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Gehfrei oder Lauflernhilfe...wie denkt Ihr darüber ???

Letzte Nachricht: 3. Dezember 2007 um 22:48
R
rubina_12878193
03.12.07 um 1:31

ich wollte mal nachfragen wie Ihr Mamis draüber denkt.
Mein erster Sohn ( vor 14 Jahren ) hat so ein Gehfrei gehabt und nie ein Unfall damit gehabt oder umgekippt oder ähnliches. Schäden vom drin sitzen hat er auch keine, da er mittlerweile 14 ist kann ich es auch sagen.

Jetzt ist meine Tochter 5 Monate alt und meine Mama wollte Ihr so ein Gehfrei als Geschenk zu Weihnachten kaufen, aber man liest ja so viel Negatives dass ich nicht weiss wie ich mich entscheiden soll, deshalb brauche ich Eure Meinungen dazu.

Wie gesagt ich hatte keine negativen Erfahrungen, mei Sohn fing auch mit 11 Monaten zu laufen so das Ihn das nicht unbedingt faul gemacht hat.

Bin gespannt auf Eure Meinungen oder Beispiele...

LG Sylvia + Soraya 5 Monate 6 Tage

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A
anat_12108701
03.12.07 um 1:53

Lauflernhilfe ja..
... gehfrei definiv nein!!!

klar trägt nicht jedes kind einen schaden davon, wenn man es in einen gehfrei setzt. aber einige schon!! habe grad diesen text bei google gefunden (ist lang, ich weiss, aber wers nicht lesen will, muss ja auch nicht..)

Keine gute Idee: Babywalker als Weihnachtsgeschenk

Bonn. Lauflernhilfen gefährden Kleinkinder mehr, als dass sie ihnen nützen. Die unter den Namen Gehfrei, Babywalker, Lauflernschule oder Lauflernhilfe im Handel erhältlichen Geräte können Unfälle verursachen, bei denen Kinder zum Teil schwere Kopfverletzungen erleiden. Darauf weisen die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJD) hin. Ihr Rat: Hände weg von Lauflernhilfen als Weihnachtsgeschenk!

Eltern und Großeltern, die glauben, sie tun ihrem Nachwuchs etwas Gutes, wenn sie ihnen derartige Geräte schenken, täuschen sich, betont Dr. Jörg Schriever vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, jedes Kind lernt laufen. Dazu benötigt es seine ganz persönliche, individuelle motorische Entwicklungszeit. Der Glaube, die Bewegungsentwicklung durch die fälschlicherweise so genannten Lauflernhilfen zu fördern oder zu beschleunigen, ist ein Irrtum. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Lauflernschulen Vorteile bieten. Im Gegenteil, der Gehfrei ist das gefährlichste Verwahrgerät im Säuglingsalter.

Untersuchungen der Stiftung Warentest zufolge wird etwa die Hälfte der Kleinkinder ab dem Alter von sechs Monaten die geräderten Plastikgestelle gesetzt, in denen sie sich halb sitzend strampelnd fortbewegen können und dabei kurzfristig Geschwindigkeiten von bis zu zehn km/h erreichen. Die netten gut ausgestatteten Geräte mit Spielbrett, Rassel und Figuren behindern eher die motorische altersentsprechende Entwicklung der Kleinen. Sie bieten ihnen Bewegungsmöglichkeiten, die zwar ihren Bewegungsradius erweitern, aber natürliche Bewegungsabläufe stark einschränken, weiß BAG Geschäftsführerin Martina Abel. Außerdem unterschätzen erwachsene Aufsichtspersonen mögliche Gefahrenquellen, die durch den erweiterten Spielraum der Kleinkinder entstehen.

6000 Unfälle pro Jahr

Nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte erleiden etwa 6000 Kinder pro Jahr einen Unfall, der auf das Konto der Babywalker geht. Kopfverletzungen - von Schürfwunden bis zu Schädelbrüchen - sind dabei die häufigste Verletzungsart. Oft stürzen die Kleinen mitsamt Lauflernhilfe über Türschwellen oder sogar Treppen hinunter. In anderen Fällen erleiden sie Verbrühungen, da sie durch die größere Reichweite im Babywalker Tassen oder Schüsseln mit heißer Flüssigkeit vom Tisch herunter reißen. Auch Fälle von Vergiftungen sind dokumentiert, bei denen Kinder über die Lauflernhilfe mit Medikamenten oder Zigaretten in Kontakt kamen.

Insgesamt, so die BAG, stellen die Lauflernhilfen für Kleinkinder eine der häufigsten Unfallursachen im elterlichen Heim dar. Jeder dieser Unfälle wäre vermeidbar, betont Abel. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen aus dem In- und Ausland kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Geräte nicht als sicher einzustufen sind. Zwar gibt es seit 2001 eine europäische Norm (DIN EN 1273), die der technischen Sicherheit der Geräte dient, doch reicht dies nach Ansicht der BAG nicht aus. Das Gefährdungspotenzial liegt jenseits technischer Funktionssicherheit. In Kanada hat der Gesetzgeber dies bereits erkannt. Dort ist der Verkauf von Lauflernhilfen seit Anfang 2004 landesweit verboten.

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A
anat_12108701
03.12.07 um 1:59
In Antwort auf anat_12108701

Lauflernhilfe ja..
... gehfrei definiv nein!!!

klar trägt nicht jedes kind einen schaden davon, wenn man es in einen gehfrei setzt. aber einige schon!! habe grad diesen text bei google gefunden (ist lang, ich weiss, aber wers nicht lesen will, muss ja auch nicht..)

Keine gute Idee: Babywalker als Weihnachtsgeschenk

Bonn. Lauflernhilfen gefährden Kleinkinder mehr, als dass sie ihnen nützen. Die unter den Namen Gehfrei, Babywalker, Lauflernschule oder Lauflernhilfe im Handel erhältlichen Geräte können Unfälle verursachen, bei denen Kinder zum Teil schwere Kopfverletzungen erleiden. Darauf weisen die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. (BAG) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJD) hin. Ihr Rat: Hände weg von Lauflernhilfen als Weihnachtsgeschenk!

Eltern und Großeltern, die glauben, sie tun ihrem Nachwuchs etwas Gutes, wenn sie ihnen derartige Geräte schenken, täuschen sich, betont Dr. Jörg Schriever vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, jedes Kind lernt laufen. Dazu benötigt es seine ganz persönliche, individuelle motorische Entwicklungszeit. Der Glaube, die Bewegungsentwicklung durch die fälschlicherweise so genannten Lauflernhilfen zu fördern oder zu beschleunigen, ist ein Irrtum. Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Lauflernschulen Vorteile bieten. Im Gegenteil, der Gehfrei ist das gefährlichste Verwahrgerät im Säuglingsalter.

Untersuchungen der Stiftung Warentest zufolge wird etwa die Hälfte der Kleinkinder ab dem Alter von sechs Monaten die geräderten Plastikgestelle gesetzt, in denen sie sich halb sitzend strampelnd fortbewegen können und dabei kurzfristig Geschwindigkeiten von bis zu zehn km/h erreichen. Die netten gut ausgestatteten Geräte mit Spielbrett, Rassel und Figuren behindern eher die motorische altersentsprechende Entwicklung der Kleinen. Sie bieten ihnen Bewegungsmöglichkeiten, die zwar ihren Bewegungsradius erweitern, aber natürliche Bewegungsabläufe stark einschränken, weiß BAG Geschäftsführerin Martina Abel. Außerdem unterschätzen erwachsene Aufsichtspersonen mögliche Gefahrenquellen, die durch den erweiterten Spielraum der Kleinkinder entstehen.

6000 Unfälle pro Jahr

Nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte erleiden etwa 6000 Kinder pro Jahr einen Unfall, der auf das Konto der Babywalker geht. Kopfverletzungen - von Schürfwunden bis zu Schädelbrüchen - sind dabei die häufigste Verletzungsart. Oft stürzen die Kleinen mitsamt Lauflernhilfe über Türschwellen oder sogar Treppen hinunter. In anderen Fällen erleiden sie Verbrühungen, da sie durch die größere Reichweite im Babywalker Tassen oder Schüsseln mit heißer Flüssigkeit vom Tisch herunter reißen. Auch Fälle von Vergiftungen sind dokumentiert, bei denen Kinder über die Lauflernhilfe mit Medikamenten oder Zigaretten in Kontakt kamen.

Insgesamt, so die BAG, stellen die Lauflernhilfen für Kleinkinder eine der häufigsten Unfallursachen im elterlichen Heim dar. Jeder dieser Unfälle wäre vermeidbar, betont Abel. Aufgrund von wissenschaftlichen Untersuchungen aus dem In- und Ausland kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Geräte nicht als sicher einzustufen sind. Zwar gibt es seit 2001 eine europäische Norm (DIN EN 1273), die der technischen Sicherheit der Geräte dient, doch reicht dies nach Ansicht der BAG nicht aus. Das Gefährdungspotenzial liegt jenseits technischer Funktionssicherheit. In Kanada hat der Gesetzgeber dies bereits erkannt. Dort ist der Verkauf von Lauflernhilfen seit Anfang 2004 landesweit verboten.

Mit..
.. "lauflernhilfen ja" in der überschrift meine ich solche schiebeteile, wie die puppenwagen von haba oder ähnlich!

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linda1986
linda1986
03.12.07 um 4:38

...
ich denke das es einen grund hat das die sonst in die meisten länder verboten ist...ich finde es fast schon körperverlezung, die hüfte kann geschädigt werden, der gleichgewichtssinn wird nicht richtig ausgebrägt..das kind macht sach die er körperlich eigentich noch garnicht kann...und der sohn meiner freundin ist damit umgekippt und voll auf den hinterkopf geknallt...wie du siehst hast es einen grund, und nur weil deutschland das wie die meistent länder/staaten noch nicht verbotet hat, gibts den sch.. noch..

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M
muirmn_12671119
03.12.07 um 9:01

Ich
finde alle solche geräte total überflüssig, und wenn ihr euch mal richtig schlau macht seht ihr das sicherlich genauso.... fast überall wird man gewarnt vor den dingern....

unsere zwerge lernen auch so laufen!!!!!

ist jeden seine sache, aber wir werden nicht so ein teil uns holen, egal welche ausführung!!!!

lg

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Y
yelena_12119032
03.12.07 um 9:56

Ich möchte keins
für meinen Sohn. Ich finde das unnatürlich und mir ist es lieber mein Sohn lernt von alleine laufen. Ich hab ihm ja noch nicht mal einen Hochstuhl gekauft,weil ich den erst dann benutzen möchte,wenn er wirklich von alleine sitzen kann.
Ich habe gehört,die Kinder die mit dem Gehfrei laufen lernen sind sehr unsicher und fallen viel mehr hin,als Andere. Weil der Gleichgewichtssinn nicht so gut ausgeprägt ist. Das Gehfrei übernimmt ja im Endeffekt das Gleichgewicht.

Ich denke schon,jeder muss das ja selbst wissen,aber für mich hat das Gehfrai überhaupt keinen Nutzen.

lg
Evelyn+Nico-Alexander*fast 7 Monate

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H
hagar_12708772
03.12.07 um 15:11

Hey
Also ich halte von den Gehfreis zum Reinsetzen auch wenig, da ich der Meinung bin, dass es die Kleinen eher hindert als fordert. Von meiner Freundin die Kleine hatte so ein Ding (und einen Türhopser) und hat erst mit knapp zwei Jahren richtig laufen gelernt. Aber so Lauflernhilfen finde ich gut, da können sich die Kinder alleine hochziehen und laufen, wenn sie wollen. Da kann sie keiner dazu zwingen. Beim Gehfrei werden sie ja reingesetzt und müssen... Unsere Maus bekommt zu Weihnachten so ein 4-in-1 Teil, da kann sie mit schaukeln, laufen und es als Bobbycar benutzen. Ist ab 9 Monaten.

Liebe Grüße Sabrina von den Junimamas

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K
kim_12285027
03.12.07 um 16:07

Schlaue kommentare
aber meine kinder haben alle son gehfrei gehabt. die sollen da ja auch nicht den ganzen tag drin hocken,sondern mal ne halbe stunde oder so!!meine kinder sind alle gesund und haben keine schäden.in nem gehfrei können die kleinen sich auch mal allein beschäftigen!! außerdem lässt man die ja auch nicht allein, sondern hat sie unter aufsicht!!!!!also ich würde son ding immer wieder besorgen, aber wir haben nach sechs genug
lg

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linda1986
linda1986
03.12.07 um 16:17
In Antwort auf kim_12285027

Schlaue kommentare
aber meine kinder haben alle son gehfrei gehabt. die sollen da ja auch nicht den ganzen tag drin hocken,sondern mal ne halbe stunde oder so!!meine kinder sind alle gesund und haben keine schäden.in nem gehfrei können die kleinen sich auch mal allein beschäftigen!! außerdem lässt man die ja auch nicht allein, sondern hat sie unter aufsicht!!!!!also ich würde son ding immer wieder besorgen, aber wir haben nach sechs genug
lg

...
klar und das sie in den meisten ländern verboten ist das ist natürlich auch nur am spaß an der freude gell..neee sowas muss man seinem kind echt nicht antun..

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R
rubina_12878193
03.12.07 um 22:48

Dankeeee...
für Eure Kommentare, habe auch eigentlich mit vielen Negativen Antworten gerechnet, da es seit einer geräumen Zeit wirklich eine sehr schlechte Meinung drüber gibt...
Die es immer wieder kaufen würden haben auch keine Schlechte Erfahrung mit gemacht, so wie ich vor 14 Jahren...

Ob es diesmal auch ein Gehfrei oder doch lieber die Lernhilfe gibt werde ich mir noch überlegen...

Danke Euch Sylvia

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