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Hatte hier jemand seine Kinder gar nicht im Kiga?

14. Februar 2014 um 10:26

Guten Morgen Mädels!


Ich lege mal direkt mit meinem Anliegen los. Meine beiden Kleinen (3 & 5) gehen beide für drei Tage die Woche in den Kindergarten. Das sind jeweils die Tage an denen ich arbeite. Der Kindergarten ist ein Alter Bau noch aus Zeiten der ehemaligen DDR. Die Ausstattung ist echt dürftig, es ist zwar neu gemalert... aber insgesamt ist alles echt brrr... Wenn man das Gebäude betritt kommt einem ein ekliger, warm-feuchter müffeliger Geruch entgegen. Ich war neulich, als ich meinen Sohn abholte, nochmal zur Toilette mit ihm. Ihr könnt Euch das nicht vorstellen, aber es hat in den kleinen Toiletten so beißendend nach Urin gestunken Ich war richtig fertig danach, dass die kleinen Mäuse dort allein hoch und runter krabbeln und sich in solchen Waschräumen bewegen müssen.
Der nächste Punkt ist der Betreuungsschlüssel. Eine Erzieherinn auf 17 Kinder, gemischte Gruppen, also von 3 bis Vorschule alles dabei... Wie soll denn da ein Angebot für die Kinder stattfinden? Die Frauen dort schaffen es gerade mal die Kinder beim An- und Ausziehen zu unterstützen... bei den anderen gängigen Tätigkeiten wie Essen usw. Ich bin keine Mutter, die dort megapädagogisches Programm erwartet, ganz im Gegenteil! Aber ein paar Inspirationen, wiederkehrende Abläufe wie z.B. montags Sport, dienstags Basteln usw. kann man erwarten. Gibt es nicht.
Ich gehe Teilzeit arbeiten und bis auf ein paar Euro geht mein gesamter Verdienst für die Betreuung und die Verpflegung drauf. Ich empfinde das immer mehr als stumpfsinnig. Im Moment bin ich krank geschrieben und mit den Kindern Zuhause. Und ich habe das Gefühl, dass ich ihnen mehr bieten kann. Einfach weil ich mit ihnen basteln, spazieren, spielen kann. Also nicht falsch verstehen- meine Kinder werden nicht durchgehend von mir gespaßt... sie spielen ganz viel zusammen auf dem Hof... bauen Höhlen.... Spielen auf dem Spielplatz usw. Aber es ist so schön, auch für mich, wenn wir Zeitfür gemeinsame Aktivitäten Haben!
Nun überlege ich, ob es da Probleme geben könnte, wenn die 2 in die Schule kommen... denn wenn ich ihnen etwas nicht bieten kann, dann sind das weitere 16 Kinder... aber sie sind ja immer zu dritt.
Hardy jemand Erfahrungen gemacht? Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr mir kurz etwas dazu berichten könntet.

Vielen Dank und beste Grüße!

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14. Februar 2014 um 10:57

Ich habe jetzt zwar kein Kind was nicht in den Kindergarten ging oder geht aber
Ich denke nicht das ein Kind dadurch Nachteile hat . Dadurch das ich Schichten gehe ,gehen sie sehr unterschiedlich teilweise gar nicht oder nur von 14:00- 16:00 Uhr.Und wenn was in der Kita gemacht wird dann ja früh. Aber wie du schon sagst es ist mehr ein aufpassen ,die meiste Zeit sind es ja eher Pflege erische Sachen.Bei uns gibt es zwar Themen Räume ,aber die fallen die meiste Zeit aus ,zu wenig Erzieher oder Ferien oder was auch immer .Mehr Schein als sein.Habe bei der Grossen nichts erlebt was sie im Kindergarten gelernt hat ,was wir nicht schon lange zu Hause gemacht haben.Egal ob selber Essen,sauber werden ,anziehen Farben lernen usw.
Ich denke wenn man zu Hause auf die Fragen usw eingeht lernen sie alles wichtige zu Hause ,zwischen durch mal in den Zoo mal ins Museum usw.Dann lernen sie zu Hause mehr.Und für die sozialen Kontakte Sportverein ,Musikschule oder aehnliches.
Zur Einschulung ist nicht wichtig ob sie das ABC können.Sondern ob sie in der Lage sind die Jacke selber zu zu machen,an das Sportzeug denken und ob sie sich erinnern können das die Lehrerin gesagt ,das sie das mitbringen sollen .

Wenn wir es uns leisten koennten ,würden meine nur in den Kindergarten gehen für ein paar Stunden einfach damit man mal zu was kommt zu Hause.
Und beim Kleinen erwarte ich vom Kindergarten schon nicht mehr viel mehr ausser das sie auf ihn aufpassen.Der Rest wird zu Hause bei gebracht ,seitdem lebe ich ruhiger

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14. Februar 2014 um 11:05

Ich selbst war nur wenige Wochen im Kindergarten
und kann nicht sagen das ich irgendwelche Defizite habe. Auch mein kleiner Bruder war nicht in der Kita und hatte mit Eintritt in die Grundschule absolut keine Probleme sich zu integrieren. Wenn Du dich da für nix und wieder nix aufreibst würd ich die Kinder auch aus der Kita nehmen und sie daheim betreuen. Kannst Du für den Kleinen nicht sogar noch Betreuungsgeld beantragen? Oder ist er schon über 3?

Bussi

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14. Februar 2014 um 11:09

Aber genau das ist es ja...
es gibt keine Struktur. Die Kinder sind sind im gemischtem Gruppen... also die Vorwchulkinder sind mit 3,4 und 5 Jährigen zusammen... Ich hatte auch mal nachgefragt, wie das dann mit den Vorschulkindern laufe,da wurde mir geantwortet, dass man das, was man in den Jahren vor der Vorschule verpasst hätte, auch nicht in dem Jahr nachholen könne.. Mein Große war vor dem Umzug in einem Kindergarten in einer andere Stadt in der Vorschule, da lief das ganz anders! Dort sind sie mit den Kinder ins Museum, in den Zoo, Theater, alle könnten mit 5 Ihr Schwimmabzeichen machen usw. In der Kita jetzt wird nichts vergleichen gemacht.... wirklich nichts... Und Fasching usw. gibt es hier auch im Dorf...
Eine andere Kita... hm, ich bin ja auch aus MV, aber als wir herzogen habe ich mich in bestimmt 5-6 Kitas vormerken lassen... bis auf diese eine hat sich nie wieder eine gemeldet. Einfach weil keine Plätze sind. Ich habe schon so oft mit noch und nöcher hinterher telefoniert.... immer wieder gab es dieselben Antworten... dass zuerst immer die Kinder aus der hauseigenen Krippe in dieGruppen kommen. István logisch. Und dass Plätze nur bei einem Umzug in Frage kämen. Und die Wartelisten lang seien...

VG

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14. Februar 2014 um 11:12
In Antwort auf mopsilitoo81

Ich selbst war nur wenige Wochen im Kindergarten
und kann nicht sagen das ich irgendwelche Defizite habe. Auch mein kleiner Bruder war nicht in der Kita und hatte mit Eintritt in die Grundschule absolut keine Probleme sich zu integrieren. Wenn Du dich da für nix und wieder nix aufreibst würd ich die Kinder auch aus der Kita nehmen und sie daheim betreuen. Kannst Du für den Kleinen nicht sogar noch Betreuungsgeld beantragen? Oder ist er schon über 3?

Bussi

Mopsilein
Der kleine Knuff ist schon 3 ... Ach irgendwie denke ich auch die ganze Zeit, dass es so hohl ist arbeiten zu gehen, um die Kinder in dieses "Loch" dort zu bringen

Vorallem sind sie ja durch die Geschwister auch immer mit Kindern zusammen... im Sommer treffen sich auch immer alle Nachbarskinder....

VLG

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14. Februar 2014 um 11:14
In Antwort auf xjaanbosx

Mopsilein
Der kleine Knuff ist schon 3 ... Ach irgendwie denke ich auch die ganze Zeit, dass es so hohl ist arbeiten zu gehen, um die Kinder in dieses "Loch" dort zu bringen

Vorallem sind sie ja durch die Geschwister auch immer mit Kindern zusammen... im Sommer treffen sich auch immer alle Nachbarskinder....

VLG

Na dann
was sagt denn dein Mann dazu? Ich glaub kein Kind brauch 16 andere Kinder. Da reicht doch ein gutes Netzwerk von so 3-4 Kindern um die gleiche Abwechslung zu haben. Davon abgesehen hättet ihr dann ganz sicher deutlich weniger Probleme mit Erkrankungen die die Kleinen ja unweigerlich mit aus der Kita heimbringen.

Unfassbar schon über 3 Jahre her? Herrje, die Zeit...meine Kleine ist auch schon wieder 9,5 Wochen alt

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14. Februar 2014 um 11:15
In Antwort auf blume20033

Ich habe jetzt zwar kein Kind was nicht in den Kindergarten ging oder geht aber
Ich denke nicht das ein Kind dadurch Nachteile hat . Dadurch das ich Schichten gehe ,gehen sie sehr unterschiedlich teilweise gar nicht oder nur von 14:00- 16:00 Uhr.Und wenn was in der Kita gemacht wird dann ja früh. Aber wie du schon sagst es ist mehr ein aufpassen ,die meiste Zeit sind es ja eher Pflege erische Sachen.Bei uns gibt es zwar Themen Räume ,aber die fallen die meiste Zeit aus ,zu wenig Erzieher oder Ferien oder was auch immer .Mehr Schein als sein.Habe bei der Grossen nichts erlebt was sie im Kindergarten gelernt hat ,was wir nicht schon lange zu Hause gemacht haben.Egal ob selber Essen,sauber werden ,anziehen Farben lernen usw.
Ich denke wenn man zu Hause auf die Fragen usw eingeht lernen sie alles wichtige zu Hause ,zwischen durch mal in den Zoo mal ins Museum usw.Dann lernen sie zu Hause mehr.Und für die sozialen Kontakte Sportverein ,Musikschule oder aehnliches.
Zur Einschulung ist nicht wichtig ob sie das ABC können.Sondern ob sie in der Lage sind die Jacke selber zu zu machen,an das Sportzeug denken und ob sie sich erinnern können das die Lehrerin gesagt ,das sie das mitbringen sollen .

Wenn wir es uns leisten koennten ,würden meine nur in den Kindergarten gehen für ein paar Stunden einfach damit man mal zu was kommt zu Hause.
Und beim Kleinen erwarte ich vom Kindergarten schon nicht mehr viel mehr ausser das sie auf ihn aufpassen.Der Rest wird zu Hause bei gebracht ,seitdem lebe ich ruhiger

Danke für Deinen
Beitrag. So ist es auch, wie Du schreibst... sie werden halt versorgt... Beide gehen auch nicht mit Überelan in die Kita... also weh tun würde ich ihnen damit nicht. Eher im Gegenteil...

VG auch an Dich!

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14. Februar 2014 um 11:16


Ich habe dir eine PN geschickt.

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14. Februar 2014 um 11:19
In Antwort auf mopsilitoo81

Na dann
was sagt denn dein Mann dazu? Ich glaub kein Kind brauch 16 andere Kinder. Da reicht doch ein gutes Netzwerk von so 3-4 Kindern um die gleiche Abwechslung zu haben. Davon abgesehen hättet ihr dann ganz sicher deutlich weniger Probleme mit Erkrankungen die die Kleinen ja unweigerlich mit aus der Kita heimbringen.

Unfassbar schon über 3 Jahre her? Herrje, die Zeit...meine Kleine ist auch schon wieder 9,5 Wochen alt

Mein Mann
wäre sofort dabei! Er genießt es auch, wenn ich Zuhause bin... einfach auch weil das für alle Beteiligten viel weniger Stress bedeutet....

Ach Gott ja, Deine Minimaus... ich hoffe, dass sich der olle Infekt bald verpieselt! Meine Mittlere hatte auch gleich so heftige Probleme... Max auch... mit RSV usw. Ich drücke Euch ganz festhielt Daumen!!! Ganz ehrlich- wenn ich könnte, ich glaube, ich würde auch noch ein Baby bekommen... aber pssssst Der Zug ist aber leider abgefahren...

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14. Februar 2014 um 11:23

Heyyyy!
Auch Dir lieben Dank für Deine Antwort...
Ich denke das irgendwie auch... also dass sie in so einem Kiga wie sie jetzt, nichts besonderes mitgegeben bekommen... Und nur arbeiten, um das zu finanzieren?

Danke, liebe Eule!

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14. Februar 2014 um 11:30
In Antwort auf xjaanbosx

Mein Mann
wäre sofort dabei! Er genießt es auch, wenn ich Zuhause bin... einfach auch weil das für alle Beteiligten viel weniger Stress bedeutet....

Ach Gott ja, Deine Minimaus... ich hoffe, dass sich der olle Infekt bald verpieselt! Meine Mittlere hatte auch gleich so heftige Probleme... Max auch... mit RSV usw. Ich drücke Euch ganz festhielt Daumen!!! Ganz ehrlich- wenn ich könnte, ich glaube, ich würde auch noch ein Baby bekommen... aber pssssst Der Zug ist aber leider abgefahren...

Dann mach das doch!
Klingt als wäre das für alle ne Win-Win Situation

Sie hat auch RS, die Lunge knistert wie Folie aber ich denk wir haben es langsam im Griff.

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14. Februar 2014 um 11:40

Darf ich fragen woher du genau kommst?
Kannst mir gern auch per PN schreiben. Bin selbst Erzieherin in MV und wenn es passen würde, dann könnte ich für dich vielleicht mal nachfragen ob es in deiner Nähe freie Plätze gibt.

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14. Februar 2014 um 11:52

Die einzige Problematik
die ich mir vorstellen kann wäre wenn das Kind in die Schule kommt und 18 Kinder aus der klasse kennen sich, es haben sich feste Freundschaften gebildet und dein Kind kommt als das 19. "fremde" Kind dazu.


aber es muss.ja nicht so kommen. vielleicht kannst du durch nachbarskinder oder Turnverein oder ähnliches auch Kontakte herstellen.


ehrlich, so wie sich für mich deine Kindergarten Beschreibung liest ist es mehr ein "kinder-werden-dort-halt-betreut-und-sind-sicj-wenigstens-nicht-selbst-uberlassen" als eine Förderung, Ideen geben, Kinder kreativ werden lassen...


wie gerne gehen denn deine Kinder in den Kindergarten?

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14. Februar 2014 um 13:55

Oohh, noch so viele Antworten
Vielen Dank an Euch alle!!!

Es ist so, dass Beide nicht sonderliche Bindung an den Kindergarten haben. Also sie gehen nicht wirklich gern, halt weil Mama arbeiten muss. wo wir jetzt Zuhause sind, fragt gerade der Kleine ganz oft, ob er wieder in den Kiga muss und wenn ich ihm dann sage, dass wir weiter frei haben, dann macht er förmlich Luftsprünge.
Meine Tochter ist gerade 5 geworden und ich weiß nicht warum, aber sie hat dort auch keine besonderen Freunde. Die Erzieherin hat mir das im Gespräch über den Entwicklungsstand etc. auch gesagt, dass sie eigentlich keine Präferenzen zu bestimmten Kindern zeigt, sie spiele auch viel und kreativ allein. Es wäre also auch nicht so, dass ich sie irgendwo heraus reißen würde. Mein Sohn ist 3, ich denke, in dem Alter gibt es sowas wie Freundschaften noch nicht wirklich, aber mit einer Mutter könnte ich auch privat Kontakt aufnehmen.
Ich habe mir überlegt, dass ich ja auch eine Art Wochenplan aufstellen könnte. Also einen Vormittag mit nem bissl turnen, basteln, spazieren... aber irgendwie macht man das ja auch so oder so
Catsy: Die Einschulung der Großen lief quasi auch mit ganz fremden Kindern ab. Für sie war das absolut unproblematisch. Gut, man kann darauf nicht auf die Kleinen schließen, aber so wie ich das bis jetzt abschätzen kann, sind da beide eher unkompliziert.
Mandel: Ja, irgendwie komisch, oder? Man hat nen tolles Haus, einen großen Garten, Hof mit allem drum und dran und keiner ist Zuhause, nur weil es die Norm so will. Aber ich habe mir vorgenommen, das so nicht mehr mit zu machen. Ich muss dabei an meine Kinder denken, weil mir ihre Zukunft natürlich sehr am Herzen liegt. Und will auch gerade mit meinem Verhalten etwas vermitteln, dass sie nicht eines Tages, verblendet durch Medien und Gesellschaft durch die Gegend geschuppst werden und vollkommen aus den Augen verlieren, was sie sich eigentlich wünschen. In unserer Gesellschaft zählt nur die Arbeit, die wir für Fremde erbringen. Aber unsere Lebensarbeit, ein schönes Zuhause zu schaffen, die Kinder groß zu ziehen, sich um Haus und Hof zu kümmern- sowas gibt es doch offiziell gar nicht. Also das erkennt niemand als Arbeit an. Man ist damit beschäftigt, die Kinder in Einrichtungen zu kutschieren, die niemanden glücklich machen, dann viele Stunden Arbeit zu leisten, die in keiner Relation zu dem stehen, was man dafür bekommt.... ein Auto zu finanzieren, dass ein diese Strecken zwischen Fremdarbeit, Kita und Zuhause zurück legen lässt... damit man abends todmüde ins Bett fällt, nachdem die Kinder schnell mit allem abgefertigt wurden, weil die Zeit ewig gegen einen spielt. Und vergeudet so die wertvollsten Jahre mit den Kindern ohne die Kinder... ach, ich schweife ab.... aber ich bin mir sicher, Du verstehst mich genau...
Püppi- bin aus dem ehemaligen Landkreis PCH...
Butterblume- oh, schön, dass Du auch etwas dazu schreibst! Du weißt ja wie keine Zweite wovon ich rede... Ich habe bei den Erzieherinnen auch wirklich kein schlechtes Gefühl oder so. Aber die Anzahl der Kinder und eben diese furchtbare Ausstattung lässt ja gar nichts anderes zu... In der Gruppe wo mein Kleiner ist (grüne) versucht man in der gemischten Gruppe übrigens nochmal ein extra Konzept... aber ich glaube auch nur, weil die Erzieherin dort mal auf Fortbildung war
Eule- ja, ich denke mir das auch, also mit der Rente und der Zukunft. Irgendwie sind wir den größten Teil des Lebens damit beschäftigt, über eine andere Zeit im Leben nachzudenken... das ist paradox, finde ich. Desweiteren bin ich mir ebenfalls sicher, dass wir Rente und ähnliche Bezüge sowieso keinesfalls mehr im jetzigen Ausmaß in Anspruch nehmen werden können.

Nochmal danke an Euch alle!

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14. Februar 2014 um 15:36

Ich war nie im Kindergarten
und ich werfe es meiner Mama heute noch vor, denn sie hat mich nicht hingeschickt, weil meine Oma mich so gerne um sich hatte und sich sonst allein gefühlt hätte

Ich war aber auch allein, weil meine Geschwister schon in der Schule waren und ich kann mich genau daran erinnern, dass ich meine Mutter jeden (!!!!) Tag fragte, wenn sie Mittags von der Arbeit kam, wann ich eeeeeendlich auch in die Schule darf.

Ich durfte dann mit 5 in die Vorschule. Und ich habe es so geliebt und denke noch heute sooooo gerne daran zurück.

Aber es war auch ein toller Ort und nette Erzieherinnen und dort habe ich auch meine beste Freundin kennengelernt
deswegen bin ich ja pro Kindergarten.... aber natürlich nur dann, wenn eben die Gegebenheiten stimmen und ich bin wirklich ein gebranntes Kind, weil ich immer das Gefühl hatte, ganz viel verpasst zu haben, was Kindergartenkinder eben so erleben...

Ich war morgens immer allein, meine Oma hatte wenig Zeit wegen Haushalt, kochen usw. - also Programm gab es wenig und meine Geschwister waren weg.
Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn es so wie bei Euch abgelaufen wäre.

Mein Elternhaus hat auch viel zu bieten, was Garten und Landschaft angeht.... aber das hätte mir gereicht, wenn ich das nachmittags gehabt hätte.....

Wie man es macht.... die Zweifel bleiben doch immer....

jetzt leben wir in einer Wohnung, zwar mit Garten, aber immer durch den Keller usw. - etwas umständlich, aber besser als gar nichts.
Und ich hechel auch so sehr einem Haus und Hof hinterher, bin noch ohne Job, weil mein alter Job zu weit weg ist.... aber es wäre auch alles organisatorisch eine reife Leistung, weil keine Oma usw. in der Nähe ist.... (sorry, schreibe etwas fahrig, weil eigentlich mein Wischwasser wartet )......

also, wenn ich an Deiner Stelle wäre: quit the Job und gestalte Dein Leben so, wie Du es so schön beschrieben hast.... und wenn Dir nach Veränderung ist, kannst Du immer noch loslegen, wenn die Kinder älter sind....

LG
Souli

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14. Februar 2014 um 15:38

Die Leistungsgesellschaft,
in der wir uns befinden, lebt uns natürlich auch vor, wie man zu leben und zu arbeiten hat.... ganz schlimm ist das, dass man sich kaum noch traut, seinem Gefühl zu folgen, weil man direkt Angst haben muss, dass man "komisch" ist bzw. wirkt.

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14. Februar 2014 um 21:39
In Antwort auf xjaanbosx

Oohh, noch so viele Antworten
Vielen Dank an Euch alle!!!

Es ist so, dass Beide nicht sonderliche Bindung an den Kindergarten haben. Also sie gehen nicht wirklich gern, halt weil Mama arbeiten muss. wo wir jetzt Zuhause sind, fragt gerade der Kleine ganz oft, ob er wieder in den Kiga muss und wenn ich ihm dann sage, dass wir weiter frei haben, dann macht er förmlich Luftsprünge.
Meine Tochter ist gerade 5 geworden und ich weiß nicht warum, aber sie hat dort auch keine besonderen Freunde. Die Erzieherin hat mir das im Gespräch über den Entwicklungsstand etc. auch gesagt, dass sie eigentlich keine Präferenzen zu bestimmten Kindern zeigt, sie spiele auch viel und kreativ allein. Es wäre also auch nicht so, dass ich sie irgendwo heraus reißen würde. Mein Sohn ist 3, ich denke, in dem Alter gibt es sowas wie Freundschaften noch nicht wirklich, aber mit einer Mutter könnte ich auch privat Kontakt aufnehmen.
Ich habe mir überlegt, dass ich ja auch eine Art Wochenplan aufstellen könnte. Also einen Vormittag mit nem bissl turnen, basteln, spazieren... aber irgendwie macht man das ja auch so oder so
Catsy: Die Einschulung der Großen lief quasi auch mit ganz fremden Kindern ab. Für sie war das absolut unproblematisch. Gut, man kann darauf nicht auf die Kleinen schließen, aber so wie ich das bis jetzt abschätzen kann, sind da beide eher unkompliziert.
Mandel: Ja, irgendwie komisch, oder? Man hat nen tolles Haus, einen großen Garten, Hof mit allem drum und dran und keiner ist Zuhause, nur weil es die Norm so will. Aber ich habe mir vorgenommen, das so nicht mehr mit zu machen. Ich muss dabei an meine Kinder denken, weil mir ihre Zukunft natürlich sehr am Herzen liegt. Und will auch gerade mit meinem Verhalten etwas vermitteln, dass sie nicht eines Tages, verblendet durch Medien und Gesellschaft durch die Gegend geschuppst werden und vollkommen aus den Augen verlieren, was sie sich eigentlich wünschen. In unserer Gesellschaft zählt nur die Arbeit, die wir für Fremde erbringen. Aber unsere Lebensarbeit, ein schönes Zuhause zu schaffen, die Kinder groß zu ziehen, sich um Haus und Hof zu kümmern- sowas gibt es doch offiziell gar nicht. Also das erkennt niemand als Arbeit an. Man ist damit beschäftigt, die Kinder in Einrichtungen zu kutschieren, die niemanden glücklich machen, dann viele Stunden Arbeit zu leisten, die in keiner Relation zu dem stehen, was man dafür bekommt.... ein Auto zu finanzieren, dass ein diese Strecken zwischen Fremdarbeit, Kita und Zuhause zurück legen lässt... damit man abends todmüde ins Bett fällt, nachdem die Kinder schnell mit allem abgefertigt wurden, weil die Zeit ewig gegen einen spielt. Und vergeudet so die wertvollsten Jahre mit den Kindern ohne die Kinder... ach, ich schweife ab.... aber ich bin mir sicher, Du verstehst mich genau...
Püppi- bin aus dem ehemaligen Landkreis PCH...
Butterblume- oh, schön, dass Du auch etwas dazu schreibst! Du weißt ja wie keine Zweite wovon ich rede... Ich habe bei den Erzieherinnen auch wirklich kein schlechtes Gefühl oder so. Aber die Anzahl der Kinder und eben diese furchtbare Ausstattung lässt ja gar nichts anderes zu... In der Gruppe wo mein Kleiner ist (grüne) versucht man in der gemischten Gruppe übrigens nochmal ein extra Konzept... aber ich glaube auch nur, weil die Erzieherin dort mal auf Fortbildung war
Eule- ja, ich denke mir das auch, also mit der Rente und der Zukunft. Irgendwie sind wir den größten Teil des Lebens damit beschäftigt, über eine andere Zeit im Leben nachzudenken... das ist paradox, finde ich. Desweiteren bin ich mir ebenfalls sicher, dass wir Rente und ähnliche Bezüge sowieso keinesfalls mehr im jetzigen Ausmaß in Anspruch nehmen werden können.

Nochmal danke an Euch alle!

Ich
Finde deinen Text so toll und er spricht mir aus der Seele!ich stand Grad vor der Entscheidung einen 40 stunden job an zu nehmen zu dem ich auch noch 30 km fahren müßte!
Das hätte für meine Kinder Stress und zehn stunden kita bedeutet!
Für mich ebenfalls Stress und nicht mehr Geld weil alles für Benzin und kita kosten drauf ginge!
Aber ich lebe jetzt,meine Kinder brauchen mich jetzt!

Danke für deinen Beitrag,jetzt weiß ich das ich nicht alleine bin

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14. Februar 2014 um 21:54

Jaanbos...
Das, was du mir und auch hier an Mandel geschrieben hast...dem kann ich nur zustimmen! Das empfinde ich genauso!

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14. Februar 2014 um 21:56
In Antwort auf sacha_11963228

Ich
Finde deinen Text so toll und er spricht mir aus der Seele!ich stand Grad vor der Entscheidung einen 40 stunden job an zu nehmen zu dem ich auch noch 30 km fahren müßte!
Das hätte für meine Kinder Stress und zehn stunden kita bedeutet!
Für mich ebenfalls Stress und nicht mehr Geld weil alles für Benzin und kita kosten drauf ginge!
Aber ich lebe jetzt,meine Kinder brauchen mich jetzt!

Danke für deinen Beitrag,jetzt weiß ich das ich nicht alleine bin

Ja Carina,
man bekommt das irgendwie so übergestülpt... fügt sich dem Ganzen, weil man ja sonst irgendwie "anders" ist.
Ich komme aus den neuen Bundesländern und was meinst Du, wie man hier angeschaut wird, wenn man sagt, dass man eben wegen der 3 kleinen Kinder nur 20 Stunden arbeiten will?! Dann ist man automatisch faul... Was meinst Du, was ich schon für Sprüche bekommen habe bei Bewerbungsgesprächen?! Nein, mein Lebensmittelpunkt sind meine Kinder und meine Familie. Ich bin es leid, Kompromisse einzugehen... für nichts und wieder nichts. Uns wird heutzutage vorgegaukelt, dass wir alles haben können und müssen- Reisen, Job, Geld, Kinder, Schönheit, Selbstverwirklichung... und das funktioniert alles gar nicht. würde man nur eine Sekunde mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenken, dann wäre einem das auch schnell klar. Man muss einfach mutig genug sein, eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung FÜR das eigene Leben. Weil man eben nur einmal lebt. Und einmal seine Kinder aufwachsen sieht. Man ist nicht besser oder schlechter, weil man die gesellschaftlich geforderte Fremdarbeit immer zur vollsten Zufriedenheit von Dritten und mit großen privaten Einbußen absolviert! Ich bin ein Mensch, mit allen Makeln und Schwächen. Aber auch mit allen Wünschen... und auf die will ich hören!

Viele Grüße an Dich!

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14. Februar 2014 um 22:04


Ich danke auch Dir für Deinen Beitrag!

Ich müsste meinen Platz im Beruf (oder eben auch nicht) bis heute ich erst ein bissl finden. Hatte viel vor nach der Elternzeit und nach und nach wurde mir immer mehr bewusst, dass ich mich eigentlich zurück sehne... an die gemeinsame Zeit mit meinen Kindern. An unseren Rhythmus, einfach unser Leben. Diese Fremdbestimmtheit, unter welche eben auch diese Kita fällt, macht mir enorm zu schaffen. Und dann eben für nichts und wieder nichts... Diese Familie, diese Kinder sind mein Leben... mein ganzes Herz... Und darauf möchte ich hören! Mir geht es genau wie Dir- mir macht der Mamakram, meine Aufgaben hier Zuhause auch viel Spaß! Aber ich habe mich eben auch selbst unter Druck gesetzt....mit meiner Ausbildung die ich habe... und den fachspezifischen Qualifikationen usw. Paahhh, da pfeiffe ich drauf!


VLG!

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14. Februar 2014 um 22:07
In Antwort auf soulmate1234

Ich war nie im Kindergarten
und ich werfe es meiner Mama heute noch vor, denn sie hat mich nicht hingeschickt, weil meine Oma mich so gerne um sich hatte und sich sonst allein gefühlt hätte

Ich war aber auch allein, weil meine Geschwister schon in der Schule waren und ich kann mich genau daran erinnern, dass ich meine Mutter jeden (!!!!) Tag fragte, wenn sie Mittags von der Arbeit kam, wann ich eeeeeendlich auch in die Schule darf.

Ich durfte dann mit 5 in die Vorschule. Und ich habe es so geliebt und denke noch heute sooooo gerne daran zurück.

Aber es war auch ein toller Ort und nette Erzieherinnen und dort habe ich auch meine beste Freundin kennengelernt
deswegen bin ich ja pro Kindergarten.... aber natürlich nur dann, wenn eben die Gegebenheiten stimmen und ich bin wirklich ein gebranntes Kind, weil ich immer das Gefühl hatte, ganz viel verpasst zu haben, was Kindergartenkinder eben so erleben...

Ich war morgens immer allein, meine Oma hatte wenig Zeit wegen Haushalt, kochen usw. - also Programm gab es wenig und meine Geschwister waren weg.
Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn es so wie bei Euch abgelaufen wäre.

Mein Elternhaus hat auch viel zu bieten, was Garten und Landschaft angeht.... aber das hätte mir gereicht, wenn ich das nachmittags gehabt hätte.....

Wie man es macht.... die Zweifel bleiben doch immer....

jetzt leben wir in einer Wohnung, zwar mit Garten, aber immer durch den Keller usw. - etwas umständlich, aber besser als gar nichts.
Und ich hechel auch so sehr einem Haus und Hof hinterher, bin noch ohne Job, weil mein alter Job zu weit weg ist.... aber es wäre auch alles organisatorisch eine reife Leistung, weil keine Oma usw. in der Nähe ist.... (sorry, schreibe etwas fahrig, weil eigentlich mein Wischwasser wartet )......

also, wenn ich an Deiner Stelle wäre: quit the Job und gestalte Dein Leben so, wie Du es so schön beschrieben hast.... und wenn Dir nach Veränderung ist, kannst Du immer noch loslegen, wenn die Kinder älter sind....

LG
Souli

Danke Souli...
ich habe gerade mal - inspiriert durch Deinen Beitrag - an meine Kindergartenzeit zurück gedacht... ich fand's furchtbar!!! Im Nachhinein betrachtet finde ich es fast unheimlich, dass ich mich damals schon irgendwie nie wohl gefühlt habe... in fremder Umgebung... und mit diesem Druck, der Norm entsprechen zu müssen aber nicht zu können... Whaaa, nee.... ich habe keine schönen Erinnerungen

Ganz liebe Grüße!

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14. Februar 2014 um 22:10

Mensch,
das sind ja wirklich absolut hirnrissige Schliesszeiten... aber sowas gibt es öfter in den alten Bundesländern, oder? Also ich habe freundinn ein Hamburg, da ist das auch so verrückt...

VG

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14. Februar 2014 um 22:16

Hmmm
Das klingt eher wie eune schlechte Aufbewahrung.
Ich denke, solange die kInder genug andere kInder treffen, ist es eigentlich auch egal, ob sie in einem Kindergarten sind oder nicht.
Ich hatte meine Tochter in einem ganz tollen waldkindergarten, mit 2 eRziehern und einer praktikantin auf ca 16-18 Kindern.
Wie sind denn die erzieher bei Euch im Kiga? Mur war halt. Wichtig, dasssie nett sind, und Kinder auch respektieren.
LG

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14. Februar 2014 um 22:19
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hmmm
Das klingt eher wie eune schlechte Aufbewahrung.
Ich denke, solange die kInder genug andere kInder treffen, ist es eigentlich auch egal, ob sie in einem Kindergarten sind oder nicht.
Ich hatte meine Tochter in einem ganz tollen waldkindergarten, mit 2 eRziehern und einer praktikantin auf ca 16-18 Kindern.
Wie sind denn die erzieher bei Euch im Kiga? Mur war halt. Wichtig, dasssie nett sind, und Kinder auch respektieren.
LG

Strawberry-
bei den beiden Frauen, die die Gruppen meiner Kinder betreuen, haben wir es wirklich gut erwischt. Da kann ich nicht schimpfen... Ich weiß auch, dass die Erzieherin meiner mittleren Tochter selbst sehr unglücklich mit dem Konzept ist... aber sie sind eben an die Einrichtung und die Gegebenheiten gebunden...

VG

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14. Februar 2014 um 22:20
In Antwort auf xjaanbosx

Danke Souli...
ich habe gerade mal - inspiriert durch Deinen Beitrag - an meine Kindergartenzeit zurück gedacht... ich fand's furchtbar!!! Im Nachhinein betrachtet finde ich es fast unheimlich, dass ich mich damals schon irgendwie nie wohl gefühlt habe... in fremder Umgebung... und mit diesem Druck, der Norm entsprechen zu müssen aber nicht zu können... Whaaa, nee.... ich habe keine schönen Erinnerungen

Ganz liebe Grüße!

Hmmm
Ich habe mich auch nie wohl gefühlt, war damals einfach zu schüchtern und kam nicht mit den Schlägern zurecht.
Wie geht es deinen Kindern dort?
Gehen sie gerne hin?
Meine Tochter war einmal den ganzen Vormittag schlecht drauf, als ich sie wegen fueber zuhause gelassen habe, ihr hat es gefallen.
Wichtig ist, was dur und deinen Kindern gut tut.
LG

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14. Februar 2014 um 22:24
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hmmm
Ich habe mich auch nie wohl gefühlt, war damals einfach zu schüchtern und kam nicht mit den Schlägern zurecht.
Wie geht es deinen Kindern dort?
Gehen sie gerne hin?
Meine Tochter war einmal den ganzen Vormittag schlecht drauf, als ich sie wegen fueber zuhause gelassen habe, ihr hat es gefallen.
Wichtig ist, was dur und deinen Kindern gut tut.
LG


Ich kann im Vergleich ganz klar sagen, dass sie lieber Zuhause sind.... wirklich ganz klar... Sie gehen halt unter der Maßgabe, dass ich arbeiten muss...

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14. Februar 2014 um 22:26

Danke liebe Jaan
für deine offenen Worte!!!!
Wirklich!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich manchmal geschämt habe...innen in mir drin weiß ich, was mir wichtig ist und welches Leben ich führen möchte, aber nach außen, da habe ich oft das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen....
Das du das so mutig hier hin schreibst...danke!

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14. Februar 2014 um 22:32
In Antwort auf sunshinedaughter

Danke liebe Jaan
für deine offenen Worte!!!!
Wirklich!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich manchmal geschämt habe...innen in mir drin weiß ich, was mir wichtig ist und welches Leben ich führen möchte, aber nach außen, da habe ich oft das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen....
Das du das so mutig hier hin schreibst...danke!

Sunny
Ich finde das so schön, dass ich ein Feedback bekomme... von Carina weiter unten, von Dir... ehrlich... Die letzten Wochen war ich krank geschrieben, weil ich auf meiner Arbeit wirklich immer wieder klein gehalten und gedemütigt wurde... und ich könnte hier Zuhause Kraft sammeln und wieder klarer denken... und mir bewusst machen, was ich mir für uns wirklich wünsche!

Schön Sunny... wirklich... wunderbar, dass Du, dass Ihr das so sagt <3

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14. Februar 2014 um 22:37
In Antwort auf xjaanbosx

Sunny
Ich finde das so schön, dass ich ein Feedback bekomme... von Carina weiter unten, von Dir... ehrlich... Die letzten Wochen war ich krank geschrieben, weil ich auf meiner Arbeit wirklich immer wieder klein gehalten und gedemütigt wurde... und ich könnte hier Zuhause Kraft sammeln und wieder klarer denken... und mir bewusst machen, was ich mir für uns wirklich wünsche!

Schön Sunny... wirklich... wunderbar, dass Du, dass Ihr das so sagt <3

Lass dich
Nicht fertig machen!!!
LG

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14. Februar 2014 um 22:39

Noch etwas...
ich selbst kann ja noch nicht aus Erfahrung sprechen, da auch mein Sohn (gerade 3 Jahre alt aus verschiedenen gründen noch nicht in der Kindergarten geht).

aber ich habe schon von vielen mamas im Bekanntenkreis gehört, dass dieses "lockere", stressfreie, einfach mal machen wozu die Kinder gerade Lust haben, spätestens mit der Schulzeit aufhört. daher denke ich mir ist die Zeit davor umso wichtiger um sie gut und sinnvoll mit den Kindern zu nutzen!

du hast ja, soweit ich weiß auch eine Tochter schon im schulalter und vielleicht kennst du es ja auch schon daher, dass dann die Zeit und die Planungen sehr eingeschränkt sind.




und wie auch schon mehrmals geschrieben: ich finde es sehr schade, dass in unserer Gesellschaft das alleinige mama-dasein in den köpfen der meisten auf die ersten 3 Lebensjahres beschränkt ist.


LG

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14. Februar 2014 um 22:39
In Antwort auf xjaanbosx


Ich kann im Vergleich ganz klar sagen, dass sie lieber Zuhause sind.... wirklich ganz klar... Sie gehen halt unter der Maßgabe, dass ich arbeiten muss...

Kommt ihr denn
Eine zeit lang ohne dein Gehalt aus?
Oder hast du dir mal überlegt, Tageskunder zusätzlich mit aufzunehmen? Dann hättest du nich ein bisschen Geld dazu.
LG

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14. Februar 2014 um 22:43
In Antwort auf xjaanbosx

Ja Carina,
man bekommt das irgendwie so übergestülpt... fügt sich dem Ganzen, weil man ja sonst irgendwie "anders" ist.
Ich komme aus den neuen Bundesländern und was meinst Du, wie man hier angeschaut wird, wenn man sagt, dass man eben wegen der 3 kleinen Kinder nur 20 Stunden arbeiten will?! Dann ist man automatisch faul... Was meinst Du, was ich schon für Sprüche bekommen habe bei Bewerbungsgesprächen?! Nein, mein Lebensmittelpunkt sind meine Kinder und meine Familie. Ich bin es leid, Kompromisse einzugehen... für nichts und wieder nichts. Uns wird heutzutage vorgegaukelt, dass wir alles haben können und müssen- Reisen, Job, Geld, Kinder, Schönheit, Selbstverwirklichung... und das funktioniert alles gar nicht. würde man nur eine Sekunde mit gesundem Menschenverstand darüber nachdenken, dann wäre einem das auch schnell klar. Man muss einfach mutig genug sein, eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung FÜR das eigene Leben. Weil man eben nur einmal lebt. Und einmal seine Kinder aufwachsen sieht. Man ist nicht besser oder schlechter, weil man die gesellschaftlich geforderte Fremdarbeit immer zur vollsten Zufriedenheit von Dritten und mit großen privaten Einbußen absolviert! Ich bin ein Mensch, mit allen Makeln und Schwächen. Aber auch mit allen Wünschen... und auf die will ich hören!

Viele Grüße an Dich!

Schönheit
Hast du jede menge, Reisen braucht man dich nur, um sich von der aRbeit zu erholen,
Tu das, was euch gut tut, es ist dein Leben.
LG

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14. Februar 2014 um 22:51
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Kommt ihr denn
Eine zeit lang ohne dein Gehalt aus?
Oder hast du dir mal überlegt, Tageskunder zusätzlich mit aufzunehmen? Dann hättest du nich ein bisschen Geld dazu.
LG

Wir müssten
uns einschränken, da ich mich und die Kinder selber krankenversichern müsste.... aber das ginge eine Zeit lang... und mit dem kommenden Sommersemester schließt mein Mann seinen Bachelor ab und wird befördert. Dann funktioniert das... Und die Kompromisse, die wir dann eingehen müsste , gehe ich gern ein.

Und wegen oben- Kündigung wird übermorgen wirksam... der einzig richtige Weg...

Liebe Grüße!

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14. Februar 2014 um 22:57

Oh Mandel
Ich kann so verstehen was Du schreibst! So eine hässliche Situation macht so vieles kaputt... es zieht seine Krakenarme in alle Lebensbereiche- man hat weniger Geduld mit den Kindern, Streit mit dem Partner.... und die Spirale dreht sich immer tiefer...

Mandel, bleib dran! Lass Dich weiter krank schreiben und werde stärker... dafür, genau dafür ist diese Krankschreibung gedacht! Um gesund zu werden, wieder geradeaus denken zu können!

Mandel, ich wünsche Dir so sehr, dass sich auch für Dich neue Türen öffnen!

Ganz liebe Grüße!

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14. Februar 2014 um 22:59
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Schönheit
Hast du jede menge, Reisen braucht man dich nur, um sich von der aRbeit zu erholen,
Tu das, was euch gut tut, es ist dein Leben.
LG


Oh, ich danke Dir für dieses Kompliment! Und recht hast Du, so recht...

Danke... vielen Dank!

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15. Februar 2014 um 10:27

Aaaahhh, jetzt
weiß ich auch, wer Du bist... Du warst mir in letzter Zeit schon positiv aufgefallen, mit dem was Du schreibst. Nun, wo Du von Deiner schweren Erkrankung schreibst...
Ich finde Deine Worte so schön. Und lebensnah. Ja- lebensnah! Denn das ist vieles im heutigen Lebensrhythmus nicht. Man vergisst, was man ist... Und auch wenn es ganz furchtbar ist, von einer schwerwiegenden Krankheit aufgesucht zu werden- so spürt man, dass diese Dir eine Reife und einen Blickwinkel gegeben hat, die mehr als jedes Gold der Welt wert sind! Jeden Tag sollte man sich kurz besinnen, wie endlich alles ist...und das wir nur diesen Moment haben. Er ist einzigartig und im nächsten Augenblick schon wieder Vergangenheit.
Du bist eine ganz tolle junge Frau! Dort, wo Du mit Deinem Denken stehst, finden viele Ihr ganzes Leben nicht hin...

Ich wünsche Dir, dass das Thema Krankheit nie nie nie wieder eine aktive Rolle in Deinem Leben spielen wird und endgültig der Vergangenheit angehört... von ganzem Herzen wünsche ich Dir das!

VLG!

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