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Gegen Umgangsrecht!

18. Januar 2009 um 22:10

Ich werd mir hier jetzt sicher die entrüsteten Aussagen und Belehrungen vieler Eltern zuziehen, aber DIE suche ich hier nun eben nicht. Es gibt unzählige Beiträge im Internet, wo "die armen Väter" beklagt werden und die Mamas als Buhmann dastehen, wenn es um den Umgang mit den Kindern geht. Wenn eine Mutter nur ansatzweise wagt, ihre Meinung zu offenbaren, daß sie sich mit dieser Form der Rechtssprechung nicht identifizieren kann, wird sie gleich in Grund und Boden gestampft. Die wenigsten trauen sich, ehrlich und offen ihre Einstellung gegen ein Umgangsrecht öffentlich zu präsentieren. Es gibt liebende Väter, Kinder, die ihren Papa gern haben und friedliche Trennungen. Es gibt aber auch Hass, Krieg und endlose Streitigkeiten. Und ich finde es untragbar, ein Kind unter solchen Bedingungen aufwachsen zu lassen. Vater sein ja, aber um jeden Preis? Es heißt immer, "die armen Väter", aber wer macht sich Gedanken, was in einer Mutter vorgeht, wenn sie gezwungen wird, über Jahre boshaften Schlammschlachten ausgeliefert zu sein? Und dabei soll sie die ausgeglichene Mami sein, die alles Böse von ihren Kindern abschottet und einen heile Welt vorspielt. Es gibt solche und solche Fälle. Grundsätzlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Ich habe beide Seiten kennengelernt. Leidtragend sind letztlich immer die Kinder. Umgangsrecht um JEDEN Preis? Oder Verzicht um des lieben Frieden Willens? Ist der Kampf um das Umgangsrecht nicht nur ein egoistischer Streifzug der Väter ohne Rücksicht, daß das Kind unter diesen Fehden leiden könnte? Muß man den Umgang erzwingen, selbst wenn eine Konversation der Eltern absolut UNMÖGLICH ist? Was maßen sich Jugendämter, Gerichte und Sozialarbeiter an, über "das Wohl eines Kindes" zu bestimmen, wenn die wahren Hintergründe gar nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden? Wer definiert "das WOHL des Kindes"? Wozu gibt es ein Sorgerecht, wenn man letztlich keine Wahl hat, selbst für sein Kind zu entscheiden? Wenn andere über "das WOHL des Kindes" entscheiden, ist man dann noch MUTTER? Wer zum Teufel hat solche Gesetzestexte geschrieben...darüber befunden? Wer hat das Recht, das Leben eines Kindes zu bestimmen? Wieviele Sachbearbeiter von Jugendämtern geben sich wirklich die Mühe, sich in die Kinder und deren Eltern wirklich rein zu versetzen? Meist sind die Ämter alle überlastet, ein Fall wie der nächste...Standard...jeder ist nur eine Nummer...Schema F. Nun, reicht das für derben Diskussionsstoff? Dann plustert Euch mal auf...oder gibt es noch Mütter, die jetzt den Mut haben, mir Recht zu geben?

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19. Januar 2009 um 12:18

Danke für den ersten Beitrag
Hallo Vanessa,

ich denke, es gibt sehr viele Mütter, die genauso denken. Wenn Kriege auf den Rücken der Kinder ausgetragen werden, stehen die Mütter meist hilflos und machtlos da. Wer hat mehr zu verlieren? Wenn der Vater seine Intrigen spielt oder gar mit offenen Hasstiraden gegen die Mutter hetzt, bekommt er bestenfalls einen Rüffel und ein "Du Du!" vom Jugendamt. Wenn die Mutter dergleichen tut, setzt man ihr unter Umständen die Pistole auf die Brust und droht mit Sorgerechtsentzug bis hin zur gewaltsamen Kindeswegnahme, wenn sie sich nicht immer schön KOOPERATIV und LOYAL verhält und das Kind auch schön brav dazu animiert, eine Bindung zum Vater aufzubauen und die Kontakte zu fördern. Das ist jetzt vielleicht sehr krass ausgedrückt, aber es ist nicht so weit weg von der Wahrheit. Das haben viele Mütter im Hinterkopf, trauen sich deshalb nicht, ihren Mund aufzumachen und ihre Meinung offen zu vertreten. Wenn Jugendämter sich ein Bild zurecht gelegt haben, ist da nicht mehr viel dran zu rütteln. Dann verfolgen sie straight ihren Weg. Sie geben einem das Gefühl, verstanden zu werden und einzig und allein immer zum Kindeswohl zu entscheiden. Man vertraut diesen Menschen sein Kind an. Sie geben einem das Gefühl, immer mit entscheiden zu dürfen, weil man ja die Mutter ist und das Kind besser kennt. Aber wenn sich die Meinungen über gewisse Dinge mal zweigen, dann wird man behutsam in die Richtung geschoben, in die sie einen gerne hätten. Und wenn man seinen Standpunkt fest vertritt, dann schwindet gemächlich diese verstehende Lächeln aus dem Gesicht des so vertrauensvollen Sachbearbeiters. Und die Fassade fängt an zu bröckeln, schlimmstenfalls steht dann hinterher in irgendeiner Stellungnahme "Die Mutter war nicht bereit und fähig zu kooperieren..." Man bewegt sich auf einem schmalen Grat. Wenn man einmal abweicht und nicht mehr zuläßt, daß andere wie die Fäden einer Marionette mit einem spielen, dann bekommt man schnell einen Stempel aufgedrückt, den man schwer wieder los wird. Es wird einem jedes Wort im Munde umgedreht. Die Puzzleteile werden immer schön so gelegt, wie sie sie haben wollen. Und wenn das Kind mal weint, weil es etwas nicht will oder sich gar unwohl fühlt, dann sind es selbstverständlich die Spannungen und die negativen Aspekte der Mutter, die sich auf das Kind übertragen. Ein kleines Kind hat ja keinen eigenen Willen zu haben. Es wird verlangt, dem Kind etwas vorzugaukeln, was nicht ist. Theater spielen ist aber eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Aber Ehrlichkeit und Offenheit sind im Bezug auf das Umgangsrecht nicht mehr gefragt. Da geht es nur darum, das Kind in eine rosa Wattewolke zu packen, während draußen Hass und Feindschaft zu erbitterten Kriegen und Kämpfen vor Gericht führen. Aber ein kleines Kind bleibt nicht klein. Kinder sind oft naiv, aber sie sind nicht dumm. Und ein jedes Kind hat es verdient, in Frieden aufzuwachsen, in einer ausgeglichenen Atmosphäre, wohlbehütet. Nicht jedem Kind dieser Welt wird dieses Privileg zuteil. Aber um nicht abzuschweifen, in solchen Umgangsrechtsstreitigkeiten kann man dem ganzen Übel einen Riegel vorschieben, bevor die Kinderseelen Trauer tragen. Wenn Eltern sich trennen, aber die Rolle der Eltern weiter vertreten können und sei es nur, daß sie auf sachlicher Ebene miteinander kommunizieren, dann ist es ganz sicher nicht schädlich und den Eltern eher löblich, wenn sie es fertigbringen, eine gemeinsame Basis zu schaffen, um auf der Elternebene miteinander umgehen zu können. Aber dieser Fall ist in unzähligen Fällen nicht gegeben. Und man kann so etwas auch nicht erzwingen. Und bevor diese Kinder in diesem tiefen Zwiespalt aufwachsen müssen, zum Spielball der Justiz werden und nur Angst, Hass und Trauer kennenlernen, sollte man da nicht lieber einen Umgang ausschließen, um das Wohl des Kindes zu sichern? Es heißt immer, wissenschaftlich gesehen, ein Kind, das ohne Vater aufwächst, wäre eher gefährdet, später einmal an psychischen Störungen zu leiden und vielerlei mehr. Und was ist dann mit solch einem Kind, das "zwischen den Fronten" aufwächst?

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19. Januar 2009 um 22:13

Re
Du sprichst mir aus der Seele, denn ich verweigere dem gewalttätigen Vater meiner Tochter Sorgerecht und Umgang. Und werde dafür ständig regelrecht verbal gesteinigt.

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19. Januar 2009 um 22:42

Hallo sisana23
Danke für Deinen Beitrag in diesem Forum! Es tut mir leid, daß Du, aber vor allem Deine Kinder, diesem Dilemma ausgesetzt sind! Da haben wir wieder das Thema mit der Loyalitätspflicht... Und wenn Du Deinen Kindern erklärst, daß es "so sein muß", wäre das für die nette, pflichtbewußte Jugendamtmitarbeiterin wieder ein Punkt, in dem sie Dich darauf hinweisen müßte, daß ein Kind gar nichts "muß". Und wenn Du Deinen Kindern gegenüber solche Aussagen triffst, ist das wieder eine Negation, da Du zum Ausdruck bringst, daß Du es im Prinzip nicht befürwortest. Es wird seitens des Jugendamts verlangt, daß die Kindesmutter den Kindern vorspielt, daß sie selbst es gutheißt, daß Kontakte zum Kindesvater stattfinden und eine Bindung erfolgt und vertieft wird. Und selbst wenn die Kindeseltern abgründigst hasserfüllte Gefühle gegeneinander hegen, wird im Grunde genommen nur erwartet, daß man die eigenen Kinder belügt und sie zu Dingen animiert, die man selbst mit sich und seinem Gewissen niemals vereinbaren könnte. Aber es sind einem machtlos die Hände gebunden. Man trägt als Mutter ein Kind monatelang unter dem Herzen, bringt es unter großen Schmerzen zur Welt..man hegt und pflegt das Kind mit einer Liebe und Hingabe. Natürlich lieben auch Väter ihre Kinder, aber ich behaupte einfach mal, daß mit allergrößter Sicherheit die Bindung zur Mutter in den allermeisten Fällen inniger und fester ist. Und dann fühlt man sich bei sogenannten "Beratungsgesprächen" wie auf der Anklagebank, und es wird klar, daß man das Kind zwar gebären durfte, aber es eigentlich Eigentum des Staates ist. Die Reform des Kindschaftsrechts hat klare Linien gesteckt, bis wo man noch Mutter sein darf und ab welchem Punkt man nur funktionieren darf, um seine Kinder nach Paragraphen großzuziehen.

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19. Januar 2009 um 23:15
In Antwort auf estee_12448740

Re
Du sprichst mir aus der Seele, denn ich verweigere dem gewalttätigen Vater meiner Tochter Sorgerecht und Umgang. Und werde dafür ständig regelrecht verbal gesteinigt.

Hallo salomerose!
Dir gehört mein allergrößtes Verständnis und Mitgefühl! Auch hier heißt es nach der deutschen Rechtssprechung, daß selbst gewalttätige oder gar drogen- oder alkoholabhängige "Väter" ein Recht haben, Umgang mit ihren Kindern zu praktizieren. Dann gibt es ja den betreuten Umgang, das Nonplusultra... Der betreute Umgang ist nicht billig und wird in der Regel nur für einen begrenzten Zeitraum genehmigt. Ziel und Zweck ist es, daß darauf hingearbeitet wird, daß der Umgang in Zukunft auch wieder ohne die Beteiligung Dritter stattfinden und ausgeführt werden kann. Der Witz ist ja schon, daß der Antrag von BEIDEN Elternteilen gestellt werden muß. Da ja in den meisten Fällen mindestens einer gar keinen betreuten Umgang will, ist dieser "Antrag" eigentlich ohnehin nur proforma. Dann sitzt da eine Sozialarbeiterin, hört sich freundlich nickend und natürlich unendlich verständnisvoll die grobe Dramatik der Situation an und erklärt, wie "neutral" sie sich der Sache annehmen wird. Die Kontakte werden dann ob mit oder ohne Beisein der Mutter in einer spannungsgeladenen Atmosphäre stattfinden, wo die nette Sozialarbeiterin vielleicht hin und wieder ihren Blick von ihrer Zeitung hochwirft, ab und an ein Kommentar in den Raum wirft und dann ein wahrscheinlich seitenlanges Statement abgibt, das den ganzen Verlauf des Umgangs, so wie sie ihn wahrgenommen hat, in detaillierter Ausführung widerspiegelt. Während des betreuten Umgangs kann Väterchen sich dann mal richtig brüsten, der Dame durch den Hintern kriechen und sich anbiedern bis der Schleim schon auf den Boden tropft. Und diese gut geschulten Sozialarbeiter lassen sich natürlich von diesem Gehabe aufs Glatteis führen. Und als Mutter durchschaut man das ganze natürlich sofort, kennt man doch das triumphierende Grinsen hinter der Maske, das sich darin suhlt, daß man selbst innerlich kocht und leidet, weil man wie gefesselt diese Maskerade ertragen muß. Denn darauf wird ja nur gewartet, daß der Mutter der Kragen platzt, daß ihr ein unbedachtes Wort rausrutscht oder sie sich im Ton versieht. Und dann schnappt die Falle zu... Der Vater bemüht sich ja so um ein gutes Auskommen, während die Mutter sich wenig kooperativ verhält und sich ihrer Loyalitätspflicht nicht bewußt ist. Das ist dann der Moment, wo man den berühmten Stempel aufgedrückt bekommt. Und das Ende vom Lied...das ist es ja gerade...es gibt kein Ende. Dann läuft es irgendwann darauf hinaus, daß die Eltern wieder sich selbst überlassen sind, um die Staatskassen zu schonen, und weil so viele andere Unglückskinder darauf warten im Umgang mit dem "Vater" betreut zu werden. Und da heißt es durchhalten, nicht die Nerven verlieren, nicht aufgeben, weiter kämpfen...wie lange? Wer weiß...bis das Kind so alt ist, selbst zu entscheiden...? Ist es dann zu spät? Was ist bis dahin alles kaputt gegangen? Was hat man dem Kind bis dahin auf seinen Lebensweg mitgeben können? Was hat das ganze dann wirklich gebracht? Daß ein Kind mit Vater aufgewachsen ist...davon kann es sich nichts kaufen...schon gar keine neue Seele...kann die Erinnerungen an eine verkorkste Kindheit nicht löschen. In Wirklichkeit geht es nicht mehr um das Wohl des Kindes, sondern eher um das Wohl der Väter. Aber das will von "denen da oben" ja keiner hören...

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20. Januar 2009 um 6:26

Noch eine frage zu dem thema
habe noch einen kleinen sohn der diese woche 1 jahr wird.er hat seinen vater nie gesehen,habe während der schwangerschaft viel mit ihm durch(mag nicht genau drauf eingehen) aber eigentl.sind meine gefühle soweit ich würd ihm alles wünschen,nur nix gutes.ich weiß genau würde er sich melden er will den kleinen sehen,würde ich es mit aller macht verhindern...kann ich trotzallem dazu gezwungen werden?habe wenigstens das glück das mein gesamter bekanntenkreis hinter mir steht mit der meinung er hat in der nähe meines sonnenscheins nichts zu suchen.

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20. Januar 2009 um 7:58
In Antwort auf odessa_11925428

Noch eine frage zu dem thema
habe noch einen kleinen sohn der diese woche 1 jahr wird.er hat seinen vater nie gesehen,habe während der schwangerschaft viel mit ihm durch(mag nicht genau drauf eingehen) aber eigentl.sind meine gefühle soweit ich würd ihm alles wünschen,nur nix gutes.ich weiß genau würde er sich melden er will den kleinen sehen,würde ich es mit aller macht verhindern...kann ich trotzallem dazu gezwungen werden?habe wenigstens das glück das mein gesamter bekanntenkreis hinter mir steht mit der meinung er hat in der nähe meines sonnenscheins nichts zu suchen.

Hallo sisana23
Ich muß Dich leider enttäuschen. Bei mir war es ähnlich. Ein Vater hat laut Gesetz immer das Recht auf Umgang mit seinem Kind. Was während Eures Zusammenlebens passiert ist, ist wenig relevant. Wichtig ist, wie der Vater jetzt zu seinem Kind steht und mit ihm umgeht. Wenn Du ihm den Umgang verweigerst, dann kann er Mithilfe des Jugendamtes bitten, die dann zunächst ein Elterngespräch anberaumen, um zwischen Euch zu vermitteln. Die Vereinbarung bezüglich des Umgangs kann auch gerichtlich protokolliert werden. Wenn keine Einigung stattfindet, kann das Familiengericht ohnehin hinzugezogen werden. Das Jugendamt spielt immer mit die größte Rolle, da das Gericht sich auf dessen Gutachten verläßt und demnach Entscheidungen trifft. Wenn Du begründete Einwände gegen einen Umgang mit dem Kindesvater hast, so wird das Gericht diese überprüfen und ggfls. einen betreuten Umgang anordnen. Ein geschulter Sozialarbeiter-/pädagoge wird dann diese Treffen mit oder ohne Beisein der Mutter begleiten und eine Stellungnahme ans Jugendamt schreiben. Dann wird entschieden, wie der weitere Ablauf vonstatten geht. Bei so kleinen Kindern soll der Umgang eher häufiger stattfinden, das gestaltet sich jedoch individuell je nach Sachlage. Bei mir wurde zunächst einmal wöchentlich für 1 Stunde festgelegt. Die Kontakte wurden seitens des Kindesvaters nicht immer eingehalten geschweige denn in vollem Umfang. Die Zeit des Umgangs war eine Tortur. Es erfolgte eine Aussetzung des Umgangs von über 1 Jahr durch den Kindesvater. Eine Unterschrift, die ich dann wegen des gemeinsamen Sorgerechts von ihm einfordern mußte, wurde verweigert, woraufhin ich eine einstweilige Verfügung erwirkte und das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekam. Daraufhin beschloss er, die Umgangskontakte wieder neu aufzunehmen. Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt noch keine 2 Jahre. Er hat dann einen betreuten Umgang zugesprochen bekommen, da zunächst eine behutsame Kontaktaufnahme erfolgen sollte und eine Kommunikation zwischen uns unmöglich war. Diese Kontakte wurden für ein halbes Jahr anberaumt für 1x monatlich für maximal 2 Stunden. Da stecken wir nun mitten drin und bangen, wie es danach weitergehen soll. Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Auskunft helfen. Ich kann Dich verstehen. Es ist gut, wenn Du viele Menschen hast, die hinter Dir stehen! Die wirst Du brauchen, wenn der Kindesvater einen Umgang mit dem Kind einforden sollte. Liebe Grüße...

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20. Januar 2009 um 9:04

Hallo vollblutmama
Du sprichtst mir auch aus der Seele.
Ich habe ein Kind aus einer vorherigen Beziehung.
Vom Erzeuger habe ich mich kurz nach der Geburt getrennt. Danach habe ich JAHRELANG!!! (ca.9 Jahre) nichts von ihm gehört. Das Kind hat auch nie eine Geburtstagskarte oder eine Weihnachtskarte erhalten.
War uns aber egal, denn er fehlte uns nicht.

Jetzt kommts:
Letztes Jahr wurde ich von Erzeuger "verklagt". Er wollte auf einmal Papa spielen.
Ich verstehe bis heute sein plötzliches Interesse nicht.
Der Familienrichter war von dem Verhalten des Erzeugers auch nicht so angetan und erlaubt ihn nur einen minimalen Umgang mit seinem Kind. Er darf das Kind nur einige Stunden im Monat sehen.

Das findet er zu wenig und hat sich ans Jugendamt gewendet.
Mein Anwalt warnte mich schon von den Herren vom Jugendamt, weil er gegen alleinerziehende Mütter arbeitet und nur "Das Wohl des Vaters" sieht.

Ich wurde oft in der letzten Zeit vom Jugendamt angerufen. Sie "möchten" gerne, daß ich freiwillig zu mehr Umgang zustimme. Sie möchten gerne, daß ich mit dem Vater an einen Tisch sitze. Sie möchten dies, sie möchten das... oder besser gesagt, sie möchten daß ich den "Wünschen" des Vaters nachgehe.

Mache ich aber nicht. Ich halte mich an dem Gerichtsbeschluss.
Denn ich als Mutter weiß was am besten, was für dieses Kind gut ist. Ich habe es alleine die ganzen Jahre groß gezogen. Nicht der Vater und auch nicht das "unfähige" Jugendamt.

Wenn ich die Nummer vom Jugenamt auf mein Telefon sehe, gehe ich gar nicht mehr ran.
Letzte Woche habe ich einen Brief vom Jugendamt bekommen, dort wollen sie mir vorschreiben, wann ich zum Gespräch erscheinen soll.
Ganz schön frech!!!
Ich werde dort nicht hingehen, denn diese Leute haben mir nichts zu sagen.
Ich verstehe diese Belästigungen auch nicht! Es war doch alles schon vor Gericht.

Früher gab es ein Gesetz für Mütter die das alleinige Sorgerecht hatten. Sie durften selber entscheiden, ob sie einen Umgang mit dem Vater des Kindes zustimmen.
Leider wurde das Gesetz am 01.07.1997 aufgehoben und die Erzeuger haben einen Freifahrtsschein.
Damit meine ich, wenn ein Vater kein Bock hat sich ums Kind zu kümmern, muß er es nicht.
Aber wenn so ein toller Vater auf einmal nach Jahren doch Papa spielen will, darf er es und man kann nichts dagegen tun.

Das kotzt mich so an.


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20. Januar 2009 um 9:05

Ich bin VOLL UND GANZ DEINER MEINUNG !!!
Glückwunsch zu deinem Mut, diese so öffentlich zu äußern.

Ich kenne diese Situation auch aus der Sicht des Kindes. Meine Eltern waren geschieden (ist alles 30 Jahre her und damals waren auch noch ganz andere gesetzliche Voraussetzungen), aber ich MUSSTE meinen Vater ca. 3x im Jahr besuchen, obwohl ich (und meine Mutter) das gar nicht WOLLTE!!!

Und jetzt ist mein eigener Sohn knapp 10 Monate alt, ich habe das alleinige Sorgerecht. Sein Vater hat kein Interesse an ihm, zahlt natürlich keinen Unterhalt und hat sich, um jeglichen Verpflichtungen zu entziehen, ins Ausland abgesetzt. Über letzteres bin ich sogar sehr (sch*** auf den Unterhalt....), weil da diese ganze Besuchsproblematik usw. gar nicht erst ins Spiel kommt.

LG!

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20. Januar 2009 um 9:13

Umgangsrecht
Guten Morgen,
auch ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken.
Du fragst und schreibst über das Wohl des KIndes und sprichst exakt die Problematik an die eben nicht zum Wohle des KIndes führt.
DAS UMGANGSRECHT!- Ist ein RECHT der Eltern und eben nicht in erster Linie und das des KIndes.
Gab es nicht vor kurzem ein Kind dassversucht hat das Umgansrecht einzuklagen- sprich das KInd wollte seinen Vater sehen- doch dieser wollte nicht und damit ist auch schon alles geschrieben- es besteht nämlich für die Eltern keine Pflicht- so das Gericht in der Urteilsbegründung- in diesem Fall ging das Kind leer aus.
Ist der Fall aber anders herum gelagert- kann der Vater das Recht einklagen und bekommt zumindest den Umgang erlaubt- manchmal zum Wohle des Kindes in den Räumen vom Jugendamt- begleitet von fachlichem Personal... wie traurig.
Und das Kind steht wie immer zwischen den verhärteten Fronten.
Ich möchte auch ganz klar sagen das ich es gut finde- wenn die Eltern es ausergerichtlich geregelt bekommen- das die Kinder beide- sehen und lieben dürfen.
Doch in den meisten Fällen- wäre es besser eine Regelung, vor der Familiengründung zu treffen- sprich den Umgang- den Lebensmittelpunkt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht- zu klären.

Sollte nach der Scheidung über die Dauer von einem - bis drei Jahren immer noch keine Ruhe eingekeht sein- so wäre es meiner Meinung nach besser- nur einem das Sorgerecht zuzusprechen um somit das Kind/Kinder zur Ruhe kommen zu lassen.
Dies hin umd her und der permante Kontakt mit den vor dem Familiengericht zankenden Parteien- schürrt nur böses Blut- und ob das zum Wohle des Kindes ist wage ich zu bezweifeln.
Von daher rate ich jeder Mutter von Anfang an das Sorgerecht für sich in Anspruch zu nehmen- und zwar noch in GUTEN Zeiten- damit es sollte es zur Trennung kommen, keine Zerreisprobe- aller Beteiligten gibt.

Liebe Grüße

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20. Januar 2009 um 13:53

Es gibt auch Mütter, die um jeden Preis das Umgangsrecht durch setzten wollen.
Mein Mann hatte leider eine Affaire aus der ein Kind entstand. Auch er wollte keinerlei Umgangsrecht, er verzichtete auf jeglichen Kontakt.

Aber es ist die Mutter die mit allen Mitteln ein Umgangsrecht durch setzen will, Das Kind ist jetzt 6 Jahre alt. Bis auf einmal kurz als Baby hat mein Mann sie nie mehr gesehen und hat auch kein Interesse daran.

Trotz allem versucht es die Mutter immer wieder, sie will das mein Mann das Umgangsrecht ausübt.

Jetzt haben wir einen Richter gefunden, der Aufgrund eines anderen Falles zu unseren Gunsten entschieden hat.

Mein Mann muss kein Umgangsrecht ausüben! Trotzdem lässt sie nicht locker und ruft immer wieder an. Schickt Bilder etc...

Es gibt auch Mütter, die einen Mann der den Umgang nicht will, nicht in Ruhe lassen.

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20. Januar 2009 um 14:25
In Antwort auf steffi754

Hallo vollblutmama
Du sprichtst mir auch aus der Seele.
Ich habe ein Kind aus einer vorherigen Beziehung.
Vom Erzeuger habe ich mich kurz nach der Geburt getrennt. Danach habe ich JAHRELANG!!! (ca.9 Jahre) nichts von ihm gehört. Das Kind hat auch nie eine Geburtstagskarte oder eine Weihnachtskarte erhalten.
War uns aber egal, denn er fehlte uns nicht.

Jetzt kommts:
Letztes Jahr wurde ich von Erzeuger "verklagt". Er wollte auf einmal Papa spielen.
Ich verstehe bis heute sein plötzliches Interesse nicht.
Der Familienrichter war von dem Verhalten des Erzeugers auch nicht so angetan und erlaubt ihn nur einen minimalen Umgang mit seinem Kind. Er darf das Kind nur einige Stunden im Monat sehen.

Das findet er zu wenig und hat sich ans Jugendamt gewendet.
Mein Anwalt warnte mich schon von den Herren vom Jugendamt, weil er gegen alleinerziehende Mütter arbeitet und nur "Das Wohl des Vaters" sieht.

Ich wurde oft in der letzten Zeit vom Jugendamt angerufen. Sie "möchten" gerne, daß ich freiwillig zu mehr Umgang zustimme. Sie möchten gerne, daß ich mit dem Vater an einen Tisch sitze. Sie möchten dies, sie möchten das... oder besser gesagt, sie möchten daß ich den "Wünschen" des Vaters nachgehe.

Mache ich aber nicht. Ich halte mich an dem Gerichtsbeschluss.
Denn ich als Mutter weiß was am besten, was für dieses Kind gut ist. Ich habe es alleine die ganzen Jahre groß gezogen. Nicht der Vater und auch nicht das "unfähige" Jugendamt.

Wenn ich die Nummer vom Jugenamt auf mein Telefon sehe, gehe ich gar nicht mehr ran.
Letzte Woche habe ich einen Brief vom Jugendamt bekommen, dort wollen sie mir vorschreiben, wann ich zum Gespräch erscheinen soll.
Ganz schön frech!!!
Ich werde dort nicht hingehen, denn diese Leute haben mir nichts zu sagen.
Ich verstehe diese Belästigungen auch nicht! Es war doch alles schon vor Gericht.

Früher gab es ein Gesetz für Mütter die das alleinige Sorgerecht hatten. Sie durften selber entscheiden, ob sie einen Umgang mit dem Vater des Kindes zustimmen.
Leider wurde das Gesetz am 01.07.1997 aufgehoben und die Erzeuger haben einen Freifahrtsschein.
Damit meine ich, wenn ein Vater kein Bock hat sich ums Kind zu kümmern, muß er es nicht.
Aber wenn so ein toller Vater auf einmal nach Jahren doch Papa spielen will, darf er es und man kann nichts dagegen tun.

Das kotzt mich so an.


Hallo Steffi!
Deine Geschichte finde ich schon sehr krass! Wird denn in dem Alter nicht schon der Wunsch des Kindes mit berücksichtigt? Naja, wahrscheinlich eher nicht... Wenn das Kind sich negativ zu einem Umgang äußert, dann wird gleich unterstellt, die Mutter hätte das Kind dahingehend aufgehetzt. Es ist eine Schande, wie heutzutage verfahren wird! Es wird immer so hingestellt, als sei alles "freiwillig", und das Jugendamt stellt sich als neutraler Berater und Vermittler zur Verfügung. Widersetzt man sich aber einer solch "freiwilligen" Gesprächsrunde, dann wird man ganz schnell in eine Sparte gepackt, zieht sich den Unmut der so sehr engagierten Sachbearbeiter zu, und dann ist auf einmal alles nicht mehr so ganz "freiwillig"... Es stimmt wirklich, daß die "armen Väter", die ihre Rechte einfordern und sich ach so arg beklagen, in der heutigen Zeit mit Durchsetzung des neuen Kindschaftsrechts einen Freifahrtschein erhalten haben. Du hast es auf den Punkt gebracht: Wenn die Väter sich nicht kümmern wollen, dann müssen sie nicht. Aber wenn es ihnen irgendwann mal einfällt, Vater zu spielen, dann haben sie alle Rechte und sämtliche Unterstützung seitens des Jugendamts. Die Väter dürfen frei entscheiden, wir nicht! Aber um nochmals zu betonen, man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Ich habe, wie in einem vorherigen Beitrag schon erwähnt, beide Seiten kennengelernt. Mein neuer Lebensgefährte, der meine Tochter von Säugling an mit großgezogen hat, und zu dem sie auch Papa sagt, hat noch 2 Kinder aus erster Ehe, zu denen er regelmäßig Kontakt hat und ein sehr gutes Verhältnis hat. Mit der Mutter der Kinder kann er sich auf sachlicher Ebene verständigen und bis auf den einen oder anderen Ärger, der sich sicher nun nicht gänzlich vermeiden läßt, auch gemeinsame Entscheidungen treffen, die sich auf die Kinder beziehen. In einem Großteil der Fälle nutzen die Väter das neue Gesetz aber eher dazu, um die Mütter zu provozieren, kleine Machtkämpfe auszutragen oder gar ihren Rachegelüsten zu frönen. Mit Mutter Justizia fühlen sie sich stark und feiern jeden Triumph, jeden Sieg, den sie über die Mutter erringen können. Sie vergessen in den meisten Fällen gänzlich, daß diese Kriege auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Es wird schön geredet und der Spieß umgedreht, so daß am Ende die Mutter immer den schwarzen Peter zugeschoben bekommt.

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20. Januar 2009 um 14:39
In Antwort auf katica_11948849

Ich bin VOLL UND GANZ DEINER MEINUNG !!!
Glückwunsch zu deinem Mut, diese so öffentlich zu äußern.

Ich kenne diese Situation auch aus der Sicht des Kindes. Meine Eltern waren geschieden (ist alles 30 Jahre her und damals waren auch noch ganz andere gesetzliche Voraussetzungen), aber ich MUSSTE meinen Vater ca. 3x im Jahr besuchen, obwohl ich (und meine Mutter) das gar nicht WOLLTE!!!

Und jetzt ist mein eigener Sohn knapp 10 Monate alt, ich habe das alleinige Sorgerecht. Sein Vater hat kein Interesse an ihm, zahlt natürlich keinen Unterhalt und hat sich, um jeglichen Verpflichtungen zu entziehen, ins Ausland abgesetzt. Über letzteres bin ich sogar sehr (sch*** auf den Unterhalt....), weil da diese ganze Besuchsproblematik usw. gar nicht erst ins Spiel kommt.

LG!

Hallo almape!
Es ist schön, auch mal die Seite eines "Kindes" zu erfahren, auch wenn es schon so lange her ist oder gerade deshalb. Denn nun als Erwachsene sollte man meinen, daß Du nicht mehr unter dem Einfluß Deiner Mutter stehst und Deine Meinung selbst dazu äußern kannst Aber die allwissenden Familienpsychologen würden Deiner Mutter jetzt wahrscheinlich anlasten, Dich als Kind einer Gehirnwäsche unterzogen zu haben. Und wie ist es dir ergangen, ohne Vater aufgewachsen zu sein? Bist Du deshalb jetzt gestört? Ich denke nicht... Aber da es für die Jugendämter allerhöchste Priorität hat, daß ein Kind mit Vater aufwächst, egal, wie auch immer der sich verhält oder verhalten hat, werden halt irgendwelche Thesen in den Raum gestellt und ein Schubladendenken fabriziert. Es gibt sicher auch viele Frauen, denen es auch um das Geld geht. Viele Väter entziehen sich geschickt der Zahlungspflicht. Ich persönlich kann Dir auch da nur zustimmen, scheiß was auf den Unterhalt. Ich will das "schmutzige Geld" gar nicht. Frieden kann man ja leider auch nicht kaufen... Der Zwang der Ämter und Gerichte, einen Umgang des Vaters zuzulassen, verbessert die Situation zwischen zerstrittenen Elternteilen nicht. Eher gegenteilig wird dadurch noch mehr der Hass geschürt und die Lage dadurch verschlechtert.

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20. Januar 2009 um 14:53
In Antwort auf galya_12350042

Umgangsrecht
Guten Morgen,
auch ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken.
Du fragst und schreibst über das Wohl des KIndes und sprichst exakt die Problematik an die eben nicht zum Wohle des KIndes führt.
DAS UMGANGSRECHT!- Ist ein RECHT der Eltern und eben nicht in erster Linie und das des KIndes.
Gab es nicht vor kurzem ein Kind dassversucht hat das Umgansrecht einzuklagen- sprich das KInd wollte seinen Vater sehen- doch dieser wollte nicht und damit ist auch schon alles geschrieben- es besteht nämlich für die Eltern keine Pflicht- so das Gericht in der Urteilsbegründung- in diesem Fall ging das Kind leer aus.
Ist der Fall aber anders herum gelagert- kann der Vater das Recht einklagen und bekommt zumindest den Umgang erlaubt- manchmal zum Wohle des Kindes in den Räumen vom Jugendamt- begleitet von fachlichem Personal... wie traurig.
Und das Kind steht wie immer zwischen den verhärteten Fronten.
Ich möchte auch ganz klar sagen das ich es gut finde- wenn die Eltern es ausergerichtlich geregelt bekommen- das die Kinder beide- sehen und lieben dürfen.
Doch in den meisten Fällen- wäre es besser eine Regelung, vor der Familiengründung zu treffen- sprich den Umgang- den Lebensmittelpunkt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht- zu klären.

Sollte nach der Scheidung über die Dauer von einem - bis drei Jahren immer noch keine Ruhe eingekeht sein- so wäre es meiner Meinung nach besser- nur einem das Sorgerecht zuzusprechen um somit das Kind/Kinder zur Ruhe kommen zu lassen.
Dies hin umd her und der permante Kontakt mit den vor dem Familiengericht zankenden Parteien- schürrt nur böses Blut- und ob das zum Wohle des Kindes ist wage ich zu bezweifeln.
Von daher rate ich jeder Mutter von Anfang an das Sorgerecht für sich in Anspruch zu nehmen- und zwar noch in GUTEN Zeiten- damit es sollte es zur Trennung kommen, keine Zerreisprobe- aller Beteiligten gibt.

Liebe Grüße

Hallo soulfly66!
Auch Dir möchte ich Recht geben. Es wird, wenn ein Kind den Umgang einklagen will, der Vater sich aber widersetzt, für den Vater entschieden mit der Begründung, daß es nicht zum Wohle des Kindes sei, wenn der Vater nur durch gerichtlichen Zwang Kontakt zu seinem Kind hält. Das ist paradox! Warum ist es dann zum Wohle des Kindes, wenn das Kind nur durch gerichtlichen Zwang Kontakt zum Vater hält? Deine Idee, vorausschauend zu planen und das Sorgerecht vorzeitig zu regeln, ist im Grunde genommen nicht verkehrt. Es wird ja eigentlich auch so vorgenommen. Ich zum Beispiel habe mir nach der Scheidung mit meinem Ex-Mann das Sorgerecht teilen müssen. Nach bereits einem Jahr ständiger Streitereien mit Anwalt, Gericht und Jugendamt wurde mir dann das alleinige Sorgerecht zugesprochen, da das Gericht ebenfalls der Ansicht war, daß eine gemeinsame Sorge nicht in Betracht käme, da beide Parteien nicht in der Lage seien, gemeinsame Entscheidungen zu treffen und "die Kommunikation zwischen den Kindeseltern stark gestört sei". Das Sorgerecht bekommt dann in der Regel die Mutter, bei der das Kind ja auch seinen Lebensmittelpunkt hat. Aber was ist schon das Sorgerecht? Trotz alleiniger elterlicher Sorge hat dann aber der Kindesvater, dem eben diese entzogen wurde, trotzdem das Recht auf Umgang mit dem Kind. Man darf als Mutter entscheiden, ob das Kind getauft wird, ob es einen Kinderausweis enthält, in welchen Kindergarten es geht, welche Schule es besucht und dergleichen weiter. Aber den Umgang darf man nicht verweigern. Alles, was die Kontakte betrifft, darf man nicht mehr selbst entscheiden. Man kann es also eher das alleinige Sorgerecht mit Einschränkungen nennen.

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20. Januar 2009 um 14:59
In Antwort auf naomh_12744558

Es gibt auch Mütter, die um jeden Preis das Umgangsrecht durch setzten wollen.
Mein Mann hatte leider eine Affaire aus der ein Kind entstand. Auch er wollte keinerlei Umgangsrecht, er verzichtete auf jeglichen Kontakt.

Aber es ist die Mutter die mit allen Mitteln ein Umgangsrecht durch setzen will, Das Kind ist jetzt 6 Jahre alt. Bis auf einmal kurz als Baby hat mein Mann sie nie mehr gesehen und hat auch kein Interesse daran.

Trotz allem versucht es die Mutter immer wieder, sie will das mein Mann das Umgangsrecht ausübt.

Jetzt haben wir einen Richter gefunden, der Aufgrund eines anderen Falles zu unseren Gunsten entschieden hat.

Mein Mann muss kein Umgangsrecht ausüben! Trotzdem lässt sie nicht locker und ruft immer wieder an. Schickt Bilder etc...

Es gibt auch Mütter, die einen Mann der den Umgang nicht will, nicht in Ruhe lassen.

Hallo saraa33!
Also erstmal Hut ab, daß Du trotz der Affäre und der dadurch entstandenen Folgen noch immer hinter Deinem Mann stehst! Das erfordert viel Courage und "Vergeben-Können". In Deinem Fall ist es so, daß offensichtlich die Mutter des Kindes über ihr Kind versuchen will, eine Kontaktaufnahme zu Deinem Mann herzustellen, um ihn möglicherweise zurück zu gewinnen. Vielleicht ist sie auch nur gekränkt, in ihrem Stolz verletzt, daß er sich nicht von Dir getrennt hat und sie eben nur die "Affäre" ist bzw. war. Und mit diesem Terror versucht sie jetzt, ihrem Frust freien Lauf zu lassen und Euch das Leben schwer zu machen. Wieder einmal ist das Kind leidtragend. In diesem Falle ist es dann allerdings die Mutter, die das Kind als Spielball nutzt, um den Kindesvater zu treffen. Ich denke aber, daß Ihr das Recht auf Eurer Seite habt. Es ist nicht leicht, einem Vater den Umgang aufzuzwingen. Wie gesagt, ein Kind kann man dazu zwingen, einen Vater nicht.

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20. Januar 2009 um 18:49
In Antwort auf katee_12046626

Hallo almape!
Es ist schön, auch mal die Seite eines "Kindes" zu erfahren, auch wenn es schon so lange her ist oder gerade deshalb. Denn nun als Erwachsene sollte man meinen, daß Du nicht mehr unter dem Einfluß Deiner Mutter stehst und Deine Meinung selbst dazu äußern kannst Aber die allwissenden Familienpsychologen würden Deiner Mutter jetzt wahrscheinlich anlasten, Dich als Kind einer Gehirnwäsche unterzogen zu haben. Und wie ist es dir ergangen, ohne Vater aufgewachsen zu sein? Bist Du deshalb jetzt gestört? Ich denke nicht... Aber da es für die Jugendämter allerhöchste Priorität hat, daß ein Kind mit Vater aufwächst, egal, wie auch immer der sich verhält oder verhalten hat, werden halt irgendwelche Thesen in den Raum gestellt und ein Schubladendenken fabriziert. Es gibt sicher auch viele Frauen, denen es auch um das Geld geht. Viele Väter entziehen sich geschickt der Zahlungspflicht. Ich persönlich kann Dir auch da nur zustimmen, scheiß was auf den Unterhalt. Ich will das "schmutzige Geld" gar nicht. Frieden kann man ja leider auch nicht kaufen... Der Zwang der Ämter und Gerichte, einen Umgang des Vaters zuzulassen, verbessert die Situation zwischen zerstrittenen Elternteilen nicht. Eher gegenteilig wird dadurch noch mehr der Hass geschürt und die Lage dadurch verschlechtert.

Wie ist es mir ergangen, ohne Vater aufgewachsen zu sein?
Prächtig!!!

Ganz ehrlich, mir hat es an nichts gefehlt. Vor allem nicht an Zuwendung und noch weniger an Liebe, und das, obwohl meine Mutter natürlich arbeiten gehen mußte. Ich hatte (nach der Scheidung meiner Eltern!) eine glückliche Kindheit.

Materiell konnten wir natürlich keine so großen Sprünge machen zu Hause, doch das fand ich überhaupt nicht schlimm. (Aber meine Mutter hat mir AUCH meine materiellen Herzenswünsche erfüllt, wenn es denn wirklich Herzenswünsche waren - "große" Geschenke gab es zu Weihnachten und zum Geburtstag, und darauf hat sie dann teilweise sogar gespart.)

Und, nein, meine Mutter hat mich ganz gewiß keiner Gehirnwäsche unterzogen. Ich war bei der Scheidung alt genug, um selbst mitzukriegen, "wo der Hase langläuft". Und ich habe es bis heute nicht vergessen, daß mich mein Vater (in Abwesenheit meiner Mutter) mit 5 Jahren vor die Wohnungstür gesetzt hat mit den Worten "geh raus aus meiner Wohnung". Ich habe mich nicht getraut zu klingeln um wieder reingelassen zu werden, und habe stundenlang bis meine Mutter von ihrem Termin heimkam, im Treppenhaus geweint... Ist 30 Jahre her, aber ich kann mich daran erinnern, als wär's gestern...

Nein, sowas möchte ich meinem Sohn ersparen!

LG!

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20. Januar 2009 um 22:20
In Antwort auf katica_11948849

Wie ist es mir ergangen, ohne Vater aufgewachsen zu sein?
Prächtig!!!

Ganz ehrlich, mir hat es an nichts gefehlt. Vor allem nicht an Zuwendung und noch weniger an Liebe, und das, obwohl meine Mutter natürlich arbeiten gehen mußte. Ich hatte (nach der Scheidung meiner Eltern!) eine glückliche Kindheit.

Materiell konnten wir natürlich keine so großen Sprünge machen zu Hause, doch das fand ich überhaupt nicht schlimm. (Aber meine Mutter hat mir AUCH meine materiellen Herzenswünsche erfüllt, wenn es denn wirklich Herzenswünsche waren - "große" Geschenke gab es zu Weihnachten und zum Geburtstag, und darauf hat sie dann teilweise sogar gespart.)

Und, nein, meine Mutter hat mich ganz gewiß keiner Gehirnwäsche unterzogen. Ich war bei der Scheidung alt genug, um selbst mitzukriegen, "wo der Hase langläuft". Und ich habe es bis heute nicht vergessen, daß mich mein Vater (in Abwesenheit meiner Mutter) mit 5 Jahren vor die Wohnungstür gesetzt hat mit den Worten "geh raus aus meiner Wohnung". Ich habe mich nicht getraut zu klingeln um wieder reingelassen zu werden, und habe stundenlang bis meine Mutter von ihrem Termin heimkam, im Treppenhaus geweint... Ist 30 Jahre her, aber ich kann mich daran erinnern, als wär's gestern...

Nein, sowas möchte ich meinem Sohn ersparen!

LG!

Schön zu hören
Ich denke, so wie Du es beschreibst, geht es meinen Kindern und vielen anderen alleinerziehender Mütter auch. Vor allem mein Sohn hat unter meinem Ex-Mann gelitten. Ich hätte viel eher einen Schlußstrich ziehen müssen. Manchmal ist man so blind und dumm, aber man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Nach der Trennung sind die Kinder regelrecht aufgeblüht, was in unserem Umfeld auch jedermann bestätigt hat. Natürlich ist man finanziell eingeschränkt. Ich spare und haushalte sehr gut mit dem Geld und versuche den Kindern alles zu ermöglichen, ohne sie dabei zu sehr zu verwöhnen. Sie sollen schon nicht bei anderen Kindern hintenan stehen, jedoch ist mir wichtig, daß sie auch lernen, bescheiden zu sein und nicht alles als selbstverständlich hinnehmen. Ich habe ein sehr offenes Verhältnis zu meinen Kindern, sie vertrauen mir alles an. Die extremen Streitigkeiten die vergangenen Jahre belasten uns alle. So sehr man auch versucht, die Kinder aus allem rauszuhalten, sie spüren doch jede kleinste Spannung. Mit dieser großen Bürde fällt es schwer, den Kindern ihre heile Welt aufrecht zu erhalten und immer die gut gelaunte fröhliche Mami zu spielen. Die Kinder wissen genau, wenn die Mama traurig ist, und sie wissen, wer das verursacht. Man kümmert sich liebevoll um die Kinder, Hausaufgaben, Spielen, managed den Haushalt, regelt die finanziellen Angelegenheiten, ist Tag für Tag 24 Stunden einsatzbereit und erledigt alle Aufgaben einer Hausfrau und Mutter gewissenhaft und selbstverständlich. Doch wenn man Druck von außen bekommt, wenn es Menschen gibt, die permanent versuchen, einem das Leben schwer zu machen, dann kann man nicht mehr 100 Prozent geben. Eine Mutter leistet viel, aber sie ist keine Maschine. Natürlich gibt es auch genügend Mütter, die an erster Stelle an sich selbst denken. Es gibt Mütter, die qualmen, kaufen sich chice Klamotten, gehn aufn Swutsch und verprassen ihr Geld. Die Kinder laufen oft abgerissen rum und bekommen nicht viel. Und dann heißt es immer, daß ja kein Geld da ist. Wie gesagt, ich will die Mutter ansich nicht heilig sprechen. Hierum geht es ja auch nicht. Ich versuche hier immer, das meiste sehr allgemein zu halten und spreche damit die breite Masse an, immer unter Vorbehalt, daß Ausnahmen auch hier die Regel bestätigen...

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21. Januar 2009 um 7:56
In Antwort auf naomh_12744558

Es gibt auch Mütter, die um jeden Preis das Umgangsrecht durch setzten wollen.
Mein Mann hatte leider eine Affaire aus der ein Kind entstand. Auch er wollte keinerlei Umgangsrecht, er verzichtete auf jeglichen Kontakt.

Aber es ist die Mutter die mit allen Mitteln ein Umgangsrecht durch setzen will, Das Kind ist jetzt 6 Jahre alt. Bis auf einmal kurz als Baby hat mein Mann sie nie mehr gesehen und hat auch kein Interesse daran.

Trotz allem versucht es die Mutter immer wieder, sie will das mein Mann das Umgangsrecht ausübt.

Jetzt haben wir einen Richter gefunden, der Aufgrund eines anderen Falles zu unseren Gunsten entschieden hat.

Mein Mann muss kein Umgangsrecht ausüben! Trotzdem lässt sie nicht locker und ruft immer wieder an. Schickt Bilder etc...

Es gibt auch Mütter, die einen Mann der den Umgang nicht will, nicht in Ruhe lassen.

Egal ob Mann oder Frau
Guten Morgen Ihr LIeben,
ich finde es in Tat- weniger gut -egal wer da sein RECHT von den Erwachsenen durchsetzt- nur Tatsache ist eben die Erwachsenen können sich wehren -die Kinder eben nicht.
Keiner kann mir erzählen das irgendein per Gericht festgelegter Termin zum Wohle des KIndes ist- zwanghaftes durchsetzten ist mangelde Einsicht und Kommunikationsfähigkeit der Eltern.
Das Familiengericht setzt lediglich Erwachsenenrecht durch und demonstriert MACHT und schlimmstenfalls eben auch mit Staatsgewalt und schon diese Option ist ja wohl nicht im Sinne der Kinder.
@ saraa33, In dem Fall Deines Mannes mit der Affaire- ist das die Konsequenz seines Erwachsenen Handels- er war ja nicht unmündig als er sich mit dieser Frau eingelassen hat.
Und jetzt will er mit dem Balg nichts mehr am Hut haben und nichts davon wissen- genau da fängt es meiner Meinung an.
Klar kann ich Dich verstehen- Du hast bei dem Spiel leider weder den Spaß damals gehabt noch die Entscheidung- Du trägst lediglich die Konsequenzen mit und wirst belästig durch diese Frau die versucht schlimmstenfalls an Deinen Mann zu kommen, oder aber tatsächlich das RECHT des KIndes auf seinen leiblichen Vater einzufordern- wie soll das gehen?
Wenn man es losgelöst von allen EMOTIONEN betrachtet.
Meiner Ansicht geht es nicht- oder wir müssten alle so abgeklärt sein- dann bräuchten wir aber sicherlich auch kein Familiengericht.
In diesem Sinne noch einen schönen Tag

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21. Januar 2009 um 22:38

Hallo anna23091!
Zunächst einmal möchte ich auch Dir in einigen Dingen grundsätzlich Recht geben. Du hast, wie Du sagtst, die Sicht seitens eines Vaters kennengelernt, der den Umgang mit seinem Kind/ seinen Kindern wahrnehmen möchte und dabei offensichtlich auf Schwierigkeiten stößt. Mein Anliegen ist, auch einmal die Mütter zu Wort kommen zu lassen und ihnen Mut zu machen, die sonst in den meisten Fällen gesteinigt und in Grund und Boden gestampft werden durch verbale Beschimpfungen. Denn es ist nunmal so, daß es unzählige Foren und Beiträge gibt, in denen die Väter ihr Leid klagen und die Mütter verurteilt werden. Es stimmt, daß es genug Mütter wie auch Väter gibt, die aus verletztem Stolz oder Rachegelüsten die Kinder als Spielball nutzen, um dem Ex-Partner eins auszuwischen. Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, aber solch ein Verhalten heiße auch ich nicht gut. Ich habe schon erwähnt, daß mein neuer Lebensparnter auch Vater zweier Kinder aus erster Ehe ist. Ich kenne also beide Seiten der Medaille Ich bin der festen Meinung, daß Väter keinen Umgang bekommen sollten, wenn Gewalt, Mißbrauch, Alkohol, Drogen oder dergleichen mehr ein Thema sind! Das ist ein absolutes NO GO! Ebenso bin ich der Überzeugung- und das mag meine ganz persönliche Meinung sein- daß Mütter grundsätzlich immer die engere Bindung zum Kind haben und irgendwo auch ein gewisses "Urrecht", da sie es- und das kann ihnen keiner nehmen- die Kinder gebären. Die Bindung ist eine ganz andere, die Instinkte ausgeprägter. Ich sage nicht, daß alle Väter schlecht sind und keine liebevolle Beziehung zu ihren Kindern aufbauen können. Und ich wiederhole ebenso, daß ich nicht die Mütter einschließe, die ein egoistisches Dasein führen und ihre Kinder nur als Anhängsel sehen. Ich rede hier nicht von Randgruppen und speziellen Fällen, sondern vom "Durchschnitt", wenn man so sagen will. In einigen Fällen sind die Kinder wahrhaft besser beim Vater aufgehoben. In einigen Fällen ist eine Einmischung des Jugendamtes unabdingbar. Wenn Eltern nach einer Trennung keinen Draht mehr zueinander finden, das ist nicht ungewöhnlich. Und Machtspiele und Intrigen sind an der Tagesordnung. Natürlich ist es traurig, wenn Eltern sich kindischer verhalten als ihre Sprößlinge selbst. Und die Schuldfrage wird ja nun gerichtlich heutzutage nicht mehr geklärt. Aber Fakt ist, daß Kinder unter Hass und Krieg streitender Eltern leiden und es unzumutbar ist, unter solchen Umständen aufzuwachsen! Und ich finde es ein Greuel, diesen Zustand zu erzwingen und aufrecht zu erhalten. Warum sind denn die Zahlen derer gestiegen, die ihre Kinder zum Psychologen oder Therapeuten schicken müssen, weil die Kinder zwischen den Stühlen aufgewachsen sind und einen Knacks weg haben? Was ist denn mit den ganzen Jugendlichen, die mit ihrem Leben nicht mehr klar zu kommen scheinen? Schiebt man alles gerne auf die Pubertät, ich weiß... Es sind auch nicht alles Scheidungskinder, damit jetzt bloß nicht wieder jemand auftrumpft und das klarstellen möchte. Und es fragt ja keiner die Kinder! Sie werden selten gehört, müssen erst soundsoalt sein, um ihre eigene Meinung vertreten zu dürfen. Es gibt sicher auch Kinder, die ihren Müttern nachtragen, daß sie den Kontakt zum Vater unterbunden haben und ihn sich selbst irgendwann suchen. Aber in den allermeisten Fällen sind die Kinder der gleichen Ansicht wie die Mutter. In einem Fall haben sich die Kindeseltern getrennt, als das Kind 3 Jahre alt war. Das Mädchen hatte immer Kontakt zum Vater, jedoch gab es über Jahre ununterbrochen mal mehr, mal weniger große Konflikte zwischen den Kindeseltern. Jetzt erst, mit 12 (!) Jahren darf sie selbst entscheiden und hat den Kontakt zum Vater abgebrochen und ihre Meinung geäußert, daß sie ihn dann sehen möchte, wenn sie es will und nicht gezwungenermaßen nach irgendwelchen Beschlüssen. Sie sollte zunächst auch gezwungen werden, weil der Vater ihre Einstellung nicht akzeptieren wollte. Aber letztlich hat man ihr zugestanden, ihre eigenen Ansichten zu vertreten und auch durchsetzen zu dürfen. Erst jetzt sieht man die Familie das erste Mal seit Jaaahren endlich einmal entspannt. Das ist wieder nur ein Fall von vielen. Ich vertrete meine eigene Meinung basierend auf eigenen Erfahrungen. Und unbeirrbar stehe ich dazu: Ich bin grundsätzlich gegen ein Umgangsrecht!

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21. Januar 2009 um 23:19
In Antwort auf galya_12350042

Egal ob Mann oder Frau
Guten Morgen Ihr LIeben,
ich finde es in Tat- weniger gut -egal wer da sein RECHT von den Erwachsenen durchsetzt- nur Tatsache ist eben die Erwachsenen können sich wehren -die Kinder eben nicht.
Keiner kann mir erzählen das irgendein per Gericht festgelegter Termin zum Wohle des KIndes ist- zwanghaftes durchsetzten ist mangelde Einsicht und Kommunikationsfähigkeit der Eltern.
Das Familiengericht setzt lediglich Erwachsenenrecht durch und demonstriert MACHT und schlimmstenfalls eben auch mit Staatsgewalt und schon diese Option ist ja wohl nicht im Sinne der Kinder.
@ saraa33, In dem Fall Deines Mannes mit der Affaire- ist das die Konsequenz seines Erwachsenen Handels- er war ja nicht unmündig als er sich mit dieser Frau eingelassen hat.
Und jetzt will er mit dem Balg nichts mehr am Hut haben und nichts davon wissen- genau da fängt es meiner Meinung an.
Klar kann ich Dich verstehen- Du hast bei dem Spiel leider weder den Spaß damals gehabt noch die Entscheidung- Du trägst lediglich die Konsequenzen mit und wirst belästig durch diese Frau die versucht schlimmstenfalls an Deinen Mann zu kommen, oder aber tatsächlich das RECHT des KIndes auf seinen leiblichen Vater einzufordern- wie soll das gehen?
Wenn man es losgelöst von allen EMOTIONEN betrachtet.
Meiner Ansicht geht es nicht- oder wir müssten alle so abgeklärt sein- dann bräuchten wir aber sicherlich auch kein Familiengericht.
In diesem Sinne noch einen schönen Tag

Hallo soulfly66!
Ich finde es in diesem Beitrag soweit gut auf den Punkt gebracht. Dem sei eigentlich nicht viel weiteres hinzuzufügen. Das ist es eben, was ich auch immer wieder nur sagen kann: Die Erwachsenen haben Macht, die Kinder sind nur Spielball. Sie sind beeinflussbar, leicht zu manipulieren. Und er Irrwitz ist, daß es vom Gesetz her sogar so gewollt ist! Ganz gleich, wie die tatsächliche Sachlage aussieht, die Kinder sollen immer dahingehend manipuliert werden, daß sie eine Bindung zum Vater aufbauen und halten, egal, wie dieser sich verhalten hat, egal, ob sie das überhaupt wollen, egal, wie die Konsequenzen dessen überhaupt aussehen. Das Familiengericht, die Jugendämter, sie haben es auch nicht immer einfach. Es gibt sicher auch einige wirklich engagierte und noch menschliche Mitarbeiter. Aber gerad seit der Durchsetzung des neuen Kindschaftsrechts sind diese überlastet, haben den Blick für das Wesentliche verloren. Es ist einfach keine Zeit, sich um jeden Fall entsprechend zu kümmern, alle Fakten zu überprüfen und wirklich zu erforschen, was das tatsächliche Wohl des Kindes ist. Die meisten Fälle werden nach Standardmaßen abgefertigt. In den meisten Fällen gibt es Parallelen, da fällt es leicht, alles in ein Schema zu packen. Die kleinen Details übersieht man gern. Und die will man auch gar nicht sehen, denn sie bedeuten oft wieder mehr Aufwand und Arbeit. Jeder Sachbearbeiter ist froh, wenn er wieder einen Fall ad acta legen kann. Und dann wird eine Akte angelegt für das nächste Schicksal...

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28. Januar 2009 um 12:24

Melde mich jetzt doch noch zu Wort!!
Möchte hier nochmal die traurige Geschichte eines jungen Mannes erzählen, die sich grade in meinem Bekanntenkreis ereignet.

Habe ne Bekannte mit zweijähriger Tochter, deren Vater sie schon in der SS verlassen hat, er bezahlt nicht und hat keinen Kontakt. Um den geht es auch nicht!

Nun wollte sie schon immer zwei Kinder, hat die Hoffnung nach dem Traumprinzen aufgegeben mit 32 und nun mußte sich also schnell was tun, bevor die Kleine 3 wird und sie wieder arbeiten muß!
Die Suche nach einem Erzeuger ging los, sie lernte einen jungen Mann (25)
kennen, der sich über beide Ohren in sie vernallt hat. Nach einigen Wochen vorgespielter Liebe ihrerseits kam das Thema Kinder auf den Tisch.
Der junge Mann, total naiv und verliebt wollte ein Kind mit ihr.

Kurze Zeit später war sie schwanger und wie sollte es anders sein:
sie gab ihm den Laufpass!
Er freute sich trotzdem weiter auf sein Kind, kümmerte sich übrigens auch liebevoll um ihre Tochter.

Als das Kind geboren war suchte sie krampfhaft nach Gründen dass er nicht wöchentlich auf der Matte steht und ihr Leben stört...Er behandelt sein Kind anders als ihre Tochter, er ist nicht ganz sicher im Umgang mit der Kleinen....Ich finde das alles normal!! Ihre Worte: Ich will ihn rausekeln, damit er von sich aus nicht mehr kommt.
Klar, dann ist sie fein raus!
Sie will nicht dass ein Kind nen Vater hat, die andere nicht! Nach dem Motto wenn eine Pech hat darf die andere auch kein Glück haben. Dabei muß ich nochmal betonen, er kümmert sich auch toll um die große, nur ist ein eigenes Kind doch immer was anderes, ganz klar!!

Unterm Strich sieht es nun so aus:
Sie will sein Geld, zum Kindesunterhalt noch Unterhalt für sich UND er soll Anschaffungen wie Bettchen, Kleidung usw. auch bezahlen. Der junge Mann ist sehr gutmütig und macht brav mit! Er soll ausgleichen was der Vater ihrer ersten Tochter nicht bezahlt hat!
Hallo: ein Säugling der null Nahrung braucht bekommt 240.- und das soll nicht reichen für ein Jäckchen... Sie hat ja noch alles von ihrer Tochter!

Jetzt meine Frage an euch:
Ist das so korrekt? Soll die Mutter auch in diesem Fall entscheiden dürfen, ob ein herzensguter Mensch Kontakt zu seinem Kind haben darf? Davon abgesehen dass ja noch mehr liebe Menschen dran hängen, Großeltern, Tanten etc...
Ich denke solange ein Kind so klein ist dass es nicht selbst entscheiden kann ob es Umgang möchte, sollte der Vater dieses Recht haben. Später kann ja jeder selbst entscheiden.

Bin gespannt auf eure Meinungen!!
LG Nora

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28. Januar 2009 um 20:54
In Antwort auf berlin_13021259

Melde mich jetzt doch noch zu Wort!!
Möchte hier nochmal die traurige Geschichte eines jungen Mannes erzählen, die sich grade in meinem Bekanntenkreis ereignet.

Habe ne Bekannte mit zweijähriger Tochter, deren Vater sie schon in der SS verlassen hat, er bezahlt nicht und hat keinen Kontakt. Um den geht es auch nicht!

Nun wollte sie schon immer zwei Kinder, hat die Hoffnung nach dem Traumprinzen aufgegeben mit 32 und nun mußte sich also schnell was tun, bevor die Kleine 3 wird und sie wieder arbeiten muß!
Die Suche nach einem Erzeuger ging los, sie lernte einen jungen Mann (25)
kennen, der sich über beide Ohren in sie vernallt hat. Nach einigen Wochen vorgespielter Liebe ihrerseits kam das Thema Kinder auf den Tisch.
Der junge Mann, total naiv und verliebt wollte ein Kind mit ihr.

Kurze Zeit später war sie schwanger und wie sollte es anders sein:
sie gab ihm den Laufpass!
Er freute sich trotzdem weiter auf sein Kind, kümmerte sich übrigens auch liebevoll um ihre Tochter.

Als das Kind geboren war suchte sie krampfhaft nach Gründen dass er nicht wöchentlich auf der Matte steht und ihr Leben stört...Er behandelt sein Kind anders als ihre Tochter, er ist nicht ganz sicher im Umgang mit der Kleinen....Ich finde das alles normal!! Ihre Worte: Ich will ihn rausekeln, damit er von sich aus nicht mehr kommt.
Klar, dann ist sie fein raus!
Sie will nicht dass ein Kind nen Vater hat, die andere nicht! Nach dem Motto wenn eine Pech hat darf die andere auch kein Glück haben. Dabei muß ich nochmal betonen, er kümmert sich auch toll um die große, nur ist ein eigenes Kind doch immer was anderes, ganz klar!!

Unterm Strich sieht es nun so aus:
Sie will sein Geld, zum Kindesunterhalt noch Unterhalt für sich UND er soll Anschaffungen wie Bettchen, Kleidung usw. auch bezahlen. Der junge Mann ist sehr gutmütig und macht brav mit! Er soll ausgleichen was der Vater ihrer ersten Tochter nicht bezahlt hat!
Hallo: ein Säugling der null Nahrung braucht bekommt 240.- und das soll nicht reichen für ein Jäckchen... Sie hat ja noch alles von ihrer Tochter!

Jetzt meine Frage an euch:
Ist das so korrekt? Soll die Mutter auch in diesem Fall entscheiden dürfen, ob ein herzensguter Mensch Kontakt zu seinem Kind haben darf? Davon abgesehen dass ja noch mehr liebe Menschen dran hängen, Großeltern, Tanten etc...
Ich denke solange ein Kind so klein ist dass es nicht selbst entscheiden kann ob es Umgang möchte, sollte der Vater dieses Recht haben. Später kann ja jeder selbst entscheiden.

Bin gespannt auf eure Meinungen!!
LG Nora

Hallo Nora1451!
In diesem Fall ist es sehr traurig und dramatisch für den jungen Mann, der sehr naiv und blauäugig der jungen Dame auf den Leim gegangen ist. Natürlich ist ihr Verhalten absolut nicht korrekt! Es geht aber nicht darum, was für Rechte der Vater oder die Mutter hat. Du schreibst, er solle das Umgangsrecht haben und ausüben bis die Kleine selbst entscheiden kann. Was ist, wenn die Mutter alle Geschütze auffährt und die beiden bis zur Entscheidungsfreiheit des Kindes erbitterten Krieg führen? Natürlich wird sich das Kind dann entscheiden müssen, und einer zieht dabei den Kürzeren. Es ist in den wenigsten Fällen so, daß Eltern sich im Laufe der Jahre wieder annähern, um eine gemeinsame Basis zu finden. Eher verhärten sich die Fronten zusehends. Wenn der Vater sein Recht durchsetzt, wächst das Kind in Hass und Feindschaft auf, muß sich dann irgendwann für eine Seite entscheiden. Wenn der Vater sich zurückhält, dann hat in seinen Augen die Mutter "gewonnen", jedoch wächst das Kind dann in einer ruhigeren ausgeglichenen Atmosphäre auf, wenn man mal von einer liebevoll sorgenden Mutter ausgeht. Und wenn dann das Kind alt genug ist, kann es sich selbst ein Bild machen und sehen, ob es den Vater kennenlernen möchte. Wenn die Mutter Mist gebaut hat aus reiner Boshaftigkeit, dann wird das Kind möglicherweise die Mutter dafür hassen und sich dem lang vermissten Vater zuwenden. Welche Variante wäre also die Beste für das Kind? Das Kind hat nunmal in der Regel seinen Lebensmittelpunkt bei der Mutter.

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30. Januar 2009 um 12:57
In Antwort auf katee_12046626

Hallo Nora1451!
In diesem Fall ist es sehr traurig und dramatisch für den jungen Mann, der sehr naiv und blauäugig der jungen Dame auf den Leim gegangen ist. Natürlich ist ihr Verhalten absolut nicht korrekt! Es geht aber nicht darum, was für Rechte der Vater oder die Mutter hat. Du schreibst, er solle das Umgangsrecht haben und ausüben bis die Kleine selbst entscheiden kann. Was ist, wenn die Mutter alle Geschütze auffährt und die beiden bis zur Entscheidungsfreiheit des Kindes erbitterten Krieg führen? Natürlich wird sich das Kind dann entscheiden müssen, und einer zieht dabei den Kürzeren. Es ist in den wenigsten Fällen so, daß Eltern sich im Laufe der Jahre wieder annähern, um eine gemeinsame Basis zu finden. Eher verhärten sich die Fronten zusehends. Wenn der Vater sein Recht durchsetzt, wächst das Kind in Hass und Feindschaft auf, muß sich dann irgendwann für eine Seite entscheiden. Wenn der Vater sich zurückhält, dann hat in seinen Augen die Mutter "gewonnen", jedoch wächst das Kind dann in einer ruhigeren ausgeglichenen Atmosphäre auf, wenn man mal von einer liebevoll sorgenden Mutter ausgeht. Und wenn dann das Kind alt genug ist, kann es sich selbst ein Bild machen und sehen, ob es den Vater kennenlernen möchte. Wenn die Mutter Mist gebaut hat aus reiner Boshaftigkeit, dann wird das Kind möglicherweise die Mutter dafür hassen und sich dem lang vermissten Vater zuwenden. Welche Variante wäre also die Beste für das Kind? Das Kind hat nunmal in der Regel seinen Lebensmittelpunkt bei der Mutter.

Hallo nochmal!
Ich sehe schon einige Probleme in diesem Konzept das Du anstrebst.
Wenn ein Vater kein Umgangsrecht haben soll, dürfte man ihn auch nicht bluten lassen bis ans Existenzminimum.
Es geht hier zwar ums Wohl der Kinder, trotzdem sollte man nicht auf der Seele eines Mannes, nur weil er Erwachsen ist, rumtrampeln können. Ein Mann ist doch kein gefühlsloser Zahlemann...
Wer Rechte hat, hat auch Plichten und umgekehrt...

Da es hier aber ausschließlich um das Beste fürs Kind geht, lassen wir das.
Meine Eltern haben sich auch sehr früh getrennt und es gab unregelmäßigen Kontakt. Ich finde es enorm wichtig dass man mit dem Wissen wer der Vater ist aufwächst. Ich denke ein Kind im Alter von 6-10 Jahren ist doch überfordert mit der Situation, plötzlich seinen Vater kennenzulernen. Die Gefühle sind dann wohl auch eher gleichzusetzen mit x-beliebigen Bekannten...
Mir gingen durch den wenigen Kontakt innige Beziehungen zu ihm, Großeltern, Tanten, Cousinen usw. flöten. Was mir jetzt als Erwachsene fehlt. Diese jetzt aufzubauen ist viel schwieriger und wird nie so innig und selbstverständlich!

Wenn die Eltern nicht miteinander normal umgehen können, sollte man ne andere Lösung finden. Die Kinder könnten von einer anderen Person abgeholt werden, dann brauchen sich die Streithähne gar nicht begegnen.
Sollte eine Mutter nicht in der Lage sein zum Wohle ihres Kindes nach längerer Zeit der Trennung ihre Geschütze einzubehalten und eigene Emotionen einzustellen, stellt sich mir die Frage, ob sie wohl eine so liebevoll sorgende Mutter sein kann?!

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30. Januar 2009 um 20:06
In Antwort auf berlin_13021259

Hallo nochmal!
Ich sehe schon einige Probleme in diesem Konzept das Du anstrebst.
Wenn ein Vater kein Umgangsrecht haben soll, dürfte man ihn auch nicht bluten lassen bis ans Existenzminimum.
Es geht hier zwar ums Wohl der Kinder, trotzdem sollte man nicht auf der Seele eines Mannes, nur weil er Erwachsen ist, rumtrampeln können. Ein Mann ist doch kein gefühlsloser Zahlemann...
Wer Rechte hat, hat auch Plichten und umgekehrt...

Da es hier aber ausschließlich um das Beste fürs Kind geht, lassen wir das.
Meine Eltern haben sich auch sehr früh getrennt und es gab unregelmäßigen Kontakt. Ich finde es enorm wichtig dass man mit dem Wissen wer der Vater ist aufwächst. Ich denke ein Kind im Alter von 6-10 Jahren ist doch überfordert mit der Situation, plötzlich seinen Vater kennenzulernen. Die Gefühle sind dann wohl auch eher gleichzusetzen mit x-beliebigen Bekannten...
Mir gingen durch den wenigen Kontakt innige Beziehungen zu ihm, Großeltern, Tanten, Cousinen usw. flöten. Was mir jetzt als Erwachsene fehlt. Diese jetzt aufzubauen ist viel schwieriger und wird nie so innig und selbstverständlich!

Wenn die Eltern nicht miteinander normal umgehen können, sollte man ne andere Lösung finden. Die Kinder könnten von einer anderen Person abgeholt werden, dann brauchen sich die Streithähne gar nicht begegnen.
Sollte eine Mutter nicht in der Lage sein zum Wohle ihres Kindes nach längerer Zeit der Trennung ihre Geschütze einzubehalten und eigene Emotionen einzustellen, stellt sich mir die Frage, ob sie wohl eine so liebevoll sorgende Mutter sein kann?!

Hallo Nora1451!
Also, um es nochmal klar auszudrücken: Es gibt immer 2 Seiten der Medaille! Und jeder Fall unterscheidet sich von dem anderen. Meine Kinder wachsen in einer großen Familie mit engem Zusammenhalt und einer festen Gemeinschaft auf. Es fehlt ihnen an nichts. Und um mal vorweg zu greifen, was in mehreren Jahren sein könnte...ich kenn viele, die ohne Vater aufgewachsen sind und diesen Umstand auch als Erwachsene nicht bedauert haben. Ich habe auch nicht gesagt, daß die Mütter immer eine reine Weste haben. Ich persönlich möchte gar kein Geld (Unterhalt) haben vom Erzeuger. Ich kann meine Kinder selbst versorgen und möchte von dem "Schmutzgeld" gar nichts anschaffen. Mir geht es also nicht um finanzielle Aspekte. Abgesehen davon wird gar kein Unterhalt gezahlt, stattdessen aber noch schwarz gearbeitet, um sich zu drücken. Das ist aber eine andere Geschichte. Und es interessiert mich auch nicht. Und nun mal zu Deinem letzten Satz: Warum ist da auch nur von der Mutter die Rede? In den meisten der mir bekannten Fälle haben die Mütter immer Demütigungen hinnehmen müssen und sich alles gefallen lassen, was die Väter sich rausgenommen haben, da sie sich hinter Gesetzestexten verstecken. Irgendwann reicht es mal. Ist das ein liebevoll sorgender Vater, der der Mutter und dem Kind permanent das Leben schwer macht, terrorisiert, erpresst, angreift? Ist das ein liebevoll sorgender Vater, der auf dem Rücken der Kinder Streitereien austrägt und die Kinder als Spielball benutzt, um seine Rechte durchzuboxen? Wahrscheinlich liegt das immer im Auge des Betrachters...

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3. Februar 2009 um 19:04
In Antwort auf berlin_13021259

Melde mich jetzt doch noch zu Wort!!
Möchte hier nochmal die traurige Geschichte eines jungen Mannes erzählen, die sich grade in meinem Bekanntenkreis ereignet.

Habe ne Bekannte mit zweijähriger Tochter, deren Vater sie schon in der SS verlassen hat, er bezahlt nicht und hat keinen Kontakt. Um den geht es auch nicht!

Nun wollte sie schon immer zwei Kinder, hat die Hoffnung nach dem Traumprinzen aufgegeben mit 32 und nun mußte sich also schnell was tun, bevor die Kleine 3 wird und sie wieder arbeiten muß!
Die Suche nach einem Erzeuger ging los, sie lernte einen jungen Mann (25)
kennen, der sich über beide Ohren in sie vernallt hat. Nach einigen Wochen vorgespielter Liebe ihrerseits kam das Thema Kinder auf den Tisch.
Der junge Mann, total naiv und verliebt wollte ein Kind mit ihr.

Kurze Zeit später war sie schwanger und wie sollte es anders sein:
sie gab ihm den Laufpass!
Er freute sich trotzdem weiter auf sein Kind, kümmerte sich übrigens auch liebevoll um ihre Tochter.

Als das Kind geboren war suchte sie krampfhaft nach Gründen dass er nicht wöchentlich auf der Matte steht und ihr Leben stört...Er behandelt sein Kind anders als ihre Tochter, er ist nicht ganz sicher im Umgang mit der Kleinen....Ich finde das alles normal!! Ihre Worte: Ich will ihn rausekeln, damit er von sich aus nicht mehr kommt.
Klar, dann ist sie fein raus!
Sie will nicht dass ein Kind nen Vater hat, die andere nicht! Nach dem Motto wenn eine Pech hat darf die andere auch kein Glück haben. Dabei muß ich nochmal betonen, er kümmert sich auch toll um die große, nur ist ein eigenes Kind doch immer was anderes, ganz klar!!

Unterm Strich sieht es nun so aus:
Sie will sein Geld, zum Kindesunterhalt noch Unterhalt für sich UND er soll Anschaffungen wie Bettchen, Kleidung usw. auch bezahlen. Der junge Mann ist sehr gutmütig und macht brav mit! Er soll ausgleichen was der Vater ihrer ersten Tochter nicht bezahlt hat!
Hallo: ein Säugling der null Nahrung braucht bekommt 240.- und das soll nicht reichen für ein Jäckchen... Sie hat ja noch alles von ihrer Tochter!

Jetzt meine Frage an euch:
Ist das so korrekt? Soll die Mutter auch in diesem Fall entscheiden dürfen, ob ein herzensguter Mensch Kontakt zu seinem Kind haben darf? Davon abgesehen dass ja noch mehr liebe Menschen dran hängen, Großeltern, Tanten etc...
Ich denke solange ein Kind so klein ist dass es nicht selbst entscheiden kann ob es Umgang möchte, sollte der Vater dieses Recht haben. Später kann ja jeder selbst entscheiden.

Bin gespannt auf eure Meinungen!!
LG Nora

Re
Ne, ist nicht korrekt.
Aber mit 25 sollte man WEITER denken und nicht nach so kurzer Zeit sagen: Ich will ein Kind mit ihr!- obwohl man sich eigtl. kaum kennt.

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9. Februar 2009 um 22:25

Ich gebe Recht
Hallo klar gibt es solche Väter und solche Väter und ich weiß aus eigener Erfahrung das die Sache mit dem Umgangsrecht von den Ämtern zu locker gesehen wird.Ich bin seit einem Jahr alleinerziehend und habe nur Zoff mit dem Vater meines Sohnes.Es gibt Beleidigungen,Drohungen und er hetzt den Kleinen gegen mich auf, zeigt aber wenn der Kleine grad ma nicht sein Besuchswochenende hat kein Interesse am Kind ob der Kleine jetzt krank ist oder wie letzte Woche Montag der erste Kindergartentag.Überall behauptet er er liebt sein Kind über alles er konnte sich in der Beziehung noch nit ma um uns kümmern war nur auf Tour saufen und fremd gehen.Im Dezember hatten wir Gerichtsverhandlung weil er sein Sorgerecht erst abgeben wollte dann wieder nicht und wegen dem Umgangsrecht.Er durfte beides behalten außer die Übernachtung die fiel weg obwohl ich einiges vorlegen konnte was gegen einen guten Umgang sprach.Und wir müssen jetzt eine Lebensberatung machen damit wir lernen "normal" miteinander komonizieren.Sowas kann doch nicht möglich sein oder?Ich weiß auch nicht mehr weiter was ich noch machen soll mein Kind und ich haben keine ruhige Nacht mehr.

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10. Februar 2009 um 14:16
In Antwort auf ildiko_12699838

Ich gebe Recht
Hallo klar gibt es solche Väter und solche Väter und ich weiß aus eigener Erfahrung das die Sache mit dem Umgangsrecht von den Ämtern zu locker gesehen wird.Ich bin seit einem Jahr alleinerziehend und habe nur Zoff mit dem Vater meines Sohnes.Es gibt Beleidigungen,Drohungen und er hetzt den Kleinen gegen mich auf, zeigt aber wenn der Kleine grad ma nicht sein Besuchswochenende hat kein Interesse am Kind ob der Kleine jetzt krank ist oder wie letzte Woche Montag der erste Kindergartentag.Überall behauptet er er liebt sein Kind über alles er konnte sich in der Beziehung noch nit ma um uns kümmern war nur auf Tour saufen und fremd gehen.Im Dezember hatten wir Gerichtsverhandlung weil er sein Sorgerecht erst abgeben wollte dann wieder nicht und wegen dem Umgangsrecht.Er durfte beides behalten außer die Übernachtung die fiel weg obwohl ich einiges vorlegen konnte was gegen einen guten Umgang sprach.Und wir müssen jetzt eine Lebensberatung machen damit wir lernen "normal" miteinander komonizieren.Sowas kann doch nicht möglich sein oder?Ich weiß auch nicht mehr weiter was ich noch machen soll mein Kind und ich haben keine ruhige Nacht mehr.

Hallo mama14406!
Eine Lebensberatung??? Was zum Teufel soll das denn sein? Können die einen zu so etwas zwingen? Mein Ex-Mann und ich haben uns nicht mehr das Geringste zu sagen. Wir hassen uns bis aufs Blut, und daran wird sich niemals etwas ändern. Wir können nicht mehr miteinander reden. Und wenn die einem mit einer Beratung etwas aufzwingen wollen, kann das doch erst recht nicht funktionieren. Die zwingen einen so ja, keinen freien Willen mehr zu haben. Das ist Gehirnwäsche. Wahrscheinlich setzen sie einem die Pistole auf die Brust. Entweder man spielt das Spielchen mit oder die entziehen einem das Sorgerecht. Das ist dann doch nichts anderes als daß die einem Worte in den Mund legen, die man dann gezwungen wird auszusprechen. Ich denke, sowas kann nicht gehen. Man kann Menschen nicht zu so etwas zwingen. Das ist absolut unmöglich. Es ist doch einfach furchtbar. Man bringt ein Kind zur Welt, hat das Sorgerecht, aber über das Kindeswohl entscheiden andere. Das Kind gehört somit dem Staat. Als Mutter darf man nur großziehen und Klappe halten.

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10. Februar 2009 um 15:06
In Antwort auf katee_12046626

Hallo mama14406!
Eine Lebensberatung??? Was zum Teufel soll das denn sein? Können die einen zu so etwas zwingen? Mein Ex-Mann und ich haben uns nicht mehr das Geringste zu sagen. Wir hassen uns bis aufs Blut, und daran wird sich niemals etwas ändern. Wir können nicht mehr miteinander reden. Und wenn die einem mit einer Beratung etwas aufzwingen wollen, kann das doch erst recht nicht funktionieren. Die zwingen einen so ja, keinen freien Willen mehr zu haben. Das ist Gehirnwäsche. Wahrscheinlich setzen sie einem die Pistole auf die Brust. Entweder man spielt das Spielchen mit oder die entziehen einem das Sorgerecht. Das ist dann doch nichts anderes als daß die einem Worte in den Mund legen, die man dann gezwungen wird auszusprechen. Ich denke, sowas kann nicht gehen. Man kann Menschen nicht zu so etwas zwingen. Das ist absolut unmöglich. Es ist doch einfach furchtbar. Man bringt ein Kind zur Welt, hat das Sorgerecht, aber über das Kindeswohl entscheiden andere. Das Kind gehört somit dem Staat. Als Mutter darf man nur großziehen und Klappe halten.

Hallo Vollblutmama
Ja es ist gezwungenermassen wenn wir das nämlich beide mitmachen und es was bringt darf mein ex den kleinen wieder über nacht haben was ich nicht möchte da er sich ja nur für das kind interessiert wenn es bei ihm ist und daran soll erkannt werden wie wichtig uns das kind ist.die lebensberatung ist eine kostenlose "therapie" von der kirche gestiftet.wir verstehen uns auch kein bisschen mehr,ich habe sogar angst vor meinem ex wegen den drohungen die er desöfteren ausspricht und ich finde sowas muss man keinem kind antun.ich finde es auch nicht richtig wie du gesagt hast ich bin die mutter habe aber trotzdem nichts mehr zu sagen.

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11. Februar 2009 um 14:28
In Antwort auf ildiko_12699838

Hallo Vollblutmama
Ja es ist gezwungenermassen wenn wir das nämlich beide mitmachen und es was bringt darf mein ex den kleinen wieder über nacht haben was ich nicht möchte da er sich ja nur für das kind interessiert wenn es bei ihm ist und daran soll erkannt werden wie wichtig uns das kind ist.die lebensberatung ist eine kostenlose "therapie" von der kirche gestiftet.wir verstehen uns auch kein bisschen mehr,ich habe sogar angst vor meinem ex wegen den drohungen die er desöfteren ausspricht und ich finde sowas muss man keinem kind antun.ich finde es auch nicht richtig wie du gesagt hast ich bin die mutter habe aber trotzdem nichts mehr zu sagen.

Oh ha...
Ich bin der Meinung, daß etwas, das unter Zwang ausgeübt wird, absolut keinen Wert hat. Man kann jemanden doch nicht zur Therapie zwingen und Druck ausüben, damit er sich mit dem verhassten Ex-Partner wieder versteht bzw. sachlich mit ihm auskommen kann. Manchmal ist eben nichts mehr zu kitten. Bei mir war es so, daß durch die ganzen Vorfälle nach der Trennung alles noch viel viel schlimmer geworden ist als es eh schon war. Das Jahr, wo er nichts hat von sich hören lassen, verlief alles ganz ruhig und entspannt. Wir haben alle richtig aufatmen können. Wenn ich ihn nicht hätte anschreiben müssen wegen der Zustimmung zur Ausstellung eines Kinderpasses, dann hätte er sich bis heut nicht gemeldet. Aber nachdem mir das Sorgerecht zugesprochen wurde und er vom Jugendamt und Gericht gemaßregelt wurde, warum er sich nie mehr gekümmert hat, obwohl der Umgang gerichtlich protokolliert und festgelegt wurde, hat er sich entschieden, den Kampf weiter aufzunehmen, um sein Gesicht zu wahren. Jetzt darf er sie innerhalb eines halben Jahres 6 Mal sehen unter Beaufsichtigung des Jugendamts. Ende des Monats wird dann entschieden, wie es weiter verlaufen soll. Nur weil er 6 Mal mit ihr gespielt hat, ist er dennoch ein Fremder. Ich bin entschieden dagegen, daß er sie alleine mitbekommt. Aber man blickt da nicht rein, wie letztlich das Jugendamt die Sache sieht. Er kann auch deutlich besser schauspielern als ich. Ich bin gespannt, was nun wird und habe gleichzeitig große Angst davor. Der Jugendamtsmitarbeiter und die Dame vom betreuten Umgang haben die Macht über das Leben meines Kindes zu entscheiden. Was sie aufs Papier bringen, wird der Richter gerichtlich festlegen. Und das kann ihr ganzes Leben zerstören. Ich fühle mich als Mutter, als trage ich mein Kind zu Grabe...nicht ihren Körper, wohl aber ihre Seele. Mein Ex-Partner haben seit Jahren nicht ein einziges vernünftiges Wort miteinander wechseln können und seit über 1 Jahr nicht mal mehr ein Wort miteinander geredet. Die haben damals gesagt, der betreute Umgang wird höchstens ein halbes Jahr finanziert. Und dann? Wir kommen alleine nicht weiter klar. Ich möchte den hier nicht mehr haben! Werden die jetzt über Jahre die Kontakte weiter betreuen oder eine Übergabe des Kindes beaufsichtigen? Ist das überhaupt umsetzbar? Oh mann....

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11. Februar 2009 um 16:00
In Antwort auf katee_12046626

Oh ha...
Ich bin der Meinung, daß etwas, das unter Zwang ausgeübt wird, absolut keinen Wert hat. Man kann jemanden doch nicht zur Therapie zwingen und Druck ausüben, damit er sich mit dem verhassten Ex-Partner wieder versteht bzw. sachlich mit ihm auskommen kann. Manchmal ist eben nichts mehr zu kitten. Bei mir war es so, daß durch die ganzen Vorfälle nach der Trennung alles noch viel viel schlimmer geworden ist als es eh schon war. Das Jahr, wo er nichts hat von sich hören lassen, verlief alles ganz ruhig und entspannt. Wir haben alle richtig aufatmen können. Wenn ich ihn nicht hätte anschreiben müssen wegen der Zustimmung zur Ausstellung eines Kinderpasses, dann hätte er sich bis heut nicht gemeldet. Aber nachdem mir das Sorgerecht zugesprochen wurde und er vom Jugendamt und Gericht gemaßregelt wurde, warum er sich nie mehr gekümmert hat, obwohl der Umgang gerichtlich protokolliert und festgelegt wurde, hat er sich entschieden, den Kampf weiter aufzunehmen, um sein Gesicht zu wahren. Jetzt darf er sie innerhalb eines halben Jahres 6 Mal sehen unter Beaufsichtigung des Jugendamts. Ende des Monats wird dann entschieden, wie es weiter verlaufen soll. Nur weil er 6 Mal mit ihr gespielt hat, ist er dennoch ein Fremder. Ich bin entschieden dagegen, daß er sie alleine mitbekommt. Aber man blickt da nicht rein, wie letztlich das Jugendamt die Sache sieht. Er kann auch deutlich besser schauspielern als ich. Ich bin gespannt, was nun wird und habe gleichzeitig große Angst davor. Der Jugendamtsmitarbeiter und die Dame vom betreuten Umgang haben die Macht über das Leben meines Kindes zu entscheiden. Was sie aufs Papier bringen, wird der Richter gerichtlich festlegen. Und das kann ihr ganzes Leben zerstören. Ich fühle mich als Mutter, als trage ich mein Kind zu Grabe...nicht ihren Körper, wohl aber ihre Seele. Mein Ex-Partner haben seit Jahren nicht ein einziges vernünftiges Wort miteinander wechseln können und seit über 1 Jahr nicht mal mehr ein Wort miteinander geredet. Die haben damals gesagt, der betreute Umgang wird höchstens ein halbes Jahr finanziert. Und dann? Wir kommen alleine nicht weiter klar. Ich möchte den hier nicht mehr haben! Werden die jetzt über Jahre die Kontakte weiter betreuen oder eine Übergabe des Kindes beaufsichtigen? Ist das überhaupt umsetzbar? Oh mann....

An Vollblutmama
Ja bei uns gilt die gerichtliche Regelung alle 2 Wochen Samstag und Sonntag ohne Übernachtung und die Lebensberatung für ein halbes Jahr also bis Juni dann wird auch weiter geschaut.Mein Ex hat so viele Abmahnungen wegen Stalking und weil er den Kleinen gegen mich aufhetzt bekommen und trotzdem darf er ihn sehen wobei er ja noch nicht ma damit aufhört!Ich find das sehr hart Väter die gerne Väter sein wollen dürfen nicht und Väter die keine Lust haben aber Spaß daran haben ihrer Expartnerin das Leben zur Hölle machen dürfen es!Er sucht sich auch immer wieder auf Ach und Krach Frauen die vielleicht so doof sind und mit ihm eine eigene Familie gründen in der Hoffnung mir meinen Sohn weg nehmen zu können weil er sich bei ihm wohler fühlen könnte!Es ist echt beschissen wenn man nicht mehr das Sagen über sich und sein Kind hat weil die Behörden ja angeblich alles besser wissen!Es fehlt echt noch ein Gesetz das besagt man darf sich nicht trennen des Kindeswohls wegen!!!!!!!Und das so ein betreuter Umgang nur für ein halbes Jahr finanziert wird ist auch hart!Wie viele Frauen kommen aus einer sehr gewaltvollen Beziehung und werden dann dem Expartner auf gut deutsch gesagt ausgeliefert??????Das geht doch nicht das darf nicht sein!!!!!!!!

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11. Februar 2009 um 18:24
In Antwort auf ildiko_12699838

An Vollblutmama
Ja bei uns gilt die gerichtliche Regelung alle 2 Wochen Samstag und Sonntag ohne Übernachtung und die Lebensberatung für ein halbes Jahr also bis Juni dann wird auch weiter geschaut.Mein Ex hat so viele Abmahnungen wegen Stalking und weil er den Kleinen gegen mich aufhetzt bekommen und trotzdem darf er ihn sehen wobei er ja noch nicht ma damit aufhört!Ich find das sehr hart Väter die gerne Väter sein wollen dürfen nicht und Väter die keine Lust haben aber Spaß daran haben ihrer Expartnerin das Leben zur Hölle machen dürfen es!Er sucht sich auch immer wieder auf Ach und Krach Frauen die vielleicht so doof sind und mit ihm eine eigene Familie gründen in der Hoffnung mir meinen Sohn weg nehmen zu können weil er sich bei ihm wohler fühlen könnte!Es ist echt beschissen wenn man nicht mehr das Sagen über sich und sein Kind hat weil die Behörden ja angeblich alles besser wissen!Es fehlt echt noch ein Gesetz das besagt man darf sich nicht trennen des Kindeswohls wegen!!!!!!!Und das so ein betreuter Umgang nur für ein halbes Jahr finanziert wird ist auch hart!Wie viele Frauen kommen aus einer sehr gewaltvollen Beziehung und werden dann dem Expartner auf gut deutsch gesagt ausgeliefert??????Das geht doch nicht das darf nicht sein!!!!!!!!

Ja...
Ich wüßte auch gern, wie die sich das weiter vorstellen. Wenn er sie dann insgesamt 6x gesehen hat für maximal 2 Std, dann können die ihm die Kleine jawohl nicht gleich für einen ganzen Tag ausliefern. Und wie sähe das mit der Übergabe aus? Ich will ihn auf meinem Hof nicht mehr sehen! Werde ich dann etwa auch gerichtlich gezwungen, ihn auf mein Grundstück zu lassen? Nur weil die Kleine während des betreuten Umgangs mit ihm spielt, während ich dabei bin oder kurz vor der Tür warte, heißt es noch lange nicht, daß der Umgang genauso reibungslos verläuft, wenn er sie ganz allein mitnimmt in eine fremde Umgebung ohne vertraute Personen. Das ist meiner Meinung nach untragbar. Es geht einfach nicht mehr um das Wohl des Kindes, nur noch um das Recht des Vaters. Wenn er keinen Umgang möchte, muß er nicht. Umgekehrt wird aber Zwang ausgeübt. Wenns hart auf hart kommt, wer hat dann wohl mehr zu verlieren? Wenn der Vater sich nicht an Regelungen hält, wird er zurechtgewiesen vom Gericht oder Jugendamt. Wenn die Mutter sich nicht an die Regeln hält, bekommt sie die Pistole auf die Brust gesetzt. Es ist ja alles freiwillig, sofern man sich an deren Spielregeln hält. Wenn man seine eigene Meinung vertritt, ist es aufmal nicht mehr so freiwillig. Und wie kann man eine Mutter besser zur Raison bringen, als ihr anzudrohen, ihr das Sorgerecht zu nehmen, wenn sie nicht schön brav mitspielt? Mir wurde von Anfang an gesagt, der betreute Umgang wäre teuer und würde nur genehmigt werden, wenn beide Elternteile ihn beantragen. Ich habe gar keinen Antrag gestellt, er wurde trotzdem "genehmigt". Und der Witz war, danach habe ich ein halbes Jahr (!) nichts gehört. Und auf einmal kam ein Anruf, daß der Umgang beginnen könne. Ich dachte, das soll wohl ein Witz sein. Mir wurde dann erklärt, daß das Jugendamt überlastet sei und wichtigere Dinge vorziehen müsse. Da bekommt man nicht einmal eine Mitteilung, daß es sich noch ein halbes Jahr hinziehen kann. Da denkt man schon, die Sache sei mal wieder gelaufen, dann kommt aufmal doch was. Und dann wird groß davon geredet, daß eine Bindung zum Vater aufgebaut werden soll. Mal abgesehen davon, daß ich dagegen bin, aber wie bitte soll das gehn bei einem monatlichen Umgang von maximal 2 Stunden? Ja, und wie gesagt, was ist dann nach diesem halben Jahr? Schickt man uns dann auch in Therapie, damit wir wieder reden? Mit diesem ganzen Zwang und Druck schüren die den Hass zwischen den Parteien mehr und mehr.

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11. Februar 2009 um 19:26
In Antwort auf katee_12046626

Ja...
Ich wüßte auch gern, wie die sich das weiter vorstellen. Wenn er sie dann insgesamt 6x gesehen hat für maximal 2 Std, dann können die ihm die Kleine jawohl nicht gleich für einen ganzen Tag ausliefern. Und wie sähe das mit der Übergabe aus? Ich will ihn auf meinem Hof nicht mehr sehen! Werde ich dann etwa auch gerichtlich gezwungen, ihn auf mein Grundstück zu lassen? Nur weil die Kleine während des betreuten Umgangs mit ihm spielt, während ich dabei bin oder kurz vor der Tür warte, heißt es noch lange nicht, daß der Umgang genauso reibungslos verläuft, wenn er sie ganz allein mitnimmt in eine fremde Umgebung ohne vertraute Personen. Das ist meiner Meinung nach untragbar. Es geht einfach nicht mehr um das Wohl des Kindes, nur noch um das Recht des Vaters. Wenn er keinen Umgang möchte, muß er nicht. Umgekehrt wird aber Zwang ausgeübt. Wenns hart auf hart kommt, wer hat dann wohl mehr zu verlieren? Wenn der Vater sich nicht an Regelungen hält, wird er zurechtgewiesen vom Gericht oder Jugendamt. Wenn die Mutter sich nicht an die Regeln hält, bekommt sie die Pistole auf die Brust gesetzt. Es ist ja alles freiwillig, sofern man sich an deren Spielregeln hält. Wenn man seine eigene Meinung vertritt, ist es aufmal nicht mehr so freiwillig. Und wie kann man eine Mutter besser zur Raison bringen, als ihr anzudrohen, ihr das Sorgerecht zu nehmen, wenn sie nicht schön brav mitspielt? Mir wurde von Anfang an gesagt, der betreute Umgang wäre teuer und würde nur genehmigt werden, wenn beide Elternteile ihn beantragen. Ich habe gar keinen Antrag gestellt, er wurde trotzdem "genehmigt". Und der Witz war, danach habe ich ein halbes Jahr (!) nichts gehört. Und auf einmal kam ein Anruf, daß der Umgang beginnen könne. Ich dachte, das soll wohl ein Witz sein. Mir wurde dann erklärt, daß das Jugendamt überlastet sei und wichtigere Dinge vorziehen müsse. Da bekommt man nicht einmal eine Mitteilung, daß es sich noch ein halbes Jahr hinziehen kann. Da denkt man schon, die Sache sei mal wieder gelaufen, dann kommt aufmal doch was. Und dann wird groß davon geredet, daß eine Bindung zum Vater aufgebaut werden soll. Mal abgesehen davon, daß ich dagegen bin, aber wie bitte soll das gehn bei einem monatlichen Umgang von maximal 2 Stunden? Ja, und wie gesagt, was ist dann nach diesem halben Jahr? Schickt man uns dann auch in Therapie, damit wir wieder reden? Mit diesem ganzen Zwang und Druck schüren die den Hass zwischen den Parteien mehr und mehr.

Da werden wir nie durchblicken
Was mich ja am meisten interessiert ab wann haben Kinder eigentlich ein Mitspracherecht?Man darf meiner Meinung nach noch nicht ma ein Kind dazu zwingen mit einer fremden Person mit zu gehen da Kinder schon sehr früh selbst entscheiden was sie wollen.Mein Kleiner wehrt sich jetzt mit fast 3 Jahren schon mit dem Vater mit zu gehen obwohl er ihn kennt und das Jugendamt sagt ich muss ihn trotzdem mitgeben so ein kleines Kind kann das noch nicht entscheiden.Und von monatlich 2 Std auf komplette Tage ist erst recht ne Sauerei und dann soll man denken die auf den Ämtern wären selbst Eltern der ein oder andere.Kann ich mir nicht vorstellen sonst könnten sie sich in unsere Lage versetzen.Ja und dann noch mit der Sache Anträge schleifen zu lassen das geht auch nicht!Es gibt beim Jugendamt keine wichtigen und unwichtigen Anträge!Ich wollte meinem Ex auch nicht mehr vor die Augen treten ne zeitlang ging es auch da die Eltern von meinem Ex den Kleinen abgeholt haben was dann vom Gericht verboten wurde er solle sein Kind persönlich abholen und ich soll schauen das ich immer jemanden bei mir habe!Klasse wen denn?Meinen neuen Partner?Der muss auch mal wochenends arbeiten das kann er sich nicht aussuchen oder ist wochenlang auf Montage!Ich frage mich oft was in den Köpfen dieser Leute vorgeht?

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11. Februar 2009 um 22:17
In Antwort auf ildiko_12699838

Da werden wir nie durchblicken
Was mich ja am meisten interessiert ab wann haben Kinder eigentlich ein Mitspracherecht?Man darf meiner Meinung nach noch nicht ma ein Kind dazu zwingen mit einer fremden Person mit zu gehen da Kinder schon sehr früh selbst entscheiden was sie wollen.Mein Kleiner wehrt sich jetzt mit fast 3 Jahren schon mit dem Vater mit zu gehen obwohl er ihn kennt und das Jugendamt sagt ich muss ihn trotzdem mitgeben so ein kleines Kind kann das noch nicht entscheiden.Und von monatlich 2 Std auf komplette Tage ist erst recht ne Sauerei und dann soll man denken die auf den Ämtern wären selbst Eltern der ein oder andere.Kann ich mir nicht vorstellen sonst könnten sie sich in unsere Lage versetzen.Ja und dann noch mit der Sache Anträge schleifen zu lassen das geht auch nicht!Es gibt beim Jugendamt keine wichtigen und unwichtigen Anträge!Ich wollte meinem Ex auch nicht mehr vor die Augen treten ne zeitlang ging es auch da die Eltern von meinem Ex den Kleinen abgeholt haben was dann vom Gericht verboten wurde er solle sein Kind persönlich abholen und ich soll schauen das ich immer jemanden bei mir habe!Klasse wen denn?Meinen neuen Partner?Der muss auch mal wochenends arbeiten das kann er sich nicht aussuchen oder ist wochenlang auf Montage!Ich frage mich oft was in den Köpfen dieser Leute vorgeht?

Einfach nur schlimm...
Mitspracherecht...soweit ich weiß dürfen die Kids offiziell ab dem 12. Lebensjahr eigene Entscheidungen treffen, ist aber wohl individuell verschieden. Es kommt wohl auch darauf an, worum es geht. Schon komisch...bei einer Namensänderung zum Beispiel dürfen Kinder ab dem 6. Lebensjahr selbst entscheiden und selbst unterschreiben. Beim Umgang dürfen sie keine eigenen Entscheidungen treffen, da meist grundsätzlich unterstellt wird, die Kindesmutter sei ihrer Loyalitätspflicht nicht nachgekommen und hätte das Kind massiv beeinflußt. Also, eine Freundin von mir hat sich von ihrem Ex-Mann getrennt, als die gemeinsame Tochter 3 Jahre alt war. Es gab immer Umgangskontakte, mehr schlecht als recht. Die Streitigkeiten zogen sich viele Jahre hin. Heute ist das Mädchen 12 und möchte nicht mehr zum Vater. Dieser hat sich dann an das Jugendamt gewendet, um sie zum Umgang mit ihm zu zwingen. Es wurde zunächst gesagt, sie müsse die Kontakte beibehalten. Aber letztlich hat sie dann doch selber entscheiden dürfen. Und nun hat das Ganze ein Ende- nach 9 Jahren Stress und Unruhe! Das ist so ein Fall, den ich immer vor Augen habe, wenn ich an meine eigene Situation denke. Meine Tochter ist 2! Muß ich nun auch 10 Jahre ausharren, bis sie sich entscheiden darf? Müssen wir jetzt 10 Jahre lang kämpfen und leiden? Wenn ich beim Jugendamt sitze, dann ziehen sich die 2 Stunden schon wie Kaugummi. Man guckt auf die Uhr, und der Zeiger scheint auf der Stelle stehen zu bleiben. Man zählt die Sekunden und wartet und wartet... Wie langsam vergehen dann 10 JAHRE? Und ich finde es einfach unglaublich, grausam, absolut skandalös, daß man ein Kind ZWINGEN darf, mit jemandem mit zu gehen, mit dem es nicht mitgehen möchte! Welche Mutter läßt ihr weinendes Kind, das seine Ärmchen Hilfe suchend nach ihr streckt, einfach gehen, ohne mit der Wimper zu zucken?!? Und wenn die Mutter ihr Kind nicht mitgeben kann, weil sie es nicht erträgt, daß es schreit und weint, ist es da recht, der Mutter anzudrohen, das Kind mit Gewalt holen zu lassen? Wenn das Kind nicht will und man selbst auch nicht, wie kann man dann dazu gezwungen werden, trotzdem auf das Kind einzuwirken, daß es mitgeht? Das hat doch auch was mit Vertrauen zu tun. Man wird gezwungen, sein Kind zu belügen, ihm was vor zu spielen, es in Lug und Trug groß zu ziehen, in rosa Watte zu packen. Und wenn es groß genug ist, erfährt es dann, daß die beiden Menschen, zwischen denen es immer hin- un hergerissen wurde, sich eigentlich bis aufs Blut hassen. Und dann? Diesen Ausdruck "Wohl des Kindes" kann ich nicht mehr hören. Er klingt wie blanker Hohn, man kann darauf spucken, weil es vollkommen falsch definiert wird. Wer hat über das neue Kindschaftsrecht entschieden? Eine Gruppe von kinderlosen oder gar kinderhassenden Politikern? Für das Jugendamt sind wir alle Nummern. Selten macht sich mal einer die Mühe, sich in einen Fall rein zu versetzen und näher auf Details zu schauen. Ich möchte gar nicht immer die Sachbearbeiter angreifen. Die Ämter sind einfach überlastet, es wird zur Massenabfertigung. Und wenns nicht gerad um Mord und Totschlag geht, dann kommt man erstmal ans Ende der Schlange oder wird mal eben so nebenbei abgefertigt. Da tagtäglich über die vielen Leben kleiner Kinderseelen entschieden wird, stumpfen die Mitarbeiter der Jugendämter irgendwann ab. Sie haben es auch nicht leicht. Sie haben mit wildfremden Menschen zu tun, in die sie nicht reinschauen können. Manche spielen ihnen was vor, andere nicht. Den Unterschied festzustellen, ist nicht immer leicht. Und wenn sie Entscheidungen treffen, sind diese nicht immer richtig. Bei mir wird auch immer erwartet, daß ich jemanden habe, der mich zum Jugendamt fährt. Und wenn ich meine beiden Großen dabei habe, das wird nicht gern gesehen. Wo soll ich die denn dann noch immer lassen? Die werden während der Kontakte in einen Nebenraum verfrachtet, wo sie sich nicht mucken dürfen. Und der Kleinen wird erzählt, sie wären weggegangen, damit sie nicht zu ihnen hin läuft. Die Umgangsbegleiter sind zur Neutralität verpflichtet. Ich frage mich, wie neutral die "nette Dame" wohl ist, wenn ich vor der Tür sitze und sie mit dem Kerl tuscheln höre oder wenn ich nach dem Umgang fahre und sie dann noch mit ihm vor der Tür stehen sehe, wie sie beide angeregt quatschend eine Zigarette zusammen rauchen.

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11. Februar 2009 um 23:00

Hallo florina91!
Ich habe irgendwo auch erwähnt, daß mein Lebensgefährte ebenfalls 2 Kinder hat, zu denen er nach der Standardregelung alle 2 Wochen am Wochenende und die halben Ferien Kontakt hat. Ich bin der Meinung, daß beide Elternteile Kontakt zum Kind haben sollten, wenn es ihnen möglich ist, zumindest auf einer sachlichen, dem Kind gegenüber vertretbaren Ebene, zu kommunizieren und miteinander umzugehen, ohne dem Kind zu schaden. Wenn dies der Fall ist, sollte dem wohl nichts entgegen sprechen. Eltern müssen sich nicht mögen, aber sie sollten eine gemeinsame Basis haben. Da es aber in den leider allermeisten Fällen so ist, daß Eltern so zerstritten sind, die Fronten so verhärtet und er Hass so tiefsitzend, daß das oder die Kinder unter solch einer Situation einer ewigen Zerreißprobe ausgesetzt wäre und mehr leiden würde, als wenn es nur mit einem Elternteil aufwachsen würde, spreche ich mich grundsätzlich in solchen Fällen gegen ein Umgangsrecht aus. Und da ist es gleich, ob das Kind nun bei Mutter oder Vater lebt. Da, wo es seinen Lebensmittelpunkt hat, da sollte es auch in Ruhe aufwachsen dürfen. Mein Lebensgefährte hat die Einstellung, daß er Vater sein möchte und immer da ist für seine Kinder, aber daß er, wenn seine Ex-Frau ihm weiter Steine in den Weg gelegt hätte, nicht auf Kosten der Kinder auf sein Recht bestanden hätte, nur um sie einem ewigen Tauziehen auszusetzen. Ich kenne auch eine Mutter, die den Kontakt zu ihrem Sohn aufgegeben hat, um ihn aus dem Zwiespalt zu nehmen und ihm zu ermöglichen, in einer ruhigen Atmosphäre beim Vater aufzuwachsen. Mütterlich oder väterlich wäre in der Tat auch mal, das Kind frei zu geben und nicht auf sein Recht zu pochen. Aber den meisten geht es nur darum, ihr Recht durch zu setzen um jeden Preis. Natürlich möchte jedes liebende Elternteil Kontakt zu seinem Kind. Aber wenn das Kind unter verhassten Eltern leidet, dann ist es besser, wenn einer (der, bei dem das Kind nunmal nicht lebt) sich zurück zieht. So sehe ich das. Man könnte in so einem Fall dem betreuenden Elternteil die Pflicht auferlegen, dem nicht betreuenden Elternteil in regelmäßigen Abständen über den Entwicklungsstand des Kindes zuzüglich diverser Fotos zu unterrichten, damit er dennoch am Leben des Kindes teilhaben kann, wenn auch nicht leibhaftig. Und ab einem gewissen Alter kann das Kind selbst entscheiden, ob es zum anderen Elternteil Kontakt aufnehmen möchte oder nicht. So könnte das Kind entspannt aufwachsen und sich dann entscheiden. Das sehe ich als besser an, als wenn das Kind in Hass und Feindschaft aufwächst und sich dann entscheiden muß, zu welcher Seite es sich wendet. Das ist weitaus schwieriger. Es ist nicht immer rechtens, was Mütter manchmal abziehen. In vielen Fällen können einem auch die Väter leid tun. Aber ich denke, ein Vater, der sein Kind liebt, möchte, daß es in Frieden aufwachsen kann und das Kind nicht als Spielball nutzen, um mit der Mutter Ping-Pong zu spielen. Und es ist nunmal einfach so, daß die Frau die Kinder zur Welt bringt. Nicht jede Mutter ist eine gute Mutter, sicher gibt es immer Ausnahmen. Aber eine Mutter ist in der Regel einfach die Person, bei der das Kind besser aufgehoben ist.

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12. Februar 2009 um 9:28
In Antwort auf katee_12046626

Einfach nur schlimm...
Mitspracherecht...soweit ich weiß dürfen die Kids offiziell ab dem 12. Lebensjahr eigene Entscheidungen treffen, ist aber wohl individuell verschieden. Es kommt wohl auch darauf an, worum es geht. Schon komisch...bei einer Namensänderung zum Beispiel dürfen Kinder ab dem 6. Lebensjahr selbst entscheiden und selbst unterschreiben. Beim Umgang dürfen sie keine eigenen Entscheidungen treffen, da meist grundsätzlich unterstellt wird, die Kindesmutter sei ihrer Loyalitätspflicht nicht nachgekommen und hätte das Kind massiv beeinflußt. Also, eine Freundin von mir hat sich von ihrem Ex-Mann getrennt, als die gemeinsame Tochter 3 Jahre alt war. Es gab immer Umgangskontakte, mehr schlecht als recht. Die Streitigkeiten zogen sich viele Jahre hin. Heute ist das Mädchen 12 und möchte nicht mehr zum Vater. Dieser hat sich dann an das Jugendamt gewendet, um sie zum Umgang mit ihm zu zwingen. Es wurde zunächst gesagt, sie müsse die Kontakte beibehalten. Aber letztlich hat sie dann doch selber entscheiden dürfen. Und nun hat das Ganze ein Ende- nach 9 Jahren Stress und Unruhe! Das ist so ein Fall, den ich immer vor Augen habe, wenn ich an meine eigene Situation denke. Meine Tochter ist 2! Muß ich nun auch 10 Jahre ausharren, bis sie sich entscheiden darf? Müssen wir jetzt 10 Jahre lang kämpfen und leiden? Wenn ich beim Jugendamt sitze, dann ziehen sich die 2 Stunden schon wie Kaugummi. Man guckt auf die Uhr, und der Zeiger scheint auf der Stelle stehen zu bleiben. Man zählt die Sekunden und wartet und wartet... Wie langsam vergehen dann 10 JAHRE? Und ich finde es einfach unglaublich, grausam, absolut skandalös, daß man ein Kind ZWINGEN darf, mit jemandem mit zu gehen, mit dem es nicht mitgehen möchte! Welche Mutter läßt ihr weinendes Kind, das seine Ärmchen Hilfe suchend nach ihr streckt, einfach gehen, ohne mit der Wimper zu zucken?!? Und wenn die Mutter ihr Kind nicht mitgeben kann, weil sie es nicht erträgt, daß es schreit und weint, ist es da recht, der Mutter anzudrohen, das Kind mit Gewalt holen zu lassen? Wenn das Kind nicht will und man selbst auch nicht, wie kann man dann dazu gezwungen werden, trotzdem auf das Kind einzuwirken, daß es mitgeht? Das hat doch auch was mit Vertrauen zu tun. Man wird gezwungen, sein Kind zu belügen, ihm was vor zu spielen, es in Lug und Trug groß zu ziehen, in rosa Watte zu packen. Und wenn es groß genug ist, erfährt es dann, daß die beiden Menschen, zwischen denen es immer hin- un hergerissen wurde, sich eigentlich bis aufs Blut hassen. Und dann? Diesen Ausdruck "Wohl des Kindes" kann ich nicht mehr hören. Er klingt wie blanker Hohn, man kann darauf spucken, weil es vollkommen falsch definiert wird. Wer hat über das neue Kindschaftsrecht entschieden? Eine Gruppe von kinderlosen oder gar kinderhassenden Politikern? Für das Jugendamt sind wir alle Nummern. Selten macht sich mal einer die Mühe, sich in einen Fall rein zu versetzen und näher auf Details zu schauen. Ich möchte gar nicht immer die Sachbearbeiter angreifen. Die Ämter sind einfach überlastet, es wird zur Massenabfertigung. Und wenns nicht gerad um Mord und Totschlag geht, dann kommt man erstmal ans Ende der Schlange oder wird mal eben so nebenbei abgefertigt. Da tagtäglich über die vielen Leben kleiner Kinderseelen entschieden wird, stumpfen die Mitarbeiter der Jugendämter irgendwann ab. Sie haben es auch nicht leicht. Sie haben mit wildfremden Menschen zu tun, in die sie nicht reinschauen können. Manche spielen ihnen was vor, andere nicht. Den Unterschied festzustellen, ist nicht immer leicht. Und wenn sie Entscheidungen treffen, sind diese nicht immer richtig. Bei mir wird auch immer erwartet, daß ich jemanden habe, der mich zum Jugendamt fährt. Und wenn ich meine beiden Großen dabei habe, das wird nicht gern gesehen. Wo soll ich die denn dann noch immer lassen? Die werden während der Kontakte in einen Nebenraum verfrachtet, wo sie sich nicht mucken dürfen. Und der Kleinen wird erzählt, sie wären weggegangen, damit sie nicht zu ihnen hin läuft. Die Umgangsbegleiter sind zur Neutralität verpflichtet. Ich frage mich, wie neutral die "nette Dame" wohl ist, wenn ich vor der Tür sitze und sie mit dem Kerl tuscheln höre oder wenn ich nach dem Umgang fahre und sie dann noch mit ihm vor der Tür stehen sehe, wie sie beide angeregt quatschend eine Zigarette zusammen rauchen.

Mir fehlen echt die Worte!
Es kann doch nicht sein das unsere Kinder die ab dem 2.Lebensjahr eigentlich schon wissen was sie wollen zu etwas gezwungen werden.Immer wieder heißt es man soll Kinder zu nichts zwingen in der Erziehung oder beim Lernen aber das Jugendamt darf das!Das ist nicht richtig!Wobei unsere Kinder ja auch merken das es uns Müttern dabei nicht gut geht da wir unseren Expartnern alles zu trauen und ihnen gar nicht VERTRAUEN was für mich ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Sache ist!Zu einem ordentlichen Umgang gehört nun mal Vertrauen und wenn das nicht da ist fühlen sich Mutter und Kind, egal welchem Alter, nicht wohl dabei!Ich könnte es auch nicht wenn mein Kind schreit wie am Spieß und streckt die Arme nach mir, ihn einfach mitgeben das ist das Schlimmste was es gibt!Mein Sohn muckt gar nicht wenn er abgeholt wird und sitzt dann im Kindersitz er schaut dann ganz traurig als würde er schon wissen er muss mit!Es wäre echt mal schön wenn man sich mal mehr um das richtige Wohl der Kinder kümmern würde!!!!!!

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12. Februar 2009 um 14:31
In Antwort auf ildiko_12699838

Mir fehlen echt die Worte!
Es kann doch nicht sein das unsere Kinder die ab dem 2.Lebensjahr eigentlich schon wissen was sie wollen zu etwas gezwungen werden.Immer wieder heißt es man soll Kinder zu nichts zwingen in der Erziehung oder beim Lernen aber das Jugendamt darf das!Das ist nicht richtig!Wobei unsere Kinder ja auch merken das es uns Müttern dabei nicht gut geht da wir unseren Expartnern alles zu trauen und ihnen gar nicht VERTRAUEN was für mich ein sehr wichtiger Bestandteil bei der Sache ist!Zu einem ordentlichen Umgang gehört nun mal Vertrauen und wenn das nicht da ist fühlen sich Mutter und Kind, egal welchem Alter, nicht wohl dabei!Ich könnte es auch nicht wenn mein Kind schreit wie am Spieß und streckt die Arme nach mir, ihn einfach mitgeben das ist das Schlimmste was es gibt!Mein Sohn muckt gar nicht wenn er abgeholt wird und sitzt dann im Kindersitz er schaut dann ganz traurig als würde er schon wissen er muss mit!Es wäre echt mal schön wenn man sich mal mehr um das richtige Wohl der Kinder kümmern würde!!!!!!

Leider ist das so...
Ich weiß auch nicht, ws in den Kindern vorgeht, wenn sie einem so großen Zwiespalt aufwachsen müssen. Wir Mütter werden in unsichtbare Fesseln gelegt und mit Gesetzestexten geknebelt, so daß wir einfach nicht die Möglichkeit haben, unseren Kindern zu helfen. Es fehlen einem einfach die Worte. Diese ganze Sache belastet ungemein. Man schweift immer wieder mit den Gedanken ab, kann nachts nicht mehr schlafen. Und dennoch muß man tagsüber 100 % geben, um für die Kinder da zu sein. Aber sie spüren, daß etwas nicht in Ordnung ist. Wie soll man Kindern erklären, daß das Gesetz etwas Gutes ist, wenn es einem Dinge aufzwingt und einen so unter Druck setzt? Wenn die Großen fragen "Mama, warum läßt Du das zu?" Was soll ich antworten? Weil uns die Kleine sonst weggenommen wird? Wie sollten sie das verstehen?

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12. Februar 2009 um 17:26
In Antwort auf katee_12046626

Leider ist das so...
Ich weiß auch nicht, ws in den Kindern vorgeht, wenn sie einem so großen Zwiespalt aufwachsen müssen. Wir Mütter werden in unsichtbare Fesseln gelegt und mit Gesetzestexten geknebelt, so daß wir einfach nicht die Möglichkeit haben, unseren Kindern zu helfen. Es fehlen einem einfach die Worte. Diese ganze Sache belastet ungemein. Man schweift immer wieder mit den Gedanken ab, kann nachts nicht mehr schlafen. Und dennoch muß man tagsüber 100 % geben, um für die Kinder da zu sein. Aber sie spüren, daß etwas nicht in Ordnung ist. Wie soll man Kindern erklären, daß das Gesetz etwas Gutes ist, wenn es einem Dinge aufzwingt und einen so unter Druck setzt? Wenn die Großen fragen "Mama, warum läßt Du das zu?" Was soll ich antworten? Weil uns die Kleine sonst weggenommen wird? Wie sollten sie das verstehen?

Ja,.........
Ja es ist sehr hart...... Man versucht stark zu sein aber Kinder merken das.Und dann die ganzen Fragen auch noch so ein Thema man macht sich jetzt schon die Gedanken wie beantworte ich das meinem Kind wenn es in dem Alter ist wo die ganzen Fragen anfangen nur so heraus zu sprudeln.Man hat Angst selbst sogar vom eigenen Kind Vorwürfe gemacht zu bekommen.Warum hast du nicht genug gekämpft?Warum hast du mich so im Stich gelassen?Und das mit den Gesetzen tja auch eine sehr schwere Frage.........

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12. Februar 2009 um 21:01

Hallo anna23091
Klar geht es nicht einfach zu sagen ich hasse den Typ also darf er mein Kind nicht mehr sehen.Hier geht es auch nicht darum.In meinem Fall zum Beispiel ist es so der Vater hat sich seit der Schwangerschaft nicht einmal für seinen Sohn interessiert hat sich getrennt wann er Lust hatte und andere Sachen wie er Lust hatte!Es war alles ganz allein meine Aufgabe!Er ist noch nicht mal arbeiten gegangen!Ich habe 3 Jahre versucht die Beziehung aufrecht zu erhalten und es hat nichts gebracht!Wobei er ein gutes Beispiel vor Augen hatte: Sein bester Kumpel hat eine Tochter aus frührer Beziehung er durfte sie nur sehen wenn es der Ex recht war und hat alles für die Tochter getan hatte alles für sie daheim ein komplett eingerichtetes Zimmer, Medikamente die man immer da haben sollte und und und er wollte Vater sein wie man es sein sollte.Seit dieser Kumpel verheiratet ist und ein Kind mit dieser Frau hat darf er die Kleine gar nicht mehr sehen!Das ist ein Fall der mir Leid tut!Ich habe das meinem Ex auch immer versucht vor Augen zu halten aber er wollte es nicht sehen und ist immer weiter seinen Weg gegangen ohne uns!Nach der Trennung wenn er seinen Sohn hatte kümmerten sich nur seine Eltern um den Klein und wir haben nur noch gestritten.Dann wollte er sein Sorgerecht abgeben hat sich lange nicht gemeldet da war es auch besser mit der Schlaferei von dem Klein und er war lernfähiger.Nach nem Monat wo die Sache schon am Laufen war meldetet der Vater sich wieder und wollte sein Sorgerecht doch behalten und brachte noch ein Verfahren fürs Umgangsrecht ins Rollen weil er Druck von seinen Eltern bekam (Wenn du dein Sorgerecht abgibst fliegst du raus und wir wollen nichts mehr von dir wissen)!Seit dem haben seine Eltern den Klein auch immer abgeholt damit die Ruhe blieb das war auch gut so,dies wurde aber im Dezember vor Gericht untersagt und er durfte sein Sorgerecht behalten nur beim Umgangsrecht fiel die Übernachtung weg!Jetzt frage ich dich was du dazu sagst?Findest du es richtig mit dem Umgang zwischen Vater und Kind wenn der Vater sich nie für das Kind interessiert hat?Wenn ein Vater sagt ich gebe mein Sorgerecht ab ich habe kein Kind mehr ich hasse dich und dein Kind?Darf das sein?Und was den Unterhalt betrifft würde der Vater nicht gezwungen sein durch seine Eltern sich um seinen Sohn zu kümmern und hätte sein Sorgerecht abgegeben würde ich auch keinen Unterhalt verlangen!Ich verlange es aber so da der Vater zu faul ist sich alles zu besorgen was sein Sohn braucht und ich es alles immer mitgeben muss!

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12. Februar 2009 um 23:11

Hallo anna23091!
Ja, es ist einfach so, daß kein Fall dem anderen ähnelt. Es gibt mit Sicherheit viel Ungerechtigkeit, auch den Vätern gegenüber. Sicher geht es auch viel um Rechthaberei und Machtkampf auf Kosten der Kinder. Das finde ich schlimm. Ich persönlich bin schon der Meinung, daß Mutter und Vater nicht automatisch "gleich" sind. Ich gehe einfach von dem "Durchschnitt" aus, nicht von irgendwelchen Sonderfällen. Es mag auch sein, daß man durch seine eigene Situation schnell Dinge verkennt und viel auf andere schließt. Aber man geht ja meistens von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus. Wenn man einen Ex-Partner hat, der einen terrorisiert, dann plädiert man nicht für die Rechte der Väter. Es ist auch richtig, daß Eltern immer versuchen sollten, eine gemeinsame Basis zu finden. Es sollte immer im Sinne des Kindes gehandelt werden. Aber das ist nicht immer möglich, wenn nicht beide das wollen. Wenn einer bereit ist zu kooperieren, der andere aber immer gegensteuert, dann hat das wenig Wert. Und in einigen Fällen sind die Fronten so verhärtet und der Hass so vertieft, daß auch eine Mediation keine Abhilfe mehr schaffen kann. Und im Kurztext hab ich einfach ausdrücken wollen, daß ich der Meinung bin, daß ein Kind besser bei einem Elternteil aufwächst in Ruhe und Frieden, als groß zu werden in einem Zwiespalt aus Hass und Feindschaft. Was ist, wenn die Mutter immer gesetzestreu agiert und sich an ihre Loyalitätspflicht und die Wohlverhaltensklausel hält, der Vater aber immer ihre Erziehung untergräbt und seine Rechte nutzt, um die Mutter zu terrorisieren? Was soll die Mutter dann tun, damit Ruhe einkehrt, das Kind an den Vater übergeben? Mit Zwang geht gar nichts. Wer keine gemeinsame Ebene will, dem kann man sie nicht aufzwingen. Wenn Jugendämter vermitteln wollen, spielen die Eltern oder ein Elternteil den Sachbearbeitern was vor, und nach dieser theaterreifen Vorstellung grinsen sie dem Ex-Partner/ Ex-Partnerin hämisch ins Gesicht, sobald dieser/ diese wieder alleine ausgeliefert sind. Klingt ja toll, was Du schreibst, ist nur leider nicht immer umsetzbar...

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12. Februar 2009 um 23:15
In Antwort auf ildiko_12699838

Ja,.........
Ja es ist sehr hart...... Man versucht stark zu sein aber Kinder merken das.Und dann die ganzen Fragen auch noch so ein Thema man macht sich jetzt schon die Gedanken wie beantworte ich das meinem Kind wenn es in dem Alter ist wo die ganzen Fragen anfangen nur so heraus zu sprudeln.Man hat Angst selbst sogar vom eigenen Kind Vorwürfe gemacht zu bekommen.Warum hast du nicht genug gekämpft?Warum hast du mich so im Stich gelassen?Und das mit den Gesetzen tja auch eine sehr schwere Frage.........

"Lug und Trug"
Tja, und das ist es ja, was sagt man seinen Kindern? Da gibt es ja die Loyalitätspflicht und die Wohlverhaltensklausel. Und die zwingen einen gewissermaßen, seine Kinder zu belügen. Man darf nichts Negatives über den Ex-Partner äußern, soll sogar noch das Kind dahingehend beeinflussen, daß es zu dem verhassten Ex eine Bindung aufbaut. Und wenn es nichts Positives zu erzählen gibt? Was sagt man dann? Wenn man das Kindeswohl nicht gesichert sieht, wie soll man dem Kind Vertrauen vermitteln? Man muß genau überlegen, was man sagt. Für ein falsches Wort kann man sich eine Menge Ärger einhandeln.

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13. Februar 2009 um 21:10
In Antwort auf katee_12046626

"Lug und Trug"
Tja, und das ist es ja, was sagt man seinen Kindern? Da gibt es ja die Loyalitätspflicht und die Wohlverhaltensklausel. Und die zwingen einen gewissermaßen, seine Kinder zu belügen. Man darf nichts Negatives über den Ex-Partner äußern, soll sogar noch das Kind dahingehend beeinflussen, daß es zu dem verhassten Ex eine Bindung aufbaut. Und wenn es nichts Positives zu erzählen gibt? Was sagt man dann? Wenn man das Kindeswohl nicht gesichert sieht, wie soll man dem Kind Vertrauen vermitteln? Man muß genau überlegen, was man sagt. Für ein falsches Wort kann man sich eine Menge Ärger einhandeln.

Echt traurig
Man muss sein Kind komplett belügen egal wie verhasst man ist oder was in der Beziehung gelaufen ist ich habe Angst vor meinem Ex und muss es jedes mal überspielen!Wie ist es denn wenn die Kinder bemerken das Mama nur gelogen hat wobei die Kinder beigebracht bekommen nicht zu lügen?Das Kind verliert das Vertrauen zu seiner Mama und man kann es vielleicht nie wieder gut machen und das finde ich Sch.........!!!!!

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14. Februar 2009 um 0:07
In Antwort auf ildiko_12699838

Echt traurig
Man muss sein Kind komplett belügen egal wie verhasst man ist oder was in der Beziehung gelaufen ist ich habe Angst vor meinem Ex und muss es jedes mal überspielen!Wie ist es denn wenn die Kinder bemerken das Mama nur gelogen hat wobei die Kinder beigebracht bekommen nicht zu lügen?Das Kind verliert das Vertrauen zu seiner Mama und man kann es vielleicht nie wieder gut machen und das finde ich Sch.........!!!!!

Nicht mit mir!
Ich werde mich nicht in die Knie zwingen lassen! Es wird ein langer Kampf werden, aber die Zeit arbeitet für uns! Ich lasse nicht zu, daß meine Kinder zu seelischen Krüppeln gemacht werden...

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14. Februar 2009 um 13:49

Als ich noch keine Kinder hatte
hatte ich ebenfalls den Eindruck, überall lauern nur böswillige Mütter, die kategorisch "den armen Vätern" die Kinder vorenthalten. Mittlerweile, nach zwei Kindern, sehe ich das etwas anders.
Erstens schockt es mich, immer und immer wieder mitzuerleben, wie häufig sich Väter aus dem Staub machen und einfach - teilweise wirklich plötzlich - nicht mal mehr ansatzweise Interesse zeigen. Gegenüber den Freunden/Verandten wird dann gern mal behauptet die Mutter ist so furchtbar, ermöglicht keinen Kontakt etc. Natürlich mag niemand zugeben, dass man grad selbst einen dicken Fehler macht, da versteckt man sich lieber hinter der "bösen" Mutter.

Meine alleinerziehende Freundin (seit der SS) hat ihren Sohn dem Vater regelrecht hinterhergetragen, um im Interesse des Kindes zu handeln und damit man ihr nicht vorwerfen kann, sie würde ihm den Kontakt verweigern. Sie hat sich deshalb auf alle möglichen, teils haarsträubenden Forderungen seinerseits eingelassen. Schlimm!

Mit dem, was ich eigentlich dazu sagen wollte, hat es nur weitestgehend zu tun, ich möchte nur anmerken, dass ich dich absolut verstehen kann.

DENNOCH: Du musst bedenken, was du mit so einer Forderung auslösen könntest. Die wenigsten Beziehungen lösen sich friedlich, häufig, sehr häufig gibt es Streit. Übergibst du die Entscheidungsgewalt vollständig der Mutter, öffnest du Missbrauch Tür und Tor. Selbst nich überforderte Jugendämter wären nicht in der Lage, eine Lösung zu finden, die allen drei Parteien gerecht wird, jeder hat andere Ansicht zu diesem Thema; die Beteiligten sowieso.
Beides ist keine Glanzlösung, weder das so forcierte Umgangsrecht, noch die völlige Abschottung zum Vater. Es gibt immer wieder Gründe, die für die eine oder andere Lösung sprächen.

Dennoch finde ich es erschreckend, wie entrüstet man sich teilweise über Mütter äußert, die angeblich den Kontakt unterbinden und wie selbstverständlich manchmal das Nicht-kümmern-wollen des Vaters angenommen wird. Ich finde, zu Letzterem liest man wirklich selten etwas...

lg
Stefanie

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14. Februar 2009 um 17:07
In Antwort auf katee_12046626

Nicht mit mir!
Ich werde mich nicht in die Knie zwingen lassen! Es wird ein langer Kampf werden, aber die Zeit arbeitet für uns! Ich lasse nicht zu, daß meine Kinder zu seelischen Krüppeln gemacht werden...

Genau
Wir kämpfen für unsere Kinder und lassen nicht zu das jemand gegen uns geht egal wie lange es dauert ich lasse nicht zu das mein Kind sein Vertrauen zu mir verliert!!!!!!

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21. Februar 2009 um 2:31
In Antwort auf berlin_13021259

Melde mich jetzt doch noch zu Wort!!
Möchte hier nochmal die traurige Geschichte eines jungen Mannes erzählen, die sich grade in meinem Bekanntenkreis ereignet.

Habe ne Bekannte mit zweijähriger Tochter, deren Vater sie schon in der SS verlassen hat, er bezahlt nicht und hat keinen Kontakt. Um den geht es auch nicht!

Nun wollte sie schon immer zwei Kinder, hat die Hoffnung nach dem Traumprinzen aufgegeben mit 32 und nun mußte sich also schnell was tun, bevor die Kleine 3 wird und sie wieder arbeiten muß!
Die Suche nach einem Erzeuger ging los, sie lernte einen jungen Mann (25)
kennen, der sich über beide Ohren in sie vernallt hat. Nach einigen Wochen vorgespielter Liebe ihrerseits kam das Thema Kinder auf den Tisch.
Der junge Mann, total naiv und verliebt wollte ein Kind mit ihr.

Kurze Zeit später war sie schwanger und wie sollte es anders sein:
sie gab ihm den Laufpass!
Er freute sich trotzdem weiter auf sein Kind, kümmerte sich übrigens auch liebevoll um ihre Tochter.

Als das Kind geboren war suchte sie krampfhaft nach Gründen dass er nicht wöchentlich auf der Matte steht und ihr Leben stört...Er behandelt sein Kind anders als ihre Tochter, er ist nicht ganz sicher im Umgang mit der Kleinen....Ich finde das alles normal!! Ihre Worte: Ich will ihn rausekeln, damit er von sich aus nicht mehr kommt.
Klar, dann ist sie fein raus!
Sie will nicht dass ein Kind nen Vater hat, die andere nicht! Nach dem Motto wenn eine Pech hat darf die andere auch kein Glück haben. Dabei muß ich nochmal betonen, er kümmert sich auch toll um die große, nur ist ein eigenes Kind doch immer was anderes, ganz klar!!

Unterm Strich sieht es nun so aus:
Sie will sein Geld, zum Kindesunterhalt noch Unterhalt für sich UND er soll Anschaffungen wie Bettchen, Kleidung usw. auch bezahlen. Der junge Mann ist sehr gutmütig und macht brav mit! Er soll ausgleichen was der Vater ihrer ersten Tochter nicht bezahlt hat!
Hallo: ein Säugling der null Nahrung braucht bekommt 240.- und das soll nicht reichen für ein Jäckchen... Sie hat ja noch alles von ihrer Tochter!

Jetzt meine Frage an euch:
Ist das so korrekt? Soll die Mutter auch in diesem Fall entscheiden dürfen, ob ein herzensguter Mensch Kontakt zu seinem Kind haben darf? Davon abgesehen dass ja noch mehr liebe Menschen dran hängen, Großeltern, Tanten etc...
Ich denke solange ein Kind so klein ist dass es nicht selbst entscheiden kann ob es Umgang möchte, sollte der Vater dieses Recht haben. Später kann ja jeder selbst entscheiden.

Bin gespannt auf eure Meinungen!!
LG Nora

Umgang und Unterhalt
Habe selbst vor 6 Monaten ein Kind bekommen. Ich war mit dem Vater rund 3 Jahre zusammen und wünschte, er würde sich mehr kümmern. Tut er aber nicht, obwohl er immer auf Mr. Saubermann macht und so tut als ob. Er hat die Kleine ganze 3 mal gesehen, obwohl ich es ihm immer wieder anbiete, versucht, um den Unterhalt herumzukommen, obwohl er Gutverdiener ist und einen extrem hohen Lebensstil hat und erpresst mich damit, nur Umgang mit seiner Tochter zu haben, wenn ich seiner Familie nichts von ihrer Existenz sage, da er noch eine andere "offizielle" Beziehung mit einer Frau hat, die kaum jemand kennt. Das mache ich nicht mit. Die Motive sind nicht ehrlich.

Fazit: wenn sich ein Vater ehrlich für das Kind interessiert, sollte man ihn auch bis zu einem gewissen Grad lassen. Dem Kind kommt es zugute, falls der Mann wirklich ehrliche Motive hat (und es nicht als Spielball und Druckmittel benutzt wie meiner) und das Kind liebt.

Noch etwas: Unterhalt ist absolut gerechtfertigt. Wenn man bedenkt, was man als Frau alles leisten muss und kaufen muss und auch ein Baby ist teuer. Das kann man nur verstehen, wenn man eigene Kinder hat. Frauen sollten nicht in den Dreck gezogen werden, wenn sie ihr volles Recht geltend machen und Unterhalt verlangen - das hat alles seinen Sinn und ist nur gerecht. Besonders, wenn die Männer sich quasi verdrücken und der Frau alles überlassen. Es ist schon schwer genug. Deshalb finde ich die Äusserung über die Freundin etwas abwertend. Sie hat alles Recht der Welt, das zu verlangen und noch mehr.

Die Männer sind nicht die armen Leidtragenden. Sie müssen genauso Verantwortung für ihr Handeln zeigen.

Aber: wenn der Mann schon so hilfsbereit ist und sich kümmert, soll man ihn auch lassen. Zumindest im legalen Rahmen. Das ist nur gerecht dem Mann gegenüber.

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21. Februar 2009 um 12:00
In Antwort auf artena_11885351

Umgang und Unterhalt
Habe selbst vor 6 Monaten ein Kind bekommen. Ich war mit dem Vater rund 3 Jahre zusammen und wünschte, er würde sich mehr kümmern. Tut er aber nicht, obwohl er immer auf Mr. Saubermann macht und so tut als ob. Er hat die Kleine ganze 3 mal gesehen, obwohl ich es ihm immer wieder anbiete, versucht, um den Unterhalt herumzukommen, obwohl er Gutverdiener ist und einen extrem hohen Lebensstil hat und erpresst mich damit, nur Umgang mit seiner Tochter zu haben, wenn ich seiner Familie nichts von ihrer Existenz sage, da er noch eine andere "offizielle" Beziehung mit einer Frau hat, die kaum jemand kennt. Das mache ich nicht mit. Die Motive sind nicht ehrlich.

Fazit: wenn sich ein Vater ehrlich für das Kind interessiert, sollte man ihn auch bis zu einem gewissen Grad lassen. Dem Kind kommt es zugute, falls der Mann wirklich ehrliche Motive hat (und es nicht als Spielball und Druckmittel benutzt wie meiner) und das Kind liebt.

Noch etwas: Unterhalt ist absolut gerechtfertigt. Wenn man bedenkt, was man als Frau alles leisten muss und kaufen muss und auch ein Baby ist teuer. Das kann man nur verstehen, wenn man eigene Kinder hat. Frauen sollten nicht in den Dreck gezogen werden, wenn sie ihr volles Recht geltend machen und Unterhalt verlangen - das hat alles seinen Sinn und ist nur gerecht. Besonders, wenn die Männer sich quasi verdrücken und der Frau alles überlassen. Es ist schon schwer genug. Deshalb finde ich die Äusserung über die Freundin etwas abwertend. Sie hat alles Recht der Welt, das zu verlangen und noch mehr.

Die Männer sind nicht die armen Leidtragenden. Sie müssen genauso Verantwortung für ihr Handeln zeigen.

Aber: wenn der Mann schon so hilfsbereit ist und sich kümmert, soll man ihn auch lassen. Zumindest im legalen Rahmen. Das ist nur gerecht dem Mann gegenüber.

Hallo Nemesis!
Ich sehe es auch so dass man bei diesem ganzen Unterhaltsthema zwischen ehrlichen, liebendem Vater und einem Vater der nur so Tut um den Schein zu wahren, unterscheiden sollte. Die, die sich verdrücken will ich hier gar nicht erwähnen....

Wegen dem Unterhalt: klar ist es völlig ok. sein Recht einzufordern, es soll auch niemand auf Unterhalt verzichten.
Aber andererseits ist er, wie das Wort schon sagt, zum Lebensunterhalt gedacht und nicht um sich ein kleines Vermögen anzusparen, wie eben bei dieser Freundin.
Ich kenne sie seit genau 10 Jahren und kann sie sicher recht gut einschätzen. Sie war schon immer sehr sparsam und geizig, hat nach außen hin die Arme gespielt damit man sie gern mal einlädt etc! Nach einigen Jahren konnte sie sich einen fetten Traumurlaub leisten und alle machten große Augen!

Noch ein Beispiel zu diesem Fall:
Der arme Vater fragte was er denn zu Weihn. schenken könnte. Sie wünschte sich so ein spezielles Thermometer. Dummerweise erwähnte er dass es reduziert war und sie hat sich nachher tierisch aufgeregt dass er ihr die Differenz nicht in bar gegeben hat.... ich finde das völlig dreist!!!!! Ihr nicht?

Also wenn man doch offensichtlich alles fürs Kind hat und groß nichts anschaffen muß und das auch offen sagt, finde ich es nicht fair den Vater ans Existenzminimum zu bringen. Nicht wenn er sich so toll und fair verhält...
Ach, noch ein Bsp.: die Kleine ist an einem 19. geboren, dann ist man ja noch im KH und er hat halt völlig naiv zum nächsten 1. gezahlt.
Zwei Monate später fiel ihr dann ein dass sie ja noch einen halben Monat bekommt (einen halben!!!!!!!). Es wird kein Auge zugedrückt und sie lebt wie gesagt GUT bis sehr gut, keinerlei Knappheit oder so!!

Habe sie mal gefragt wie das mit dem Kinderfreibetrag ist, er kann doch viel mehr damit anfangen: Egal, sie hätte ja nichts davon... Als ihr dann aber einfiel dass sie mehr Anspruch hat wenn sein Netto steigt, hat sie sich ganz schnell drum gekümmert!

Ich will damit sagen, wenn ein Mann sich verdrückt und die Frau mit all dem Stress allein läßt ist das das eine, wenn er aber seine Hilfe abietet, sprich auch mal am Wochenende auf die Kinder aufzupassen, kann man doch nicht so hart sein, oder?
Es wäre ein toller Zug von ihr wenn sie ihn z.B. mit 100 E entlastet indem sie stundenweise in ihrem Beruf am Wochenende arbeitet (Kellnerin), während er die Betreuung übernimmt. Dann würde auch die Große lernen dass jeder was tun muß und Arbeit normal ist und nichts von nichts kommt....Also zwei Fliegen mit einer Klappe, aber Faulheit siegt!!

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21. Februar 2009 um 12:14
In Antwort auf katica_11948849

Wie ist es mir ergangen, ohne Vater aufgewachsen zu sein?
Prächtig!!!

Ganz ehrlich, mir hat es an nichts gefehlt. Vor allem nicht an Zuwendung und noch weniger an Liebe, und das, obwohl meine Mutter natürlich arbeiten gehen mußte. Ich hatte (nach der Scheidung meiner Eltern!) eine glückliche Kindheit.

Materiell konnten wir natürlich keine so großen Sprünge machen zu Hause, doch das fand ich überhaupt nicht schlimm. (Aber meine Mutter hat mir AUCH meine materiellen Herzenswünsche erfüllt, wenn es denn wirklich Herzenswünsche waren - "große" Geschenke gab es zu Weihnachten und zum Geburtstag, und darauf hat sie dann teilweise sogar gespart.)

Und, nein, meine Mutter hat mich ganz gewiß keiner Gehirnwäsche unterzogen. Ich war bei der Scheidung alt genug, um selbst mitzukriegen, "wo der Hase langläuft". Und ich habe es bis heute nicht vergessen, daß mich mein Vater (in Abwesenheit meiner Mutter) mit 5 Jahren vor die Wohnungstür gesetzt hat mit den Worten "geh raus aus meiner Wohnung". Ich habe mich nicht getraut zu klingeln um wieder reingelassen zu werden, und habe stundenlang bis meine Mutter von ihrem Termin heimkam, im Treppenhaus geweint... Ist 30 Jahre her, aber ich kann mich daran erinnern, als wär's gestern...

Nein, sowas möchte ich meinem Sohn ersparen!

LG!

Mir nicht gut!
Ohne Vater aufzuwachsen....
Ich rede aber hier nur von normalen Männern und nicht von den Psychos, die ihre Kinder verrückt machen!
Ich denke auf diese Frage gibt es keine Antwort, man kann Glück haben und das Kind leidet nicht oder wenig, es kann aber auch ganz anders sein...

Wie ich schon geschrieben habe, fehlt mir ein ganzer Herkunftszweig, da der Kontakt viel zu wenig war in der Kindheit.
Neulich gab es ein Familienfest, ich bin zwar eingeladen aber fühle mich als Aussenseiter. Alle sind so vertraut und ich bin die "Fremde". Cousins und Cousinen sind in ähnlichem Alter und es ist so schade. Ich bemühe mich aber es wird nie so sein wie es könnte und sollte.
Da meine Mutter keine Verwandtschaft hat, gibt es sonst nicht viel Familie, was sehr schade ist!
Ich habe große Verlustängste und auch sonst lief mein Leben eher kompliziert und ich vermute schon dass mir ein stabiler Rückhalt gefehlt hat.

Denn wie ich schon mal gesagt habe, nicht jede Mutter kann eine ganze Sippe ersetzen bzw. hat so viele nette Menschen um sich die das alles kompensieren können.

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21. Februar 2009 um 17:42
In Antwort auf berlin_13021259

Mir nicht gut!
Ohne Vater aufzuwachsen....
Ich rede aber hier nur von normalen Männern und nicht von den Psychos, die ihre Kinder verrückt machen!
Ich denke auf diese Frage gibt es keine Antwort, man kann Glück haben und das Kind leidet nicht oder wenig, es kann aber auch ganz anders sein...

Wie ich schon geschrieben habe, fehlt mir ein ganzer Herkunftszweig, da der Kontakt viel zu wenig war in der Kindheit.
Neulich gab es ein Familienfest, ich bin zwar eingeladen aber fühle mich als Aussenseiter. Alle sind so vertraut und ich bin die "Fremde". Cousins und Cousinen sind in ähnlichem Alter und es ist so schade. Ich bemühe mich aber es wird nie so sein wie es könnte und sollte.
Da meine Mutter keine Verwandtschaft hat, gibt es sonst nicht viel Familie, was sehr schade ist!
Ich habe große Verlustängste und auch sonst lief mein Leben eher kompliziert und ich vermute schon dass mir ein stabiler Rückhalt gefehlt hat.

Denn wie ich schon mal gesagt habe, nicht jede Mutter kann eine ganze Sippe ersetzen bzw. hat so viele nette Menschen um sich die das alles kompensieren können.

Hallo nora1451!
Das tut mir leid, daß Dir eine Familie so gefehlt hat in der Kindheit. Sicher sollte ein Kind kennenlernen, wie man wohlbehütet in einer Familie aufwächst. Wenn der Vater einer von den Psychos ist, wie Du es ausdrückst, dann ist es sicher besser, auf diese Seite zu verzichten. Man muß halt immer abwägen, was fürs Kind das Beste ist, was ihm mehr schaden könnte. Wenn ein Familienzweig fehlt, ist es für eine Mutter ohne Anhang sehr schwierig, dieses Defizit auszugleichen. Bei mir ist ein großer eingeschworener Familienclan gegeben. Das Glück haben nicht viele. Dann liegt es an der Mutter, wie es dem Kind eine unbeschwerte Kindheit beschert. Es muß nicht immer sein, daß Kinder ohne Familie später einmal gestört sind oder aber sonstige Probleme dadurch haben.

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16. März 2009 um 12:04

RESPEKT
Wie geil endlich mal eine Frau die das genauso sieht wie ich. Ich hasse dieses Jugendamt. Die wissen garnicht was abgeht und vorgefallen ist. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. LG

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18. März 2009 um 10:01

Hallo Vollblutmama
Tja bei mir geht der ganze Ärger leider auch immer weiter!Mein Sohn schläft mittlerweile 4 Tage vor dem Besuchswochende total unruhig schreit mitten in der Nacht nach mir und ist jämmerlich am weinen!Dieses Wochendende ist es leider wieder soweit das er zu seinem Vater muss!Vorletztes WE wo mein Sohn Heim kam durfte ich ihn noch nicht mal anfassen geschweige denn in seine Nähe kommen!Er hat mich total verängstigt angeschaut und hysterisch geweint, dass ging 3 Stunden so!Sogar mein Parnter durfte nicht an ihn ran!Ich musste meine Mutter anrufen die dann auch direkt kam sie durfte ihn dann letztendlich auf den Arm nehmen und konnte ihn beruhigen!
Ich war dann direkt am nächsten Tag auf dem Jugendamt da wurde die Überlegung ausgesprochen den Kleinen nur noch für einen Tag zum Vater zu geben (lachhaft) aber es blieb auch nur beim Ausgesprochenen da der Vater damit nicht einverstanden ist!Zu einem Kinderpsychologen kann ich mit ihm auch nicht gehen da er noch zu jung dafür ist!Ich muss jetzt eine Art Tagebuch führen!
Es hilft noch nicht mal das mein Sohn wenn er in Angebotsblättchen Bier sieht dass direkt mit seinem Vater verbindet was ja eigentlich beweist dass der Vater vor seinem Sohn Alkohol konsumiert und sogar mit Alkohol im Blut Auto fährt mit dem Kleinen drin!
Wie wurde mir so schön gesagt: Solange es keine Beweise gibt und niemand Außenstehender die Sachen bestätigt könne man nichts machen!!!!
Ich könnt echt kotzen!!!!!

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