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Habt ihr einen Finanzplan für die Zukunft eurer Kinder?

16. Januar 2013 um 18:41

Würde mich aml interessieren:

Ich hatte heute ein Gespräch mit einer Mutter, die für drei Kinder Fonds-Sparen macht. Weil das Studium später mal viel Geld kosten wird (auf Nachfrage meinte sie, es gäbe Webadressen, die sowas prognostizieren, hab ich leider keine gefunden, aber sie sprach von ner Größenordnung 100.000 pro Kind).

Jetzt bin ich arg am Überlegen, wir haben ein Kindersparkonto und schätzen, dass wir bis zur Volljährigkeit da 10.000 Euro drauf haben werden. Für zwei Kinder zusammen. Ich dachte immer, das wär doch schon ganz gut...

Also mal die Frage in die Runde:
Wie sorgt Ihr vor? Was findet ihr für Euch richtig?

Interessant finde ich so eine Frage auch im Kontext, was man sonst mit dem Geld machen würde. Zum Beispiel war meine Gesprächspartnerin völlig überlastet und es ging um eine haushaltshilfe. Die sie sich aber nicht leisten kann/ will, weil sie das Geld dafür lieber in die Kinder-Fonds steckt.

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

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16. Januar 2013 um 19:15

Also
Wir haben momentan finanziell selbst genug um die ohren. Wir stecken mitten im hauskauf, da sind riesen sparpläne einfach (noch) nicht drin, da ich noch in elternzeit bin.

Momentan kommt jeden monat ein kleines sümmchen auf das sparbuch unserer tochter, selbst wenns mal nur 10euro sind. Sie hat mit ihren 2 jahren schon eine nette summe drauf jetzt.

Wenn sich die finanzielle lage etwas entspannt wenn ich im september wieder arbeiten gehe und wir den ersten batzen kosten für das haus durch haben (so in 1-2 jahren)
Werden wir ihr noch einen kleinen bausparvertrag eröffnen, sodass sie zum 18. geburtstag ein sparbuch mit ca. 7000-8000euro bekommt und mit dem geld aus dem bausparer schaun wir dann mal,welchen beruflichen weg sie einschlägt.

Ich persönlich denke,das ist schon ne menge, ich selbst habe 3000euro von meinen eltern bekommen,die komplett in meine erste wohnung geflossen sind.

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16. Januar 2013 um 19:16

Haus?
ein haus wollen wir auch nicht.

kriegt man mit haus kein stipendium oder ohne haus eher?

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16. Januar 2013 um 19:33

Ich finde diese Entwicklung bedenklich.
Dieses "für mein Kind nur das Beste....mein Kind soll es mal ganz gut haben....mein Kind soll....kann...wird....".

Mich nervt das und ich glaube, dass das den Egoismus der Gesellschaft Nahrung bietet.

Ich versuche meinen Kinder beizubringen, was es bedeutet für sein Geld zu arbeiten, was Wertschätzung ist usw.
DAS ist mein Zukunftsfond für mein Kind.

Eine Bekannte von mir war ganz entsetzt als sie erfuhr, dass ich nichtmal ein Sparbuch für mein Kind angelegt habe und meinte ganz erschrocken, dass wir uns das doch leisten könnten.
Ich musste soooo lachen. Das sagt doch bereits alles.
Ja, wir könnten es uns leisten, aber das ist doch nicht der Punkt.(Das verwechseln maanche gerne.)

Ich möchte (und werde hoffentlich auch nicht) mein Kind nicht in Watte packen, denn leider besteht die Welt nicht nur aus Heiteitei und Trallala.

LG
Pupsigel, die übrigens auch eine Putzfrau hat und findet, dass das mal richtig gut angelegtes Geld ist.

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16. Januar 2013 um 19:41
In Antwort auf pupsigel

Ich finde diese Entwicklung bedenklich.
Dieses "für mein Kind nur das Beste....mein Kind soll es mal ganz gut haben....mein Kind soll....kann...wird....".

Mich nervt das und ich glaube, dass das den Egoismus der Gesellschaft Nahrung bietet.

Ich versuche meinen Kinder beizubringen, was es bedeutet für sein Geld zu arbeiten, was Wertschätzung ist usw.
DAS ist mein Zukunftsfond für mein Kind.

Eine Bekannte von mir war ganz entsetzt als sie erfuhr, dass ich nichtmal ein Sparbuch für mein Kind angelegt habe und meinte ganz erschrocken, dass wir uns das doch leisten könnten.
Ich musste soooo lachen. Das sagt doch bereits alles.
Ja, wir könnten es uns leisten, aber das ist doch nicht der Punkt.(Das verwechseln maanche gerne.)

Ich möchte (und werde hoffentlich auch nicht) mein Kind nicht in Watte packen, denn leider besteht die Welt nicht nur aus Heiteitei und Trallala.

LG
Pupsigel, die übrigens auch eine Putzfrau hat und findet, dass das mal richtig gut angelegtes Geld ist.


unterschreib ich so

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16. Januar 2013 um 20:12


Wir haben für jedes Kind eine Ausbildungsversicherung abgeschlossen, in die wir jeden Monat einen festen betrag einzahlen. Allerdings können die beiden mit 18 nicht frei über das Geld verfügen, sondern wir. Das erleichtert uns größere Anschaffungen (Führerschein, Auto, Miete, evtl Atudienbeiträge,...) zu finanzieren. Wir legen jetzt lieber jeden Monat etwas auf die Seite als dann große Batzen auf einmal finanzieren zu müssen.
Meine Eltern haben mir auch die Miete und das Spritgeld im Studium bezahlt, für alles andere (Essen, Bücher, " Vergnügen",...) hab ich in allen Semesterferien gearbeitet und an der Uni Sportkurse gegeben. Dadurch konnte ich mich auf mein Studium konzentrieren und habe trotzdem einen (wie ich finde) vernünftigen Umgang mit Geld gelernt.

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