir war auch ein Bein taub, so daß ich nicht mal mehr selbst zur Toilette konnte (Blasenkatheder- HORROR für mich!!) Jede halbe Std ließ die PDA nach, ich habe sofort gedrängelt, daß nachgespritzt wird (tolle Beleghebamme hats immer versucht zu verhindern) Um 19Uhr war ich soo sauer auf sie, daß ich sie angeschnauzt habe, ich wolle jetzt sofort einen KS, ich hätte kein Bock mehr, bis Juli hier zu liegen...sie sagte, ich hätte sie doch fragen können, wie lange es noch dauert, in spät. 3Std sei die Kleine auf jeden Fall da. Dann fielen die Herztöne ab, mein Freund bekam fast einen Kollaps, als der Kleinen Blut aus dem Kopf abgenommen wurde, ich nur noch am Heulen war....
Irgendwie hielt ich durch,dann fragte mein Freund, ob er noch eine rauchen gehen könne, Hebamme sagte ja, fragte mich, ob sie den Arzt holen solle, damit er auf meinen Bauch drücken würde, damit die Kleine rauskommt, mir war echt alles egal, ich sagte:JA. Sie rief den Arzt, in dem Moment eine Wehe, ich sollte pressen, auf einmal rief die Hebamme: Hol jemand den Papa, die Kleine kommt. Ich: ist egal, der ist froh, wenn er wiederkommt und sie draußen ist!!!! (Ich wollt echt nur, dAß das ein Ende hat!!!) Naja, Papa wurde geholt, noch eine Wehe und sie war da. ))) Und ich war 10 Min später wieder soweit, daß ich hätte nach Hause gehen können. Nix gerissen, nix geschnitten, aber trotzdem das Horrorerlebniss schlechthin für mich. Sie ist es mehr als wert, aber auch wenn ich es immer wieder für sie auf mich nehmen würde, ich hätte nie damit gerechnet, daß es so schlimm werden würde Ach so- 22Uhr war sie da- ging also von 0:10Fruchtblase geplatzt bis 22Uhr.

LG Julchen

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3. Februar 2007 um 21:53

So,
will doch auch mal zumindest einen Geburtsbericht beisteuern - ich werde ihn gleich rauskramen, er müßte eh noch irgendwo in meinem Mailverzeichnis herumdümpeln. Von den beiden Großen kann ich nicht mehr so viel berichten, da habe ich mir leider nicht die Zeit dafür genommen, sofort alles niederzuschreiben, und ärgere mich nun darüber. Aber immerhin eine Kurzversion sollte ich auch zu ihnen schreiben (wobei mir leider einiges schon längst wieder entfallen ist).

Bei Tonia (meiner Ältesten) war es zumindest so, daß der Frauenarzt mir schon drei Wochen vor dem Termin erzählt hat, daß es jetzt sicher bald soweit sein würde, weil wohl alles danach aussah, aber sie kam dann zwei Wochen nach dem ET. Am Abend vor der Geburt war ich schon einmal im Krankenhaus und bekam dort einen fiesen Wehencocktail. Den hab ich auch irgendwie runtergewürgt und er hat auch geholfen. Aber dann hatte ich die ganze Zeit nächtliches Gerenne zur Toilette und war am nächsten Tag einfach nur noch totmüde. So müde, daß ich die Geburt halb verschlafen habe. Alles in allem hat mich die Geburt nicht so besonders gefordert, da ich Wehenschwäche hatte und dadurch halt auch keine besonders schlimmen Schmerzen.

Hab mir dann eine Wassergeburt empfehlen lassen und habe die auch sehr, sehr angenehm in Erinnerung - leider war es mir bei den anderen Geburten nicht wieder vergönnt. Nur der Dammschnitt war kurz heftig, aber auch schnell wieder vergessen, als meine Süße dann da war. Ich hab mich damals überraschen lassen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, und die Hebamme fand das supertoll, in dieser Hinsicht mal wieder eine echte Überraschung zu erleben.

Bei Alexa, meiner zweiten Tochter, waren wir mindestens dreimal fehlalarmsmäßig im Krankenhaus. Am Schluß konnte es keiner mehr fassen, daß doch alles so sehr nach Geburt aussah, aber keine echten Wehen zustande kamen. Schließlich wurde ich über Nacht einquartiert und für den nächsten Tag eine Einleitung angesetzt. Ich hoffte ja, wieder noch mit Hilfe eines Wehentrunks davon zu kommen, denn bei Tonia war ich ja so auch noch einmal davon gekommen, aber leider half alles nix!

Wieder habe ich den Großteil der Nacht zuvor wach zugebracht und konnte lauschen, wie nebenan eine andere Mutter alles zusammenschrie. Ich hätte alles dafür gegeben, mit ihr tauschen zu dürfen.

Nun ja, die Einleitung wurde dann doch Ernst und ich bekam eine sogenannte "Testdosis" verabreicht. Die reichte dann aber um die Geburt ganz gewaltig in Gang zu bringen. So elend habe ich mich vor und nachher nie wieder gefühlt, wobei es sicher noch um Längen schlimmer möglich ist, wenn ich so von anderen Geburten lese. Wie hab ich schon damals mitten in den Wehen gesagt, das habe ich sicher nur mitgemacht, um auch mal über richtige Wehen Bescheid zu wissen und wie schmerzhaft die auch sein können.

Die Hebamme wurde schließlich total unruhig, weil Alexas Herztöne so abfielen und verständigte so einiges an Personal. Da standen sie nun und versuchten mich zu überzeugen, daß ein Zugang gelegt werden müsse. Ich aber im absoluten Wahn und ein totaler Angsthase, was Spritzen und Co angeht, weigerte mich absolut, weil ich auch den Ernst der Lage so gar nicht begriffen hatte. Stattdessen faselte ich etwas von Wannengeburt, die ich wieder erleben wollen würde. Beides - weder Zugang noch Wanne - hat dann nicht mehr hingehauen, weil Alexa plötzlich ruckzuck nach draußen drängte.

Tja, und da die Hebamme meine Bitte nach einem Schnitt nicht erfüllen wollte, bin ich ganz blöde eingerissen. Aber das war mir im ersten Moment auch herzlich egal. Und da lag sie dann, ein echter Wonneproppen von 4890 g, der von allen sehr bestaunt wurde, und ich war wieder nur noch einfach glücklich und superstolz.

... und nun mach ich mich mal auf die Suche nach dem Geburtsbericht von Jonna ...

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3. Februar 2007 um 22:11

Hier ist er nun,
bitte nicht darüber wundern, daß er teilweise so merkwürdig klingt, aber er ist halt ursprünglich für meine Januarlis geschrieben worden, die die Vorgeschichte dazu "live" miterlebt hatten.

"Wie Ihr ja bereits wißt, hatte ich in der Nacht von Do auf Fr einige Wehen,
die dann aber wieder so weit besser wurden, daß ich noch ein Weilchen
schlafen konnte. So viel Schlaf hatte ich noch vor keiner Geburt, obwohl es
ruhig noch mehr hätte sein dürfen. Morgens wußte ich die Wehen nicht richtig
einzuschätzen. Sie blieben irgendwie konstant auf dem gleichen Niveau - auch
in der Wanne - so daß ich sie nicht richtig ernst nahm. Also fuhr mein Mann
dann doch zur Arbeit und meine Mutter kam - eigentlich nur um die Kinder
abzuholen und in den Kindergarten zu bringen. Schon noch zuhause hatte ich
das ständige Gefühl zu müssen, obwohl mein Magen nach all dem Übergeben und
Durchfall am Vortag ja völlig leer sein mußte. Und es beschlich mich langsam
das Gefühl, diesmal würde es wahrscheinlich wirklich losgehen, so daß ich
meinen Mann noch einmal bei der Arbeit anrief, er solle sich schonmal nach
Ersatz umsehen, ich würde mich aber noch einmal vom Arzt melden. Was ich mir
nämlich auf alle Fälle ersparen wollte, war wieder fehlalarmmäßig ins
Krankenhaus zu fahren - das habe ich bei Alexa dreimal mitgemacht, bis sie
mich schließlich da behielten.

Meine Mutter nahm uns dann lieber gesammelt mit, brachte die Kinder in den
KiGa, während ich beschloß, doch lieber draußen im Auto zu warten, weil es
beim Aussteigen wollen so heftig zog. Als sie zurückkam, dachte ich kurz
darüber nach, doch direkt ins Krankenhaus zu fahren, hielt dann aber an
meinen ursprünglichen Plänen fest. Auf dem Weg zu Arzt scherzten wir noch
darüber, daß der FA jetzt mal seine Kenntnisse in richtiger Geburtshilfe
auffrischen dürfte. Meine Mutter kam dann vorsichtshalber auch mit in die
Praxis, um mich danach eventuell gleich im Krankenhaus abzusetzen.

Die Sprechstundenhilfe sah mich genau an, während ich vom Wartezimmer zum
Labor humpelte und beschloß, daß ich nicht im Wartezimmer sondern auf einer
Liege warten sollte, bis das CTG frei würde. Ich wartete also geduldig auf
meinen Einsatz. Als ich endlich dran war, fand die jüngere
Sprechstundenhilfe die Herztöne gar nicht wieder, ebenso wenig die Ältere,
so daß ich schließlich glaubte, Johanna wäre wegen meiner Kotzeritis vom
Vortag etwas zugestoßen - zumal ich von Mittwoch auf Freitag über zwei Kilo
abgenommen hatte. Schließlich fanden sie den Herzschlag dann aber doch noch
und das CTG zeichnete absolut keine Wehen auf. Als ich anfing, mich unruhig zu
winden, beschloß meine Ma, jemanden herbeizurufen. Mir war wieder danach,
als müßte ich ganz dringend auf die Toilette - das Gefühl beschlich mich
immer und immer wieder, den ganzen Morgen schon. Und so ging ich dann auch
noch einmal. Als ich auf der Toilette saß und kräftig drückte, um nun dieses
Mal endlich Erfolg zu verbuchen, machte es plötzlich "platsch" und das
Fruchtwasser ergoß sich unter mir.

Ich schrie wie am Spieß, denn es tat gleichzeitig furchtbar weh, und schloß
noch so gerade die Tür wieder auf, während sich Johanna bereits auf den Weg
nach draußen machen wollte. Ich hielt instinktiv meine Hand zwischen die
Beine und schob sie wieder Richtung oben, stand auf und hatte keine Ahnung,
wie es nun weitergehen sollte. Ich sah mich schon im Toilettenvorraum
liegen, um das Kind zu bekommen, malte mir aber aus, daß die Füße wohl zur
Tür rausschauen müssen würden. Die herbeigestürzte jüngere
Sprechstundenhilfe schrie aufgeregt: "Herr Doktor, Herr Doktor, Sie müssen
SOFORT nach vorne kommen!" Er kam denn auch sogleich und ich vermeldete:
"Das Kind kommt", worauf er ganz ruhig antwortete: "So schnell kommt kein
Kind, machen Sie sich mal keine Sorgen." Er nahm mich dann an die Hand und
schaffte es noch, mich zu einer Liege zu bringen. Kaum lag ich dort, drehte
ich mich noch so gerade auf den Rücken und merkte, wie sich das Kind dabei
wieder leicht nach draußen bohrte. Er immer noch relativ gelassen, aber doch
erstaunt: "Das Kind kommt ja wirklich" schaffte es dann, mich relativ fix
zum Pressen anzuleiten und gleichzeitig stützend meinen Damm zu halten. Nach
drei Presswehen war sie dann auch schon draußen und er ordnete weiterhin
ganz so, als würde er es täglich tun, diverse Dinge an.

Als der Rettungswagen kam, war Johanna schon bestens versorgt, soweit es die
Umstände so zuließen. Ein Antibiotikum gegen die Streptokokken konnte mir
natürlich so nicht verabreicht werden. Die herbeigerufene Truppe ließ sich
alles genau schildern und sie verpackten Johanna in eine wärmende
"Goldfolie" und Handtücher und los ging es Richtung Krankenhaus. Auf dem Weg
scherzten sie in einer Tour über diverse Geburtsorte, wie beispielsweise
eine Flugzeuggeburt, die ich doch das nächste Mal testen könnte.

Im Krankenhaus wurde ich bereits erwartet, mit Glückwünschen geradezu
überhäuft und weiterhin versorgt. Der kleine entstandene Dammriß wurde nach
langem Diskutieren, ob das überhaupt nötig sei, doch mit einem Stich genäht.
Das Kind wurde vermessen und ich war weniger - im Gegensatz zu den
Schwestern und Hebammen - über das Gewicht, sondern über die stattliche
Größe erstaunt. Schließlich hatten mir alle ein eher kleines, wenn auch
dickliches Kind prognostiziert. Und als sie aus mir rausflutschte und der
Doc sie hochhielt, sah sie so unglaublich winzig aus.

Um das Chaos noch perfekter zu machen, gratulierte mir dann die Ärztin zur
Geburt meines Jungen - was natürlich falsch war, mich und meinen gerade dazu
gestoßenen Mann aber dennoch kurz irritierte.

Abschließend möchte ich sagen, daß ich glücklich bin, nicht noch wo ganz
anders - zuhause, im KiGa, im Bus oder Auto oder denn gar draußen auf dem
Weg zum FA entbunden zu haben."

Ein etwas gefühlloser und sehr sachlicher Bericht, aber ein wundervolles Ereignis, was ich, glaube ich, mein Lebtag nicht vergessen werde.

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3. Februar 2007 um 23:20

Hallo
Am 8.3.06 war mein ET. Anfang Februar hat mir die Ärztin gesagt das es jederzeit los gehen könnte und es auch ok ist!
Wir wussten ja nicht wie groß bzw. wie schwer sie ist, da sie mit dem Köpfchen schon so weit nach unten gerutscht war, dass man es nicht mehr messen konnte!
Wenn wir gewusst hätten das es eine kleine Maus wird hätte sie bestimmt gesagt das ich mich schonen soll!

Aber ich hatte ja ihr ok und ich habe dann auch wirklich alles ausprobiert damit meine Mausi früher kommt! Nichts hat geholfen!

Am 1.3.06 ca.0.35Uhr wurde ich wach weil ich gemerkt habe das ich Fruchtwasser verliere!

Ich bin dann schön duschen gegangen, hab mich geschminkt(ohne gehts nicht ausser Haus ),
dann hab ich meine Tasche gepackt und habe dann um 4.30Uhr meinen Freund geweckt das er aufstehen soll.

Ich habe ihn dann zur Arbeit gefahren und ich bin zu meine Schwester gefahren. Da sie im KH arbeitet ist es ein Katzensprung von ihrer Wohnung zum KH!

Wir sind dann 7.00Uhr rüber in den KS die haben dann erstmal den Test gemacht ob es Fruchtwasser ist! Was soll es auch sonst sein, meine Blase hatte ich ja unter Kontrolle. Mein MM war fest geschlossen und so bin ich hoch auf die Babystation/Wöchnerin um zu frühstücken und dann sollten wir spazieren gehen. Ich habe dann noch Bekannte besucht die auch im KH arbeiten!

Dann bin ich 11.00Uhr wieder in den KS da sich nichts getan hatte und der MM fest zu war haben sie sich entschlossen die Wehen mittels einem Gel einzuleiten! Wehen kamen dann, waren auch sehr schmerzhaft aber noch nicht ausreichend!
In der Zwischenzeit ist dann meine Schwester auch zur Arbeit und mein Freund kam ins KH.

In der Zeit von 12.00Uhr bis 17.00 habe ich dann noch Besuch bekommen, laufend telefoniert(war schon bissel nervig) und mit den Hebammen gelacht!

17.00 habe ich dann nach einer PDA verlangt, die Schmerzen wurden ja immer stärker und helfen wollte mir ja keiner!

Ja dann wurde ich ins Entbindungszimmer gebracht, davor lag ich ja im Wehenzimmer.

Sie haben 5 Anläufe gebraucht damit die PDA richtig sitzt, meine Wirbelsäule ist nicht gerade deshalb gab es Probleme.
Der Arzt meinte schon wenn es beim 5 mal nicht klappt müssen wir ohne durch! Na toll, ich muss da durch!
Er hat dann versucht mich auf zu muntern in dem er mich lobte wie toll ich das mache! Ist ja auch sehr schmerzhaft gewesen.

Naja der MM war schon 7cm offen aber wir wissen ja alle das es nicht reichte!

Mein Freund und ich waren ja Zeitweise alleine, es ging ganz schön zu im KS und die haben alle geschrien. Boah
Ein bissl haben wir uns schon über sie lustig gemacht, wenn ich gewusst hätte wie schlimm es wird hätte ich nicht gelacht!

Dann wurde mir ein Wehentropf gelegt, die Hebamme hat mich schon darauf vorbereitet das die Wehen jetzt plötzlich und sehr heftig kommen werden.
Und ja das waren sie auch.
ich merkte das die PDA nachließ und die Hebamme meinte das ich noch eine halbe Stund warten muss die können nicht so schnell nach spritzen!
10min. später war eine andere da, ich sagte ihr das ich sofort die PDA nach gespritzt haben möchte. Sie meinte kein Problem! Komisch oder?

19.00Uhr die Wehen waren so stark ich hab gedacht ich brech zusammen. Der Narkosearzt kam einfach nicht und dann sagte die Hebamme das ich jetzt da durch muss und dann der schlaue Spruch das noch kein Kind drin geblieben ist. Genau das wollte ich hören.

Ich lag dann ca. 20 min in den Preßwehen. Die Hebammen waren super, ich wusste gar nicht das man trotz Schmerzen soviel lachen kann.

Die Ärztin die dann auch da war fragt mich ob das Köpfchen fühlen möchte weil es schon ein wenig raus schaut.
Ich muss sie ganz schön schräg angschaut haben, denn sie sagte gar nichts mehr!
Ich wollte ja nur das es vorbei ist.

19.39 haben sie mir mein Engelchen, 2740g und 45cm auf den Bauch gelegt, ich konnte es den Moment aber gar nicht geniessen. Ich finde das so ekelig wenn das ganze Hemd mit Blut voll ist, was es ja war.
Mein Freund hat sie dann genommen und sie wurde dann gemessen und gewogen. Ich hatte ein paar kleine Risse in der Scheide was aber gar nicht schlimm war. Meine größte Sorge war Dammriss oder Dammschnitt!


Dann war es ziemlich entspannt, ich wurde noch genäht als schon die Hebamme mit dem Telefon kam und meine Schester dran war. Sie arbeit ja auch im KH also kennen die sich ja!

Als ich fertig gewaschen und angezogen war, kamen schon meine Schwestern und Schwager ins Entbindungszimmer.
Er arbeitet auf der gegenüberliegenden Station und hat mich schreien hören. Naja ohne Narkose geht es ja nicht anders! Er hat mich nicht mehr gehört und rief dann im KS an ob ich schon fertig bin!

Wir haben dann noch ein paar Bilder gemacht und gegen 21.30 Uhr kam ich dann hoch in mein Zimmer und ich war alleine. Juhu

Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, hab sie immer zu angeschaut. Meine süße Maus.

Mensch das ist jetzt aber viel geworden.

LG Manja

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4. Februar 2007 um 22:13
In Antwort auf julchen75

Ok, da alle Berichte mehr oder weniger Horror-Geburten waren
kann ich mich ja anschließen

Fruchtblase in der Nacht vom 17. auf 18.06. um 0:10 geplatzt (17.06. war ET) machte plöpp und das Fruchtwasser lief und lief und lief. Hab zu meinem Freund gesagt, daß ich nicht glaub, daß ich mir so sehr in die Hose pinkeln würde und daß das die Fruchtblase war. Er war voll schockiert, fragte, ob wir nun ins Krankenhaus fahren sollten, hab ihn beruhigt, daß ich erstmal unsere Beleghebamme anrufe (die ich heute niemals wieder nehmen würde!!!!) . Ich rief sie an, da aber noch keine Wehen da waren, meinte sie, ich solle warten, bis Wehen im Abstand von 5Min kommen würden, spätestens um 8Uhr morgens würde sie aber kommen, damit wir ins Krankenhaus fahren könnten. Wehen kamen ab glaub ich 1 Uhr, erst alle 10, schnell alle 7Min und dann gings runter auf alle 5Min. Habe Hebamme um 6Uhr angerufen, Wehen seien alle 5Min da, sie möchte kommen. Sie war um 7Uhr da, ich dachte, ha- seit 4Uhr Wehen im 5Min Takt, Muttermund ist sicher schon weit offen, als sie mich untersuchte. Nix da- gerade mal 1,5Fingerbreit. Und es tat echt schon weh!!!
Sie schickte mich in die Badewanne, die Schmerzen wurden immer schlimmer, sie gab mir Globuli-Kügelchen dagegen. Hab ne halbe Std abgewartet, dann wollte ich erneut untersucht werden, Muttermund 2cm auf. Ich hatte genug, sagte ihr, ich wolle sofort ins Krankenhaus ne PDA, sie hats noch versucht, rauszuzögern,aber ich hab die Schmerzen kaum ausgehalten. Um 12:30 kamen wir im Krankenhaus an, habe dem Arzt gesagt, ich wolle sofort ne PDA, da der Anästysist im OP war, sollte es noch dauern, also bekam ich erstmal eine Spritze, die mich total benebelt machte. Mein Freund fragte direkt, ob er auch so eine haben könne 10 Min später bekam ich die PDA,mir war durch die Spritze zuvor alles egal. Naja, PDA sollte ja nur den Unterleib betäuben, bei mir war auch ein Bein taub, so daß ich nicht mal mehr selbst zur Toilette konnte (Blasenkatheder- HORROR für mich!!) Jede halbe Std ließ die PDA nach, ich habe sofort gedrängelt, daß nachgespritzt wird (tolle Beleghebamme hats immer versucht zu verhindern) Um 19Uhr war ich soo sauer auf sie, daß ich sie angeschnauzt habe, ich wolle jetzt sofort einen KS, ich hätte kein Bock mehr, bis Juli hier zu liegen...sie sagte, ich hätte sie doch fragen können, wie lange es noch dauert, in spät. 3Std sei die Kleine auf jeden Fall da. Dann fielen die Herztöne ab, mein Freund bekam fast einen Kollaps, als der Kleinen Blut aus dem Kopf abgenommen wurde, ich nur noch am Heulen war....
Irgendwie hielt ich durch,dann fragte mein Freund, ob er noch eine rauchen gehen könne, Hebamme sagte ja, fragte mich, ob sie den Arzt holen solle, damit er auf meinen Bauch drücken würde, damit die Kleine rauskommt, mir war echt alles egal, ich sagte:JA. Sie rief den Arzt, in dem Moment eine Wehe, ich sollte pressen, auf einmal rief die Hebamme: Hol jemand den Papa, die Kleine kommt. Ich: ist egal, der ist froh, wenn er wiederkommt und sie draußen ist!!!! (Ich wollt echt nur, dAß das ein Ende hat!!!) Naja, Papa wurde geholt, noch eine Wehe und sie war da. ))) Und ich war 10 Min später wieder soweit, daß ich hätte nach Hause gehen können. Nix gerissen, nix geschnitten, aber trotzdem das Horrorerlebniss schlechthin für mich. Sie ist es mehr als wert, aber auch wenn ich es immer wieder für sie auf mich nehmen würde, ich hätte nie damit gerechnet, daß es so schlimm werden würde Ach so- 22Uhr war sie da- ging also von 0:10Fruchtblase geplatzt bis 22Uhr.

LG Julchen

Ewig lange!!!!!!
Wir standen am 22.06.06 um kurz vor 21Uhr auf dem Parkplatz am Wal Mart und wollten noch
schnell etwas einkaufen,da ja gerde WM war und die Geschäfte bin 24uhr geöffnet hatten und
unser Kühlschrank leer war! Ich stieg aus dem Auto und hatte plötzlich Bauchschmerzen.
Ich sagte zu Gino(meinem mann) er solle schnell zum Mc Donalds gehen und sich was zu essen holen denn ich wolle
nicht mehr einkaufen sonder mich zu Hause auf die Couch legen! So das taten wir dann auch.
Zu hause angekommen wurden die Schmerzen immer schlimmer! Ich konnte kaum noch aufstehen.
Ich schleifte mich auf die Toilette um mal Pipi zu machen und Gino schleppte mich dannn ins Bett, denn
ich wollte versuchen zu schlafen! Aber der Schmerz wurde immer immer schlimmer! Bis dahin dachte
ich nicht eine Sekunde das es die Wehen sind, denn morgens war ich beim Frauenarzt und er sagte das
es noch ein wenig dauern würde bis es los geht! Um 22.30uhr rief Gino gegen meinen willen einen
Krankenwagen weil ich so fertig war und nicht mehr aufstehen konnte, (die beste Entscheidung die er je getroffen hat!!!) die holten mich ab und fuhren mich ins Krankenhaus nach Langen!
Dort angekommen fuhr man mich sofort in den Kreissaal. Ich bekamm kaum noch was mit vor Schmerzen!
Oben angekommen war Gino nicht da(er war mit dem Auto hinterhergefahren).
Die diensthabende Hebamme Judith sagte nun es seien ganz sicher die Wehen und
der Muttermund sei schon 5cm auf! Waaasss??? Ich konnte es nicht fassen!!! Irgendwann kamm
Gino dann endlich(ihm wurde gesagt ich sei in der Notaufnahme, wo er wie ein Idiot warten musste).
Ich bekamm dann erstmal ein leichtes Schmerzmittel.

Nun ging es richtig los. Man hing mich ans Ctg. Die Wehen wurden schlimmer und die Verschnaufspausen kürzer!
Ich trank wie ein Weltmeister währeddessen! Um 0Uhr sagte man der Kleine würde um spätestens 1Uhr da sein!
Doch er wollte partu nicht rutschen! Er hing im Becken fest! ich presste, doch er liess sich noch zeit!
Um 2.21Uhr kamm er dann mit 3530gramm und 53cm endlich auf die Welt! Zwar mit einem verformter Köpfchen,
weil der Dickkopf ja feststeckte,aber ansonsten kerngesund!
ROMAN ENDE!!

LG
YVONNE

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4. Februar 2007 um 22:50

Lou-Ann-18.10.2005
Habe den Bericht kurz nach der Geburt geschrieben: ET 10.10.2005

Also, am 17.10. war ich morgens beim FA und laut CTG war nichts!!!!
Dann bin ich mit meiner Freundin zu unserem Pferdchen gefahren und ich habe aus lauter Frust angefangen den Stall auszumisten, was ich im nachhinein auch kräftig gespürt habe . AUA!!! War wohl doch ein bissl anstregend.

Wieder zu Hause kam noch meine Hebamme zum akupunktieren und schrieb mir noch Zutaten für einen Wehencocktail auf.
Als sie weg war wollten wir die Zutaten besorgen gehen.Ich ging nochmal für kleine Mädchen und siehe da-ein blutiger Fleck auf meiner Slipeinlage-Juchuuuu, der Propf löst sich!!!! (17.00h)

Sind dann losgefahren und unterwegs merkte ich irgendein ziehen im Rücken über meinem Hintern.
Dieses Ziehen wurde regelmäßig-wieder zu Hause guckten wir auf die Uhr-alle 15 Min. -war aber nicht schlimm!

Wir haben auf jeden Fall dann noch lecker gegessen, habe Big Brother noch geguckt(bin so eine Geschädigte) und dachte dabei dann so, daß man ja mal spazieren gehen könnte-also wir um19.45h los-mein Mann wollte zu 20.15h wieder oben sein.
Wir also los-ich meine Wehen alle 8 Min. veratmet!!!Aber immer noch nicht shlimm gewesen.
Wieder zu Hause guckte mein Mann dann Fernsehen und da die Wehen nicht weg gingen, haben wir beschlossen nach seiner Serie ins KH zu fahren um mal zu horchen was die uns da sagen!
Ich ging noch duschen-der Schleimpropf löste sich übrigens immer mehr-um 22h waren wir dann im KH.
Ich dann ans CTG-45 Min.-gaaanz leichte Wehen zu sehen-MuMu war 2 cm offen-sollten eigentlich wieder nach Hause-da aber bei der untersuchung des MuMu am Handschuh so viel flüssigkeit war-holte sie einen Test der prüft ob das Fruchtwasser ist-und siehe da-es war Fruchtwasser!!!!(Stall ausmisten hat geholfen-kleiner Riß in der Fruchtblase)
Also, hieß es Koffer aus'm Auto holen-wir bekamen ein Vorwehenzimmer mit Doppelbett und sollten versuchen zu schlafen!
ja, mein Mann ratzte auch ganz schnell weg und schnarchte mir was vor, währenddessen ich die Wehen veratmete, die immer heftiger wurden.Die waren dann irgendwann (ca. 23.30h)so heftig, das mein Schatz davon wach wurde.
Ich atmete ganz schön laut!!!!Dann hatte ich auch noch Durchfall.
Ich hatte dann so'ne Schmerzen das ich mich auch noch übergeben mußte und bekam dann anschließend ein Tropf gegen die Übelkeit und gegen die Schmerzen -MuMu war 3cm offen.
Das Mittel gegen die Schmerzen war bei mir so, als wenn das ein "Wehenförderndes" Mittel war-die Schmerzen wurden immer Schlimmer!!!Nach45 Min. schrie ich dann nur noch nach einer PDA!!!
Die Schwester unteruchte mich und sagte plötlich, daß es mit der PDA wohl nichts mehr wird-mein MuMu war innerhalb von 45Min. von 3cm auf 10cm vollständig offen-AB IN DEN "KREISCHSAAL"!!! Ich wollte es garnicht glauben!!!!
Dann hing ich im Kreissaal noch an dem Seil und veratmete da noch im stehen weiter, damit der Kopf weiter nach unten rutscht.Dann holte meine Hebamme eine Matte wo ich mich rauf kniete und stellte mir den Gebährhocker vor meiner Nase mit einem Kissen drauf, wo ich meine Artme abstützte.
Und als sie mir sagte, ich könnte jetzt ruhig pressen, tat ich das auch und merkte wie das Köpfchen raus wollte!Als die Wehe vorbei war rutschte das Köpfchen wieder zurück und ich traute mich bei den nächsten beiden Wehen nicht zu pressen.Und schrie(naja, ich schrie nicht wirklich) auch immer : Ich trau mich nicht, ich trau mich nicht!!!!In dem Moment kam meine beste Freundin und ich dachte, jetzt muß ich aber!!!
Und das tat ich dann auch-ich preßte dann das Köpfchen endlich raus und der Rest kam irgendwie von ganz alleine!!!

Und dann war sie da-UNSER GANZER STOLZ!!!!!!
Lou-Ann um 3.45h, 50 cm klein und 2920g leicht, KU 33cm!!!

Heute, 3 Wochen nach der Geburt, denke ich das ich eine ganz tolle und eigentlich voll leichte Geburt hatte-die wirklichen Schmerzen hatte ich ja "nur" knappe 4 Stunden.

Und heute-15 Monate später-beneide ich alle schwangeren Frauen!!!
Ich will auch nochmal!!!!!
Aber leider muß ich mich noch etwas gedulden, bis Lou-Ann ein Geschwisterchen bekommt-gehe jetzt erstmal wieder arbeiten...

LG Betty&Lou-Ann

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5. Februar 2007 um 9:02

Am 15.6.2006
hatte ich termin. da es mir blendend ging haben wir den ganzen tag auf einem volksfest verbraucht. am nächsten tag musste ich zum ctg in die klinik da meine fa urlaub hatte!
die ärzte meinten dort ich solle die tritte meines babys zählen da sie während dem ctg zu ruhig war.... aber von einer wehe war keine spur..
frustriert , da es anscheinend noch weit zur geburt war bin ich erstmal was essen gegangne.. an diesem abend um 18uhr hat sich der schleimpropf gelöst, hab aber niemandem davon erzählt.
ich und mein mann sind erst sehr spät an dem abend ins bett gegangen.. ich lag keine zwei minuten im bett( wollte noch lesen) machte es einen riesenknall und das fruchtwasser lief nur so aus mir raus....mein mann war auch noch wach und hatte erstmal in der klinik angerufen ob wir kommen müssen! ja , bei blasensprung sofort. mein mann machte sich noch ein kaffe und ich zog mich derweil an.
da war es 3.30.
im auto fingen die wehen an , kurze abstände und sehr heftig.
in der klinik angekommen hatte ich eine sehr nette hebamme und die komplette station für mich alleine! ich durfte durch alle kreissälle, radio anschalten udn alles war sehr ruhig. wir sind überall spazierengegangen. .. nach einer weile meinte die hebamme ich kann mir einen kreissaal aussuchen(meine sachen waren noch im untersuchungszimmer). ich meinte das ist mir egal , ich bleibe wo ich ibn. also kein kreissaal . wir haben mit der hebi geratscht und ich habe die immer heftigeren wehen weggeatmet. als es dann nicht mehr aszuhalten war hab ich ein zäpfchen gegen die krämpfe bekommen. so gegen 5.30 konnten wir den tollen sonnenaufgang sehen.
irgendwann meinte ich , ich kann den druck nicht mehr aushlatne und durfte dann anfangen zu pressen.
um 6.59 nach nur 4 std. wehen ist mein erstes kind auf die welt gekommen.
daten: 3340gr.
51 cm
ku: 34cm

danach gabs leider schwierigkeiten und sie haben meinen mutterkuchen nur mit gewalt aus mir heraus bekommen. auch innerlich bin ich sehr weit gerissen ( dammriss äusserlich gar nichts) und habe dadurch sher viel blut verloren.die risse innerlich waren so tief das sie mich in den op schoben und unter narkose operiert haben.

gegen 11uhr war ich dann wieder bei meinem schatz und durfte deftig frühstücken!
durch den blutverlsut bin ich dann noch zweimal in ohnmacht gefallen!
gegen 13uhr bin ich dan auf mien zimmer gekommen , das ich abends um 20uhr wieder verlassen habe und mit meinem mann und meinem schatz am gleichen tag wieder heim bin!!!

und jetzt ist mein engel schon 8 monate alt.
lg andrea und nina

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6. Februar 2007 um 12:19

Unsere Tochter...
...Robyn Angelique ist am 26.01. per Einleitung geboren worden...

3260 g
51 cm
35 cm - KU

Es war eine himmlische Geburt!!!
Ich musste am Donnerstag schon ins KH um mich da anzumelden. Da merkte ich auf Toilette und merkte, dass ich ein heftiges Zeichnen bekam.
Die Schwestern bzw. die Hebamme sagte dann, dass wir sofort loslegen könnten mit der Einleitung, wenn ich wollte.
Um ca. 19 Uhr wurde ich dann an den Wehentropf *oxytocin* gelegt und nach ca. 2 Stunden merkte ich GANZ LEICHTE Wehen...
Die Dosis wurde dann immer wieder erhöht...
Mir tat nix weh, ABER die Kontrolle des MuMu tat mir dermaßen weh, dass die Hebamme gesagt hat, ich würde die Geburt nicht ohne PDA überstehen...also stimmte ich einer zu.
Danach merkte ich NIX MEHR! Verschlief jede Wehe und ab- und zu musste ich auf das CTG schauen um überhaupt zu sehen, ob noch Wehen vorhanden waren
Nach ca. 6-7 Stunden musste ich dann auf Toilette. Die Hebamme prüfte nocheinmal den MuMu und sagte: Nein, nein, sie bleiben schön hier und pressen mal ganz schön...das war sehr schwer, bekam schwer Luft und war trotz der PDA erschöpft, weil es total auf den Darm drückte und ich NUR bei ner Wehe drücken durfte und nicht wann ich wollte, nämlich immer!Und, da ich die nie merkte, musste die Hebamme sie mir immer ansagen...
aber um 2.32 Uhr war meine Kleine schon draußen!
Es war eine total cshöne Geburt !! Ohne Schmerz und fix dazu !!
Auch das Köpfchen merkte ich nicht, nur den Rest des Körpers. Und das Nehen danach *hatte nen kleinen Dammriss* auch nicht.



lg, eure Angie

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6. Februar 2007 um 16:21

Wunderschön
Der eigendliche ET von unserem Kind war der 09.02.06.
War bis dahin auch gar nicht aufgeregt oder so, hab alles auf mich drauf zu kommen lassen !!
Dann am 09.02. fingen die ersten Wehen aber ziemlich unregelmäßig, für mich noch kein Grund ins KH zu fahren. Die Nacht zum 10.02. hab ich kaum geschlafen und mich rumgewälzt. Ich hatte mir immer gesagt so spät wie möglich in KH, da würde ich ja auch nur rumliegen !! Am 10.02. dachte ich so gegen 14.00 Uhr ich müßte dann doch langsam ins KH. Sie haben mich gleich in den Kreißsaal verfrachtet, um zu sehen wie weit der MuMu schon ist. 2 cm, das kann ja heiter werden dachte ich mir.
Aber dann ging alles ganz schnell. Wehentropf und nun ging es richtig los. Nach 3 Presswehen und um 16.18 Uhr war unser Sohn bei uns:
Lennart
3265g
52 cm
mit einem Kopfumpfang von 35 cm.
Das schönste Erlebnis überhaupt und ich bewundere die Kräfte die in einer Frau stecken !!
Ich hoffe die nächste Geburt wird genauso leicht !?

LG Evy und klein Lenny (bald 1 Jahr)

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9. Februar 2007 um 21:05

Kurze zusammenfassung
Blasensprung nachts um 1.30
Abfahrt ins Krankenhaus
weiss nicht wie, aber bis ca. 14.00 durch die Gänge gelaufen, MM wie von Anfang an nur 2 cm offen..bin dann selber Richtung Kreissaal, hab mir ne PDA legen lassen, da mein Kreislauf nicht mehr so wollt...danach war alles sehr entspannt, um 19.32 kam unsere Tochter zur Welt...
as schlimmste für mich waren die Wehen, wo ich noch laufen sollte, die Geburtswehen selber empfand ich als befreiend und gar nicht schlimm, obwohl ich die wieder völlig ohne PDA erlebt habe (PDA wurde 2 Stunden vor Geburt abgestellt).
Hab alle Hebammen durch, alle waren super!!! Schon am nächsten Tag sagte ich, Catherina kriegt ein Geschwisterchen...

LG Kerstin

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16. Februar 2007 um 21:12

Unser Neujahrsbaby
21.12: Der MM ist lt Gyn 1,5cm auf und ich werde nicht bis zum 08.01 ( errechneter ET) austragen

22.12: habe nach einem Stadtbummel leichte Blutung- im KH sind auf dem CTG leichte Wehen zu sehen und ich darf wieder nachhause

23.12: Der Schleimpfropf ist weg und ich habe Angst, das Lena Weihnachten zur Welt kommt

30.12: Ich bin mit Papa in spe einkaufen und kann plötzlich kaum noch laufen,weil der Ischias auf der li Seite so höllisch schmerzt.Kurze Zeit später ist alles wieder gut.

31.12: Mein Bauch wir die ganze Zeit hart, aber es sind ja doch nur Übungswehen- denke ich zu diesem Zeitpunkt noch.....
Abends gehen wir zu meiner Schwester ( wohnt zwei Min von uns weg ) und wollen mit Raclette gemütlich in das neue Jahr feiern. Ich esse und esse und esse.....
Und um ca halb zehn spüre ich ein Stechen im Unterleib, welches ich als Blähungen identifiziere.......
Die kommen aber in regelmäßigeren und heftigeren Abständen .....
Kurz vor dem Jahreswechsel merkt meine Schwester, das irgendwas nicht stimmt. Wir gucken uns das Feuerwerk an und eine Stunde später gehen wir nachhause- mein Mann sagt immer nur: Kind , laß uns noch einige Stunden schlafen.......
Während mein Mann schläft, kämpfe ich liegend, sitzend, laufend und stehend gegen die Wehen und gegen mein schlimmes Sodbrennen.

01.01.06: Mein Mann wird um 6 Uhr wach und wir machen uns langsam fürs KH fertig. Er ist völlig nervös und ich bin die Ruhe selber. Um 8 Uhr sind wir im Kreißsaal und mein MM ist schon 6cm auf. Die Wehen werden langsam schlimmer und ich kann sie nciht mehr veratmen. Gegen 10:30Uhr verlange ich eine Schmerzspritze. Die Hebamme untersucht mich nochmal und setzt eine Spritze zum Entkrampfen- 1-2 Wehen später platzt die Fruchtblase und ich spüre einen enormen Druck nach unten.Ich schreie hysterisch nach der Hebamme, weil ich Angst hatte, mein Kind alleine bekommen zu müssen.
Ich lag dann noch bis 12:40Uhr in den Preßwehen, weil Lenas Kopf immer wieder zurück gerutscht ist. Die Ärztin hat sich dann - mehr oder weniger- auf meinen Bauch gelegt, um Lena mit heraus zu drücken.
Um 12:40Uhr war unser Neujahrsbaby dann endlich da !!!

Lena Marie- 01.01.06 12:40Uhr
50cm ; 3470gr.

LG Theresa

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16. Februar 2007 um 22:10

Felix
Unser Geburtsbericht:

ET war der 10.05.2006

Felix wollte aber nicht raus so musste und wollte ich am 17.05. zur Einleitung ins Krankenhaus.
Hab ca. 10 Uhr meine Einleitung erhalten, danach bis in die Nachts nichts bemerkt.
In der Nacht verspürte ich dann die ersten regelmässigen Wehen die sich wie Regelschmerzen anfühlten. Bin dann also alle 15 min um mein Bett getiggert, da sie im Laufen gut zu ertragen waren.
Früh gegen 8 Uhr CTG, aber keine Wehen mehr zu sehen und MuMu auch noch zu, Kopf saß schon fest im Becken, Mumu war schon ganz flach und dünn wollte nur nicht aufgehen.
Rene und ich sind dann bis Mittag im Park spazieren gegangen aber Wehen nicht sehr stark. Mittags CTG, wieder keine Wehen mehr. Dachte mir: Mist immer wie ich liege gehen die weg!
Ich also Mann heime geschickt, der ging mir mittlerweile ein wenig auf den "Sack". Danach bin ich allein spazieren gegangen und hab meine Kollegen besucht (arbeite selbst in dem KH als Krankenschwester).
Am Nachmittag so gegen 17 Uhr bemerkte ich das die Wehen stärker und regelmässiger kamen, also ich zur Hebamme. Mumu kontrolliert, der war plötzlich 4 cm offen und sie sagte mir das schaffen wir noch in ihrer Schicht. Da war ich erleichtert die ging ja "nur" bis 22 Uhr. Ich also Rene wieder angerufen das er kommt. Er war 10 min später eingetroffen.
Wir sind dann alle in den Kreissaal gelaufen, hab dann noch nen Einlauf erhalten und dann konnte ich nochmal in die Wanne. In der Wanne sitzen empfand ich als unangenehm da ich ja nicht mehr laufen konnte. Also nur ne halbe Stunde ausgehalten.
Danach ca. 19:30 Uhr nochmal Kontrolle Muma, schon 6/7 cm offen.
Wollte danach aber lieber noch laufen, empfand ich als angenehm. Wehen waren aber nicht schlimmer als starke Regelschmerzen und Rückenschmerzen.
Meine Hebamme meinte auch ich sehe nicht aus als ob ich Wehen hätte .
So gegen 20 Uhr war Mumu ca. 8 cm offen. Danach wollte die Hebamme dann unbedingt das ich schon mal liegen bleibe, sie hatte schon vorher "Angst" das Felix unbemerkt "rausfallen" könnte.
Hat mich dann auch noch an nen Wehentropf gehängt, natürlich gingen dann auch gleich die Presswehen los, bzw. ich hatte den Drang zu pressen. Hebi hat nochmal Mumu untersucht, der war offen und ich konnte "loslegen".
Nach ca. 4 oder 5 Presswehen war unser Schatz da.
Zwischen den Presswehen hab ich gedacht, na so schlimm ist das ja doch nicht, da kann man ja doch noch an ein Geschwisterchen denken.
Die Zeit zwischen den Wehen ist so schnell vergangen, das ich selbst gar nicht bemerkt habe das es dann schon so spät ist.

Also Felix kam am 18.05.2006
Uhrzeit: 20:45 Uhr
Gewicht: glatte 4000 g
Größe: 53 cm
Kopfumfang: 38 cm

Nun ist er schon 9 Monate alt.

Liebe Grüße, Ulrike und Felix und Rene die schon schlafen.

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19. Februar 2007 um 12:08


Auch mal hochschieb...vielleicht hat ja noch Jemand Lust und Zeit über sein Geburtserlebnis zu Berichten!!!

LG Ixi

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19. Februar 2007 um 19:05

Hänge mich nochmal mit an!!!
Hallo,

meine kleine angelina hat am 27.01.2007 das licht der welt erblickt, ganze 4 tage vor dem et, der wäre nämlich erst am 31.01.2007 gewesen und ohne komplikationen.

Um 2.00 uhr nachts hatte ich mitten im schlaf einen blasensprung, bin dann ca. eine stunde später mit dem taxi in die klinik, da es zum glück nur tröpfelte ( baby war zu dem zeitpunkt schon fest im becken )in der klinik wurde ich dann nochmal untersucht und dort wurde mir dann auch bestätigt, dass die fruchtblase tatsächlich gesprungen ist und in den nächsten zwei bis drei stunden die wehen beginnen werden, es war dann auch tatsächlich so, leider war das für mich ziemlich unangenehm, da bei jeder wehe wieder etwas fruchtwasser abging, ich hätte nicht gedacht, dass man tatsächlich so viel fruchtwasser hat!!!

Bis um 7.00 uhr ging das dann so weiter und die wehen wurden immer schmerzhafter und pendelten sich langsam bei 3 minuten ein. Jetzt wurde ich wieder ans ctg angeschlossen und es wurde dann immer heftiger, für die pda war es nun schon wieder zu spät, da meine kleine schon in richtung geburtskanal rutschte und der muttermund bereits 8 cm geöffnet war, danach ging es dann zum glück ganz schnell, nur noch ein paar presswehen die dann nicht mehr so schmerzhaft waren nur sehr anstrengend für mich und die kleine lag zwischen meinen beinen, mein mann durfte dann noch die nabelschnur durchtrennen und es folgte nur noch die nachgeburt, ich wurde noch mit ein paar stichen genäht, diesesmal bin ich allerdings nicht am damm gerissen sondern in der scheide, was halt nicht beim sitzen stört sondern beim wasserlassen unangenehm ist.

Meine kleine ist also am 27.01.2007 um 8.09 uhr, mit einem geburtsgewicht von 3250 gramm, einem kopfumfang von 33 cm und einer grösse von 52 cm geboren worden.

Das war`s von uns, alles gute

lg silke mit angelina 23 tage alt und den beiden grossen natascha und natalie

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