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Habt ihr es gesehen? - Sie bekommt lebenslänglich

10. Juli 2014 um 7:25

http://www.rtl.de/cms/news/punkt-12/baby-verhungert-und-verdurstet-lebenslange-haft-fuer-mutter-3d88c-9851-78-1972137.html

Viel zu gering die Strafe, kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus
Das selbe gehört mit ihr gemacht werden!!!! In einen eiskalten dunklen Raum nur in Unterhemd und Unterhose, mit den Händen und Füßen am Boden festgekettet sperren. Über einen Lautsprecher Babygeweine in einer Endlosschleife und an der Wand das Bild der kleinen Fee! Und dann solange allein lassen, bis sie nicht mehr lebt!
Und den Nachbarn, die nichts unternommen haben, wünsche ich, dass sie jede Nacht wach werden, weil sie die kleine Fee im Kopf weinen hören!!!!
Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!! Ich kann das nicht nachvollziehen. Zumal ich das Haus kenne in dem es passiert ist, es ist hellhörig ich bin in soest aufgewachsen.
Und dass ihr Anwalt auf unzurechnungsfähig wegen der Drogen plädieren wollte - unfassbar!!!! Sie hat die Drogen (nach eigenen Angaben) ja erst auf der Party genommen, also hat sie Fee ja trotzdem allein gelassen, als sie noch bei klarem Verstand war!
Und es war mit Sicherheit geplant, da sie ja schon tage vorher bei einem Bestatter war und Bekannten und Freunden erzählt hat, Fee hätte einen Gehirntumor und würde bald sterben.
Es ist für mich immernoch unfassbar. (
Habe selber zwei Kinder, und niemals würde ich eines vergessen oder allein lassen!!! Nie!!!
Arme Fee, ruhe in Frieden!!

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10. Juli 2014 um 7:46

!!!!
Super geschrieben!!

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10. Juli 2014 um 8:38

Du kannst
Aber als Mutter oder Vater zeigen, dass es ohne Drogen, Alkohol und Gewalt geht.

Mein Vater war das beste Beispiel dafür, dass es nicht geht, meine Mutter das krasse Gegenteil. Aber ich hab - meiner Meinung nach - so viel "Verstand" von meiner Mama mitbekommen, dass ich selbst entscheiden konnte. Und Du doch auch!

Deshalb ist man nicht komplett machtlos bei sowas... Aber die Entscheidung trifft das Kind selbst, da hast Du natürlich Recht.

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10. Juli 2014 um 10:32

"Das selbe" gehört mit NIEMANDEM gemacht!!!!!!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich so äußern kann.

Da ist ein Mensch, der Schuld daran trägt, dass ein anderer Mensch, ein kleines Kind, zu Tode kam.
Und um zu demonstrieren, wie schlimm man das findet und das man selbstverständlich besser ist als der Täter und als moralische Instanz über diesem steht, wünscht man ihm dann, dass er qualvoll krepiert?
Was für eine verdrehte Logik.


Was ich auch nicht nachvollziehen kann, warum man sich äußert und eine Meinung bildet, ohne sich hinreichend über einen solchen Fall informiert zu haben.


>>>kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus<<<

Nein, kommt sie bestimmt nicht.
Das ist nämlich bei einer Verurteilung wegen Mordes vom Gesetz her gar nicht möglich. Eine Strafaussetzung ist hier frühestens nach Verbüßung von 15 Jahren möglich.


>>>Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!!<<<

Doch, kann man. Bzw. setzt etwas (über)hören können, voraus, dass es etwas zum (Über)Hören gibt.
Bereits eingangs des Verfahrens haben jedoch Gerichtsgutachter festgestellt, dass das kleine Mädchen wohl leider schon länger vernachlässigt wurde. Und daher zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits derart geschwächt war, dass es gar nicht mehr laut weinen oder gar schreien konnte.
Da gab es also ziemlich sicher für die Nachbarn gar nichts mehr zu (über)hören.


>>>unzurechnungsfähig<<<
Warum sollte der Anwalt nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Bereits vor dem eigentlichen Verfahren gab es Äußerungen von Psychologen und Gerichtsmedizinern, die die Darstellung der Verurteilten zumindest für möglich erachteten. Die also der Ansicht waren, dass es sein könnte, dass sie tatsächlich über die Einnahme von Drogen ihr Kind vergessen hatte.

Außerdem gibt es ein Gutachten (und bereits vorab gab es Stimmen aus Psychologen/Medizinerkreisen in dieser Richtung), dass die Verurteilte am Fetalen Alkoholsyndrom leidet. Bei dieser Erkrankung ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass Betroffene, auch wenn sie über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, nicht "normal" sozial agieren, dass sie also Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Nicht-Erkrankte absolut nicht nachvollziehbar sind.

Ich bin kein Mediziner, kein Psychologe.
Ich würde mir bei einer solchen Diagnose niemals anmaßen, hier zu sagen, die Verurteilte hat definitiv vorsätzlich und geplant gehandelt und die Handlungen sind nicht ursächlich auf die Erkrankung zurückzuführen.

Auch wenn das Gericht sich der Ansicht des Sachverständigen nicht angeschlossen hat (das muss es nämlich nicht zwingend, es hat einen eigenen Entscheidungs- und Ermessensspielraum), kann dessen Darstellung letztlich nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.


Und nein, ich verteidige die Verurteilte nicht, und ich heiße schon gar nicht die Tat und den Tod des kleinen Kindes gut.
Aber ich finde, soviel Fairness und soviel Charakter, sich mit JEDEM Aspekt einer Sache zu befassen und auseinanderzusetzen und nicht einfach der Bild und RTL nach dem Mund zu reden, sollte man schon aufbringen, bevor man den Stab über einem anderen Menschen bricht.

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10. Juli 2014 um 10:42
In Antwort auf wachsperle09

"Das selbe" gehört mit NIEMANDEM gemacht!!!!!!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich so äußern kann.

Da ist ein Mensch, der Schuld daran trägt, dass ein anderer Mensch, ein kleines Kind, zu Tode kam.
Und um zu demonstrieren, wie schlimm man das findet und das man selbstverständlich besser ist als der Täter und als moralische Instanz über diesem steht, wünscht man ihm dann, dass er qualvoll krepiert?
Was für eine verdrehte Logik.


Was ich auch nicht nachvollziehen kann, warum man sich äußert und eine Meinung bildet, ohne sich hinreichend über einen solchen Fall informiert zu haben.


>>>kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus<<<

Nein, kommt sie bestimmt nicht.
Das ist nämlich bei einer Verurteilung wegen Mordes vom Gesetz her gar nicht möglich. Eine Strafaussetzung ist hier frühestens nach Verbüßung von 15 Jahren möglich.


>>>Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!!<<<

Doch, kann man. Bzw. setzt etwas (über)hören können, voraus, dass es etwas zum (Über)Hören gibt.
Bereits eingangs des Verfahrens haben jedoch Gerichtsgutachter festgestellt, dass das kleine Mädchen wohl leider schon länger vernachlässigt wurde. Und daher zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits derart geschwächt war, dass es gar nicht mehr laut weinen oder gar schreien konnte.
Da gab es also ziemlich sicher für die Nachbarn gar nichts mehr zu (über)hören.


>>>unzurechnungsfähig<<<
Warum sollte der Anwalt nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Bereits vor dem eigentlichen Verfahren gab es Äußerungen von Psychologen und Gerichtsmedizinern, die die Darstellung der Verurteilten zumindest für möglich erachteten. Die also der Ansicht waren, dass es sein könnte, dass sie tatsächlich über die Einnahme von Drogen ihr Kind vergessen hatte.

Außerdem gibt es ein Gutachten (und bereits vorab gab es Stimmen aus Psychologen/Medizinerkreisen in dieser Richtung), dass die Verurteilte am Fetalen Alkoholsyndrom leidet. Bei dieser Erkrankung ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass Betroffene, auch wenn sie über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, nicht "normal" sozial agieren, dass sie also Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Nicht-Erkrankte absolut nicht nachvollziehbar sind.

Ich bin kein Mediziner, kein Psychologe.
Ich würde mir bei einer solchen Diagnose niemals anmaßen, hier zu sagen, die Verurteilte hat definitiv vorsätzlich und geplant gehandelt und die Handlungen sind nicht ursächlich auf die Erkrankung zurückzuführen.

Auch wenn das Gericht sich der Ansicht des Sachverständigen nicht angeschlossen hat (das muss es nämlich nicht zwingend, es hat einen eigenen Entscheidungs- und Ermessensspielraum), kann dessen Darstellung letztlich nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.


Und nein, ich verteidige die Verurteilte nicht, und ich heiße schon gar nicht die Tat und den Tod des kleinen Kindes gut.
Aber ich finde, soviel Fairness und soviel Charakter, sich mit JEDEM Aspekt einer Sache zu befassen und auseinanderzusetzen und nicht einfach der Bild und RTL nach dem Mund zu reden, sollte man schon aufbringen, bevor man den Stab über einem anderen Menschen bricht.

Sehr guter Beitrag
danke

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10. Juli 2014 um 10:51

Es ist entsetzlich,
dass sowas passiert ist und immer wieder passiert. Und wenn man auch im ersten Moment voller Wut der Mutter das gleiche wünscht, sollte man nicht vergessen, dass sie dafür hart bestraft wird. Nicht allein vom Gesetz, sondern wahrscheinlich von ihrem Gewissen. Ich kann mir vorstellen, dass sie nun ausreichend Gelegenheit haben wird, darüber nachzudenken, dass sie durch ihren Leichtsinn und ihre ganze Lebensweise ihr eigenes Kind auf dem Gewissen hat. Ich glaube nicht, dass man sich als Mutter sowas verzeiht.

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10. Juli 2014 um 11:15

Das sehe ich auch so.
Und bevor sie rauskommt, was hoffentlich nicht so bald ist, zwangssterilisieren. Damit sie nie mehr einenm Kind etwas antun kann.

Ich weiß, das geht nicht...und ist sicher nicht juristisch korrekt, aber manchmal wünsche ich mir sowas.

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10. Juli 2014 um 13:42
In Antwort auf wachsperle09

"Das selbe" gehört mit NIEMANDEM gemacht!!!!!!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich so äußern kann.

Da ist ein Mensch, der Schuld daran trägt, dass ein anderer Mensch, ein kleines Kind, zu Tode kam.
Und um zu demonstrieren, wie schlimm man das findet und das man selbstverständlich besser ist als der Täter und als moralische Instanz über diesem steht, wünscht man ihm dann, dass er qualvoll krepiert?
Was für eine verdrehte Logik.


Was ich auch nicht nachvollziehen kann, warum man sich äußert und eine Meinung bildet, ohne sich hinreichend über einen solchen Fall informiert zu haben.


>>>kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus<<<

Nein, kommt sie bestimmt nicht.
Das ist nämlich bei einer Verurteilung wegen Mordes vom Gesetz her gar nicht möglich. Eine Strafaussetzung ist hier frühestens nach Verbüßung von 15 Jahren möglich.


>>>Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!!<<<

Doch, kann man. Bzw. setzt etwas (über)hören können, voraus, dass es etwas zum (Über)Hören gibt.
Bereits eingangs des Verfahrens haben jedoch Gerichtsgutachter festgestellt, dass das kleine Mädchen wohl leider schon länger vernachlässigt wurde. Und daher zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits derart geschwächt war, dass es gar nicht mehr laut weinen oder gar schreien konnte.
Da gab es also ziemlich sicher für die Nachbarn gar nichts mehr zu (über)hören.


>>>unzurechnungsfähig<<<
Warum sollte der Anwalt nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Bereits vor dem eigentlichen Verfahren gab es Äußerungen von Psychologen und Gerichtsmedizinern, die die Darstellung der Verurteilten zumindest für möglich erachteten. Die also der Ansicht waren, dass es sein könnte, dass sie tatsächlich über die Einnahme von Drogen ihr Kind vergessen hatte.

Außerdem gibt es ein Gutachten (und bereits vorab gab es Stimmen aus Psychologen/Medizinerkreisen in dieser Richtung), dass die Verurteilte am Fetalen Alkoholsyndrom leidet. Bei dieser Erkrankung ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass Betroffene, auch wenn sie über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, nicht "normal" sozial agieren, dass sie also Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Nicht-Erkrankte absolut nicht nachvollziehbar sind.

Ich bin kein Mediziner, kein Psychologe.
Ich würde mir bei einer solchen Diagnose niemals anmaßen, hier zu sagen, die Verurteilte hat definitiv vorsätzlich und geplant gehandelt und die Handlungen sind nicht ursächlich auf die Erkrankung zurückzuführen.

Auch wenn das Gericht sich der Ansicht des Sachverständigen nicht angeschlossen hat (das muss es nämlich nicht zwingend, es hat einen eigenen Entscheidungs- und Ermessensspielraum), kann dessen Darstellung letztlich nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.


Und nein, ich verteidige die Verurteilte nicht, und ich heiße schon gar nicht die Tat und den Tod des kleinen Kindes gut.
Aber ich finde, soviel Fairness und soviel Charakter, sich mit JEDEM Aspekt einer Sache zu befassen und auseinanderzusetzen und nicht einfach der Bild und RTL nach dem Mund zu reden, sollte man schon aufbringen, bevor man den Stab über einem anderen Menschen bricht.


sehr richtig...

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10. Juli 2014 um 13:44


Wer abtreibt hat kein Gewissen?
Ich hoffe doch, dass das jetzt nicht so gemeint war wie es sich liest...

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10. Juli 2014 um 13:57

Hallo Kaffee
alles gut. Ich habe nicht Dich gemeint.

Ich hatte auf den Satz hier >>>Das selbe gehört mit ihr gemacht werden!!!!<<< in Mamis Eingangspost abgestellt. Und wohl meinerseits unglücklich formuliert, weil ich den Satz abgewandelt voranstellte und dann schrieb, ich könnte nicht nachvollziehen, wie man sich so äußert. Dass Du so einen ähnlichen Satz geschrieben hast und das auf Dich beziehen könntest, ist mir in dem Moment entgangen.

Muss für Dich wohl echt so ausgesehen haben, als hätte ich Deine Bemerkung kritisiert. Tut mir leid, falls das etwas verwirrt hat.

Dein Beitrag ist klar und es ist deutlich herauszulesen, dass Du gegen das Prinzip "Auge für Auge" bist.

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10. Juli 2014 um 14:05
In Antwort auf wachsperle09

"Das selbe" gehört mit NIEMANDEM gemacht!!!!!!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich so äußern kann.

Da ist ein Mensch, der Schuld daran trägt, dass ein anderer Mensch, ein kleines Kind, zu Tode kam.
Und um zu demonstrieren, wie schlimm man das findet und das man selbstverständlich besser ist als der Täter und als moralische Instanz über diesem steht, wünscht man ihm dann, dass er qualvoll krepiert?
Was für eine verdrehte Logik.


Was ich auch nicht nachvollziehen kann, warum man sich äußert und eine Meinung bildet, ohne sich hinreichend über einen solchen Fall informiert zu haben.


>>>kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus<<<

Nein, kommt sie bestimmt nicht.
Das ist nämlich bei einer Verurteilung wegen Mordes vom Gesetz her gar nicht möglich. Eine Strafaussetzung ist hier frühestens nach Verbüßung von 15 Jahren möglich.


>>>Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!!<<<

Doch, kann man. Bzw. setzt etwas (über)hören können, voraus, dass es etwas zum (Über)Hören gibt.
Bereits eingangs des Verfahrens haben jedoch Gerichtsgutachter festgestellt, dass das kleine Mädchen wohl leider schon länger vernachlässigt wurde. Und daher zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits derart geschwächt war, dass es gar nicht mehr laut weinen oder gar schreien konnte.
Da gab es also ziemlich sicher für die Nachbarn gar nichts mehr zu (über)hören.


>>>unzurechnungsfähig<<<
Warum sollte der Anwalt nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Bereits vor dem eigentlichen Verfahren gab es Äußerungen von Psychologen und Gerichtsmedizinern, die die Darstellung der Verurteilten zumindest für möglich erachteten. Die also der Ansicht waren, dass es sein könnte, dass sie tatsächlich über die Einnahme von Drogen ihr Kind vergessen hatte.

Außerdem gibt es ein Gutachten (und bereits vorab gab es Stimmen aus Psychologen/Medizinerkreisen in dieser Richtung), dass die Verurteilte am Fetalen Alkoholsyndrom leidet. Bei dieser Erkrankung ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass Betroffene, auch wenn sie über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, nicht "normal" sozial agieren, dass sie also Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Nicht-Erkrankte absolut nicht nachvollziehbar sind.

Ich bin kein Mediziner, kein Psychologe.
Ich würde mir bei einer solchen Diagnose niemals anmaßen, hier zu sagen, die Verurteilte hat definitiv vorsätzlich und geplant gehandelt und die Handlungen sind nicht ursächlich auf die Erkrankung zurückzuführen.

Auch wenn das Gericht sich der Ansicht des Sachverständigen nicht angeschlossen hat (das muss es nämlich nicht zwingend, es hat einen eigenen Entscheidungs- und Ermessensspielraum), kann dessen Darstellung letztlich nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.


Und nein, ich verteidige die Verurteilte nicht, und ich heiße schon gar nicht die Tat und den Tod des kleinen Kindes gut.
Aber ich finde, soviel Fairness und soviel Charakter, sich mit JEDEM Aspekt einer Sache zu befassen und auseinanderzusetzen und nicht einfach der Bild und RTL nach dem Mund zu reden, sollte man schon aufbringen, bevor man den Stab über einem anderen Menschen bricht.

Genauso
Denke ich auch.
Danke fürs aufschreiben

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10. Juli 2014 um 14:37
In Antwort auf wachsperle09

"Das selbe" gehört mit NIEMANDEM gemacht!!!!!!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sich so äußern kann.

Da ist ein Mensch, der Schuld daran trägt, dass ein anderer Mensch, ein kleines Kind, zu Tode kam.
Und um zu demonstrieren, wie schlimm man das findet und das man selbstverständlich besser ist als der Täter und als moralische Instanz über diesem steht, wünscht man ihm dann, dass er qualvoll krepiert?
Was für eine verdrehte Logik.


Was ich auch nicht nachvollziehen kann, warum man sich äußert und eine Meinung bildet, ohne sich hinreichend über einen solchen Fall informiert zu haben.


>>>kommt bestimmt wegen guter Führung nach 7-8 Jahren wieder raus<<<

Nein, kommt sie bestimmt nicht.
Das ist nämlich bei einer Verurteilung wegen Mordes vom Gesetz her gar nicht möglich. Eine Strafaussetzung ist hier frühestens nach Verbüßung von 15 Jahren möglich.


>>>Warum haben die Nachbarn nichts gemacht???
Das kann man doch garnicht überhören!!!<<<

Doch, kann man. Bzw. setzt etwas (über)hören können, voraus, dass es etwas zum (Über)Hören gibt.
Bereits eingangs des Verfahrens haben jedoch Gerichtsgutachter festgestellt, dass das kleine Mädchen wohl leider schon länger vernachlässigt wurde. Und daher zum Tatzeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits derart geschwächt war, dass es gar nicht mehr laut weinen oder gar schreien konnte.
Da gab es also ziemlich sicher für die Nachbarn gar nichts mehr zu (über)hören.


>>>unzurechnungsfähig<<<
Warum sollte der Anwalt nicht auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Bereits vor dem eigentlichen Verfahren gab es Äußerungen von Psychologen und Gerichtsmedizinern, die die Darstellung der Verurteilten zumindest für möglich erachteten. Die also der Ansicht waren, dass es sein könnte, dass sie tatsächlich über die Einnahme von Drogen ihr Kind vergessen hatte.

Außerdem gibt es ein Gutachten (und bereits vorab gab es Stimmen aus Psychologen/Medizinerkreisen in dieser Richtung), dass die Verurteilte am Fetalen Alkoholsyndrom leidet. Bei dieser Erkrankung ist es wohl nicht ausgeschlossen, dass Betroffene, auch wenn sie über eine durchschnittliche Intelligenz verfügen, nicht "normal" sozial agieren, dass sie also Verhaltensweisen an den Tag legen, die für Nicht-Erkrankte absolut nicht nachvollziehbar sind.

Ich bin kein Mediziner, kein Psychologe.
Ich würde mir bei einer solchen Diagnose niemals anmaßen, hier zu sagen, die Verurteilte hat definitiv vorsätzlich und geplant gehandelt und die Handlungen sind nicht ursächlich auf die Erkrankung zurückzuführen.

Auch wenn das Gericht sich der Ansicht des Sachverständigen nicht angeschlossen hat (das muss es nämlich nicht zwingend, es hat einen eigenen Entscheidungs- und Ermessensspielraum), kann dessen Darstellung letztlich nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.


Und nein, ich verteidige die Verurteilte nicht, und ich heiße schon gar nicht die Tat und den Tod des kleinen Kindes gut.
Aber ich finde, soviel Fairness und soviel Charakter, sich mit JEDEM Aspekt einer Sache zu befassen und auseinanderzusetzen und nicht einfach der Bild und RTL nach dem Mund zu reden, sollte man schon aufbringen, bevor man den Stab über einem anderen Menschen bricht.


Sehr guter Beitrag!

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11. Juli 2014 um 7:58

Was soll das
dmn für ne argumentation sein? "ich finde nicht grundsätzlich frauen, die abtreiben, gewissenlos, aber wenn es mir in den kram passt, nehm ich eine abtreibung als beweis für gewissenlosigkeit" oh man

zur mutter der kleinen fee: sie hat ihre strafe bekommen und es wird, zumindest so lange sie einsitzt, wohl einer erneuten schwangerschaft vorgebeugt. fee wird nicht wieder lebendig und sie wird auch keine genugtuung oder sonst was erfahren, wenn ma gleiches mit gleichem vergilt. also was soll das immer? werd ich nie verstehn.

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