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Hat mein Baby ein Trauma wegen Krankenhausaufenthalt?

20. Dezember 2015 um 20:03

Guten Abend,

Ich bin gerade ganz verzweifelt denn mein eigentlicher Sonnenschein und total aufgeweckter Sohn (10 Monate )
Ist Wesenverändert.
Ich musste mit ihm für 3 Nächte ins Krankenhaus weil er sich den Norovirus eingefangen hatte. Er verlor sehr viel Flüssigkeit durch Brechen und Durchfall so dass er an den Tropf musste und Infusionen brauchte.
Ich war natürlich die ganze Zeit bei ihm, im Krankenhaus schlief er wie Zuhause mit in meinem Bett, gestillt habe ich ihn wieder voll.
Wir sind jetzt wieder Zuhause und er ist anders. Er ist sehr am Weinen, hat vor allem und Jeden Angst!
Nachts schreckt er auf und weint, wir sind am Dauerstillen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mich etwas aufmuntern das er das alle bald verarbeiten kann?
Er hat sicher ein Trauma davon getragen und ich hoffe das er bald wieder der Alte fröhliche Junge ist den wir kennen!

Danke und LG

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20. Dezember 2015 um 20:23

Hier!!
Wir hatten das ähnlich. Musste mit unserm damals 9 Monate alten kleinen Mann für 3 Tage ins KH, weil er nachts nach dem Trinken bewusstlos und blau wurde (hat sich glücklicherweise nichts finden lassen) und im Rahmen dessen wurde bei ihm ein Ultraschall vom Köpfchen von einem seeeehr unerfahrenen Arzt durchgeführt, denn er hat dafür 35 Minuten gebraucht, in denen ich den kleinen unter verzweifeltem Schreien auf dem Rücken liegend festhalten musste Er hat sich danach nicht mehr auf den Wickeltisch oder so auf den Rücken legen lassen, ist jedes Mal in panischem Schreien geendet. Joa. Vermute auch, dass das mit der Untersuchung im KH zu tun hatte, aber gat sich inzwischen wieder gelegt. Zum Glück. Lg Lisa&Felix

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20. Dezember 2015 um 20:40
In Antwort auf braut2015

Hier!!
Wir hatten das ähnlich. Musste mit unserm damals 9 Monate alten kleinen Mann für 3 Tage ins KH, weil er nachts nach dem Trinken bewusstlos und blau wurde (hat sich glücklicherweise nichts finden lassen) und im Rahmen dessen wurde bei ihm ein Ultraschall vom Köpfchen von einem seeeehr unerfahrenen Arzt durchgeführt, denn er hat dafür 35 Minuten gebraucht, in denen ich den kleinen unter verzweifeltem Schreien auf dem Rücken liegend festhalten musste Er hat sich danach nicht mehr auf den Wickeltisch oder so auf den Rücken legen lassen, ist jedes Mal in panischem Schreien geendet. Joa. Vermute auch, dass das mit der Untersuchung im KH zu tun hatte, aber gat sich inzwischen wieder gelegt. Zum Glück. Lg Lisa&Felix

Schreckliches Erlebnis für Baby und Mama
Und nach einer Weile hat sich das alles wieder gelegt?
Wie war er denn nach dem Krankenhausaufenthalt Zuhause drauf?

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20. Dezember 2015 um 22:02

Mit Krankenhausaufenthalt habe ich
keine Erfahrung, aber meine Tochter ist auch 10. Monate und momentan fürchterlich anstrengend: sie wird nachts alle 45 min wach und schreit dann sofort richtig laut, lässt sich dann nur durch stillen wieder beruhigen (dieses nächtliche Dauerstillen ist wirklich grausam) und ist den ganzen Tag extrem weinerlich und will nur auf meinem oder Papas Arm sein. Sobald jemand anderes sie hoch nimmt, weint sie, sobald ich den Raum verlasse und sie nicht schnell genug hinterher krabbeln kann, weint sie bitterlich. Und siehe da ("oje ich wachse"): der 44-Wochen-Schub und alle "Symptome" passen genau.
Könnte also auch einfach daran liegen.
LG

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27. Januar 2018 um 13:09
In Antwort auf saralie90

Guten Abend,

Ich bin gerade ganz verzweifelt denn mein eigentlicher Sonnenschein und total aufgeweckter Sohn (10 Monate )
Ist Wesenverändert.
Ich musste mit ihm für 3 Nächte ins Krankenhaus weil er sich den Norovirus eingefangen hatte. Er verlor sehr viel Flüssigkeit durch Brechen und Durchfall so dass er an den Tropf musste und Infusionen brauchte.
Ich war natürlich die ganze Zeit bei ihm, im Krankenhaus schlief er wie Zuhause mit in meinem Bett, gestillt habe ich ihn wieder voll.
Wir sind jetzt wieder Zuhause und er ist anders. Er ist sehr am Weinen, hat vor allem und Jeden Angst!
Nachts schreckt er auf und weint, wir sind am Dauerstillen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mich etwas aufmuntern das er das alle bald verarbeiten kann?
Er hat sicher ein Trauma davon getragen und ich hoffe das er bald wieder der Alte fröhliche Junge ist den wir kennen!

Danke und LG

Ich weiß dieser Thread ist alt, ich möchte dennoch darauf antworten, denn ich habe gerade ähnliches hinter mir. Fieber mir Durchfall und Erbrechen. Dazu eine schwere Bronchitis und Verweigerung der Flüssigkeitsaufnahme. Das hat uns zwei Übernachtungen im Krankenhaus beschert. Nun bin ich selber Ärztin und trotzdem waren die Erlebnisse für mich schwer zu verkraften. Zum Glück ist meine Mutter Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche und könnte mir in meiner Sorge, dass mein Kleiner 1jähriger ein Trauma davon getragen hat gut beistehen. Da viele diese Unterstützung nicht haben und auch Ärzte davon oft nicht viel verstehen finde Ich, dass Mamas darüber viel besser aufgeklärt sein müssten. Denn unbelastete 2 erste Lebensjahre sind einfach das wichtigste was man den Zwergen mitgeben kann.Eine Wesensveränderung nach so einem Erlebnis insbesondere mit Verlustängsten und Schlafproblemen weisen tatsächlich auf ein Trauma beim Kind hin. Das bedeutet, dass Erlebnisse vom Gehirn nicht richtig verarbeitet und eingeordnet werden können. Entstehen tut so etwas in Situationen der Angst in denen weder Flucht noch Kampf im Sinne des sich wehren möglich sind. Z. B. durch festhalten. Die gute Nachricht ist, dass sich kleine Traumatisierungen häufig von allein lösen können. Sollte das nicht funktionieren, gibt es selbst bei so kleinen schon Möglichkeiten der Psychotherapie. Ein mögliches Verfahren ist das Tapping. Es basiert auf der Methode des EMDR. Das wiederum gründet auf der Beobachtung, dass sich in den REM-Schlafphasen die Augen bewegen während das Gehirn im Traum Erlebnisse verarbeitet. Dieses Verfahren funktioniert schon vor dem Spracherwerb und sollte aber möglichst früh nach dem traumatischen Erlebnisse stattfinden. Ich hoffe, dass diese Infos vielleich der ein oder anderen verzweifelten Mama weiterhelfen werden.. 

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