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Hand geben, grüßen, etc - er macht es einfach nicht

8. Mai 2015 um 10:00

Mein Sohn ist 5 Jahre alt und es macht mich echt sauer, daß er Erwachsene wie auch Kinder nicht grüßt. Bei uns im Dorf ist das einfach so, weil sich auch so ziemlich jeder kennt, daß auf der Straße gegrüßt wird. Aber wenn jemand zu uns "Hallo" sagt, geht mein Kind einfach weiter oder schaut denjenigen nur an. Auch wenn ihm ein erwachsener die Hand geben will, verweigert er dies einfach. Und das ist mir teilweise echt peinlich. Denn es handelt sich nicht um fremde Menschen sondern es sind Angestellte meines Mannes oder Geschäftspartner, die er wirklich schon lange kennt.
Mich stört das echt total.
Soll ich auf die Pauke hauen und ihn dazu zwingen Oder kommt das von selbst irgendwann?( ich glaube ja eher nicht, denn bisher hat es ja nie geklappt und mich nervt das schon seit Jahren. Er ist ja jetzt auch keine 2 mehr....)
Help!

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8. Mai 2015 um 10:08

Mein Kind, 3,5 macht das auch nicht....
.....Sie ist extrem schüchtern.
Wenn fremde sie anreden, dreht sie sich gleich weg. Nimmt nicht mal Süßigkeiten von Bekannten an.

Auch in der Kita morgens, sagt sie nicht mit der Hand 'Hallo'. Sie geht zwar zur Erzieherin, redet aber erstmal nicht sondern geht dann spielen. Oder wenn wir uns mit Freunden + deren Kindern treffen, sagt sie nicht 'Hallo'. Auch so, wenn Familie kommt die sie länger nicht gesehen hat.

Sie ist einfach so. Noch unternehme ich da nichts. Bin eben Vorbild und sage immer 'Hallo' und 'Tschüß'.

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8. Mai 2015 um 10:09

Hast du
Ihn schon mal gefragt, warum er das nicht macht?

Vielleicht gibt es ein Buch zu der Thematik? Daraus lernen Kinder oft ganz, ganz viel.

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8. Mai 2015 um 10:11


Genau so schrecklich , ist es wenn ein 16 monate altes kind dem eigenen opa zur begrüßung und zum abschied die hand gibt.
Mein sohn gibt von klein auf an die hand , aber nicht weil wir es so wollten sondern die verwantschaft es ihm bei gebracht hat , eine umarmung wäre mir lieber
Naja was solls
Mach dir kein kopf , ich persönlich find es nicht schlimm, vil mag er es einfach nicht und fühlt sich davei unwohl

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8. Mai 2015 um 10:21

Also
ich denke es kommt von selbst. Und ein erwachsener wird da in den meisten Fällen wohl auch nicht so beleidigt sein , denn er ist ja noch ein Kind.
Vor allem zum Hand geben würde ich in nicht zwingen ,ob bekannt oder nicht es ist seine entscheidung ob er jemanden die Hand gibt oder nicht . Aber vielleicht könnt ihr euch irgendwie einigen das er wenigstens Hallo sagt und ihm erklären das es andere Menschen traurig macht wenn man sie nicht grüßt .

Und was gibt es für Gründe das er nicht grüßt ? Ist es große Schüchternheit oder einfach aus Trotz?

Vesuch es ohne Druck und nicht zu viel Aufmerksamkeit auf das Problem zu legen . Vielleicht kann er besser auf andere zugehn wenn es nicht von ihm erwartet wird .

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8. Mai 2015 um 10:33


Doch, ich vertrete da schon die meinung, dass man zumindest die hand gibt, wenn sie einem entgegengestreckt wird
Unser sohn ist 3,5 jahre und wir hatten diese phase auch
Wir beharren aber auf ein anständiges begrüßen (bei kunden, geschäftspartnern...) und mittlerweile macht er es super gut

Klar, man muss nicht mit jedem gut freund sein, aber verweigert ihr auch jemandem die hand zu geben, wenn er sie euch hinstreckt?!

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8. Mai 2015 um 10:42

Ich kann ihn total verstehen,
dass er nicht die Hand geben will. Ich fand das als Kind auch mega eklig. Kann mich da auch noch genau daran erinnern. Ich verlange von keinem meiner Kinder dass es die Hand gibt. Auf einen Gruß bestehe ich allerdings. Ich würde ihn immer wieder darauf hinweisen. Wenn er nicht mag dann frag ihn warum er das nicht mag. Und erkläre ihm doch auch mal, warum dir das wichtig ist.

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8. Mai 2015 um 10:47

Finde das absolut okay wenn er nicht die
Hand geben will, aber ein Hallo sollte es schon sein

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8. Mai 2015 um 10:55

Ich
Sehe es etwas anders als die meisten hier. Sympathie hin oder her, freundlich grüßen hat etwas mit Anstand und Höflichkeit zu tun. Und darauf würde ich auch bestehen. Wenn ihm die Hand entgegen gestreckt wird, finde ich es sehr unhöflich, nicht zu reagieren. Ab einem gewissen Alter solltet man das können. Von sich aus die Hand geben ist noch mal was anderes. Für mich hat das auch was mit Erziehung zu tun. Aber dieses Wort ist ja mittlerweile total verpönt.

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8. Mai 2015 um 10:59
In Antwort auf pinkustrawberry

Also
ich denke es kommt von selbst. Und ein erwachsener wird da in den meisten Fällen wohl auch nicht so beleidigt sein , denn er ist ja noch ein Kind.
Vor allem zum Hand geben würde ich in nicht zwingen ,ob bekannt oder nicht es ist seine entscheidung ob er jemanden die Hand gibt oder nicht . Aber vielleicht könnt ihr euch irgendwie einigen das er wenigstens Hallo sagt und ihm erklären das es andere Menschen traurig macht wenn man sie nicht grüßt .

Und was gibt es für Gründe das er nicht grüßt ? Ist es große Schüchternheit oder einfach aus Trotz?

Vesuch es ohne Druck und nicht zu viel Aufmerksamkeit auf das Problem zu legen . Vielleicht kann er besser auf andere zugehn wenn es nicht von ihm erwartet wird .

Ich glaube
...es ist beides, Schüchternheit und trotz....

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8. Mai 2015 um 11:00
In Antwort auf xwhaea

Hast du
Ihn schon mal gefragt, warum er das nicht macht?

Vielleicht gibt es ein Buch zu der Thematik? Daraus lernen Kinder oft ganz, ganz viel.

Er sagt,
...wenn ich aber nicht will...

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8. Mai 2015 um 11:04
In Antwort auf ellaellaxxx

Ich
Sehe es etwas anders als die meisten hier. Sympathie hin oder her, freundlich grüßen hat etwas mit Anstand und Höflichkeit zu tun. Und darauf würde ich auch bestehen. Wenn ihm die Hand entgegen gestreckt wird, finde ich es sehr unhöflich, nicht zu reagieren. Ab einem gewissen Alter solltet man das können. Von sich aus die Hand geben ist noch mal was anderes. Für mich hat das auch was mit Erziehung zu tun. Aber dieses Wort ist ja mittlerweile total verpönt.


Ich sehe das auch so.
Wenn jemand einem die Hand entgegenstreckt, dann sollte man den Gruß erwidern und sich nicht einfach wegdrehen.
Und das kann ich doch von einem 5 jährigen erwarten.
Aber leichter gesagt als getan....

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8. Mai 2015 um 11:19

Nee sowas möchte
Ich nicht Erzwingen und schln gar nicht vor den Leuten. hand geben fand ich als kind auch grausam!!! Zuhause sag ich dann schon: naja hallo sagen kann man schon!

Er ist 5 und die kleine 2 und sind halt schüchtern. die grosse war auch so. sie ist mittlerweile 7 und grüsst immer ganz nett also werden das die Kleineren auch bald tun

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8. Mai 2015 um 11:22

Ich finde es krass das hier viele der Meinung sind....
...das Grüßen nur eine Option ist die man mal macht wenn man Bock drauf hat.... klar muss man nicht jedem die Hand geben.... Aber ein "guten Tag" bringt niemanden um. Auch kleine Kinder nicht.

Mein sohn, jetzt dreieinhalb, hat das von Anfang an gelernt. Und ja, wenn er sich weigert sage ich ihm knallhart das das unhöflich ist, und ich möchte das er höflich ist. Ich erkläre ihm auch warum.

Wo er grüßen soll und warum? Im Hausflur, denn die Menschen die er dort trifft sind die, welche großzügig ertragen wenn er doch recht oft zu laut ist im Treppenhaus und auch in der Wohnung. Die Menschen die unsere Pakete annehmen wenn wir nicht da sind, so daß wir nicht zur Post laufen müssen, die immer voll ist.

Der ganz alten Omi zwei Etagen tiefer gibt er auch die Hand, auch wenn er erst nicht wollte so hat er gemerkt wie sehr sie das freut. Ich hab ihm erklärt warum gerade ältere Menschen das gern mögen. Er nimmt ja andersrum auch die schoki gern von der omi an ^^ und weil die Omi schon alt ist, verzeihe auch ich die eine oder andere kleine zu harte Geste (ich hasse ja diese erhobenen Zeigefinger....) wenn sie ihn zurecht weist. Es wird ihm nicht schaden, und oft hat sie ja auch recht.

Das er innerhalb der Familie und im Freundeskreis begrüßt und verabschiedet sollte ja keiner größeren Erklärung bedürfen...Oder? Und wenn er der Meinung ist das er Menschen die er lieb hat oder zumindest mag, und mit denen er noch spielen will und quatsch machen will, sprich die sich mit ihm gern und viel beschäftigen, nicht begrüßt... Na dann haben die vielleicht dann auch keine Lust....

Kurz gesagt, kennt man jemanden, wird gegrüßt. Wird man gegenseitig vorgestellt, dann auch. Hand geben muss nicht immer sein. Und mittlerweile macht er das meistens ganz selbstverständlich. Wenn es mal nicht klappt dann raste ich jetzt nicht aus, klar.... Aber meinen Unmut äußere ich dann schon...

LG







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8. Mai 2015 um 11:23

Grüßen, ja
Handgeben nein .
Ich finde mit 5 Jahren, da sind die noch klein mit 12 Jahren sehe ich das vielleicht anders, da können sich Kinder/ Jugendliche auch an gesellschaftliche Konventionen halten.

Ich fand das als Kind auch immer schrecklich (war auch schüchtern) und wenn ich dann doch die Hand gegeben habe und das war die Linke, Kam sofort, aber bitte das gute Händchen.
Allerdings war das nur bei meiner Oma (Ferien) so, die wohnt auf dem Land, meine Eltern haben mich nicht gezwungen.

LG

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8. Mai 2015 um 11:25
In Antwort auf blackbecky


Ich sehe das auch so.
Wenn jemand einem die Hand entgegenstreckt, dann sollte man den Gruß erwidern und sich nicht einfach wegdrehen.
Und das kann ich doch von einem 5 jährigen erwarten.
Aber leichter gesagt als getan....

Ich auch....
...gerade wenn er die entgegengestreckte Hand verweigert, finde ich das unhöflich und es ist mir dann auch unangenehm das er so reagiert, wir reden dann hinterher auch darüber .... Eben weil ich selbst auch gelernt habe das das höflich und wichtig ist zu grüßen....

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8. Mai 2015 um 12:02

Sehe ich wie du. Er ist keine zwei Jahre mehr.
Mit fünf würde ich auch darauf bestehen und wenn "gute Worte" nicht helfen gibt es eben keine Nettigkeiten mehr seitens der Eltern.

Lg und gutes Durchhalten
Pupsigel

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8. Mai 2015 um 12:09
In Antwort auf ilse_12483975

Grüßen, ja
Handgeben nein .
Ich finde mit 5 Jahren, da sind die noch klein mit 12 Jahren sehe ich das vielleicht anders, da können sich Kinder/ Jugendliche auch an gesellschaftliche Konventionen halten.

Ich fand das als Kind auch immer schrecklich (war auch schüchtern) und wenn ich dann doch die Hand gegeben habe und das war die Linke, Kam sofort, aber bitte das gute Händchen.
Allerdings war das nur bei meiner Oma (Ferien) so, die wohnt auf dem Land, meine Eltern haben mich nicht gezwungen.

LG

...die lernbereitschaft steigt aber nicht unbedingt mit dem alter ...
....wenn man es als Kleinkind, und kind nicht beigebracht bekommen hat, bezweifle ich das es dann mit 12 klappt... Teenies haben ja allgemein total doll Bock drauf, das zu machen was die Eltern wollen....^^ dann mit sowas anzufangen ist doch echt eher ungünstig....

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8. Mai 2015 um 12:23

Dein kind
Ist vermutluch zu schüchtern...
Wenn es dir echt wichtig ist, würde ich ihn mit ner Kleinigkeit belohnen, bis er es sich traut...
LG

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8. Mai 2015 um 12:23

Hm...
Ich bin ja auch eher Vertreterin der demoktatischen Erziehung, aber ganz ohne Begrüssung finde ich schon komisch. Mein Sohn muss nicht allen Hallo sagen, aber bei Familie, Freunde und Bekannte ist das für uns normal und wird auch gemacht. Das hat er sich von mir abgeschaut, da ich die Leute ja auch grüsse. Mein Sohn ist bei Fremden wirklich schüchtern. Wenn er eine Person gar nicht kennt, dann versteckt er sich oft hinter mir. Da grüsst er auch nicht...muss er auch nicht.
Aber gar nicht grüssen finde ich merkwürdig, weil sie sich es doch abschauen. Ich kenne auch kein Kind, das gar nicht grüsst. Sie grüssen auch nicht immer, aber zumindest Familie und andere bekannte Kinder werden immer begrüsst.
Wenn ein Kind 2 ist, dann ist es noch was anderes, aber wenn man die Personen kennt, dann ist es mit 5 schon komisch, wenn es nie gemacht wird...finde ich. Sympathie ist das eine, aber wenn man es gar nicht macht, dann kann man es nicht auf die Sympathie schieben.
Grüssen gehört für mich dazu. Das mache ich, das macht mein Partner und das macht mein Sohn, weil er es nicht anders kennt. Gibt es echt Menschen, die ohne ein Hallo bei Freunden oder Familie in die Wohnung kommen?
Bei Fremden ist mir das egal und die Hand muss er auch nicht reichen (ich mag es auch nicht. Beruflich zwinge ich mich dazu.), aber ein Hallo ist bei bekannten Menschen eigentlich drin.

Mit 5 versteht es dein Sohn sehr gut, wenn man ihm etwas erklärt. Sage ihm, dass er nicht jeden grüssen muss, wenn er jemanden nicht mag oder kennt, aber bei bekannten Personen muss er nicht schüchtern sein und du sagst ja auch Hallo. Du machst es, also ist es ok. Biete ihm Alternativen an. Die Hand muss es nicht geben. Alternative wäre ein Hallo. Oder er mag vielleicht ein anderes Wort nutzen. Vielleicht gefällt ihm ein Servus, Mahlzeit, Hey oder Hola besser. Mein Sohn wählt da gern selbst, was er schöner findet und wenn es ihm gefällt, dann macht ihm das auch Spass.
Das wäre zumindest demokratisch.

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8. Mai 2015 um 12:24

Meine Mittlere
war auch so, und bei ihr hat es auch nichts gebracht, sie permanent daran zu erinnern, wie unhöflich das ist. Sie ist extrem schüchtern (gewesen) und hat dann bei sowas auch gerne mal losgeweint Damals war sie so 4, 5 Jahre alt. Ich habe sie dann gelassen, weil es bringt so auch nichts und erklärt, dass E. etwas schüchtern ist und ungerne mit anderen Menschen spricht oder gar die Hand gibt.
Mit Schuleintritt hat sie dann das aber abgelegt, grüßt jetzt gerne und gibt auch die Hand. Ohne Probleme. Sie hat einfach Zeit gebraucht.

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8. Mai 2015 um 12:55

Also
ich selbst war auch ein sehr schüchternes Kind und habe zwar keine Ahnung wann ich mit grüßen begonnen habe, aber später (also so ab Schulalter wahrscheinlich) hab ich immer brav (wenn sicher auch recht schüchtern) gegrüßt. Und auch heute würde ich mich als recht höflichen Menschen einschätzen...Meine Eltern haben mich gelassen und es einfach vorgelebt und das dürfte gewirkt haben Meine Tochter ist 3 und genau gleich schüchtern...ich hoffe, dass sie es auch irgendwann bald mal schafft sich da zu überwinden...zwingen kann ich sie dazu aber eh nicht! Wir leben heute aber in der Stadt und da ists nicht ganz so schlimm, wie der "Druck" am Land - das ist klar...ich sag zwar immer mal wieder, dass sie Hallo sagen könnte...aber wahnsinnigen Erfolg hab ich damit eh nicht

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8. Mai 2015 um 13:00
In Antwort auf pupsigel

Sehe ich wie du. Er ist keine zwei Jahre mehr.
Mit fünf würde ich auch darauf bestehen und wenn "gute Worte" nicht helfen gibt es eben keine Nettigkeiten mehr seitens der Eltern.

Lg und gutes Durchhalten
Pupsigel

Wenn es
wirklich aus Schüchternheit ist, dann finde ich Bestrafung den falschen weg.....vollkommen. aber das muss die te selber abschätzen können, wie ihr Kind wirklich drauf ist...

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8. Mai 2015 um 13:39
In Antwort auf pupsigel

Sehe ich wie du. Er ist keine zwei Jahre mehr.
Mit fünf würde ich auch darauf bestehen und wenn "gute Worte" nicht helfen gibt es eben keine Nettigkeiten mehr seitens der Eltern.

Lg und gutes Durchhalten
Pupsigel


Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

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8. Mai 2015 um 14:08

Meine Tochter ist 6
und macht es auch nicht.
Hand geben erzwinge ich aber nicht.
Sie ist einfach schüchtern und macht das nicht aus Sturheit.
Sie redet auch ungern mit den Leuten hier im Haus. Das ist einfach so und ich kann es ihr auch nicht verübeln. Da sie sich einfach die Leute selbst aussucht zu denen sie einen Draht hat und da ist sie dann sehr offen.
Oft ist es auch abhängig wie sie drauf ist und ich hab auch schon oft beobachtet, dass es besser klappt wenn ich nicht dabei stehe.....
Sie sagt aber danke (damuss ich sie aber auch hin und wieder dran erinnern) und wenn wir beim Arzt oder so sind, dann sag ich ihr vorher nochmal das sie auch antworten soll, wenn sie was gefragt wird. Das ärgert mich nämlich eher als alles andere.....

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8. Mai 2015 um 14:11

-
Also grüßen sollte man schon, wenn man die Person kennt. Ich hab nie Leute gegrüßt, die ich nicht kenne, warum denn auch? Aber Bekannte finde ich schon wichtiger.

Zum Hand geben kannst du ihn nicht wirklich zwingen, fände ich auch übertrieben. Ich hab früher nie jemanden die Hand gegeben, auch wenn meine Eltern es wollten, ich mochte es einfach gar nicht.
Heute hab ich damit 0 Probleme und geb' jedem die Hand, den ich neu kennenlerne oder wenn jemand "nur" ein Bekannter ist.

Also wegen dem "Hallo" würd' ich mal mit ihm reden und ihm ganz in Ruhe erklären, dass es andere Menschen freut, wenn man sie grüßt oder so. Hand geben soll er dann selbst entscheiden dürfen

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8. Mai 2015 um 14:35
In Antwort auf itzisaja

-
Also grüßen sollte man schon, wenn man die Person kennt. Ich hab nie Leute gegrüßt, die ich nicht kenne, warum denn auch? Aber Bekannte finde ich schon wichtiger.

Zum Hand geben kannst du ihn nicht wirklich zwingen, fände ich auch übertrieben. Ich hab früher nie jemanden die Hand gegeben, auch wenn meine Eltern es wollten, ich mochte es einfach gar nicht.
Heute hab ich damit 0 Probleme und geb' jedem die Hand, den ich neu kennenlerne oder wenn jemand "nur" ein Bekannter ist.

Also wegen dem "Hallo" würd' ich mal mit ihm reden und ihm ganz in Ruhe erklären, dass es andere Menschen freut, wenn man sie grüßt oder so. Hand geben soll er dann selbst entscheiden dürfen

Am land
Im dorf ist es üblich auf der straße auch unbekannte zu grüßen....da braucht man aber zumindest dann keine hand geben

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8. Mai 2015 um 16:12
In Antwort auf mrsgofem

Am land
Im dorf ist es üblich auf der straße auch unbekannte zu grüßen....da braucht man aber zumindest dann keine hand geben

Ich weiß
Meine Oma wohnt im Nachbarsdorf, da wurde ich auch immer gegrüßt. Ich wollte es einfach nicht, ich bin als Kind nie so offen gewesen und hab "Fremde" einfach angequatscht.

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8. Mai 2015 um 16:27

Hallo
Hast du es ihm schon mal in ruhe erklärt?
Mein Grosser hat damit auch ein Problem, er ist Autist und schaut die Leute kaum an.
Mit viel Geduld und ständigen Erinnerungen haben wir inzwischen Erfolg gehabt.
Ich leg Wert drauf dass ein Hallo, ein kurzer Blickkontakt und eine ihm hingesreckte Hand genommen wird.
Es hat sehr lang gedauert bis es klappte. Aber auch dein Sohn wird es hin bekommen.
Vor allem vorher reden und nicht erst wenn ihr jemanden trefft. Vielleicht ist ihm auch gar nicht bewusst dass es den anderen stört, wenn er nicht grüßt.
LG
Tina

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8. Mai 2015 um 17:39

Nee,
Die Geschäftspartner, die ich meine (also langjährige) die kennt er und hat diese auch schon oft bei Papa im Büro getroffen...

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8. Mai 2015 um 20:33

Naja
das will ich sehen, wie man gerade bei schüchternen Kindern sowas erzwingen will. Damit macht man es meiner Erfahrung nach nur schlimmer und die Kinder werden bei solchen Situationen nur noch unsicherer und ziehen sich zurück.

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8. Mai 2015 um 20:38

...
Und wie willst du es erzwingen?
Seine Hand nehmen und ihm der anderen Hand geben? Am besten noch unter Tränen und schreiend? Muss er durch?
Und ein "Hallo"? Wangen mit den Fingern quetschen bis es so arg schmerzt, dass er freiwillig Hallo sagt? Oder doch gleich Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke streichen und das Ü-Ei ist auch Geschichte?

Wie will man das bitte erzwingen? Intetessiert mich brennend!

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8. Mai 2015 um 21:45

Sowas ist immer leichter gesagt als getan
Bei ihr hat es nichts gebracht. Sie war eine Zeit langvwirkloch sehr schüchtern, hat sich bei ich hatte unten schon was dazu geschrieben: Bei sowas nur noch mehr zurück gezogen, war noch unsicherer und hat auch wegen schonmal geweint, aber nicht aus Trotz, sondern aus Unsicherheit. Sie hat auch in Läden nix angenommen, ihre Erzieherinnen nicht begrüßt und auch Verwandte nur, wenn sie diese gut kannte. Meine Familie ist seeehr herzlich, da wird zur Begrüßung gebusselt und geknuddelt, das war ihr nicht immer so geheuer

Ich habe es dann irgendwann mal einfach gelassen und lieber erklärt, weshalb sie so reagiert und nicht noch weiter Druck auf sie ausgeübt. Irgendwann ist der Knoten dann von alleine geplatzt. Meine anderen Beiden waren/sind das komplette Gegenteil davon.

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8. Mai 2015 um 22:06

Deine aussage beisst sich aber auch
Auf der einen Seite sagst du, dass Erpressung blöd ist (diese Meinung teile ich zu 100%), aber im ersten Abschnitt schlägst du Erpressung vor. Dieses "Wenn du das und das nicht machst, dann bin ich/ sind diese Prrsonen traurig.". Das ist emotionale Erpressung. Da finde ich die Schokoladen-Variante noch um einiges besser, weil es nur um Schokolade geht. Kein Kind will die Mutter oder andere Personen traurig machen und ein Kind damit zu erpressen...finde ich furchtbar. Das hat was von "Friss oder stirb.".
Nä...kann ich mich nicht mit anfreunden.

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8. Mai 2015 um 22:11

Zwingen kannst du ihn nicht!
Meine Tochter ist 4 Jahre alt und sie grüßt auch nicht. sie ist echt schüchtern und sobald jemand fremdes sie begrüßt (oder die Erzieherin von meinem Sohn fragt sie heute ob sie also die große Schwester ist) darauf versteckt sie sich dann hinter mir.. Rede in Ruhe mit deinem Sohn..so dass das mit Höflichkeit etc zu tun hat..übe es vllt auch..aber wenn zwingen oder der gleichen bringt eh nix

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8. Mai 2015 um 22:49

Oder dieses bussi links und bussi rechts
Das habe ich schon in der Schule gehasst. Sollen sie sich doch gegenseitig abschmatzen, aber mich damit in Ruhe lassen.
Wenn ein Kind sich nicht anfassen lassen möchte, dann sollte man das auch akzeptieren. Ich bin auch klar für Begrüssung, Verabschiedung, Bitte und Danke, aber körperliche Grenzen sollte man akzeptieren.
Es gibt so viele Alternativen für ein Hallo und teilweise sind sie wirklich witzig oder auch peinlich, aber das ist doch egal...irgendwas wird sich finden, was gefällt. Es geht doch um die freundliche Geste und nicht um das Wort.

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9. Mai 2015 um 0:06

Es ist egal? ernsthaft?
Es ist egal wie, Hauptsache es ist unter 4 Augen und nicht vor anderen. Ne ist es nicht, denn es bleibt emotionale Erpressung...egal wann und wo und wer anwesend ist.
Natürlich sind diese Menschen dann traurig, aber das könnte man zu dir auch sagen "Ich bin ganz traurig, wenn du mich zur Begrüssung nicht umarmst und mir kein Bussi gibst.". Geil oder? Würdest du das toll finden? Du würdest dir wahrscheinlich denken, dass die Person nicht mehr alle Kaffekapseln in der Dolche Gusto hat, aber bei Kindern ist das was anderes.
Das ist Manipulation auf eine furchtbare Art und Weise...egal ob jung oder alt.

Der Unterschied liegt nur in der Situation. Es ist ein Unterschied, ob man sagt "Ich bin traurig, weil du mich haust, weil mir das weh tut." oder ein "Ich bin traurig, weil du mir nicht Hallo sagst.".
Das eine ist eine Grenze, die man damit verdeutlicht, weil es einfach schmerzt, wenn man getreten oder gehauen wird.
Das andere ist der Ausdruck der Enttäuschung über das Versagen meiner Erwartungen, die ich an andere Menschen habe und da ist der Knackpunkt. Meine Erwartungen werden enttäuscht, weil das Kind nicht das macht, was ich will und mir das unangenehm ist. Deswegen mache ich dem Kind Schuldgefühle, die ich gegen dieses Kind verwende, damit ich zu meinem Ziel komme. Das ist doch schrecklich.
Ich will nicht mal heute so behandelt werden. Da finde ich es für Kinder noch schlimmer, wenn man sie so manipulieren will. Das geht sicherlich schneller, aber richtig ist es deswegen nicht.

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9. Mai 2015 um 0:34

Ein 5jähriges lockst du kitnsowas aber nicht unterm Ofen gor,
die sind in dem Alter nicht mehr so wild auf Süßigkeiten, im Zweifelsfalle zucken die mit ihren Schultern und belassen es dabei. Also nicht sehr zielführend. Finde ich nicht mal streng sondern eher sehr lasch und einfallslos.

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9. Mai 2015 um 0:54

Unter zwingen stelle ich mir was anderes vor.
Daher mein gewollt übertriebener Text.

Deine Methode wird funktionieren...vielleich 2, 3 oder auch 4x, aber das geht nicht lange gut.
Das tolle an der autoritären Erziehung ist ja, dass es erst funktioniert, aber die Kinder irgendwann mal abstumpfen.
Was machst du denn, wenn dein Kind mal sagt "Lolli? Kannste behalten. Ich sage nicht Hallo.". Was kommt dann? Dann zieht man die Daumschrauben noch enger. Dann kommt man irgendwann beim Stubenarrest- und Taschengeldentzug an, aber auch da stellt sich irgendwann der LMAA-Modus an und was macht man dann?

Das tolle an Kindern ist, sie sind ein Spiegel der Eltern. Irgenwann wirst du mal dein Kind anschauen und es wird den Spiess umdrehen und dir gegenüber genau so auftreten, wie du es ihm vorgelebt hast.
Das mag alles im ersten Moment funktionieren, ist bequem und es spart Zeit, aber ich gebe dir Brief und Siegel...das geht 1. nicht lange gut und 2. wirst du irgendwann mal genau so von deinem Kind behandelt werden, da du ihm ja diese Verhaltensweise vom menschlichen Miteinander so beigebracht hast bzw. dein Kind es sich abgeschaut hat.

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9. Mai 2015 um 8:26

Auf Grund der Schwierigkeiten unserer Tochter
was Berührungen angeht seh ich das "gezwungenermaßen" etwas anders... Ja, ich wurde da tatsächlich durch die Umstände "gezwungen", meine Ansprüche zu überdenken und darüber nachzudenken, was mir wichtiger ist. Das Wohlergehen meines Kindes oder aber "was man halt so macht". Was man halt so macht ist übrigens sehr relativ, wie man sieht. Die einen sagt "Man haut nicht", und doch gibt es Menschen, die schlagen. Man ist nicht unfreundlich, und doch gibt es mehr als genug Menschen, die es nunmal sind. Und auch die haben sicher ihre Gründe und Berechtigungen, warum sie so sind.

Ich bin ein von Grund auf offener und sehr freundlicher Mensch. Aber ich war mal ein unglaublich schüchternes Kind, habe nicht einmal engen Verwandten die Hand gegeben zum Begrüßen, mich immer hinter meinen Eltern versteckt. Und immer musste ich mir sagen lassen, wie ungezogen und unhöflich und schüchtern ich doch bin. Ich wollte halt nicht von jedem angetatscht werden. Meine Oma hat auch immer Küsse eingefordert und mich gezwungen, indem sie mich festgehalten hat, bis sie mir einen auf die Wange drücken konnte. Das hat sie dann bei unserer Tochter auch versucht, mit ziemlich miesem Ergebnis: Unsere Tochter ist sowas von auf Abstand gegangen, dass sie meine Oma nicht mehr angeschaut hat. Erst als sie aufgehört hat, sie immer zwingen zu wollen, da kam sie dann von alleine irgendwann. Sie hatte gemerkt, dass es ihre Uroma sehr freut, und dann hat sie's auch gern gemacht. Wir haben darüber mit ihr ganz normal gesprochen, ihr gesagt, dass die Uroma ein Küsschen und eine Umarmung halt als "ich hab Dich lieb" sieht und ihr das gerne zeigen möchte, und auch ein bisschen traurig ist, wenn sie das so nicht bekommt. Und das nicht als emotionale Erpressung oder so, denn wir haben ihr einfach gesagt, dass es ihr Körper ist und sie entscheiden darf, wen sie küssen, umarmen oder wem sie die Hand geben will.

Heute gibt unsere Tochter freiwillig die Hand, wenn sie es möchte, und es kommt definitiv darauf an, wie sie die Person erlebt. Wenn es jemand ist, dem es einfach schnurzpiep ist, ob sie die Hand gibt oder nicht, dann tut sie es gerne. Aber wenn es jemand ist, der sie anhand vom "Hand geben" beurteilt und als unhöflich abstempelt, dann ist ihr das sowas von egal, dass sie es erst Recht nicht macht. Sie hat es bei uns gesehen, dass wir es machen, sie hat es sich abgeguckt, genauso wie auch Bitte und Danke. Zu Zeiten des Zwangs funktionierte es überhaupt nicht. Irgendwann war es mir dann auch echt einfach zu doof, darüber ständig zu diskutieren, also hab ich's gelassen. Und siehe da, es kam von alleine... Und es ist ok, sie entscheidet, wann sie will und wann nicht.

Ich hab doch auch keinen Bock, dass man mit mir Dinge tut, die ich nicht will, egal, wie klein diese Dinge sind.

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9. Mai 2015 um 9:36

Ich finde Schüchternheit ist auch was anderes....
...als wenn das Kind einfach keine Lust dazu hat.

Mein sohn ist zum Beispiel ein ausgewachsener Schelm.... Und er hat fast nie Berührungsängste.... Da bin ich dann svhon etwas "strenger" und bestehe auf zumindest ein freundliches "Hallo"

Wenn er doch mal schüchtern ist, und ihm ein anderer Mensch unheimlich ist, dann grüße ich natürlich auch für ihn mit und zwinge ihn nicht. Die omi aus unserem Haus, die er mittlerweile gerne mit Hand begrüßt, fand er erst etwas gruselig.... Ich übrigens auch....denn sie hat eine sehr schrille stimme und kam ihm oft körperlich recht nahe... So Wange streicheln und so, wie alte Menschen oft sind ....das fand er nicht gut und da hab ich ihn auch gelassen.... Habe aber immer wieder gesagt warum die Omi so ist, und das Menschen oft ganz verschieden sibd aber die meisten doch nett, und er sie ruhig richtig begrüßen darf und sie das freuen würde irgendwann hat es gefruchtet und nun mag er sie tatsächlich, während ich sie immernoch etwas anstrengend finde, aber das liegt an Eigenheiten des Alters und sie ist dazu noch so eine typische "früher war alles besser omi"

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9. Mai 2015 um 9:36

Grüßen und verabschieden finde ich sehr wichtig...
... wobei dabei erstmal egal ist, ob mit Hand geben oder nicht. Aber ein "Hallo", "Servus" oder "Grüß Gott" sollte schon aus dem Mund kommen. Genauso auch ein "Tschüß", "Auf Wiedersehen" oder "Pfiadi". Hand geben, Bussis, etc. müssen jetzt nicht zwingend sein. Aber Grüßen an sich finde ich sehr wichtig. Man zeigt dem Gegenüber eine gewisse Wertschätzung.

Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass es mich schon ordentlich nervt, wenn man mich nicht grüßt. Wobei ich es bei kleinen Kindern nicht so eng sehe, wie bei älteren Kindern oder gar Erwachsenen. Bei meinem Patensohn war das ganz schlimm. Er spielte sehr gerne mit uns, ging gerne mit auf Ausflüge, oder übernachtete auch sehr gerne mal bei uns, er hatte immer einen riesen Spaß mit uns, wir kümmerten uns sehr viel um ihn, obwohl die Fahrstrecke mindestens eine Stunde betrug. Aber er begrüßte uns nie und verabschiedete sich auch nie von uns. Anfangs wars noch ok. Er war halt klein, schüchtern, sonst noch was. Aber mit zunehmendem Alter (Grundschule aufwärts) störte es mich immer mehr, dass er noch nicht mal ein "Hallo" über die Lippen brachte. Als ob es ihm egal wäre, ob wir nun da sind oder nicht. Für mich bedeutete diese winzig kleine Geste, die mir permanent verweigert wurde mit zunehmenden Treffen immer mehr. Und es löste in mir schon Gefühle wie Enttäuschung und Traurigkeit aus, weil wir für dieses Kind verdammt viel getan haben. Auch ein "Danke" hörten wir nie aus seinem Mund.

Ich bringe meinen Sohn schon bei, dass er grüßen muss. Er ist leider ein Hans-Guck-in-die-Luft und hat beim Laufen tausend Dinge im Kopf. Oft bekommt er es gar nicht mit, dass wir gegrüßt werden. In solchen Situationen bleib ich stehen und sage: "Schau, da ist der XY. Er hat grad Grüß Gott zu uns gesagt. Sag ihm bitte auch Grüß Gott.". Bisher hat er sich nur selten geweigert. Aber da sag ich ihm auch, dass es unhöflich ist einen Gruß nicht zu erwidern und XY sich sehr freut, wenn er auch gegrüßt wird. Ob er dabei die Hand gibt oder nicht, ist mir jetzt nicht so wichtig. Aber ein verbaler Gruß muss sein.

@Carpe: Lies mal Marshall B. Rosenbergs "Gewaltfreie Kommunikation". Er ist ein Verfechter dessen, dass man stets Gefühle benennt, die durch gewisse Handlungen ausgelöst werden. Das hat rein gar nichts mit emotionaler Erpressung, so wie du es darstellst, zu tun. Zwischenmenschliche Interaktion besteht nun mal aus Aktion und Reaktion. Und jedes Verhalten löst im Gegenüber eine Emotionen aus. Um Missverständnisse zu vermeiden und die Empathie zu fördern, ist es notwendig, die ausgelösten Emotionen und dahinterliegenden Bedürfnisse offen auszusprechen.
Als Rosenberg-Fan, finde ich es auch wichtig, dass mein Kind früh lernt, welche Emotionen sein Verhalten in anderen Menschen auslösen kann. Ich sage ihm auch offen, dass ich wütend werde, wenn er Dinge auf den Boden wirft, dass ich traurig bin, wenn er "blöde Mama" sagt, dass ich mich freue, wenn er mir eine gute Nacht wünscht, etc.
Natürlich müssen das auch ehrliche Emotionen sein, die auch im Verhältnis zum Verhalten stehen. Ein "ich bin zutiefst enttäuscht, wenn du dein Müsli nicht aufisst" ist natürlich nicht authentisch und macht dann auch wenig Sinn. Aber ein "die Oma ist traurig, wenn du ihr nicht "Hallo" sagst" finde ich auf jeden Fall vertretbar und weit weg von jeglicher Erpressung. Es ist einfach ehrlich. Und Kinder müssen lernen mit ehrlichen Emotionen anderer Personen umgehen zu können. Natürlich lässt man sie dabei nicht allein, sondern begleitet sie bei diesem Lernprozess. Aber das gleich als emotionale Erpressung darzustellen finde ich schon ein bisschen übertrieben. Dass das Ganze nicht mit Zwang, sondern nur durch Geduld und Kommunikation umsetzbar ist, ist ja wohl selbstredend.



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9. Mai 2015 um 10:06

Ich will ein emphatisches Kind,
das nicht nur sich selbst sieht, sondern auch ein Gespür für andere Menschen hat. Egozentriker, die die Wahrheit nicht hören wollen, haben wir genug auf dieser Welt. Das schließt "Selbstbewusstsein" nicht aus. Ganz im Gegenteil.

Deswegen rede ich auch viel über Gefühle und benenne diese auch offen und ehrlich.

Lies mal bitte Rosenberg, das Buch, nicht irgendwelche Zusammenfassungen im Internet. Vielleicht verstehst du dann auch den Unterschied zwischen emotionaler Erpressung und Benennen von Emotionen und Bedürfnissen.

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9. Mai 2015 um 10:08
In Antwort auf claire1huxtable

Grüßen und verabschieden finde ich sehr wichtig...
... wobei dabei erstmal egal ist, ob mit Hand geben oder nicht. Aber ein "Hallo", "Servus" oder "Grüß Gott" sollte schon aus dem Mund kommen. Genauso auch ein "Tschüß", "Auf Wiedersehen" oder "Pfiadi". Hand geben, Bussis, etc. müssen jetzt nicht zwingend sein. Aber Grüßen an sich finde ich sehr wichtig. Man zeigt dem Gegenüber eine gewisse Wertschätzung.

Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass es mich schon ordentlich nervt, wenn man mich nicht grüßt. Wobei ich es bei kleinen Kindern nicht so eng sehe, wie bei älteren Kindern oder gar Erwachsenen. Bei meinem Patensohn war das ganz schlimm. Er spielte sehr gerne mit uns, ging gerne mit auf Ausflüge, oder übernachtete auch sehr gerne mal bei uns, er hatte immer einen riesen Spaß mit uns, wir kümmerten uns sehr viel um ihn, obwohl die Fahrstrecke mindestens eine Stunde betrug. Aber er begrüßte uns nie und verabschiedete sich auch nie von uns. Anfangs wars noch ok. Er war halt klein, schüchtern, sonst noch was. Aber mit zunehmendem Alter (Grundschule aufwärts) störte es mich immer mehr, dass er noch nicht mal ein "Hallo" über die Lippen brachte. Als ob es ihm egal wäre, ob wir nun da sind oder nicht. Für mich bedeutete diese winzig kleine Geste, die mir permanent verweigert wurde mit zunehmenden Treffen immer mehr. Und es löste in mir schon Gefühle wie Enttäuschung und Traurigkeit aus, weil wir für dieses Kind verdammt viel getan haben. Auch ein "Danke" hörten wir nie aus seinem Mund.

Ich bringe meinen Sohn schon bei, dass er grüßen muss. Er ist leider ein Hans-Guck-in-die-Luft und hat beim Laufen tausend Dinge im Kopf. Oft bekommt er es gar nicht mit, dass wir gegrüßt werden. In solchen Situationen bleib ich stehen und sage: "Schau, da ist der XY. Er hat grad Grüß Gott zu uns gesagt. Sag ihm bitte auch Grüß Gott.". Bisher hat er sich nur selten geweigert. Aber da sag ich ihm auch, dass es unhöflich ist einen Gruß nicht zu erwidern und XY sich sehr freut, wenn er auch gegrüßt wird. Ob er dabei die Hand gibt oder nicht, ist mir jetzt nicht so wichtig. Aber ein verbaler Gruß muss sein.

@Carpe: Lies mal Marshall B. Rosenbergs "Gewaltfreie Kommunikation". Er ist ein Verfechter dessen, dass man stets Gefühle benennt, die durch gewisse Handlungen ausgelöst werden. Das hat rein gar nichts mit emotionaler Erpressung, so wie du es darstellst, zu tun. Zwischenmenschliche Interaktion besteht nun mal aus Aktion und Reaktion. Und jedes Verhalten löst im Gegenüber eine Emotionen aus. Um Missverständnisse zu vermeiden und die Empathie zu fördern, ist es notwendig, die ausgelösten Emotionen und dahinterliegenden Bedürfnisse offen auszusprechen.
Als Rosenberg-Fan, finde ich es auch wichtig, dass mein Kind früh lernt, welche Emotionen sein Verhalten in anderen Menschen auslösen kann. Ich sage ihm auch offen, dass ich wütend werde, wenn er Dinge auf den Boden wirft, dass ich traurig bin, wenn er "blöde Mama" sagt, dass ich mich freue, wenn er mir eine gute Nacht wünscht, etc.
Natürlich müssen das auch ehrliche Emotionen sein, die auch im Verhältnis zum Verhalten stehen. Ein "ich bin zutiefst enttäuscht, wenn du dein Müsli nicht aufisst" ist natürlich nicht authentisch und macht dann auch wenig Sinn. Aber ein "die Oma ist traurig, wenn du ihr nicht "Hallo" sagst" finde ich auf jeden Fall vertretbar und weit weg von jeglicher Erpressung. Es ist einfach ehrlich. Und Kinder müssen lernen mit ehrlichen Emotionen anderer Personen umgehen zu können. Natürlich lässt man sie dabei nicht allein, sondern begleitet sie bei diesem Lernprozess. Aber das gleich als emotionale Erpressung darzustellen finde ich schon ein bisschen übertrieben. Dass das Ganze nicht mit Zwang, sondern nur durch Geduld und Kommunikation umsetzbar ist, ist ja wohl selbstredend.




Sehr schön geschrieben!

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9. Mai 2015 um 11:11

Hab ich irgendwo etwas von druck oder gar zwang geschrieben?
In meinem letzten Absatz schreibe ich, dass man das Kind bei diesem Lernprozess begleiten soll!
Dieser eine Satz umfasst viele Inhalte. Keinesfalls Druck. Eher Geduld. Zudem steckt im Begriff "Begleitung" drin, dass man sich am Kind orientiert (Entwicklungsstand, Tempo, Eigenheiten, etc.).

Und Empathie fördert man nicht indem man allein ein gutes Vorbild ist. Das Reden über Empfindungen ist dabei essentiell.

Vielleicht solltest du doch mal das Buch lesen
Mehrere hundert Seiten lassen sich leider schlecht in zwei bis drei Forenbeiträgen zusammen fassen.

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9. Mai 2015 um 11:38

So ist es
wir reden über alle Gefühle, auch über die meines Sohnes.

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9. Mai 2015 um 11:39
In Antwort auf claire1huxtable

Ich will ein emphatisches Kind,
das nicht nur sich selbst sieht, sondern auch ein Gespür für andere Menschen hat. Egozentriker, die die Wahrheit nicht hören wollen, haben wir genug auf dieser Welt. Das schließt "Selbstbewusstsein" nicht aus. Ganz im Gegenteil.

Deswegen rede ich auch viel über Gefühle und benenne diese auch offen und ehrlich.

Lies mal bitte Rosenberg, das Buch, nicht irgendwelche Zusammenfassungen im Internet. Vielleicht verstehst du dann auch den Unterschied zwischen emotionaler Erpressung und Benennen von Emotionen und Bedürfnissen.

Ich schreibe hier oben mit...
Ich brauche keine Bücher darüber lesen. Ich war selbst mal Kind und ich weiss sehr gut, wann man sich wie und wo fühlt. Dafür brauche ich keine Theorie.
Ich versteh auch nicht deinen Einwurf mit dem Egoismus. Warum wird ein Kind egoistisch, wenn man es ihm auf eine andere Art und Weise beibringt? Ohne Süssigkeitenverbot und ohne ein "Ich bin so traurig, weil du meiner Erwartung nicht entsprichst."...

Wir benennen auch unsere Gefühle. Dagegen spricht gar nichts, aber es ist ein Unterschied (wie ich bereits unten geschrieben hatte), ob man wirklich Freude, Wut und Trauer empfindet, weil man ein Bild geschenkt bekommen hat, eine Vase kaputt gegangen ist oder man getreten wurde. Ich bin auch wütend und traurig, wenn mein Sohn etwas mutwillig kaputt gemacht hat und das sage ich ihm auch.
Allerdings hat das für mich nichts in Momenten zu suchen, wo meine eigene Erwartung enttäuscht wird, denn diese Erwartung setze ich und darauf hat keiner einen Einfluss...ausser ich.
Das verwende ich schon gar nicht gegen Kinder, weil sie Gefühle noch ganz anders verstehen und damit ungehen, weil sie noch in der Empathieentwicklung stecken.

Etwas ähnliches meinte ich letztens in deinem Schwiegermutter-Thread. Das ist meistens nichts anderes, als eine enttäuschte Erwartungshaltung. Diese Erwartung setzt man selbst und andere dafür verantwortlich zu machen, das finde ich merkwürdig und noch mehr, wenn man es mit negativen Emotionen auch noch gegen sie verwendet.
Wie gesagt...Begrüssung etc. gehören für mich absolut zum Standard, aber es gibt so viele Methoden, wie man es den Kindern einleuchtend näher bringen kann. Man braucht ein bisschen Geduld, aber es funktioniert und dabei muss man weder mit Gefühlen spielen noch den Lolli wegnehmen. Gefühle sind wichtig, aber an der richtigen Stelle und nicht bei Dingen, die "man halt so macht".

Bei uns beiden liegt es aber wahrscheinlich allgemein an der Erziehungsmethode. Unsere Vorstellung laufen da sehr weit auseinander und da wundert es mich nicht wirklich, dass du es hier auch anders siehst, aber das ist ok. Deine Kinder und meine Kinder.

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9. Mai 2015 um 11:39

Du hast mich aber direkt angesprochen
"Meine liebe Claire"

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9. Mai 2015 um 11:51

Das ist hier das problem
Da wird auch nicht der ganze Text gelesen. Es wird nur gelesen "Ich bin traurig, weil du mich gehauen hast." und es wird daraus gebastelt, dass man nur bei Schläge traurig sein darf. Dass das aber nur ein Beispiel von 100 war, das ist egal und wird nicht beachtet.
Dass man geschrieben hat, dass man diese Gefühle nicht bei der eigenen Erwartungshaltung nutzt, interessiert nicht. Daraus wird dann ein "Man benennt gar keine Emotionen.".
Da zieht man sein Kind als emotionsloses Etwas auf, das egoistischer in seiner Art nicht mehr sein kann, weil man ja dadurch nicht Hallo sagen muss, wenn man weder Methode A noch B nutzt. Hier sagt zwar jeder 2. dass er es verlangt, aber ist egal...man wählt weder Methode A noch B, also schliesst man daraus: Kind muss nicht Grüssen und nicht Danke sagen und wird generell verzogen.
Dazu fällt mir nur noch eins ein: Krass

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9. Mai 2015 um 11:53
In Antwort auf carpe3punkt0

Ich schreibe hier oben mit...
Ich brauche keine Bücher darüber lesen. Ich war selbst mal Kind und ich weiss sehr gut, wann man sich wie und wo fühlt. Dafür brauche ich keine Theorie.
Ich versteh auch nicht deinen Einwurf mit dem Egoismus. Warum wird ein Kind egoistisch, wenn man es ihm auf eine andere Art und Weise beibringt? Ohne Süssigkeitenverbot und ohne ein "Ich bin so traurig, weil du meiner Erwartung nicht entsprichst."...

Wir benennen auch unsere Gefühle. Dagegen spricht gar nichts, aber es ist ein Unterschied (wie ich bereits unten geschrieben hatte), ob man wirklich Freude, Wut und Trauer empfindet, weil man ein Bild geschenkt bekommen hat, eine Vase kaputt gegangen ist oder man getreten wurde. Ich bin auch wütend und traurig, wenn mein Sohn etwas mutwillig kaputt gemacht hat und das sage ich ihm auch.
Allerdings hat das für mich nichts in Momenten zu suchen, wo meine eigene Erwartung enttäuscht wird, denn diese Erwartung setze ich und darauf hat keiner einen Einfluss...ausser ich.
Das verwende ich schon gar nicht gegen Kinder, weil sie Gefühle noch ganz anders verstehen und damit ungehen, weil sie noch in der Empathieentwicklung stecken.

Etwas ähnliches meinte ich letztens in deinem Schwiegermutter-Thread. Das ist meistens nichts anderes, als eine enttäuschte Erwartungshaltung. Diese Erwartung setzt man selbst und andere dafür verantwortlich zu machen, das finde ich merkwürdig und noch mehr, wenn man es mit negativen Emotionen auch noch gegen sie verwendet.
Wie gesagt...Begrüssung etc. gehören für mich absolut zum Standard, aber es gibt so viele Methoden, wie man es den Kindern einleuchtend näher bringen kann. Man braucht ein bisschen Geduld, aber es funktioniert und dabei muss man weder mit Gefühlen spielen noch den Lolli wegnehmen. Gefühle sind wichtig, aber an der richtigen Stelle und nicht bei Dingen, die "man halt so macht".

Bei uns beiden liegt es aber wahrscheinlich allgemein an der Erziehungsmethode. Unsere Vorstellung laufen da sehr weit auseinander und da wundert es mich nicht wirklich, dass du es hier auch anders siehst, aber das ist ok. Deine Kinder und meine Kinder.

Erwartungen
Natürlich habe ich gewisse Erwartungen. Wie jeder Mensch. Das gehört zum Menschsein dazu. Jeder Mensch hat ganz individuelle Erwartungen/Bedürfnisse. Jedem ist etwas anderes wichtig. Du hast doch auch Erwartungen/Bedürfnisse? Wenn deine Erwartungen/Bedürfnisse nicht erfüllt werden, lösen sich doch auch Emotionen in dir aus? Warum also nicht benennen? Warum nicht darüber reden?

Wenn die Erwartungen meines Sohnes nicht erfüllt werden, reden ich mit ihm auch über seinen Ärger und seine Wut. Selbst wenn es etwas banales, wie der fehlende Pudding im Kühlschrank, ist. Er ärgert sich in dem Moment, also reden wir darüber.

Ich schrieb deutlich, dass diese Gefühle ehrlich und authentisch benannt werden müssen. Dann ist es auch kein Erpressen und unter Druck setzen. Und ein Kind spürt es intuitiv, ob etwas ehrlich ist oder nicht.
Rebeccas Bespiel mit "Ich hab dich nicht mehr lieb, wenn... " trifft es doch super. Das wäre eine Übertreibung, die genau das Gegenteil bewirkt. Das ist in meinem Augen echte emotionale Erpressung.
Aber ein "Ich bin traurig, wenn du mir nicht Hallo sagst", ist doch absolut in Ordnung. Das ist Benennen einer Emotion die durch ein bestimmtes Verhalten ausgelöst wurde.

P.S.: Gott sei Dank hat jeder seinen eigenen Erziehungsstil Wär ja schlimm, wenn alles gleich wäre und es keine Vielfalt mehr gäbe.

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