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Hat jemand von euch erfahrung mit stationärem schlaftraining?

7. August 2012 um 15:13 Letzte Antwort: 21. August 2012 um 7:36

Dann her damit!

Danke und lg

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7. August 2012 um 15:25

Wie soll das ablaufen?
Hab ich noch nie gehoert... Wie alt ist das kind?


Lg catsy

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7. August 2012 um 15:28

Ist ab geburt bis sechs jahre möglich
Bei durchschlaf- und einschlafstörungen.
Mein sohn ist 4 monate und braucht ca 2 h zum einschlafen und kann nicht länger als 30 minuten schlafen!

Ich kann bald nicht mehr!

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7. August 2012 um 20:54

Und wie laeuft das dann ab?
Welche rolle spielt man als mama dabei?

Schlaeft dein baby auch in einer tragehilfe (also am koerper) nicht besser?

Kann mir vorstellen, dass das extrem anstrengend ist

Lg catsy

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7. August 2012 um 22:51

Hallo!
Also, ich hatte mal eine Doku darüber gesehen und ich denke, die Bilder dazu würde eine Mutter schon sehr verletzen.
Hmm..Ich denke, die stationäre Behandlung ist noch mal eine nötiger Notfallschritt, wie das Ferbern ohnehin-also, Ferbern ist ja schon für den Notfall da, wenn Mutter und Kind in ihrer Gesundheit/Unversehrtheit gefährdet sind (Aggressives Verhalten wegen Schlafmangel...) und DANN denke ich, kann man auch gleich zu Hause Ferbern, sofern man es übers Herz bringt-das wird man wahrscheinlich, wenn der Leidensdruck groß genug ist, denn sonst würde man auch nicht stationär gehen.

Ich bin da so kritisch vorbelastet, was in real gar nicht sich soo wiederspiegeln muss, weil mein Kind NACH einem stationären Aufenthalt ein ausgeprägtes Schreibaby war und immerwieder die Sicherheit meiner Nähe brauchte. Die UMgebung ist einfach fremd und eine Zusatzbelastung-wechselnde Betreuungspersonen sind ebenso ungünstig-dazu eben das Shcreien-lassen in der Nacht.

Solltest du dich dazu entschließen, sollte dir wirklich klar sein, dass es ein notwendiger Schrit im NOTFALL ist, wie unter mir beschrieben. Ansonsten ist die Frage, ob es sich lohnt, zu riskieren, dass sich das Problem 'nur' verschiebt-also, es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein geferbertes Kind ein/zwei Jahre später noch mal seine 'Schreinächte' in irgendeiner Form durchsetzt.

Ganz liebe Grüße und alles Gute

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8. August 2012 um 8:38

Neumami...
Vielleicht magst du uns mal erzaehlen wie es genau ist und was du schon alles probiert hast?


Moeglucherweise hat ja jmd noch einen anderen tip...?
Ist es schon seit der geburt so?

Lg catsy

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8. August 2012 um 9:08

Du schreibst
Dein kind schlaeft nie laenger als 30 min am stück und braucht 2 std zum einschlafen.
Ich weiss wie hart das ist, war bei uns nicht anders...aber ich finde es "normal".
Manche kinder brauchen laenger um das schlafen zu lernen!
Mein sohn ist fast 1 1/2, und hat zwar schon zeitweise durchgeschlafen, momentan( seit monaten) wieder nicht.
Er braucht aktuell laaaaange um abends zur ruhe zu finden...und weil er zahnt, macht er manchmal die nacht zum tag.
Versteh mich nicht falsch, Ich kann das wirklich nachvollziehen, aber du verlangst zuviel von einem 4 monate alten baby.
Ich weiss ja nicht, ob du schon versucht hast zu tragen, alternativ kannst du mal nach der nonomo federwiege googeln!
In der ist unser kind so gut wie immer eingeschlafen!
Such dir hilfe, wenn du nicht mehr kannst, das ist
völlig verständlich und ok, ich denke nur das man vor einem schlaftraining andere dinge versuchen sollte, wie zb die von mir genannten!
Alles gute!
Sry fuer fehler bin mit iphone online

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8. August 2012 um 9:31

Ich antworte mal hier oben!
Danke schonmal für eure antworten!

Also erstmal dazu, wie es bei uns mit demschlafen so läuft:
Paul hat nurdie ersten tage nach der geburt richtig geschlafen. Seit er ca 2 wochen ist schläft er sehr schlecht. D.h. Er schläft zwar wie ich finde gut ein, wacht aber eben immer nach 30 minuten auf. Als das angefangen hat, hat ihm meine nähe noch sehr geholfen. So habe ich ihn viel getragen. Das mach ich auch immer noch. Beim tragen hat er besser geschlafen. Das tragen war sehr anstrengend, da ich ihn tagsüber dann immer getragen habe, aber so konnte ich ihm helfen. Nachts ging es besser. Er hat zwar immer ewig zum einschlafen gebraucht, aber ich konnte auch irgendwann schlafen. Das nächtliche aufwachen um zu stillen finde ich nicht schlimm, wenn wir beide irgendwann wieder schlafen können. Seit ca. 6 wochen kann er nirgendswo länger als 30 minuten schlafen. Er wacht auf und ist total fertig (meist erschrocken) .
Nachts dauert es weiterhin ewig (nis zu 3h bis er schläft), dann kommt er bald schon wieder da er hunger hat und ab da schläft er sehr schlecht. Er weint, wälzt dich hin und her,.....
Das schlimmste für mich ist, dass er noch nieausgeschlafen war!
Aber was noch dazu kommt: ich kann nicht mehr!
Aus seiner schlafstörung hab ich auch eineentwickelt. Ich habe angst einzuschlafen, da es einfachaus dauer eine qual ist alle paar minuten bis stundewieder wach zu werden.
Ich kann imzwischen sehr schlecht bis gar nicht mehr schlafen!
Seit einiger zeit geht das nun so. Ich merke, dass es immer schlimmer wird und ich dadurch immer teilnahmsloser werde und keine freude mehr habe.
Ich liebe mein kind echt so sehr, aber ich habe angst bald zusammen zu brechen.
Gestern habe ich mit einer beraterin von "schatten und licht" telefoniert, das ist ein verein rund um postpartale psychische störungen und sie meinte auch, dass ich bereits eine depression habe. Zwar noch nicht so schlimm, dass sie mit medikamenten behandelt werden muss, aber ewig weitergehen kann es so nicht.
Mein freund ist super lieb und tut was er kann. Leider kommt dazu, dass er selbst krank geworden ist. Er konnte auch schlecht schlafen, war zittrig und hat ständig geschwitzt. Wir haben das lange auf den stress und den schlafmangel geschoben, aber nach seinemarztbesuch vor ein paar tagen hat er nun die diagnose bekommen. Er hat einen morbums basedow- das ist eine autoimmunerkrankung der schilddrüse! Eswied noch einige zeit dauern bis es ihm mit medis wieder besser geht.
Ich habe in meiner verzweiflung das internet abgesucht und diese klinik im gelsenkirchen gefunden. Die bieten dort eben das schlaftraining an. Dabei wird man psychologisch betreut und erlernt z.b. autogenes training, um seinem kind auch wieder ruhig begegnen zu können.

Ich bin einfach wirklich verzweifelt, hab mein bestes gegeben, aber hab angst das nicht mehr lange zu schaffen! Und mein kind hat doch auch nichts davon, wenn ich es nicht mehr hin bekomme!
Ich halte eigentlich nichts von schreien lassen, aber was habe ich moch für eine lösung?

Danke fürs lesen, ihr helft mit sehr!

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8. August 2012 um 10:12

Hallo honig
Danke für deine antwort!
Genau das ist es ja! All das habe ich gemacht und mach es immer noch!
Ich trage ihn im tuch, meist den ganzen tag, pucke und ne federwiege haben wir auch versucht!
Leider hat nichts geholfen, es wird nur immer schlimmer!
Vielleicht bin ich inzwischen auch der grund, warum es immer schlimmer wird, aber irgendwie muss ich doch den teufelskreis unterbrechen.
Ich hab mich noch nicht für ein schlaftraining entschieden. Ich bin auch nicht überzeugt davon, aber ich möchte einfach eine besserung!

Lg

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8. August 2012 um 12:37

Nein, das geht nicht!
Und sein problem ist nicht das einschlafen!

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8. August 2012 um 12:38

Beim osteopaten waren wir!
Hat nichts gefunden!

Lg

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8. August 2012 um 12:49


finde ich super!!
Ich habe meinen Sohn die esten 6 Monate fast 24/7 rumgetragen. Er bauchte das . Er brauchte die Nähe den Körperkontakt und die Wärme.
Ich finde es furchtbar wenn manche Eltern merken, dass ihr Kind vielleicht icht so funktioniert wie man sich das vorgestellt hat oder die Gesellschaft erwartet, dann anfangen die Kleinen zu Trainieren.
Solange bis sie der "Norm" entsprechen.

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8. August 2012 um 12:52

Hallo
Das tue ich doch schon. Es ist ja nicht so, dass ich erwarte dass er alleine schäft! Ich bin immer bei im, trage ihn und lieg neben ihm!

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8. August 2012 um 12:58
In Antwort auf ume_11901985


finde ich super!!
Ich habe meinen Sohn die esten 6 Monate fast 24/7 rumgetragen. Er bauchte das . Er brauchte die Nähe den Körperkontakt und die Wärme.
Ich finde es furchtbar wenn manche Eltern merken, dass ihr Kind vielleicht icht so funktioniert wie man sich das vorgestellt hat oder die Gesellschaft erwartet, dann anfangen die Kleinen zu Trainieren.
Solange bis sie der "Norm" entsprechen.

Was soll das?
Kritisierst du, dass ich darüber nachdenke das zu tun? Hast du alles gelesen?

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8. August 2012 um 13:04


Mmh, das klingt alles nicht so gut. Gerade, dass du mit krank wirst, spricht dafür, dass ihr was tun müsst.

Ich hab hier auch einen kleinen Zwerg-4 Mo-, der es nicht mit dem Schlafen hat. Sprich er schläft nur ein, wenn wir das immer gleiche Ritual durchziehen.

- Ich Zähne putzen
- Er Sclafanzug an
- Raum abdunkeln
- Stillen
- fest umarmen
- ssscch
- laufen und schuckeln

30 min später schläft er- auf mir. Nach weiteren 30 min. kann ich ihn AUF DEN BAUCH ablegen-neben mir. Anders wacht er sofort wieder auf. Und dann braucht er alle 30 min den Kopf gekrault und den Po geklopft um wieder einzuschlafen. In der Zeit wirft er sich auch hin und her. Nach 2-3 Stunden stillen und wieder laufen.

Es ist anstrengend aber seit wir das so machen schreit er viiiiiiiel weniger. Und das kraulen und klopfen geschieht im halbschlaf

Wir haben ein Schlafprotokoll geschrieben- geschaut was wir wann gemacht haben und wie gut er dann geschlafen hat.

Für mich mache ich PMR.

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8. August 2012 um 13:07

Hallo neumami
schreib mir doch kurz ob du deine Privat nachrichten lesen kannst..
würde dir gerne schreiben.

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8. August 2012 um 13:08
In Antwort auf aino_12067349


Mmh, das klingt alles nicht so gut. Gerade, dass du mit krank wirst, spricht dafür, dass ihr was tun müsst.

Ich hab hier auch einen kleinen Zwerg-4 Mo-, der es nicht mit dem Schlafen hat. Sprich er schläft nur ein, wenn wir das immer gleiche Ritual durchziehen.

- Ich Zähne putzen
- Er Sclafanzug an
- Raum abdunkeln
- Stillen
- fest umarmen
- ssscch
- laufen und schuckeln

30 min später schläft er- auf mir. Nach weiteren 30 min. kann ich ihn AUF DEN BAUCH ablegen-neben mir. Anders wacht er sofort wieder auf. Und dann braucht er alle 30 min den Kopf gekrault und den Po geklopft um wieder einzuschlafen. In der Zeit wirft er sich auch hin und her. Nach 2-3 Stunden stillen und wieder laufen.

Es ist anstrengend aber seit wir das so machen schreit er viiiiiiiel weniger. Und das kraulen und klopfen geschieht im halbschlaf

Wir haben ein Schlafprotokoll geschrieben- geschaut was wir wann gemacht haben und wie gut er dann geschlafen hat.

Für mich mache ich PMR.

Zu früh abgeschickt
vielleicht ist das ja auch was für euch? Manchmal wundert man sich ganz schön. Zum Bsp mag unser Mini keine Ruhe und muss auf den Bauch.

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8. August 2012 um 13:18
In Antwort auf zelpha_12913370

Hallo neumami
schreib mir doch kurz ob du deine Privat nachrichten lesen kannst..
würde dir gerne schreiben.

Ja kann ich
Danke

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8. August 2012 um 14:03


Ich möchte auch nochmal etwas dazu schreiben


Und zwar erstmal an alle mamas die das nicht selbst kennen:
KEINER der selbst so einen extremen und dauerhaften schlafmangel kann hier wirklich mitreden oder sollte die te verurteilen!!!
Ich haette es frueher auch nie gedacht aber man kommt irgendwann an einen punkt wo man einfach nicht mehr kann.

Ich hatte glueck, da an diesen punkten immer 2-3 naechte kamen die etwas besser waren undich ein bisschen kraft tanken konnte.


Mein sohn ist bis er 16 mon alt war 10 bis 15 mal jede nacht aufgewacht. Das war seeeehhhr kraefteraubend. Daher kann ich dich verstehen.

Trotzdem möchte ich dir nochmal raten ALLE anderen moeglichkeiten / koerperliche ursachen auszuschliessen.

Denn eines moechtest du ja sicher nicht: dass dein kleines baby nachts weinend alleine irgendwo liegt, ohne mama und schmerzen hat und nach dir ruft aber du kommst nicht


Lg catsy


PS: noch etwas was mich vom ferbern abgehalten hat: es hat oft keinen dauerhaften erfolg

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8. August 2012 um 20:51

Ich antworte nochmal hier oben.
Vorne weg nochmal für diejenigen, die nicht verstehen, wie verzweifelt ich bin.
Ich denke nur darüber nach, ob soetwas in frage kommt. Ich habe mich noch lange nicht dafür entschieden!!!!! Sonst müsste ich hier ja nicht um rat fragen. Ich bin einfach wahnsinnig fertig und am ende und werde ein schlaftraining wenn überhaupt nur im äußersten notfall machen.
Darüber nachgedacht habe ich such nur, weil ich am ende bin. Schmerzgrenzen sind bekanntlich unterschiedlich!
An alle, die mir mit ihrem rat und ihren tipps helfen wollen, vielen dank- euer zuspruch tut gut!
Allen anderen wünsche ich, dass sie nie in meine situation kommen!

Lg

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8. August 2012 um 20:53

@tami
Danke für deinen ratschlag. Ich bin immer bei ihm- er ist nie alleine!

Lg

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17. August 2012 um 16:21

Es gibt Neuigkeiten- für die, die es interessiert!
Hallo Mädels!

Wollte euch mitteilen, wie es bei uns weiterging/geht.
Nachdem es mir ja wirklich elend ging musste eine Lösung her.
Meinem Freund geht es langsam besser, er hilft mir wo er nur kann und stellt sein Studium grad hinten an.
Er ist wirklich ein klasse Papa und Freund.

Mit ihm zusammen habe ich mich gegen das stationäre schlaftraining entschieden. Es würde mir das Herz brechen. Ich hab mich ja in der Klinik genau informiert, wie es ablaufen würde. Mit diesen Methoden könnte ich nicht leben. Da gibt es einige Fakten, die untragbar für mich wären.

Aber: da sein schlafverhalten ja wirklich untragbar für uns geworden ist und durch nichts zu verbessern war, haben wir uns entschieden anderstweitig Hilfe zu bekommen.
Wir machen eine Art "familientherapie". Diese findet ambulant statt. Wir gehen hierfür in eine Kinderklinik mit einer psychosomatischen Abteilung. Unsere Therapeutin gibt uns viele Tipps im Umgang mit dem kleinen. Sie orientiert sich an Pauls Charaktereigenschaften. Sein schlafverhalten ist schon viel besser geworden.

Viele Probleme sind, wie sich gezeigt hat, auf mein/ unser Fehlverhalten zurückzuführen.
So lernen wir als Eltern uns auch besser zu verhalten.

Mir hat es gut getan, dass ihr mir zugehört habt!
Da ihr so eine "eingeschweißte" Gemeinschaft seit und da jemand wie ich kaum mitreden kann, werde ich mich nun verabschieden.

Alles gute für euch und eure Mäuse

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17. August 2012 um 19:48

Hallo tami!
Ich möchte mit meinem text niemanden kritisieren.
Ihr habt euch sehr bemüht mir zu helfen. Und eure tipps haben mir ja geholfen. Sie haben mir gezeigt, dass ich schon echt viel versucht hab.

Ich hoffe es geht so gut weiter bei uns!

Alles liebe

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17. August 2012 um 21:57

Also...wird länger!
Ich war einfach soooo traurig, dass ein schlaftraining wirklich die letzte möglichkeit zu sein scheint. Dachte auch, dass dieses ferbern in einer "modernen" Klinik gar nicht mehr gemacht wird! Hab da ja erst auf eindringlicher Nachfrage erfahren, wie es in unserer Situation ablaufen würde. Die sägten mir, dass ich über die gesamte Dauer von 3- evtl. Auch 4 wochen nicht nachts für ihn da sein dürfte. Stillende Mütter (und ich bin eine absolut überzeugte stillmutter, da ich selbst IBCLC bin und möglichst lange stillen möchte. Obwohl das echt auch mega kompliziert ist manchmal ) auch dass er wirklich alleine gelassen worden wäre und geweint hätte kam eben noch dazu, dass er nichts mehr zu essen bekommen hätte in der Nacht und er nicht bei mir hätte schlafen dürfen. Und somit immer von ner anderen Schwester versorgt worden wäre.
Ich will ja nicht, dass er mich nicht mehr braucht, ich hab kein Problem damit ihn nachts zu stillen und ihn neben mir liegen zu haben. Das genau hätte mir eher gefehlt und dr Gedanke an all das hat mich eben so traurig gemacht!
Ich hab nen medizinischen Beruf und hate da einen Super tollen Kinderarzt in der Ausbildung. Den habe ich kontaktiert und er hat mir weitergeholfen. Er hat mir den Tipp gegeben mich dort vorzustellen. Er hat mich absolut verstanden und hat diese Ärztin angerufen und ihr unsere situation geschildert. Sie hat dann gleich zurückgerufen und wir haben einen früheren Termin bekommen.
Unsere Therapeutin ist echt super.
Wenn du mehr wissen möchtest, also was wir machen usw. , dann sag es mir!

Find es übrigens toll, dass es dich interessiert!

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18. August 2012 um 21:05

Huhu
Wir haben gerade ein stationäres schlaftraining in der Kinderklinik in Neunkirchen gemacht. Und nix mit ferber,im Gegenteil. Man wird schrittweise vom Kind geloest,aber man ist die ganze Zeit im Zimmer bei ihm,es muss halt nur lernen,dass es nicht mehr zu Mama und Papa ins bett kommt und eben nachts,sollte es aufwachen ,von allein wieder einschläft. Und das hat bei uns prima geklappt. Wir sind seit zwei Tagen Zuhause und es klappt soooo super,also wie gesagt,ich wuerds jederzeit wieder machen,zumindest dort

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18. August 2012 um 21:09
In Antwort auf dotty_12896917

Huhu
Wir haben gerade ein stationäres schlaftraining in der Kinderklinik in Neunkirchen gemacht. Und nix mit ferber,im Gegenteil. Man wird schrittweise vom Kind geloest,aber man ist die ganze Zeit im Zimmer bei ihm,es muss halt nur lernen,dass es nicht mehr zu Mama und Papa ins bett kommt und eben nachts,sollte es aufwachen ,von allein wieder einschläft. Und das hat bei uns prima geklappt. Wir sind seit zwei Tagen Zuhause und es klappt soooo super,also wie gesagt,ich wuerds jederzeit wieder machen,zumindest dort

Oh...
Hab eben erst gelesen,dass das baby ja erst vier Monate ist. Weiss allerdings nicht,ob es da schon geht. Meine kleine ist zwei und ich war echt am Ende,sie wurde in schlimmen naechten auch stdl. Wach. Das schlaftraining war meine letzte Hoffnung....mit Erfolg. Aber ich wuerd noch bisschen warten an deiner Stelle,alles gute

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18. August 2012 um 21:40

@ neumami
Ich freuemich, dass es bei euch etwas besser geworden ist.

Darf ich dich fragen was genau du geaendert hast, damit es nun besser ist?
Wir hatten ja auch sehr lange so schlimme schlafprobleme und vll lag es ja auch an mir...???



Danke & lg
Catsy

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18. August 2012 um 23:22
In Antwort auf tzufit_12675656

@ neumami
Ich freuemich, dass es bei euch etwas besser geworden ist.

Darf ich dich fragen was genau du geaendert hast, damit es nun besser ist?
Wir hatten ja auch sehr lange so schlimme schlafprobleme und vll lag es ja auch an mir...???



Danke & lg
Catsy

Klar kannst du fragen!
Also, wo Fang ich an?
Ich erzähl dir jetzt einfach mal was da genau passiert ist.
Zum einen hat sich die Ärztin super viel zeit genommen. Das war mir sehr wichtig. Ich wollte einfach, dass uns bei diesem wichtigen Thema mal wirklich jemand zuhört.

Zu Beginn hat sie uns und den kleinen beobachtet. Wie wir mit ihm umgehen, die Interaktion und wie er sich verhält.

Sie hat eine Länge Anamnese gemacht (gewünschte SS, Verlauf der SS, Geburt, Wochenbett usw.) und dann haben wir ihr unser "Problem" geschildert.

sie hatte eigentlich den gleichen Eindruck wie ich. Es ist schwer unseren Paul zu verstehen, da er sehr neugierig, fröhlich und geduldig ist. Die drei Faktoren vertragen sich bei ihm nicht mit dem schlafen. Er zeigt uns nie, ob er müde ist, Hunger hat oder einfach nur seine Ruhe will.
Was wir als Eltern eindeutig falsch gemacht haben: wir haben ihm nie die möglichkeit gegeben sich selbst zu regulieren und "runter" zu kommen. In der Praxis sah es so aus, dass er permanent bespasst wurde, sich NIE mal alleine beschäftigen musste in es irgendwann auch so eingefordert hat. Daran arbeiten wir jetzt. Er wird auch mal "sich überlassen" und wir sind da, aber lassen ihn auch mal.

Wir geben ihm feste ruhezeiten und Essenszeiten, wenn wir durch das führen unseres schlaftagebuchs herausgefunden haben, wann er am besten schläft und wann er Schlaf braucht. So soll der Alltag etwas Struktur bekommen.

Die Therapeutin meint, dass er nicht mehr nach 30 Minuten aufwachen wird, wenn er sich eben selbst regulieren kann.
Ich lege ihn wach hin, natürlich immer gleiches Ritual . Er schläft schnell ein. Manchmal verschläft er schon seine halbe Stunde. Ansonsten gehe ich hin, schnulle rein, händchen halten, wenn er weint hochnehmen, Position ändern. Dann wieder raus. . Es funktioniert, er weint nicht und ich komm zu was. Nachts liegt er neben mir, schläft aber ohne mich ein, ich komm dann und er schläft 9-10 h ohne trinken. Wacht evtl mal auf, aber schläft dann wieder.

Wir haben viel falsch gedeutet würd ich sagen.
Denk, dass kommt immer auf die Menschen direkt an.
Länger Text, ih hoffe dass ich dir das erklären konnte.
Frag einfach nach!

Liebe Grüße

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21. August 2012 um 7:36
In Antwort auf jennie_12184930

Klar kannst du fragen!
Also, wo Fang ich an?
Ich erzähl dir jetzt einfach mal was da genau passiert ist.
Zum einen hat sich die Ärztin super viel zeit genommen. Das war mir sehr wichtig. Ich wollte einfach, dass uns bei diesem wichtigen Thema mal wirklich jemand zuhört.

Zu Beginn hat sie uns und den kleinen beobachtet. Wie wir mit ihm umgehen, die Interaktion und wie er sich verhält.

Sie hat eine Länge Anamnese gemacht (gewünschte SS, Verlauf der SS, Geburt, Wochenbett usw.) und dann haben wir ihr unser "Problem" geschildert.

sie hatte eigentlich den gleichen Eindruck wie ich. Es ist schwer unseren Paul zu verstehen, da er sehr neugierig, fröhlich und geduldig ist. Die drei Faktoren vertragen sich bei ihm nicht mit dem schlafen. Er zeigt uns nie, ob er müde ist, Hunger hat oder einfach nur seine Ruhe will.
Was wir als Eltern eindeutig falsch gemacht haben: wir haben ihm nie die möglichkeit gegeben sich selbst zu regulieren und "runter" zu kommen. In der Praxis sah es so aus, dass er permanent bespasst wurde, sich NIE mal alleine beschäftigen musste in es irgendwann auch so eingefordert hat. Daran arbeiten wir jetzt. Er wird auch mal "sich überlassen" und wir sind da, aber lassen ihn auch mal.

Wir geben ihm feste ruhezeiten und Essenszeiten, wenn wir durch das führen unseres schlaftagebuchs herausgefunden haben, wann er am besten schläft und wann er Schlaf braucht. So soll der Alltag etwas Struktur bekommen.

Die Therapeutin meint, dass er nicht mehr nach 30 Minuten aufwachen wird, wenn er sich eben selbst regulieren kann.
Ich lege ihn wach hin, natürlich immer gleiches Ritual . Er schläft schnell ein. Manchmal verschläft er schon seine halbe Stunde. Ansonsten gehe ich hin, schnulle rein, händchen halten, wenn er weint hochnehmen, Position ändern. Dann wieder raus. . Es funktioniert, er weint nicht und ich komm zu was. Nachts liegt er neben mir, schläft aber ohne mich ein, ich komm dann und er schläft 9-10 h ohne trinken. Wacht evtl mal auf, aber schläft dann wieder.

Wir haben viel falsch gedeutet würd ich sagen.
Denk, dass kommt immer auf die Menschen direkt an.
Länger Text, ih hoffe dass ich dir das erklären konnte.
Frag einfach nach!

Liebe Grüße

Vielen dank fuer deine antwort!


Lg catsy

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