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Hat jemand Erfahrungen mit dem Buch "Schlafen statt Schreien"?

31. März 2010 um 20:38

Hallo,

vor mittlerweile fast fünf Monaten hab ich mir oben genanntes Buch gekauft, weil mein Sohn da schon recht schlecht geschlafen hat (kam mindestens 3-4mal pro Nacht). Ich fand es interessant zu lesen, es klang alles logisch und nachvollziehbar, vor allem aber fand ich gut, dass das alles ohne Schreienlassen funktionieren soll.

Einerseits war ich etwas enttäuscht, weil ich beim Lesen eigentlich immer dachte: Genau so machen wir es schon immer. Eigentlich müsste mein Kind ja super schlafen!
Das Einzige, was ich laut Buch ändern müsste ist, dass er lernt ohne Nuckeln an der Brust einzuschlafen. Aber auch das ist im Buch beschrieben, wie man das am besten macht...

Naja, seitdem versuche ich immer wieder das "Programm" durchzusetzen, muss es aber immer nach spätestens ein paar Wochen abbrechen, weil die Situation nur schlimmer wird!
Vor zehn Tagen hab ich es wieder angefangen, weil ich dachte, vielleicht klappt es ja jetzt. Das Ergebnis: Mittlerweile nuckelt er eeeeeeeewig bis er einschläft, ich kann ihn kaum abdocken wie im Buch beschrieben, weil er dann zubeißt und spätestens nach dem dritten Versuch ihn von der Brust zu lösen, fängt er entweder zu brüllen an und ist kaum zu beruhigen, oder er will dann gar nicht mehr schlafen, sondern nur spielen, obwohl er todmüde ist...

Im Buch steht ja sogar drin, dass die so überzeugt von der Methode sind, dass man bei Misserfolg das Geld zurück bekommt... So langsam bin ich fast am Überlegen...

Hat hier jemand - vielleicht andere - Erfahrungen mit dem Buch gemacht? Mich verunsichert halt, dass es bei Amazon NUR super Bewertungen hat!

LG
Judit

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1. April 2010 um 9:23

NIEMAND???
Komisch,

das Buch wird ja auch hier immer wieder als das "gute" Schlafbuch empfohlen, aber es hat NIEMAND Erfahrungen damit? Oder hat das Buch auch bei euch allen versagt?

Ich bin halt immer noch unschlüssig, ob ich das "Training" noch eine Weile weitermachen soll oder lieber ganz aufgeben. Bin ziemlich verzweifelt, weil ich den Kleinen auf keinen Fall schreien lassen will, aber so langsam komm ich auch an meine Grenzen.
Seit mittlerweile sechs Monaten hab ich vielleicht 4-5mal 3 Stunden am Stück geschlafen und seit 2-3 Monaten selten 2 Stunden am Stück. Ich merke halt immer mehr, dass ich selber aggressiv werde (vor allem meinem Mann gegenüber).
Der Rat, der hier oft kommt, dass ich mich tagsüber hinlegen soll, bringt mich auch nicht weiter, weil er tagsüber auch nur 1-2 Stunden schläft und da muss ich ihn zwischendurch auch meist 2-3mal in den Schlaf stillen, sonst ist er nach spätestens einer halben Stunde wach und 1-2 Stunden später wieder todmüde...

Vielleicht traut sich doch noch jemand?

LG
Judit

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2. April 2010 um 14:16

Hallo!
Hallo,

vielen Dank für deinen laaaaaaaaaaaangen Beitrag in meinem Thread zum Buch "Schlafen statt schreien"...

Du hast mich richtig verstanden, ich erwarte keine Wunder, ich wäre schon überglücklich, wenn der Kleine nur 1-2mal die Nacht wach wär.

Mein Sohn ist ja schon knapp 11 Monate alt und ich stille ihn auch in den Schlaf. Das wär ja nicht so schlimm, wenn er dann mal 3-4 Stunden am Stück schlafen würde, und nicht nur 1-2. Ich hatte ihn auch länger direkt neben mir, sozusagen als Beistellbett, aber seit er krabbeln kann, war er dann überall, und da hatte ich doch Angst, dass er aus dem Bett fliegt. Inzwishcen steht er ja auch im Bett und da mussten wir die Matraze eh ansenken, da kann ich ihn nicht mehr so einfach neben mir liegen haben, da er dann eh "in der Grube" schlafen würde. Aber es stimmt, das war shcon angenehm, nicht aufstehen zu müssen. Jetzt ist sein Bett zwar immer noch neben meinem, aber eben mit Gitter dazwischen...

Dann wünsch ich dir auch mal entspanntere Nächte und FROHE OSTERN!

LG
Judit

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2. April 2010 um 15:35

Pfeffa
dem von dir geschriebenen kann ich nur zustimmen:

"noch was dazu, ob schreien lassen nicht das gleiche sei wie es auf dem arm/am bauch zu tragen während es schreit. ganz klar: NEIN!
wenn dein baby schreit und du lässt es alleine, verlässt du es! wenn dein baby schreit und du es trägst zeigst du ihm "ich bin bei dir! Ich möchte, dass es dir gut geht! Wir schaffen das zusammen!" "

ich habe ebenfalls nach dem buch "gehandelt", bei uns hat es auch erstaunlich gut funktioniert. allerdings muß ich dazu sagen, dass es nur so gut geklappt hat, weil ich zusätzlich das einschlafstillen gestrichen habe. meine tochter war ebenfalls ca. alle 30 min wach. mal mehr, weniger selten. ich dachte ich klappe zusammen oder dreh irgendwann durch. auch die aggressionen kenne ich und die dazu gehörigen schlechten gefühle.
bei uns war der schlüssel zum erfolg das streichen des einschlafstillens. zusätzlich habe ich die stillfrequenz tags stark erhöht, damit die kalorienzufuhr gesichert war. ich hatte nämlich bedenken, dass sie dauernd hunger hat nachts.
ich habe sie dann den ersten abend auf meinem arm ohne stillen einschlafen lassen, und ab dem 2. legte ich mich neben sie. anfangs hat sie KURZ geweint. nach 4 nächten schon nicht mehr. nachts dasselbe. ich habe versucht durch kuscheln, singen streicheln sie zum weiterschlafen zu bringen. und das weinen war nach paar nächten verschwunden. ab da habe ich sie nur noch 1mal nachts gestillt. also, richtig mit milch und hunger
nun schläft sie meistens fast durch. d.h. sie wird gelegentlich noch wach, schafft es aber alleine in schlaf und braucht nur sehr selten meine hilfe. und wenn, dann reicht es wenn ich ihr die hand auf den rücken lege oder sie kurz streichle.
dadurch stille ich nun auch wieder lieber, weil ich nicht mehr um meine brust und den schlaf "kämpfen" muß.

lg, und ich hoffe ihr findet eine lösung für euch!!!

lg flowy mit jannik (2,5 jahre) und marie (10 monate)

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2. April 2010 um 15:38
In Antwort auf asha_12251305

Pfeffa
dem von dir geschriebenen kann ich nur zustimmen:

"noch was dazu, ob schreien lassen nicht das gleiche sei wie es auf dem arm/am bauch zu tragen während es schreit. ganz klar: NEIN!
wenn dein baby schreit und du lässt es alleine, verlässt du es! wenn dein baby schreit und du es trägst zeigst du ihm "ich bin bei dir! Ich möchte, dass es dir gut geht! Wir schaffen das zusammen!" "

ich habe ebenfalls nach dem buch "gehandelt", bei uns hat es auch erstaunlich gut funktioniert. allerdings muß ich dazu sagen, dass es nur so gut geklappt hat, weil ich zusätzlich das einschlafstillen gestrichen habe. meine tochter war ebenfalls ca. alle 30 min wach. mal mehr, weniger selten. ich dachte ich klappe zusammen oder dreh irgendwann durch. auch die aggressionen kenne ich und die dazu gehörigen schlechten gefühle.
bei uns war der schlüssel zum erfolg das streichen des einschlafstillens. zusätzlich habe ich die stillfrequenz tags stark erhöht, damit die kalorienzufuhr gesichert war. ich hatte nämlich bedenken, dass sie dauernd hunger hat nachts.
ich habe sie dann den ersten abend auf meinem arm ohne stillen einschlafen lassen, und ab dem 2. legte ich mich neben sie. anfangs hat sie KURZ geweint. nach 4 nächten schon nicht mehr. nachts dasselbe. ich habe versucht durch kuscheln, singen streicheln sie zum weiterschlafen zu bringen. und das weinen war nach paar nächten verschwunden. ab da habe ich sie nur noch 1mal nachts gestillt. also, richtig mit milch und hunger
nun schläft sie meistens fast durch. d.h. sie wird gelegentlich noch wach, schafft es aber alleine in schlaf und braucht nur sehr selten meine hilfe. und wenn, dann reicht es wenn ich ihr die hand auf den rücken lege oder sie kurz streichle.
dadurch stille ich nun auch wieder lieber, weil ich nicht mehr um meine brust und den schlaf "kämpfen" muß.

lg, und ich hoffe ihr findet eine lösung für euch!!!

lg flowy mit jannik (2,5 jahre) und marie (10 monate)

Achso, vergessen,
ich habe die schlafposition verändert. sie schläft seit dem nicht mehr auf dem rücken, sondern auf dem bauch!! das hat glaub auch viel gebracht!!

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