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Gemeinsames Sorgerecht rückgängig machen?

11. August 2007 um 15:16 Letzte Antwort: 27. August 2007 um 17:50

Hallo!

Mein Ex und ich sind seit 2 1/2 Jahren getrennt. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht unsere Tochter. Das haben wir damals so beim Jugendamt beantragt.

Dennoch ist es so, dass wir uns seit der Trennung überhaupt nicht verstehen. Er hat unsere Tochter jeden Montag abend zur Übernachtung und alle 4 Wochen über das Wochenende. Aber das auch eher unregelmäßig. Den Unterhalt jedoch zahlt er regelmäßig und pünktlich.

Meine Frage: Ist es ein sehr umständlicher Weg, das gemeinsame Sorgerecht rückgängig zu machen, so dass ich das alleinige Sorgerecht habe? Unter welchen Vorraussetzungen ist sowas möglich?

Der Grund dafür ist eigentlich, dass es mich nervt, dass ich ihn über alles informieren muss was unsere Tochter betrifft. Und eben dass ich für jeden Kleinkram seine Unterschrift brauche. Und das kann dauern bis ich die bekomme!
Außerdem möchte ich nicht, dass meine Tochter soviel regelmäßigen Kontakt zu seiner neuen Freundin hat.

Ich bin dankbar für jede Antwort!

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11. August 2007 um 17:12

Sorgerecht
Bei einer Scheidung bekommen die Eltern grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht, es sei denn, ein Elternteil verzichtet darauf oder es gibt andere schwerwiegende Gründe für ein alleiniges Sorgerecht.
So einfach läßt sich das nicht regeln. Du mußt das beantragen und Gründe angeben, dann wird alles geprüft und dann wird entschieden. Aber mit den Gründen, die Du angibst, kommst Du nicht durch.
Es gibt einen Paragraphen, der besagt, daß man ein Kind dem Elternteil, bei dem es nicht lebt, nicht vorenthalten darf, nur weil der/die Ex einen neuen Partner hat.
Stell Dir mal vor, Du hast einen neuen Partner, dann würde Dein Kind doch auch mit ihm zusammentreffen.
Was ist schlimm daran, wenn Eure Tochter die neue Freundin ihres Vaters kennenlernt? Kann es sein, daß Du eifersüchtig bist, weil sich Deine Tochter mit ihr gut versteht?
Freu Dich doch lieber, wenn es Deiner Tochter in der Hinsicht gut geht.

Was die Sache mit den Informationen angeht, kann ich Dir nur sagen, daß Du Deinen Ex-Mann auch über alles, was Deine Tochter angeht, informieren mußt, auch wenn Du das alleinige Sorgerecht hättest. Auch hierfür gibt es bestimmte Paragraphen. Das findest Du alles im Internet, wenn ich die passende Seite wieder gefunden habe, kann ich Dir den Link dazu mal schicken.
Das einzige, was Du bei alleinigem Sorgerecht nicht mehr brauchst, ist seine Unterschrift.
Auch die Besuche beim Vater ändern sich nicht durch das alleinige Sorgerecht.

Wir haben das alles mitgemacht, die Ex-Frau meines Mannes (ich war nicht der Trennungsgrund!) wollte auch das alleinige Sorgerecht für die beiden Kinder haben. Die Gründe waren in etwa die, die Du auch angegeben hast. Damit ist sie bei Gericht aber nicht durchgekommen und durfte auch noch die Gerichtskosten bezahlen.

Im Übrigen bin ich der Meinung: Wenn jemand (egal ob Mann oder Frau) das alleinige Sorgerecht für die Kinder haben möchte, dann soll er/sie auch alleine für die Kinder sorgen, d.h. dann auch auf den Unterhalt verzichten. Aber das möchte dann wahrscheinlich doch niemand mehr. Diese Meinung habe ich natürlich nicht, wenn sich jemand aus welchem Grund auch immer strafbar gemacht hat. Ich meine das nur für die Fälle, in denen jemand dem oder der Ex eins auswischen möchte und dieses über die Kinder tut.

Und noch eins: Bitte rede nicht in Gegenwart Deiner Tochter schlecht über ihren Vater. Er ist und bleibt ihr Vater, egal was passiert ist. Sie muß sich ihr eigenes Bild machen, unabhängig davon, was andere über ihren Vater denken!!! Und auch Du bist und bleibst ihre Mutter, daran wird die neue Freundin Deines Ex nichts ändern. Freu Dich, wenn Deine Tochter eine Freundin in ihr findet!

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11. August 2007 um 21:12
In Antwort auf suse_11937863

Sorgerecht
Bei einer Scheidung bekommen die Eltern grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht, es sei denn, ein Elternteil verzichtet darauf oder es gibt andere schwerwiegende Gründe für ein alleiniges Sorgerecht.
So einfach läßt sich das nicht regeln. Du mußt das beantragen und Gründe angeben, dann wird alles geprüft und dann wird entschieden. Aber mit den Gründen, die Du angibst, kommst Du nicht durch.
Es gibt einen Paragraphen, der besagt, daß man ein Kind dem Elternteil, bei dem es nicht lebt, nicht vorenthalten darf, nur weil der/die Ex einen neuen Partner hat.
Stell Dir mal vor, Du hast einen neuen Partner, dann würde Dein Kind doch auch mit ihm zusammentreffen.
Was ist schlimm daran, wenn Eure Tochter die neue Freundin ihres Vaters kennenlernt? Kann es sein, daß Du eifersüchtig bist, weil sich Deine Tochter mit ihr gut versteht?
Freu Dich doch lieber, wenn es Deiner Tochter in der Hinsicht gut geht.

Was die Sache mit den Informationen angeht, kann ich Dir nur sagen, daß Du Deinen Ex-Mann auch über alles, was Deine Tochter angeht, informieren mußt, auch wenn Du das alleinige Sorgerecht hättest. Auch hierfür gibt es bestimmte Paragraphen. Das findest Du alles im Internet, wenn ich die passende Seite wieder gefunden habe, kann ich Dir den Link dazu mal schicken.
Das einzige, was Du bei alleinigem Sorgerecht nicht mehr brauchst, ist seine Unterschrift.
Auch die Besuche beim Vater ändern sich nicht durch das alleinige Sorgerecht.

Wir haben das alles mitgemacht, die Ex-Frau meines Mannes (ich war nicht der Trennungsgrund!) wollte auch das alleinige Sorgerecht für die beiden Kinder haben. Die Gründe waren in etwa die, die Du auch angegeben hast. Damit ist sie bei Gericht aber nicht durchgekommen und durfte auch noch die Gerichtskosten bezahlen.

Im Übrigen bin ich der Meinung: Wenn jemand (egal ob Mann oder Frau) das alleinige Sorgerecht für die Kinder haben möchte, dann soll er/sie auch alleine für die Kinder sorgen, d.h. dann auch auf den Unterhalt verzichten. Aber das möchte dann wahrscheinlich doch niemand mehr. Diese Meinung habe ich natürlich nicht, wenn sich jemand aus welchem Grund auch immer strafbar gemacht hat. Ich meine das nur für die Fälle, in denen jemand dem oder der Ex eins auswischen möchte und dieses über die Kinder tut.

Und noch eins: Bitte rede nicht in Gegenwart Deiner Tochter schlecht über ihren Vater. Er ist und bleibt ihr Vater, egal was passiert ist. Sie muß sich ihr eigenes Bild machen, unabhängig davon, was andere über ihren Vater denken!!! Und auch Du bist und bleibst ihre Mutter, daran wird die neue Freundin Deines Ex nichts ändern. Freu Dich, wenn Deine Tochter eine Freundin in ihr findet!

Im Prinzip ist das richtig!
Allerdings ist es so, dass seine neue Freundin ein echtes Problem hat. Regeläßig muss mein Ex sie ins Krankenhaus bringen weil sie irgendwelche Nervenzusammenbrüche hat. Und ehrlich gesagt: Die Nervenzusammenbrüche kommen nicht von irgendwoher! Die Beziehung ist auch nicht die rosigste. Zusammen und wieder getrennt, zusammen und wieder getrennt und wieder zusammen. Dieses ewige hin und her. Meine Tochter kriegt doch ne völlige Macke und ein völlig falsches Bild von einem partnerschaftlichem Zusammenleben.

Wir waren gar nicht verheiratet. Das gemeinschaftliche Sorgerecht haben wir so eintragen lassen, weil er es damals unbedingt wollte.

Und es geht mir auch gar nicht darum, dass ich den Kontakt zwischen Vater und Tochter unterbinden will. Ich bin selbst ein Scheidungskind und musste ohne Mutter aufwachsen. Ich weiß wie schrecklich das für ein Kind ist und was es für Auswirkungen auf das weitere Leben hat. Das will ich meiner Tochter nicht zumuten!

Es geht mir einfach darum, dass ich das alleinige Sorgerecht habe, weil ich einer einzigen Unterschrift nicht immer 2 Wochen und länger hinterherlaufen möchte. Für alles brauche ich sein Einverständnis. Sogar wenn ich mit meiner Tochter Urlaub im Ausland machen möchte!!

Natürlich bin ich eifersüchtig auf die neue Freundin. Keine Frage. Aber das ist für mich nicht der Anlass!

Und bitte, ich spiele keine Spielchen auf dem Rücken meiner Tochter aus!

Trotzdem vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist vielleicht auch etwas schwierig die ganze Situation mit allen Einzelheiten darzustellen.

Liebe Grüße,
bienebienemaja

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18. August 2007 um 22:38

Wie hast du dich jetzt entschieden?
Ich überlege nämlich dasselbe, und zwar bin auch ich damals mit ihm zum Amt gelatscht, um das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen. Ich wollte ihm auch vor Augen führen, dass er die gleichen Rechte und Pflichten hat wie ich. War auch selbst Scheidungskind und wollte niemals die endlosen Streitereien meiner Eltern wiederholen. Nur ist es so, dass er (Jona, unser Sohn, ist 8) sein Vatersein nur sehr begrenzt wahrnimmt, im Prinzip muss Jona ihn selber kontakten oder ich, wenn ich ihn als Babysitter dringend brauche, oder er besucht sein Kind, wenn es gerade bei seinen Eltern ist. Es gab Situationen, in denen ich mir sehnlichst gewünscht habe, ich hätte das damals nicht gemacht. Zum Glück hat mich bisher noch niemand nach seiner Unterschrift gefragt.
Daher würde mich interessieren, wie es jetzt bei dir weitergegangen ist.
Ich glaube, hoffe, die Kinder wissen schon, wo es ihnen am besten geht und wo sie hingehören.
Nur manchmal denke ich, warum hat Jona uns beide gleich lieb, wie er sagt, wo sein Vater eigentlich gar nichts dafür tut.

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18. August 2007 um 22:49

Nochmal zum Sorgerecht
Übrigens haben wir überhaupt keine Regelung, weil er sich da immer mehr gesträubt hat, mit mir nicht kooperieren wollte, über die banalsten Dinge nicht, wer, wann, wie, wo abholen, Kinderbett usw., er hat sichs anfangs wohl auch nicht zugetraut und wollte mit mir nicht mehr reden. Inzwischen ist es normaler, da Jona größer ist und auch sagen kann, was er braucht. Der Unterhalt kommt pünktlich, aber ein Freundschaftspreis, weil ich dachte, er engagiert sich mehr. Nichts außer der Reihe, keine Anrufe, wie es dem Kind geht usw. Ich finde, er hat eigentlich kein Recht auf das Sorgerecht, schlimmer aber, dass mir das Vertrauen fehlt, wenn er mal wieder seine Sauftour hat. Dann ist alles Andere egal.
Ich bin nicht stur, aber das war echt ein Fehler damals!
Viele Grüße aus Hessen!

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27. August 2007 um 12:53
In Antwort auf angel_12123334

Im Prinzip ist das richtig!
Allerdings ist es so, dass seine neue Freundin ein echtes Problem hat. Regeläßig muss mein Ex sie ins Krankenhaus bringen weil sie irgendwelche Nervenzusammenbrüche hat. Und ehrlich gesagt: Die Nervenzusammenbrüche kommen nicht von irgendwoher! Die Beziehung ist auch nicht die rosigste. Zusammen und wieder getrennt, zusammen und wieder getrennt und wieder zusammen. Dieses ewige hin und her. Meine Tochter kriegt doch ne völlige Macke und ein völlig falsches Bild von einem partnerschaftlichem Zusammenleben.

Wir waren gar nicht verheiratet. Das gemeinschaftliche Sorgerecht haben wir so eintragen lassen, weil er es damals unbedingt wollte.

Und es geht mir auch gar nicht darum, dass ich den Kontakt zwischen Vater und Tochter unterbinden will. Ich bin selbst ein Scheidungskind und musste ohne Mutter aufwachsen. Ich weiß wie schrecklich das für ein Kind ist und was es für Auswirkungen auf das weitere Leben hat. Das will ich meiner Tochter nicht zumuten!

Es geht mir einfach darum, dass ich das alleinige Sorgerecht habe, weil ich einer einzigen Unterschrift nicht immer 2 Wochen und länger hinterherlaufen möchte. Für alles brauche ich sein Einverständnis. Sogar wenn ich mit meiner Tochter Urlaub im Ausland machen möchte!!

Natürlich bin ich eifersüchtig auf die neue Freundin. Keine Frage. Aber das ist für mich nicht der Anlass!

Und bitte, ich spiele keine Spielchen auf dem Rücken meiner Tochter aus!

Trotzdem vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist vielleicht auch etwas schwierig die ganze Situation mit allen Einzelheiten darzustellen.

Liebe Grüße,
bienebienemaja

Hallo
Ich bin in der Situation die Neue zu sein. Das schon mittlerweile seit 3 Jahren. Mein Partner hat gemeinsames Sorgerecht für seinen Sohn(6 Jahre alt). Der Sohn lebt bei der Mutter. Vater zahlt sein Unterhalt und versucht sich intensiv in der Besuchszeit um seinen sohn zu kümmern. Und da habe ich schon sehr seltsame Situationen erlebt. Z. B. darf der Sohn nicht seinen Vater anrufen, aber sie ruft unter anderem mehrmals in er Woche an um den Vater irgendetwas zu fragen. Wenn der sohn anrufen will heisst es nur wir haben jetzt keine Zeit zum anrufen. Oder unter anderen hat sich meine Mutter als Oma Renate vorgestellt. Sie hat schon 8 Enkelkinder und wollte den Jungen nicht ausschliessen und bat ihm deshalb die Oma an. Die Ex hatte nichts besseres zu tun als dem Jungen einzutrichtern das das nicht seine Oma sei und er sie bitte nur mit dem Vornamen ansprechen solle. Anders herum ist mittlerweile sie Situation entstanden ,das die Ex auch einen Partner hat und sie kein Problem darin sieht wenn der Sohn zu der Familie ihres neuen Partner Oma und Opa sagt. Seltsam, oder?!
Ich verstehe mich sehr gut mit dem Kind. Was sie natürlich auch nicht toll findet.
Sehr oft sagt sie zu dem Jungen die Anja spinnt, die erzählt nur Mist und sie hat dir nichts zu sagen und soll sich um ihren eigenen Kram kümmern. Der Kleine kommt meiner Meinung nach nicht mit dieser Situation zu recht und erzählt mir dann von dem was die Ex ihm über mich gesagt hat. Ich solle ihm doch helfen was er machen soll. Er verstehe es nicht. Er habe mich doch lieb und ich bin doch immer lieb zu ihm und versuche ihm viele Dinge zu erklären. Ich habe ihm dann immer gesagt, das ich an der Meinung der Mutter nichts ändern kann. Ich habe halt eine andere Meinung wie die Mutter und werde nicht, um ihr zu gefallen, ihre Meinung annehmen. Die Mutter müsse es entlich akzeptieren das es mich auch gibt. Er werde im laufe der Zeit sich eine eigene Meinung bilden können und verstehen warum ich eine andere Meinung habe als die Mutter.
Oder, vor einiger Zeit fing der Junge an Mama zu mit zu sagen. Mein Partner und ich sowie Freunde von uns hatten dann des öfteren mit dem Kleinen ein Gespräch das ich doch nicht seine Mutter sei, aber seine Freundin sein kann. Er hatte dann der Mutter erzählt er hätte mit uns gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt das ich auch seine Mutter sei. Du kannst die vorstellen das sie ausgeflippt ist. Da kam aber kein Anruf von ihr um mit dem Vater das zu klären. Nein, zum Jugendamt ist sie gerannt und hat sich beschwert und die Besuchszeit am Wochendende wurde nicht eingehalten. Mit der Begründung es gäbe Klärungsbedarf. Dann gab es ein gemeinsames Gespräch beim Amt. Wo ihr gesagt wurde das sie es locker zu sehen habe, das es beim Vater schöner wäre. Und sie das gesprochene wort eines 6 Jährigen zu hinterfragen habe und nicht einfach das WE beim Vater ausfallen laßt. Die Zeit stehe dem Vater zu.
Ich könnte dir noch viele Situationen beschreiben, welche ich in den 3 Jahren erlebt habe. Wir können uns gern mal per e-mail austauschen. so kann jeder von uns evtl die andere Seite besser verstehen.

LG Chaotin68

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27. August 2007 um 17:50
In Antwort auf margo_11944192

Hallo
Ich bin in der Situation die Neue zu sein. Das schon mittlerweile seit 3 Jahren. Mein Partner hat gemeinsames Sorgerecht für seinen Sohn(6 Jahre alt). Der Sohn lebt bei der Mutter. Vater zahlt sein Unterhalt und versucht sich intensiv in der Besuchszeit um seinen sohn zu kümmern. Und da habe ich schon sehr seltsame Situationen erlebt. Z. B. darf der Sohn nicht seinen Vater anrufen, aber sie ruft unter anderem mehrmals in er Woche an um den Vater irgendetwas zu fragen. Wenn der sohn anrufen will heisst es nur wir haben jetzt keine Zeit zum anrufen. Oder unter anderen hat sich meine Mutter als Oma Renate vorgestellt. Sie hat schon 8 Enkelkinder und wollte den Jungen nicht ausschliessen und bat ihm deshalb die Oma an. Die Ex hatte nichts besseres zu tun als dem Jungen einzutrichtern das das nicht seine Oma sei und er sie bitte nur mit dem Vornamen ansprechen solle. Anders herum ist mittlerweile sie Situation entstanden ,das die Ex auch einen Partner hat und sie kein Problem darin sieht wenn der Sohn zu der Familie ihres neuen Partner Oma und Opa sagt. Seltsam, oder?!
Ich verstehe mich sehr gut mit dem Kind. Was sie natürlich auch nicht toll findet.
Sehr oft sagt sie zu dem Jungen die Anja spinnt, die erzählt nur Mist und sie hat dir nichts zu sagen und soll sich um ihren eigenen Kram kümmern. Der Kleine kommt meiner Meinung nach nicht mit dieser Situation zu recht und erzählt mir dann von dem was die Ex ihm über mich gesagt hat. Ich solle ihm doch helfen was er machen soll. Er verstehe es nicht. Er habe mich doch lieb und ich bin doch immer lieb zu ihm und versuche ihm viele Dinge zu erklären. Ich habe ihm dann immer gesagt, das ich an der Meinung der Mutter nichts ändern kann. Ich habe halt eine andere Meinung wie die Mutter und werde nicht, um ihr zu gefallen, ihre Meinung annehmen. Die Mutter müsse es entlich akzeptieren das es mich auch gibt. Er werde im laufe der Zeit sich eine eigene Meinung bilden können und verstehen warum ich eine andere Meinung habe als die Mutter.
Oder, vor einiger Zeit fing der Junge an Mama zu mit zu sagen. Mein Partner und ich sowie Freunde von uns hatten dann des öfteren mit dem Kleinen ein Gespräch das ich doch nicht seine Mutter sei, aber seine Freundin sein kann. Er hatte dann der Mutter erzählt er hätte mit uns gesprochen und wir haben uns darauf geeinigt das ich auch seine Mutter sei. Du kannst die vorstellen das sie ausgeflippt ist. Da kam aber kein Anruf von ihr um mit dem Vater das zu klären. Nein, zum Jugendamt ist sie gerannt und hat sich beschwert und die Besuchszeit am Wochendende wurde nicht eingehalten. Mit der Begründung es gäbe Klärungsbedarf. Dann gab es ein gemeinsames Gespräch beim Amt. Wo ihr gesagt wurde das sie es locker zu sehen habe, das es beim Vater schöner wäre. Und sie das gesprochene wort eines 6 Jährigen zu hinterfragen habe und nicht einfach das WE beim Vater ausfallen laßt. Die Zeit stehe dem Vater zu.
Ich könnte dir noch viele Situationen beschreiben, welche ich in den 3 Jahren erlebt habe. Wir können uns gern mal per e-mail austauschen. so kann jeder von uns evtl die andere Seite besser verstehen.

LG Chaotin68

@ chaotin68
Das, was Du schreibst, kommt mir total bekannt vor. Bei uns ist es fast genau so. Ich bin ja auch "die Neue" (aber ich war nicht der Trennungsgrund), und seine Kinder durften anfangs auch nicht "Oma" zu meiner Mutter sagen, da die Mutter der Kinder es nicht wollte. Sie wollte, daß die Kinder meine Mutter mit Vornamen anreden, aber das wollte meine Mutter nicht, da alle anderen Enkelkinder auch "Oma" zu ihr sagen. Mittlerweile haben seine Kinder kein Problem mehr damit.
Ich glaube, wir beide sind in der gleichen Situation, auch ich könnte Romane schreiben über das, was in den vergangenen Jahren passiert ist. Übrigens habe ich hier schon mehrmals gepostet, vielleicht findest Du ja mal einen Beitrag von mir, in dem Du was über uns lesen kannst. Kannst mir auch gerne eine PN schicken!

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