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Großes Problem Thema Oma

23. August 2016 um 8:48

Hallo,

ich weiß nicht, wie ich richtig anfangen soll

Es geht darum, dass ich meine Mutter kaum ertragen kann. Sie bringt Spitzen, meint es nicht so, aber es nervt. Z.B. als ich noch studiert habe und sie einmal auf das Kind aufpasste, sagte sie zu ihm:"Deine Mama hat gar keine Zeit für dich!"
Dann, ich solle dankbar für meine Kinder sein. Sie seien so lieb und es kommt so rüber als ob ich undankbar wäre.
Einmal stritten meine Jungs. Dann sagte sie:"Meine Kindheit war noch schön!"
Sie meinte auch, ihr Leben sei kaputt. Sie hätte niemals vier Kinder bekommen dürfen. Als ich von der Schule heim kam, sagte sie auch immer zu mir:"Du hast es so schön. Mache erstmal mit, was ich mit mache." Ich war ein Kind und hatte große Probleme in der Schule, aber das zählte nicht
Dann kommt sie ständig mit religiösem Kram. Ich solle mich auf die Ewigkeit vorbereiten, zu Jesus beten, er sei mein Retter..
Ich würde gern normal mit ihr umgehen, aber ich schaffe es nicht.
Vielleicht kennt es jemand..

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23. August 2016 um 9:33

Hallo
haben gerade am Telefon wieder gestritten..
Das Problem damals war einfach, dass meine Eltern früher mit sich selber zu tun hatten. Es verging für mich kein Tag, an dem ich nicht in der Schule gemobbt wurde..meine Eltern hatten ihre Landwirtschaft, Streit miteinander und mein Vater meinte gerade am Telefon, man dürfe sich nicht für seine Kinder kaputt machen (also damals für mich), ich solle die Vergangenheit vergessen, einfach ihr mal zustimmen und mich nicht mehr aufregen..
Das Schönste in meiner Kindheit war mein Kater, der mir überall hin folgte. Er war sehr krank und starb auch bald, aber wir haben uns geliebt und er gab mir halt..
meine Eltern mochten Tiere nie
Oh man, ich könnte heute nur heulen, wenn alles hoch kommt

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23. August 2016 um 9:47

Das traurige und gleichzeitig wütende Gefühl
kenne ich. Zumindest ist es bei mir so.
Meine Mutter ist allerdings das Gegenteil und hat sich immer zu sehr gekümmert. Allerdings nie auf unsere wirklichen Bedürfnisse geachtet. Das ist heute noch so. Sie denkt was in ihrem Kopf und ist der Meinung so geht es einem. Sie fragt z.B. nicht wie es geht sondern "ach du arme, du hast bestimmt Stress". Wie sie darauf kommt, weiß dann niemand.
Es ist schwer zu erklären. Sie ist eine Person, die keinen Stärke hat und ein extremes Helfersyndrom, wo keine Hilfe benötigt wird. Aus ihrem Mund hört man nie positives. Sie flog z.B. letztens in den Urlaub und anstatt sich zu freuen (sie hat es sich ja selbst ausgesucht), redet sie nur davon wie lange sie doch weg ist und ach so nen Mist etc etc...
Hört sich wahrscheinlich alles nicht so tragisch an, aber ich kann sie nicht ertragen. Sie ist kein Drachen, wie andere vielleicht, aber sie ist furchtbar. Ein normales Gespräch ist nicht möglich.
Seit ich Kind bin, fragt sie mich z.B. ob ich einen Apfel möchte, ich sage nein, dann werde ich noch zweimal gefragt und beim 4x habe ich einfach einen Apfel vor mir.
Es macht mich so aggressiv. So geht es ununterbrochen.

Die Lösung für das alles ist Abgrenzung! Man muss lernen sich von der Person abzugrenzen, vorallem innerlich. Dann regt das alles einen nicht mehr so auf und man kann besser damit umgehen. Ich glaube das ist ein langer Prozess.
Du kannst nichts dafür wie deine Eltern bzw. deine Mutter war und ist. Aber in dem du dich über die Dinge aufregst und dich nach dem Warum fragst, bist du zu nah bei ihr und es beeinflusst dein Leben. Sie wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Du kannst nur dich ändern. Du musst einen Weg finden dich innerlich abzugrenzen.
Sonst endet man irgendwann ähnlich.


Liebe Grüße

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23. August 2016 um 9:51
In Antwort auf sfsp

Das traurige und gleichzeitig wütende Gefühl
kenne ich. Zumindest ist es bei mir so.
Meine Mutter ist allerdings das Gegenteil und hat sich immer zu sehr gekümmert. Allerdings nie auf unsere wirklichen Bedürfnisse geachtet. Das ist heute noch so. Sie denkt was in ihrem Kopf und ist der Meinung so geht es einem. Sie fragt z.B. nicht wie es geht sondern "ach du arme, du hast bestimmt Stress". Wie sie darauf kommt, weiß dann niemand.
Es ist schwer zu erklären. Sie ist eine Person, die keinen Stärke hat und ein extremes Helfersyndrom, wo keine Hilfe benötigt wird. Aus ihrem Mund hört man nie positives. Sie flog z.B. letztens in den Urlaub und anstatt sich zu freuen (sie hat es sich ja selbst ausgesucht), redet sie nur davon wie lange sie doch weg ist und ach so nen Mist etc etc...
Hört sich wahrscheinlich alles nicht so tragisch an, aber ich kann sie nicht ertragen. Sie ist kein Drachen, wie andere vielleicht, aber sie ist furchtbar. Ein normales Gespräch ist nicht möglich.
Seit ich Kind bin, fragt sie mich z.B. ob ich einen Apfel möchte, ich sage nein, dann werde ich noch zweimal gefragt und beim 4x habe ich einfach einen Apfel vor mir.
Es macht mich so aggressiv. So geht es ununterbrochen.

Die Lösung für das alles ist Abgrenzung! Man muss lernen sich von der Person abzugrenzen, vorallem innerlich. Dann regt das alles einen nicht mehr so auf und man kann besser damit umgehen. Ich glaube das ist ein langer Prozess.
Du kannst nichts dafür wie deine Eltern bzw. deine Mutter war und ist. Aber in dem du dich über die Dinge aufregst und dich nach dem Warum fragst, bist du zu nah bei ihr und es beeinflusst dein Leben. Sie wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Du kannst nur dich ändern. Du musst einen Weg finden dich innerlich abzugrenzen.
Sonst endet man irgendwann ähnlich.


Liebe Grüße

Sfp
Meine Mutter ist aber mittlerweile genauso wie deine.
Sie sagt auch zu mir:"Du hast es so schwer!" und es zieht runter. Sie fragt x mal dasselbe, obwohl man schon geantwortet hat. Positive Dinge, außer Gott und Jesus, gibt es nicht.
Muss mal wegen dem extremen Helfersyndrom googeln. Es klingt ähnlich wie bei ihr

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23. August 2016 um 10:04

Bringt nix
dann kommt sie damit, dass ich undankbar sei und ich solle zu Jesus beten. Ich hätte keinen Glauben, wäre verloren bla bla bla

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23. August 2016 um 13:29

Hallo
Meine Probleme mit den Eltern sind anders, aber haben mich auch sehr belastet. Ich kann dir nur empfehlen, den Kontakt einzuschränken. Und zwar auf das Maß, dass dir (!) angenehm ist und das du verkraftest. Allein dadurch bekommst du mit der Zeit inneren Anstand. Ändern kannst du andere Menschen nicht und wenn sie schon immer so egozentrisch waren, wirst du jetzt wahrscheinlich kein Verständnis bekommen. Vielleicht bemerken sie selbst, dass etwas nicht stimmt, wenn du auf Abstand gehst und fragen nach . Viel wahrscheinlicher ist, dass sie dir Schuldgefühle machen.
Du musst deine Zeit nicht mit Menschen verbringen, die dir Energie rauben. Auch nicht, wenn es deine Eltern sind.

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