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Hauptschule

17. April 2015 um 11:32 Letzte Antwort: 5. Juni 2015 um 5:23

ich höre und lese so oft in meiner Umgebung, das es schlimm ist auf der Hauptschule gewesen zu sein, weil da nur sozialschwache und dumme Kinder hingehen. ich finde so eine aussage unmöglich oder wie seht ihr das? lg

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17. April 2015 um 11:47

Das Problem ist halt
dass man als Hauptschüler heute schlechtere Chancen als noch vor 30 Jahren hatte.
allerdings kann man schulisch ja immer noch weitermachen.
LG

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17. April 2015 um 11:52

Leider stimmt es HIER sehr
oft... Da haben die Hauptschulen ihren Ruf weg. Und der kommt nicht von irgendwo her.....

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17. April 2015 um 12:04

War auf einer Hauptschule..
Zu meiner Zeit war es Standard.
Damals hielt man mich auch für "dumm" und meine Eltern waren Mittelschicht.
Mein Universitätsdiplom hab ich jetzt trotzdem in der Tasche

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17. April 2015 um 12:35

Es
macht mich wütend, so einen Scheiss zu lesen. Leider ist der Quatsch weithin verbreitet; was NICHT bedeutet, dass er stimmt. Auf Hauptschulen sind Kinder, die sich selbst aufgegeben haben, weil kein Mensch mehr an sie glaubt. Kinder, die für dumm gehalten werden, es aber nicht sind UND auch Kinder, die von ihrem Intellekt her auf der Realschule untergehen würden. Dumm ist da kein einziges Kind!!!!!!
Ich habe lange an einer Hauptschule unterrichtet, und ja.. da herrscht manchmal ein sehr rauer Ton und ja, manchmal besteht Unterricht darin, die Kinder davon abzuhalten, sich gegenseitig umzubringen und DENNOCH wehre ich mich gegen die Aussage, dass Hauptschüler dumm sind! Viele sind arme Wesen, die so sind wie sie sind, weil sie noch nie ein liebes Wort gehört haben und von anderen Lehrern als dumm dargestellt werden. Es krankt am System, am krankhaften Leistungsdruck, an dem Kinder zerbrechen, an Pädagogen, die ihren Beruf verfehlt haben und an Eltern, die sich nicht kümmern.

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17. April 2015 um 12:39
In Antwort auf kamala_11901399

Es
macht mich wütend, so einen Scheiss zu lesen. Leider ist der Quatsch weithin verbreitet; was NICHT bedeutet, dass er stimmt. Auf Hauptschulen sind Kinder, die sich selbst aufgegeben haben, weil kein Mensch mehr an sie glaubt. Kinder, die für dumm gehalten werden, es aber nicht sind UND auch Kinder, die von ihrem Intellekt her auf der Realschule untergehen würden. Dumm ist da kein einziges Kind!!!!!!
Ich habe lange an einer Hauptschule unterrichtet, und ja.. da herrscht manchmal ein sehr rauer Ton und ja, manchmal besteht Unterricht darin, die Kinder davon abzuhalten, sich gegenseitig umzubringen und DENNOCH wehre ich mich gegen die Aussage, dass Hauptschüler dumm sind! Viele sind arme Wesen, die so sind wie sie sind, weil sie noch nie ein liebes Wort gehört haben und von anderen Lehrern als dumm dargestellt werden. Es krankt am System, am krankhaften Leistungsdruck, an dem Kinder zerbrechen, an Pädagogen, die ihren Beruf verfehlt haben und an Eltern, die sich nicht kümmern.

Also dann bestätigst du ja doch
dass es sich um "Problemkinder" handelt. Zwar nicht dumm intellektuell nicht für die Realschule geeignet

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17. April 2015 um 12:42
In Antwort auf florina911

Also dann bestätigst du ja doch
dass es sich um "Problemkinder" handelt. Zwar nicht dumm intellektuell nicht für die Realschule geeignet

Ja!
Es sind problematische Kinder; aus diversen Gründen. Ich hatte die TE so verstanden, dass sie sich gegen die Aussage wehrt, dass die Kinder dumm sind?! Und da stimme ich zu!

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17. April 2015 um 12:52
In Antwort auf kamala_11901399

Ja!
Es sind problematische Kinder; aus diversen Gründen. Ich hatte die TE so verstanden, dass sie sich gegen die Aussage wehrt, dass die Kinder dumm sind?! Und da stimme ich zu!

Achso:
was ist denn dann mangelnder Intellekt?? Was genau ist dumm? Klingt ersteres halt besser...

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17. April 2015 um 12:53


Was ein Blödsinn.
Klar ist das "klima" anderst als auf einer Realschule oder gar Gymnasium, aber das es nur sozialschwache oder dumme Kinder wären stimmt nun wirklich nicht.

Ich selbst war auch auf einer Hauptschule, die Realschule hab ich verlassen weil ich mit 2 der lehrer ständig aneinander geriet und fürs Gymnasium war ich schlicht zu faul.

Auf der Hauptschule hatte ich nen super Klassenlehrer
Ich war übrigens das Kind von einem Polizisten (viele der Kinder von Kollegen gingen auch auf diese Schule), also nicht "sozialschwach". Heute bin ich selbst verbeamtet. Von meinen Klassenkameraden weiß ich lange nicht von allen, was aus ihnen geworden ist. Von einem weiß ich aber, das er studiert oder bereits fertig ist. Ein anderer ist Koch und tingelt um die Welt. Garnicht so schlecht, oder?

Aber vielleicht liegts auch daran, dass ich sehr ländlich aufgewachsen bin. Von Hauptschulen in Berlin oder anderen Großstädten hört man ja leider wirklich nicht viel gutes.

Meine Kinder dürfen mal die Schule besuchen, auf der sie sich wohlfühlen, also aufs Gymi werde ich sie nicht "zwingen", das macht keinen Sinn. Eine Privatschule schließe ich aber auch nicht aus. Mal sehen

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17. April 2015 um 13:03
In Antwort auf florina911

Achso:
was ist denn dann mangelnder Intellekt?? Was genau ist dumm? Klingt ersteres halt besser...

Ernsthaft?
Es ist ein ziemlicher Unterschied, ob jemand intellektuell nicht für etwas geeignet ist oder als dumm bezeichnet wird. Es ist nicht nur ein Euphemismus für dumm!!
Jemand mit großen Lernschwächen und diversen Baustellen geht auf einer Realschule unter, ist aber kein dummes Kind!

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17. April 2015 um 13:11
In Antwort auf kamala_11901399

Ernsthaft?
Es ist ein ziemlicher Unterschied, ob jemand intellektuell nicht für etwas geeignet ist oder als dumm bezeichnet wird. Es ist nicht nur ein Euphemismus für dumm!!
Jemand mit großen Lernschwächen und diversen Baustellen geht auf einer Realschule unter, ist aber kein dummes Kind!

Ich fand es nur interessant,dass du im ersten Satz
Deines Beitrags, die Aussage der TE komplett abweist und dann.... in einem großen Ausmaß noch viel ausführlicher schreibst, dass es eigentlich noch schlimmer ist

Lies Deinen Beitrag nochmal durch... also ein schlimmeres, verlachlässigteres, psychiosch angeknackstes Umfeld (egal wie man es formuliert) kann ich mir kaum vorstellen.

Wenn man nicht wüßte von welchen Kindern Du schreibst, denkt man es geht um verhaltensauffällige Problemkinder

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17. April 2015 um 13:19
In Antwort auf florina911

Ich fand es nur interessant,dass du im ersten Satz
Deines Beitrags, die Aussage der TE komplett abweist und dann.... in einem großen Ausmaß noch viel ausführlicher schreibst, dass es eigentlich noch schlimmer ist

Lies Deinen Beitrag nochmal durch... also ein schlimmeres, verlachlässigteres, psychiosch angeknackstes Umfeld (egal wie man es formuliert) kann ich mir kaum vorstellen.

Wenn man nicht wüßte von welchen Kindern Du schreibst, denkt man es geht um verhaltensauffällige Problemkinder

Ach verdammt...
Ich glaub, du hast recht...
Auf diesen Ausdruck "dumm" reagiere ich nur so allergisch.
Es IST schlimm an Hauptschulen aus ganz vielen Gründen; heute vermutlich noch mehr als früher. Mir ist eben nur wichtig, dass die Gründe nicht am Intelligenzquotienten der Kinder festzumachen sind.

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17. April 2015 um 13:28

Ja, da
hast du recht! Es gibt dumme Entscheidungen, dumme Dinge, die man macht und dumme Konsequenzen, die man ertragen muss.
Wie ich bei florina schon schrieb habe ich nur ein riesiges Problem mit der Bezeichnung dumm. Besonders bei Kindern. Nur, weil ein Kind nicht dumm ist, ist es aber auch noch lange kein Intelligenzbolzen. Es gibt so viele Abstufungen und Gründe für bestimmte Baustellen. Aber so richtig dumm ist tatsächlich kein Kind.
Ich finde das Thema schwierig... Vielleicht bin ich auch nur zu emotional involviert, weil ich zu oft gesehen habe, was es in Kinderseelen anrichtet, als dumm/zu blöd/hohl bezeichnet zu werden...

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17. April 2015 um 14:10

Bei uns werden
Die Hauptschulen ja auch alle abgeschafft.
Ich halte keine Kinder für dumm und denke auch nicht dass es unbedingt etwas mit "sozial schwach" zu tun hat.
Allerdings hatten die Hauptschulen bei uns auch einen verdammt schlechten Ruf.
Das lag daran, dass eben viele Dinge dort passiert sind.
Und ich muss auch dazu sagen, dass ich das Gefühl habe, man hat dort eben die ganzen "schwierigen" Fälle hinverfrachtet.
Dazu haben eben auch die Ausländer gezählt, die kein richtiges Deutsch konnten und die, um die sich die Eltern eben nicht genug gekümmert haben (was das schulische und soziale betrifft)
Und die eben alle auf einem Haufen, hat oft dazu geführt das die Schulen in aller Munde waren.
Ich denke das, was ich jetzt hier beschreib, kennen viele von den Hauptschulen und daher kommt der schlechte Ruf und das dort nur "dumme" Kinder sind.
Aber das ist eben nicht wahr.

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17. April 2015 um 20:27

4 meiner kinder sind in der realschule
und 1 auf der hauptschule (er hatte nie hausaufgaben gemacht obwohl ich mit ihm saß und machte was aufgeschrieben war), mensch hätte ich ihn bloß auf mein gefühl gehört und ihn auf real gegeben, 1 hat abi nachgemacht, obwohl ich nur hauptschule hatte (durch abgeschlossene lehre habe ich nun realschulabschluß) und mein mann aus der 7. klasse ins berufsleben kam, mußte allerdings 4 jahre lernen anstatt 3, und aus allen wird was,lg

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17. April 2015 um 20:32

Das
hängt glaub ich wirklich sehr von der (Haupt) Schule an sich ab und auch dem Bundesland. In Bayern beispielsweise sind Hauptschulen noch geläufiger und der Hauptschulabschlus daher mehr "wert" als in anderen Bundesländern.

Es hat sich leider so eingebürgert, dass sich an der Hauptschule oft die Kinder wiederfinden, die eigentlich andere Baustellen haben wie schlechtes soziales Umfeld, benötigter Förderbedarf etc. Das wirkt sich dann oft auf die Unterrichtsqualität aus, und da kann ich ehrlich gesagt verstehen, wenn manche Eltern diese Art von Unterricht ihrem Kind nicht zumuten wollen.

Man müsste die Hauptschulen konzeptionell und finanziell neu ausrichten, um mehr auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen zu können und sie somit zu einem auf sie besser zugeschnittenen Lernen zu bringen, etwa durch pratischere Ausrichtung. Dann klappt es nämlich auch viel besser, ihnen auf dem Ausbildungsmarkt bessere Chancen zu ermöglichen.

Dazu bräuchte es aber den entsprechenden politischen Willen und eine Lobby, und das ist das Grundproblem an der Sache.

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17. April 2015 um 20:51

Was nützt ein elternabend wenn keiner hingeht
oder nur wenige, manchmal waren wir nur zu dritt wobei ein elternpaar war, lg

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17. April 2015 um 20:58

Also zu meiner Zeit
war es wirklich so, dass auf der Hauptschule eher "der Rest vom Fest" war. Das ist erst ein paar Jahre her und heutzutage ist es einfach so, dass die Eltern ihre Kinder auf solchen Schulen nicht sehen wollen. Also landen dort eher diejenigen, für die es keinen anderen Weg gibt.
Aber "dumm" und sozialschwach sind dort nicht alle. Das ist ein Vorurteil. Ich bin das besten Beispiel , war dort nur ein Jahr, dann auf der IGS und später auf der GOS. Studiert habe ich auch.

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18. April 2015 um 10:12

Ich
Finde nicht die Schulformen allgemein schlimm, sondern die Art der Förderung. Mich stört es am Meisten, dass Kinder überall gut sein müssen und durch das Raster fallen, wenn ihnen etwas absolut nicht liegt. Ich wäre eher dafür, die Stärken zu fördern und eben dann genau in diesen Bereichen dabänn fachspezifisch zu fördern. Leider ist es nicht realistisch, dass dies je umgesetzt wird. Natürlich müssen die Grundlagen alle lernen, aber wenn jemand super in Wirtschaft ist aber in Chemie sehr schlecht, kann er nicht mehr weiter machen als Beispiel auch.

Es stört mich genau so, dass noch so viel Wert auf reines Auswendiglernen gelegt wird. Mir ist es wichtiger logisch zu verstehen und es in eigenen Wörtern wieder zu geben.

Das Problem ist, dass wenn die Schulen nur zusammen geworfen werden, dann eben von den Unternehmen noch mehr nur mit Abi genommen werden und das Problem nicht gelöst wird sondern eher verlagert. Und auf dauer nicht so gute Schüler mitzuschleppen bringt Nachteile für die guten Schüler und es kann weniger gelehrt werden. Da tauchen dann neue Baustellen auf. Einfacg nur die Hauptschulen schließen, bringt überhaupt nichts. Es würde eine komplette Reform, viel mehr Personal und kleinere Klassen und individuelle Förderung benötigen und das wird nicht gemacht werden.

Und dumm sind die Kinder bestimmt nicht. Sie passen nur nicht in unsere Vorstellung der perfekten Generalisten, die sich leicht mit dem Lernen tun und sich bestmöglich benehmen. Sie fallen durchs Raster und müssen sich dauernd anhören, dass sie nichts taugen und keine Chance haben. Wie sollen sie sich da anders entwickeln?

Wir machen doch den Druck auf unsere Kinder selber immer Größer! Und das kann genau so nach hinten los gehen. Jemand der unter ach und Krach unter Druck gerade die Realschule schafft, hat es genau so schwer im Berufsleben Fuß zu fassen.

Vg

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20. April 2015 um 1:50

Auf die Hauptschule gehen finde ich voll in Ordnung
... und was immer darüber zu lesen und zu hören ist ist völliger Blödsinn.
Das sagt weder was über die Klugheit und die Fähigkeiten der Hauptschülerinnen und Hauptschüler aus noch etwas darüber, welche weitere Bildungskarriere oder Berufswege später eingeschlagen werden.
Ich finde auch unsere Hauptschulen werden seit Jahren schlechtegeredet, ohne zu wissen wieso und warum - dabei ist es das normalst überhaupt die Hauptschule zu besuchen und einen Abschluss da zu machen.
Der Abiturwahn der in den letzten Jahren immer stärker geworden ist - das finde ich eher problematisch.
Das geht auch ganz klar zu lasten der Abiturienten, wenn es nicht nur jede und jeder inzwischen werden KANN ( das ist in Ordnung) sondern auch WIRD egal welche Qualifikation die Leute da wirklich haben. Die Folgen des Ansturmes sind dann Einstellungsprüfungen, NC an Hochschulen und Studiengebühren ...

Ich selber bin auch auf die Hauptschule gegangen und habe meinen Abschluss gemacht - das war vor zwanzig jahren.
Bei uns auf dem Land gab es damals kein Gymnasium in der Nähe, sondern eben nur die Hauptschule und die hatte einen sehr guten Ruf und ich habe mich da eigentlich auch gut aufgehoben gefühlt. Problemphasen gibt es bei jedem und jeder mal...
Ich habe nie studiert und bin mit meinem sehr guten Hauptschulabschluss glecih in die Ausbildung gegangen und verdiene bis heute in der Gastronomie sehr gut.
Andere haben sich später weitergebildet oder gar studiert.
Ich finde wer sich für die Hauptschule und / oder einen (guten) Abschluss schämt, schämt sich für die (oft ziemlich dummen) Vorurteile anderer und das braucht eigentlich niemand.
Ich finde die kleinen Schulabschlüsse werden gebraucht - wenn auf unserer Arbeit freie Stellen sind dann stelle ich sehr gerne Hauptschüler(innen)(!) ein, studierte kriegen wir ( auch als ungelernte Kräfte ) im überfluss.
Ich finde nicht das der Besuch einer Schulform oder aber ein Schulabschluss über einen Menschen und seine Ausstrahlung entscheidet - sie kann ein "netter" Zusatz sein. Oder?
Für mich mal gaaanz klar: Daumen hoch für unsere engagierten Hauptschülerinnen und Hauptschüler ... Ihr seid oft (viel) besser als euer Ruf ... ganz ehrlich...
Silvy

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20. April 2015 um 2:12

Wer Bewerbungen von HauptschülerInnen zurückschickt
... verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn die Stelle oder Ausbildung nicht zwingend einen weitergehenden Schulabschluss verlangt.
Leider kann das schwer nachgehalten werden und wer klagt schon gerne einen Ausbildungsplatz ein? Deshalb ist es wohl so.

Bei uns gibt es so etwas nicht.
Ich bin sogar von meiner Chefin angewiesen worden, diese Bewerbungen mir zuerstmal anzuschauen und die BewerberInnen zu einem Gespräch zu bitten. Ich stehe da voll und ganz dahinter.
Aber leider bestimmt ja in einer Demokratie anscheinend auch eine asoziale Mehrheit wo es lang geht - die Wünsche und Vorlieben der Menschen suchen sich Ihre Wege allen Regeln zuwieder.

Mal zu denken:
Wenn alle Abi haben ist das der neue Hauptschulabschluss. Und wer wird dann auf die qualifizierten Ausbildungsstellen gelassen? Wer darf dann studieren? Was ist das abgeschlossene Studium dann wert? Bei jedem Arbeitsplatzwechsel dann eine neue Ausbildung mit Zulassungschranke wegen starker Spezialisierung des Studiums und Allgemeinbildung zu wünschen überig läßt?
Ist das die neue "Einheitsschule" und wem nützt sie denn?
Was ist mit denen die kein Abitur haben, bzw. machen konnten - egal aus welchen Gründen.
Wenn alle immer nur glauben für sie und Ihren Betrieb / für Ihre Kinder usw. sei das beste gerade gut genug verschiebt damit lediglich die Auswahl (die alle ungerecht finden) in spätere Lebensjahre, was sich fatal auswirken kann.
Sowas wie dies hier ist dann leider die Folge die dann zu lasten aller geht - denn unsere Kinder sind nicht dumm und merken was kommt:

https://www.youtube.com/watch?v=RbZeoyg8aCg

( Nein so etwas verherrlich ich nicht - ich hoffe dass es nie wieder vorkommt... )
Da gab es ohne Abitur keine Möglichkeit....

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20. April 2015 um 3:08

Du sprichst mir aus der Seele
das ein guter Hauptschulabschluss manchmal sogar die viiiel bessere Wahl ist, weil auch die Qualität machts - und vor allem die Menschen zählen und was sie können.

Ich sages deutlich Herr/Frau Minister - und klingts auch barsch:
"Ohne Hauptschüler ist unser Land am A...."

Silvy

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20. April 2015 um 3:19

Beweislast
Stimmt,leider,leider.... Aber : Das haben inzwischen auch schon unsere Abiturienten...

Und das mit zunehmenden Folgen die dann für alle gelten - Zulassungsbeschränkungen, Gebührenerhebungen, ständige Ausbildungszwänge bei jeder und jedem Wechsel des Tätigkeitsbereiches, vieles mehr...
Das kommt wie ich find von dem falsch verstandenem Ehrgeiz.

Und meine Kritik geht - wie auch schon anderswo - nicht an Einzelne die für sich das beste rausholen wollen sondern an das Verhalten der Massen oder der Gesamtheit, denn diese schreibt das Problem erst... weshalb es ja schwer ist gegen den Strom zu schwimmen.

Aber : Eine gewisse (!) Beweislast kann auch eine Chance sein - das vielleicht auch mal einzuwerfen... oder?

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20. April 2015 um 3:30

Wobei nicht jede falsche Entscheidung
in die Kategorie ähnlich einem "Freudschen Versprecher" gehoben werden sollte.... oder?

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20. April 2015 um 8:27

Gestern hab ich erfahren
das die hauptschule hier bei uns im dorf schliesst. find ich ok, hauptschulen haben hier schon lange einen schlechten ruf, schon zu meiner schulzeit ...vor 30 jahren.
ich hab dann gestern auch von einem mädchen gehört, 5.klasse - gymnasium, deutsch und mathe 2, englisch 4-5... da hätte die klassenlehrerin die mutter schon gewarnt... das die kleine bloss gucken soll, das sie nicht in den anderen hauptfächern abrutscht. den zb ne 4 in mathe und eine 5 in englisch ist grund genug, das sie die klasse wiederholen muss.

ich muss nächstes jahr entscheiden, auf welcher schule ich sie einschule. es wird wohl realschule oder gymnasium werden. gesamtschule bin ich skeptisch...ich glaube, das ist die neue form der hauptschule, aber mit der möglichkeit,für ambitionierte kinder auch abitur zu schaffen. nur ob man dann in der mitte von eher leistungsschwachen kindern so motiviert ist?? da seh ich eher schwarz, da meine tochter jetzt schon meint ohne lernen gehts auch. vergleiche zu ihren freundinnen zieht, a la die x hat ne 3 und die y ne 4 in deutsch und die gehen auch aufs gymnasium. ach ja die schwester von dem oben erwähnten mädchen , kann angeblich mit ihren 3 und 4 in den meisten fächern , auch aufs gymnasium , da geschwisterkinder bevorzugt werden bzw automatisch genommen werden.

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20. April 2015 um 20:48

Dumme kinder
Natürlich sind die dummen Kinder auf der Hauptschule. Wären sie intelligent, hätten sie die Möglichkeit, andere Schulen zu besuchen und eine bessere Bildung zu erlangen.

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20. April 2015 um 21:18

Denkt doch...
... was Ihr wollt. Ist doch nicht schlimm, dass es dumme und ungebildete Menschen gibt. Irgendjemand muss schließlich die ganzen niederen Arbeiten erledigen.

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21. April 2015 um 0:16
In Antwort auf mhairi_12876242

Denkt doch...
... was Ihr wollt. Ist doch nicht schlimm, dass es dumme und ungebildete Menschen gibt. Irgendjemand muss schließlich die ganzen niederen Arbeiten erledigen.

Was für "niedere" Arbeiten
"verrichtest" Du denn? -
Schreib doch mal...
Entschuldige mal, das soll wohl ein Witz sein oder?

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21. April 2015 um 0:18

Treffend ausgedrückt
..oder?

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22. April 2015 um 1:37

Hinweis
ich bin hier nicht gemeint...

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6. Mai 2015 um 13:52

Ich bin stolz
... auf einer Hauptschule gewesen zu sein und einen sehr guten Hauptschulabschluss gemacht zu haben.
Und ich bin ehrlich: Das werde ich auch für immer so lassen, brauche keine höhere Schulbildung, und "Dumm" bin ich wirklich nicht.
Ich finde es muss sich niemand dafür schämen und oder sich "Dumm" fühlen (was ist das überhaupt?), es ist der wichtigste Schulabschluss überhaupt, und es sollte ihn auch weiterhin geben.
OT:
Ich bin der Meinung dass dieser Schulabschluss nicht konsequent genug eingefordert wird.
Ich finde dass wenn die Hauptschule für z.B. eine Berifsausbildung verlangt wird, diese auch ein(e) Abiturient(in), der sich bewirbt nachmachen sollte - sie qualifiziert anders und praxisbezogener.
Das formt dann auch den Menschen als nur "Auswendiglernen" oder den reinen "Kopf-Bereich" hinaus...
Für die, die doch alles schon können und wissen oder sich schnell einarbeiten können doch kein Problem ... oder?
Ich find es sinnvoller als diese Schulform abzuschaffen...

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6. Mai 2015 um 14:01
In Antwort auf silvygoldengirl

Ich bin stolz
... auf einer Hauptschule gewesen zu sein und einen sehr guten Hauptschulabschluss gemacht zu haben.
Und ich bin ehrlich: Das werde ich auch für immer so lassen, brauche keine höhere Schulbildung, und "Dumm" bin ich wirklich nicht.
Ich finde es muss sich niemand dafür schämen und oder sich "Dumm" fühlen (was ist das überhaupt?), es ist der wichtigste Schulabschluss überhaupt, und es sollte ihn auch weiterhin geben.
OT:
Ich bin der Meinung dass dieser Schulabschluss nicht konsequent genug eingefordert wird.
Ich finde dass wenn die Hauptschule für z.B. eine Berifsausbildung verlangt wird, diese auch ein(e) Abiturient(in), der sich bewirbt nachmachen sollte - sie qualifiziert anders und praxisbezogener.
Das formt dann auch den Menschen als nur "Auswendiglernen" oder den reinen "Kopf-Bereich" hinaus...
Für die, die doch alles schon können und wissen oder sich schnell einarbeiten können doch kein Problem ... oder?
Ich find es sinnvoller als diese Schulform abzuschaffen...

Hmmm
in anderen Ländern gibt es nur eine Schulform, und die Wirtschaft dort funktioniert auch.

ich finde es halt schade, dass hier eine 3 Klassengesellschaft ab dem Alter von 9 oder 10 Jahren herangezogen wird.

Wichtig ist, dass man einen Schulschluss hat, der seinen Fähigkeiten und Berufswünschen entspricht, ich würde jetzt nicht von wichtiger oder weniger wichtig sprechen.

LG

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6. Mai 2015 um 19:08

Ansichtssache ist das
ob das Sinn macht so einen Schulabschluss nachzuholen - richtig ist wieder mal, dass es unterschiedliche Wege zum Abitur gibt, das stimmt und das dort sehr verschieden gelernt wird. Ich behaupte nicht, das im Abitur alles "auswendig gelernt" wird ( zumal das manchmal richtig sein kann, weil es nützlich ist manche Dinge einfach zu wissen!)
Ich schreibe das auch unter dem Eindruck, dass es auch im Bereich der Abiturienten ganz schöne "Vollpfosten" ( ja so nennen manche das ! ) geben kann, nicht nur unter Hauptschülern. Es ist gefährlich allen eine Mütze überzustülpen.
Dennoch : Aus meiner Sicht ist nicht einzusehen, warum die Abiturientin / der Abiturient sich alles das aus der anderen Schulart sparen kann - das ist nicht so. Denn das Abitur ist derzeit noch eine auf wissenschaftliches Arbeiten ausgerichtete Ausbildung mit immer weniger Zeit für diese Aufgabe.
Und diese Ausweichbewegung in die Gymnasien tritt auch auf, weil immer mehr die elementaren Auseinandersetzungen auf den anderen Schulzweigen umgehen möchten ( an denen auch die Persönlichkeit wächst ) und meinen sie täten sich was gutes damit.
Aber ich will da gar nicht so polarisieren - Fakt ist unsere Hauptschülerinnen und Hauptschüler sind besser als Ihr Ruf.#
Sie sind nicht an den Fehlentwickelungen einer Bildungsflucht schuld, das steht (für mich) ganz klar fest.
Und wir dürfen sie nicht verurteilen für das was unsere Akademiker-Politiker in den vergangenen Jahrzehnten verbockt haben. Sie können nichts dafür.

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6. Mai 2015 um 19:18
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Hmmm
in anderen Ländern gibt es nur eine Schulform, und die Wirtschaft dort funktioniert auch.

ich finde es halt schade, dass hier eine 3 Klassengesellschaft ab dem Alter von 9 oder 10 Jahren herangezogen wird.

Wichtig ist, dass man einen Schulschluss hat, der seinen Fähigkeiten und Berufswünschen entspricht, ich würde jetzt nicht von wichtiger oder weniger wichtig sprechen.

LG

Die ehemalige DDR hatte sie auch
... die Einheitsschule in der Form der zehnklassigen, Polytechnischen Oberschule.
Wer diese bestanden hatte und mehr wollte konnte dann noch Abitur machen. Ob die Wirtschaft da funktioniert hat wissen Westkinder wie ich nicht - ich nehme es mal an, da es viel Improvisationsgeist gebracht hat, diese Staatsform am Leben zu halten. Aber das weiss ich nicht.
Fakt ist: Wer diese Schule bestanden hatte bekam auch etwas dafür, es war ein Standard.
Nachdem was ich hier immer lese und auch höre gibts ja bei uns ohne Abi nix mehr... jedenfalls glauben das viele oder sie wollen es. Wenn das Abi nun ein solcher Standard werden soll wer darf dann Studieren? Alle? Ja, das wollen dann auch alle... und das setzt dann Gebühren, Einstellungstests, Verwaltungshindernisse - oder das abgeschlossene Studium ist dann das neue Abi.
Ich meine, das kann nicht gutgehen - Alle Anders, alle Gleich...?

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6. Mai 2015 um 19:20

Trotzdem
... muss sich niemand für seine / ihre Statistik schämen, oder?

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6. Mai 2015 um 20:52

Mich
Würde mal interessieren, was ihr den machen würdet, wenn euer Kind dann mal in der Grundschule einfach nicht die Leistung bringen
Wird, damit es auf eine höhere Schule gehen kann? Trotz Förderung und Lernen? Und eben dann einfach in der Schule zum unteren Durchschnitt gehören würde?

Gerade, weil ich unten gelesen habe, dass die meisten Akademikerkinder (Spaß) eben auch studieren. Aber da gibt es auch welche, die es nicht machen. Die Wahrscheinlichkeit gibt es immer und ich glaube nicht, dass es IMMER nur wegen der Förderung der Eltern ist.

Und ich frage wirklich, weil es mich interessiert. Ich wüsste es nicht. Aber das wäre jetzt auch nicht mein Weltuntergang um ehrlich zu sein

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6. Mai 2015 um 21:18
In Antwort auf tweetymama28

Mich
Würde mal interessieren, was ihr den machen würdet, wenn euer Kind dann mal in der Grundschule einfach nicht die Leistung bringen
Wird, damit es auf eine höhere Schule gehen kann? Trotz Förderung und Lernen? Und eben dann einfach in der Schule zum unteren Durchschnitt gehören würde?

Gerade, weil ich unten gelesen habe, dass die meisten Akademikerkinder (Spaß) eben auch studieren. Aber da gibt es auch welche, die es nicht machen. Die Wahrscheinlichkeit gibt es immer und ich glaube nicht, dass es IMMER nur wegen der Förderung der Eltern ist.

Und ich frage wirklich, weil es mich interessiert. Ich wüsste es nicht. Aber das wäre jetzt auch nicht mein Weltuntergang um ehrlich zu sein

Ich
denke dann würde ich mich u.a. nach alternativen Schulkonzepten umsehen, in der Hoffnung dass mein Kind mit der Art des Lernens besser klar kommt.
Die hiesigen Sekundarschulen haben leider einen sehr schlechten Ruf als Verwahranstalt für sozial auffällige Kinder. Für praktisch begabte, aber eher lernschwache Kinder aus "normalen" Familien gibt es glaub ich kaum brauchbare Schulen was sehr schade ist.

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7. Mai 2015 um 8:15
In Antwort auf silvygoldengirl

Ich bin stolz
... auf einer Hauptschule gewesen zu sein und einen sehr guten Hauptschulabschluss gemacht zu haben.
Und ich bin ehrlich: Das werde ich auch für immer so lassen, brauche keine höhere Schulbildung, und "Dumm" bin ich wirklich nicht.
Ich finde es muss sich niemand dafür schämen und oder sich "Dumm" fühlen (was ist das überhaupt?), es ist der wichtigste Schulabschluss überhaupt, und es sollte ihn auch weiterhin geben.
OT:
Ich bin der Meinung dass dieser Schulabschluss nicht konsequent genug eingefordert wird.
Ich finde dass wenn die Hauptschule für z.B. eine Berifsausbildung verlangt wird, diese auch ein(e) Abiturient(in), der sich bewirbt nachmachen sollte - sie qualifiziert anders und praxisbezogener.
Das formt dann auch den Menschen als nur "Auswendiglernen" oder den reinen "Kopf-Bereich" hinaus...
Für die, die doch alles schon können und wissen oder sich schnell einarbeiten können doch kein Problem ... oder?
Ich find es sinnvoller als diese Schulform abzuschaffen...

Du redest dir das schön
und warum soll ein gymnasiast einen hauptschulabschluss nachmachen?? lernt man auf der hauptschule was bestimmtes, also was man auf dem gymnasium nicht lernt.

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7. Mai 2015 um 9:20
In Antwort auf tweetymama28

Mich
Würde mal interessieren, was ihr den machen würdet, wenn euer Kind dann mal in der Grundschule einfach nicht die Leistung bringen
Wird, damit es auf eine höhere Schule gehen kann? Trotz Förderung und Lernen? Und eben dann einfach in der Schule zum unteren Durchschnitt gehören würde?

Gerade, weil ich unten gelesen habe, dass die meisten Akademikerkinder (Spaß) eben auch studieren. Aber da gibt es auch welche, die es nicht machen. Die Wahrscheinlichkeit gibt es immer und ich glaube nicht, dass es IMMER nur wegen der Förderung der Eltern ist.

Und ich frage wirklich, weil es mich interessiert. Ich wüsste es nicht. Aber das wäre jetzt auch nicht mein Weltuntergang um ehrlich zu sein

Tja ich habs gewagt
meine beiden Kinder sind grundverschieden, eins im Gymmi, eins in einer "ex"-Hauptschule (die es aber hier nicht mehr gibt
, aber in etwa so gehandhabt wird, wie in diesem Thread beschrieben, man versucht ALLES auf Gymmi zu packen oder in eine Gesamtschule, zu uns kommt nur der "Rest"). Jedenfalls habe ich auf dieser Schule ein Kind, welches ein gutes Selbstbewusstsein hat, zielstrebig und fleißig ist. Sie ist derzeit Klassenbeste, da unsere Schule auf alle drei Abschlüsse hinarbeiten MUSS, ist es keine direkte Hauptschule mehr. Das Klientel jedoch schon. Kinder von nicht kümmernden Eltern, Kinder die selbst nicht wollen, Kinder mit Defiziten. Unsere hat auch einige Defizite, aber der Umgang der Lehrer in dieser Schule ist einfach Ideal für mein Kind. Es ist alles mehr als strukturiert, vorgegeben und kontrolliert. Ich bin eigentlich zufrieden.

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7. Mai 2015 um 12:06

Das Hauptschüler das Abitur nachmachen müssen
gibt es ja in bestimmten Bereichen, wenn beispielsweise jemand Ingenieur wird und an der FH oder einer GH ( heute meistens Uni-GH oder nur noch Universität ) studiert, und das ja auch aus gutem Grund.
Was im Gymnasium meistens nicht gelernt oder angeboten sind praktische Fächer, wie z.B. der klassische Werkunterricht, aber richtig: Das hängt vom der Art der Schule ab - einwände von daher vorweggenommen.
Und wie schon oben beschrieben wird : Aufgrund bestimmter Defizite ( die immer stärker im häuslichen Bereich liegen, ja leider... ) wird auf guten Schulen und Ausbildungseinrichtungen auf das geachtet was "Sekundärqualitäten" sind : Verhältnismäßige Pünktlichkeit, stärkere Betreuung beim Lernen und Selbstständigen Arbeiten, usw.. Auf vielen Gymnasien wird das unausgesprochen vorausgesetzt aber kaum noch eingeübt. Und das ist in der Arbeitswelt leider sehr wichtig.
Ich habe nicht behauptet, das Abiturienten z.B. nicht fähig sind eine Lehre zu machen o.ä., das wäre vollkommener Unsinn und wirklich Realitätsfern. Es entspricht auch nicht meinen Erfahrungen, sowie denen von niemanden hier.
Und dennoch: Die Sekundärqualitäten lassen auch bei Abiturientinnen und Abiturienten genauso oft zu wünschen übrig, wie auch bei Hauptschülerinnen und Hauptschülern, für die Realschule gilt das übrigens auch.
Das was wir als Hauptschulabschluss bezeichnen ist eben eine "andere Qualifikation" als die am Gymnasium. Und realitätfern ist das nicht, ich weiss, viele regen sich auf, und ich verstehe es jede(r) liebt seine/ihre Kinder... das steht mal fest und möchte das beste für sie. Das ist gut, das ist in Ordnung. Und ja, die Welt hat sich geändert.
Aber die fehlende praktische Ausbildung ist nun mal bei einer akademischen Laufbahn Fakt, da viele Sachen nicht gebraucht werden, wenn z.B. studiert wird. Auf die Gefahr als "von gestern" eingestuft zu werden, darf ich auch mal schreiben, dass es schon auffällig ist, daß viele Studenten/Studentinnen auffällige defizite im häuslichen Bereich haben ... ich weiss das aus guter Quelle, und zum Teil lebe ich ja auch davon.... aber es ist wirklich war, die Geschichten die ich da kenne könnten seiten füllen.
Und dann kommt immer wieder es sind bedauerliche Einzelfälle, die ihren Teller mit Nudeln ohne Vorspülen in die Spülmaschine stecken... und dann der Elektriker kommen muß, weil die Spülmaschine kaputt/ verstopft ist... das habe ich in Privathaushalten sowie auf der Arbeit erlebt. Unser Küchenchef war am durchdrehen.... und der Kollege (Studierender unserer Uni hier) wollte das noch nicht mal einsehen, und wurde pampig. Das wir Ihn nur abgemahnt haben war sein Glück. Mehr schreibe ich jetzt nicht darüber. Ich weiß dass es unangenehm sein kann wenn die allerliebsten (die eigenen Kinder) dann von anderen (Mitbewohnern oder der Arbeitsstelle) dann soetwas zu hören bekommen. Und ja: Mit dem Schulabschluss hat es nichts zu tun.
Es gibt noch andere Fälle. Die Arbeitswelt hat das ja auch teilweise erkannt, so ist ein studierter Elektroingenieur nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaft keine Elektrofachkraft und darf nicht an bestimmten Anlagen arbeiten ohne eine Aufsicht, beim Schweißen gilt dies auch: Der Schweißfachingenieur darf nicht schweißen, sondern den Schweißer mit der entsprechenden Prüfung nur beaufsichtigen. Das ist einfach zu gefährlich, wenn da die Praxis fehlt. In anderen Bereichen wie z.B. der Spülmaschiene und dem Kundenkontakt ist es ähnlich - und leider, leider (ich wünsche mir dass ihr recht habt und es anders wär ) sind diese Risiken da auch nicht immer gewünscht. Aber ich will euch jetzt nicht mehr weiter provozieren. Und am Schulsystem ist in der Tat vieles faul, nur es wird auf Kosten der Absolventen ausgetragen, Abiturientinnen und Abiturienten wie auch allen anderen...
Oder?

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7. Mai 2015 um 12:37

Realitätsfremd
Das überlese ich vielleicht besser mal... denn es führt meiner Meinung nach in eine viellicht hier gewüschte ( nicht mal so sehr von Dir ... ) aber wie ich find doch eher in die falsche Richtung, ich möchte das nicht festlegen...
Für meine Begriffe ist "Realitätsfremd" jemand, die oder der die Bedürfnisse von Menschen (gewollt oder ungewollt) ignoriert - manchmal ist das sogar gut so - aber eben nur manchmal. Und darin bin nicht nur ich, sondern unsere akademischen Spitzenkräfte Weltmeister - weil sie meinen ( und es tatsächlich auch tun ) die Realität mit ihrem gemeinsamen Willen beeinflussen zu können, ganz in dem Sinne, in welchem die Realität eine "Funktion geschellschaftlicher Verhältnisse ( also menschlicher Berdürfnisse und Empfindungen in der Gesamtheit)" ist. Der Fehler ist, dass die wenigen, gebildeten Personen keinen Anspruch haben die Gesamtheit zu repräsentieren und meinen, die aber DeFakto zum Nachteil anderer tun. Professoren, Politiker,Lehrer an vielen Schulformen sind ein Beispiel dafür. Reagieren können von den Entscheidungen dieser Gruppen Betroffene nicht, wenn die Regeln und Gesetze die erlassen werden spezifische Gruppen oder Minderheiten trifft - das ist so uns das wird immer so sein und wird nicht gerechter dadurch, wenn immer größere Massen versprochen wird, sie könnten sich auf diese Weise ( auf Kosten anderer, leider, leider!) selbst verwirklichen.
Die 90er Jahre lassen grüßen.
Das sich aber dennoch benachteiligte Mehrheiten bilden und ggf. auch Zusammenfinden um zu benennen läßt sich dabei nicht ausschließen. Diese Umverteilung im Schulsystem ist genau dafür ein Ausdruck, das eben "problematische Minderheiten" raffiniert weggesteuert werden sollen - ganz egal ob sich das Problem damit nur verlagert oder gar neue entstehen oder nicht.

Ich finde das riskant. Und nochmal : Ich spreche niemandem ab, trotz akademischer Laufbahn praxistauglich zu sein. Alles wäre halb so schwer, wenns im Leben auch so wär....

Oder?

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7. Mai 2015 um 14:55

Das ziehe ich mir nicht an...
weil es einen Unterschied gibt zwischen der Realität und den Gedanken die sich jemand darüber macht gibt.... oder?

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8. Mai 2015 um 2:35
In Antwort auf silvygoldengirl

Realitätsfremd
Das überlese ich vielleicht besser mal... denn es führt meiner Meinung nach in eine viellicht hier gewüschte ( nicht mal so sehr von Dir ... ) aber wie ich find doch eher in die falsche Richtung, ich möchte das nicht festlegen...
Für meine Begriffe ist "Realitätsfremd" jemand, die oder der die Bedürfnisse von Menschen (gewollt oder ungewollt) ignoriert - manchmal ist das sogar gut so - aber eben nur manchmal. Und darin bin nicht nur ich, sondern unsere akademischen Spitzenkräfte Weltmeister - weil sie meinen ( und es tatsächlich auch tun ) die Realität mit ihrem gemeinsamen Willen beeinflussen zu können, ganz in dem Sinne, in welchem die Realität eine "Funktion geschellschaftlicher Verhältnisse ( also menschlicher Berdürfnisse und Empfindungen in der Gesamtheit)" ist. Der Fehler ist, dass die wenigen, gebildeten Personen keinen Anspruch haben die Gesamtheit zu repräsentieren und meinen, die aber DeFakto zum Nachteil anderer tun. Professoren, Politiker,Lehrer an vielen Schulformen sind ein Beispiel dafür. Reagieren können von den Entscheidungen dieser Gruppen Betroffene nicht, wenn die Regeln und Gesetze die erlassen werden spezifische Gruppen oder Minderheiten trifft - das ist so uns das wird immer so sein und wird nicht gerechter dadurch, wenn immer größere Massen versprochen wird, sie könnten sich auf diese Weise ( auf Kosten anderer, leider, leider!) selbst verwirklichen.
Die 90er Jahre lassen grüßen.
Das sich aber dennoch benachteiligte Mehrheiten bilden und ggf. auch Zusammenfinden um zu benennen läßt sich dabei nicht ausschließen. Diese Umverteilung im Schulsystem ist genau dafür ein Ausdruck, das eben "problematische Minderheiten" raffiniert weggesteuert werden sollen - ganz egal ob sich das Problem damit nur verlagert oder gar neue entstehen oder nicht.

Ich finde das riskant. Und nochmal : Ich spreche niemandem ab, trotz akademischer Laufbahn praxistauglich zu sein. Alles wäre halb so schwer, wenns im Leben auch so wär....

Oder?

Hauptschüler sind also alle praxistauglich
und gymnasiasten nicht??
naja die realität sieht doch etwas anders aus...ich kenn genug hauptschüler, die nicht mal ihre ausbildung schaffen...nicht weil die ansprüche so hoch sind, sondern weil sie oft kein bock haben auf die meist eher körperlich anstrengenderen oder wie du sagst "praxistauglichen" jobs.
die hätten auch gern einen akademischen und gut bezahlten job, aber am besten ohne großartige anstrengung.
der andere rest der hauptschüler arbeitet, weil sie müssen, nicht unbedingt weil sie den job am fliessband,in der gastronomie oder als friseuse so toll findet.
die gymnasiasten haben eben die bessere bildung und dadurch eben bessere chancen.
mein job macht mir zwar spass, ist aber körperlich anstrengend und ich werd ihn sicher nicht bis 67 machen können... aber hätte ich noch mal die wahl...hätte ich fleissiger gelernt und die akademiker laufbahn eingeschlagen.

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8. Mai 2015 um 15:31
In Antwort auf ano100

Hauptschüler sind also alle praxistauglich
und gymnasiasten nicht??
naja die realität sieht doch etwas anders aus...ich kenn genug hauptschüler, die nicht mal ihre ausbildung schaffen...nicht weil die ansprüche so hoch sind, sondern weil sie oft kein bock haben auf die meist eher körperlich anstrengenderen oder wie du sagst "praxistauglichen" jobs.
die hätten auch gern einen akademischen und gut bezahlten job, aber am besten ohne großartige anstrengung.
der andere rest der hauptschüler arbeitet, weil sie müssen, nicht unbedingt weil sie den job am fliessband,in der gastronomie oder als friseuse so toll findet.
die gymnasiasten haben eben die bessere bildung und dadurch eben bessere chancen.
mein job macht mir zwar spass, ist aber körperlich anstrengend und ich werd ihn sicher nicht bis 67 machen können... aber hätte ich noch mal die wahl...hätte ich fleissiger gelernt und die akademiker laufbahn eingeschlagen.

Na klar,
wie schon woanders geschrieben : Wer soll denn diese Arbeiten dann machen? Es geht leider nicht wirklich jede und jeden in einen Büro zu setzen. Es gibt Sachen, da ist Handarbeit gefragt und wird es immer bleiben.
(Es ist nicht alles virtuell, programmierbar, durch IT lösbar, auch wenn das die Experten an unserer Uni in den neunzigern fortlaufend behauptet haben !)
Beispiel gibts genug dafür.
Ich stimme Dir zu dass auch in Deutschland zunehmend Arbeitsschutzbestimmungen mißachtet werden... und das geht wirklich nicht, unter solchen Bedingungen muß niemand arbeiten, egal mit welcher Schulbildung.

Bei der Gelegenheit : Das alle Gymnasiasten praxistauglich oder auch nicht praxistauglich sind, das steht oben nirgendwo, genausowenig wie dass nicht auch jemand mit "kleinem" Schulabschluss nicht qualifizierte Arbeiten im Büro oder am Rechner o.ä. verrichten darf oder ihr oder ihm die akademische Karriere nicht offenstehen soll.
Das scheinst Du falsch verstanden zu haben - ob gewollt oder nicht stelle ich mal dahin.
Die erwähnten Beispiele ist wirklich bestimmte Fälle, das schreibe ich nicht um es auf alle und alles auszudehnen, wie den Nebel in der Landschaft an einem ruhigen Novembertag. Jede/r weiß wie einseitig das wäre...findest Du nicht auch?
Und das manche Leute "kein Bock" auf jeden Tag dasselbe ( und manchmal noch unter mißachtung der Arbeitsschutzbestimmungen haben) kann ich nachvollziehen. Das wird aber nicht besser, wenn die Leute Abi oder höhere Bildung haben und dann einer Gesellschaft den Dreck hinterkehren dürfen und nach Feierabend noch blöde Sprüche reingedrückt kriegen von noch nicht mal 20-jährigen Anzugträgern, die das Wort ernsthalte (körperliche) Arbeit gar nicht kennen.
Und was ich schreibe ich nicht wie der Novembernebel oder ein weißes Blatt Papier überall gleich, es ist vielmehr strukturiert und beschreibt bestimmte Teilbereiche. Das alles für alle immer gleich sein muß, daß ist vollkommener Unfug, aber das wird nie geschrieben. Die absichten in den ehemaligen DDR sind ein gutes Beispiel dafür und auch die Kehrtwendungen in manchen Bereichen des Staates.

Jede und jeder hat seine/ihre Meinung und ansicht dazu, und meine Ansicht ist eben durch das geprägt was ich erlebt habe und erlebe und das findet nicht irgendwo im leeren Raum statt, auch wenn das manche 68-er Nachfolger gerne möchten, damit ihr Weltbild in Ordnung bleibt. Das ist eine Zustandsbeschreibung, bitte fühlt euch nicht angesprochen... ist aber leider wahr.
Und niemand soll sich für das schämen (müssen), was die Statistik oder die Verhältnisse in früheren Jahren und eigene Entscheidungen über eine Schullaufbahn heute sagen - das wollte die Threaderstellerin doch wissen.

Jedenfalls schreibe ich nichts davon was Du meinst, dass ich es schreibe oder verbreiten möchte.

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8. Mai 2015 um 15:51

Was Du schreibst habe ich nicht geschrieben...
... und meine Augen habe ich offen, ein ganzes Paar davon!
Und das mein Abschluß das höchste der Gefühle ist lasse ich mir nicht in den Mund legen.
Ich ziehe nicht in Zweifel dass die Möglichkeiten begrenzt sind, und das alles gut ist schreibe ich nirgends. Im Gegenteil.
Alles gut bedarf es Kommentars nicht.
Und soviel wir schreiben oder nicht : Die Möglichkeiten zum Abi stehen ja nun jedem und jeder offen - wo ist das Problem?
Ich habe auch nix gegen die Weiterbildung - aber eine ganze Gruppe von Menschen im jungen Jahren einfach kurzerhand auszurangieren das kann nicht gut sein.
Und der Bedarf im Handwerk spricht ja auch Bände.
Es darf doch wohl erlaubt sein hier mal darüber nachzudenken was im Gange ist und verbesserungsvorschläge zu diskutieren- falls nicht verstehe ich warum unsere Politiker nichts ändern und sich nicht unbeliebt machen wollen.
Wir dürfen uns dann aber eigentlich nicht über sie beklagen... oder?

Und bei der Gelegenheit :
Die Absolventen der von Dir beschriebenen Fachrichtung sind eine seeeehr kriesenanfällige Kundschaft, denn was die machen findet ( wenn sie nicht außerhalb des Kernbereiches ihrer Ausbildung tätig werden ) zunehmend im rechtsfreien Raum in der Bundesrepublik statt. Das weiß ich aus guter Quelle, mit Elektrotechnikern und Maschienenbauern ist das ähnlich. Aber das führt hier ins OT.
Ein guter Bekannter aus den zuletzt beschriebenen Fachrichtungen von unserer Uni hier klagte neulich : "Ich wäre lieber Friseur geworden", Hintergrund waren seine Beschäftigungsaussichten trotz eines spitzenmäßigen Abschlusszeugnisses.
Auch das gibt mal zu denken.
Es gibt (mindestens) die wahre Wirklichkeit und die wirkliche Wahrheit - welche bevorzugst Du denn?

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8. Mai 2015 um 19:14

Man sag mal, meinst du unsere schule hier vor ort?
ich mußte meinen sohn aus der schule nehmen da sie ihn als opfer ausgeguckt haben, nach einiger zeit fragte ein schüler ihn ob er nicht wieder zurückkommen kann nun sei er dran, meine letzten beiden sind zwar realschule aber hatten auch keine lust mehr auf diesen kram und wollten freiwillig auf eine andere schule

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8. Mai 2015 um 20:06

Na ja, ich hatte ihn einfach zu hause gelassen als sie ihn zusammenschlagen wollten
und bin dann zum schulamt, ich mußte nun eine andere schule für ihn finden und wenn schon die buchstaben bzm fielen war kein platz mehr, nach 6 wochen hatte ich dann endlich eine schule die einverstanden war, leider, in dem nachbarort hatte ich ein platz in einer realschule nur das er 2 klassenstufen runter mußte und sie wollten mal sehen ob er das packt, aber dann hätte die stadt das finanzieren müssen und da wären die wohl nicht so begeistert gewesen, schade, aber er hat dann doch noch ein abschluß geschafft aber keine lust mehr auf schule, schade das die hauptschule so tief gesunken ist

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9. Mai 2015 um 11:54

Weil alle Menschen unterschiedlich sind
... sind wir uns ja voll und ganz einig...

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9. Mai 2015 um 12:18

Klar doch...
nur bestimmte Menschen, die "geeignet" waren, das zeigt aber auch auf, dass da der Abschluss der zehnklassigen, polytechnischen Oberschule was Wert war - jedenfalls wenn wenn jemand sich dort nicht daneben benommen hat.
Das ist eigentlich ( nur verdeckter, weniger sichtbar ) bei Uns eigentlich nicht anders (gewesen), zumindest bei bestimmten Studienfächern gab es bis in die neunziger Jahre hinein sog. "Unbedenklichkeitsbescheinigun gen", was das war schreibe ich hier lieber nicht. Und viele möchten die gerne wieder einführen.
Überhaupt werden die Verhältnisse in der früheren DDR wieder verherrlicht( vielleicht auch weils länger her ist, so wie bei der NPD 1969 ) - und das sogar in der öffentlichen Verwaltung in Schriftform. Da kommt einem das große Grausen - insbesondere dann wenn ein junger Mann in einer deutschen Behörde ( nein, er kommt nicht aus den neuen Ländern und ist noch keine 25, hat die DDR nie erlebt ) in einem Bescheid zu Untermauerung seiner fragwürdigen Ansichten und Verwaltungsentscheidungen der öffentlichen Hand schreibt, dass der Bau der Berliner Mauer und die "Maßnahmen der Grenzsicherung" in den folgenden 28 Jahren ein "rechtsstaatlicher Akt" sowie eine "Völkkerrechtliche zulässige und angemessener Maßnahme" war.
Gegen Ihn unternehmen konnten die von seinen Entscheidungen betroffenen nichts.
Und dieser Kerl hat Abitur - um es mal zu erwähnen. Das solche Personen in der Verwaltung von NRW sitzen und rechtskräftige Bescheide über Bürger fällen dürfen ist ein Skandal - jedenfalls meine ich das und das läßt tief in unsere Gesellschaft blicken, ich gönne es niemanden von solchen "Attacke-Reitern" mit PC und Schreibmaschine abhängig zu sein mit der Polizeibehörde als verlängerten Arm... Vielleicht hat der auch zu lange im Unterricht "Das dritte Reich" gehabt, das "Lieblingsthema" vieler Lehrer in allen Schulen... was endgültig ins OT führt.
Und ja: Ich verstehe es vor diesem Hintergund, das alle Abi haben wollen und studieren wollen - um in solchen Fällen zu den priveligierten zu gehören, denn in der Realität sind wir eine Gesellschaft der Privilegien. Das ist ähnlich wie in der DDR geworden. Nur das funktioniert so nicht, weil Privilegien nur wenige auszeichnen. Die anderen werden "weggesteuert" ( in der DDR wurden sie in den Westen abgeschoben )... ich möchte nicht beschreiben was das heißt... Fakt ist es aber und nicht mein "Zerrbild" davon, und (wem auch immer sei dank) noch nicht überall gleich...

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10. Mai 2015 um 4:58
In Antwort auf silvygoldengirl

Na klar,
wie schon woanders geschrieben : Wer soll denn diese Arbeiten dann machen? Es geht leider nicht wirklich jede und jeden in einen Büro zu setzen. Es gibt Sachen, da ist Handarbeit gefragt und wird es immer bleiben.
(Es ist nicht alles virtuell, programmierbar, durch IT lösbar, auch wenn das die Experten an unserer Uni in den neunzigern fortlaufend behauptet haben !)
Beispiel gibts genug dafür.
Ich stimme Dir zu dass auch in Deutschland zunehmend Arbeitsschutzbestimmungen mißachtet werden... und das geht wirklich nicht, unter solchen Bedingungen muß niemand arbeiten, egal mit welcher Schulbildung.

Bei der Gelegenheit : Das alle Gymnasiasten praxistauglich oder auch nicht praxistauglich sind, das steht oben nirgendwo, genausowenig wie dass nicht auch jemand mit "kleinem" Schulabschluss nicht qualifizierte Arbeiten im Büro oder am Rechner o.ä. verrichten darf oder ihr oder ihm die akademische Karriere nicht offenstehen soll.
Das scheinst Du falsch verstanden zu haben - ob gewollt oder nicht stelle ich mal dahin.
Die erwähnten Beispiele ist wirklich bestimmte Fälle, das schreibe ich nicht um es auf alle und alles auszudehnen, wie den Nebel in der Landschaft an einem ruhigen Novembertag. Jede/r weiß wie einseitig das wäre...findest Du nicht auch?
Und das manche Leute "kein Bock" auf jeden Tag dasselbe ( und manchmal noch unter mißachtung der Arbeitsschutzbestimmungen haben) kann ich nachvollziehen. Das wird aber nicht besser, wenn die Leute Abi oder höhere Bildung haben und dann einer Gesellschaft den Dreck hinterkehren dürfen und nach Feierabend noch blöde Sprüche reingedrückt kriegen von noch nicht mal 20-jährigen Anzugträgern, die das Wort ernsthalte (körperliche) Arbeit gar nicht kennen.
Und was ich schreibe ich nicht wie der Novembernebel oder ein weißes Blatt Papier überall gleich, es ist vielmehr strukturiert und beschreibt bestimmte Teilbereiche. Das alles für alle immer gleich sein muß, daß ist vollkommener Unfug, aber das wird nie geschrieben. Die absichten in den ehemaligen DDR sind ein gutes Beispiel dafür und auch die Kehrtwendungen in manchen Bereichen des Staates.

Jede und jeder hat seine/ihre Meinung und ansicht dazu, und meine Ansicht ist eben durch das geprägt was ich erlebt habe und erlebe und das findet nicht irgendwo im leeren Raum statt, auch wenn das manche 68-er Nachfolger gerne möchten, damit ihr Weltbild in Ordnung bleibt. Das ist eine Zustandsbeschreibung, bitte fühlt euch nicht angesprochen... ist aber leider wahr.
Und niemand soll sich für das schämen (müssen), was die Statistik oder die Verhältnisse in früheren Jahren und eigene Entscheidungen über eine Schullaufbahn heute sagen - das wollte die Threaderstellerin doch wissen.

Jedenfalls schreibe ich nichts davon was Du meinst, dass ich es schreibe oder verbreiten möchte.


sorry du schreibst so wirr, kommst von hölzchen auf stöckchen , das ich dir kaum folgen kann.
du hälst dich für die bessere arbeiterin als zb jetzt eine gymnasiastin und fürs leben besser vorbereitet , schliesslich warst du auf der hauptschule, wo man ja mehr fürs leben lernt als auf dem gymnasium... kann ich aus der ferne natürlich nicht beurteilen... aber du willst mir doch nicht jetzt weismachen das das bedienen einer spülmaschine lehrstoff an der hauptschule ist?? wenn das so einfach wär, würden sich nicht so viele hauptschüler schwer tun im realen leben bzw in der arbeitswelt.

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