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Grosser Abstand bei den Geschwisterkinder

16. November 2006 um 10:34

Hallo,
Ich habe eine Tochter die ist 8Jahre alt, und einen Sohn der ist 5 Jahre. Jetzt kommt immer häufiger mein Wünsch, das ich noch einmal ein Baby möchte. Hab da aber einfach einpaar bedenken wegen dem Altersunterschied. Hat da jemand von euch Ehrfahrungen???
LG Annirok

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16. November 2006 um 11:55

Ist doch schön...
Hallo,
meine Tochter ist jetzt 5 Jahre alt und ich erwarte im Januar Zwillinge. Wir haben ganz bewußt einen großen Abstand gewählt, weil ich mich gerne nochmal voll ung ganz auf das neue Kind (nun werden es zwei)einlassen wollte. Und die Große ist schon so selbständig dass sie ganz andere Bedürfnisse und Interessen als ein Baby hat, also die Konflikte nicht so groß sind. Gibt natürlich immer Vor- und Nachteile...

Nur Mut!
LG
buddyseinfrauchen

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16. November 2006 um 20:59

Unser Jüngster,
jetzt 18 Mon. alt, kam zur Welt, als die beiden Großen 7 1/2(Mädchen) bzw. 6 (Junge) Jahre alt waren. Der Nachzügler war geplant, wir haben uns alle vier riesig auf ihn gefreut und wir lieben ihn über alles, die großen Geschwister nicht weniger als wir Eltern. Und für mich ist es ein super Ausgleich, statt komplizierter Schulprobleme und Beziehungskisten der beiden Schulkinder mal die kleinen Problemchen des Jüngsten lösen zu dürfen, die ich noch lösen kann Eifersucht war überhaupt keine Frage - der Kleine ist keine wirkliche Konkurrenz für die Großen und wird allseits mit Nachsicht behandelt. Wir sind sehr froh, dass wir es doch noch gewagt haben - waren uns nämlich auch nicht so sicher...

Gruß, tiny

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17. November 2006 um 10:05
In Antwort auf birgit_11892245

Unser Jüngster,
jetzt 18 Mon. alt, kam zur Welt, als die beiden Großen 7 1/2(Mädchen) bzw. 6 (Junge) Jahre alt waren. Der Nachzügler war geplant, wir haben uns alle vier riesig auf ihn gefreut und wir lieben ihn über alles, die großen Geschwister nicht weniger als wir Eltern. Und für mich ist es ein super Ausgleich, statt komplizierter Schulprobleme und Beziehungskisten der beiden Schulkinder mal die kleinen Problemchen des Jüngsten lösen zu dürfen, die ich noch lösen kann Eifersucht war überhaupt keine Frage - der Kleine ist keine wirkliche Konkurrenz für die Großen und wird allseits mit Nachsicht behandelt. Wir sind sehr froh, dass wir es doch noch gewagt haben - waren uns nämlich auch nicht so sicher...

Gruß, tiny

Bedenken???
Danke für deinen Beitrag, wenn ich fragen darf, was waren denn noch eure Bedenken.
Bei uns ist es halt auch sie Selbstständigkeit der Kinder von denen wir echt verwöhnt wurden.
Die machen einfach schon viel selber und es ist kein Problem mal für 20 Minuten aus dem Haus zu gehen.
Nichts desto trotz wäre es halt auch schon wieder eine andere Aufgabe zu haben, nicht nur wie du sagst die Schularbeiten und Beziehungsprobleme mit ihren Freunden. Ich arbeite zwar halbtags das ich dann für eine geraume Zeit aufgeben müsste, denn der Job macht mir richtig Spass, aber man kann ja auch nicht alles haben.
Waren eure Bedenken denn ungefähr ähnlich???

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18. November 2006 um 20:08
In Antwort auf eppie_12368762

Bedenken???
Danke für deinen Beitrag, wenn ich fragen darf, was waren denn noch eure Bedenken.
Bei uns ist es halt auch sie Selbstständigkeit der Kinder von denen wir echt verwöhnt wurden.
Die machen einfach schon viel selber und es ist kein Problem mal für 20 Minuten aus dem Haus zu gehen.
Nichts desto trotz wäre es halt auch schon wieder eine andere Aufgabe zu haben, nicht nur wie du sagst die Schularbeiten und Beziehungsprobleme mit ihren Freunden. Ich arbeite zwar halbtags das ich dann für eine geraume Zeit aufgeben müsste, denn der Job macht mir richtig Spass, aber man kann ja auch nicht alles haben.
Waren eure Bedenken denn ungefähr ähnlich???

Bedenken...
Hallo zurück,

also, wir hatten mit dem Thema "drittes Kind" zwischenzeitlich schon mal abgeschlossen. Unsere beiden ersten kamen im Abstand von 17 Monaten; die Große war ein Frühchen (und ist noch immer ein komplizierter "Fall"). Wir waren einfach froh, so drei Jahre nach der Geburt das Mittleren aus dem Gröbsten raus zu sein - nicht mehr unablässig Krankheiten und nächtlicher Stress, beide essen allein und ziehen sich allein an, man kann mal wieder einen "richtigen" Ausflug machen usw. Mein Immunsystem war nach diesen Jahren sehr unten, ich habe jedes Vieh aufgeschnappt, das des Weges kam. Das schlaucht ganz schön. Eine Weile meinten wir, uns das alles nicht nochmal antun zu wollen.

Dazu kommt, dass ich freiberuflich arbeite, bei den ersten beiden keine Pause gemacht habe und natürlich auch meinen Job behalten wollte. Für einen Freiberufler ist eine "Auszeit" nicht ohne weiteres machbar, man verliert die meisten Kontakte und fängt dann wieder von vorn an. Ich wusste nicht, ob ich das mit drei Kindern weiter alles auf die Reihe kriege. (Übrigens läuft es besser als gedacht - mein Auftragsvolumen ist seit der geburt des Jüngsten sogar noch gestiegen.)

Weiter: Die beiden Großen sind ziemlich schlau und haben sehr viele Interessen. Ein baby bedeutet aber, dass einiges fürs Erste wieder nicht geht: Gemeinsame Museumsbesuche, ausgedehnte Wanderungen, ständiges Bringen und Holen zum Musikunterricht usw. - wir mussten also den Großen einiges an Rücksicht abverlangen. Für die Freizeit gilt: Wo du nicht selbst hinkommst, kommst du eben gar nicht hin. Dadurch sind die beiden sehr selbstständige Bus- und Bahnfahrer geworden. Sie mussten von ihrem Freizietprogramm nichts aufgeben. Hätte ich nicht gedacht!

Den Eifersuchtsaspekt habe ich nicht so gesehen. Schließlich waren die Großen schon immer eng zusammen (sie können prima miteinander spielen), da war zu vermuten, dass sie so was Kleines nicht als Konkurrenz betrachten. Genauso kam es auch. Der Kleine spielt in einer anderen Liga.

Ein Problem war noch, dass die beiden ersten Schwangerschaften und Geburten schwierig, zum Teil dramatisch waren. Sollten wir das Glück ein drittes Mal herausfordern? Was passsiert, wenn ich wieder wochenlang ins Krankenhaus muss, einen komplizierten Kaiserschnitt habe etc.? Da half nur eins: Augen zu und durch. Die Schwangerschaft war fast nicht zu merken (vom Umfang mal abgesehen) und die Geburt ging so schnell, dass ich mir grade noch die Klamotten runterreißen konnte Das war dann der Lohn der Angst...

Und letztens: Wir wohnen in einer 4-Zimmer-Wohnung, in der wir auch bleiben wollen (weil sie sehr schön ist und wir uns keine "Immobilie" leisten wollen). Da gibts nur zwei Kinderzimmer. Vor der Geburt des Dritten wohnten die beiden Großen zusammen in einem, das andere war mein Büro. Nun hieß es umsortieren. In meinem früheren Büro hockt jetzt die Älteste, die beiden Jungs haben zusammen das andere Zimmer. Auch das geht viel besser als je gedacht. Die beiden leiben sich heiß und innig und kommen prima miteinander aus. Was wird, wenn die Kinder mal so 10, 16 und 17 sind, weiß ich noch nicht. Aber man soll sich keine Sorgen auf Vorrat machen.

So, jetzt habe ich dich gewaltig zugelabert. ich hoffe, ich habe an alles gedacht, was wir vor dem Dritten überlegt haben. Ich bin wirklich überglücklich mit dem Kleinen, er ist mein Trost bei allen Streiteren mit den Frühpubertären und überhaupt ein Sonnenschein! Bloß gut, dass wir uns getraut haben.

Alles Gute für euch, lass noch mal was hören!
Tiny

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20. November 2006 um 21:57

Aus der Sicht der Tochter...
Hallo Annirok,

also ich kann aus eigener Erfahrung sagen, es ist schön "sehr große" und "sehr kleine" Geschwister zu haben. Meine großen Schwestern sind 7 und 5 Jahre älter als ich, haben für mich dir Vorbildfunktion übernommen, auf mich aufgepasst und wir haben heute ein spitzen Verhältnis. Meine kleinen Geschwister sind 14 und 15 1/2 Jahre jünger - waren meine Wunschgeschwister und eine gute Übung für das Mamasein. Sie sind gerade mal 2 und 3 Jahre älter als mein ältester Sohn - spielen gerne mit ihm und nennen sich trotzdem "Tante" und "Onkel" *gg. Ich hätte zwar auch gerne eine Schwester in meinem Alter gehabt aber im Nachhinein finde ich die Zusammensetzung sehr gut

Zu dir: deine großen sind einigermaßen selbstständig, können die Situation schon besser verstehen und du deine SS genießen, wahrscheinlich sind sie nicht mehr so eifersüchtig wenn das Baby da ist - und außerdem morgens aus dem Haus - alles hat Vor- und Nachteile...

LG Rebecca

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21. November 2006 um 12:00
In Antwort auf birgit_11892245

Bedenken...
Hallo zurück,

also, wir hatten mit dem Thema "drittes Kind" zwischenzeitlich schon mal abgeschlossen. Unsere beiden ersten kamen im Abstand von 17 Monaten; die Große war ein Frühchen (und ist noch immer ein komplizierter "Fall"). Wir waren einfach froh, so drei Jahre nach der Geburt das Mittleren aus dem Gröbsten raus zu sein - nicht mehr unablässig Krankheiten und nächtlicher Stress, beide essen allein und ziehen sich allein an, man kann mal wieder einen "richtigen" Ausflug machen usw. Mein Immunsystem war nach diesen Jahren sehr unten, ich habe jedes Vieh aufgeschnappt, das des Weges kam. Das schlaucht ganz schön. Eine Weile meinten wir, uns das alles nicht nochmal antun zu wollen.

Dazu kommt, dass ich freiberuflich arbeite, bei den ersten beiden keine Pause gemacht habe und natürlich auch meinen Job behalten wollte. Für einen Freiberufler ist eine "Auszeit" nicht ohne weiteres machbar, man verliert die meisten Kontakte und fängt dann wieder von vorn an. Ich wusste nicht, ob ich das mit drei Kindern weiter alles auf die Reihe kriege. (Übrigens läuft es besser als gedacht - mein Auftragsvolumen ist seit der geburt des Jüngsten sogar noch gestiegen.)

Weiter: Die beiden Großen sind ziemlich schlau und haben sehr viele Interessen. Ein baby bedeutet aber, dass einiges fürs Erste wieder nicht geht: Gemeinsame Museumsbesuche, ausgedehnte Wanderungen, ständiges Bringen und Holen zum Musikunterricht usw. - wir mussten also den Großen einiges an Rücksicht abverlangen. Für die Freizeit gilt: Wo du nicht selbst hinkommst, kommst du eben gar nicht hin. Dadurch sind die beiden sehr selbstständige Bus- und Bahnfahrer geworden. Sie mussten von ihrem Freizietprogramm nichts aufgeben. Hätte ich nicht gedacht!

Den Eifersuchtsaspekt habe ich nicht so gesehen. Schließlich waren die Großen schon immer eng zusammen (sie können prima miteinander spielen), da war zu vermuten, dass sie so was Kleines nicht als Konkurrenz betrachten. Genauso kam es auch. Der Kleine spielt in einer anderen Liga.

Ein Problem war noch, dass die beiden ersten Schwangerschaften und Geburten schwierig, zum Teil dramatisch waren. Sollten wir das Glück ein drittes Mal herausfordern? Was passsiert, wenn ich wieder wochenlang ins Krankenhaus muss, einen komplizierten Kaiserschnitt habe etc.? Da half nur eins: Augen zu und durch. Die Schwangerschaft war fast nicht zu merken (vom Umfang mal abgesehen) und die Geburt ging so schnell, dass ich mir grade noch die Klamotten runterreißen konnte Das war dann der Lohn der Angst...

Und letztens: Wir wohnen in einer 4-Zimmer-Wohnung, in der wir auch bleiben wollen (weil sie sehr schön ist und wir uns keine "Immobilie" leisten wollen). Da gibts nur zwei Kinderzimmer. Vor der Geburt des Dritten wohnten die beiden Großen zusammen in einem, das andere war mein Büro. Nun hieß es umsortieren. In meinem früheren Büro hockt jetzt die Älteste, die beiden Jungs haben zusammen das andere Zimmer. Auch das geht viel besser als je gedacht. Die beiden leiben sich heiß und innig und kommen prima miteinander aus. Was wird, wenn die Kinder mal so 10, 16 und 17 sind, weiß ich noch nicht. Aber man soll sich keine Sorgen auf Vorrat machen.

So, jetzt habe ich dich gewaltig zugelabert. ich hoffe, ich habe an alles gedacht, was wir vor dem Dritten überlegt haben. Ich bin wirklich überglücklich mit dem Kleinen, er ist mein Trost bei allen Streiteren mit den Frühpubertären und überhaupt ein Sonnenschein! Bloß gut, dass wir uns getraut haben.

Alles Gute für euch, lass noch mal was hören!
Tiny

Bedenken..
Hallo Tiny,
Mensch es ist wirklich toll das alles was du geschrieben hast, zu lesen. Macht unheimlich Spass und ist auch hielfreich in gewieser maßen.
Also ich will einfach noch ein drittes Kind, muß nur noch meinen Mann überreden, er möchte auch irgentwie nur hat er einfach so viel um die Ohren das da einfach im Moment keine Zeit für sowas bleibt. Er sagt er möchte mit Leib und Seele dabei sein und sie nur darauf Konzentrieren (so ist er halt ein Perfektionist *grins)...
Ach einfach mal schauen was so passiert.
Auf jedenfall noch mal Danke
Und vielleicht hören/lesen wir noch was voneinander.
LG Korinna

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22. Dezember 2006 um 12:41

Mein
kleiner Bruder ist 12 jahre jünger als ich und wir verstehen uns sehr gut. Ich liebe den Kleinen über alles. Meine Schwester versteht sich auch mit ihm. Sie ist 8 Jahre älter als er.

Der Bruder von meinem Schatz ist 7 Jahre älter und die verstehen sich nicht so gut.

Es kann so oder so sein.

Ich denke es liegt viel an der Erziehung...

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29. Dezember 2006 um 12:13

Hi,
Also meine beiden großen sind jetzt 14 Jahre alt und meine kleinste gerade mal 3 Wochen

Aber sie lieben die Kleine und beschäftigen sich auch sehr viel mit ihnen. Negative Erfahrungen hab ich noch keine gemacht...

LG Sandra

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2. Januar 2007 um 13:20

No problem
hallo, grüss dich.....mein grosser ist 15 und meine zwillinge 3 jahre....ein riesen altersunterschied....in meinem fall perfekt...liebevoller bruder und der beste babysitter den man sich vorstellen kann...natürlich kann ich mir vorstellen, dass es bei kleineren kindern zu eifersucht kommen kann....ich denke aber auch, wenn man die geschwisterkinder von anfang an liebevoll mit einbeziehtklappt das schon....also....trau dich

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3. Januar 2007 um 13:42

Bei mir ist das so...
hallo

ich sehe da keine bedenken! ich habe 3 ältere schwestern!die altersunterschiede zwischen uns sind 16,15 und 9 jahre!
ich verstehe mich totall gut mit meinen schwestern!

lg hellerstern

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10. Januar 2007 um 21:18

Altersunterschied
Also meine große Tochter war 10j.,mein großer Sohn war 8j.als meine Zwillinge geboren wurden.Das klappt eigentlich sehr gut mitlerweile sind sie 17,15 und die zwillis 7 Jahre alt.

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19. März 2007 um 10:00

Ältere geschwisterkinder
hallo,
ich habe am sonnabend auch per test erfahren,das ich schwanger bin. meine beiden mädels sind auch schon

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19. März 2007 um 15:10
In Antwort auf birgit_11892245

Bedenken...
Hallo zurück,

also, wir hatten mit dem Thema "drittes Kind" zwischenzeitlich schon mal abgeschlossen. Unsere beiden ersten kamen im Abstand von 17 Monaten; die Große war ein Frühchen (und ist noch immer ein komplizierter "Fall"). Wir waren einfach froh, so drei Jahre nach der Geburt das Mittleren aus dem Gröbsten raus zu sein - nicht mehr unablässig Krankheiten und nächtlicher Stress, beide essen allein und ziehen sich allein an, man kann mal wieder einen "richtigen" Ausflug machen usw. Mein Immunsystem war nach diesen Jahren sehr unten, ich habe jedes Vieh aufgeschnappt, das des Weges kam. Das schlaucht ganz schön. Eine Weile meinten wir, uns das alles nicht nochmal antun zu wollen.

Dazu kommt, dass ich freiberuflich arbeite, bei den ersten beiden keine Pause gemacht habe und natürlich auch meinen Job behalten wollte. Für einen Freiberufler ist eine "Auszeit" nicht ohne weiteres machbar, man verliert die meisten Kontakte und fängt dann wieder von vorn an. Ich wusste nicht, ob ich das mit drei Kindern weiter alles auf die Reihe kriege. (Übrigens läuft es besser als gedacht - mein Auftragsvolumen ist seit der geburt des Jüngsten sogar noch gestiegen.)

Weiter: Die beiden Großen sind ziemlich schlau und haben sehr viele Interessen. Ein baby bedeutet aber, dass einiges fürs Erste wieder nicht geht: Gemeinsame Museumsbesuche, ausgedehnte Wanderungen, ständiges Bringen und Holen zum Musikunterricht usw. - wir mussten also den Großen einiges an Rücksicht abverlangen. Für die Freizeit gilt: Wo du nicht selbst hinkommst, kommst du eben gar nicht hin. Dadurch sind die beiden sehr selbstständige Bus- und Bahnfahrer geworden. Sie mussten von ihrem Freizietprogramm nichts aufgeben. Hätte ich nicht gedacht!

Den Eifersuchtsaspekt habe ich nicht so gesehen. Schließlich waren die Großen schon immer eng zusammen (sie können prima miteinander spielen), da war zu vermuten, dass sie so was Kleines nicht als Konkurrenz betrachten. Genauso kam es auch. Der Kleine spielt in einer anderen Liga.

Ein Problem war noch, dass die beiden ersten Schwangerschaften und Geburten schwierig, zum Teil dramatisch waren. Sollten wir das Glück ein drittes Mal herausfordern? Was passsiert, wenn ich wieder wochenlang ins Krankenhaus muss, einen komplizierten Kaiserschnitt habe etc.? Da half nur eins: Augen zu und durch. Die Schwangerschaft war fast nicht zu merken (vom Umfang mal abgesehen) und die Geburt ging so schnell, dass ich mir grade noch die Klamotten runterreißen konnte Das war dann der Lohn der Angst...

Und letztens: Wir wohnen in einer 4-Zimmer-Wohnung, in der wir auch bleiben wollen (weil sie sehr schön ist und wir uns keine "Immobilie" leisten wollen). Da gibts nur zwei Kinderzimmer. Vor der Geburt des Dritten wohnten die beiden Großen zusammen in einem, das andere war mein Büro. Nun hieß es umsortieren. In meinem früheren Büro hockt jetzt die Älteste, die beiden Jungs haben zusammen das andere Zimmer. Auch das geht viel besser als je gedacht. Die beiden leiben sich heiß und innig und kommen prima miteinander aus. Was wird, wenn die Kinder mal so 10, 16 und 17 sind, weiß ich noch nicht. Aber man soll sich keine Sorgen auf Vorrat machen.

So, jetzt habe ich dich gewaltig zugelabert. ich hoffe, ich habe an alles gedacht, was wir vor dem Dritten überlegt haben. Ich bin wirklich überglücklich mit dem Kleinen, er ist mein Trost bei allen Streiteren mit den Frühpubertären und überhaupt ein Sonnenschein! Bloß gut, dass wir uns getraut haben.

Alles Gute für euch, lass noch mal was hören!
Tiny

Nicht mehr getraut
hi,
gratulation zu deiner mutigen entscheidung.
den lohn dafür kann dir keiner mehr nehmen.

bei mir war der wunsch nach einem 4.kind groß.
mein 1.kind ist mittlerweile 19 jahre, meine zwillingsmädchen 10 jahre, diese zu früh usw.
nachdem die beiden aus dem gröbsten waren wollte ich noch ein 4.
ich glaube aber die vernunft hat gesiegt,
ich war nervlich und gesundheitlich total am boden, arbeitsmäßig auch, mit 3 kindern konnten wir gerade so überleben, heute noch (leider), zwischen den 2 geburten hatte ich schon mal eine fehlgeburt,
da ich zu dieser zeit auch schon an die 40 jahre war und sich auch noch frauliche probleme einstellten haben wir das schicksal nicht mehr herrausgefordert.
noch so eine frühchensache hätte ich nicht durchgestanden, zumal es in meiner familie schon eine behinderte person gibt und ich alle konsequenzen kenne.
tat gut, das mal niederzuschreiben.

ich warte und freue mich jetzt auf meine zukünftigen enkel, wenn ich was kleineres um mich brauche, borge ich mir meinen neffen (5jahre) aus(2. kind nach 10 jahren, meiner schwester, auch ein frühchen).



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21. März 2007 um 16:02

Abstand bei Geschwistern
Hallo,
also brauchst du überhaupt nicht,zwischen meinem Sohn und meinen kleinen sind 9 Jahre.Wir hatten damit überhaupt keine Sorgen.
LG rumi

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22. Mai 2007 um 9:30

Is bei mir auch so
Hallo,

also ich war elfeinhalb Jahre alt als meine Schwester auf die Welt kam. Heute bin ich 18 und sie ist 7. Wir verstehen uns ganz gut. Da ich nur am Wochenende bei meinem Vater bin sehe ich meine Schwester selten und denke das ich deswegen so gerne etwas mit ihr unternehme. Manchmal nervt sie auch aber ich liebe sie und will sie nicht mehr missen.

mfg manzifant

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20. August 2011 um 15:03
In Antwort auf birgit_11892245

Unser Jüngster,
jetzt 18 Mon. alt, kam zur Welt, als die beiden Großen 7 1/2(Mädchen) bzw. 6 (Junge) Jahre alt waren. Der Nachzügler war geplant, wir haben uns alle vier riesig auf ihn gefreut und wir lieben ihn über alles, die großen Geschwister nicht weniger als wir Eltern. Und für mich ist es ein super Ausgleich, statt komplizierter Schulprobleme und Beziehungskisten der beiden Schulkinder mal die kleinen Problemchen des Jüngsten lösen zu dürfen, die ich noch lösen kann Eifersucht war überhaupt keine Frage - der Kleine ist keine wirkliche Konkurrenz für die Großen und wird allseits mit Nachsicht behandelt. Wir sind sehr froh, dass wir es doch noch gewagt haben - waren uns nämlich auch nicht so sicher...

Gruß, tiny

Drittes Kind??
Liebe Tiny,

dein Beitrag ist zwar schon länger her, aber ich habe ihn mit großem Interesse gelesen. Ich habe schon 2 Kinder (11 und 7 Jahre) und wir überlegen jetzt noch ein Drittes zu bekommen. Bin mir aber etwas unsicher, nochmals von vorne zu beginnen (finanziell wäre es kein Problem). Wie geht es dir rückblickend mit deinen drei Kindern? Wäre toll, wenn ich von dir Feedback bekomme

Flaminia

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