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Gibt es hier Vegetarierinnen?

11. März 2016 um 18:40 Letzte Antwort: 14. März 2016 um 9:38

Die auch ihre Kinder vegetarisch erziehen? Wenn ja, schon ab Beikost Alter?
Liebe Grüße

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11. März 2016 um 19:17

Hier
ja, bereits ab Beikostalter. Meine Tochter hat noch nie Fleisch gegessen Wieso fragst du?

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11. März 2016 um 20:36

Ja
Ab Beikostalter, beide Söhne. Der Große ist 4 Jahre und 4 Monate, der Kleine fast 11 Monate.
Habe viel recherchiert, was in welchen Lebensmitteln ist, damit sie alles bekommen, was sie brauchen.

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11. März 2016 um 21:02
In Antwort auf jungemami2013

Hier
ja, bereits ab Beikostalter. Meine Tochter hat noch nie Fleisch gegessen Wieso fragst du?

Weil ich mich immer rechtfertigen muss...
Warum wieso weshalb Kiarzt und hebi waren nicht wirklich begeistert. Esst ihr selbst kein Fleisch aus ethischen Gründen? Ich bin total gespannt wie ich das in der Erziehung umsetze bzgl. Kita usw. Noch ist er ja klein.

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11. März 2016 um 21:11

Du sprichst unten an,
dass Kinderarzt und Hebamme nicht begeistert sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur diejenigen das nicht sind, die sich nicht gut auskennen und Bedenken haben, dass DU Dich nicht gut auskennst.
Bei U Untersuchungen, wenn es ums Essen ging und dann die Frage kam, wie ich meinen Sohn ernähre, sagte ich z.B. Mal was über Calcium in Brokkloli und anderes, da war die Ärztin beeindruckt und sagte, ich hätte mich offensichtlich damit auseinander gesetzt. Ja, natürlich, denn es geht um die Gesundheit meiner Kinder!
Mein Sohn ist groß und stark und gesund, ist kein Fleisch und trinkt keine Kuhmlich. Und bekommt über Ernährung alles, was er braucht.

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11. März 2016 um 21:12

Selbst zum fleischer meines Vertrauens...
Hätte ich kein Vertrauen. Nicht nur in Bezug auf die Tierhaltung sondern auch darauf, was an die Tiere verfüttert wurde. Aber genau den Punkt den du angesprochen hast meine ich: wie wird es in Kitas usw.umgesezt, ich werde nicht seine Neugier unterdrücken und verbote aussprechen. Deshalb bin ich total gespannt.

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11. März 2016 um 21:13

Wählen
Mein akind darf später auch wählen. Ich gehe davon aus, dass er sein Taschengeld für Fleisch ausgeben wird, hihi.
Nein im Ernst, er darf später auch wählen.

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11. März 2016 um 21:16
In Antwort auf gruenspan

Du sprichst unten an,
dass Kinderarzt und Hebamme nicht begeistert sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur diejenigen das nicht sind, die sich nicht gut auskennen und Bedenken haben, dass DU Dich nicht gut auskennst.
Bei U Untersuchungen, wenn es ums Essen ging und dann die Frage kam, wie ich meinen Sohn ernähre, sagte ich z.B. Mal was über Calcium in Brokkloli und anderes, da war die Ärztin beeindruckt und sagte, ich hätte mich offensichtlich damit auseinander gesetzt. Ja, natürlich, denn es geht um die Gesundheit meiner Kinder!
Mein Sohn ist groß und stark und gesund, ist kein Fleisch und trinkt keine Kuhmlich. Und bekommt über Ernährung alles, was er braucht.

Da hast du recht...
Arzt und hebi sind auch sehr konservativ. Mag ich bei vielen Themen, bei anderen ist es eher mühselig. Das Argument ist nie Calcium, sondern Eisen. Mische unter die Beikost z.b Haferflocken und umgehe das "Problem" somit.

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11. März 2016 um 21:17
In Antwort auf happymum2015

Weil ich mich immer rechtfertigen muss...
Warum wieso weshalb Kiarzt und hebi waren nicht wirklich begeistert. Esst ihr selbst kein Fleisch aus ethischen Gründen? Ich bin total gespannt wie ich das in der Erziehung umsetze bzgl. Kita usw. Noch ist er ja klein.

Ich bin alleinerziehend und lebe selbst
seit rund 4 Jahren vegetarisch - u.a. aus ethischen Gründen, ja Ich würde an deiner Stelle einfach keine große Sache draus machen. Von den Kinderärzten wusste es keiner, wieso auch Auch nach dem Umzug und Praxiswechsel war das kein Thema. Ihr wurde bereits mehrmals Blut abgenommen (aus anderen Gründen) und es wurden bislang keinerlei Mangelerscheinungen festgestellt, es gibt auch keine Gründe dies anzunehmen denn eine ausgewogene vegetarische Ernährung gibt dem Körper alles was er braucht Zwecks Kita, ich habe bei der Anmeldung gesagt das ich nicht möchte das sie Fleisch isst, da wurde kurz die Meinung der Erzieherin geäußert und damit hatte es sich. Das muss und wird respektiert werden, keine Sorge Bei uns ist es ohnehin so, das Fleisch ODER Fisch nur einmal wöchentlich gegessen wird, meine Tochter bekommt je nach Essen das gleiche nur ohne Fleischbeilage und wenn dies nicht möglich ist, ein komplett anderes Essen. Wenn die Kinder es nicht kennen, vermissen sie es auch nicht. Bei meiner war es zB so, dass mein Ex, der gleichzeitig ihr Erzeuger ist, meinte meine Ernährungsweise zu provozieren (obwohl der werte Herr nichtmal auf dem Papier zu seiner Tochter steht) und hat ihr mehrmals ohne mein Beisein Fleisch unterjubeln wollen P. ist aber nicht doof und hat es sofort ausgespuckt, immer wieder. Sie kennt es nicht, und mag es auch nicht. Sie ist eben nicht dran gewöhnt und deswegen habe ich auch in der Kita keine Sorge, dass sie heimlich Fleisch bekommt oder es von den anderen Kindern klaut oder diese darum beneidet Mittlerweile ist sie schon 2,5 Jahre alt. LG

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11. März 2016 um 21:26

Meine tochter darf auch selber wählen
Aber ich finde dieses Argument "ich will ihm nicht meine Ernährungsweise aufzwingen" so absurd - und das hört man wirklich häufig. Es obliegt nunmal im Ermessen der Eltern wie sie ihre Kinder ernähren und wieso soll es nicht die eigene sein, die man an sein Kind weiter gibt? Wieso wird fleischhaltige Ernährung als normal und selbstverständlich und die vegetarische als unnormal und außergewöhnlich abgestempelt? Und letztendlich zwingst du deinem Kind mit deiner Wahl der Ernährung seine auf, ganz gleich ob vegetarisch oder nicht - dein Kind kann noch nicht entscheiden also wird ihm deine Entscheidung aufgezwungen, deine Meinung welche Ernährungsweise richtig ist Die freie Wahl hat das Kind also sowieso erst viel später. Man gibt doch seine eigenen Ansichten und Werte, ganz gleich in welchem Bereich, an seine Kinder weiter. Da ist es doch ein Widerspruch sein Kind anders zu ernähren als sich selbst, egal ob Eltern vegetarisch + Kind fleischhaltig oder umgekehrt Der Sinn erschließt sich mir da nicht wirklich

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11. März 2016 um 21:29
In Antwort auf happymum2015

Da hast du recht...
Arzt und hebi sind auch sehr konservativ. Mag ich bei vielen Themen, bei anderen ist es eher mühselig. Das Argument ist nie Calcium, sondern Eisen. Mische unter die Beikost z.b Haferflocken und umgehe das "Problem" somit.

Zur abwechslung kannst du auch
Hirse nehmen, meiner Tochter wurden die Haferflocken irgendwann zu viel (verständlich, wer will schon immer das gleiche essen) und Hirse kann man ja auch vielseitig zubereiten, zumal sie mehr Eisen als Fleisch enthält

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11. März 2016 um 22:10
In Antwort auf jungemami2013

Zur abwechslung kannst du auch
Hirse nehmen, meiner Tochter wurden die Haferflocken irgendwann zu viel (verständlich, wer will schon immer das gleiche essen) und Hirse kann man ja auch vielseitig zubereiten, zumal sie mehr Eisen als Fleisch enthält

Eisen
Ist unter anderem auch in Heidelbeeren und Aprikosen.
Außerdem wird Eisen vom Körper besser aufgenommen, wenn es in Verbindung mit Vitamin C "eingenommen" bzw gegessen wird, und das ist ja auch in vielen Gemüsesorten...

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11. März 2016 um 22:14
In Antwort auf jungemami2013

Meine tochter darf auch selber wählen
Aber ich finde dieses Argument "ich will ihm nicht meine Ernährungsweise aufzwingen" so absurd - und das hört man wirklich häufig. Es obliegt nunmal im Ermessen der Eltern wie sie ihre Kinder ernähren und wieso soll es nicht die eigene sein, die man an sein Kind weiter gibt? Wieso wird fleischhaltige Ernährung als normal und selbstverständlich und die vegetarische als unnormal und außergewöhnlich abgestempelt? Und letztendlich zwingst du deinem Kind mit deiner Wahl der Ernährung seine auf, ganz gleich ob vegetarisch oder nicht - dein Kind kann noch nicht entscheiden also wird ihm deine Entscheidung aufgezwungen, deine Meinung welche Ernährungsweise richtig ist Die freie Wahl hat das Kind also sowieso erst viel später. Man gibt doch seine eigenen Ansichten und Werte, ganz gleich in welchem Bereich, an seine Kinder weiter. Da ist es doch ein Widerspruch sein Kind anders zu ernähren als sich selbst, egal ob Eltern vegetarisch + Kind fleischhaltig oder umgekehrt Der Sinn erschließt sich mir da nicht wirklich

Jungemami
Das sehe ich genau so. Das Argument, die Ernährungsweise aufzuzwingen hinkt.

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12. März 2016 um 6:26

Ich bin seit ich 12 bin Vegetarierin ( jetzt 26j)
Aber meine Tochter bekommt alles. Sie soll später selber entscheiden ob sie wie Papa fleisch&Fisch oder eben wie ich essen möchte.
Ich hätte auch kein gutes Gefühl dabei ihr gar kein Fleisch zu geben ( grad für die Entwicklung der Organe usw) sie bekommt aber nicht jeden Tag Fleisch und sie isst mittlerweile vom Familientisch mit und liebt Gemüse

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12. März 2016 um 7:53

Ich..
..lebe seit ca 6 Jahren vegan. Im November ist meine Tochter zur Welt gekommen. Im Moment wird sie natürlich noch voll gestillt! Ich werde mit Veganer beikost anfangen, bietet sich ja auch an später wund Zuhause auch Veganes Essen auf den Tisch kommen! Ich denke aber, dass ich ihr niemals verbieten würde, auch andere Sachen zu essen. Ihr Opa beispielsweise ist begeisterter Fleischesser und da wird sie um eine Wurst vom Grill im Sommer warscheinlich nicht rumkommen

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12. März 2016 um 7:57
In Antwort auf memnun_881292

Ich..
..lebe seit ca 6 Jahren vegan. Im November ist meine Tochter zur Welt gekommen. Im Moment wird sie natürlich noch voll gestillt! Ich werde mit Veganer beikost anfangen, bietet sich ja auch an später wund Zuhause auch Veganes Essen auf den Tisch kommen! Ich denke aber, dass ich ihr niemals verbieten würde, auch andere Sachen zu essen. Ihr Opa beispielsweise ist begeisterter Fleischesser und da wird sie um eine Wurst vom Grill im Sommer warscheinlich nicht rumkommen

Nachtrag
Kinderärztin und Hebamme sehen darin übrigens überhaupt kein Problem! Auch wärend der ss war es für meine Frauenärztin kein problem

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12. März 2016 um 8:07

Danke ihr Lieben!
Hat mich erneut bestärkt alles richtig du machen

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12. März 2016 um 10:35

@lana...
Weil es dann leider kein Antibiotikum oder Hormone zusätzlich bekommt? Weil es irgendwann lernt das Tiere Lebewesen mit eigenständigen Charakter und Gefühlen sind? Ganz ganz schlimme Mutter bin ich und ein ganz ganz schlimmer Mensch. Ich düs mal schnell zu Aldi und besorg mir ein 2,99 Steak. Im Ernst, jeder so wie er meint aber ein bisschen mehr Argumentation wäre schon toll! Merci

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12. März 2016 um 10:45

Oh Gott du hast recht....
Sonst habe ich wieder eine endless Diskussion am Bein und keine Sorge, bin kein Hardcore Vegetarier der alles und jeden bekehren will! Mein Mann "darf" noch Fleisch essen

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12. März 2016 um 10:59


Meine Schwägerin ist so eine "ich muss alles und jeden überzeugen und alle müssen mitmachen" aaaaaanstrengend. Ich finde Fleisch fresser müssen sich nicht rechtfertigen und veggis ebenfalls nicht. Und gut ist. Eigentlich... Hihi

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12. März 2016 um 13:10

Eine kollegin
Von mir wurde vegetarisch erzogen, und hasst ihre Mutter dafür, sie würde gern mehr Fleisch essen, verträgt aber kein rotes Fleisch mehr, Hühnerfleisch geht aber.
Lass doch dein Kind selbst entscheiden.
LG

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12. März 2016 um 14:04
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Eine kollegin
Von mir wurde vegetarisch erzogen, und hasst ihre Mutter dafür, sie würde gern mehr Fleisch essen, verträgt aber kein rotes Fleisch mehr, Hühnerfleisch geht aber.
Lass doch dein Kind selbst entscheiden.
LG

Das Kind st noch zu jung
um selbst zu entscheiden.
Sie hasst ihre Mutter wegen vegetarischer Ernährung? Sie verträgt kein rotes Fleisch mehr? Sie würde gerne rotes Fleisch essen?

Kinder können weder entscheiden, Fleisch zu essen, noch, es NICHT zu essen. Eltern entscheiden also für Ihr akind und geben im Normalfall die Ernährung, die sie für richtig und gesund halten. Und so lange das Kind alle wichtigen Nährstoffe erhält, verstehe ich die Aufregung nicht.

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12. März 2016 um 14:13
In Antwort auf amyas_11974886

Ich bin seit ich 12 bin Vegetarierin ( jetzt 26j)
Aber meine Tochter bekommt alles. Sie soll später selber entscheiden ob sie wie Papa fleisch&Fisch oder eben wie ich essen möchte.
Ich hätte auch kein gutes Gefühl dabei ihr gar kein Fleisch zu geben ( grad für die Entwicklung der Organe usw) sie bekommt aber nicht jeden Tag Fleisch und sie isst mittlerweile vom Familientisch mit und liebt Gemüse

Und was würde
Deiner Tochter bei einer vegetarischen Ernährung für die Entwicklung der Organe fehlen?

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13. März 2016 um 6:45

Weil unten jemand was von Veganer Ernährung schrieb
....Das finde ich für Kinder unverantwortlich.

Vegetarisch, völlig ok. Aber ganz ohne tierische fette geht es nunmal im Wachstum nicht. Ich gebe zu Ich sehe vegane Ernährung eh kritisch weil die ganzen "Ersatzprodukte" auch gern mal um die ganze Welt geschifft oder geflogen werden, nix mit regional, weil Soja hochallergen ist und die Massen davon ja auch irgendwo herkommen müssen, weil ich wenn ich als ich in Berlin mal im veganen Supermarkt war in dessen Nähe ich wohnte das Gefühl hatte in nem Lifestyle-tempel zu sein....

Wie soll das denn gehen wenn man abgestillt hat? Es ist ja nun mittlerweile erwiesen das manche Nährstoffe die besonders im Wachstum benötigt werden eben mit Veganer Ernährung eben nicht in genügender Menge aufgenommen werden. Calcium, Eisen, B12....Das ein kompetenter Kinderarzt das absegnet kann ich mir nicht vorstellen und wenn doch, nun gut von Kinderernährung verstehen viele Kinderärzte nicht allzu viel....

Abgesehen davon wird das kubd saß irgendwann vermutlich auch nicht mehr witzig finden. Ernährung in der Krippe und kita wäre ja schon schwierig, wenn das Kind dann da nicht mitessen kann. Mit Kindergeburtstage gegessen gleich weiter.

Außerdem gehört für mich auch der Aspekt dazu, darf man einen Kind so sehr in dessen Ernährung eingreifen? Darf man ihm wegen der eigenen Einstellung zum Thema Ernährung verbieten zu erfahren wie Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier, Butter, Käse, sahne und daraus klassisch hergestellte speisen schmecjen? Das ist ja was ganz anderes als nur auf Fleisch zu verzichten...Und ixh kannst wirklich absolut nicht nachvollziehen.... Gebe ich zu.

Finde ich ehrlichgesagt auch bedenklich, und kann mir nicht vorstellen das das Kind das klaglos für immer akzeptiert.

Zum eigentlichen Thema:

Vegetarische Ernährung auch von Kindern finde ich gut, solange das nicht einfach bedeutet, Fleisch wegzulassen, heißt wenn man es "richtig" anstellt....Dafür sorgt das keine Mangelerscheinungen auftreten....

Ich selbst esse Fleisch einfach zu gern, mein Sohn auch.... weswegen ich lediglich unseren Konsum sehr stark eingeschränkt habe und nur noch bio Fleisch kaufe, bei wurst ebenso.

LG

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13. März 2016 um 6:47
In Antwort auf 000ashni000

Weil unten jemand was von Veganer Ernährung schrieb
....Das finde ich für Kinder unverantwortlich.

Vegetarisch, völlig ok. Aber ganz ohne tierische fette geht es nunmal im Wachstum nicht. Ich gebe zu Ich sehe vegane Ernährung eh kritisch weil die ganzen "Ersatzprodukte" auch gern mal um die ganze Welt geschifft oder geflogen werden, nix mit regional, weil Soja hochallergen ist und die Massen davon ja auch irgendwo herkommen müssen, weil ich wenn ich als ich in Berlin mal im veganen Supermarkt war in dessen Nähe ich wohnte das Gefühl hatte in nem Lifestyle-tempel zu sein....

Wie soll das denn gehen wenn man abgestillt hat? Es ist ja nun mittlerweile erwiesen das manche Nährstoffe die besonders im Wachstum benötigt werden eben mit Veganer Ernährung eben nicht in genügender Menge aufgenommen werden. Calcium, Eisen, B12....Das ein kompetenter Kinderarzt das absegnet kann ich mir nicht vorstellen und wenn doch, nun gut von Kinderernährung verstehen viele Kinderärzte nicht allzu viel....

Abgesehen davon wird das kubd saß irgendwann vermutlich auch nicht mehr witzig finden. Ernährung in der Krippe und kita wäre ja schon schwierig, wenn das Kind dann da nicht mitessen kann. Mit Kindergeburtstage gegessen gleich weiter.

Außerdem gehört für mich auch der Aspekt dazu, darf man einen Kind so sehr in dessen Ernährung eingreifen? Darf man ihm wegen der eigenen Einstellung zum Thema Ernährung verbieten zu erfahren wie Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier, Butter, Käse, sahne und daraus klassisch hergestellte speisen schmecjen? Das ist ja was ganz anderes als nur auf Fleisch zu verzichten...Und ixh kannst wirklich absolut nicht nachvollziehen.... Gebe ich zu.

Finde ich ehrlichgesagt auch bedenklich, und kann mir nicht vorstellen das das Kind das klaglos für immer akzeptiert.

Zum eigentlichen Thema:

Vegetarische Ernährung auch von Kindern finde ich gut, solange das nicht einfach bedeutet, Fleisch wegzulassen, heißt wenn man es "richtig" anstellt....Dafür sorgt das keine Mangelerscheinungen auftreten....

Ich selbst esse Fleisch einfach zu gern, mein Sohn auch.... weswegen ich lediglich unseren Konsum sehr stark eingeschränkt habe und nur noch bio Fleisch kaufe, bei wurst ebenso.

LG

Sorry für due Fehler....
....Es ist noch früh....

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13. März 2016 um 7:22
In Antwort auf gruenspan

Das Kind st noch zu jung
um selbst zu entscheiden.
Sie hasst ihre Mutter wegen vegetarischer Ernährung? Sie verträgt kein rotes Fleisch mehr? Sie würde gerne rotes Fleisch essen?

Kinder können weder entscheiden, Fleisch zu essen, noch, es NICHT zu essen. Eltern entscheiden also für Ihr akind und geben im Normalfall die Ernährung, die sie für richtig und gesund halten. Und so lange das Kind alle wichtigen Nährstoffe erhält, verstehe ich die Aufregung nicht.

Klar können Kinder das entscheiden...
.....Und zwar sobald sie vom eigenen Teller essen. Da entscheiden Sie ja bei allem ob sie es essen

Entscheiden bedeutet ja eigentlich, das man die Wahl hat. Das man weiß zwischen welchen Dingen man sich entscheidet. Und insofern finde ich es eigentlich gut, wenn ein vegetarisch ernährtes Kind auch mal Fleisch kosten darf. Um dann eben zu entscheiden ob es Fleisch essen mag oder nicht.....

Und natürlich sollte man Kindern erklären wo das Fleisch herkommt. Mein vierjähriger weiß es, ob er es wirklich richtig verstanden hat weiß ich allerdings nicht... Zumindest hat es ihn nicht die Bohne gejuckt, er hat es lediglich zur Kenntnis genommen .....

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13. März 2016 um 7:32
In Antwort auf 000ashni000

Weil unten jemand was von Veganer Ernährung schrieb
....Das finde ich für Kinder unverantwortlich.

Vegetarisch, völlig ok. Aber ganz ohne tierische fette geht es nunmal im Wachstum nicht. Ich gebe zu Ich sehe vegane Ernährung eh kritisch weil die ganzen "Ersatzprodukte" auch gern mal um die ganze Welt geschifft oder geflogen werden, nix mit regional, weil Soja hochallergen ist und die Massen davon ja auch irgendwo herkommen müssen, weil ich wenn ich als ich in Berlin mal im veganen Supermarkt war in dessen Nähe ich wohnte das Gefühl hatte in nem Lifestyle-tempel zu sein....

Wie soll das denn gehen wenn man abgestillt hat? Es ist ja nun mittlerweile erwiesen das manche Nährstoffe die besonders im Wachstum benötigt werden eben mit Veganer Ernährung eben nicht in genügender Menge aufgenommen werden. Calcium, Eisen, B12....Das ein kompetenter Kinderarzt das absegnet kann ich mir nicht vorstellen und wenn doch, nun gut von Kinderernährung verstehen viele Kinderärzte nicht allzu viel....

Abgesehen davon wird das kubd saß irgendwann vermutlich auch nicht mehr witzig finden. Ernährung in der Krippe und kita wäre ja schon schwierig, wenn das Kind dann da nicht mitessen kann. Mit Kindergeburtstage gegessen gleich weiter.

Außerdem gehört für mich auch der Aspekt dazu, darf man einen Kind so sehr in dessen Ernährung eingreifen? Darf man ihm wegen der eigenen Einstellung zum Thema Ernährung verbieten zu erfahren wie Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier, Butter, Käse, sahne und daraus klassisch hergestellte speisen schmecjen? Das ist ja was ganz anderes als nur auf Fleisch zu verzichten...Und ixh kannst wirklich absolut nicht nachvollziehen.... Gebe ich zu.

Finde ich ehrlichgesagt auch bedenklich, und kann mir nicht vorstellen das das Kind das klaglos für immer akzeptiert.

Zum eigentlichen Thema:

Vegetarische Ernährung auch von Kindern finde ich gut, solange das nicht einfach bedeutet, Fleisch wegzulassen, heißt wenn man es "richtig" anstellt....Dafür sorgt das keine Mangelerscheinungen auftreten....

Ich selbst esse Fleisch einfach zu gern, mein Sohn auch.... weswegen ich lediglich unseren Konsum sehr stark eingeschränkt habe und nur noch bio Fleisch kaufe, bei wurst ebenso.

LG

Guten morgen
Sorry aber ich finde deine Einstellung etwas zu engstirnig.. Ohne es böse zu meinen Erstmal finde ich es abstrus, milchhaltige Lebensmittel als Grundnahrungsmittel zu bezeichnen.. Wir sind die einzige Spezies die die Muttermilch anderer Spezies trinkt/isst. Das ist von der Natur so ganz sicher nicht vorgesehen. Wenn nun plötzlich Rattenmilch auf den Markt kommen würde, würde doch auch mindestens die halbe Nation "Igitt" rufen Des Weiteren ist es falsch, Veganern gleich den Soja-Stempel zu verpassen. Viele wollen gar keine Ersatzprodukte komsumieren. Es gibt so viel mehr Möglichkeiten der veganen Ernährung, als das Soja-Schnitzel Viele Veganer sind übrigens nicht (ausschließlich) der Gesundheit bedacht, sondern vor allem der Umwelt. Da wird man kaum einen finden dem das durch die Welt einfliegen lassen egal ist Und noch zum Thema Kita, sehe da jetzt nicht wirklich ein riesen Problem, was ist mit laktoseintoleranten Kindern? Oder anderen Unverträglichkeiten? Richtig, die kriegen auch ihr Essen Wenn man will kann man natürlich aus allem ein Problem machen

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13. März 2016 um 7:40

Zum Thema kita übrigens....
....in der ersten kita meines Sohnes war ein junge, der würde wurdevegetarisch ernährt und sollte auch in der kita kein Fleisch bekommen. Da er ab etwa drei Jahre permanent den anderen Kindern das Essen, also speziell das Fleisch, vom Teller nahm, und komplett ausrastete weil er keines haben durfte, wurde den Eltern knallhart gesagt das es so nicht geht. Es war personell nicht möglich dem Kind einzeln das Essen zu geben und auch vom sozialen Aspekt her würde wurde dann einfach klargestellt das er entweder etwas vom Fleisch mit essen darf oder die Eltern ihn bitte in eine kita die vegetarisch orientiert ist geben sollten.....Er durfte dann Fleisch essen....Und das war eine kita im Berliner Prenzlauer Berg, nicht irgendwie ländlich oder so..

Genau wegen sowas kann ich mir eben eine vegane Ernährung von Kindern erst recht so gar nicht im Sinne des Kindes vorstellen..... Ich bezweifle auch, das es vegane kitas gibt..... Oder?

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13. März 2016 um 7:51
In Antwort auf 000ashni000

Zum Thema kita übrigens....
....in der ersten kita meines Sohnes war ein junge, der würde wurdevegetarisch ernährt und sollte auch in der kita kein Fleisch bekommen. Da er ab etwa drei Jahre permanent den anderen Kindern das Essen, also speziell das Fleisch, vom Teller nahm, und komplett ausrastete weil er keines haben durfte, wurde den Eltern knallhart gesagt das es so nicht geht. Es war personell nicht möglich dem Kind einzeln das Essen zu geben und auch vom sozialen Aspekt her würde wurde dann einfach klargestellt das er entweder etwas vom Fleisch mit essen darf oder die Eltern ihn bitte in eine kita die vegetarisch orientiert ist geben sollten.....Er durfte dann Fleisch essen....Und das war eine kita im Berliner Prenzlauer Berg, nicht irgendwie ländlich oder so..

Genau wegen sowas kann ich mir eben eine vegane Ernährung von Kindern erst recht so gar nicht im Sinne des Kindes vorstellen..... Ich bezweifle auch, das es vegane kitas gibt..... Oder?

Und wegen einem extremfall
werden jetzt alle unter einen Kamm geschert? Ich hab es ja bereits unten erwähnt, meine Tochter wird vegetarisch ernährt und sie findet Fleisch eklig. Mein Neffe ebenso, er spuckt es permanent aus und er ist schon was älter als meine Tochter. Meine Nichte wurde nicht von Anfang an vegetarisch ernährt, sie hat aber keine Probleme auf das Fleisch zu verzichten. Sie sagt von sich aus das sie keine Tiere essen möchte, seit sie knappe 4 Jahre alt ist (mittlerweile 2 Jahre her). Ebenso kenne ich viele Kinder aus dem Bekanntenkreis, wo es auch keine Probleme gibt. Natürlich ist es nicht bei allen so, klar gibt es auch Fälle wo die Kinder damit nicht klar kommen und dann sollte man wohl auch hin und wieder Fleischkonsum hinnehmen. Aber solche Fälle sind kein Maßstab. Wäre ja genauso wenn in den Raum geworfen würde ein Kind isst jeden Tag Fleisch und bekommt nur sehr selten gesunde LM wie Gemüse, Obst usw möchte diese aber unbedingt. Da würde auch jeder sagen lasst es doch dem Kind, aber es wäre ebenso ein seltener Extremfall der keinen Maßstab setzt!

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13. März 2016 um 7:52
In Antwort auf jungemami2013

Und wegen einem extremfall
werden jetzt alle unter einen Kamm geschert? Ich hab es ja bereits unten erwähnt, meine Tochter wird vegetarisch ernährt und sie findet Fleisch eklig. Mein Neffe ebenso, er spuckt es permanent aus und er ist schon was älter als meine Tochter. Meine Nichte wurde nicht von Anfang an vegetarisch ernährt, sie hat aber keine Probleme auf das Fleisch zu verzichten. Sie sagt von sich aus das sie keine Tiere essen möchte, seit sie knappe 4 Jahre alt ist (mittlerweile 2 Jahre her). Ebenso kenne ich viele Kinder aus dem Bekanntenkreis, wo es auch keine Probleme gibt. Natürlich ist es nicht bei allen so, klar gibt es auch Fälle wo die Kinder damit nicht klar kommen und dann sollte man wohl auch hin und wieder Fleischkonsum hinnehmen. Aber solche Fälle sind kein Maßstab. Wäre ja genauso wenn in den Raum geworfen würde ein Kind isst jeden Tag Fleisch und bekommt nur sehr selten gesunde LM wie Gemüse, Obst usw möchte diese aber unbedingt. Da würde auch jeder sagen lasst es doch dem Kind, aber es wäre ebenso ein seltener Extremfall der keinen Maßstab setzt!

Nachtrag
Zumal in einer "gesunden" Einrichtung sowieso nur einmal wöchentlich Fleisch serviert wird

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13. März 2016 um 8:45

Wie ich unten schrieb..
.. Muss meine kleine nicht auch vegan Essen! (Bin aber der Meinung, dass es kein Problem wäre! Eisen und calci bekommt man auch genügend, wenn man sich richtig und bewusst ernährt! Getreide, Gemüse, trockenfrüchte, Nüsse usw. Alles Super Lieferanten! B12 ganz klar mus Supplementiert werden!)

Habe eine Freundin, die ihr Kind streng vegan erzieht. Das würde mir nie in den Sinn kommen. Ihre kleine z.b. Bekommt in der Kita immer sonder Essen! Letztens wurde kindergeburtstag gefeiert und die kleine durfte als einzige keinen Kuchen essen und war ziemlich traurig darüber! So weit würde ich nie gehen.

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13. März 2016 um 9:21
In Antwort auf 000ashni000

Klar können Kinder das entscheiden...
.....Und zwar sobald sie vom eigenen Teller essen. Da entscheiden Sie ja bei allem ob sie es essen

Entscheiden bedeutet ja eigentlich, das man die Wahl hat. Das man weiß zwischen welchen Dingen man sich entscheidet. Und insofern finde ich es eigentlich gut, wenn ein vegetarisch ernährtes Kind auch mal Fleisch kosten darf. Um dann eben zu entscheiden ob es Fleisch essen mag oder nicht.....

Und natürlich sollte man Kindern erklären wo das Fleisch herkommt. Mein vierjähriger weiß es, ob er es wirklich richtig verstanden hat weiß ich allerdings nicht... Zumindest hat es ihn nicht die Bohne gejuckt, er hat es lediglich zur Kenntnis genommen .....

Es kann nur
vom Geschmack her entscheiden. Nicht mit Wissen über Hormonzusätze, Antibiotika in Fleisch, Massentierhaltung, Zerschreddern von männlichen Küken usw. Das kann es später entscheiden.

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13. März 2016 um 10:22

Vegetarische Ernährung für Kinder
Was genau soll da fehlen, was ein Kind nicht irgendwie bekommen kann?
Calcium, Eisen, Vitamine, alles in der Ernährung enthalten. Vitamin B12 ist der Hafermilch zugesetzt, die wir für Müsli usw benutzen.
Und dass es zugesetzt ist und nicht auf natürlichem Wege in der Nahrung enthalten, sollte jetzt nicht den großen Unterschied machen. Denn die meisten Eltern geben ihren Kindern auch Vitamin D zusätzlich.

Außerdem gibt es für mich einen großen gesundheitlichen Aspekt: Calcium aus Gemüse und Hülsenfrüchten wird vom Körper besser aufgenommen als das aus Kuhmilch. Kuhmilch ist ja eigentlich nicht für armenischen gedacht und enthält nicht die für Menschen optimale Zusammensetzung, wie es uns gerne verkauft wird.

Es ist übrigens nicht nötig, Fleisch zu "ersetzen", z.B. Durch Soja Produkte. Proteine gibt es in genug anderen Lebensmitteln. Ich esse kein Fleisch mehr, seit ich 14 Jahre alt war und habe nie das Bedürfnis gehabt, es zu ersetzen.
Eine Mischung aus Quinoa und Linsen ist z.B. voller Proteine.

Ich denke, wenn man sich selbst und seine Kinder vegetarisch ernährt, ist es ganz wichtig sich auszukennen. Zu wissen, was der Körper braucht und wo er das bekommt.

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13. März 2016 um 11:24
In Antwort auf memnun_881292

Wie ich unten schrieb..
.. Muss meine kleine nicht auch vegan Essen! (Bin aber der Meinung, dass es kein Problem wäre! Eisen und calci bekommt man auch genügend, wenn man sich richtig und bewusst ernährt! Getreide, Gemüse, trockenfrüchte, Nüsse usw. Alles Super Lieferanten! B12 ganz klar mus Supplementiert werden!)

Habe eine Freundin, die ihr Kind streng vegan erzieht. Das würde mir nie in den Sinn kommen. Ihre kleine z.b. Bekommt in der Kita immer sonder Essen! Letztens wurde kindergeburtstag gefeiert und die kleine durfte als einzige keinen Kuchen essen und war ziemlich traurig darüber! So weit würde ich nie gehen.

Hmmm
ist halt blöd wenn Kinder ausgegrenzt werden.
was ist, wenn das Kind woanders zu Besuch ist und dort Fleisch oder Wurst angeboten bekommt?

wir hatten ein vegetarisches Kind im Riga, der hat sich, wenn er woanders war, Wurst immer geklaut.
LG

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13. März 2016 um 12:38

Also Vegetarische Ernährung finde ich auch für Kinder völlig ok....
....vegane Ernährung allerdings nicht. Ich wage auch zu behaupten das es wissenschaftlich erwiesen ist das es nicht ratsam ist Kinder vegan zu ernähren.

Auch ist es so, das Eisen und Calcium aus tierischen Produkten besser aufgenommen wird als aus pflanzlichen, ich bin gewiss kein Verfechter von kuhmilch - wohl denke ich aber das Käse ein sehr sehr guter Calciumlieferant ist.

Wir essen Zuhause auch sehr wenig Fleisch.

Ohne Fleisch ist wahrlich nicht schlimm, aber es ist einfach bedenklich einem Kind auch den Zugang zu Butter, Käse, Eiern, und sämtlichen Milchprodukten zu verwehren.

Und mal vom gesundheitlichen Aspekt abgesehen ist es einfach furchtbar für ein Kind immer Außenseiter zu sein. Ein streng vegan ernährtes Kind wird so gut wie nichts bei Freunden Zuhause mitessen dürfen, sei es bei kindergeburtstagen oder bei anderen treffen. Es ist in der kita immer das Kind, was nicht dasselbe essen darf.....nichtmal die quarkspeise zum Nachtisch....Oder dem Keks den die Kinder vielleicht nach der obstpause morgens bekommen. Und das soll ein zwei- oder dreijähriges Kind verstehen und klaglos akzeptieren? Finde ich wirklich furchtbar....

Es ist einfach auch nicht Standard das es in der kita Problemlos anderes essen vorgesetzt bekommt, und selbst wenn, ich kann mir auch nicht vorstellen das es das versteht und toll findet.

Man beachte da auch mal die Betreuungssituation in den kitas, beim derzeitigen Betreuungsschlüssel in vielen kitas ist es einfach nicht möglich das neben den Kindern die aus religiösen Gründen kein Schwein essen dürfen, und denen die Allergien haben nun auch noch immer darauf geachtet wird das die Kinder die wegen der extremen Ernährungnsweise ihrer Eltern vegan ernährt werden sollen um Gottes Willen nicht vom Quark naschen, oder vom Butterbrot beim Vesper was bekommen. Den daraus entstehenden Frust des Kindes, der ja verständlich ist weil es das wahrscheinlich keineswegs freiwillig macht, müssen dann die ErzieherInnen ausbaden, was natürlich total easy ist wenn man eh schon permanent unterbesetzt am Limit arbeitet... Es ist wohl eher ein Einzelfall wenn darauf Rücksicht genommen werden kann, und nicht umgekehrt

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13. März 2016 um 12:54
In Antwort auf 000ashni000

Also Vegetarische Ernährung finde ich auch für Kinder völlig ok....
....vegane Ernährung allerdings nicht. Ich wage auch zu behaupten das es wissenschaftlich erwiesen ist das es nicht ratsam ist Kinder vegan zu ernähren.

Auch ist es so, das Eisen und Calcium aus tierischen Produkten besser aufgenommen wird als aus pflanzlichen, ich bin gewiss kein Verfechter von kuhmilch - wohl denke ich aber das Käse ein sehr sehr guter Calciumlieferant ist.

Wir essen Zuhause auch sehr wenig Fleisch.

Ohne Fleisch ist wahrlich nicht schlimm, aber es ist einfach bedenklich einem Kind auch den Zugang zu Butter, Käse, Eiern, und sämtlichen Milchprodukten zu verwehren.

Und mal vom gesundheitlichen Aspekt abgesehen ist es einfach furchtbar für ein Kind immer Außenseiter zu sein. Ein streng vegan ernährtes Kind wird so gut wie nichts bei Freunden Zuhause mitessen dürfen, sei es bei kindergeburtstagen oder bei anderen treffen. Es ist in der kita immer das Kind, was nicht dasselbe essen darf.....nichtmal die quarkspeise zum Nachtisch....Oder dem Keks den die Kinder vielleicht nach der obstpause morgens bekommen. Und das soll ein zwei- oder dreijähriges Kind verstehen und klaglos akzeptieren? Finde ich wirklich furchtbar....

Es ist einfach auch nicht Standard das es in der kita Problemlos anderes essen vorgesetzt bekommt, und selbst wenn, ich kann mir auch nicht vorstellen das es das versteht und toll findet.

Man beachte da auch mal die Betreuungssituation in den kitas, beim derzeitigen Betreuungsschlüssel in vielen kitas ist es einfach nicht möglich das neben den Kindern die aus religiösen Gründen kein Schwein essen dürfen, und denen die Allergien haben nun auch noch immer darauf geachtet wird das die Kinder die wegen der extremen Ernährungnsweise ihrer Eltern vegan ernährt werden sollen um Gottes Willen nicht vom Quark naschen, oder vom Butterbrot beim Vesper was bekommen. Den daraus entstehenden Frust des Kindes, der ja verständlich ist weil es das wahrscheinlich keineswegs freiwillig macht, müssen dann die ErzieherInnen ausbaden, was natürlich total easy ist wenn man eh schon permanent unterbesetzt am Limit arbeitet... Es ist wohl eher ein Einzelfall wenn darauf Rücksicht genommen werden kann, und nicht umgekehrt

Achso engstirnig bin ich eigentlich nicht....
....Allerdings frage ich mich wirklich wie vegane, nicht Vegetarische Ernährung regional und ohne Ersatzprodukte funktionieren soll....

Man braucht doch massig Müsse beispielsweise, viele der hier genannten Getreidesorten werden nicht hier regional angebaut. Um Abwechslung zu bekommen isst man dann wahrscheinlich noch mehr Importiertee Gemüse und Obst.....Beim kochen werden sahne und Ei doch irgendwie ersetzt....Wie funktioniert das genau? Ist das nicht doch oft Soja?

Einfach nur ohne Wertung gefragt...

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13. März 2016 um 12:55
In Antwort auf 000ashni000

Also Vegetarische Ernährung finde ich auch für Kinder völlig ok....
....vegane Ernährung allerdings nicht. Ich wage auch zu behaupten das es wissenschaftlich erwiesen ist das es nicht ratsam ist Kinder vegan zu ernähren.

Auch ist es so, das Eisen und Calcium aus tierischen Produkten besser aufgenommen wird als aus pflanzlichen, ich bin gewiss kein Verfechter von kuhmilch - wohl denke ich aber das Käse ein sehr sehr guter Calciumlieferant ist.

Wir essen Zuhause auch sehr wenig Fleisch.

Ohne Fleisch ist wahrlich nicht schlimm, aber es ist einfach bedenklich einem Kind auch den Zugang zu Butter, Käse, Eiern, und sämtlichen Milchprodukten zu verwehren.

Und mal vom gesundheitlichen Aspekt abgesehen ist es einfach furchtbar für ein Kind immer Außenseiter zu sein. Ein streng vegan ernährtes Kind wird so gut wie nichts bei Freunden Zuhause mitessen dürfen, sei es bei kindergeburtstagen oder bei anderen treffen. Es ist in der kita immer das Kind, was nicht dasselbe essen darf.....nichtmal die quarkspeise zum Nachtisch....Oder dem Keks den die Kinder vielleicht nach der obstpause morgens bekommen. Und das soll ein zwei- oder dreijähriges Kind verstehen und klaglos akzeptieren? Finde ich wirklich furchtbar....

Es ist einfach auch nicht Standard das es in der kita Problemlos anderes essen vorgesetzt bekommt, und selbst wenn, ich kann mir auch nicht vorstellen das es das versteht und toll findet.

Man beachte da auch mal die Betreuungssituation in den kitas, beim derzeitigen Betreuungsschlüssel in vielen kitas ist es einfach nicht möglich das neben den Kindern die aus religiösen Gründen kein Schwein essen dürfen, und denen die Allergien haben nun auch noch immer darauf geachtet wird das die Kinder die wegen der extremen Ernährungnsweise ihrer Eltern vegan ernährt werden sollen um Gottes Willen nicht vom Quark naschen, oder vom Butterbrot beim Vesper was bekommen. Den daraus entstehenden Frust des Kindes, der ja verständlich ist weil es das wahrscheinlich keineswegs freiwillig macht, müssen dann die ErzieherInnen ausbaden, was natürlich total easy ist wenn man eh schon permanent unterbesetzt am Limit arbeitet... Es ist wohl eher ein Einzelfall wenn darauf Rücksicht genommen werden kann, und nicht umgekehrt

Achso engstirnig bin ich eigentlich nicht....
....Allerdings frage ich mich wirklich wie vegane, nicht Vegetarische Ernährung regional und ohne Ersatzprodukte funktionieren soll....

Man braucht doch massig Nüsse beispielsweise, viele der hier genannten Getreidesorten werden nicht hier regional angebaut. Um Abwechslung zu bekommen isst man dann wahrscheinlich noch mehr Importiertee Gemüse und Obst.....Beim kochen werden sahne und Ei doch irgendwie ersetzt....Wie funktioniert das genau? Ist das nicht doch oft Soja?

Einfach nur ohne Wertung gefragt...

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13. März 2016 um 14:02

Fragen ist doch schön
das ermöglicht eine Diskussion.
An Weihnachten waren wir bei meinem Onkel, riesiges Familienessen. Und in der Mitte des Tisches saß der große Vogel. Mein Vierjähriger fragte, ob er Vogel essen darf. Ich fragte nach, ob er sich sicher sei. Ja. Also aß er ein Stück vom Truthahn.
Ich habe seit ich 14 war kein Fleisch mehr gegessen. Ich bin jetzt 38. ich möchte kein Fleisch in meinem Haus. Woanders ist es mir egal, ob da Fleishc ist oder nicht. Ich werde meinen Kindern nichts mit Fleisch kochen. Aber natürlich werden sie außerhalb unseres Hauses immer mit Fleisch konfrontiert.

Unsere Freunde respektieren unsere Ernährungsweise jedoch sehr. An Geburtstagsfeiern bekommt mein Sohn halt kein Schinkenbrötchen vorgelegt und kein chicken nugget, sondern Gemüse nuggets. Geht alles. Hab ich nie drum gebeten oder gesagt, er kommt nur, wenn die ihm kein Fleisch geben. Ist alles ganz einfach irgendwie.

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14. März 2016 um 9:29

Soja und andere Ersatzprodukte
Die Herstellung von Sojaprodukten erzeugt weniger CO2 als die Herstellung von Milchprodukten, und es wird immer noch mehr Soja als Futtermittel für Tiere angebaut, die dann zu Fleisch verarbeitet werden, als Soja für Vegetarier oder Veganer.

Und es wird auch nicht alles mit Soja ersetzt. Beim Backen kommt es drauf an, was man macht. Banane und Apfelmus z.B. sind prima Bindemittel und kommen in vielen Rezepten vor.
Zum Kochen gibt es auch Haferfreme, nicht nur Soja.

Sich vegetarisch und vegan zu ernähren heißt nicht, dass man die Welt retten will und deshalb nur regional isst. Ich verstehe immer nicht, warum so oft dieses Feld geöffnet wird, als ob wenn man sich bewusst ernährt, man nur noch total korrekt sein darf, am Besten noch kein Auto haben, niemals fliegen, nur Natur usw...
Es ist eine Ernährungsweise, für die unterschiedliche Menschen verschiedene Beweggründe haben.

Zum Außenseiter wird man in unserer Gesellschaft schnell, wenn man Dinge anders macht als die Mehrheit. Das ist für mich kein Grund, mein akind der Mehrheit anzupassen. Ich hoffe, ich gebe meinen Söhnen eine stabile Basis voller Liebe, die sie stark macht um so zu sein wie sie sind und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört natürlich auch, dass sie spätestens während der Pubertät ihr Taschengeld für Fleisch ausgeben

Wenn mein Grosser fragt, warum andere Fleisch essen und wir nicht, dann reden wir darüber, ohne Hetze, ohne Verteufeln. Denn ich möchte ihn dabei begleiten, ein mündiger Mensch zu werden, der anetscheidungen aufgrund von Information treffen kann, nicht aufgrund von Manipulation.

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14. März 2016 um 9:38
In Antwort auf gruenspan

Soja und andere Ersatzprodukte
Die Herstellung von Sojaprodukten erzeugt weniger CO2 als die Herstellung von Milchprodukten, und es wird immer noch mehr Soja als Futtermittel für Tiere angebaut, die dann zu Fleisch verarbeitet werden, als Soja für Vegetarier oder Veganer.

Und es wird auch nicht alles mit Soja ersetzt. Beim Backen kommt es drauf an, was man macht. Banane und Apfelmus z.B. sind prima Bindemittel und kommen in vielen Rezepten vor.
Zum Kochen gibt es auch Haferfreme, nicht nur Soja.

Sich vegetarisch und vegan zu ernähren heißt nicht, dass man die Welt retten will und deshalb nur regional isst. Ich verstehe immer nicht, warum so oft dieses Feld geöffnet wird, als ob wenn man sich bewusst ernährt, man nur noch total korrekt sein darf, am Besten noch kein Auto haben, niemals fliegen, nur Natur usw...
Es ist eine Ernährungsweise, für die unterschiedliche Menschen verschiedene Beweggründe haben.

Zum Außenseiter wird man in unserer Gesellschaft schnell, wenn man Dinge anders macht als die Mehrheit. Das ist für mich kein Grund, mein akind der Mehrheit anzupassen. Ich hoffe, ich gebe meinen Söhnen eine stabile Basis voller Liebe, die sie stark macht um so zu sein wie sie sind und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört natürlich auch, dass sie spätestens während der Pubertät ihr Taschengeld für Fleisch ausgeben

Wenn mein Grosser fragt, warum andere Fleisch essen und wir nicht, dann reden wir darüber, ohne Hetze, ohne Verteufeln. Denn ich möchte ihn dabei begleiten, ein mündiger Mensch zu werden, der anetscheidungen aufgrund von Information treffen kann, nicht aufgrund von Manipulation.

@gruenspan
Toll toll toll! du sprichst mir aus der Seele (bzgl.der Erziehung insbesondere), ich hoffe ich bekomme das auch so gut hin DANKE

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