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"Gute-Nacht-Fläschen" z. B. von Hipp

20. April 2008 um 21:18 Letzte Antwort: 20. April 2008 um 23:04

Guten Abend!

Ich habe seit ich so ne Probe bekommen habe ne Frage.. vielleicht könnt ihr sie mir beantworten!

Es gibt doch diese "Gute-Nacht-Fläschen"-Milch z. B. von Hipp.. mit dieser können Babies angeblich durchschlafen, aber man darf sie erst ab dem 6. Monat geben..

1. Was ist da drin, dass die Babies durchschlafen?

2. WARUM erst ab dem 6. Monat?

Ich hab nicht vor Leja sowas zu geben.. sie schläft auch so durch.. Aber interessieren würde es mich trotzdem..

Liebe Grüße

Eure Dadi

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20. April 2008 um 21:21

Hallo!
Hab die Probe auch bekommen und sie Celina gestern abend gegeben, da sie schon zu müde zum Brei löffeln war. Sie hat nicht durchgeschlafen...scheint also nicht bei jedem Baby zu funktionieren.
Ich denke mal, dass es erst ab dem 6. Monat wegen dem Getreide da drin ist. Bin mir da aber nicht so sicher.

lg tinchen

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20. April 2008 um 21:24

Also...
ich kenn die Fläschchen nicht, aber da ist mit Sicherheit nix drin, von dem die Kleinen durchschlafen könnten.

Wenn es da einen kausalen Zusammenhang gäbe, hätten wir das schon in den Nachrichten gehört

Es wird halt den Muttis suggeriert, da ist vielleicht was Beruhigendes/Glücklich-und-Satt-Machendes drin - was weiß ich, Banane oder Schoko oder...
Und deswegen sollen die Babies besser schlafen.

Mickriges Argument, oder? Ich vermute, dass da schön viel Zucker drin ist, damit die Kleinen das gern essen und somit Muti das gerne wieder kauft

LG

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20. April 2008 um 21:39

Gute nacht - nahrung im test - finger weg!
Hab hier einen Artikel über diese "Gute-Nacht-Nahrung"
Macht euch eure eigenen Gedanken dazu, ich denke das Ergebnis spricht für sich!

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (dgkj.de)

Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor Gute-Nacht-Mahlzeiten aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen Abend-Trink-Mahlzeiten" und Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.

Die komplette Stellungnahme samt einer Liste ausgewählter Produkte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung angeboten werden, ist hier veröffentlicht.



hier noch die o.g. komplette stellungnahme:

Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie Trinkbrei, Trink-Mahlzeit, und Gute-Nacht-Fläschen werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).

Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.

Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen.

Die Ernährungskommission der DGKJ:

Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

Tabelle 1: Beikostprodukte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung von Säuglingen oder Kleinkindern angeboten werden.
Nach Herstellerangaben im September 2007 zusammengestellt (ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit).

wer die tabelle haben möchte, schreibt mich bitte an - ich kann die hier nicht reinkopieren! Alete Bebivita Hipp und Milupe - unendlich hohe Kalorienzahlen, Gluten ... das jedenfalls sagt die aus!

Zitierte Literatur:

1. Richtlinie 2006/141/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und zur Änderung der Richtlinie 1999/21/EG. Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 401 vom 30/12/2006:0001 - 0033

2. Baird J, Fisher D, Lucas P, Kleijnen J, Roberts H, Law C. Being big or growing fast: systematic review of size and growth in infancy and later obesity. BMJ. 2005 Oct 22;331(7522):929.

3. Monteiro PO, Victora CG. Rapid growth in infancy and childhood and obesity in later life--a systematic review. Obes Rev. 2005 May;6(2):143-54. Erratum in: Obes Rev. 2005 Aug;6(3):267.

4. Ong KK, Loos RJ. Rapid infancy weight gain and subsequent obesity: systematic reviews and hopeful suggestions. Acta Paediatr. 2006 Aug;95(8):904-8.

5. Carlsson A, Agardh D, Borulf S, Grodzinsky E, Axelsson I, Ivarsson SA. Prevalence of celiac disease: before and after a national change in feeding recommendations. Scand J Gastroenterol. 2006 May;41(5):553-8.

Korrespondenz:
Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko
Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4, D-80337 München

Quelle: Monatsschrift Kinderheilkunde 2007, 155:968-970

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20. April 2008 um 21:41
In Antwort auf phoebe_12828027

Gute nacht - nahrung im test - finger weg!
Hab hier einen Artikel über diese "Gute-Nacht-Nahrung"
Macht euch eure eigenen Gedanken dazu, ich denke das Ergebnis spricht für sich!

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (dgkj.de)

Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor Gute-Nacht-Mahlzeiten aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen Abend-Trink-Mahlzeiten" und Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.

Die komplette Stellungnahme samt einer Liste ausgewählter Produkte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung angeboten werden, ist hier veröffentlicht.



hier noch die o.g. komplette stellungnahme:

Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie Trinkbrei, Trink-Mahlzeit, und Gute-Nacht-Fläschen werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).

Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.

Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen.

Die Ernährungskommission der DGKJ:

Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

Tabelle 1: Beikostprodukte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung von Säuglingen oder Kleinkindern angeboten werden.
Nach Herstellerangaben im September 2007 zusammengestellt (ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit).

wer die tabelle haben möchte, schreibt mich bitte an - ich kann die hier nicht reinkopieren! Alete Bebivita Hipp und Milupe - unendlich hohe Kalorienzahlen, Gluten ... das jedenfalls sagt die aus!

Zitierte Literatur:

1. Richtlinie 2006/141/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und zur Änderung der Richtlinie 1999/21/EG. Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 401 vom 30/12/2006:0001 - 0033

2. Baird J, Fisher D, Lucas P, Kleijnen J, Roberts H, Law C. Being big or growing fast: systematic review of size and growth in infancy and later obesity. BMJ. 2005 Oct 22;331(7522):929.

3. Monteiro PO, Victora CG. Rapid growth in infancy and childhood and obesity in later life--a systematic review. Obes Rev. 2005 May;6(2):143-54. Erratum in: Obes Rev. 2005 Aug;6(3):267.

4. Ong KK, Loos RJ. Rapid infancy weight gain and subsequent obesity: systematic reviews and hopeful suggestions. Acta Paediatr. 2006 Aug;95(8):904-8.

5. Carlsson A, Agardh D, Borulf S, Grodzinsky E, Axelsson I, Ivarsson SA. Prevalence of celiac disease: before and after a national change in feeding recommendations. Scand J Gastroenterol. 2006 May;41(5):553-8.

Korrespondenz:
Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko
Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4, D-80337 München

Quelle: Monatsschrift Kinderheilkunde 2007, 155:968-970

Ja, cool, gell?
ich glaub, Stiftung Warentest hat die auch ziemlich schlecht bewertet. Hab jetzt aber keinen Link dazu.

Naja, ich denke, mit der normalen Milchnahrung bzw. später mit normalen Breien fährt man einfach besser.

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20. April 2008 um 22:15

Ich habs probiert........
mein kleiner ist 6 monate und er bekommt von geburt an fläschen, er bekommt aptamil pre.......dann 1 und jetzt im momet trinkt er 240ml zweier, er trinkt am tag zwei fläschen und isst zwei gläschen, ich habe denn die abendflasche weggelassen und das hipp gute nachtbrei fläschen stattdessen genommen, mein kleiner ist in der nacht fter aufgewacht und konnte nicht mehr richtig schlafen, normalerweise schläft er durch bis auf die sache das ich ein bis zweimal rüber muss ihm seinen schnuller wider in den mund stecken. ich habs weggeschmissen, war sauteuer und rießen misst.

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20. April 2008 um 23:04
In Antwort auf phoebe_12828027

Gute nacht - nahrung im test - finger weg!
Hab hier einen Artikel über diese "Gute-Nacht-Nahrung"
Macht euch eure eigenen Gedanken dazu, ich denke das Ergebnis spricht für sich!

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (dgkj.de)

Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor Gute-Nacht-Mahlzeiten aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen Abend-Trink-Mahlzeiten" und Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.

Die komplette Stellungnahme samt einer Liste ausgewählter Produkte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung angeboten werden, ist hier veröffentlicht.



hier noch die o.g. komplette stellungnahme:

Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie Trinkbrei, Trink-Mahlzeit, und Gute-Nacht-Fläschen werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).

Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.

Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen.

Die Ernährungskommission der DGKJ:

Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

Tabelle 1: Beikostprodukte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung von Säuglingen oder Kleinkindern angeboten werden.
Nach Herstellerangaben im September 2007 zusammengestellt (ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit).

wer die tabelle haben möchte, schreibt mich bitte an - ich kann die hier nicht reinkopieren! Alete Bebivita Hipp und Milupe - unendlich hohe Kalorienzahlen, Gluten ... das jedenfalls sagt die aus!

Zitierte Literatur:

1. Richtlinie 2006/141/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und zur Änderung der Richtlinie 1999/21/EG. Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 401 vom 30/12/2006:0001 - 0033

2. Baird J, Fisher D, Lucas P, Kleijnen J, Roberts H, Law C. Being big or growing fast: systematic review of size and growth in infancy and later obesity. BMJ. 2005 Oct 22;331(7522):929.

3. Monteiro PO, Victora CG. Rapid growth in infancy and childhood and obesity in later life--a systematic review. Obes Rev. 2005 May;6(2):143-54. Erratum in: Obes Rev. 2005 Aug;6(3):267.

4. Ong KK, Loos RJ. Rapid infancy weight gain and subsequent obesity: systematic reviews and hopeful suggestions. Acta Paediatr. 2006 Aug;95(8):904-8.

5. Carlsson A, Agardh D, Borulf S, Grodzinsky E, Axelsson I, Ivarsson SA. Prevalence of celiac disease: before and after a national change in feeding recommendations. Scand J Gastroenterol. 2006 May;41(5):553-8.

Korrespondenz:
Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko
Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4, D-80337 München

Quelle: Monatsschrift Kinderheilkunde 2007, 155:968-970

Hier noch die tabelle
quelle siehe oben:

Hersteller Produktname kcal/100ml Gluten empfohlen ab
Alete Feiner Trinkbrei Banana-Apfel mit Reis 74 Nein 8.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Feine Karotte mit Apfel 94 Nein nach. 4. Monat
Alete Trink-Mahlzeit Banane 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Keks 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Apfel-Orange-Birne 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Pfirsich-Banana 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Erdbeere-Vanille 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Vanille-Geschmak 96 Ja 6.Monat
Alete Trink-Mahlzeit Schokolade 96 Ja 8.Monat

Bebivita Trinkbrei Früchte mit Vollkorn 81 Ja 8.Monat
Bebivita Trink-Mahlzeit Pfirsich-Apfel 112 Ja 6.Monat
Bebivita Trink-Mahlzeit Vanille 100 Ja 6.Monat
Bebivita Trink-Mahlzeit Erdbeere 100 Ja 6.Monat
Bebivita Trink-Mahlzeit Schokolade 102 Ja 6.Monat

Hipp Gute-Nacht-Fläschchen 86 Ja 6.Monat
Hipp Bio-Trink-Mahlzeit Keks 100 Ja 6.Monat
Hipp Bio-Trink-Mahlzeit Früchte 100 Ja 6.Monat
Hipp Bio-Trink-Mahlzeit Vanille 100 Nein 6.Monat
Hipp Bio-Trink-Mahlzeit Erdbeere 100 Ja 6.Monat

Milupa Trink-Mahlzeit Vanille 106 Nein 6.Monat
Milupa Trink-Mahlzeit Erdbeer 103 Ja 6.Monat
Milupa Trink-Mahlzeit Keks 106 Ja 6.Monat
Milupa Trink-Mahlzeit Schokolade 109 Ja 8.Monat
Milupa Schlaf gut Trink-Mahlzeit 7-Korn 103 Ja 6.Monat
Milupa Schlaf gut Trink-Mahlzeit Getreide & Keks 103 Ja 6.Monat
Milupa Schlaf gut Trink-Mahlzeit Getreide & Honi 109 Ja 8.Monat

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