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großer Kopf - natürliche Geburt?

22. Mai 2017 um 11:07

Hallo zusammen,

wer hat Erfahrungen mit der Geburt von Babys mit sehr großen Köpfen?
Ich war vorletzte Woche Donnerstag bei 33+0 und der Kopfumfang entsprach 38+5, als meine Frauenärztin gemessen hat.
Am Freitag war ich bei 34+1 im Krankenhaus (Blasenentzündung) und wurde auch da nochmals untersucht. Kopfumfang war bei 39+4.
Der Rest des Körpers ist ungefähr 2 Wochen weiter entwickelt.

Mein Sohn kam bei 38+1 mit einem Kopfumfang von 36cm zur Welt und ich hatte sehr unschöne Geburtsverletzungen. Seit ich die Werte der kleinen gesehen habe, habe ich panische Angst vor einer natürlichen Geburt. Beim Sohn wurde damals aufgrund einer Präeklampsie eingeleitet, aber mit komplett geburtsunreifem Befund. Meine Frauenärztin geht davon aus, dass ich eher zum Übertragen neige (u.a. weil mein Gebäemutterhals bei der letzten Untersuchung noch bei knapp 5cm Länge lag). Insofern wird der Kopf noch deutlich weiter wachsen. Im übrigen gehen meine Ärzte davon aus, dass es sich nicht um ein pathologisch großen Kopf handelt, sondern genetisch bedingt ist. Sohnemann und Papa der beiden Kinder haben auch sehr große Köpfe (auf oder über der 97.Perzentile).

über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, liebe Grüsse

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22. Mai 2017 um 11:21
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

wer hat Erfahrungen mit der Geburt von Babys mit sehr großen Köpfen?
Ich war vorletzte Woche Donnerstag bei 33+0 und der Kopfumfang entsprach 38+5, als meine Frauenärztin gemessen hat.
Am Freitag war ich bei 34+1 im Krankenhaus (Blasenentzündung) und wurde auch da nochmals untersucht. Kopfumfang war bei 39+4.
Der Rest des Körpers ist ungefähr 2 Wochen weiter entwickelt.

Mein Sohn kam bei 38+1 mit einem Kopfumfang  von 36cm zur Welt und ich hatte sehr unschöne Geburtsverletzungen. Seit ich die Werte der kleinen gesehen habe, habe ich panische Angst vor einer natürlichen Geburt. Beim Sohn wurde damals aufgrund einer Präeklampsie eingeleitet, aber mit komplett geburtsunreifem Befund. Meine Frauenärztin geht davon aus, dass ich eher zum Übertragen neige (u.a. weil mein Gebäemutterhals bei der letzten Untersuchung noch bei knapp 5cm Länge lag). Insofern wird der Kopf noch deutlich weiter wachsen. Im übrigen gehen meine Ärzte davon aus, dass es sich nicht um ein pathologisch großen Kopf handelt, sondern genetisch bedingt ist. Sohnemann und Papa der beiden Kinder haben auch sehr große Köpfe (auf oder über der 97.Perzentile).

über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, liebe Grüsse
 

Hm...mein Sohn kam damals mit 37cm KU auf die Welt. Gemessen wurde eine Woche und ein Tag vor der Geburt. Da sollten es 33cm KU sein. 
Allgemein sollte er ein schmales Hemd werden mit gerade mal 2500g. 3 verschiedene Ärzte und immer die selben Angaben und raus kam ein 3880g schweres Kind mit 37cm KU. Er hat mit 6 generell einen größeren Kopf als Kinder in seinem Alter. Generell ist er größer und hat einen sehr breiten Rücken (war auch bei der Geburt schon so und ich frage mich heute noch, ob der Kopf oder die Schultern das größere Übel waren).
Ja, war schmerzhaft und man hat einen Dammschnitt gemacht, aber den hat man auch bei meinem Bettnachbarin gemacht, deren Kind 34cm KU hatte.

Ich würde mich dazu entscheiden, dass ich es zumindest versuchen würde. Wenn mir mein Arzt dazu raten würde, dass ich es nicht auf dem natürlichen Weg versuchen soll, dann okay, aber wenn dem nichts im Weg steht, dann würde ich es versuchen.

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22. Mai 2017 um 11:31
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

wer hat Erfahrungen mit der Geburt von Babys mit sehr großen Köpfen?
Ich war vorletzte Woche Donnerstag bei 33+0 und der Kopfumfang entsprach 38+5, als meine Frauenärztin gemessen hat.
Am Freitag war ich bei 34+1 im Krankenhaus (Blasenentzündung) und wurde auch da nochmals untersucht. Kopfumfang war bei 39+4.
Der Rest des Körpers ist ungefähr 2 Wochen weiter entwickelt.

Mein Sohn kam bei 38+1 mit einem Kopfumfang  von 36cm zur Welt und ich hatte sehr unschöne Geburtsverletzungen. Seit ich die Werte der kleinen gesehen habe, habe ich panische Angst vor einer natürlichen Geburt. Beim Sohn wurde damals aufgrund einer Präeklampsie eingeleitet, aber mit komplett geburtsunreifem Befund. Meine Frauenärztin geht davon aus, dass ich eher zum Übertragen neige (u.a. weil mein Gebäemutterhals bei der letzten Untersuchung noch bei knapp 5cm Länge lag). Insofern wird der Kopf noch deutlich weiter wachsen. Im übrigen gehen meine Ärzte davon aus, dass es sich nicht um ein pathologisch großen Kopf handelt, sondern genetisch bedingt ist. Sohnemann und Papa der beiden Kinder haben auch sehr große Köpfe (auf oder über der 97.Perzentile).

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Hallo,
würde mich auf solche Meßwerte nicht verlassen - da muß man nur die Marlierungen im Gerät etwas verschieben und schon kommt etwas komplettt anderes heraus. Außerdem liegen die Kinder zu dem Zeitpunkt teilweise schon recht tief, so daß genaue Messungen eh schwierig sind.
Meine mittlere hatte einen KU von 38cm, mein Kleiner 37,5cm - beide Geburten spontan und super schnell ohne Verletzungen.
Würde es wirklich einfach versuchen - die 37cm haben doch auch geklappt und sehr viel größer wirds nicht.

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23. Mai 2017 um 11:14

Danke für eure Antworten!
ich habe die Thematik "Geburt" eigentlich die ganze Schwangerschaft mehr oder weniger verdrängt. Da die Geburt nun aber naht, muss ich viel und oft daran denken. Die Geburt meines Sohnes war leider unschön und ich habe das vermutlich nie richtig aufgearbeitet.
Mittlerweile bin ich tatsächlich an einem Punkt, wo ich mir einen Kaiserschnitt wünschen würde. Rational betrachtet ist das natürlich auch nicht der optimale, schmerzfreie weg, aber die Vorstellung nochmal so eine schmerzhafte Geburt zu erleben, belastet mich doch sehr.

imsofern bin ich froh, dass nicht jede Geburt mit großem Kopf besonders schmerzhaft ist und dass eben auch ganz viele andere Faktoren eine Rolle spielen. Vllt waren es bei meinem Sohn auch die besonders breiten Schultern oder doch andere Umstände, die meine Erfahrungen bedingt haben. Immerhin weiß ich dieses Mal, was auf mich zukommt.

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23. Mai 2017 um 12:15

Mein zweites Kind (Tochter) hatte zur Geburt 37 cm KU. Der Kopf flutschte nur so durch, dafür blieben die Schultern stecken 

sie hat heute noch mit 23 Monaten einen größeren Kopf als ihr 3,5 jährige Bruder. 

Einfach auf dich zukommen lassen. Wenn es nicht geht dann ist es eben so, das kann man dann nicht änderen. Aber es wird sicher gut gehen

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24. Mai 2017 um 22:23
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

wer hat Erfahrungen mit der Geburt von Babys mit sehr großen Köpfen?
Ich war vorletzte Woche Donnerstag bei 33+0 und der Kopfumfang entsprach 38+5, als meine Frauenärztin gemessen hat.
Am Freitag war ich bei 34+1 im Krankenhaus (Blasenentzündung) und wurde auch da nochmals untersucht. Kopfumfang war bei 39+4.
Der Rest des Körpers ist ungefähr 2 Wochen weiter entwickelt.

Mein Sohn kam bei 38+1 mit einem Kopfumfang  von 36cm zur Welt und ich hatte sehr unschöne Geburtsverletzungen. Seit ich die Werte der kleinen gesehen habe, habe ich panische Angst vor einer natürlichen Geburt. Beim Sohn wurde damals aufgrund einer Präeklampsie eingeleitet, aber mit komplett geburtsunreifem Befund. Meine Frauenärztin geht davon aus, dass ich eher zum Übertragen neige (u.a. weil mein Gebäemutterhals bei der letzten Untersuchung noch bei knapp 5cm Länge lag). Insofern wird der Kopf noch deutlich weiter wachsen. Im übrigen gehen meine Ärzte davon aus, dass es sich nicht um ein pathologisch großen Kopf handelt, sondern genetisch bedingt ist. Sohnemann und Papa der beiden Kinder haben auch sehr große Köpfe (auf oder über der 97.Perzentile).

über Erfahrungen wäre ich sehr dankbar, liebe Grüsse
 

Raten kann ich dir schlecht, aber meine Erfahrung sieht so aus:

Kind 2 war (wieder mal) deutlich deutlich größer und schwerer als geschätzt - er hatte 4340 gr auf 56 cm, hatte aber exakt denselben KU wie Kind 1 (4040gr auf 55 cm), nämlich 36.
Kind 1 kam vorbildlich, schaffte dabei aber einen tiefen Scheidenriss und einen DR II. Grades.
Kind 2 war ein Sternengucker, verursachte aber trotzdem "nur" den DR II. Grades.

Ich persönlich bereue es von daher nicht, spontan entbunden zu haben, und zwar bei 41+1.

Wie groß jetzt aber der Kopf deiner Tochter genau sein wird und ob der dann passt, kann dir hier keiner sagen.

Ein bisschen Zeit hast du noch, um dich ggf. zu einem geplanten KS beraten zu lassen. Wenn du damit entspannter an die Babyzeit rangehst, ist das auch eine Option! Ich persönlich wollte einen KS vermeiden, da mein Großer erst 2 Jahre ist und wir hier keine Entlastung durch die Familie haben. Das hat geklappt, war aber letztlich Glückssache. Entscheide für dich, womit du dich wohler fühlst und ob du dir Unterstützung organisieren kannst. Gebären ist kein Kampfsport, und ein KS eine sichere Geburt. Du bist kein Versager, wenn du die Sicherheit vorziehst!

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