Home / Forum / Mein Baby / Glutenfreie Ernährung, bitte um Tipps

Glutenfreie Ernährung, bitte um Tipps

3. Oktober 2018 um 13:49

Hallo liebe Mamis,

​mein Kind leidet an irgendwelchen Unverträglichkeiten. Ein starker Blähbauch und Durchfälle sind die Folge. Nun sollen wir nach und nach "testen" was es sein könnte. Wir hatten schon eine laktosefreie Phase und auch Fruktose können wir so gut wie ausschließen. Jetzt sollen wir Gluten testen.
​Lebt jemand von euch glutenfrei und hat gute Tipps was man stattdessen so essen kann und worauf ich unbedingt achten soll?
Wo ist überall Gluten drin, womit man evtl. nicht rechnet?

​Danke für eure Hilfe

Liebe Grüße

Mehr lesen

3. Oktober 2018 um 14:51

Wie lange muss das Kind denn verzichten?
Es gibt ja in jedem Supermarkt inzwischen eine glutenfreie Ecke. Da würde ich mich umsehen.

Fertigprodukte (inklusive aller Süßigkeiten! Es sei denn es steht glutenfrei drauf) generell komplett vermeiden - wie bei allen diesen Sachen

Wo man nicht damit rechnet: Smar1es z.B. und solche Sachen - meinem Kenntnisstand nach!

Normalerweise sind die meisten Puddingpulver glutenfrei - einfach hinten nachschauen.

Gefällt mir

3. Oktober 2018 um 15:40
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,

​mein Kind leidet an irgendwelchen Unverträglichkeiten. Ein starker Blähbauch und Durchfälle sind die Folge. Nun sollen wir nach und nach "testen" was es sein könnte. Wir hatten schon eine laktosefreie Phase und auch Fruktose können wir so gut wie ausschließen. Jetzt sollen wir Gluten testen. 
​Lebt jemand von euch glutenfrei und hat gute Tipps was man stattdessen so essen kann und worauf ich unbedingt achten soll?
Wo ist überall Gluten drin, womit man evtl. nicht rechnet?

​Danke für eure Hilfe

Liebe Grüße
 

Hallo!
Das ist der völlig falsche Weg wenn es sich wirklich um Zöliakie handeln sollte.
Wenn du das Kind jetzt strikt glutenfrei ernährst, was eine sehr große Umstellung bedeutet (extra Toaster, alles aus Holz in der Küche austauschen, auf kleinste Kontaminationen achten.....) ist die Zöliakie dann weder im Blut über die Antikörper nachweisbar, noch über die Biopsie.
Das hieße dann aber auch, dass wenn sich dein Verdacht erhärtet, dass dein Kind wieder eine Belastungsphase von etwa 3 Monaten durchmachen müsste - eben für die richtige Diagnostik.
Denn ich denke, du willst dein Kind nicht ein Leben lang glutenfrei essen lassen, wenn die Diagnose nicht 100%ig steht.
Daher meine Empfehlung: lass den Kinderarzt die Antikörper testen und such dir einen Gastroenterologen der die Biopsie macht. Schnelle und kurze Sache, aber mit 100%igem Ergebnis.
Das ist sicher in deinem Sinne.

Mein ältester Sohn hat Zöliakie und dazu sehr viele Allergien. Es ist kein Spaziergang. Daher leg ich dir ans Herz das einmal richtig untersuchen zu lassen, weil die Belastungsprobe echt wieder schlimm und schädigend wäre & da glutenfrei auch nicht einfach ist.
Die Ersatzprodukte enthalten meistens viel Mais, der führt auch gern zu Verdauungsproblemen. Oder glutenfreien Hafer, der oft auch anfangs nicht vertragen wird.
Auch bei offensichtlich für den Laien glutenfreien Produkten ist das Kontaminationsrisiko groß, da viele glutenfreien und glutenhaltige Mehle in gleichen Mühlen gemahlen werden.
So sind Produkte die auf Maismehl basieren und nicht als glutenfrei ausgewiesen sind definitiv kontaminiert usw. Man muss sich damit echt gut beschäftigen.

Alles Gute!

5 LikesGefällt mir

3. Oktober 2018 um 15:48
In Antwort auf wurstwassersorbet

Hallo!
Das ist der völlig falsche Weg wenn es sich wirklich um Zöliakie handeln sollte.
Wenn du das Kind jetzt strikt glutenfrei ernährst, was eine sehr große Umstellung bedeutet (extra Toaster, alles aus Holz in der Küche austauschen, auf kleinste Kontaminationen achten.....) ist die Zöliakie dann weder im Blut über die Antikörper nachweisbar, noch über die Biopsie.
Das hieße dann aber auch, dass wenn sich dein Verdacht erhärtet, dass dein Kind wieder eine Belastungsphase von etwa 3 Monaten durchmachen müsste - eben für die richtige Diagnostik.
Denn ich denke, du willst dein Kind nicht ein Leben lang glutenfrei essen lassen, wenn die Diagnose nicht 100%ig steht.
Daher meine Empfehlung: lass den Kinderarzt die Antikörper testen und such dir einen Gastroenterologen der die Biopsie macht. Schnelle und kurze Sache, aber mit 100%igem Ergebnis.
Das ist sicher in deinem Sinne.

Mein ältester Sohn hat Zöliakie und dazu sehr viele Allergien. Es ist kein Spaziergang. Daher leg ich dir ans Herz das einmal richtig untersuchen zu lassen, weil die Belastungsprobe echt wieder schlimm und schädigend wäre & da glutenfrei auch nicht einfach ist.
Die Ersatzprodukte enthalten meistens viel Mais, der führt auch gern zu Verdauungsproblemen. Oder glutenfreien Hafer, der oft auch anfangs nicht vertragen wird.
Auch bei offensichtlich für den Laien glutenfreien Produkten ist das Kontaminationsrisiko groß, da viele glutenfreien und glutenhaltige Mehle in gleichen Mühlen gemahlen werden.
So sind Produkte die auf Maismehl basieren und nicht als glutenfrei ausgewiesen sind definitiv kontaminiert usw. Man muss sich damit echt gut beschäftigen.

Alles Gute!

Hmm, ich dachte es geht eher nicht um Zöliakie sondern etwas wie Glutensensitivität (laut Wiki NCGS)?

Gefällt mir

3. Oktober 2018 um 16:13
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Hallo liebe Mamis,

​mein Kind leidet an irgendwelchen Unverträglichkeiten. Ein starker Blähbauch und Durchfälle sind die Folge. Nun sollen wir nach und nach "testen" was es sein könnte. Wir hatten schon eine laktosefreie Phase und auch Fruktose können wir so gut wie ausschließen. Jetzt sollen wir Gluten testen. 
​Lebt jemand von euch glutenfrei und hat gute Tipps was man stattdessen so essen kann und worauf ich unbedingt achten soll?
Wo ist überall Gluten drin, womit man evtl. nicht rechnet?

​Danke für eure Hilfe

Liebe Grüße
 

Sag mal, hat der Arzt denn keine UL dazu? Es kann ja irgendwo nicht sein, dass du dich in einem Forum bei Laien über Basiswissen informieren musst.

 

Gefällt mir

3. Oktober 2018 um 16:32

Also es ist nicht so, dass ich mein Kind gern Glutenfrei ernähren möchte, sondern die Ärztin sagte, dass Allergietests etc bei jungen Kindern noch keinen Sinn machen, weil sich wohl zu schnell etwas ändert. 
​Wir haben also "nur" den Rat von der KÄ bekommen für 3 Wochen auf bestimmte Dinge zu verzichten. Wir haben mit Laktose angefangen, weil das am einfachsten umzusetzen war. Fruktose konnten wir eigentlich ausschließen, da wir schon andere Beobachtungen machen konnten.
​Jetzt ist halt Gluten dran. Es geht hierbei darum zu sehen ob die Durchfälle weniger werden, wenn wir Gluten für 3 Wochen weglassen.
Wenn ihr andere Infos habt bezüglich Tetsts dann gern her damit. 

@Kreuzunge: genau sowas wie die Smarties meinte ich, über sowas fällt man ja immer nicht. 

​@wustrwasser wann habt ihr die Antikörpertestung machen lassen? Meine Kinderärztin (und ich habe das auchschon von anderen Eltern gehört) macht das vor 5 nicht.

Danke euch

Gefällt mir

3. Oktober 2018 um 16:39
In Antwort auf bernadotte2punkt0

Also es ist nicht so, dass ich mein Kind gern Glutenfrei ernähren möchte, sondern die Ärztin sagte, dass Allergietests etc bei jungen Kindern noch keinen Sinn machen, weil sich wohl zu schnell etwas ändert. 
​Wir haben also "nur" den Rat von der KÄ bekommen für 3 Wochen auf bestimmte Dinge zu verzichten. Wir haben mit Laktose angefangen, weil das am einfachsten umzusetzen war. Fruktose konnten wir eigentlich ausschließen, da wir schon andere Beobachtungen machen konnten.
​Jetzt ist halt Gluten dran. Es geht hierbei darum zu sehen ob die Durchfälle weniger werden, wenn wir Gluten für 3 Wochen weglassen.
Wenn ihr andere Infos habt bezüglich Tetsts dann gern her damit. 

@Kreuzunge: genau sowas wie die Smarties meinte ich, über sowas fällt man ja immer nicht. 

​@wustrwasser wann habt ihr die Antikörpertestung machen lassen? Meine Kinderärztin (und ich habe das auchschon von anderen Eltern gehört) macht das vor 5 nicht.

Danke euch

Ernsthaft? Schon kleinste Kinder können an Zöliakie leiden.
Und dann? Schädigt man den Darm des Kindes halt 5 Jahre nachhaltig?
Das kann man jederzeit testen, ebenso Allergien. Beim Großen mit einem halben Jahr das erste Mal getestet nach einer anaphylaktischen Reaktion. Werte im Blut bestätigten die Reaktion.
Zöli-Antikörper wurden mit 7 Jahren getestet, da ein Jahr vorher eine andere Autoimmunerkrankung diagnostiziert wurde und das nah beieinander liegt.
Lass es testen, wirklich. Auch wenn dein Kind noch jung ist.
Zölikaie ist keine Allergie, das ist eine autoimmune Reaktion, daran ändert sich auch nichts mehr wenn man es hat.
Allergien können sich verwachsen, ja, aber auch die kann man mit einem Bluttest früh nachweisen.

2 LikesGefällt mir

3. Oktober 2018 um 16:44
In Antwort auf wurstwassersorbet

Ernsthaft? Schon kleinste Kinder können an Zöliakie leiden.
Und dann? Schädigt man den Darm des Kindes halt 5 Jahre nachhaltig?
Das kann man jederzeit testen, ebenso Allergien. Beim Großen mit einem halben Jahr das erste Mal getestet nach einer anaphylaktischen Reaktion. Werte im Blut bestätigten die Reaktion.
Zöli-Antikörper wurden mit 7 Jahren getestet, da ein Jahr vorher eine andere Autoimmunerkrankung diagnostiziert wurde und das nah beieinander liegt.
Lass es testen, wirklich. Auch wenn dein Kind noch jung ist.
Zölikaie ist keine Allergie, das ist eine autoimmune Reaktion, daran ändert sich auch nichts mehr wenn man es hat.
Allergien können sich verwachsen, ja, aber auch die kann man mit einem Bluttest früh nachweisen.

Bitte lies das mal und wende dich an einen kompetenten Arzt wenn der Kinderarzt sich weigert.

">https://www.dzg-online.de/files/dzg_aktuell_02_2014_sk_2_leitlinie.pdf

2 LikesGefällt mir

3. Oktober 2018 um 16:50

Danke dir, werde ich nachher mal in Ruhe lesen.

Gefällt mir

3. Oktober 2018 um 17:54
In Antwort auf wurstwassersorbet

Bitte lies das mal und wende dich an einen kompetenten Arzt wenn der Kinderarzt sich weigert.

">https://www.dzg-online.de/files/dzg_aktuell_02_2014_sk_2_leitlinie.pdf

hab den Artikel gelesen und noch mal auf einer anderen Seite geguckt. Es wird klar gesagt, dass die Symptome bei einer Unverträglichkeit durch die Reduzierung glutenhaltiger Lebensmittel deutlich nachlassen können. Allerdings kann durch die reduzierte Zufuhr keine Zöliakie nachgewiesen werden, weshalb dazu geraten wird erst die Zöliakie auszuschließen und dann auf eine evtl. Unverträglichkeit bzw Allergie zu testen.
Vielen Dank für deinen Hinweis, damit werde ich dann mal zur Ärztin gehen. 

1 LikesGefällt mir

4. Oktober 2018 um 8:19

Also klar können die testen. Man sagte uns es ist mit ca 5 oder 6 aussagekräftiger. Das heißt aber nicht,  dass es mit 2 oder 3 nicht schon getestet werden kann. Wäre das Ergebnis negativ und die Beschwerden bleiben,  dann würde man halt in einem Jahr usw nachtesten. 

Gefällt mir

4. Oktober 2018 um 10:24
In Antwort auf pustew

Also klar können die testen. Man sagte uns es ist mit ca 5 oder 6 aussagekräftiger. Das heißt aber nicht,  dass es mit 2 oder 3 nicht schon getestet werden kann. Wäre das Ergebnis negativ und die Beschwerden bleiben,  dann würde man halt in einem Jahr usw nachtesten. 

habt ihr testen lassen? Wenn ja, wie?

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen