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Geburtsschmerzen nicht vergessen

8. April 2016 um 20:49

Hallo miteinander.
Unser Sohn ist 5 Monate alt.
Noch immer kann ich die unheimlichen Wehenschmerzen nicht vergessen.
Ich hatte überhaupt keine Angst davor-im Gegenteil-ich freute mich auf die Erfahrung fühlte mich gut vorbereitet und voller Energie.
Dann hat mich Intensität der Schmerzen überrollt.
Ich habe die Geburt ohne Schmerzmittel gut gemeistert und möchte die Erfahrung nicht missen-aber bewusst mich nochmal der Geburtssituation stellen? Schaffe ich das???
Die erste Zeit mit dem kleinen war recht anstrengend ich hab viel geweint. Innere Unruhe. Kaum geschlafen...
Nun hat sich alles sehr gut eingespielt.

Meine Fragen an euch:
Wie ging es euch mit der Geburtsverarbeitung?
Wie ist das beim zweiten Kind?
Spielt die Gefühlswelt danach wieder so verrückt?

Ich habe soooo Angst noch eine Geburt zu meistern...wünsche mir aber so sehr noch mehr Kinder.
Und wenn es wieder so ein auf und ab ist wie macht man das wenn noch ein Kind da ist??

Erstaunlicherweise finde ich im Internet wenig Berichte in denen Frauen ähnlich fühlen bzw fühlten.
Bin ich so überempfindlich?????

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8. April 2016 um 21:02

Oh
das ging mir ähnlich. Hatte aber ne PDA und dennoch die Schmerzen davor krass in Erinnerung. Waren sie auch....
Mein Kinderwunsch überwog aber. Aber das kam erst als die Geburt was her war. Hab mir dann gesagt, dass ich das nochmal schaffe.
2 Jahre nach der ersten Geburt bekam ich das zweite und die Geburt war gaaaaanz anders. War nur 20 min im Kreissaal, da war sie da Ohne PDA usw.
Wenn Du Deine erste sogar ohne Schmerzmittel geschafft hast, schaffst Du die nächste Geburt auch.
Und glaub mir. Wenn Dein Kind 1 Jahr alt ist und älter "vergisst " Du den Schmerz.

Zur Gefühlswelt: Hatten nach beiden Geburten Depressionen. Habe dann aber schnell Medikamente genommen, nur kurz gestillt und es ging dann.
Klar die erste Zeit ist hart, kaum Schlaf etc aber man schafft das, weil man seine Kinder liebt.

Meine sind 2 Jahre auseinander. Dadurch bekam ich Mittagsschlaf in der Schwangerschaft und auch nach der Geburt schlief unser erstes Kind mittags noch.

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8. April 2016 um 21:03

Huhu
Ich kann leider nichts hilfreiches beitragen.
Unsere Maus ist jetzt fast 7 Monate und ich frage mich auch oft wie eine zweite Geburt sein wird.
Ich möchte gerne ein zweites Kind aber ehrlich gesagt hab ich ziemlich Respekt bzw auch etwas Angst vor einer weiteren Geburt. Keine Ahnung warum und woher.

Vielleicht verschwindet dieser Gedanke auch bald oder man stellt sich dem eben wieder.
Ich bin mir sicher man wird es schaffen.
Und wenn du zu viele bedenken oder Ängste hast gibt es ja immer noch die Möglichkeit eines Wunschkaiserschnitt.

Bin sehr auf die Antworten gespannt

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8. April 2016 um 21:07
In Antwort auf pustewind79

Oh
das ging mir ähnlich. Hatte aber ne PDA und dennoch die Schmerzen davor krass in Erinnerung. Waren sie auch....
Mein Kinderwunsch überwog aber. Aber das kam erst als die Geburt was her war. Hab mir dann gesagt, dass ich das nochmal schaffe.
2 Jahre nach der ersten Geburt bekam ich das zweite und die Geburt war gaaaaanz anders. War nur 20 min im Kreissaal, da war sie da Ohne PDA usw.
Wenn Du Deine erste sogar ohne Schmerzmittel geschafft hast, schaffst Du die nächste Geburt auch.
Und glaub mir. Wenn Dein Kind 1 Jahr alt ist und älter "vergisst " Du den Schmerz.

Zur Gefühlswelt: Hatten nach beiden Geburten Depressionen. Habe dann aber schnell Medikamente genommen, nur kurz gestillt und es ging dann.
Klar die erste Zeit ist hart, kaum Schlaf etc aber man schafft das, weil man seine Kinder liebt.

Meine sind 2 Jahre auseinander. Dadurch bekam ich Mittagsschlaf in der Schwangerschaft und auch nach der Geburt schlief unser erstes Kind mittags noch.

Achso
ja man hat mehr Respekt und Angst vor der Geburt weil man nun einfach weiß wie schmerzhaft das ist, aber man weiß auch dass man das Schaffen kann. Wunschkaiserschnitt hätte ich mir niemals vorstellen können.

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8. April 2016 um 21:08

Also...
Die Geburt meiner Tochter war richtig richtig schlimm. Ich hab lange gebraucht um das berühmte "danach ist der Schmerz vergessen-Gefühl" zu haben. Etwa nach knapp einem Jahr erst....
Als meine Tochter gut 3 Jahre war, wurde ich geplant schwanger und für mich stand, trotz diverser anderer Umstände fest, dass ich wieder "normal" entbinden möchte.
Ich ließ mir bei wehenbeginn gleich eine pda legen und hatte das beste geburtserlebnis ever. Trotz dessen, dass mein Sohn 500 g schwerer war als meine Tochter. Ich war die gesamte Geburt über sowas von schmerzfrei.
..ich konnte schlafen und musste nicht eine wehe veratmen.... die letzte Stunde ließ ich die pda ausklingen und hatte im letzten part natürlich heftig aua.... aber ich war fit und voller Energie um den moppel zu entbinden.
Es war so toll... am Tag danach wollte ich direkt ein 3. Kind.
Sollte es so sein... dann lass ich mir gleich bei wehenstart ne pda legen und fertig. Ohne
.. hätte ich das nicht gepackt und ich bin echt hart im Nehmen.

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8. April 2016 um 21:13
In Antwort auf heuel1

Also...
Die Geburt meiner Tochter war richtig richtig schlimm. Ich hab lange gebraucht um das berühmte "danach ist der Schmerz vergessen-Gefühl" zu haben. Etwa nach knapp einem Jahr erst....
Als meine Tochter gut 3 Jahre war, wurde ich geplant schwanger und für mich stand, trotz diverser anderer Umstände fest, dass ich wieder "normal" entbinden möchte.
Ich ließ mir bei wehenbeginn gleich eine pda legen und hatte das beste geburtserlebnis ever. Trotz dessen, dass mein Sohn 500 g schwerer war als meine Tochter. Ich war die gesamte Geburt über sowas von schmerzfrei.
..ich konnte schlafen und musste nicht eine wehe veratmen.... die letzte Stunde ließ ich die pda ausklingen und hatte im letzten part natürlich heftig aua.... aber ich war fit und voller Energie um den moppel zu entbinden.
Es war so toll... am Tag danach wollte ich direkt ein 3. Kind.
Sollte es so sein... dann lass ich mir gleich bei wehenstart ne pda legen und fertig. Ohne
.. hätte ich das nicht gepackt und ich bin echt hart im Nehmen.

Das dachte ich auch
immer. Nie ohne PDA. Und die zweite Geburt war so anders. Wehen konnten gut veratmet werden. Habe im Auto noch gemacht : Hmm obs wirklich los geht oder Fehlalarm.
20 min im Kh und sie war da. Nur 2- 3 Presswehen.

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8. April 2016 um 21:15
In Antwort auf pustewind79

Oh
das ging mir ähnlich. Hatte aber ne PDA und dennoch die Schmerzen davor krass in Erinnerung. Waren sie auch....
Mein Kinderwunsch überwog aber. Aber das kam erst als die Geburt was her war. Hab mir dann gesagt, dass ich das nochmal schaffe.
2 Jahre nach der ersten Geburt bekam ich das zweite und die Geburt war gaaaaanz anders. War nur 20 min im Kreissaal, da war sie da Ohne PDA usw.
Wenn Du Deine erste sogar ohne Schmerzmittel geschafft hast, schaffst Du die nächste Geburt auch.
Und glaub mir. Wenn Dein Kind 1 Jahr alt ist und älter "vergisst " Du den Schmerz.

Zur Gefühlswelt: Hatten nach beiden Geburten Depressionen. Habe dann aber schnell Medikamente genommen, nur kurz gestillt und es ging dann.
Klar die erste Zeit ist hart, kaum Schlaf etc aber man schafft das, weil man seine Kinder liebt.

Meine sind 2 Jahre auseinander. Dadurch bekam ich Mittagsschlaf in der Schwangerschaft und auch nach der Geburt schlief unser erstes Kind mittags noch.

Deine Worte tun mir gut
Danke Pustewind.
Ich glaube ich hatte auch eine Depression. Teilweise auch Angst, extrem erschöpft usw..dir muss ich da ja nichts erzählen.
Bin aber nicht zum Arzt und dachte immer wieder es wird besser.
Jetzt ist die erste Zeit so negativ behaftet. Es wäre wohl besser gewesen ich hätte etwas genommen.

Danke für deine Worte. Das stärkt mich.
Besonders deine zweite Geburt die auch um einiges leichter war.
Ich hoffe in einem Jahr denke ich gleich wie du und freue mich über eine weitere Schwangerschaft.

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8. April 2016 um 21:22
In Antwort auf schnupiii

Huhu
Ich kann leider nichts hilfreiches beitragen.
Unsere Maus ist jetzt fast 7 Monate und ich frage mich auch oft wie eine zweite Geburt sein wird.
Ich möchte gerne ein zweites Kind aber ehrlich gesagt hab ich ziemlich Respekt bzw auch etwas Angst vor einer weiteren Geburt. Keine Ahnung warum und woher.

Vielleicht verschwindet dieser Gedanke auch bald oder man stellt sich dem eben wieder.
Ich bin mir sicher man wird es schaffen.
Und wenn du zu viele bedenken oder Ängste hast gibt es ja immer noch die Möglichkeit eines Wunschkaiserschnitt.

Bin sehr auf die Antworten gespannt

Dein Post ist hilfreich!
Schnupiii, genau DAS tut gut.
Du empfindest ähnlich.
Dadurch fühl ich mich nicht alleine...

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8. April 2016 um 21:55

Puh
Weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Ich berichte dir mal von meinen Gefühlen.
Ich habe vier Kinder.
Der erste kam vor 12 Jahren.
Der zweite kam vor 10 Jahren.
Die dritte vor 8 Jahren und mein Nachzügler letzes Jahr im September.

Ich War ziemlich jung War erst 19 Jahre.
Die erste War eine Horror Geburt aber ich dachte das muss so sein .
Die zweite und dritte waren schnell und entspannter.
Klar hatte ich schmerzen aber irgendwie kam ich damit klar.

Ich mußte danach immer mit meinem Mann darüber reden so habe ich die Geburten verarbeitet.

Jetzt bei Nummer 4 ich hatte solche schmerzen klammerte mich nur ans Bett hab gezittert und war froh als es vorbei War.
Ich habe die Geburt so schrecklich in Erinnerung wie keine andere.
Und würde nie mehr eines bekommen wollen.

Warum keine Ahnung hatte ja eigentlich genug Erfahrungen gesammelt.

Du siehst ich habe drei Kinder hintereinander bekommen und nach dem vierten geht es mir wir dir.

Ich hatte vier spontan Geburten ohne pda.

Vielleicht wäre das für dich bei fertig nächsten Geburt eine obtion.

Lg

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8. April 2016 um 22:02

Boa!...
...40Std. Respekt.
Ich wünsch dir alles Gute für die Geburt und die Kennenlernzeit danach.

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8. April 2016 um 22:11

Vielen Dank für deine Worte.
An Hypnose habe ich auch schon gedacht. Hast du das Gefühl jetzt einen positiveren Zugang zum Geburtserlebnis zu haben?

Du bist mit den Wehen gut zurecht gekommen.
Die Lage des Kopfes hat dir zu schaffen gemacht.
Das macht mir auch Sorgen.
Wenn ich mit einer normalen Geburt schon "überfordert" bin was mache ich dann bei Komplikationen?!?
Von Freundinnen hab ich soviel gehört...uh
Ich wünsche dir alles Gute. Ein Leben voller schöner Überraschungen soll dich erwarten.

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8. April 2016 um 22:17
In Antwort auf arabia53

Puh
Weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Ich berichte dir mal von meinen Gefühlen.
Ich habe vier Kinder.
Der erste kam vor 12 Jahren.
Der zweite kam vor 10 Jahren.
Die dritte vor 8 Jahren und mein Nachzügler letzes Jahr im September.

Ich War ziemlich jung War erst 19 Jahre.
Die erste War eine Horror Geburt aber ich dachte das muss so sein .
Die zweite und dritte waren schnell und entspannter.
Klar hatte ich schmerzen aber irgendwie kam ich damit klar.

Ich mußte danach immer mit meinem Mann darüber reden so habe ich die Geburten verarbeitet.

Jetzt bei Nummer 4 ich hatte solche schmerzen klammerte mich nur ans Bett hab gezittert und war froh als es vorbei War.
Ich habe die Geburt so schrecklich in Erinnerung wie keine andere.
Und würde nie mehr eines bekommen wollen.

Warum keine Ahnung hatte ja eigentlich genug Erfahrungen gesammelt.

Du siehst ich habe drei Kinder hintereinander bekommen und nach dem vierten geht es mir wir dir.

Ich hatte vier spontan Geburten ohne pda.

Vielleicht wäre das für dich bei fertig nächsten Geburt eine obtion.

Lg

Vier Geburten...
...von dir können wir lernen.
Meine Mama hatte auch vier.
Sie sagt auch immer wieder jede Geburt ist anders.
Interessant, dass du die letzte als schlimmste empfunden hast.

PDA werd ich auf jeden Fall beim zweiten in Erwägung ziehen.

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8. April 2016 um 22:21

Ich hoffe auch...
...mit der Erfahrung der zweiten Geburt die erste etwas dämpfen zu können.
Dein Erlebnis kann nicht "spurlos" vorbeigehen.
Danke! Für dich und deine Familie alles Gute.

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8. April 2016 um 23:00

.
Hallo!

Mir ging es genauso.

Die erste Geburt war schrecklich für mich. Ich dachte wirklich ich überlebe es nicht.

Der Plan war: ich lass alles auf mich zukommen, das wird schon. Ich werde aber NICht schreien.

Realität: ich schrie ohne Pause und wollte nicht mehr, konnte nicht mehr. Unerträgliche Schmerzen. Ich war am Ende. Und das Nähen war absolute Hölle. Teilweise ohne Betäubung und da wo betäubt war tat es auch einfach nur weh. Ich bin fast von der Liege gehüpft vor Schmerz.
Nach der Geburt war ich tagelang schwach und fertig.
Meine ersten Worte waren auch: nie mehr ein Kind.

Das 2. kam 2 Jahre später. In der Ss war mir klar, dass ich spontan entbinden will.
Nach Einleitung passierte nix, durfte heim.... da kam die erste Wehe und nach 1,5h (20 min kreissaal) war sie da. Es war zwar genauso schlimm und ich schrie durch und dachte ich sterbe vor schmerz, aber direkt nach der Geburt war es gut. Nicht vergessen, aber alles bestens. War komischerweise sofort verarbeitet, was ich so garnicht kannte. Seitdem komme ich auch mit Geburt 1 besser klar.
War bei Nr. 2 in einem anderen Krankenhaus und hatte gesagt, dass das Nähen bei Kind 1 Hölle war und ich bekam doppelte Betäubung und wurde schmerzfrei genäht. Leider wurde ich dann fast ohnmächtig wegen Blutverlust und hatte Wochenlang Probleme mit Eisen/ Kreislauf etc.

Wenn ich Geburten im Fernsehen sehe, in denen die Frauen nur veratmen bzw. noch reden können zwischen drin werde ich immer neidisch.

Ein drittes Kind könnte ich mir vorstellen, eine dritte Geburt nicht.

Lass die Zeit für dich arbeiten. Man vergisst doch ein bisschen wie schlimm es war irgendwann. Und wenn eine zweite Geburt irgendwann ansteht,dann schaffst du es auch.
Versuche die erste Geburt anzunehmen wie sie war. Vielleicht nicht wie gewünscht, aber du hast es geschafft und kannst stolz auf euch sein. Du bist eine tolle Mutter und schau dir den perfekten Menschen an den ihr erschaffen habt

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8. April 2016 um 23:10

Ich habe auch vier kinder
vier ganz unterschiedliche Geburtserlebnisse, und mir geht es auch nach der vierten Geburt so wie dir! Die Erinnerung an die anderen Geburten sind schnell verblasst (also die emotionale Intensität), während Geburt Nummer 4 mich immer noch mitnimmt, und meine Kleine wird im Sommer 2. Dabei war das eine 'Traumgeburt' wie die Hebamme sagte, nur ganz kurz, aber es war einfach so heftig von 0 auf 1000. Hatte zuhause einen Blasensprung und ab da war es, als hätte jemand auf's Gaspedal gedrückt und würde mit meinem Körper Vollgas fahren (wahrscheinlich meine kleine Powerlady ), die Kleine wäre um ein Haar im Auto zur Welt gekommen, ich kniete Hinten im Laderaum von unserem Bus zwischen irgendwelchen Brettern und schrie meinen Mann an er solle Vollgas fahren, ich hatte so Angst alleine das Kind dahinten zur Welt zu bringen, es drückte schon soo sehr..puhhh das nimmt mich immer noch mit. Ich wurde dann im Feierabend verkehr mitten auf der Straße in einen Krankenwagen verladen, der zufällig neben uns an der roten Ampel wartete, mein Mann einfach stieg aus und klopfte verzweifelt an die Scheibe, während im Auto meine damals 17 Monate alte Tochter aus Leibeskräften schrie und ich ihr nicht wenig Konkurrenz machte
Ich glaube mein Mann hat sich von dem Trauma auch nie so richtig erholt Im Krankenhaus angekommen dauerte es nur noch 10 Minuten, dann war sie da.
Wenn ich jetzt nochmal schwanger wäre hätte ich jetzt zum ersten Mal Angst , merkwürdig, oder? Jeder meint man wäre schon richtig abgeklärt...

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9. April 2016 um 0:06

Boah Mädels
Wenn ich das hier so lese, dann will ich im Juni einen KS!

Ich hatte schon einen aus medizinischen Gründen (Präeklampsie, 35. Woche) und überlege jetzt stark, was ich tun soll. Aber bei den Geschichten... puh, das zieht einem die Socken aus!

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9. April 2016 um 0:24

Fusselbine
Geht mir gerade genauso
Hsb heute genau in 14 tagen et und jetzt ist mir nach allem was ich gelesen habe, echt schlecht

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9. April 2016 um 0:43

Huhu
Also meine erste Entbindung fand ich auch weniger schön. Es war eine Einleitung mit stundenlangen Wehen für nichts...es endete im Kaiserschnitt....bei der 2. Entbindung hatte ich Angst das es wieder nicht klappt...aber es ging von alleine los...ich hatte natürlich auch heftige Wehen, aber diesmal wenigstens produktive...Im Krankenhaus wollte ich dann unbedingt eine PDA haben, aber dafür war es dann schon zu spät und die Hebamme hat mir lachgas gegeben. Und das Zeug war so super. Das kann ich wirklich empfehlen. Es nimmt ne Menge Schmerz und man konzentriert sich auch viel besser auf die Atmung. Das hat gut geholfen das ich mich nicht in diesem "Strudel" der Schmerzen reinziehen lasse. Und ja...die 2. Entbindung war wirklich schön und ich "freu" mich schon auf eine 3. LG

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9. April 2016 um 6:55

Hey
nach 2 Tagen Einleitung und heftigen Wehen die nichts brachten, platzte mir am 3ten Tag endlich die Fruchtblase und die Wehen waren Muttermund wirksam. Nach 11 1/2 Stunden im Kreißsaal und trotz PDA mega Schmerzen, musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Das schlimmste daran war, dass ich eigentlich nur eine Teilnarkose bekommen habe und diese sich mit der PDA so hochgeschraubt dass ich das Gefühl hatte zu ersticken. 2 Wochen ging es mir sehr schlecht damit. Der erste Schrei und das Kind nach der Geburt direkt bei sich zu haben, diese Erfahrung durfte ich nicht machen. Nach knapp einer Stunde wurde ich endlich zu meinem Mann und meiner Tochter gebracht, ich hatte Schüttelfrost und war froh das es vorbei war. 7 Monate später denke ich noch oft daran, vor allem weil wir die Einleitung nicht gebraucht hätten. Ich weiß, dass ich ein weiteres Kind möchte habe aber wahnsinnige Angst vor der Geburt.

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9. April 2016 um 7:30

Ging,geht mir ähnlich
Lag 36 std in den wehen....20 std davon hab ich den ganzen Kreissaal zusammengeschrien mit den Worten ,,macht einen Kaiserschnitt ,ich sterbe sonst,, Kind ging es jedoch gut,somit wurde natürlich nichts gemacht. Hab mich 12 x übergeben und dass während einer Wehe. Zum Schluss Pda. Diese wurde falsch gesetzt sodass nur meine linke Seite betäubt war. Glaubte mir zunächst keiner. Dann nachgestochen mit größerer Nadel ( welche die Ärztin bei mir wohl erst das 2.mal in Ihrem Berufsleben benutzen musste) Als er da war, war ich glücklich aber auch völlig neben mir. Ich hatte mir nieeeeee Gedanken um die Geburt gemacht und die Schmerzen,hatte keine Angst und wurde dann völlig überrollt. Monatelang konnte ich mich nicht auf das Leben mit Baby einlassen.Hatte bestimmt auch Depressionen. Bis mein Sohn 3 Monate war ,hab ich täglich mehrere Heulattacken gehabt und geglaubt ich müsse in eine Klinik. Heute ist er fast 7 Monate,ich liebe ihn überalles. Denke noch sehr oft an die Geburt und die Zeit danach und bereue es die Anfangszeit mit meinem Baby nicht genossen zu haben,sondern nur in einem Meer von Tränen und Unsicherheit gelebt zu haben. Ein zweites Kind kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Die Geburt und das danach beängstigt mich immer noch zu sehr. lg

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9. April 2016 um 8:33

Es gibt aber auch schöne geburten
das darf man nicht vergessen.. es gibt frauen die sagen der Schmerz war erträglich, die die Geburt schön fanden.. Meine zweite Geburt war so eine Traumgeburt, war eine geplante Hausgeburt. Ich lag lange entspannt in der Badewanne, zwar mit Wehen aber alles war gut, als sie stark wurden rief ich meine Hebamme an, die kam und 15 Minuten später war schon der Kleine da Dann einfach zuhause bleiben und es sich kuschelig machen.. das war schon toll

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9. April 2016 um 10:06

Guten Morgen Mädels,
Beim lesen liefen mir die Tränen. Es ging mir in vielen Punkten genau so wie beschrieben. Meine erste wehe hatte ich um 0:30h, da war er um 4h. Ich hatte anscheinend zu hause einen blasenriss, den ich nicht bemerkt habe. Wie denn auch, die ersten wehen kamen in einer Intensität die mich weder laufen noch denken konnte. Um 1:30h im KH, mumu 8cm auf, alle Kreißsäle besetzt. Ich habe in einem vorraum entbunden. Außer der Hebamme durfte niemand mich anfassen, ich habe geschrien, geweint, wollte sterben. Zu spät für PDA, der schmerztropf wie Wasser. Ich habe alles wie im Traum, unter Drogen erlebt. Als ob ich nicht ich selbst bin. Der Kopf war irgendwann unter den presswehen halb raus, und 2 Wehen später war er da. Ich war geschockt, wie im Trance. Das nähen, die spritzte habe ich nicht gemerkt. Die Nachgeburt wollte nicht kommen, ich war kurz vor Richtung OP da legte die hebi mir einen Katheder und mit leerer Blase kam die NG unter Schmerzen. Ich habe eine schöne Blasenentzundung und etliche Risse mitgenommen. Bin vor Schmerz 1x auf der Toilette umgekippt, unter dem Wochenbettfluss die BE zu filtern war schwer. Schon im KH ging es mir schlecht, ich konnte keinen Besuch empfangen und auf Nachrichten antworten. Und auch zu Hause hab ich viel geweint und mich einsam gefühlt. Obwohl ich wirklich tolle Unterstützung hatte. Wenn es eine Depression war, dann hat sie sich ganz langsam ausgeschlichen. Und auch ich bin mittlerweile tieftraurig, dass ich die erste Zeit kaum genießen konnte. Aber wir waren vom ersten Moment an wie Magneten, er brauchte mich und ich ihn. Ich habe fast nur getragen und auch heute, mit 8 Monaten, schläft er noch oft auf uns. Die ersten 3 Monate ausschließlich. Ich bin fest davon überzeugt, das es auch für ihn zu schnell war. Und ich konnte die Sprüche nicht mehr hören "sei doch froh das es so schnell ging"... NEIN... Ich hätte mich gerne darauf eingelassen und auch eine PDA genommen. Unter der Geburt muss man nicht die Heldin spielen. Für mich ist dies definitiv auch der Grund, warum ich kein 2.kind möchte. Wochenlang hab ich noch davon geträumt, bin verängstigt aufgewacht.
Liebe bald Mamas, bitte lest euch nicht solche Berichte durch! Gerade beim ersten Kind! Es muss nicht so kommen.
Wenn ich meinen Sohn ansehe, dann bin ich einfach nur glücklich und stolz, das wir es zusammen erlebt haben. Es hat Zeit gebraucht, aber es hat sich gelohnt!

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9. April 2016 um 14:55

Schmerzen
Die Geburt meines ersten Sohnes lief nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Und als ich ein paar Tage später in dieses Babys erstes Jahr Buch schaute, und da war eine Seite für: meine Geburt aus der Sicht von Mams, da könnte ich nur weinen und dachte, da schreibe ich lieber nichts hin...

Aber die Zeit hat mir sehr geholfen. Ich war erstaunt gewesen über die Heftigkeit der Wehen, und nach und nach konnte ich das annehmen. Das Gefühl, versagt zu haben, wich der Dankbarkeit, es geschafft zu haben...

Während der Schwangerschaft mit meine, zweiten Sohn habe ich mich dann viel mit Geburt auseinander gesetzt. Ich wollte selbst bestimmt entscheiden können. Also habe ich viel gelesen über was da eigentlich passiert, welche Hormone, wie ich MITarbeiten kann, anstatt nur gegen den Schmerz zu gehen. Ein Buch zu Hypnobirthing hat mir dabei geholfen, auch wenn ich nicht diesen Weg gegangen bin. Aber was darin steht zur Atmung, zu Adrenalin und allen Hormonen, was da passiert usw, hat mir das Gefühl gegeben, besser voebereitet zu sein.

Und diese Geburt war ein Traum. Mein Sohn kam im Geburtshaus im Wasser zur Welt. Ich habe das Haus zusammen geschrien vor Schmerzen. Denn ja, es waren Hammer Schmerzen, aber ich hatte immer das Gefühl, MIT meine, Körper zu arbeiten, im Einklang zu sein mit dem. Was da passierte.

Liebe paulsmami, ich wünsche Dir, dass Du Frieden schließen kannst mit der Geburt Deines Kindes. Du hast was so Wunderbares geschafft!
Und ich wünsche Dir, irgendwann frei in eine weitere Geburt gehen zu können, mit dem Wisen, dass es ganz anders laufen kann.
Liebe Grüße!

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9. April 2016 um 15:06
In Antwort auf gruenspan

Schmerzen
Die Geburt meines ersten Sohnes lief nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Und als ich ein paar Tage später in dieses Babys erstes Jahr Buch schaute, und da war eine Seite für: meine Geburt aus der Sicht von Mams, da könnte ich nur weinen und dachte, da schreibe ich lieber nichts hin...

Aber die Zeit hat mir sehr geholfen. Ich war erstaunt gewesen über die Heftigkeit der Wehen, und nach und nach konnte ich das annehmen. Das Gefühl, versagt zu haben, wich der Dankbarkeit, es geschafft zu haben...

Während der Schwangerschaft mit meine, zweiten Sohn habe ich mich dann viel mit Geburt auseinander gesetzt. Ich wollte selbst bestimmt entscheiden können. Also habe ich viel gelesen über was da eigentlich passiert, welche Hormone, wie ich MITarbeiten kann, anstatt nur gegen den Schmerz zu gehen. Ein Buch zu Hypnobirthing hat mir dabei geholfen, auch wenn ich nicht diesen Weg gegangen bin. Aber was darin steht zur Atmung, zu Adrenalin und allen Hormonen, was da passiert usw, hat mir das Gefühl gegeben, besser voebereitet zu sein.

Und diese Geburt war ein Traum. Mein Sohn kam im Geburtshaus im Wasser zur Welt. Ich habe das Haus zusammen geschrien vor Schmerzen. Denn ja, es waren Hammer Schmerzen, aber ich hatte immer das Gefühl, MIT meine, Körper zu arbeiten, im Einklang zu sein mit dem. Was da passierte.

Liebe paulsmami, ich wünsche Dir, dass Du Frieden schließen kannst mit der Geburt Deines Kindes. Du hast was so Wunderbares geschafft!
Und ich wünsche Dir, irgendwann frei in eine weitere Geburt gehen zu können, mit dem Wisen, dass es ganz anders laufen kann.
Liebe Grüße!

Ende Weg...
...den du gewählt hast finde ich sehr stimmig.
In unbestimmter Zeit sollen sich deine Worte für mich genau so anfühlen und ich hoffe ich kann dann einer jungen Mama deine und meine aufbauende Geschichte erzählen.
Vielen Dank.

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9. April 2016 um 15:08
In Antwort auf demya_11877551

Ende Weg...
...den du gewählt hast finde ich sehr stimmig.
In unbestimmter Zeit sollen sich deine Worte für mich genau so anfühlen und ich hoffe ich kann dann einer jungen Mama deine und meine aufbauende Geschichte erzählen.
Vielen Dank.

Rechtschreibkorrektur
*den Weg - nicht Ende Weg

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9. April 2016 um 15:18

Ich danke euch!
Allen die bereits geschrieben haben und noch schreiben werden- Danke!
Es ist unheimlich aufbauend.
In jedem Post lese ich mindestens einen Satz der mir aus der Seele spricht.
Es lässt mich entspannter und ruhiger an eine zweite Schwangerschaft/Geburt denken wenn ihr Mehrfachmamas von den unterschiedlich erlebten Geburten berichtet.
Auch zu lesen, dass Zeit viel bringt und das Erlebte irgendwann in ein positives Licht rückt, hilft.
Denn genau so sollte es sein.
Ich danke euch auch für eure Offenheit und freue mich über jeden Post!

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9. April 2016 um 21:19

Hallo
Ich habe meine Geburtsschmerzen überhaupt nicht vergessen. Vorallem die zwei schlimmen Geburten 1 und 2 habe ich auch nach vielen Jahren noch present. Bei der dritten Geburt habe ich mich sehr gut vorbereitet. Hatte viele Gespräche im KH und schon im Voraus für den KS unterschrieben. Ich hätte während der Geburt jederzeit einen KS verlangen können. Zum Glück gings dann ohne.

Die Gefühle hatte ich bei der zweiten und dritten Ggburt besser im Griff. Die Ängste usw waren nicht mehr da. Man ist dann halt auch viel sicherer, da man weiss was kommt. Habe sehr gut auf mich selber gehört. Besuche habe ich weggeschickt und eine Putzfrau eingestellt

Es lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt nichts schöneres, als Geschwisterliebe. Meine Mädchen habe schnell gemerkt, dass Freunde kommen und gehen, die Schwestern aber bleiben

Emma mit drei Prinzessinnen (8 1/2, fast 6 und 2 1/2)

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