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Gibt es hier Adoptivmamas?

20. März 2012 um 19:52

Guten Abend,
mich würde interessieren ob es hier Mamas gibt, die ein Kind adoptiert haben.

Danke

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20. März 2012 um 20:09

HIER
Ja , mich zum Beispiel, wir haben unsere Tochter adoptiert. haben sie seit sie 1 Tag alt ist und mittlerweile ist der Dops 21 Monate alt.

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20. März 2012 um 20:18

...
Wie lange musstet ihr denn warten? Sind die Bestimmungen wirklich so streng?

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20. März 2012 um 20:54

Ich kenn 2 pflegemamas
die ihre Kinder von Geburt an hatten und nach viel Diskussion sie auch adoptieren konnten
Pflegeeltern werden oft gesucht. Aber da muss man halt auch darauf gefasst sein, Kinder nur kurzzeitig zu betreuen. Ich könnte mir das gut vorstellen, später mal. So in 10 Jahren oder so.

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20. März 2012 um 20:59


Madels, was wollt ihr denn wissen?
Ja wir haben hier in Deutschland adoptiert, über das Jugendamt unserer Stadt.
Wir haben 13 Monate gewartet.

Man muss verheiratet sein, damit man zusammen adoptieren kann, ansonsten kann nur jeder für sich einen Antrag stellen.
Man darf keine psychischen Krankheiten haben und keine lebensverkürzenden Krankheiten.
Ebenfals wird ein polizeiliches Führungszeugnis angefortdert. Dabei uns beiden nix eingetragen war, keine Ahnung bei welchen Delikten sie "nein" gesagt hätten.
Dann bekommt einen Fragebogen und den füllt man zusammen aus.
Bsp: Wie wohnt man ? Haus? Wohnung? Wie groß?
Wie viele Kinder möchte man?
Hautfarbe? Nationalität? Junge? Mädchen? Alter?
Und warum man diese Kriterien so angibt wie man sie angibt, sprich man muss es begründen.
Wir hatten Junge und Mädchen angekreuzt, max. 1 Jahr alt und Nationalität und Hautfarbe egal.
Dann muss jeder für sich einen Lebensbericht schreiben, dazu bekommt man etwa 22 Fragen, woran man diesen schreibt.

Wir haben dann 6 Gespräche gehabt, wovon eins bei uns zu Hause statt fand. Aber das ist von Jugendamt zu Jugendamt unterschiedlich, bei machen gibt es Gruppenseminare, also kann man das nicht pauschal sehen.

Nach den 6 Gesprächen haben wir dann gewartet, und man meldet sich zum Urlaub ab und wenn man wieder da ist wieder an, ansonsten meldet man sich beim Jugendamt alle 3 Monate um sein Interesse zubekunden.

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20. März 2012 um 21:03

Und
wie ist das mit den kosten? bei auslandsadoptionen ist das ja mit erheblichen kosten verbunden..wie ist es bei inlandsadoptionen??

lg

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20. März 2012 um 21:05
In Antwort auf enomie

Und
wie ist das mit den kosten? bei auslandsadoptionen ist das ja mit erheblichen kosten verbunden..wie ist es bei inlandsadoptionen??

lg


Na Kosten sind es nicht wirklich, wir mussten nur den Notar bezahlen, dass waren etwa 100.
Ok ärztliche Attest, dass wir gesund sind kostet etwa 30 pro Person.
Also ist nix im Vergleich zum Ausland.

Und bei der Überlegung bezüglich Adoption war Ausland auch bei uns Thema , aber wenn wir das gemacht hätten, wären wir heute nahezu pleite und dann hätte da auch keiner was von.

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20. März 2012 um 21:05

Also
ich hab nicht adoptiert, aber ich kenne 2 Paare, die adoptiert haben. Beide haben ca. ein Jahr gewartet und haben beide ein neugeborenes Kind bekommen.

Beide haben ein Haus gebaut, weil man damit wohl bessere Karten hat.

Ich war jedenfalls überrascht, daß es offensichtlich doch möglich ist, ein Kind zu adoptieren. Ich hatte nur das Gefühl, Geld zu haben wäre von Vorteil.

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20. März 2012 um 21:07


Bitte kein Thema.
Ich erzähl gerne wie es bei uns abgelaufen ist und stell immer wieder viel Unwissenheit fest, leider.

Im Moment warten wir auf 2. Kind

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20. März 2012 um 21:09


als die vom Jugendamt bei uns waren und wir meinten, dass hier wird das Kinderzimmer , kam nur das ist aber groß....
Aber ich finde es besser, wenn man ein Kind aufnimmt, dann sollte der Platz auch da sein

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20. März 2012 um 21:15


Ich habe mich nicht gefühlt als müsste ich mich nackig machen.
Klar man muss sich anders bzw intensiver mit dem Thema Kind auseinandersetzten.
Was sicherlich der ein oder anderen Mama /Papa auch nicht schaden würde.

In den 6 Gesprächsterminen ging man den Fragebogen und den Lebensbericht durch. Man hakte nach, wie es genau gemeint ist etc.

Was man aber auch bedenken muss, da kommen Paare hin die oftmals über Jahre versucht haben Eltern zu werden, viele haben den Weg über Kinderwunschklinikne gemacht etc. Als das wird ja bei den Gesprächen auch abgeklärt und geschaut ob da auch alles , soweit es geht, psychsich verarbeitet ist.
Ich muss dazu sagen, diesen langen und schmerzlichen Weg, selber schwanger zu werden , gab es bei uns nicht, da ich seit ich 15 Jahre alt bi weiß, dass ich keine Kinder bekommen kann.

Und es gibt immer wieder Paare, die alle Gespräche gemacht haben und dann sich in der Wartephase befinde, wo es dann doch plötzlich klappt mit dem schwanger werden, deswegen muss man sich alle 3 Monate melden und sein Interesse bekunden , wie es so schön in amtsdeutsch heisst.

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20. März 2012 um 21:20


na dann kann man die Kinderzimmeranzahl ja erhöhen.
Ist halt die Frage was man für eine Pflegefamilie sein will?
Bereitschaftpflege oder Dauerpflege.
Bei der Dauerpflege gehen gerade mal 2% zurück zu den Eltern, aber es ist meist so das der Kontakt zu den leiblichen Eltern bestehen bleiben soll. Sollte man auch bedenken ob man das kann.
Mein Trainer arbeitet beim Jugendamt (andere Stadt, als für uns zuständig) und der ist für die Pflegekinde rzuständig und er meinte, dass eben bei den Dauerpflegekinder nur 2% zurück zu den leiblichen Eltern gehen , es aber auch dabei Fälle gäbe, wo die Kinder fast von Geburt an bei den Pflegeeltern leben und dann im Teeny alter zurück gehen.
Und da muss ich ehrlich sein, dass könnte ich nicht.

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20. März 2012 um 21:24


Sie wächst damit auf. Klar mit ihren 21 Monaten versteht sie es nicht, das wäre dann doch zuviel verlangt.
Aber wir erklären ihr, dass sie eine Bauchmama (leibliche Mama) hat und eine Herzmama (mich).
Da wir der leiblichen Mama über das Jugendamt Briefe (als was kann sie schon alles etc) und Bilder (da ist nur unsere Tochter zu sehen) zukommen lassen. Bisher hat sie noch nix abgeholt, aber das liegt ja nicht in unsere Macht.
Und da ich die Briefe immer im Namen unsere Tochter an die Bauchmama schreibe, wird sie damit auch groß.

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20. März 2012 um 21:26


und wenn sie irgentwann mal ihre leibliche Mutter suchen will oder kennenleren möchte werden wir sie begleiten.
Sie hat ein Recht darauf zu wissen wo sie herkommt.
Mit 16 Jahren kann sie sich ans Jugendamt wenden, die stellen dann den Kontakt her

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20. März 2012 um 21:27

Ich
kenne zwei adoptierte Mädels in meinem Alter. Beide haben es von klein auf gewußt und es war nie ein Thema.
Die leiblichen Eltern waren wohl jugoslawische Einwanderer und die Kinder wurden ihnen weggenommen wegen Vernachlässigung oder so. Beide Kinder hatten nie ein Interesse, ihre leiblichen Eltern zu suchen. Ist aber natürlich ein extremes Beispiel.

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20. März 2012 um 21:28

Darf ich mitreden? Bin ein Adoptivkind
also ich kann euch hier nur von der anderen Seite berichten Bin mit 10 Monaten adoptiert worden.
Meine Eltern haben wohl auch ziemlich lange warten müssen.
Doch was ich nur ganz wichtig finde, ich wusste von klein auf, dass ich adoptiert bin, habe wohl mit 2 Jahren meine Schwester gefragt, wo die Babys herkommen und dann wurde es mir erklärt, dass ich bei jemand anderem im Bauch gewachsen bin

Von daher, war es für mich einfach nur "normal" ein Adoptivkind zu sein

Ich will mir nicht ausmalen, wie es gewesen wäre, wenn ich es erst später erfahren hätte, so auf einmal

LG musician

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20. März 2012 um 21:31

Aber wenn du es dann weißt, ist es meistens auch gut
Meine leibliche Mutter zum Beispiel empfinde ich inzwischen echt als total bescheuert.

Klar ist das interessant, zu wissen, wer die leiblichen Eltern sind und ich würde das meinem Kind nie verwehren beziehungsweise verheimlichen wollen, wenn ich ein Adoptivkind hätte.

Ich empfand es als unglaublich wichtig, über meine leiblichen Eltern bescheid zu wissen.
nachdem ich dann wusste, wie unfähig die waren, bin ich heilfroh, nicht dort aufgewachsen zu sein

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20. März 2012 um 21:32
In Antwort auf kleene0907


und wenn sie irgentwann mal ihre leibliche Mutter suchen will oder kennenleren möchte werden wir sie begleiten.
Sie hat ein Recht darauf zu wissen wo sie herkommt.
Mit 16 Jahren kann sie sich ans Jugendamt wenden, die stellen dann den Kontakt her


Sicherlich ist es für uns als adoptierende Eltern dann keine leichte Zeit, aber ich denk wenn man sich damit ernsthaft auseinander setzt , kann man sicherlich damit umgehen und ich finde, man sollte sich dabei immer vor Augen halten, dass es um das Kind geht und nicht um einen selber.

Es ist bei uns so , dass unsere Tochter L.ouisa E.milie heisst. L.ouisa haben wir gewählt und E.milie hat die leibliche Mama sie genannt. Und wir waren uns vorher schon sicher, dass sollte die Bauchmama dem Kind einen Namen geben, egal welchen, dann bleibt dieser als Zweitnamen stehen.
Und so haben wir es gehand habt.

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20. März 2012 um 21:34


Ich finde, dass es dann sehr nahe an einem Vertrauenbruch kommt, wenn man dem Kind /Teen dann mal erklärt, dass es adoptiert wurde.
Oder es erst erfährt, weil es heiratet und durch die benötigten Papiere es herauskommt.

Deswegen wächst unsere Tochter auch damit auf

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20. März 2012 um 21:36


Aber ansonsten scheinen sich hier keine Adoptivmamas rumzutreiben???

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20. März 2012 um 21:43


Was ich schade finde ist, dass es zum Thema Adoption, vorallem in Deutschland sehr wenige Bescheid wissen. Auch Infos diesbezüglich zubekommen ist mehr als schwer. Wenn man Infos zum Thema Auslandsadoption sucht, kann man sich vor Intersetseiten nicht retten.
UNd es gibt sher viel halbwahrheiten , die sich recht hartnäckig halten, wie auch das viele meinen, dass man hier in Deutschland ewig warten muss

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20. März 2012 um 21:46


Hier kann man sich recht gut Informationen bezüglich Pflegeeltern und Adoption hier in Deutschland holen.

http://www ... online.de/

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20. März 2012 um 21:59

@kleene
Ich find deine einstellung so so toll!!auch das du briefe an die bauchmama schreibst...alle daumen hoch!!!
Wisst ihr warum sie sie abgegeben hat?

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20. März 2012 um 22:00


hab es als PN an dich geschickt.
Das was da fehlt ist ... S., also
www ... S.-online.de

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20. März 2012 um 22:03
In Antwort auf xsternlex

@kleene
Ich find deine einstellung so so toll!!auch das du briefe an die bauchmama schreibst...alle daumen hoch!!!
Wisst ihr warum sie sie abgegeben hat?


Jein, angeblich würde sie durch das Kind in Harzt4 rutschen. Haben die Erklärung (haben sie vom Jugendamt so übermittelt bekommen) nicht so nachvollziehen kann, denn angeblich sei sie festangestellt, und dann hätte sie ja in Elternzeit gehen können 1 Jahr und dann hätte sie das Kind ja in einer Kita betreuen lassen können.

Wie dem so sei, ich denk mal ehr dass es ne Schutzbehauptung (für sie selber) war.

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20. März 2012 um 22:04
In Antwort auf kleene0907


hab es als PN an dich geschickt.
Das was da fehlt ist ... S., also
www ... S.-online.de


Schade hat auch nicht geklappt. Wer die Seite wissen will ich schick dann ne PN raus

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20. März 2012 um 22:11

Ist
das nicht Amityvote oder so in der Art?

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20. März 2012 um 22:53
In Antwort auf kleene0907


Jein, angeblich würde sie durch das Kind in Harzt4 rutschen. Haben die Erklärung (haben sie vom Jugendamt so übermittelt bekommen) nicht so nachvollziehen kann, denn angeblich sei sie festangestellt, und dann hätte sie ja in Elternzeit gehen können 1 Jahr und dann hätte sie das Kind ja in einer Kita betreuen lassen können.

Wie dem so sei, ich denk mal ehr dass es ne Schutzbehauptung (für sie selber) war.


ja das denke ich auch...
bin ja alleinerziehend und hab auch ne festanstellung und hab mich bewusst für zwei jahre daheim entschieden...man hat nicht die welt ABER am hungertuch muss man wirklich nicht nagen!!!
aber he von deinem schreiben her hat sie nun so ein liebes und tolles elternhaus und manchmal ist es besser man weiß net alles
hat schon alles seinen grund im leben

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21. März 2012 um 8:40
In Antwort auf xsternlex


ja das denke ich auch...
bin ja alleinerziehend und hab auch ne festanstellung und hab mich bewusst für zwei jahre daheim entschieden...man hat nicht die welt ABER am hungertuch muss man wirklich nicht nagen!!!
aber he von deinem schreiben her hat sie nun so ein liebes und tolles elternhaus und manchmal ist es besser man weiß net alles
hat schon alles seinen grund im leben


Wie schon gesagt, ich zweifel so ihre Begründung an, aber ich werde sie wenn unsere Tochter uns fragt, ihr so sagen.
Aber nicht dass ich Zweifel an dem Grund habe. Letztlich kann nur die leibliche Mama ihr das Warum erklären.

Sie wird ja auch irgentwann erfahren dass wir sie L.ouisa genannt haben und ihre leibliche Mama E.milie.

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