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Hat jemand von Euch während der SS mal ANTIBIOTIKA genommen????

9. Januar 2006 um 16:49

Hallo Mädls,

ich hab da mal ne kurze Frage. Bin jetzt seit zwei Wochen übel krank. Angefangen hat alles mit normalen Halsschmerzen. Dann waren die Halsschmerzen weg und dann ist der Schnupfen gekommen. So, dann habe ich gedacht ich bin jetzt wieder gesund und dann hab ich am nächsten Tag alles gehabt (seit letzten Donnerstag) :
Husten, Schnupfen, Stirn- und Nasennebenhöhlenentzündung, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und also Krönung noch ne Mittelohrentzündung. Ich war schon bei meinem Hausarzt, der hat mir nix verschrieben, hat nur gesagt ich soll inhalieren, mit Rotlicht bestrahlen und mich schonen. Nachdem ich aber gestern ÜBLE Ohrenschmerzen bekommen habe, bin ich in die Bereitschaftspraxis gefahren und der Arzt dort hat mir Ohrentropfen verschrieben, mehr aber nicht.
So, jetzt vegetiere ich so vor mich hin und habe mich gefragt ob es dem Baby denn schaden könnte wenn ich Antibiotika nehme??? Also ich möchte meiner Süßen im Bauch ja nicht schaden, aber es bringt ihr doch auch nix wenn Mama so krank ist, oder? Und ich wäre sooooooo gerne einfach fit bis zur Geburt!!!!

Also, nach dem ewiglangen BLABLABLA von mir jetzt meine Frage:
Hat von euch schon mal jemand Antibiotika genommen während der SS??? Was kann dem Baby passieren???

Für viele Antworten bin ich seeeeeeeehr dankbar!

Liebe Grüße von der kranken Julischa mit der süßen Laura-Sophie inside
(fast 35.SSW, doch nach neuem ET fast 36.SSW)

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9. Januar 2006 um 17:11

Hallo
ja ich habe in der ss Antibiotika genommen. wurde mir aber vom arzt verschrieben und es war eins was man in der ss nehnen darf. hatte nämlich über der Wurzel eine eitrige zyste und da sie nicht wußten wo diese ist (dürfen ja nicht röntgen)haben sie mir nach langen hin und her und ewigen suchen ein antibitikum verschrieben. Eiter ist sehr gefährlich für ungeborene und einen selber auch.

Wenn es nicht sein muss und die ärzte nichts verschreiben wollen, würde ich auch nichts nehmen. Du hast je noch gute vier Wochen Zeit umdich zuerholen.

Lg Madlen

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9. Januar 2006 um 17:16

Die Frage ist doch, ...
...ob Deine Beschwerden wirklich bakterieller Ursache sind und nicht etwa eine Virusinfektion, in diesem Fall würde eine Antibiotika-Gabe ohnehin wirkungslos sein.
Manche Antibiotika sind potentiell terratogen und deshalb in keinem Fall angezeigt. Penicillin ist im Prinzip auch in der Schwangerschaft möglich, jedoch geht dann ja auch alles an "guten Bakterien" flöten - so kurz vor der Geburt die ganze schöne Flora zerstören?

Auch im Hinblick darauf, daß Du bald ein Baby haben wirst, dem Du evtl. die Chemiekeule dann und wann ersparen möchtest:
such Dir ne Homöopathin - am besten zugelassene Ärztin (nicht HP), dann übernimmt die Kasse meist auch die Konsultation (bis auf die Kosten für die Erstanamnese).

LG Phyllis

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9. Januar 2006 um 17:50

Vielen lieben Dank für eure Antworten!
Ich möchte ja auch kein Antibiotika nehmen, aber wenn man so vor sich hinvegetiert überlegt man einfach....!
Ich hoffe das es von allein besser wird und ich nicht auf sowas zurückgreifen muß!

Vielen Dank euch nochmal und viel Spaß mit euren Zwergen! Ich freu mich auch schon riesig darauf wenn ich in dieses Forum wechseln darf!!!

Liebe Grüße, Julischa

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9. Januar 2006 um 21:02

Aaaaarme julischa!
ach du arme, das hört sich ja wirklich schlimm an. mittelohrentzündung ist ja soo schmerzhaft! also ich habe in der schwangerschaft drei wochen lang antibiotika genommen, da ich eine arge harnwegsinfektion hatte. so lange hat es gedauert, weil die erlaubten antibiotika so schlecht gewirkt haben. ich habe monuril, amoxilan und schließlich josalid genommen, die können dem baby eigentlich nicht schaden.
wenn es also wirklich schlimm ist, verstehe ich nicht, dass dir die ärzte keine antibiotika verschreiben! zur geburt solltest du wirklich fit sein. also ich hab das nur durchgehalten, weil ich gesundheitlich gut drauf war. aber angeblich weiß der körper genau, wann das baby kommen soll. wenn man krank ist, dann wartet es ab, bis die mami wieder fit ist! und wenn nicht, dann helfen dir die ärzte dann schon.
ich wünsche dir und deiner kleinen jedenfalls alles liebe und gute! meld dich mal, wie es weitergegangen ist.
angie mit ferdinand (geb. am 28.10.05)

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9. Januar 2006 um 22:40

Ja
hallo!

war in der schwangerschaft auch ständig krank - erkältungen und so hab ich allerdings auch mit inhalieren und so überstehen müssen - hölle!
hatte dann aber nen extrem schlimmen harnwegsinfekt und hab dann fast 3 wochen starke medikamente genommen - ma schluss so starke, vom arzt natürlich verschrieben, wo im beipackzettel stand, dass man die in ss oder stillzeit nicht nehmen darf... mein arzt meine nur (war ungefähr 6 wochen vor termin), dass das baby nun voll entwickelt is und nur noch wachsen muss, ich aber, wenn ich das zeug nicht nehme, echt draufgehen könnte; er meinte nur, das baby kann halt zu früh kommen...
im endeffekt kam er (mein kleiner) einen tag nach termin, bestens entwickelt, 55cm, 4150g und kerngesund!!!
ich rate dir natürlich nicht zu antibiotika, jedoch wenn du das mit deinem arzt besprichst, findet ihr sicher nen weg, denn dem baby gehts nicht besser, wenn du so krank bist.
wünsch dir ne gute besserung und ne schöne entbindung!!!
alles liebe

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10. Januar 2006 um 8:00
In Antwort auf leta_12706627

Die Frage ist doch, ...
...ob Deine Beschwerden wirklich bakterieller Ursache sind und nicht etwa eine Virusinfektion, in diesem Fall würde eine Antibiotika-Gabe ohnehin wirkungslos sein.
Manche Antibiotika sind potentiell terratogen und deshalb in keinem Fall angezeigt. Penicillin ist im Prinzip auch in der Schwangerschaft möglich, jedoch geht dann ja auch alles an "guten Bakterien" flöten - so kurz vor der Geburt die ganze schöne Flora zerstören?

Auch im Hinblick darauf, daß Du bald ein Baby haben wirst, dem Du evtl. die Chemiekeule dann und wann ersparen möchtest:
such Dir ne Homöopathin - am besten zugelassene Ärztin (nicht HP), dann übernimmt die Kasse meist auch die Konsultation (bis auf die Kosten für die Erstanamnese).

LG Phyllis

Moment mal

Eine Infektion in der SS kann eine Frühgeburt auslösen und/oder eine Infektion bzw. Sepsis des Neugeborenen.
Antibiotika sollte man natürlich vermeiden, aber eine länger andauernde Infektion muss schon behandelt werden.
Erkältungen sind normalerweise viral, werden aber oft von bakteriellen Infektionen begleitet - wie z.B. Mittelohrentzündungen, Bronchitis, ...

Ob Antibiotika sinnvoll sind, würde ich in diesem Fall mal nicht den Hausarzt, sondern den Frauenarzt fragen. !!!!

LG und gute Besserung
Flauschi

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10. Januar 2006 um 8:30
In Antwort auf svana_12919543

Moment mal

Eine Infektion in der SS kann eine Frühgeburt auslösen und/oder eine Infektion bzw. Sepsis des Neugeborenen.
Antibiotika sollte man natürlich vermeiden, aber eine länger andauernde Infektion muss schon behandelt werden.
Erkältungen sind normalerweise viral, werden aber oft von bakteriellen Infektionen begleitet - wie z.B. Mittelohrentzündungen, Bronchitis, ...

Ob Antibiotika sinnvoll sind, würde ich in diesem Fall mal nicht den Hausarzt, sondern den Frauenarzt fragen. !!!!

LG und gute Besserung
Flauschi

Ok...
.. aber ich hab mit "Schulmedizinern" in der Schwangerschaft eben keine gute Erfahrungen gemacht.
Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft eine Epstein-Barr-Infektion.
Ich hatte extrem hohes Fieber (welches in der Frühschwangerschaft ganz ohne Zweifel terratogen ist - fiebersenkende Mittel wollten die Ärzte auch nicht geben - Wadenwickel und so) ich wurde von Frauenarzt zum HNO überwiesen, der zuckte mit den Schultern und sagte naja, ne Angina - da müssen sie jetzt so durch.
Ich hatte ein Kleinkind zu versorgen und konnte nichtmal aufstehen, ich schlief manchmal bis zu 18 Stunden am Tag.
Meine Ärzte haben keinen Test gemacht, was meine Beschwerden verursacht und mein FA hatte vor, wenn das nicht innerhalb einer Woche von allein weggeht, Antibiotika auszusuchen, welche ich dann nehmen sollte.
Ich ging zu einer Homöopathin und die veranlasste erstmal einen Bluttest, in dem die Ursache eindeutig geklärt wurde - daraufhin konnte ich gezielt behandelt werden.
Eine Antibiotika-Gabe ist in diesem Fall nicht nur überflüssig, sondern sogar ausdrücklich kontraindiziert, da sie zu Komplikationen führen kann.
Wäre ich nicht schwanger gewesen, hätte der HNO ohne mit der Wimper zu zucken, Antibiotika verordnet.

Nur, weil Erkrangungen, die von Viren hervorgerufen werden, "oft" von bakteriellen Infektionen begleitet werden, würde ich nie "auf Verdacht" Antibiotika einnehmen - zumal es wirkungsvolle Alternativen gibt.

Phyllis

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10. Januar 2006 um 16:03

Komme grad vom HNO-Arzt
Hallo nochmal,

ich wollte mich nicht mehr weiter so quälen und bin zum HNO-Arzt gefahren. FAZIT:
INZWISCHEN AKUTE EITRIGE MITTELOHRENTZÜNDUNG UND EITRIGE NASENNEBENHÖHLEN UND KIEFERHÖHLENENTZÜNDUNG!!!!!
Ist das zu fassen??? Jetzt MUSS ich Antibiotika nehmen! Aber sowas hab ich mir schon fast gedacht. Ich hatte das im Gefühl das das nicht gut wird einfach so!!!
Tja, und da Eiter ja bekanntlich überhaupt nicht gut ist fürs Baby muß ich jetzt Amoxicillin nehmen. dreimal am Tag eine!
Die anderen Ärzte sind schon doof! Ehrlich! Der HNO-Arzt konnte es nicht fassen das die anderen Ärzte mir nichts verschrieben haben, zumal in der Packungsbeilage echt drin steht das ich das Medikament in der SS nehmen darf!!! Sowas! Da warten die anderen Ärzte ernsthaft bis ich die Erkältung total verschleppt habe und nun mein ganzer Kopf zu sitzt mit Eiter. Toll was
Sorry das ich das hier so detalliert schreibe, aber irgendwie bin ich sauer auf meine NEUE FÄ, die mir gestern am Telefon gesagt hatte da muß ich so durch!!!
Gott sei Dank bin ich zum HNO-Arzt gefahren!!! Denn wußtet ihr das eine eitrige Mittelohrentzündung auch auf das Ungeborene im Mutterleib übergehen kann wenn man die Bakterien nicht abtötet???? Ich heul gleich wenn ich daran denke das meine Süße auch schon Schmerzen hat in den Ohren!!!!! Bitte nicht!!!!
Ich meine es tut mir ja auch leid für meine Kleine das ich jetzt das Zeug nehmen muß, aber wohl besser so als ohne, oder was meint ihr???????

LG Julischa

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14. Januar 2006 um 17:00

Schmerzensgeld
Du hast natürlich aufgrund der falschen Behandlung durch Deine bisherigen Ärzte einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Realistisch würde ich ihn auf 100 Euro pro Tag der verzögerten Genesung plus 500 Euro für die Sorge ums Kind schätzen.
Du solltest diesen Anspruch ruhig geltend machen mit Schreiben an Deine bisherigen Ärzte. Nach meiner Erfahrung zahlen bei offensichtlichen Behandlungsfehlern - wie hier - die Haftpflichtversicherungen der Ärzte sehr schnell, soweit der Betrag nicht zu hoch wird (maximal 1000 Euro).
Bei höheren Summen lehnen sie grundsätzlich jeglichen Anspruch ab und man muss klagen.

Also forder einfach mal Schmerzensgeld und wenn Du Glück hast, ist Dein Babyzimmer schon bezahlt.

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15. Januar 2006 um 12:02
In Antwort auf leta_12706627

Ok...
.. aber ich hab mit "Schulmedizinern" in der Schwangerschaft eben keine gute Erfahrungen gemacht.
Ich hatte in der zweiten Schwangerschaft eine Epstein-Barr-Infektion.
Ich hatte extrem hohes Fieber (welches in der Frühschwangerschaft ganz ohne Zweifel terratogen ist - fiebersenkende Mittel wollten die Ärzte auch nicht geben - Wadenwickel und so) ich wurde von Frauenarzt zum HNO überwiesen, der zuckte mit den Schultern und sagte naja, ne Angina - da müssen sie jetzt so durch.
Ich hatte ein Kleinkind zu versorgen und konnte nichtmal aufstehen, ich schlief manchmal bis zu 18 Stunden am Tag.
Meine Ärzte haben keinen Test gemacht, was meine Beschwerden verursacht und mein FA hatte vor, wenn das nicht innerhalb einer Woche von allein weggeht, Antibiotika auszusuchen, welche ich dann nehmen sollte.
Ich ging zu einer Homöopathin und die veranlasste erstmal einen Bluttest, in dem die Ursache eindeutig geklärt wurde - daraufhin konnte ich gezielt behandelt werden.
Eine Antibiotika-Gabe ist in diesem Fall nicht nur überflüssig, sondern sogar ausdrücklich kontraindiziert, da sie zu Komplikationen führen kann.
Wäre ich nicht schwanger gewesen, hätte der HNO ohne mit der Wimper zu zucken, Antibiotika verordnet.

Nur, weil Erkrangungen, die von Viren hervorgerufen werden, "oft" von bakteriellen Infektionen begleitet werden, würde ich nie "auf Verdacht" Antibiotika einnehmen - zumal es wirkungsvolle Alternativen gibt.

Phyllis

Hallo Phyllis
Stimmt. Nie auf Verdacht! Und nie bei einer reinen Virusinfektion.
Wenn aber eine bakterielle Infektion vorliegt, was man leicht feststellen kann, ist der Frauenarzt während der Schwangerschaft der Arzt, der am ehesten weiss, was er VERSCHREIBEN darf und muss.

Tut mir leid, dass du schlechte Erfahrungen machen musstest. Es gibt leider überall Leute, die ihren Job nicht wirklich beherrschen.

LG Flauschi

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15. Januar 2006 um 13:40

Da auf diesen Beitrag von mir...
....ja immer noch geantwortet und darüber diskutiert wird habe ich mir gedacht ich melde mich mal.
Als erstes mal ganz lieben Dank für alle die geantwortet haben. Ihr habt mir die Angst genommen und nun nehme ich seit fünf Tagen Antibiotika. Mir geht es schon recht viel besser. Ich bin zwar immer noch taub, was noch an der Flüssigkeit hinter dem Trommelfell liegt, aber ich habe keine Schmerzen mehr und die Nebenhöhlen werden langsam aber sicher frei.
Jetzt bin ich froh das ich das Antiobiotikum genommen habe!
Meiner kleinen Maus im Bauch scheint es gut zu gehen. Sie strampelt wie gewöhnlich weiter und seit drei Tagen hab ich nachts jetzt schon so ein irres Ziehen in der Leistengegend.....*freu*...dauert zwar immer nicht lange, aber zumindest bewegt sich langsam was!

Viele liebe Grüße von Julischa mit Laura-Sophie inside
35./36. SSW

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15. Januar 2006 um 20:01

Ich habe das volle Programm genommen!
Hallo Julischa,

Antibiotika, da kann ich dir eine Geschichte erzählen und zwar:

Als ich schwanger war (ich wußte nur leider nichts davon, war nicht geplant!) habe ich zu meinem Unglück im Krankenhaus gelegen, weil bei mir der Verdacht auf Hepathitis bestand (was ich im Nachhinein Gott sei Dank nicht hatte).

Bei den Fragen nach meinen Beschwerden habe ich natürlich auch erwähnt, dass ich Sodbrennen habe, da mußte ich leider auch noch eine Magenspiegelung über mich ergehen lassen, man mußte mich leider ruhigstellen, weil ich sonst vom Behandlungstisch hochspringen und davoneilen würde, das mit dem Medikament das Dormium heißt.

Es wurden bei mir Bakterien im Magen festgestellt, wonach ich zwei verschiedene Antibiotiken einnehmen mußte.

Dann einen Tag später mußte man mir auch noch ein Stückchen von der Leber entnehmen um dies im Labor untersuchen zu können.

Vor dieser besagten Leberbiopsie habe ich wegen meiner Nervosität Beruhigungstropfen bekommen und anschließend wieder Dormium, weil ich von der ganzen Sache nichts mitbekommen wollte.

Die ganzen Infusionen wegen meinen anhaltenden Schmerzen und Ibuprofentabletten will ich erst gar nicht erwähnen. Volle Dröhnung!

13 Tage lang Medikamente und Untersuchungen, ohne dass jemand bemerkt hat, dass ich schwanger war.

Als ich aus dem Krankenhaus entlassen worden bin, knapp eine Woche danach, habe ich bemerkt, dass meine Periode ausgeblieben ist (die hätte ich während meines Krankenhausaufenthaltes eigentlich bekommen müssen)!

Da habe ich erst einmal einen SST gemacht, POSITIV?!

Nein, kann nicht sein, denke ich noch und mache direkt den zweiten Test, POSITIV?!

Der ist wieder falsch denke ich bei mir, ich mach irgendetwas falsch, weil schwanger kann und will ich nicht sein, dritter Test, POSITIV!?

In der Packungsbeilage steht Morgenurin soll besser sein, also schlafe ich nach drei positiven Tests eine Nacht darüber und mache am nächsten Morgen noch einen Test, POSITIV!!!!!

Da bin ich zum Gyn und habe ihm gesagt, ich würde glauben ich sei schwanger und er hat gefragt, woher ich es wüßte. Ich habe ihm dann von meinen rekordverdächtigen Tests erzählt und er hat dann gesagt, ja dann sei ich wohl sicherlich schwanger, aber wolle mich mal untersuchen und tatsächlich, Irrtum ausgeschlossen. Ich bin schwanger!

Was nun? All die Medikamente im Krankenhaus? Abtreibung?

Nach langen Unterhaltungen mit meinem Mann, meiner Familie, meinem Gyn, was auf mich bzw. auf das Kind zukommen würde wegen den ganzen Medikamenten, die ich eingenommen habe, habe ich mich trotz aller Befürchtungen für meinen Sonnenschein entschieden und ich bin froh, dass ich mich für das Baby entschieden habe, denn jetzt habe ich einen vier Monate alten süssen Sohn, den ich abgöttisch liebe. Und er ist vollkommen gesund!

Ich hatte Glück, einfach nur Glück oder es waren meine Gebete. Wie dem auch sei, ich würde an deiner Stelle deinen FA mal danach fragen, ob und welches Antibiotikum du nehmen darfst. Ich jedoch an deiner Stelle würde die Zähne zusammenbeißen, denn allzulange hast du ja nicht mehr. Denn eins noch zu Antibiotika, die Forschungen an schwangeren Tieren mit Antibiotika hätten keine eindeutigen Ergebnisse ergeben.

Denn wenn du was einnehmen solltest, wovon du nicht sicher bist, wirst du in einer höllischen Panik bis zur Geburt leben und das wünsche ich keinem!

Jetzt habe ich dich bestimmt ganz kiri gemacht. Ich Labertasche verabschiede mich nun und wünsche dir alles Gute bei der Geburt. Und deinem Schatz viel Gesundheit und Glück.

mommy

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13. Oktober 2007 um 9:46

Hallo
Ja ich habe letzte woche Antibiotika und schmerz tabl. angenommen wiel ich Zahnschmerzen hatte und Entzündung, unnd der Zahnartz hat auch noch geröntigt weil es anders nicht ging bin im 31 ssw. Ja ich hatte schlechtes gewissen aber habe einfach den Arz vertraut.

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