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Hausmittel ohne Neben- und Wechselwirkungen

11. März 2008 um 20:20

Hallo Mamis...

Da mein Großer ja eine Mittelohrentzündung hat, schaue ich gerade mal im i-net, ob man vielleicht noch was brauchbares findet und sie da...
Ich war mal so frech und habs kopiert...

Klar, wir lachen immer leicht drüber, aber - wohl tat es doch, wenn Mama die Wärmflasche auf den Aua-Bauch gelegt hat oder einen Zwiebelumschlag gemacht hat. Wann was hilft, seht ihr hier:

Arnika
Wirkt antibakteriell und unterstützt die Selbstheilungskräfte - ideal bei Sportverletzungen. Hilft gegen Prellungen und Zerrungen; Blutergüsse gehen schneller zurück. Arnika tragt ihr am besten als Salbe dünn auf oder tränkt einen Mullverband in verdünnter Tinktur.

Baldrian
Das natürliche Beruhigungsmittel für die Nerven: entspannt, wirkt Verkrampfungen entgegen und senkt erhöhten Blutdruck. Entweder als Tee trinken (wird aus der Wurzel gewonnen) oder fertige Baldrianpräperate in der Apotheke kaufen.

Dampf
Gesichtsdampfbäder sind das Powermittel gegen Erkältungen. Sie lösen den Schleim und befreien die Atemwege. Am besten Kamillenblüten ins heiße Wasser geben (unterstützen die Wirkung). Vorsicht bei ätherischen Ölen - sie können die Haut reizen, und wir wollen ja nicht aussehen, wie ein Streuselkuchen, gell!

Huhn
Geheimtip gegen Schnupfen, zuerst die heißen Suppendämpfe einatmen, dann Suppe essen. Die Schwellung der Nasenschleimhäute geht zurück, der Schleim fließt besser ab - und mit ihm die Erreger .. und Hühnersuppe gabs doch auch bei Mama immer ...

Ingwer
Enthält besonders viel Gingerol, eine Substanz, die u.a. den Magen beruhigt und den Kreislauf stärkt. Ingwer ist deshalb Mittel erster Wahl bei Übelkeit. Als Tee, kandiert oder in Ginger-Ale (Achtung: Kohlensäure rausschlagen oder nur abgestanden trinken, damit die Kohlensäure nicht den Magen reizt).

Johanniskraut
Seine Blätter bessern die Stimmung, beruhigen und stärken das Nervensystem. Als Tee wird Johanniskraut erfolgreich gegen Depressionen und Streß eingesetzt (über den Tag verteilt 2 bis 3 Tassen trinken)

Kamille
Bei Magenproblemen wirkt Kamille oft Wunder: 2 Tassen starken Tee trinken, dann je 10 Minuten auf Rücken,
linke Seite, Bauch und rechte Seite legen. Lindert Entzündungen, schützt die Magenschleimhaut.

Knoblauch
Ajoen, eine Substanz im Knoblauch, hemmt die Blutgerinnung, sorgt für eine bessere Durchblutung und beugt so Gefäßerkrankungen vor. Die größte Wirkung haben frische Zehen und Extrakte, die mit Weingeist gewonnen werden (aus der Apotheke)

Kümmel
Bei akuten Blähungen schafft Kümmel Abhilfe. Das Gewürz unterdrückt Krämpfe und wirkt entspannend auf die Darmmuskulatur. Ein Glas heiße Milch mit 1 TL gemahlenem Kümmel oder warmes Wasser mit 6 bis 8 Tropfen Kümmelöl trinken. Schmeckt eklig - aber hilft!!

Lavendelöl
Ideal gegen Kopfschmerzen: krampflösendes Lavendelöl. Einfach 2 bis 3 Tropfen (vermischt mit 1 TL neutralem Öl, z.B. aus Weizernkeimen oder Mandeln) mit kreisenden Bewegungen in beide Seiten einmassieren.

Leinsamen
Falsche Ernährung (zu fett, fehlende Ballaststoffe) ist meist Ursache einer Verstopfung: Leinsamen (z.B. als Brei, im Müsli oder über das Essen gestreut) vergrößert den Darminhalt und sorgt so für regelmäßigen Stuhlgang. Wichtig: viel trinken

Milch
Wenn's im Hals kratzt, die Stimme rauh wird, hilft heiße Honigmilch. Die Heiserkeit wird doppelt bekämpft: Wärme beschleunigt den Heilungsprozeß, Honig macht die Stimmbänder geschmeidig. Auf 1 Tasse heiße Milch 1 EL Honig.

Zucker
Statt Jod: Wunde vorsichtig reinigen. Wenn die Blutung aufgehört hat, etwas Zucker darüberstreuen. So wird Bakterien, die sich sonst in offenen Wunden ansiedeln, die Nahrung entzogen. Ideal bei kleinen Abschürfungen und Schnittverletzungen

Zwiebel
Soforthilfe gegen alle Arten von Mückenstichen: möglichst schnell eine frisch angeschnittene Zwiebelhälfte auflegen! Das stillt sofort den Juckreiz, und hochaktive entzündungshemmende Substanzen bekämpfen die Schwellung. Weiterhin bei beginnender Mittelohrentzündung: gekochte Zwiebeln in einen Damenstrumpf geben und von aussen um das Ohr
wickeln.





Vielleicht interessiert es ja jemanden...
Lg Susi

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11. März 2008 um 23:50

Mal...
...hoch schieb...
Vielleicht interessiert es ja morgen noch jemanden...

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12. März 2008 um 0:19

Muss mal meckern...
...nimmst es mir hoffentlich nicht übel... vieles klingt ja interessant, aber nicht alles aus deiner Liste ist für Kinder geeignet (Stichwort Johanniskraut) das ist dir sicher bewusst, aber vielleicht nicht allen, die das lesen.

Die Zuckertherapie von Wunden ist, vorsichtig gesagt, umstritten. Ja, man behandelt neuerdings Wunden (wieder) mit Honig, aber nicht mit solchem, den es im Supermarkt gibt (der Medizin-Honig ist gammabestrahlt, um wilde Keine abzutöten, aber die antibakteriellen Eigenschaften möglichst zu erhalten). Heutzutage hat sowieso niemand mehr die gefürchtete Jodtinktur in der Hausapotheke, und von Zucker als Alternative ist abzuraten.

Und Milch bei Halsbeschwerden - nun ja - Milch enthält Schleimstoffe, die die Schleimbildung fördern, was bei ohnehin schleimigem Husten nicht so toll ist. Deshalb gebe ich meinen Kindern bei Heiserkeit etc. KEINE Honigmilch (obwohl ich das von zu Hause auch kenne). Besser ist zum Beispiel Thymiantee (Apotheke), gern mit Honig oder einfach ein bissel Traubenzucker.

Gute Nacht!

Tiny

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