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Großtante hat Alkoholfahne :/

23. November 2014 um 22:44

Wir waren heute bei der Uroma und der Großtante vom Kleinen. Die Familie geht mit Alkohol seeeehr locker um und trinkt ziemlich viel. Pro Person hauen die im Monat so 3-4 Flaschen Martini plus einige Flaschen Wein durch.
Heute hat seine Großtante ne richtige Fahne gehabt. Sie wollte ihn auf den Arm nehmen, er hat aber das Gesicht verzogen und wollte zu mir kuscheln.
Was soll ich denn dazu das nächste Mal sagen...?
Ich möchte nicht, dass der Kleine zu jemandem auf den Arm kommt, der getrunken hat. Mein Mann sieht das auch so, aber wir möchten ungern Streit anfangen, die sind in der Hinsicht eh unbelehrbar. Jemand ne elegante Idee das zu umgehen?

Danke!

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23. November 2014 um 23:36

Ich würde
was von einer Phase erzählen, dass er einfach gerade nicht so gern zu Leuten auf den Arm mag die er nicht so oft sieht. Passt das vom Alter?

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23. November 2014 um 23:44

Sei
Ehrlich! Ich möchte das auch nicht und sag das ganz klar.

Ich weis nicht wie alt dein kleiner ist, aber wenn er schon reden kann sag er soll sagen die tante stinkt er will nicht zu ihr

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24. November 2014 um 0:06
In Antwort auf wodyy

Sei
Ehrlich! Ich möchte das auch nicht und sag das ganz klar.

Ich weis nicht wie alt dein kleiner ist, aber wenn er schon reden kann sag er soll sagen die tante stinkt er will nicht zu ihr

Wie elegant und erzieherisch wertvoll !
Zur TE : Du solltest die Tante darauf aufmerksam machen - ohne Beisein des Kleinen - dass der Kleine den Greruch bemerkt hat so wie du auch.

Wenn es der Tante peinlich ist, wird sie beim nächsten Mal vielleicht anders handeln und Zähne putzen oder was weiss ich.

Es ist nicht an einem kleinen Kind, Erwachsene rech zu massregeln, so weit sollte es nicht kommen.

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24. November 2014 um 4:52

Seid ehrlich
und entschieden in eurer Haltung und Meinung.
ihr seid euch einig. das ist das wichtigste.

kein drumrumreden oder schönreden... keine ausreden und nie im beisein vom kind diskutieren...

ist schwer und hart... machen wir aber genauso und bei uns ist's meine Schwiegermutter

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24. November 2014 um 7:20

Eine ahne hat man doch
erst nach einer ordentlichen Menge, aber teilweise auch erst am nächsten morgen? Wie betrunken war die denn?
ich habe mal mittags einen Vater mit so einer Bierfahne getroffen beim Schlittenfahren, mich hat es fast umgehauen.
LG

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24. November 2014 um 8:15

Unbedingt ansprechen!
Klar sagen das dass nicht geht und ihr das nicht wollt. Sagen, dass sie das kind nicht mehr bekommt wenn sie so riecht. Kinder und Alkohol sollten nichts aber auch gar nichts miteinander zu tun haben!

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24. November 2014 um 16:01

Ich würde sagen
dass er wieder auf ihrem Arm darf, wenn sie nüchtern ist.
Das geht gar nicht.....

LG

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24. November 2014 um 22:20

Huhu
Mein Sohn ist 7 Monate, er kann noch nix dazu sagen.
Die Vorgeschichte lief so, dass meine Schwiegermutter ebenfalls Alkoholikerin war und sehr früh (daran?) gestorben ist. Leider hat selbst das kein Umdenken bewirkt.
Ich kenn die Familie so weit, dass ich sagen kann, dass es einen riesigen Streit gibt, wenn wir das Thema ansprechen, egal wie sachlich das ist.
Nur akzeptiere ich nicht, dass mein Kind da auf den Arm geht.
Das Verhältnis ist angespannt, ich würde das alles gern irgendwie umgehen
Ich bin halt auch stolz und froh, dass der Kleine noch die Uroma hat und die beiden mögen ihn auch sehr.

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24. November 2014 um 23:13

Ja
Daa ist unser Problem. Dass sie was absichtlich machen, kann ich mir nicht vorstellen, aber ich könnt mir nie verzeihen, wenn da was passiert.
Ich muss mir da echt nen höflicgen aber bestimmten Satz zurecht legen.
Problem is auch, dass ich es vielleicht nicht immer merke, wenn die was getrunken haben, die trinken sich nen richtigen Spiegel an...

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25. November 2014 um 11:36

Hallo!
Mir ist die rationale Begruendung, Weshalb ihr so ein grosses Problem damit habt, etwas unklar.
Wenn die Tante Alkoholikerin ist und somit ihren Level braucht um normal agieren zu können, aber eben keine Ausfallerscheinungen zeigt, sehe ich keine "Gefahr"!
Abhängige werden eher unsicher wenn sie nichts getrunken haben.
Nein, es ist schlimm, ich will nichts beschoenigen, nur mal zur Sprache bringen.

Ich denke eher, es ist die allgemeine Ablehnung gegenüber dem übermäßigen Alkoholkonsum, was ja durchaus richtig ist - nur emotionslos betrachtet, geht keine Gefahr von der Tante
aus, WENN sie denn "nur" ihren "Normalzustand" erreicht hat.

So wie Menschen, die Medikamente einnehmen müssen, die aufs zentrale Nervensystem wirken, Menschen mit Kreislaufproblemen. Komischerweise wird hier kaum auf mögliche Einschränkungen geachtet.

Und wegen der Gerüche ebenfalls:
Penetrante Knoblauch-, Zwiebel- oder Parfumgerüche sind nicht besser. Ich empfand das Parfum einer Tante immer als unausstehlich!

Deshalb eben habe ich das Gefühl, dass es hier weniger um tatsächlichliche negative Eigenschaften der Situation geht, sondern vielmehr um die prinzipielle Ablehnung des Alkohols.
Das ist ja auch völlig okay!

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25. November 2014 um 14:23
In Antwort auf florina911

Hallo!
Mir ist die rationale Begruendung, Weshalb ihr so ein grosses Problem damit habt, etwas unklar.
Wenn die Tante Alkoholikerin ist und somit ihren Level braucht um normal agieren zu können, aber eben keine Ausfallerscheinungen zeigt, sehe ich keine "Gefahr"!
Abhängige werden eher unsicher wenn sie nichts getrunken haben.
Nein, es ist schlimm, ich will nichts beschoenigen, nur mal zur Sprache bringen.

Ich denke eher, es ist die allgemeine Ablehnung gegenüber dem übermäßigen Alkoholkonsum, was ja durchaus richtig ist - nur emotionslos betrachtet, geht keine Gefahr von der Tante
aus, WENN sie denn "nur" ihren "Normalzustand" erreicht hat.

So wie Menschen, die Medikamente einnehmen müssen, die aufs zentrale Nervensystem wirken, Menschen mit Kreislaufproblemen. Komischerweise wird hier kaum auf mögliche Einschränkungen geachtet.

Und wegen der Gerüche ebenfalls:
Penetrante Knoblauch-, Zwiebel- oder Parfumgerüche sind nicht besser. Ich empfand das Parfum einer Tante immer als unausstehlich!

Deshalb eben habe ich das Gefühl, dass es hier weniger um tatsächlichliche negative Eigenschaften der Situation geht, sondern vielmehr um die prinzipielle Ablehnung des Alkohols.
Das ist ja auch völlig okay!

Der Ansatz ist
Interessant, von der Seite hab ich das noch nicht gesehen.
Ich lehne Alkohol nicht strikt ab, nur in Verbindung mit Kindern hab ich da kein gutes Gefühl. Seine Mutter hat auch getrunken und wurde teilweise sehr ausfallend und unberechenbar dadurch. Wobei wir den Kleinen eh nie da allein lassen.
Es ist für mich auch so ne Gewissensfrage. Klar kann er jedem vom Arm fallen, aber wenn es ausgerechnet ihr passiert, mache ich mir Vorwürfe, dass ich es hätte wissen müssen und es doch aufgrund vom Trinken war.

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