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Gibt es Vorurteile über euch?

28. Februar 2015 um 19:39

Hattet ihr schon mal die Situation, dass jemand Vorurteile über euch hatte?
Egal ob Herkunft, sehr früh kinder bekommen etc...
Wie geht ihr mit so etwas um? Mich bringt das regelmäßig auf die Palme, wenn ich ehrlich bin. Ich hatte die Situation heute erst wieder und mich macht das dann echt traurig.
Lg

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28. Februar 2015 um 19:43

Da steh ich
mittlerweile ganz cool drüber. Egal wer was über mich denkt, mir relativ egal. Ich habe gelernt, dass man es sowieso nie jedem Recht machen kann und nicht jeder mag jeden. Wichtig ist mir, dass meine Familie und meine wahren Freunde wissen wie ich bin, jeder andere kann denken was er möchte.

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28. Februar 2015 um 19:59

Wieso bist du ne Teeniemutter?
Du bist doch schon über 30 und so alt sind deine Kinder noch nicht. Bis 19 gilt man als Teeniemutter. Warum hast du dann mit dem Vorurteil zu kämpfen, wenn du mit Ende 20 Mutter geworden bist?

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28. Februar 2015 um 20:03

Ich glaub,
viele können sich auf den ersten blick nicht vorstellen, dass ich clever bin. ich schminke mich gern und mach mich gern hübsch zurecht, scheinbar ist das nicht vereinbar mit intelligenz. ich wurde mal gefragt, ob ich kosmetikerin sei. das gesicht als ich meinte: nö, ich bin geisteswissenschaftlerin. war herrlich
aber ich find das nicht mehr so wild, eigentlich ist es ganz witzig und besser als überschätzt zu werden. früher hat es mich aber auch geärgert. da hilft wirklich nur drüber stehen und sich nicht rechtfertigen wollen. ich glaub, je krampfhafter man versucht, die anderen von der falschheit ihres vorurteils zu überzeugen, desto schlimmer geht das schief.

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28. Februar 2015 um 20:06

Gern...
Weiß eben nicht jeder.

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28. Februar 2015 um 20:10
In Antwort auf kantasgutsein

Ich glaub,
viele können sich auf den ersten blick nicht vorstellen, dass ich clever bin. ich schminke mich gern und mach mich gern hübsch zurecht, scheinbar ist das nicht vereinbar mit intelligenz. ich wurde mal gefragt, ob ich kosmetikerin sei. das gesicht als ich meinte: nö, ich bin geisteswissenschaftlerin. war herrlich
aber ich find das nicht mehr so wild, eigentlich ist es ganz witzig und besser als überschätzt zu werden. früher hat es mich aber auch geärgert. da hilft wirklich nur drüber stehen und sich nicht rechtfertigen wollen. ich glaub, je krampfhafter man versucht, die anderen von der falschheit ihres vorurteils zu überzeugen, desto schlimmer geht das schief.

Achso
damit will ich natürlich nicht sagen, dass kosmetikerinnen nicht clever sind, falls meine anekdote so rüberkommt!

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28. Februar 2015 um 20:13

Natürlich
Ich war mit 14 schwanger, da gibts immer Vorurteile. Was wurde damals schlecht über mich geredet , alle hatten die typischen Rtl Teeniemuttis im Kopf , auch heute noch. Früher war das wirklich schlimm für mich, aber heute 11 Jahre später interessiert es mich nicht mehr. Wir hams allen gezeigt, tschacka

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28. Februar 2015 um 20:28

Lehrerin
Als Grundschullehrerin meint irgendwie jeder, dass ich in meiner Freizeit nichts Besseres zu tun habe, als meinen Sohn zu unterrichten, damit er überdurchschnittlich ist.
Ich muss zugeben, dass er gerade im mathematischen Bereich sehr ungewöhnlich begabt ist, nur als Beipiel: Er rechnet mittlerweile (mit fünf Jahren) problemlos bis weit über 100, mit runden Zahlen auch bis zur Million, hat keine Probleme mit Komma- oder auch Minuszahlen, konnte die Uhr mit 3,5, usw. Aber das NICHT, weil ich Tag und Nacht mit ihm übe, ganz im Gegenteil!

Komisch, warum glaubt immer jemand, dass man 24 Stunden, sieben Tage die Woche NUR Lehrerin sein kann? (Eine Friseurin schneidet auch nicht jedem sofort die Haare, der ihr über den Weg läuft. )

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28. Februar 2015 um 20:34

Ja
jung mutter - da wird man natürlich als rtl assi abgestempelt außerdem bin ich ja zu blöd zum verhüten. verhütungspannen können auch bei erwachsenen auftreten, das wird aber gerne vergessen.
mir ist es mittlerweile relativ egal. anfangs war es schon hart, ich war es nicht gewohnt, dass man so schlecht über mich geredet hat. aber ich hab meine freunde, meinen freund, meine familie und meine kleine maus, da können sie reden was sie wollen

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28. Februar 2015 um 20:35

Heute nicht mehr so sehr
Als ich frisch Mutter geworden bin und danach gleich den Beruf gewechselt hatte, ja, weil eine junge Alleinerziehende mit Baby und dem Stress, das kann nicht funktionieren. Heute hört man davon nichts mehr.
Ansonsten nur, wenn es um die Erziehung geht...obwohl man die Kinder noch nie gesehen hat. Da gibt es eben das Vorurteil der unerzogenen Bälger ohne Grenzen, weil man als Mutter zu faul ist.
Deswegen rede ich in meinem Umfeld nicht mehr über Erziehung oder Ernährung, weil das eh nichts bringt. Wegen der Ernährung wird man aber auch nur hier erdrosselt. Das finden in der realen Welt alle dufte, wenn sie es miterleben.

Ne, sonst eigentlich keine Vorurteile. Hier kratzt es mich nicht, weil die Leute mich nicht wirklich kennen und offline gebe ich den Leuten nicht die Plattform, weil sie nicht viel von mir wissen. Da kann man Vorurteile sehr gut eindämmen.

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28. Februar 2015 um 21:36

Ja klar, ich denke über jeden gibt es Vorurteile
Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Ich habe mitbekommen, dass es einen riesigen Unterschied macht, wie man sich gibt und wie selbstbewusst man ist. Auch wie man sich kleidet.

Ich dachte, bevor ich dann wirklich schwanger war, dass ich als junge Schwangere total nach dem Teenieklischee abgestempelt werde. Also nicht ernst genommen werde, Verhütungspanne hatte, keine Ahnung von Kindern usw usw... Aber als ich dann wirklich schwanger war und total selbstbewusst damit auftrat, hatte ich nicht einmal eine doofe Situation, in der mir oben Genanntes zugestoßen wäre. Im Gegenteil... ich fühle mich total akzeptiert in meiner "neuen" Rolle in der Gesellschaft und freue mich wirklich, dass es nicht so blöd gekommen ist, wie ich dachte. Achso ich bin übrigens 21. Also keine Teenie-Mama.

Aber ein Vorurteil fällt mir doch noch ein bei dem Namen für unser Baby...

Er wird J.ustus heißen und wirklich oft kam, dass das so ein typischer Name ist, den Akademiker-Eltern vergeben

Fanden wir irgendwie überhaupt nicht Eigentlich wollten wir einen Namen, der so neutral wie möglich ist und keinen Schubladen-Namen

Liebe Grüße Blaablaaaa mit J.ustus (ET-2) <3

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28. Februar 2015 um 21:48
In Antwort auf blaaablaaaaa2

Ja klar, ich denke über jeden gibt es Vorurteile
Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Ich habe mitbekommen, dass es einen riesigen Unterschied macht, wie man sich gibt und wie selbstbewusst man ist. Auch wie man sich kleidet.

Ich dachte, bevor ich dann wirklich schwanger war, dass ich als junge Schwangere total nach dem Teenieklischee abgestempelt werde. Also nicht ernst genommen werde, Verhütungspanne hatte, keine Ahnung von Kindern usw usw... Aber als ich dann wirklich schwanger war und total selbstbewusst damit auftrat, hatte ich nicht einmal eine doofe Situation, in der mir oben Genanntes zugestoßen wäre. Im Gegenteil... ich fühle mich total akzeptiert in meiner "neuen" Rolle in der Gesellschaft und freue mich wirklich, dass es nicht so blöd gekommen ist, wie ich dachte. Achso ich bin übrigens 21. Also keine Teenie-Mama.

Aber ein Vorurteil fällt mir doch noch ein bei dem Namen für unser Baby...

Er wird J.ustus heißen und wirklich oft kam, dass das so ein typischer Name ist, den Akademiker-Eltern vergeben

Fanden wir irgendwie überhaupt nicht Eigentlich wollten wir einen Namen, der so neutral wie möglich ist und keinen Schubladen-Namen

Liebe Grüße Blaablaaaa mit J.ustus (ET-2) <3

Ach mir fällt gerade noch was ein.
Die Freunde meiner Eltern und allgemein viele Freunde denken, dass wir übertreiben, was das Baby angeht... Das sind überwiegend Leute, die total "locker" sind, eben aus Kleinstadt und Dorf kommen und sowas wie Reboarder, Isofix, Heizstrahler usw. überflüssig finden...

Ich werde da wirklich total oft belächelt.... Ich bin noch nicht mal Mutter und hab jetzt schon das Gefühl, dass ich mich total oft rechtfertigen muss...

Reboarder? - Was ist das? Pack dein Kind nicht in Watte!
Isofix? - Unnötig, gibt auch Gurte! Du übertreibst.
Ferbern? - Fremdwort, aber Schreien lassen muss manchmal sein, die wissen ganz genau, wie sie dich rumkriegen!!
Keine Bilder vom Baby in Facebook? - Hahaha, Übermutter!
Kinderwagen von einer anderen Marke als Hauck oder Knorr? - Woa übertreibt nicht, unser Kind ist auch im günstigen Kinderwagen gut gefahren! (Was ich nicht bestreiten möchte!)
Kein Zucker in den ersten Monaten? - Übereltern! Typisch Studenten, ihr Ökos !!!!! Blabla!
Stillen länger als 6 Monate? - Irgh! ÖKOOOS. Das Kind braucht was zwischen die Zähne. Kannst dann wohl nicht los lassen?

Usw Usw... wirklich nervig, wir erzählen schon gar nichts mehr über unsere Gedanken und unsere Vorstellungen bezüglich Leben mit Baby Dabei sind wir gar nicht so drauf

Liebe Grüße Blaaablaaaa mit Krümel ET-2

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28. Februar 2015 um 21:54

Obdachlose bitte
.

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28. Februar 2015 um 22:13

Oha ist das mies.
Hab ich aber auch schon oft mitbekommen bzw. gesehen (bin selbst aber schlank)...

Zum Beispiel wie Leute gelästert haben bei McDonalds.

Wenn man dick ist, darf man anscheinend niemals mit seinem Kind etwas Ungesundes essen, dann macht man das natürlich gleich jeden Tag, ist klar.

Gibt es aber auch andersherum Wenn man schlank ist, knabbert man natürlich nur am Salatblatt und joggt den ganzen Tag von A nach B...

Also mach dir nichts draus! =)

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28. Februar 2015 um 22:14

Wie heißt du denn?
bin gaar nicht neugierig...

Du kommst doch aus Indien oder?

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28. Februar 2015 um 22:16

Siehe Watte.
Dicke essen nur Ungesund, haben keine Ahnung und erziehen ihre Kinder zu einem falschen Essverhalten. Sport kennen sie auch nur aus dem Fernsehen
Ach! Nicht zu vergessen, dass das Kind allein darum dick wird, weil es das bei Mama sieht und denkt, das ist normal.

Dann schließe ich mich Carpe mit den Erziehungsvorurteilen an.

Und natürlich das übliche Teeniemutterklischee.

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28. Februar 2015 um 22:24

Ich bin
früh Mutter geworden und später habe ich dann noch zwei Kinder von einem anderen Mann bekommen, oh Gott
Außerdem habe ich trotz Kindern ein Stück weit Karriere gemacht, schreeeecklich
Aber ich denke mir meistens, wenn deswegen Vorurteile kommen "Mein Gott, kauf dir einen Keks", weil wer sich über sowas aufregt, regt sich einfach umsonst auf

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28. Februar 2015 um 22:37

Klar
Seitdem ich in der Reha war, gelte ich..speziell für jemand hier...als 'labil'....aber auch mein Umfeld War anfangs eher unsicher.
Und genau im Umkehrschluss überschätzen mich auch viele, weil ich viel geändert habe...z.b. bin jetzt alleinerziehende, arbeite vollzeit, habe äußerlich einen kompletten Stil und Typwechsel....sie denken ich bin mega selbstbewusst. .was deutlich nicht der Fall ist.
zur Erziehung. ..aus meinen Kind kann nichts werdeb, weil ich viel zu wischiwaschi bin..

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28. Februar 2015 um 22:44

Als ich mit meiner kleinsten vom kinderarzt kam
meinte eine frau an der bushaltestelle "ist die kleine aber süß, soll sie noch ein geschwisterchen haben", ich verneinte und sie fing an von wegen einzelkind, ich sagte nochmals nein und sie hätte schon 4 geschwister, darauf "mußten sie denn so viele haben" und drehte sich weg, man, wie mans macht ist alles verkehrt, und heute werde ich oft gefragt wie alt das älteste ist und wenn ich sage 34 dann gucken die mich auch doof an, sehe nun auch noch jünger aus

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28. Februar 2015 um 23:07

Oh viele
Meistens find ich es lustig. Fängt bei der Haarfarbe an, geht beim Job weiter und hört beim früh verheiratet sein und dann auch noch ein Kind kriegen auf.
Geil war die Hüftsono von meinem Sohn. Arzt fragt mich, wie alt ich sei. Ich gesagt, dass ich 22 bin. Dann fragte er, ob das ein Unfallkind war. Hab nein gesagt, er dann "was geplant? Wollten Sie nicht lieber mal in Urlaub fahren?"
Ging dann noch besser weiter. Die Klappe hat er erst gehalten, als ich ihm vorgerechnet hab, dass Abi, Studienabschluss, fester Job und Kind sehr wohl in dem Alter sein können.
Ah und ich bin ne Tussi, weil ich mich schminke und sehr gern hohe Schuhe trage.
Und dann bin ich aber auch noch ne Ökomuddi, weil ich mein Kind nur trage und selbst koche und immer noch stille.
Ganz fiese Kombi. Und null durchsetzungsfähig bin ich auch, weil er mit bei uns schläft.

Das wärs erstmal

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28. Februar 2015 um 23:10

Ist der Ruf erst ruiniert...
Lebt's sich'S gänzlich ungeniert!

Ich war schon alles.... von der blonden ... bis zur Teeniemutter, von der arroganten Kuh bis zur Karrieretussie. Ich bin das alles sogar gerne. Weil ich weiß, von wem es kommt. Die, die mir wichtig sind, koennen mich richtig einschätzen und alle anderen sind irgenwie unter meinem Niveau. So viel Arroganz behalte ich mir dann vor...
Ich brauche nicht die Anerkennung von Hinz und Kunz, ich such mir die Leute aus, von denen ich das moechte!

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28. Februar 2015 um 23:15

Ich schreib dir mal ne PN

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28. Februar 2015 um 23:27

Ja, allerdings werden diese meist schnell
verworfen. Viele Bekannte und Freunde schätzen mich nach dem ersten Eindruck als arrogant und etwas minderbemittelt ein. Oft bekam ich das schon zu hören mit überraschendem "bist du ja garnicht" - Danke, aber woher kommt dieser Eindruck? Ausnahmslos alle Befragten sagten, es läge am Aussehen (ich schminke mich gerne und bin blond - wohl die mega Schublade )

Selbst in der Ausbildung bekam ich zu hören, dass ich es schwer haben werde bei der Jobsuche... Falle wohl nicht in das "typische Erzieherbild".
Hatte übrigens keine Probleme dabei Ein Lehrer sagte mal in einem gespielten Vorstellungsgespräch, dass ich mit meinen gemachten Nägeln bestimmt nicht im Sandkasten spielen würde... Hab ihm meine Nägel dann mal ganz nah betrachten lassen, so kurz und unlakiert wie immer. Die selbe Frage kam dann aber tatsächlich auch in einem Vorstellungsgespräch "Würden sie auch Löcher graben?" - Was bitte?
"Na im Sandkasten mitspielen" Ja ne und wickeln und Naseputzen mach ich auch nicht

Dazu sehe ich auch noch jünger aus als ich bin, aber von meinen Qualitäten kann ich schnell überzeugen Immer wieder die Frage von neuen Eltern oder Praktikanten... Ach sie sind die Auszubildende?? - Ähm, nein ich leite den Schuppen hier!? (Bin stellv. Leitung - in EZ grade)

Hachja so ist das, aber ich freue mich wenn die Leute mir überrascht sagen, dass sie mit ihrer ersten Einschätzung daneben lagen

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28. Februar 2015 um 23:42

Aber
Mal im ernst! Sagen die Leute euch das tatsächlich ins Gesicht?!! Oder denkt ihr, das denken die Leute bestimmt weil.... Kann mir das gerade gar nicht vorstellen, dass Menschen so direkt, dreist und anmaßend zu euch sind.

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28. Februar 2015 um 23:54

Ist
Ja krass!!

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1. März 2015 um 0:15

Früher
hat man mir immer erst mal unterstellt, dass ich arrogant und eingebildet bin.
Das wurde dann sehr schnell zurück genommen wenn man mich näher kennengelernt hat.
Dann wurde hinter meinem Rücken sehr oft gelästert als ich schwanger war.
Ich muss dazu sagen, ich sehe sehr jung aus. In ein paar Jahren bin ich 30 und ich gehe locker als 18 durch.
Da wurde sehr fies über mich geredet und die ganzen Blicke. Das hat mir sehr viel an Selbstvertrauen genommen.
Dann noch der türkische Freund.
Da kommen dann Dinge wie: was, darfst du überhaupt abends weg?
Wo ist dein Kopftuch usw......die ganze Palette einmal durch.

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1. März 2015 um 1:33

Danke für eure antworten.
Ich hab mich mittlerweile abgeregt. Es kommt bei mir immer darauf an, um was es geht. Blondinen Witze, tussi, ökomutti... steh ich drüber.
Aber heute habe ich beim Spaziergang eine bekannte getroffen. Sie hat früher in einem Supermarkt gearbeitet, in dem ich immer einkaufen war und sie kennt meine mutter. Ich hab sie Jahre nicht gesehen, wir haben uns kurz unterhalten, bis sie darauf zu sprechen kam, dass ich des öfteren Alkohol gekauft habe. Dann fragte sie, was ich schon sehr dreist fand, ob ich denn ein Alkohol problem gehabt hätte. Ich sagte nur knapp ja, worauf hin sie meinte: aber warum denn nur? Sie waren doch immer so ein nettes liebes kind. Das passt doch gar nicht.

Ähm... ja. Was ist das denn für eine Argumentation? Ich musste mir dazu schon so einen Schwachsinn anhören, da frage ich mich echt, wie man da drauf kommt.

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1. März 2015 um 4:33
In Antwort auf monday_12840876

Danke für eure antworten.
Ich hab mich mittlerweile abgeregt. Es kommt bei mir immer darauf an, um was es geht. Blondinen Witze, tussi, ökomutti... steh ich drüber.
Aber heute habe ich beim Spaziergang eine bekannte getroffen. Sie hat früher in einem Supermarkt gearbeitet, in dem ich immer einkaufen war und sie kennt meine mutter. Ich hab sie Jahre nicht gesehen, wir haben uns kurz unterhalten, bis sie darauf zu sprechen kam, dass ich des öfteren Alkohol gekauft habe. Dann fragte sie, was ich schon sehr dreist fand, ob ich denn ein Alkohol problem gehabt hätte. Ich sagte nur knapp ja, worauf hin sie meinte: aber warum denn nur? Sie waren doch immer so ein nettes liebes kind. Das passt doch gar nicht.

Ähm... ja. Was ist das denn für eine Argumentation? Ich musste mir dazu schon so einen Schwachsinn anhören, da frage ich mich echt, wie man da drauf kommt.

Das ist echt gemein
und dämlich noch dazu. Das sind Sprüche bzw. Aussagen über die das Gegenüber in dem Moment nicht nachdenkt.

In eine Sucht kann jeder Mensch geraten. Das
ist und bleibt eine Krankheit und nichts womit man jemanden stigmatisieren kann.
Wie man mit dieser Krankheit umgeht und Hilfe annimmt... darauf kommt es an.

Du hast den richtigen Weg gewählt und das alleine ist wirklich wichtig. und dazu bedarf es Wille, Stärke und Persönlichkeit.
Ich ziehe den Hut vor dir, dass du diesen steinigen Weg beschritten hast und weiter gehst... Es war mit Sicherheit schwer.

Wünsche dir weiterhin alles Gute und eine Menge Kopfkinogedanken für so dämliche Menschen die anderen mit so unüberlegten Sprüchen so verletzen.

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1. März 2015 um 5:02

Zu Hauf
und das aus meiner angeheirateten Sippschaft. Familie kann man das nicht nennen.

-ich kann angeblich nicht kochen
-ich bin rücksichtslos und habe einen abgrundtief schlechten Charakter
-ich manipuliere meinen Mann und habe einen unsagbar schlechten Einfluss auf ihn
-kaltschnäuzig bin ich auch und eine gute Mutter natürlich auch nicht.
-streitsuchend on top.

In der Realität kriege ich meine Familie und etliche Gäste im kleinen Rahmen oder als mittelgroße Feier mit mehr als 20 Gästen, durchaus ernährt und bisher hat es auch geschmeckt.
Ich hab für meine Mitmenschen immer und zu jeder Zeit ein offenes Ohr und bin schier aufopfernd hilfsbereit.
ich habe meine eigene Meinung und bin relativ authentisch. ich äußere sie auch nicht bei jeder Kleinigkeit, aber die "Butter lasse ich mir nicht vom Brot nehmen"
und ich bin ein friedliebender Familienmensch der den Mann regelmäßig an Geburtstage erinnert, zu Besuchen überredet und ans Skypen oder telefonieren erinnert.
sämtliche Geschenkeideen, die allesamt gut ankamen und auch oft sehr persönlich waren, sstammten von mir. ..

kurzum: man kennt mich nach 13 Jahren kein Stück.

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1. März 2015 um 5:54

Ja, sicher
Aber es interessiert mich nicht.
Hab da weder Zeit noch Lust, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, zumal die Leute wirklich immer alles hinterrücks machen.
Glaube, die meisten denken, die Leute würden so über sie denken..

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1. März 2015 um 10:13

Sicher gibt
es Vorurteile über mich. Vermeintliche Angriffsflächen habe ich genug. Ich kenne diese Vorurteile aber nicht genau und deswegen glaube ich, dass meine eigenen Vorurteile eigentlich das Problem sind. Als Beispiel: ich bin 36, Akademikerin, Spätgebärende und Lehrerin mit einem jüngeren Mann an der Seite, der auch noch Türke ist; und das ist nur die Spitze des Eisbergs der Reibungsflächen. Sehr selten haut mir aber ein Mitmensch ein Vorurteil an den Kopf; woher also kommen meine Gedanken, dass dieses und jenes in meinem Leben irgendjemanden dazu verleiten würden, seltsam über mich zu denken? Das kann doch nur aus mir selbst kommen, oder? Es ist nur natürlich, dass man in Schubladen steckt. Wichtig ist, dass man jederzeit bereit ist, zu revidieren und die doofen Schubladen auch wieder zu öffnen!

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1. März 2015 um 10:21

Joaaaa
Bin 32 und alleinerziehende studentin, trage ausschließlich schwarz und gucke nicht unbedingt immer , als würde mir die Sonne ausm Poppes scheinen.
Ich hab schon öfter gehört, dass ich sehr arrogant wirke. Bin ich aber nur sehr selten und auch sonst im leben eigentlich ne ganz nette )))

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1. März 2015 um 10:55


Ich bin anfangs sehr zurückhaltend und "checke erstmal die Lage". Gehe nicht direkt auf tuchfühlung und hasse diese Küsschen links und rechts Masche. Find ich einfach doof. Bin anders gross geworden...
Und das wird mir oft als distanziertes, kühles Verhalten mit einem Hauch zur Arroganz ausgelegt. Dabei bin ich gar nicht so. Wenn ich mich wohl fühle, bin ich ganz entspannt und locker

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1. März 2015 um 11:13

Oh ja!
Ich bin schüchtern, was 99% der Menschheit mit Arrogant verwechselt.

Und ich bin eine junge Mutter die zusätzlich noch was aus sich macht und nicht in Jogginghose rumläuft sondern in engen Jeans und schönen Shirts Und ich schminke mich

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1. März 2015 um 14:57
In Antwort auf monday_12840876

Danke für eure antworten.
Ich hab mich mittlerweile abgeregt. Es kommt bei mir immer darauf an, um was es geht. Blondinen Witze, tussi, ökomutti... steh ich drüber.
Aber heute habe ich beim Spaziergang eine bekannte getroffen. Sie hat früher in einem Supermarkt gearbeitet, in dem ich immer einkaufen war und sie kennt meine mutter. Ich hab sie Jahre nicht gesehen, wir haben uns kurz unterhalten, bis sie darauf zu sprechen kam, dass ich des öfteren Alkohol gekauft habe. Dann fragte sie, was ich schon sehr dreist fand, ob ich denn ein Alkohol problem gehabt hätte. Ich sagte nur knapp ja, worauf hin sie meinte: aber warum denn nur? Sie waren doch immer so ein nettes liebes kind. Das passt doch gar nicht.

Ähm... ja. Was ist das denn für eine Argumentation? Ich musste mir dazu schon so einen Schwachsinn anhören, da frage ich mich echt, wie man da drauf kommt.

Bist du dir
Denn sicher, dass sie das böse gemeint hat?
Für mich kommt das eher betroffen rüber, so vom Wortlaut her.
Für Außenstehende ist das schwer, das richtige zu sagen. Die Alkoholsucht meiner Schwiegermutter wurde und wird immer noch totgeschwiegen, obwohl sie daran gestorben ist. Du hast den Kampf ja geschafft und darfst da sehr stolz drauf sein und das auch offen sagen. Zeugt für mich von Stärke, dass du drüber redest, verschweigen kann jeder.

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1. März 2015 um 16:05
In Antwort auf vera_12569117

Bist du dir
Denn sicher, dass sie das böse gemeint hat?
Für mich kommt das eher betroffen rüber, so vom Wortlaut her.
Für Außenstehende ist das schwer, das richtige zu sagen. Die Alkoholsucht meiner Schwiegermutter wurde und wird immer noch totgeschwiegen, obwohl sie daran gestorben ist. Du hast den Kampf ja geschafft und darfst da sehr stolz drauf sein und das auch offen sagen. Zeugt für mich von Stärke, dass du drüber redest, verschweigen kann jeder.

Ich glaube nicht das sie das wirklich böse gemeint hat.
Aber ich fand es erstens einfach dreist das direkt anzusprechen, wir haben uns noch nie wirklich unterhalten, kannten uns halt so vom sehen. Und zweitens macht es mich so wüten, was für ein bild manche von Alkohol abhängigen haben. Die meisten denken da irgendwie so: man kommt schon total gestört zur Welt, terrorisiert sein Umfeld, haut mit 14 von Zuhause ab und lebt von da an auf der Straße und besäuft sich. Kriminell ist mal natürlich auch noch. Ich kenne viele abhängige, auf fast niemanden trifft dieses Bild zu.
Ich gehe damit schon relativ offen um, wenn sich dann jemand von mir abwendet ist das so, aber dieses Schubladen denken nervt mich. Und oft diese Dreistigkeit, man kann ja wenn das Thema darauf kommt drüber reden, aber oft werde ich nur darauf beschränkt und es kommen teilweise sehr intime fragen von fast fremden Menschen.

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1. März 2015 um 16:53
In Antwort auf monday_12840876

Ich glaube nicht das sie das wirklich böse gemeint hat.
Aber ich fand es erstens einfach dreist das direkt anzusprechen, wir haben uns noch nie wirklich unterhalten, kannten uns halt so vom sehen. Und zweitens macht es mich so wüten, was für ein bild manche von Alkohol abhängigen haben. Die meisten denken da irgendwie so: man kommt schon total gestört zur Welt, terrorisiert sein Umfeld, haut mit 14 von Zuhause ab und lebt von da an auf der Straße und besäuft sich. Kriminell ist mal natürlich auch noch. Ich kenne viele abhängige, auf fast niemanden trifft dieses Bild zu.
Ich gehe damit schon relativ offen um, wenn sich dann jemand von mir abwendet ist das so, aber dieses Schubladen denken nervt mich. Und oft diese Dreistigkeit, man kann ja wenn das Thema darauf kommt drüber reden, aber oft werde ich nur darauf beschränkt und es kommen teilweise sehr intime fragen von fast fremden Menschen.

Ja das versteh ich
Ich kenn es ja nur vom Verhalten meiner Schwiegermutter und da war keineswegs irgendetwas asoziales oder so dabei, sie kam auch aus gutem Hause und ist dann abgestürzt im Alkohol. Leider wusste ich nicht, was mit ihr los war, sonst hätte ich bei vielem anders reagieren können und mein Sohn hätte vielleicht die Chance gehabt, seine Oma kennenzulernen.
Ich freu mich jedenfalls ehrlich für dich, dass du es da raus geschafft hast. Deine Kinder werden da auch mal sehr stolz sein können, wenn sie alt genug sind um das zu verstehn.

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1. März 2015 um 20:36

Heee,
immerhin hat er es nicht deinem Berliner Sohn untergeschoben.... hat also einen Funken Anstand der Typ
Aber zu herrlich, wie sie nach ihren Vorurteilen nun so was eingestehen müssen. Ich lach mich weg!!!

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1. März 2015 um 21:15

Klar
Ohja das junge Mutter = asozial Vorurteil habe ich schon 100 mal durchgemacht...dann irgendwann das Mutter mit 5 Kindern und eins davon vielleicht weinend, dreckig, meckernd oder sonst was = asoziale Mutter, die mit ihren vielen Kindern überfordert ist.

Es hat mich nie sonderlich interessiert, als ich mit meinem Sohn schwanger war, wusste ich schon was auf mich zu kommt und seitdem ignoriere ich dumme blicke und kontere eben wenn mir jemand dumm kommt. Inzwischen gibt es aber nicht mehr so viele Vorurteile mir gegenüber

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1. März 2015 um 21:15


Das ist ja mal ne ausrede

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1. März 2015 um 22:56

Ganz ehrlich...
ich weiß es nicht. Sicher gibt es auch Vorurteile über mich, aber ich kann mich nicht erinnern, welche gehört zu haben oder gesagt zu bekommen. Muss man das?

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2. März 2015 um 7:23

Ja...
Mir fehlt z.b. seit die Milchzähne raus sind, ein rechter seitlicher Schneidezahn. Der war als 2. Gebiss einfach nicht angelegt. Ich habe eine Prothese. Die trage ich aber sehr selten, weil sie einfach nervt. Implantat kommt irgendwann..

Jedenfalls kann man sich denken, wie die Reaktionen mancher Menschen sind. frei nach dem Motto "asozialer Hinterwäldler" . Und das nur, weil ein Zahn fehlt...meine Zähne sind weder gelb, noch faulen sie...aber man wird wegen jeder Kleinigkeit immer als der Mensch abgestempelt, der man weder ist, noch sein will.

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2. März 2015 um 7:33
In Antwort auf tarina_12458620

Ja...
Mir fehlt z.b. seit die Milchzähne raus sind, ein rechter seitlicher Schneidezahn. Der war als 2. Gebiss einfach nicht angelegt. Ich habe eine Prothese. Die trage ich aber sehr selten, weil sie einfach nervt. Implantat kommt irgendwann..

Jedenfalls kann man sich denken, wie die Reaktionen mancher Menschen sind. frei nach dem Motto "asozialer Hinterwäldler" . Und das nur, weil ein Zahn fehlt...meine Zähne sind weder gelb, noch faulen sie...aber man wird wegen jeder Kleinigkeit immer als der Mensch abgestempelt, der man weder ist, noch sein will.

Prothese ist
In jungem alter einfach unangenehm und blöd..
Implantate sind sauteuer, warum macht dir dein Zahnarzt keine Marylandbrücke oder ne normale Brücke? Würd ihn mal drauf ansprechen. Damit würdest du dich wesentlich besser fühlen

Liebe grüße

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