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Gibt es Besuchsregelung/recht für Herkunft Mutter (Kind in Pflegefamilie)

2. August 2009 um 9:54 Letzte Antwort: 14. März 2010 um 9:37

Hallo,
mein Kind lebt seit 2000 in einer Pflegefamilie, bin damals krank geworden und war alleinerziehen und berufstätig.Durch die Arbeit war die Pflegefamilie erst eine Tagesmutter und dann bin ich krank geworden und bis heute immer noch.Habe mir dann die Hilfe und Unterstützung vom Jugendamt und Pflegefamilie für meine Tochter gesucht.
In einer Art und Weise wollte ich für meine Tochter(Mittlerweile 11Jahre), das Beste und habe Sie in der Pflegefamilie gelassen, da ich Ihr ein besseres Leben und Sicherheit geben wollte, dadurch das ich im Jahr ca. 2 Monate im Krankenhaus bin und im Alltag durch meine Angst/Panikstörung ziemlich beeinträchtig bin.

Nur mittlerweile kommt es mir so vor als ,ob die Tante vom Jugendamt nicht in der Lage ist mit uns eine gescheite Besuchsregelung hinzubekommen.
Kann sein das Hilfeplangespräche nicht regelmäßig stattfinden (1mal im Jahr Pflicht).
Schon 2 mal vorgekommen.
Und zur Zeit ist meine Tochter in den Sommerferien schon 4 Wochen bei der Oma(Väterliche Seite) und kommt erst zurück in der 5ten Woche.!!!!Ich durfte Sie 4,5 Tage haben.!!!!
Und habe erst nach 4 Wochen OmaAufenthalt erfahren von den Pflegeeltern das die Tochter erst in der 5ten Woche zurück kommt in der Pflegefamilie.
Der leibliche Vater ist sogut wie nie bei Gesprächen beim Jugendamt dabei und hat kein Sorgerecht/(Teil habe ich noch.)
Ich habe die vom Jugendamt angerufen und Sie hat nicht gehandelt und ist jetzt wieder mal im Urlaub.
Erst Ende August haben wir ein Hilfeplangespräch.

Es läuft einiges Verkehrt habe ich den Eindruck.

Weiß jemand gibt da Pauschal Besuchsregelung für KInder die in einer Pflegefamilie leben?Oder kann mir jemand berichten wie bei Ihm die Besuchsregelung ist???

Ich danke erstmal für eventuelle Antworten.

Jessica

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4. August 2009 um 13:57

Blockiert das Jugendamt, wird es schwierig
http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/jopt.pdf

Ich mache als betroffener und mutwillig entfremdeter Vater auch immer wieder die Erfahrung, daß die Sachbearbeiterinnen dauernd im Urlaub sind, Grundrechte mit Füßentreten und immer wieder Termine verschieben... Reiche doch mal bei der vorgesetzten Stelle eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein und wende Dich an die Presse! Ich habe das, wie viele andere Betroffene hier in der Gegend auch gemacht - da tut sich dann plötzlich was.
Wichtig: den Link oben und den Verweis auf Frau Jäckel dazutun. "Karin Jäckel" müßte auch bei Youtube zu finden sein, sie spricht da über Pflegekinderindustrie, Entfremder bei den Behörden und Amtswillkür der JÄer auf der Grundlage einer nicht vorhandenen Ausbildung im Bereich Entwicklungspsychologie. Das sind keine Einzelfälle!

Vgl. dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Görgülü

Viele Grüße

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14. August 2009 um 19:04

Anwalt für Familienrecht nehmen
Hallo, Jessica,

ich würde mir an Deiner Stelle, wenn du das Gefühl hast, dass du als Mutter keine Besuche bekommst, einen Anwalt einschalten, Anwalt für Familienrecht. Du brauchst ja sicherlich keine Anwaltsgebühren zu zahlen, denn du wirst sicherlich Prozeßkostenhilfe bezahlen (den Antrag dafür muss dein Anwalt stellen, damit du von Anwalts- und Gerichtskosten befreit bist).

Gruß Laudi

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20. August 2009 um 19:03
In Antwort auf alp_12561617

Blockiert das Jugendamt, wird es schwierig
http://www.karin-jaeckel.de/aktuelles/jopt.pdf

Ich mache als betroffener und mutwillig entfremdeter Vater auch immer wieder die Erfahrung, daß die Sachbearbeiterinnen dauernd im Urlaub sind, Grundrechte mit Füßentreten und immer wieder Termine verschieben... Reiche doch mal bei der vorgesetzten Stelle eine Dienstaufsichtsbeschwerde ein und wende Dich an die Presse! Ich habe das, wie viele andere Betroffene hier in der Gegend auch gemacht - da tut sich dann plötzlich was.
Wichtig: den Link oben und den Verweis auf Frau Jäckel dazutun. "Karin Jäckel" müßte auch bei Youtube zu finden sein, sie spricht da über Pflegekinderindustrie, Entfremder bei den Behörden und Amtswillkür der JÄer auf der Grundlage einer nicht vorhandenen Ausbildung im Bereich Entwicklungspsychologie. Das sind keine Einzelfälle!

Vgl. dazu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Fall_Görgülü

Viele Grüße

Kind in Pflegefamilie
hallo

ich habe meine Tochter mit 18 monaten freiwillig dem Jugendamt übergeben weil ich überfordert war..war zu dem zeitpunkt 19 jahre alt..meine Tochter ist bis heute in der gleichen Pflegefamilie und ihr geht es sehr gut...ich besuche sie 1mal im Monat..telefoniere 1mal die woche mit ihr und schreibe ihr viele briefe...wenn ich sie besuche habe ich die volle zeit mit meiner tochter alleine...sie nennt mich mama auch vor der pflegemutter und besteht auf mich alleine...ich bin froh das es so ist,weil wie ich gelesen habe gibt es viel schlimmere fälle...

ich bin jetzt auch wieder im 5.Monat Schwanger und freue mich sehr über mein Baby..ich denke das ich nach 6 Jahren endlich zu einer reifen person geworden bin die nun imstande ist Verantwortung auf längerer sicht zu übernehmen..

Und ich werde alles tun das es meiner Tochter gut geht..

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18. September 2009 um 10:26

Hallo jessica
meine kinder sind auch beide in einer pflegefamilie,und es heißt zwar das du dein bestimmungs- und sorge- recht behälst,aber im endeffekt ist das nur scheiß gelaber!
ich hab zum jugendamt gesagt das ich meine kinder nach der ausbildung gerne wieder zu mir holen will,weil das der eig grund war warum ich beide da untergebracht habe! aber das jugendamt sagte mir das die kinder sich an die familien gewöhnen und man sie dann net einfach wieder rausreißen kann...ohne das man was machen kann geht es jetzt zu einer dauerpflege über und die kinder dürfen später entscheiden ob sie zu mir zurück wollen!
mit dem kontakten ist es so,du darfst deine wünsche äussern aber letz endlich entscheidet das jugendamt,und nicht du!
steffy

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14. März 2010 um 9:37

Nur über einen Anwalt kommst Du zu Deinem Recht!
Hallo,
habe jahrelang versucht Kontakt zu meinem jetzt mittlerweile 8-jährigen Sohn, der in einer Pflegefamilie lebt, aufzunehmen.
Ohne Erfolg! Das Jugendamt hat alle meine Briefe und Anrufe ignoriert bzw. abgeblockt. Ich wußte bis heute nicht wo mein Kind lebt. Durch eine Anwältin für Familienrecht habe ich jetzt Gelegenheit Kontakt zu meinem Kind aufzunehmen. Das Jugendamt hat sich gesetzeswidrig verhalten. Das hat ein Verfahrensbeistand (Psychologe) in Erfahrung gebracht. Hatte erst überlegt mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Aber das kann ich meinem Kind nicht antun.
Nimm Dir einen guten Anwalt, dann wirst Du zu deinem Recht kommen.
Alles Gute für Dich!

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