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Geschlecht/ Gender des Kindes bekannt geben? Wie Gender-Bias vorbeugen?

25. November 2019 um 15:15 Letzte Antwort: 2. Dezember 2019 um 9:56

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

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Beste hilfreiche Antwort

25. November 2019 um 19:16

Ich sehe das Ganze relativ entspannt und finde das jetzt auch nicht so eine große Sache. Wir haben damals niemandem gesagt, was das Baby für ein Geschlecht haben wird und haben selbst auch alles in neutral gekauft (ganz davon abgesehen, dass man sich ja auch nicht zu 100 Prozent drauf verlassen kann).

Nach der Geburt, joah. Ich glaube, da werdet Ihr nicht drum rum kommen. Ich würde den Leuten einfach ganz direkt sagen, dass Ihr mit diesen klassischen Geschlechterrollen nix anfangen könnt und deshalb auch nicht wünscht, dass Ihr mit pinken Sachen oder geschlechtertypischem Spielzeug überschüttet werdet, weil Ihr verhindern wollt, dass das Kind in eine Rolle gezwängt wird, die ihm vielleicht gar nicht passt.

Wir haben auch nie wirklich typischen Mädchenkram gekauft, trotzdem kam das irgendwann. Spätestens im Kindergarten durch die anderen Kinder, da trennt sich das irgendwie ganz automatisch. Die Jungs standen irgendwann alle auf Autos und die Mädchen auf Puppen und dann mussten zuhause irgendwann auch ganz viele pinke Kleidchen her, obwohl ich überhaupt kein Pinke-Kleidchen-Typ bin und meine Tochter das von mir nicht vorgelebt bekommen hat.

Kinder möchten keine Special Snowflakes sein, auch, wenn sich ihre Eltern das vielleicht für sie wünschen. Sie wollen dazugehören zu einer Gruppe.

Aber wie genau stellt Ihr Euch das vor? Das interessiert mich echt. Bei uns war es so, dass unsere Tochter das bekommen hat, was sie eben interessiert hat. Und wenn ihr jemand eine Puppe geschenkt hat: Na, wenn sie das gut fand, hat sie damit gespielt. Wenn nicht, dann ist sie eben in der Ecke gelandet.

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25. November 2019 um 15:37
Beste Antwort
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

hehe, erinnert mich an meine Schwangerschaft, unser Junior hat ziemlich lange nicht beliebt, sich im Ultraschall so zu drehen, dass man da was sehen konnte und die halbe Verwandschaft ist schier Amok gelaufen, weil sie ja nicht wußten, ob nun rosa oder blaue Sachen... Klassische "1st wold problems" - es gäbe da ja auch weiß, grün, ... aber wenn man unbedingt ein Drama daraus machen MÖCHTE, dann kann man das auch.
Das ganze ist Eure Entscheidung und wie andere damit umgehen oder auch nicht, ist deren Problem

Vor kognitiven Verzerrungen (ich musste "Bias" tatsächlich nachschlagen... *hüstel* ) kann man sich gar nicht schützen, die gibt es immer, wo es Menschen gibt. Gehört dazu. Akzeptieren statt schützen, würde ich sagen.

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25. November 2019 um 15:43
In Antwort auf avarrassterne1

hehe, erinnert mich an meine Schwangerschaft, unser Junior hat ziemlich lange nicht beliebt, sich im Ultraschall so zu drehen, dass man da was sehen konnte und die halbe Verwandschaft ist schier Amok gelaufen, weil sie ja nicht wußten, ob nun rosa oder blaue Sachen... Klassische "1st wold problems" - es gäbe da ja auch weiß, grün, ... aber wenn man unbedingt ein Drama daraus machen MÖCHTE, dann kann man das auch.
Das ganze ist Eure Entscheidung und wie andere damit umgehen oder auch nicht, ist deren Problem

Vor kognitiven Verzerrungen (ich musste "Bias" tatsächlich nachschlagen... *hüstel* ) kann man sich gar nicht schützen, die gibt es immer, wo es Menschen gibt. Gehört dazu. Akzeptieren statt schützen, würde ich sagen.

Ja, ich verstehe, was Du meinst. Ich tendiere selber auch eher dazu, durch Aufklärung zu intervenieren, anstatt das Kind ideologisch "abzuschirmen" - denn letzteres funktioniert nicht, es sei denn, man würde das Kind auf einer einsamen Insel großziehen.  

Dennoch interessiert mich, wie die allgemeine Haltung zu diesem Thema so ist und welche Strategien (werdende) Eltern hier so fahren.

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25. November 2019 um 15:48
In Antwort auf coellner78

Ja, ich verstehe, was Du meinst. Ich tendiere selber auch eher dazu, durch Aufklärung zu intervenieren, anstatt das Kind ideologisch "abzuschirmen" - denn letzteres funktioniert nicht, es sei denn, man würde das Kind auf einer einsamen Insel großziehen.  

Dennoch interessiert mich, wie die allgemeine Haltung zu diesem Thema so ist und welche Strategien (werdende) Eltern hier so fahren.

tbh - ich habe schlicht denjenigen, die das unbedingt wissen wollten, damit sie die Sachen in der "richtigen" Farbe kaufen können (bei Spielzeug macht das die ersten Jahre eh keinen Unterschied), gesagt, dass sie gerade nur Probleme konstruieren, wo keine SIND.

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25. November 2019 um 17:24
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

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25. November 2019 um 17:50
In Antwort auf lemontree

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

sehe ich auch so. man kann es mit dem anti-gender auch Übertreiben 

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25. November 2019 um 19:16

Ich sehe das Ganze relativ entspannt und finde das jetzt auch nicht so eine große Sache. Wir haben damals niemandem gesagt, was das Baby für ein Geschlecht haben wird und haben selbst auch alles in neutral gekauft (ganz davon abgesehen, dass man sich ja auch nicht zu 100 Prozent drauf verlassen kann).

Nach der Geburt, joah. Ich glaube, da werdet Ihr nicht drum rum kommen. Ich würde den Leuten einfach ganz direkt sagen, dass Ihr mit diesen klassischen Geschlechterrollen nix anfangen könnt und deshalb auch nicht wünscht, dass Ihr mit pinken Sachen oder geschlechtertypischem Spielzeug überschüttet werdet, weil Ihr verhindern wollt, dass das Kind in eine Rolle gezwängt wird, die ihm vielleicht gar nicht passt.

Wir haben auch nie wirklich typischen Mädchenkram gekauft, trotzdem kam das irgendwann. Spätestens im Kindergarten durch die anderen Kinder, da trennt sich das irgendwie ganz automatisch. Die Jungs standen irgendwann alle auf Autos und die Mädchen auf Puppen und dann mussten zuhause irgendwann auch ganz viele pinke Kleidchen her, obwohl ich überhaupt kein Pinke-Kleidchen-Typ bin und meine Tochter das von mir nicht vorgelebt bekommen hat.

Kinder möchten keine Special Snowflakes sein, auch, wenn sich ihre Eltern das vielleicht für sie wünschen. Sie wollen dazugehören zu einer Gruppe.

Aber wie genau stellt Ihr Euch das vor? Das interessiert mich echt. Bei uns war es so, dass unsere Tochter das bekommen hat, was sie eben interessiert hat. Und wenn ihr jemand eine Puppe geschenkt hat: Na, wenn sie das gut fand, hat sie damit gespielt. Wenn nicht, dann ist sie eben in der Ecke gelandet.

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25. November 2019 um 19:40
In Antwort auf lemontree

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

Sehe ich auch so
bei allem Respekt, ist wohl euer erstes Kind
ich habe 2 Jungs und die spielen auch mit der Spielküche und dem Puppenbuggy und essen auch mal von nem rosa Teller, aber trotzdem ziehen die halt Jungsklamotten an und keine Mädchenklamotten und der Große interessiert sich mehr für Feuerwehr als für Prinzessinen.
isz doch klar, dass die Familie und Freunde neugierig sind, aber es ust natürlich eure Entscheidung, ob ihr das Geschlecht des Kindes vorher verraten wollt.
ich wünsche euch eine reibungslose Geburt und viel Freude mit eurem Baby!

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25. November 2019 um 19:48
In Antwort auf lemontree

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

es geht um ein Baby. Mit Puppen ist da die nächsten 2 Jahre nichts, egal welches Geschlecht und Stofftiere oder so eine Kuscheltuch-Version passen zu beiden.

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25. November 2019 um 19:50
In Antwort auf lemontree

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

und bis es an die Stelle mit Puppen oder Feuerwehrautos kommt, haben alle, die was schenken wollen, das Kleine auch gesehen und mit seinem / ihrem Namen angesprochen, deswegen muss man da noch lange nicht in der Schwangerschaft schon alles verkündet haben.

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25. November 2019 um 22:09

Puh, das ist wohl das aller letzte und hinten anstehendste Thema, über das ich mir je Gedanken mache würde.
Ganz im Gegenteil, ich kann diesen ganzen Genderwahnsinn überhaupt nicht nachvollziehen. Selbstverständlich habe ich total Bock darauf, ganz bald das Geschlecht meines Babies zu erfahren, dies meiner Familie und Freunden mitzuteilen und auch selbst das Zimmer dann entsprechend "geschlechterspezifisch" einzurichten oder hübsche Klamotten zu kaufen, welche nicht nur Unisex-Farben aufweisen. 
Und ob mein Kind dann später, wenn es größer ist und eigene Entscheidungen treffen kann, lieber mit Zeugs des anderen Geschlechts spielt oder Farben des anderen Geschlechts bevorzugt, ok, dann ist das so und auch in Ordnung. Aber deswegen muss ich doch nicht von Anfang an krampfhaft das Geschlecht meines Babies untergraben und bis zur Unkenntlichkeit relativieren. Was soll das? Es gibt nunmal von Natur aus Männlein und Weiblein. Mein Baby kommt entweder mit nem Dingelchen zwischen den Beinen auf die Welt oder mit nem Spalt. Ich möchte aus meinem Baby kein neutrales "Es" machen und dessen Geschlecht untergraben!

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25. November 2019 um 22:28
In Antwort auf nico86

Puh, das ist wohl das aller letzte und hinten anstehendste Thema, über das ich mir je Gedanken mache würde.
Ganz im Gegenteil, ich kann diesen ganzen Genderwahnsinn überhaupt nicht nachvollziehen. Selbstverständlich habe ich total Bock darauf, ganz bald das Geschlecht meines Babies zu erfahren, dies meiner Familie und Freunden mitzuteilen und auch selbst das Zimmer dann entsprechend "geschlechterspezifisch" einzurichten oder hübsche Klamotten zu kaufen, welche nicht nur Unisex-Farben aufweisen. 
Und ob mein Kind dann später, wenn es größer ist und eigene Entscheidungen treffen kann, lieber mit Zeugs des anderen Geschlechts spielt oder Farben des anderen Geschlechts bevorzugt, ok, dann ist das so und auch in Ordnung. Aber deswegen muss ich doch nicht von Anfang an krampfhaft das Geschlecht meines Babies untergraben und bis zur Unkenntlichkeit relativieren. Was soll das? Es gibt nunmal von Natur aus Männlein und Weiblein. Mein Baby kommt entweder mit nem Dingelchen zwischen den Beinen auf die Welt oder mit nem Spalt. Ich möchte aus meinem Baby kein neutrales "Es" machen und dessen Geschlecht untergraben!

So sehe ich das auch. 

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25. November 2019 um 22:39

Ich kenn so viele Eltern, die sich das Geschlecht nicht haben sagen lassen. Ich wollte es für mich aber wissen. Ich hab aber auch nie so um den Namen rumgeeiert, weil mein Mann und ich uns darauf geeinigt hatten und das nie Diskussionsgrundlage war. Mit keinem! Unser Kind, unsere Entscheidung. Und als kleines Baby hatte unser Bub tatsächlich Kleidung in allen möglichen Farben, ja, es waren auch pinke und lila Sachen dabei. Das hat ihn so was von nicht interessiert, welche Sachen er vollgekotzt und gesch*** hat. Und uns auch nicht. 
Seit er größer ist, sucht er seine Kleider selbst raus und ja, er mag typische Jungssachen mit Baggern und Autos, in blau und grün. Ja mei, er sieht es bei seinen Kumpels und will es auch. Dann darf er das wollen. Er liebt zB auch rot und hat viel rote Kleidung und das ist okay. Er hat auch eine Puppe bekommen, als er daran Interesse hatte. Aber, und das kam nur von ihm, wenn er sich was wünschen darf, dann wünscht er sich Autos. Und sollte sich das ändern, dann darf er das. Ich denke, wir sollten auch anerkennen, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt und dass wir nicht unabhängig von unserer Umwelt existieren können oder sollten. Aber ich kann meinem Kind sehr wohl beibringen, dass es Dinge hinterfragen und eigene Meinungen haben darf. Aber dafür braucht es Zeit und Intellekt. Wenn man das also will, muss man da nicht von vorn rein auf Teufel komm raus dagegenschießen, sondern auf die Zeit und die eigene Erziehung vertrauen. Sollte mein Sohn irgendwann man Röcke tragen wollen oder sich schminken, dann wird er wissen, dass ich ihn unterstütze und liebe, egal wie er sein Leben lebt. Das ist der wichtige Punkt, nicht was andere über uns denken!

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25. November 2019 um 23:17
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

Ich würd da gar keinen Terz drum machen. Einfach neutral den wichtigsten Personen erklären. Aber spätestens wenn man mit Personalpronomen umgeht wirds nunmal eindeutig. Niemand will als "es" bezeichnet werden und ansonsten haben wir nunmal nur "er" oder "sie" und solange euer Kind da keine eigenständigen Entscheidungen treffen kann/will, müsst ihr das machen. 

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27. November 2019 um 16:59
In Antwort auf lemontree

Sorry wenn ich vielleicht etwas hart klinge aber ihr habt scheinbar echt keine anderen Probleme?! Warum stört es euch bitte so, wenn Leute nach dem Geschlecht fragen? Seid doch froh, dass überhaupt nach eurem Baby gefragt wird. Und es ist doch ganz normal, dass Mädchen oder Junge beispielsweise unterschiedliche Geschenke bekommen. Einem Jungen drückt man in der Regel keine Puppe in die Hand weil auch nur ein Bruchteil der Jungs damit spielen würde. Und das hat nichts mit Verzerrung oder sonstiges zutun sondern liegt schlicht und ergreifend in der Natur. 

hahahaha ^^ Das liegt nicht in der Natur! ^^ Ich lach mich kaputt. Das ist von der Gesellschaft so vorprogrammiert. Auch Buben spielen extrem gerne mit Puppen. Und das dürfen sie auch.

Wengen solchem Denken wie deinem wird ein Vater hochgelobt, wenn er mit den Kindern spazierengeht oder mal was macht ^^ Bei einer Frau reagiert niemand. Dabei sind es doch auch die Kinder vom Mann!!

Buben spielen gerne mit Puppen und Mädchen mit Bausachen. Spielverhalten ist sicher nicht Gender getrennt von Natur aus. Das macht die Gesellschaft, welche leider aus sehr vielen Leuten wie Sie besteht..

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27. November 2019 um 21:04
In Antwort auf flor19942

hahahaha ^^ Das liegt nicht in der Natur! ^^ Ich lach mich kaputt. Das ist von der Gesellschaft so vorprogrammiert. Auch Buben spielen extrem gerne mit Puppen. Und das dürfen sie auch.

Wengen solchem Denken wie deinem wird ein Vater hochgelobt, wenn er mit den Kindern spazierengeht oder mal was macht ^^ Bei einer Frau reagiert niemand. Dabei sind es doch auch die Kinder vom Mann!!

Buben spielen gerne mit Puppen und Mädchen mit Bausachen. Spielverhalten ist sicher nicht Gender getrennt von Natur aus. Das macht die Gesellschaft, welche leider aus sehr vielen Leuten wie Sie besteht..

Man kanns auch übertreiben. 

Soll man also deiner Meinung nach aus reinem Genderwahnsinn-Prinzip einem Mädchen keine Puppen und einem Jungen keine Autos mehr schenken?
Und was, wenn mein Mädchen nunmal partout nicht mit "Jungssachen" spielen will oder umgekehrt?
Krampfhaft ein Kind aus der gängigen Rolle rauszunehmen ist doch dann im Prinzip nix anderes, als ein Kind -weil gesellschaftlich nunmal so üblich- hineinzupressen, oder?

Und dass Männer heutzutage weniger in der Kindererziehung eingebunden sind als Frauen, das gibt es doch kaum noch. Im Gegenteil, immer mehr Väter nehmen sich z.b. das Elternjahr und Mamas machen Karriere.

Ich finde deinen Beitrag wirklich überzogen und genau wegen solchen Leuten herrscht doch überhaupt dieser Genderwahnsinn. Vieles einfach mal gelassener sehen und Dinge, die im Laufe des Zeitalters schon immer so waren, aber letztlich ja niemanden schaden oder diskriminieren, so weiterlaufen lassen... Oder was ist so schlimm daran, Mädchen Puppen oder Jungs Autos zu schenken?
Mich hat früher der langweilige Jungs-Kram auch nicht interessiert, mir wurde auch rosa Zeugs angezogen und ich war halt typisch Mädchen, trotzdem ist aus mir eine eigenständige, unabhängige, emanzipierte Frau geworden! Und ich hätte mich als Kind sehr unwohl gefühlt, wenn meine Mutter mich nicht hätte Mädchen sein lassen, denn ich war wirklich richtig gern ein Mädchen!

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28. November 2019 um 14:19
In Antwort auf flor19942

hahahaha ^^ Das liegt nicht in der Natur! ^^ Ich lach mich kaputt. Das ist von der Gesellschaft so vorprogrammiert. Auch Buben spielen extrem gerne mit Puppen. Und das dürfen sie auch.

Wengen solchem Denken wie deinem wird ein Vater hochgelobt, wenn er mit den Kindern spazierengeht oder mal was macht ^^ Bei einer Frau reagiert niemand. Dabei sind es doch auch die Kinder vom Mann!!

Buben spielen gerne mit Puppen und Mädchen mit Bausachen. Spielverhalten ist sicher nicht Gender getrennt von Natur aus. Das macht die Gesellschaft, welche leider aus sehr vielen Leuten wie Sie besteht..

Was halt so auch nicht stimmt,... unser Junge hat eine Puppe und ne Menge Stofftiere. Aber er spielt nicht gern damit. Mit Lego und Autos ist er stundenlang glücklich, aber das hat ihm einer "eingetrichtert", sondern das kommt von ihm!

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28. November 2019 um 16:44
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

Bekommt doch erst mal euer Baby. Der Rest ergibt sich doch ganz von alleine.

Ihr könnt ja euer Baby bis ca. Größe 104 (H&M) neutral kleiden. Das ist ca bis 2 Jahre. Und dann kann euer Kind doch selber entscheiden, was es abziehen will. Weil ab diesem Alter wirds schwierig, da dies der Markt nicht mehr hergibt 

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28. November 2019 um 16:45
In Antwort auf nico86

Man kanns auch übertreiben. 

Soll man also deiner Meinung nach aus reinem Genderwahnsinn-Prinzip einem Mädchen keine Puppen und einem Jungen keine Autos mehr schenken?
Und was, wenn mein Mädchen nunmal partout nicht mit "Jungssachen" spielen will oder umgekehrt?
Krampfhaft ein Kind aus der gängigen Rolle rauszunehmen ist doch dann im Prinzip nix anderes, als ein Kind -weil gesellschaftlich nunmal so üblich- hineinzupressen, oder?

Und dass Männer heutzutage weniger in der Kindererziehung eingebunden sind als Frauen, das gibt es doch kaum noch. Im Gegenteil, immer mehr Väter nehmen sich z.b. das Elternjahr und Mamas machen Karriere.

Ich finde deinen Beitrag wirklich überzogen und genau wegen solchen Leuten herrscht doch überhaupt dieser Genderwahnsinn. Vieles einfach mal gelassener sehen und Dinge, die im Laufe des Zeitalters schon immer so waren, aber letztlich ja niemanden schaden oder diskriminieren, so weiterlaufen lassen... Oder was ist so schlimm daran, Mädchen Puppen oder Jungs Autos zu schenken?
Mich hat früher der langweilige Jungs-Kram auch nicht interessiert, mir wurde auch rosa Zeugs angezogen und ich war halt typisch Mädchen, trotzdem ist aus mir eine eigenständige, unabhängige, emanzipierte Frau geworden! Und ich hätte mich als Kind sehr unwohl gefühlt, wenn meine Mutter mich nicht hätte Mädchen sein lassen, denn ich war wirklich richtig gern ein Mädchen!

Ich finde man sollte zb das schenken womit die Kinder spielen. Meine jüngste spielt nicht mit Puppen hat aber 4 und zwei barbys mit denen sie noch weniger spielt. Dafür spielt sie Lego und das haben bis auf eine Person alle verstanden. Und nein Sie wird keine Puppe mehr bekommen. In vielen Berufen können Männer kein elternjahr nehmen und gesellschaftlich ist es nunmal so dass Frauen immer noch diejenigen sind die sich kümmern müssen. Vollkommen Banane.im übrigen kann man auch Mädchen sein wenn man Lego spielt. Lg

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28. November 2019 um 17:41
In Antwort auf m`iri_11973943

Ich finde man sollte zb das schenken womit die Kinder spielen. Meine jüngste spielt nicht mit Puppen hat aber 4 und zwei barbys mit denen sie noch weniger spielt. Dafür spielt sie Lego und das haben bis auf eine Person alle verstanden. Und nein Sie wird keine Puppe mehr bekommen. In vielen Berufen können Männer kein elternjahr nehmen und gesellschaftlich ist es nunmal so dass Frauen immer noch diejenigen sind die sich kümmern müssen. Vollkommen Banane.im übrigen kann man auch Mädchen sein wenn man Lego spielt. Lg

Natürlich sollen die Kinder damit spielen, womit sie gerne spielen wollen. Das sage ich ja überhaupt nicht.

Ich finde es nur übertrieben, dass manche nun krampfhaft ihr Kleinkind "neutralisieren" und damit irgendwie geschlechtslos machen wollen. Was ist so verwerflich daran, wenn weibliche Babies gelegentlich rosa tragen und männliche eben blau (dieser Gedanke käme mir gar nicht in den Sinn)? Oder ich als Verwandte oder Bekannte einem männlichen Kleinkind ein typisches Jungenspielzeug schenke oder umgekehrt (vorausgesetzt, mir wird vorher von den Eltern kein entsprechender Wunsch mitgeteilt). Das verteufeln ja manche regelrecht! Nur weil dieser Genderwahn betrieben wird, soll ich jetzt solidarisch und aus Prinzip nem Jungen ne Puppe und nem Mädchen Feuerwehrautos schenken? Ich könnte natürlich auch beides mitbringen und schauen, wofür sich die Kinder entscheiden

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28. November 2019 um 18:53
In Antwort auf nico86

Natürlich sollen die Kinder damit spielen, womit sie gerne spielen wollen. Das sage ich ja überhaupt nicht.

Ich finde es nur übertrieben, dass manche nun krampfhaft ihr Kleinkind "neutralisieren" und damit irgendwie geschlechtslos machen wollen. Was ist so verwerflich daran, wenn weibliche Babies gelegentlich rosa tragen und männliche eben blau (dieser Gedanke käme mir gar nicht in den Sinn)? Oder ich als Verwandte oder Bekannte einem männlichen Kleinkind ein typisches Jungenspielzeug schenke oder umgekehrt (vorausgesetzt, mir wird vorher von den Eltern kein entsprechender Wunsch mitgeteilt). Das verteufeln ja manche regelrecht! Nur weil dieser Genderwahn betrieben wird, soll ich jetzt solidarisch und aus Prinzip nem Jungen ne Puppe und nem Mädchen Feuerwehrautos schenken? Ich könnte natürlich auch beides mitbringen und schauen, wofür sich die Kinder entscheiden

sehe ich genauso!   

mit Gewalt dagegensteuern nur weil ein Mädchen kein rosa mehr tragen darf 

 lächerlich

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28. November 2019 um 18:58

Genderwahn ist Menschenverachtend. Ihr spielt ein ideologisches Spiel auf Kosten eines unschuldigen Kindes. Zu welcher Art von Eltern macht euch das?

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29. November 2019 um 10:36
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

Warum muss es eigentlich immer zu einem Extrem ausarten wenn man etwas ändern will?

Es ist das eine, wenn man das Geschlecht nicht wissen oder verraten möchte. Das Kinderzimmer und die Kleidung neutral wählt, weil man zB noch weitere Kinder möchte.

Aber daraus wieder genau so wenig auf den Menschen und die Geschlechtsunterschiede einzugehen, die nun mal so oder so vorhanden sind,  oder krampfhaft die Sprache ändern, während andere Dinge viel notwendiger wären sie zugunsten eines bestimmten Geschlechtes anzupassen Stichwort Gewalt gegen Frauen, Femozid.

Selbst mit einer Sprachänderung, lassen sich doch nicht Verhaltensweisen entfernen, oder Dinge die Mutter Natur einfach so eingerichtet hat.

Man nimmt einem Menschen doch auch einenn Teil seiner Idendität.
Weder typische Mädchensachen noch Jungensachen sind das Problem, sondern wie sehr man einen Jungen/Mädchen oder Frau/Mann darauf reduziert oder Menschen mit einem "dritten" Geschlecht keinen Raum für seine Existenz lässt weil es diese vorher nicht gab.
Bei Kleidung haben meiner Meinung nach allerdings extrem reduzierende Aufdrucke, meist Sprüche nichts verloren, ebenso sollten die Schnitte kindgerecht sein.
Manchmal ist es auch je nach Alter nicht immer einfach neutrale Dinge zu finden,das nervt mich auch oft.


Das Geschlecht sollte in der Arbeitswelt meiner Meinung nach keine nachteilige Rolle spielen. Man kann darum trotzdem individuell auf die Situation eingehen. Wer bleibt zu Hause bei den Kindern etc.

Mich stören andere Dinge viel mehr. Werbung zb. Sie muss Aktiva gegen das Furzen und den Blähbauch trinken, braucht Slipeinlagen mit Duft, damit sie nicht stinkt, und überhaupt wehe man ist zu fett, zu müde, selbst Alt werden muss man ansehlich und sich eine überteuerte Pampe ins Gesicht klatschen.

Warum machen keine verschrumpelte Alte und kein schwerhöriger Opa die Inkontinenz Einlagen Werbung?
Karl darf furzen, Sepp darf stinken, zwischen den Beinen? Lisa aber die Carefree mit Duft.
Wieso nimmt Walter kein Hakel Feucht Toilettenpapier?
Wenn halbbekleidete Damen auf Zeitschriften zu sehen sind, dann möchte ich das auch bei den Männern so haben. Aber bitte nur bei den ansehlichen.

Oder eben was so unfassbar traurig und schlimm ist.
Gewalt gegen Frauen. Wenigstens jetzt mit der Kampagne Orange the World kamen mal mehr Berichte dazu. Die müssen es viel mehr geben.

In jeder Kneipe, Kirche, an jedem Arbeitsplatz, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Fußballstadion sollten Plakate hängen wo draufsteht, dass NIEMALS das Opfer, die Frau, das Kind Schuld an einer Tat ist.
Sondern immer der Täter. Es gibt weder provozierende Kleidung noch ein Verhalten des Opfers, was die körperliche und seelische Gewalt rechtfertigt. Weder eine Vergewaltigung noch ein Mord durch den Partner.
Dieser verharmlosende Begriff häusliche Gewalt gehört abgeschafft, ebenso wie die Urteile, meist wird es als Totschlag angesehen.


Das gehört geändert. Was bringen uns gegenderte Wörter, wenn der Rest nicht stimmt?
Obwohl ich mir das bei der Bibel und bei bestimmten Schimpfwörtern recht lustig finden würde.
Jesus und die Jünger*innen, ist das dann richtig so?
Wer weiß wie die unten drunter ausgeschaut haben.





 

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29. November 2019 um 10:44
In Antwort auf sanjay_18500776

Warum muss es eigentlich immer zu einem Extrem ausarten wenn man etwas ändern will?

Es ist das eine, wenn man das Geschlecht nicht wissen oder verraten möchte. Das Kinderzimmer und die Kleidung neutral wählt, weil man zB noch weitere Kinder möchte.

Aber daraus wieder genau so wenig auf den Menschen und die Geschlechtsunterschiede einzugehen, die nun mal so oder so vorhanden sind,  oder krampfhaft die Sprache ändern, während andere Dinge viel notwendiger wären sie zugunsten eines bestimmten Geschlechtes anzupassen Stichwort Gewalt gegen Frauen, Femozid.

Selbst mit einer Sprachänderung, lassen sich doch nicht Verhaltensweisen entfernen, oder Dinge die Mutter Natur einfach so eingerichtet hat.

Man nimmt einem Menschen doch auch einenn Teil seiner Idendität.
Weder typische Mädchensachen noch Jungensachen sind das Problem, sondern wie sehr man einen Jungen/Mädchen oder Frau/Mann darauf reduziert oder Menschen mit einem "dritten" Geschlecht keinen Raum für seine Existenz lässt weil es diese vorher nicht gab.
Bei Kleidung haben meiner Meinung nach allerdings extrem reduzierende Aufdrucke, meist Sprüche nichts verloren, ebenso sollten die Schnitte kindgerecht sein.
Manchmal ist es auch je nach Alter nicht immer einfach neutrale Dinge zu finden,das nervt mich auch oft.


Das Geschlecht sollte in der Arbeitswelt meiner Meinung nach keine nachteilige Rolle spielen. Man kann darum trotzdem individuell auf die Situation eingehen. Wer bleibt zu Hause bei den Kindern etc.

Mich stören andere Dinge viel mehr. Werbung zb. Sie muss Aktiva gegen das Furzen und den Blähbauch trinken, braucht Slipeinlagen mit Duft, damit sie nicht stinkt, und überhaupt wehe man ist zu fett, zu müde, selbst Alt werden muss man ansehlich und sich eine überteuerte Pampe ins Gesicht klatschen.

Warum machen keine verschrumpelte Alte und kein schwerhöriger Opa die Inkontinenz Einlagen Werbung?
Karl darf furzen, Sepp darf stinken, zwischen den Beinen? Lisa aber die Carefree mit Duft.
Wieso nimmt Walter kein Hakel Feucht Toilettenpapier?
Wenn halbbekleidete Damen auf Zeitschriften zu sehen sind, dann möchte ich das auch bei den Männern so haben. Aber bitte nur bei den ansehlichen.

Oder eben was so unfassbar traurig und schlimm ist.
Gewalt gegen Frauen. Wenigstens jetzt mit der Kampagne Orange the World kamen mal mehr Berichte dazu. Die müssen es viel mehr geben.

In jeder Kneipe, Kirche, an jedem Arbeitsplatz, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Fußballstadion sollten Plakate hängen wo draufsteht, dass NIEMALS das Opfer, die Frau, das Kind Schuld an einer Tat ist.
Sondern immer der Täter. Es gibt weder provozierende Kleidung noch ein Verhalten des Opfers, was die körperliche und seelische Gewalt rechtfertigt. Weder eine Vergewaltigung noch ein Mord durch den Partner.
Dieser verharmlosende Begriff häusliche Gewalt gehört abgeschafft, ebenso wie die Urteile, meist wird es als Totschlag angesehen.


Das gehört geändert. Was bringen uns gegenderte Wörter, wenn der Rest nicht stimmt?
Obwohl ich mir das bei der Bibel und bei bestimmten Schimpfwörtern recht lustig finden würde.
Jesus und die Jünger*innen, ist das dann richtig so?
Wer weiß wie die unten drunter ausgeschaut haben.





 

Ein schöner und wirklich wahrer Beitrag

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29. November 2019 um 11:44
In Antwort auf sanjay_18500776

Warum muss es eigentlich immer zu einem Extrem ausarten wenn man etwas ändern will?

Es ist das eine, wenn man das Geschlecht nicht wissen oder verraten möchte. Das Kinderzimmer und die Kleidung neutral wählt, weil man zB noch weitere Kinder möchte.

Aber daraus wieder genau so wenig auf den Menschen und die Geschlechtsunterschiede einzugehen, die nun mal so oder so vorhanden sind,  oder krampfhaft die Sprache ändern, während andere Dinge viel notwendiger wären sie zugunsten eines bestimmten Geschlechtes anzupassen Stichwort Gewalt gegen Frauen, Femozid.

Selbst mit einer Sprachänderung, lassen sich doch nicht Verhaltensweisen entfernen, oder Dinge die Mutter Natur einfach so eingerichtet hat.

Man nimmt einem Menschen doch auch einenn Teil seiner Idendität.
Weder typische Mädchensachen noch Jungensachen sind das Problem, sondern wie sehr man einen Jungen/Mädchen oder Frau/Mann darauf reduziert oder Menschen mit einem "dritten" Geschlecht keinen Raum für seine Existenz lässt weil es diese vorher nicht gab.
Bei Kleidung haben meiner Meinung nach allerdings extrem reduzierende Aufdrucke, meist Sprüche nichts verloren, ebenso sollten die Schnitte kindgerecht sein.
Manchmal ist es auch je nach Alter nicht immer einfach neutrale Dinge zu finden,das nervt mich auch oft.


Das Geschlecht sollte in der Arbeitswelt meiner Meinung nach keine nachteilige Rolle spielen. Man kann darum trotzdem individuell auf die Situation eingehen. Wer bleibt zu Hause bei den Kindern etc.

Mich stören andere Dinge viel mehr. Werbung zb. Sie muss Aktiva gegen das Furzen und den Blähbauch trinken, braucht Slipeinlagen mit Duft, damit sie nicht stinkt, und überhaupt wehe man ist zu fett, zu müde, selbst Alt werden muss man ansehlich und sich eine überteuerte Pampe ins Gesicht klatschen.

Warum machen keine verschrumpelte Alte und kein schwerhöriger Opa die Inkontinenz Einlagen Werbung?
Karl darf furzen, Sepp darf stinken, zwischen den Beinen? Lisa aber die Carefree mit Duft.
Wieso nimmt Walter kein Hakel Feucht Toilettenpapier?
Wenn halbbekleidete Damen auf Zeitschriften zu sehen sind, dann möchte ich das auch bei den Männern so haben. Aber bitte nur bei den ansehlichen.

Oder eben was so unfassbar traurig und schlimm ist.
Gewalt gegen Frauen. Wenigstens jetzt mit der Kampagne Orange the World kamen mal mehr Berichte dazu. Die müssen es viel mehr geben.

In jeder Kneipe, Kirche, an jedem Arbeitsplatz, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und im Fußballstadion sollten Plakate hängen wo draufsteht, dass NIEMALS das Opfer, die Frau, das Kind Schuld an einer Tat ist.
Sondern immer der Täter. Es gibt weder provozierende Kleidung noch ein Verhalten des Opfers, was die körperliche und seelische Gewalt rechtfertigt. Weder eine Vergewaltigung noch ein Mord durch den Partner.
Dieser verharmlosende Begriff häusliche Gewalt gehört abgeschafft, ebenso wie die Urteile, meist wird es als Totschlag angesehen.


Das gehört geändert. Was bringen uns gegenderte Wörter, wenn der Rest nicht stimmt?
Obwohl ich mir das bei der Bibel und bei bestimmten Schimpfwörtern recht lustig finden würde.
Jesus und die Jünger*innen, ist das dann richtig so?
Wer weiß wie die unten drunter ausgeschaut haben.





 

Die hatten keine Carefree Slipeinlagen. 

Es sollte darum gehen, dass die Kinder so sein können, wie sie sind. 
Wenn das Mädchen eine Prinzessin ist, ist das ok. Wenn das Mädchen eine Baumeisterin ist, ist das auch ok. 
Das gleiche gilt für Jungs.
Der Charakter des Kindes wird nicht dadurch geprägt, sie als Babys maximal neutral zu halten. Der Charakter ist eigen und der sollte so genommen werden, wie er ist, ohne zu drücken und zu pressen, damit es die eigenen Vorstellungen von dem, wie das Kind zu sein habe erfüllt ob das nun das eine Extrem ist, oder das andere. 
Bietet Ihnen ein großes Angebot zum Entdecken und lasst sie dann auch. Junge, oder Mädchen ist da egal und egal heißt in dem Fall vollkommen ok und nichts, was man verstecken, oder verheimlichen muss. 

Einfach mal die Kirche im Dorf lassen. 

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29. November 2019 um 15:54
In Antwort auf nico86

Natürlich sollen die Kinder damit spielen, womit sie gerne spielen wollen. Das sage ich ja überhaupt nicht.

Ich finde es nur übertrieben, dass manche nun krampfhaft ihr Kleinkind "neutralisieren" und damit irgendwie geschlechtslos machen wollen. Was ist so verwerflich daran, wenn weibliche Babies gelegentlich rosa tragen und männliche eben blau (dieser Gedanke käme mir gar nicht in den Sinn)? Oder ich als Verwandte oder Bekannte einem männlichen Kleinkind ein typisches Jungenspielzeug schenke oder umgekehrt (vorausgesetzt, mir wird vorher von den Eltern kein entsprechender Wunsch mitgeteilt). Das verteufeln ja manche regelrecht! Nur weil dieser Genderwahn betrieben wird, soll ich jetzt solidarisch und aus Prinzip nem Jungen ne Puppe und nem Mädchen Feuerwehrautos schenken? Ich könnte natürlich auch beides mitbringen und schauen, wofür sich die Kinder entscheiden

Blödsinn das hat nichts mit genderwahn zu tun. Selbst mein Bruder Jahrgang 1984 hatte rosa Strampler an die noch von mir über waren. Als Baby kann man tatsächlich auch aus Nützlichkeit neutral anziehen- ich hatte ein paar rosa teile- aber vorwiegend in der babyzeit die weißen Jäckchen etc weil ich so alles nur auf einem Programm waschen musste. Nichts Wahn. Und nur weil man Geschlecht neutral anzieht heißt das nicht dass es keine Mädchen oder Jungen sein dürfen. Mein Mann hat heute noch lange Haare die er als Kind hatte. Er ist dennoch ein Mann. Zum Spielzeug sagte ich bereits etwas. Ich schenke selbst nie was typisches auch wenn kein Wunsch mitgeteilt wird. Danun frage ich immer mit was momentan bevorzugt gespielt wird und gut ist. Wenn da nichts gesagt wird dann ein Buch oder ein Gutschein.Das hat auch nichts mit Wahn zu tun sondern mit der Tatsache dass die typischen Produkte- zumindest bei uns- links liegen werden- weil Kinder nunmal nicht Geschlechter spezifisch generell spielen. Ich kann das so sagen da ich täglich 20 Schulkinder betreue und aus Erfahrung im Freispiel spielen die Kinder zum Teil umgekehrte Rollen als zb ein Junge ist ein Katzen Mädchen etc... vollkommen normal und null verwerflich 

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29. November 2019 um 16:00
In Antwort auf m`iri_11973943

Blödsinn das hat nichts mit genderwahn zu tun. Selbst mein Bruder Jahrgang 1984 hatte rosa Strampler an die noch von mir über waren. Als Baby kann man tatsächlich auch aus Nützlichkeit neutral anziehen- ich hatte ein paar rosa teile- aber vorwiegend in der babyzeit die weißen Jäckchen etc weil ich so alles nur auf einem Programm waschen musste. Nichts Wahn. Und nur weil man Geschlecht neutral anzieht heißt das nicht dass es keine Mädchen oder Jungen sein dürfen. Mein Mann hat heute noch lange Haare die er als Kind hatte. Er ist dennoch ein Mann. Zum Spielzeug sagte ich bereits etwas. Ich schenke selbst nie was typisches auch wenn kein Wunsch mitgeteilt wird. Danun frage ich immer mit was momentan bevorzugt gespielt wird und gut ist. Wenn da nichts gesagt wird dann ein Buch oder ein Gutschein.Das hat auch nichts mit Wahn zu tun sondern mit der Tatsache dass die typischen Produkte- zumindest bei uns- links liegen werden- weil Kinder nunmal nicht Geschlechter spezifisch generell spielen. Ich kann das so sagen da ich täglich 20 Schulkinder betreue und aus Erfahrung im Freispiel spielen die Kinder zum Teil umgekehrte Rollen als zb ein Junge ist ein Katzen Mädchen etc... vollkommen normal und null verwerflich 

Es gibt aber durchaus Leute die es heutzutage verurteilen, wenn man die Kinder klischeehaft geschlechterspezifisch kleidet etc..
Z.B. erinnere ich mich daran, dass irgendwann vor eininige Zeit, etwas länger her, mal von irgendwelchen Feministinnen ne Welle gemacht wurde gerade wegen geschlechterbezogenen Spielzeug (z. b. ne Spielküche für Mädchen, das ginge ja gar nicht blablaba).
Es geht mir doch nur um die Leute, die da so rigoros gegen wettern! Leute, die AUS PRINZIP nur geschlechtsneutral anziehen z.B. oder so nen mega Geheimnis ums Geschlecht machen, weil sie vermeiden wollen, dass andere ihnen geschlechtspezifisches Zeugs schenken. Ich finde, da kann man wirklich mal nen Gang runter schalten und nicht alles immer so überdramatisieren.
 

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29. November 2019 um 16:11
In Antwort auf m`iri_11973943

Blödsinn das hat nichts mit genderwahn zu tun. Selbst mein Bruder Jahrgang 1984 hatte rosa Strampler an die noch von mir über waren. Als Baby kann man tatsächlich auch aus Nützlichkeit neutral anziehen- ich hatte ein paar rosa teile- aber vorwiegend in der babyzeit die weißen Jäckchen etc weil ich so alles nur auf einem Programm waschen musste. Nichts Wahn. Und nur weil man Geschlecht neutral anzieht heißt das nicht dass es keine Mädchen oder Jungen sein dürfen. Mein Mann hat heute noch lange Haare die er als Kind hatte. Er ist dennoch ein Mann. Zum Spielzeug sagte ich bereits etwas. Ich schenke selbst nie was typisches auch wenn kein Wunsch mitgeteilt wird. Danun frage ich immer mit was momentan bevorzugt gespielt wird und gut ist. Wenn da nichts gesagt wird dann ein Buch oder ein Gutschein.Das hat auch nichts mit Wahn zu tun sondern mit der Tatsache dass die typischen Produkte- zumindest bei uns- links liegen werden- weil Kinder nunmal nicht Geschlechter spezifisch generell spielen. Ich kann das so sagen da ich täglich 20 Schulkinder betreue und aus Erfahrung im Freispiel spielen die Kinder zum Teil umgekehrte Rollen als zb ein Junge ist ein Katzen Mädchen etc... vollkommen normal und null verwerflich 

genau meine Meinung.
Habe auch sehr viel Erhfarung als Lehrperson. Ich beobachte immer wieder wie die Kinder sich von den erwarteteten Rollen der Eltern im Kindergarten lösen und freispielen. Weil alle Spielsachen für alle zugälnglich sind.

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29. November 2019 um 16:39
In Antwort auf nico86

Es gibt aber durchaus Leute die es heutzutage verurteilen, wenn man die Kinder klischeehaft geschlechterspezifisch kleidet etc..
Z.B. erinnere ich mich daran, dass irgendwann vor eininige Zeit, etwas länger her, mal von irgendwelchen Feministinnen ne Welle gemacht wurde gerade wegen geschlechterbezogenen Spielzeug (z. b. ne Spielküche für Mädchen, das ginge ja gar nicht blablaba).
Es geht mir doch nur um die Leute, die da so rigoros gegen wettern! Leute, die AUS PRINZIP nur geschlechtsneutral anziehen z.B. oder so nen mega Geheimnis ums Geschlecht machen, weil sie vermeiden wollen, dass andere ihnen geschlechtspezifisches Zeugs schenken. Ich finde, da kann man wirklich mal nen Gang runter schalten und nicht alles immer so überdramatisieren.
 

Das mag sein dass das für dich übertrieben ist für diese Eltern aber nicht und das hat man zu respektieren. Viel schlimmer finde ich die Tatsache dass zb europaweit im Jahre 2019 es immer noch so ist dass in Gymnasien Mädchen von Lehrkräften nicht so gefördert und beurteilt werden so dass zb der Anteil an Frauen die typische männerdomänen studieren immer noch gering ist. Weil eben in Bildung und Berufswelt immer noch Geschlechter spezifisch gedacht wird. So auch in typischen Frauen berufen: einem Friseur wird gleich unterstellt zu feminin zu sein und ein männlicher Erzieher wird gleich beäugt als sei er ein kinderschänder. Ganz generell auch gesellschaftlich immer wieder fragwürdig wie Frauen und Männer hingestellt werden. Und kinderküchen sind nicht wirklich das Problem - wobei für mich zb barby mit ihrem unrealistischen Frauenbild ein Problem darstellt- sondern die Tatsache dass das Geschlechter spezifische tatsächlich in der Gesellschaft tragend ist selbst in manchen Familien noch. Und beobachte mal Kinder wie sie spielen. Daraus lernen wir eine Menge 

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29. November 2019 um 17:07
In Antwort auf nico86

Es gibt aber durchaus Leute die es heutzutage verurteilen, wenn man die Kinder klischeehaft geschlechterspezifisch kleidet etc..
Z.B. erinnere ich mich daran, dass irgendwann vor eininige Zeit, etwas länger her, mal von irgendwelchen Feministinnen ne Welle gemacht wurde gerade wegen geschlechterbezogenen Spielzeug (z. b. ne Spielküche für Mädchen, das ginge ja gar nicht blablaba).
Es geht mir doch nur um die Leute, die da so rigoros gegen wettern! Leute, die AUS PRINZIP nur geschlechtsneutral anziehen z.B. oder so nen mega Geheimnis ums Geschlecht machen, weil sie vermeiden wollen, dass andere ihnen geschlechtspezifisches Zeugs schenken. Ich finde, da kann man wirklich mal nen Gang runter schalten und nicht alles immer so überdramatisieren.
 

Das Gegenteil gibt es aber auch oft, die so extrem geschlechtsbezogen erziehen, dass es zB ausgeschlossen ist, dass die Tochter mit Lego spielt oder der Sohn was rotes anzieht - auch ich bekam mal eine RL-Shitstorm ab weil, OMG, mein Sohn eine Spielküche bekam. Die meisten Sterneköche sind Männer sowas sollte man auch kritisieren. Damit fördert man nur überholte Klischees

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29. November 2019 um 17:33
In Antwort auf dunkelbunt

Das Gegenteil gibt es aber auch oft, die so extrem geschlechtsbezogen erziehen, dass es zB ausgeschlossen ist, dass die Tochter mit Lego spielt oder der Sohn was rotes anzieht - auch ich bekam mal eine RL-Shitstorm ab weil, OMG, mein Sohn eine Spielküche bekam. Die meisten Sterneköche sind Männer sowas sollte man auch kritisieren. Damit fördert man nur überholte Klischees

Mein Sohn dachte damals, wenn er nur lange genug die Schuhe seiner Schwester trägt und sich schminkt, fällt ihm was ab und dann ist er ein Mädchen.
Und er hat eine Zeitlang immer Queen hören wollen, was wiederum Schwiegermutter schockte
 

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29. November 2019 um 23:17
In Antwort auf coellner78

Hallo liebe Menschen, 

im kommenden Frühjahr erwartet meine Partnerin unser gemeinsames Baby. Wir sind uns beide einig, dass wir das Kind so gut es geht vor den leider sehr verbreiteten Gender-Vorurteilen beschützen wollen. Was in der Theorie recht einfach klingt, ist in der Umsetzung aber ziemlich schwierig. Denn wo fängt man da an? 

Meine Partnerin vertritt die Haltung - und ich kann ihr da nicht ganz widersprechen - dass es im Grunde niemanden zu interessieren hat, welches Geschlecht das Kind hat. Denn wenn man mal genauer darüber nachdenkt dient diese Information über ein Baby ja lediglich dazu, sein Verhalten gegenüber den Kind entsprechend anzupassen - sei es beim unmittelbaren Umgang oder über die Wahl der Geschenke etc. Und das ist in der Tat etwas, dass man tatgäglich beobachten kann, wenn Erwachsene mit Babies interagieren. 

Aber darüber hinaus: Wie lässt sich das Kind vom vorhandenen und verbreiteten Gender-Bias so gut es geht schützen?

LG

Naja, das kannst du gut versuchen.
Wird aber nicht ewig funktionieren. Nur so bis maxima 3, dann fangen die Kinder ganz von sebst an sich zu orientieren.

Ich hab 3 Kinder. Erst einen Jungen, der hat mit mir mit allem gespielt. MIt Autos, Eisenbahn, Puppenwaagen geschoben, in der Küche gekocht etc.....bis er ca 3 war, dann wollte er von Mädchenkram nichts mehr wissen und spielte nur noch mit Autos, Robotern.

Die jüngere Schwester orientierte sich die ersten Jahre am Bruder. Und spielte ausschliesslich mit seinem "Jungen-Spielzeug"..Autos, Transformers, ....sie hatte NULL interesse an typischem Mädchenspielzeug.
Das änderte sich ebenfalls schlagartig als sie ca 3Jahre alt wurde, dann kippte das automatisch.  Und sie fing an interesse an den Puppenzeugs zu haben und wurde dann zu einen typischen Mädchen, das Puppen, Barbies und Pferde liebt. Und auch eine zeitlang nur noch rosa Kleidung tragen wollte.

Der Jüngste ist wieder ein Junge un dnoch ein Baby. Ich bin gespannt ob er sich nun zuerst an der Schwester orientiert und die ersten Jahre am liebsten mit Barbies und Pferden spielt. Oder vielleicht ganz anders wird.

Ich lasse mich da überraschen und die Kinder zeigen dir schon was sie gerne haben.
 

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29. November 2019 um 23:24
In Antwort auf sanjay_18500776

Mein Sohn dachte damals, wenn er nur lange genug die Schuhe seiner Schwester trägt und sich schminkt, fällt ihm was ab und dann ist er ein Mädchen.
Und er hat eine Zeitlang immer Queen hören wollen, was wiederum Schwiegermutter schockte
 

Queen!! Absolute Mädchenmusik 😄

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29. November 2019 um 23:30
In Antwort auf dunkelbunt

Queen!! Absolute Mädchenmusik 😄

Nein, er hat auch die Videos gesehen. Auf YT.
"I want to break free" etc.
"Ohhh Mann mit Rock,ist schön."

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2. Dezember 2019 um 9:56
In Antwort auf dunkelbunt

Das Gegenteil gibt es aber auch oft, die so extrem geschlechtsbezogen erziehen, dass es zB ausgeschlossen ist, dass die Tochter mit Lego spielt oder der Sohn was rotes anzieht - auch ich bekam mal eine RL-Shitstorm ab weil, OMG, mein Sohn eine Spielküche bekam. Die meisten Sterneköche sind Männer sowas sollte man auch kritisieren. Damit fördert man nur überholte Klischees

Jedes extrem ist scheiße, egal in welche Richtung! Kinder einfach entfalten und selbst entscheiden lassen.
 

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