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Hat hier Jemand geplant und bewusst den Partner nicht bei der Geburt dabei gehabt?

25. August 2014 um 13:34

...und dies auch so selbst entschieden (also die Wahl nicht dem Partner überlassen)?

Meine erste Geburt war leider ein KS. Mein Mann wartete bewusst draußen,er wollte nicht mit. Ich hatte damit überhaupt kein Problem.

Ich bin mir ziemlich sicher dass er bei der kommenden Geburt auch lieber abwesend sein würde, egal ob spontan oder KS.
Auch damit hätte ich absolut kein Problem.

Nun meine Frage (siehe Oben).

Bin ich eine Ausnahme die eigentlich keinen Wert darauf legt ob der Mann bei der Geburt dabei ist oder nicht? Es gab schon immer wieder mal Situationen und Momente in meinem Leben die ich gut und gerne alleine gemeistert habe. Die Geburt unseres Sohnes gehörte dazu.

Aber vielleicht liegt ja auch nur ein Schalter in meinem Kopf quer

LG
Toni

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25. August 2014 um 13:51

Nö, bist nicht die einzige
Da liegt kein Schalter quer

Wenns nicht passt und der Mann oder Partner nicht der Typ dafür ist, find ich das absolut ok und sogar besser als ihn zu überreden.

Mein Mann ist absolut nicht dr Typ dafür.
Ich hatte bei meiner ersten Geburt eine beleg Hebamme.
Ich wollte hier meinen Mann nicht dabei haben.
Ich konnte mit ihm nichts anfangen, weil ich weiß, das er absolut überfordert ist.
Es wurde dann ein ks. Er wartete draußen hatte sich auch frei genommen eine Woche.
Er nahm das Baby zur u 1 entgegen hatte auf der Brust und ließ ihn nicht aus den augen.
Das war total OK für uns 2.
Ab dann ging es für den Papa los.
Er sagte sogar seiner, dass er bei der spontanen Geburt sicher danach zu kämpfen hat, wenn er dabei ist.
Er ist fleißig und verlässlich. Arbeitet im Baugewerbe, aber sowas kann er nicht.
Da bin ich lieber unter Frauen und Ärzte.

Die 2.Geburt war dann ein geplanter ks.
Da fragte ich ihn ob er bei der op dabei sein mag.
Er wollte wieder nicht, nahm aber auch das Baby danach.

Für mich ist das total OK. Ich habe mich keines Wegs alleine gefühlt.
Im Gegensatz, mir ging es besser, weil ich mich um ihn nicht auch no h emotional kümmern musste.


Ich finde es liegt an der Partner kombi
Hatte ich einen Mann wie meinen Vater, er war bei allen dreien bei der spontanen dabei bei meiner ma.
Dann wurde ich ihn dabei haben wollen, weil.ich weiß, der kann damit umgehen.

Besprecht das. Besser so, als er hat nachher zu knabbern
Alles gute

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25. August 2014 um 14:11

Huhu
Als unser Sohn auf die Welt kam, war mein Mann dabei. Er ist aber umgekippt und war irgendwie geschockt über das alles, auch wenns ne schnelle und für mich sehr schöne Geburt war.
Ich dachte dann, dass er bei nem 2. sicher nicht mit will. Wir hatten dann zufällig das Gesprächsthema und er sagte, er wolle unbedingt nochmal mit. Wenn er ne Geburt im Fernseher sieht, verdrückt er auch mal ein Tränchen

Ich würde also an deiner Stelle mit ihm reden undes gemeinsam enentscheiden.

Lg

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25. August 2014 um 14:20

Ergänzung:
Wir sind uns bereits einig.
Im Falle einer nötigen Einleitung bleibe ich alleine im KH und er wird angerufen wenn es ernst wird.
Im Falle eines KS wartet er wieder vor dem OP.
Bei einer spontanen Geburt kommt er mit und geht aber aus wenn es ihm zu viel wird (Nabelschnur wird er sowieso nicht durchschneiden).
Und wenn ich der Meinung bin alleine sein zu wollen,darf ich ihn Jederzeit wegschicken.

Für uns passt das so.

Ich bin wohl auch eine der wenigen Frauen die ohne Partner zum Infoabend/Kreißsaalbesichtigung für werdende Eltern geht. Achja...und in welchem KH ich entbinden werde darf auch ich entscheiden

Wie gesagt, für uns passt das so und wir Beide schätzen dabei sehr die Gelassenheit des Anderen.

Mich interessiert durch den Thread nur wie es bei Euch so war/ist

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25. August 2014 um 15:37

Mein mann würde mir ein paar takte erzählen
wenn ich seine Anwesenheit im Kreißsaal in Frage gestellt hätte, das hätte Ärger gegeben!
Würde aber auch nie auf die Idee kommen ihn ausschließen zu wollen.

Wir haben die Kinder in gemeinschaftlicher Arbeit gemacht, also begrüßen wir sie auch zusammen!

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25. August 2014 um 15:37


Jup!

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25. August 2014 um 15:48

Naja
also " brachen" tue ich ihn nicht.
Ich würds auch defnitiv allein schaffen aber ich möchte, dass mein Partner dabei ist.. ich hätte auch ein Problem damit wenn ers nicht wollen würde.
Ich bin froh, dass ch einen Partner habe der jeder Situation mit mir meistert.

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25. August 2014 um 15:49

So denke
ich auch...

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25. August 2014 um 16:05

...
Ich würde meinen Mann zwar gern in der Nähe wissen wollen, aber nicht im Kreissaal dabei haben, zumindest nicht in der Endphase. Da hätte ich viel lieber meine Tanten bzw. eine Cousine dabei.

Es ist nicht so, dass ich ihm das Kind vorenthalten wollen würde oder ähnliches, ein paar Minuten nach der Geburt darf er dann ja gerne zu uns stoßen. Aber bei der Geburt will ich mich auf mich konzentrieren und da sind mir die Gefühle anderer herzlich egal, ich muss das Ganze so gestalten, wie es sich für mich am besten anfühlt.

Und ich finde nach wie vor, ein Mann hat da nicht viel verloren. Zumindest nicht, wenn ICH gerade ein Baby aus mir heraus presse. Davon abgesehen kenne ich genug Storys, wo die Beziehung hinter her nicht mehr die selbe war, weil der Mann Dinge gesehen hat, die nicht für seine Augen bestimmt waren. manche Männer können da echt nicht mit umgehen.

Vielleicht würde ich mich ja auch spontan umentscheiden, keine Ahnung.

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25. August 2014 um 18:02

Hallöle
Für mich stand nie zur Debatte die Geburt ohne meinen Mann durchzuziehen. Und ich bin heilfroh dass dies mein Mann ganz genau so sieht.

Unser Leitspruch bei der Geburt unseres ersten Kindes lautete: "Was wir zusammen angefangen haben bringen wir auch zusammen zu Ende"

und ich war unendlich froh ihn einfach nur in meiner Nähe zu wissen. Das allein hat mir so viel Kraft gegeben.

Jetzt steht in 3 Monaten die Geburt unseres zweiten Kindes an und gerade weil diese Situation nochmal emotional hart werden könnte, bin ich unendlich froh zu wissen, meinen Mann wieder an meiner Seite zu haben. Auch wenn er nichts tun kann ausser da zu sitzen und bei Bedarf meine Hand zu halten.

Schlussendlich muss das aber jedes Paar für sich entscheiden, wie es für alle Beteiligten am besten ist

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25. August 2014 um 23:00

Mein mann
War auch dabei. Die frage stwllte sich uns gar nicht. Vorher hab ich auch gedacht :"er muss unbedingt mit. War ja schließlich auchbeteiligt "

Ich hatte aber auch ne tolle hebamme, die im kurs sagte, dass man das als paar gut durchdenken sollte. Mit dem partner reden, ängste aufdecken und im schlimmsten fall abwägen, ob es sinnvoll ist den partner mitzunehmen.

Fand ich toll. Dass sie das so angesprochen hat.

Haben dann auch ernsthaft darüber gesprochen. Für meinen mann war klar, dass er mit geht. Hätte er aber zweifel gehabt oder gar angst, hätte man das anders angehen müssen.

Was bringt es mir, wenn ich vor mich hinwehe ubd ich mir dann noch sorgen um meinen mann machen muss

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25. August 2014 um 23:04

Mein Mann war dabei
Aber ich würde es ehrlich gesagt nicht schlimm finden, wenn er rausgehen würde ab einem gewissen Punkt oder wenn er nicht mehr könnte. Wäre da niemals sauer oder sonstiges!

Lg

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25. August 2014 um 23:17

Hm
also ich hab vorher gedacht dass ich ihn eigentlich lieber nicht dabei haben will. Mein Mann wollte von Anfang an unbedingt dabei sein.
Wenn man so eine Geburt ,,von außen'' sieht und sich vorstellt selbst in der Situation zu sein.. Ich dachte da brauch ich echt keine Zuschauer
Aber ,,von innen" sieht das nochmal ganz anders aus. Es ist ja ein Prozess. Man hat mehr und mehr Schmezen, merkt aber auch, dass dieser wahnsinnig wichtige und emotionale Moment immer näher kommt...
Ich hab mich währenddessen echt gefragt was ich ohne ihn gemacht hätte zumal ich sechs Stunden im Kreissaal war ^^
Ich hab mir damals gedacht ich nehm ihn erstmal mit und kann ihn dann ja immer noch weg schicken (war auch vorher abgesprochen) aber ganz ehrlich- als die Hebamne meinte, er könnte noch mal ne Runde schlafen gehen, war ich total entsetzt von dem Gedanken, da jetzt allein bleiben zu müssen.
Die Geburt war übrigens ganz toll auch wenn es sich nicht so anhört

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25. August 2014 um 23:23

Ich habe meinen Freund die Wahl gelassen
Beim Ks sowie auch bei der Hausgeburt, er durfte entscheiden, er schaute so als ich ihm die Möglichkeit offen liess, er sagte : " spinnst du, das ist auch mein Kind" ich finde Männer sollten das entscheiden dürfen, gibt halt Männer die mögen es eben nicht wenn die Frau so schmerzen hat, und mir ist ein Mann der nach der Geburt voll enspannt sein Kind begrüsst, als einer der Bauchschmerzen hat und kaum bei der Sache ist

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25. August 2014 um 23:35

Da unsere Tochter per KS kam
war es ja ne Sache von 20 Min, Baby da....ich habe nichts an Wehen verantmen müssen, ich habe keine Hand zerdrückt oder sonst was....da habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht ob er die Hausgeburt so mitmachen kann, da er ja schon fast mitheult wenn ich mir mal den kleinen Zeh anstosse, er ist wirklich sehr mitfühlend und selnsibel....und trotz das die Hausgeburt 36 std dauerte, war er einfach grandios, null nervös wusste instiktiv was ich brauchte, und wann ich meine Ruhe brauchte...er ist auch öfter mal raus, oder hat sich für ne std hingelegt.....

Sollte es nochmals eine Hausgeburt geben, würde sich die Frage daher gar nicht stellen

Nur beim Nähen war er nicht dabei, das war ihm zuviel er kuschelte lieber mit O.scar, neben an in den Hebammen Ruheraum/Schlaf für alle Raum

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26. August 2014 um 0:03


er sagte nur: " ich werde dann mal ein Vater Sohn Gespräch neben an führen, irgendwie ist mir grad komisch

er sagte mir hinterher das er wütend auf die Hebamme war, und kurz davor war ihr eine runter zuballern, er sagte klar sie hat dich nur genäht, aber da hast du 36 std gebären müssen, und nu musst auch noch genäht werden ...".......Och Gott, der arme Kerl war mit dem 30 Min mehr überfordert, als ne 36 std geburt

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26. August 2014 um 6:19

Wir
Haben uns bewusst dafür entschieden, dass mein Partner NICHT mit zur Geburt kommt und auch zwei Jahre danach bereue ich es nicht!
Es stand für uns von Anfang an fest und wir haben oft komische blicke geerntet, weil es anscheinend keiner so richtig verstehen konnte!

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26. August 2014 um 7:55

Mein mann
Wird auch nicht mit in den op kommen ganz einfach weil er kein Blut sehen kann und die ganzen Gerüche nichts für ihn sind. Ich möchte mich bei der op ganz auf mich und das Baby konzentrieren können und nicht angst haben das mein mann umkippt. Dafür nimmt er dann unseren Sohn im kreissaal im Empfang.

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26. August 2014 um 8:03

Wir mussten dafür " Regeln" aufstellen
Bei der Geburt unseres Sohnes vor 2 Jahren war er natürlich mit dabei, er wollte unbedingt und hat auch jedes Recht dazu.

Nur war er ein ' schlechter Geburtspartner", verstand nicht warum ich mal heulte und mal laut schrie und schimpfte. Reagierte dann total patzig, bis ich ihn rausgeschmissen habe. Ich muss und kann mich dabei nicht um ihn kümmern.

Im Dezember wird er wieder dabei sein, wir haben aber wie gesagt Regeln dafür aufgestellt.
Wenn es ihm zu viel wird, darf er gerne eine Pause machen aber ansonsten soll er nur für mich da sein und begleiten. Ganz egal ob ich ihn anschreie oder weinen muss.
Er hat es sich zu Herzen genommen.

Lg

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26. August 2014 um 8:38

Heute finde ich es schade
Das ich so gehandelt habe.
Ich hab es nicht bewusst geplant.
Aber die Schmerzen haben mich dann doch so überfordert, musste mich auch fast übergeben.....
Er ist da rumgezappelt und wusste nicht was er tun soll ( ist ja auch verständlich) und unterbewusst wollte ich auch nicht das er das alles so genau sieht, glaube ich.....irgendwann hab ich darum gebeten ob er nicht bitte draußen warten könnte.
Ich weiß auch nicht.
Jeder sagt ich hab es damals einfach unter den Wehen so entschieden.....
Aber mir tut er heute immer noch leid.......

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