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Haut sich selber !

27. November 2005 um 13:00

Hallo Ihr Lieben,
meine Tochter Laura (12mon) haut sich seid ein paar Tagen ab und zu mal an den Kopf oder zieht sich an den Ohren und den Haaren. Das macht sie in keiner bestimmten Situation sondern mal dann ,mal dann. Ist das normal? machen das alle kleinen ? Ich habe mal gehört das Kinder nur das tun was sie mal gesehen haben oder mit konfrontiert wurden. Wir würde sie aber zb niemals schlagen. Kann vieleicht sein das sie mal im Babyschwimmkurs einen abbekommen hat wenn die ganzen kurzen zusammen sitzen und die Muttis sich anziehen.Vieleicht ist es aber auch ganz normal und ich mache mir Grundlos Sorgen?
LG milena

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27. November 2005 um 21:25

Hallo Milena
Meine Tochter (ebenfalls 12 Monate alt) macht das auch seit einiger Zeit. Habe den Kinderarzt darauf angesprochen und der meinte, das sei ganz normal. Mach Dir also keine Sorgen!
LG
Anita

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27. November 2005 um 21:32

Zu wenig Körperkontakt?
Das gesunde Naturkind ist mit einem vitalen, ausschliesslich fordernden Egoismus ausgestattet und hat primäre Bedürfnisse, welche ihm eine "gute" Mutter bedingungslos erfüllt. In diesem Idealfall fühlt sich der Säugtling wahrscheinlich "geliebt", also sicher und geborgen. Ist die Mutter psychisch unreif, kann sie ihm vermutlich nicht uneingeschränkt dieses Liebesgefühl vermitteln. Das Baby wird dann frustriert und reagiert ängstlich und aggressiv, um die Mutter zu einer besseren Liebe zu veranlassen. Wird diese Agressivität dauerhaft ignoriert oder sogar bestraft -z.Bsp. die genervte Mutter, die ihr Baby allein lässt, obwohl dieses aus seiner Naturperspektive heraus in vollkommen berechtigter Todesangst nach seiner Mutter, sprich um sein Leben schreit- unterdrückt (verdrängt) das Kind seine Aggressionen aus Energiegründen ins Unbewusste. Die Aggressivität ist aber weiterhin vorhanden und richtet sich nun autoaggressiv gegen das Kind selbst (Kopfschlagen, Haareraufen). Damit das nicht im extremen Fall zum plötzlichen Kindstot führt, beginnt das Kind aus Überlebensgründen eine Illusion zu entwerfen und die Mutter trotz ihrer Unfähigkeit zu idealisieren, um mit dadurch weiterhin ermöglichten motivierenden Liebesreizen sie als versorgende Bezugsperson zu behalten.

Grüße Ludwig

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28. November 2005 um 10:02
In Antwort auf chip_12473172

Zu wenig Körperkontakt?
Das gesunde Naturkind ist mit einem vitalen, ausschliesslich fordernden Egoismus ausgestattet und hat primäre Bedürfnisse, welche ihm eine "gute" Mutter bedingungslos erfüllt. In diesem Idealfall fühlt sich der Säugtling wahrscheinlich "geliebt", also sicher und geborgen. Ist die Mutter psychisch unreif, kann sie ihm vermutlich nicht uneingeschränkt dieses Liebesgefühl vermitteln. Das Baby wird dann frustriert und reagiert ängstlich und aggressiv, um die Mutter zu einer besseren Liebe zu veranlassen. Wird diese Agressivität dauerhaft ignoriert oder sogar bestraft -z.Bsp. die genervte Mutter, die ihr Baby allein lässt, obwohl dieses aus seiner Naturperspektive heraus in vollkommen berechtigter Todesangst nach seiner Mutter, sprich um sein Leben schreit- unterdrückt (verdrängt) das Kind seine Aggressionen aus Energiegründen ins Unbewusste. Die Aggressivität ist aber weiterhin vorhanden und richtet sich nun autoaggressiv gegen das Kind selbst (Kopfschlagen, Haareraufen). Damit das nicht im extremen Fall zum plötzlichen Kindstot führt, beginnt das Kind aus Überlebensgründen eine Illusion zu entwerfen und die Mutter trotz ihrer Unfähigkeit zu idealisieren, um mit dadurch weiterhin ermöglichten motivierenden Liebesreizen sie als versorgende Bezugsperson zu behalten.

Grüße Ludwig

Du bist echt ein....
was soll das denn bitte ? kennst Du uns bzw mich um so zu beurteilen? Ich bin den ganzen lieben langen Tag für meine Tochter da. Ich bin Hausfrau und Mutter und habe genug Zeit mit meiner Tochter zu schmusen ,zu spielen und was noch alles so dazu gehört.sicherlich gibt es sowas aber ich gehöre nicht zu diesen müttern.Du scherst hier echt immer alle unter einen kamm ist Dir das schon aufgefallen. Schreib nun was Du willst auf Deine Beiträge antworte ich nicht mehr.
Geh mal zum Arzt vieleicht macht der Dir mal klar das Frauen / Mütter keine (bzw nicht alle)Monster sind.

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28. November 2005 um 10:03
In Antwort auf isis_11886047

Hallo Milena
Meine Tochter (ebenfalls 12 Monate alt) macht das auch seit einiger Zeit. Habe den Kinderarzt darauf angesprochen und der meinte, das sei ganz normal. Mach Dir also keine Sorgen!
LG
Anita

Danke Anita...
Dein Beitrag hilft mir um einiges weiter als der des schlauen Ludwige
LG und alles gute

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29. November 2005 um 0:23
In Antwort auf akako_12935826

Du bist echt ein....
was soll das denn bitte ? kennst Du uns bzw mich um so zu beurteilen? Ich bin den ganzen lieben langen Tag für meine Tochter da. Ich bin Hausfrau und Mutter und habe genug Zeit mit meiner Tochter zu schmusen ,zu spielen und was noch alles so dazu gehört.sicherlich gibt es sowas aber ich gehöre nicht zu diesen müttern.Du scherst hier echt immer alle unter einen kamm ist Dir das schon aufgefallen. Schreib nun was Du willst auf Deine Beiträge antworte ich nicht mehr.
Geh mal zum Arzt vieleicht macht der Dir mal klar das Frauen / Mütter keine (bzw nicht alle)Monster sind.

Entschuldigung, aber ...
1) Habe ich diesen Text nur von einer Babyseite Kopiert.
2) Habe ich das nur so mal in den Raum gestellt. Obwohl Dein Ärger hierauf erkennen läßt, dass sich hier ein schlechtes Gewissen verbirgt.
3) Hat nicht jeder ein Kind, dass sich selbst Schmerz zuführt!

Grüße Ludwig

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29. November 2005 um 7:31
In Antwort auf chip_12473172

Zu wenig Körperkontakt?
Das gesunde Naturkind ist mit einem vitalen, ausschliesslich fordernden Egoismus ausgestattet und hat primäre Bedürfnisse, welche ihm eine "gute" Mutter bedingungslos erfüllt. In diesem Idealfall fühlt sich der Säugtling wahrscheinlich "geliebt", also sicher und geborgen. Ist die Mutter psychisch unreif, kann sie ihm vermutlich nicht uneingeschränkt dieses Liebesgefühl vermitteln. Das Baby wird dann frustriert und reagiert ängstlich und aggressiv, um die Mutter zu einer besseren Liebe zu veranlassen. Wird diese Agressivität dauerhaft ignoriert oder sogar bestraft -z.Bsp. die genervte Mutter, die ihr Baby allein lässt, obwohl dieses aus seiner Naturperspektive heraus in vollkommen berechtigter Todesangst nach seiner Mutter, sprich um sein Leben schreit- unterdrückt (verdrängt) das Kind seine Aggressionen aus Energiegründen ins Unbewusste. Die Aggressivität ist aber weiterhin vorhanden und richtet sich nun autoaggressiv gegen das Kind selbst (Kopfschlagen, Haareraufen). Damit das nicht im extremen Fall zum plötzlichen Kindstot führt, beginnt das Kind aus Überlebensgründen eine Illusion zu entwerfen und die Mutter trotz ihrer Unfähigkeit zu idealisieren, um mit dadurch weiterhin ermöglichten motivierenden Liebesreizen sie als versorgende Bezugsperson zu behalten.

Grüße Ludwig

Mensch Ludwig!!
Ganz davon zu schweigen, dass Du offensichtlich versuchst, der ganzen Welt ein schlechtes Gewissen einzureden, finde ich es nicht sonderlich aufregend, hier ganze "Baby-Buchseiten" ins Forum zu kopieren. In Deiner Kindheit muss ja wohl so EINIGES schiefgelaufen sein wie mir scheint. Versuchst Du das jetzt hier bei uns Müttern und Vätern zu kompensieren,indem Du uns permanent (völlig überdrehte) Ratschläge zu geben. Warum gründest Du nicht selbst eine Familie und lässt die anderen hier in Ruhe. Wir wollen alle nur ab und an mal Hilfe bei einem Problem. Das, was Du hier lieferst, ist nicht im Entferntesten als "Hilfestellung" zu sehen. Deine Beiträge verunsichern und ärgern die Leser. Warum hörst Du nicht endlich damit auf, und versuchst Dein eigenes Leben in den Griff zu kriegen. Da liegt noch einiges an Arbeit vor Dir, wie mir scheint.
Sei mir bitte nicht böse, aber verschone uns doch bitte in Zukunft. Ich werde mich bei GoFeminin auch über Möglichkeiten informieren, so jemanden wie Dich hier zu "verbannen". Das wäre meiner Meinung nach wirklich angebracht.
Schreib ein Buch über Deine Ansichten, und dann kann es jeder kaufen, der sich dafür interessiert...aber zwing uns Deine verquere Meinung bitte nicht länger auf.
Gruß
Steffi

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29. November 2005 um 11:08

Ich sehe da kein Problem
Soweit das nicht ständig ist, würde ich das als einfaches Grenzen-ausprobieren ansehen. So nach dem Motto: "Mal schauen, wie fest ich an diesen langen Dingern an meinem Kopf ziehen kann..."

Und nimm bloss Ludwig nicht ernst. Den Typ ignoriert man am besten....

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29. November 2005 um 12:11
In Antwort auf chip_12473172

Entschuldigung, aber ...
1) Habe ich diesen Text nur von einer Babyseite Kopiert.
2) Habe ich das nur so mal in den Raum gestellt. Obwohl Dein Ärger hierauf erkennen läßt, dass sich hier ein schlechtes Gewissen verbirgt.
3) Hat nicht jeder ein Kind, dass sich selbst Schmerz zuführt!

Grüße Ludwig

Armer kranker Mann...
Du tust mir wirklich schon langsam leid. Was muss Dir in Deiner Kindheit alles schreckliches wiederfahren sein? Mags mir gar nicht ausmalen. Ein Mensch kann doch nur durch grausame taten in der Kindheit dazu gebracht werden so über fast"alle" Mütter zu denken.
Und nun bitte ich Dich ganz höflich mich in ruhe zu lassen Lieber Ludwige lool

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29. November 2005 um 12:16

Habe mit dem Kinderarzt gesprochen...
auch der meint das sei ganz normal und ich soll mir keine Sorgen machen. Jedesmal wenn sie das jetzt tut zeige ich ihr das sie mit ihren Händchen doch besser über den Kopf streicheln soll *lächel* das klappt ganz prima. Sie juchzt und sagt EEEiiiiii
hachjaaaa sie ist echt so ein Sonnenschein.
habe übrigens mein Album auf fordermann gebracht, schaut doch mal rein
LG und alles gute für Euch

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29. November 2005 um 14:29
In Antwort auf rike_12735405

Mensch Ludwig!!
Ganz davon zu schweigen, dass Du offensichtlich versuchst, der ganzen Welt ein schlechtes Gewissen einzureden, finde ich es nicht sonderlich aufregend, hier ganze "Baby-Buchseiten" ins Forum zu kopieren. In Deiner Kindheit muss ja wohl so EINIGES schiefgelaufen sein wie mir scheint. Versuchst Du das jetzt hier bei uns Müttern und Vätern zu kompensieren,indem Du uns permanent (völlig überdrehte) Ratschläge zu geben. Warum gründest Du nicht selbst eine Familie und lässt die anderen hier in Ruhe. Wir wollen alle nur ab und an mal Hilfe bei einem Problem. Das, was Du hier lieferst, ist nicht im Entferntesten als "Hilfestellung" zu sehen. Deine Beiträge verunsichern und ärgern die Leser. Warum hörst Du nicht endlich damit auf, und versuchst Dein eigenes Leben in den Griff zu kriegen. Da liegt noch einiges an Arbeit vor Dir, wie mir scheint.
Sei mir bitte nicht böse, aber verschone uns doch bitte in Zukunft. Ich werde mich bei GoFeminin auch über Möglichkeiten informieren, so jemanden wie Dich hier zu "verbannen". Das wäre meiner Meinung nach wirklich angebracht.
Schreib ein Buch über Deine Ansichten, und dann kann es jeder kaufen, der sich dafür interessiert...aber zwing uns Deine verquere Meinung bitte nicht länger auf.
Gruß
Steffi

Anderes Gedankengut als Gefahr?
Also um was geht es in diesem Forum?

Soll euren Kindern geholfen werden oder soll euch geholfen werden?
Wenn ich hier auch harte Kritiken anbringe, so können sie dennoch konstruktiv sein. Indem ihr eure Verhaltensweisen hinterfragt und versucht das Beste für eure Kinder zu tun.

Sich zu ändern und zu erkennen, dass für richtig Gehaltenes falsch sein kann tut nun mal weh. Aber bitteschön, ihr seit erwachsen und solltet das für eure Kinder in Kauf nehmen!

Mein Problem hier scheint nur zu sein, dass ich einfach unverblümt das schreibe was ich mir Denke. Viele von euch reagieren hierauf wie unreife Kinder, die der Wahrheit nicht ins Auge schauen wollen.

Okay, ich verstehe eure Angst und euren Ärger wenn ich euer Weltbild, dass ihr euch so schön zurechtgelegt habt, runterreise, aber das Ziel sollte wohl sein, dass wir alle bereit sind unsere Fehler zu erkennen und diese zu ändern.

Es gibt gute Wege und schlechte Wege Kinder zu erziehen. Dass ich hier jedoch auf ein paar Fehler aufmerksam mache scheint ihr nicht zu verkraften! Da sage ich dann ganz leicht: Wenn ihr selbst noch nicht erwachsen seit um Kritik zu vertragen, wieso habt ihr dann Kinder in die Welt gesetzt?

Grüße Ludwig

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29. November 2005 um 14:30
In Antwort auf akako_12935826

Habe mit dem Kinderarzt gesprochen...
auch der meint das sei ganz normal und ich soll mir keine Sorgen machen. Jedesmal wenn sie das jetzt tut zeige ich ihr das sie mit ihren Händchen doch besser über den Kopf streicheln soll *lächel* das klappt ganz prima. Sie juchzt und sagt EEEiiiiii
hachjaaaa sie ist echt so ein Sonnenschein.
habe übrigens mein Album auf fordermann gebracht, schaut doch mal rein
LG und alles gute für Euch

Hallo milena
Schön, dass dich der Kinderarzt auch beruhigt hat. Und von wegen, zu wenig Körperkontakt...... sowas überlesen wir in Zukunft einfach.
Und jetzt schau ich mir Dein Album an..alles Liebe
Anita

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29. November 2005 um 14:56
In Antwort auf chloi_12469468

Anderes Gedankengut als Gefahr?
Also um was geht es in diesem Forum?

Soll euren Kindern geholfen werden oder soll euch geholfen werden?
Wenn ich hier auch harte Kritiken anbringe, so können sie dennoch konstruktiv sein. Indem ihr eure Verhaltensweisen hinterfragt und versucht das Beste für eure Kinder zu tun.

Sich zu ändern und zu erkennen, dass für richtig Gehaltenes falsch sein kann tut nun mal weh. Aber bitteschön, ihr seit erwachsen und solltet das für eure Kinder in Kauf nehmen!

Mein Problem hier scheint nur zu sein, dass ich einfach unverblümt das schreibe was ich mir Denke. Viele von euch reagieren hierauf wie unreife Kinder, die der Wahrheit nicht ins Auge schauen wollen.

Okay, ich verstehe eure Angst und euren Ärger wenn ich euer Weltbild, dass ihr euch so schön zurechtgelegt habt, runterreise, aber das Ziel sollte wohl sein, dass wir alle bereit sind unsere Fehler zu erkennen und diese zu ändern.

Es gibt gute Wege und schlechte Wege Kinder zu erziehen. Dass ich hier jedoch auf ein paar Fehler aufmerksam mache scheint ihr nicht zu verkraften! Da sage ich dann ganz leicht: Wenn ihr selbst noch nicht erwachsen seit um Kritik zu vertragen, wieso habt ihr dann Kinder in die Welt gesetzt?

Grüße Ludwig

Der Wahrheit ins Auge???
Lieber Ludwig, deine Meinung ist nicht unbedingt die Wahrheit, zumindest nicht die einzige.
Und die meisten hier handeln und beraten nach Instinkt oder nach Erfahrungswerten. So bleibt dann wenigstens die Individualität gewahrt.
Übe doch ab und zu mal ein wenig Selbstkritik, dann merkst du vielleicht, wie einseitig und selbstverliebt du hier im Forum in Erscheinung trittst.

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29. November 2005 um 16:19
In Antwort auf isis_11886047

Hallo milena
Schön, dass dich der Kinderarzt auch beruhigt hat. Und von wegen, zu wenig Körperkontakt...... sowas überlesen wir in Zukunft einfach.
Und jetzt schau ich mir Dein Album an..alles Liebe
Anita

*lächel*
Hallo Anita,
ja ich seh das auch so wir sollten das in Zukunft überlesen, auch wenns nicht einfach ist.
Er meinte ja ich hätte nur so reagiert wegen des schlechten Gewissens aber ich würde sagen jede Mutter ist in solch einer Situation verletzbar und reagiert auf solche Beurteilungen denn den meisten Müttern geht es doch wirklich so das man sich Sorgen macht ob man alles richtig macht. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Gewissen zu tun.
Ich wünschte echt das Jugendamt würde sich nur die hälfte so viel um "wirklich" schlechte Mütter kümmer wie Ludwige das tut. Dann würde es vielen "wirklich" schlecht behandelten , missbrauchten und misshandelten Kindern besser gehen.
Ich wünsche Dir auch alles Liebe
biba hoffe ich
Milena

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29. November 2005 um 16:28
In Antwort auf chloi_12469468

Anderes Gedankengut als Gefahr?
Also um was geht es in diesem Forum?

Soll euren Kindern geholfen werden oder soll euch geholfen werden?
Wenn ich hier auch harte Kritiken anbringe, so können sie dennoch konstruktiv sein. Indem ihr eure Verhaltensweisen hinterfragt und versucht das Beste für eure Kinder zu tun.

Sich zu ändern und zu erkennen, dass für richtig Gehaltenes falsch sein kann tut nun mal weh. Aber bitteschön, ihr seit erwachsen und solltet das für eure Kinder in Kauf nehmen!

Mein Problem hier scheint nur zu sein, dass ich einfach unverblümt das schreibe was ich mir Denke. Viele von euch reagieren hierauf wie unreife Kinder, die der Wahrheit nicht ins Auge schauen wollen.

Okay, ich verstehe eure Angst und euren Ärger wenn ich euer Weltbild, dass ihr euch so schön zurechtgelegt habt, runterreise, aber das Ziel sollte wohl sein, dass wir alle bereit sind unsere Fehler zu erkennen und diese zu ändern.

Es gibt gute Wege und schlechte Wege Kinder zu erziehen. Dass ich hier jedoch auf ein paar Fehler aufmerksam mache scheint ihr nicht zu verkraften! Da sage ich dann ganz leicht: Wenn ihr selbst noch nicht erwachsen seit um Kritik zu vertragen, wieso habt ihr dann Kinder in die Welt gesetzt?

Grüße Ludwig

Selbstverliebt
scheint mir tatsächlich der passende Ausdruck dafür zu sein. Tut mir leid, aber WOHER nimmst Du Deine Weisheiten? Aus Fachbüchern? Wir stehen mitten im LEBEN mein Lieber!!! Das ist was anderes. Wir setzen uns jeden Tag AKTIV mit unseren Kindern auseinander. Du kannst nicht wissen, was das für eine Verantwortung ist, weil Du Dein Wissen aus Büchern beziehst (auch wenn Du Neffen hast). Ludwig, Du läufst meiner Meinung nach etwas am Leben vorbei... Auch DU bist nicht allwissend und Du bezweckst mit Deinen Einträgen nur EINS: Wir sind alle tierisch genervt von Deinem Heiligenschein und Deinen allzu guten Ratschlägen. Ratschläge von einem Mann, der scheinbar selbst einmal zu wenig Liebe erfahren hat, und anderen Weisheiten aufdrängt, obwohl er KEINERLEI Erfahrungswerte aufweisen kann.
Ich habe mich in den verschiedensten Diskussionen auf Deine Provokationen eingelassen. Dir zu antworten, scheint nicht der Richtige Weg zu sein.
Ich wünsche Dir noch ein schönes Leben !!

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29. November 2005 um 18:20

Hallo
ich denke mal das dein engelchen einfach nur sehr lebendig ist du musst dir keine sorgen machen.
mein sohn 19 monate hat seine macken wenn er sauer ist sich selbst an den haaren zu ziehen und nur am ohr zu spielen aber es wird langsam immer weniger..
mach dir keine sorgen
lg

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1. Dezember 2005 um 1:16
In Antwort auf svana_12919543

Der Wahrheit ins Auge???
Lieber Ludwig, deine Meinung ist nicht unbedingt die Wahrheit, zumindest nicht die einzige.
Und die meisten hier handeln und beraten nach Instinkt oder nach Erfahrungswerten. So bleibt dann wenigstens die Individualität gewahrt.
Übe doch ab und zu mal ein wenig Selbstkritik, dann merkst du vielleicht, wie einseitig und selbstverliebt du hier im Forum in Erscheinung trittst.

Gibt es mehrere Richtig und Falsch?
Hallo Flauschi,

Du hast recht, dass ich mich hier etwas einseitig präsentiere, aber um meine Ideen, in die ich wirklich verliebt bin, hier etwas deutlicher als Gegengewicht hervorzuheben, erlaube ich mir dies mal einfach.

Wenn Du schreibst, dass hier viele nach ihrem Instinkt Ratschläge geben, kann ich nur antworten, wenn dies wirklich der Fall wäre müßten hier etliche Antworten gleich sein. Denn biologisch gesehen sind wir 6,5 Mia. Eineiige Zwillinge und besitzen alle das gleiche Instinktverhalten. Individualität würde ich mal so nebenbei als westlichen Mythos abtun!

Grüße Ludwig

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1. Dezember 2005 um 11:38
In Antwort auf chip_12473172

Gibt es mehrere Richtig und Falsch?
Hallo Flauschi,

Du hast recht, dass ich mich hier etwas einseitig präsentiere, aber um meine Ideen, in die ich wirklich verliebt bin, hier etwas deutlicher als Gegengewicht hervorzuheben, erlaube ich mir dies mal einfach.

Wenn Du schreibst, dass hier viele nach ihrem Instinkt Ratschläge geben, kann ich nur antworten, wenn dies wirklich der Fall wäre müßten hier etliche Antworten gleich sein. Denn biologisch gesehen sind wir 6,5 Mia. Eineiige Zwillinge und besitzen alle das gleiche Instinktverhalten. Individualität würde ich mal so nebenbei als westlichen Mythos abtun!

Grüße Ludwig

Willst du
einem menschlichen Wesen seine Individualität absprechen?
Ich habe in 17jähriger Arbeit mit Neugeborenen lernen dürfen, dass selbst so kleine Menschen schon über eingewisses Maß an Persönlichkeit verfügen und auf gleiche Behandlung durchaus unterschiedlich reagieren.

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1. Dezember 2005 um 19:39
In Antwort auf svana_12919543

Willst du
einem menschlichen Wesen seine Individualität absprechen?
Ich habe in 17jähriger Arbeit mit Neugeborenen lernen dürfen, dass selbst so kleine Menschen schon über eingewisses Maß an Persönlichkeit verfügen und auf gleiche Behandlung durchaus unterschiedlich reagieren.

Vielleicht ...
gibt Dir mein heutiger Beitrag in der Diskussion "Plötzlicher Kindstod, gibt es das wirklich" hierauf antwort?

Grüße Ludwig

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1. Dezember 2005 um 22:07
In Antwort auf chip_12473172

Vielleicht ...
gibt Dir mein heutiger Beitrag in der Diskussion "Plötzlicher Kindstod, gibt es das wirklich" hierauf antwort?

Grüße Ludwig

O.k.
Ich denke schon, dass in uns noch einiges an Instinkt schlummert. Und das kommt hier im Forum auch immer wieder zu Tage.
Durch die Existenz verschiedener Persönlichkeiten (beim Menschen) hat aber das instinktive Verhalten unterschiedliche Wirkung. So müssen wir also "richtiges" Verhalten immer wieder neu lernen und ausprobieren. Und dabei helfen uns die Erfahrungen Anderer.
Das ist MEINE Theorie.

Flauschi

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2. Dezember 2005 um 0:28
In Antwort auf svana_12919543

O.k.
Ich denke schon, dass in uns noch einiges an Instinkt schlummert. Und das kommt hier im Forum auch immer wieder zu Tage.
Durch die Existenz verschiedener Persönlichkeiten (beim Menschen) hat aber das instinktive Verhalten unterschiedliche Wirkung. So müssen wir also "richtiges" Verhalten immer wieder neu lernen und ausprobieren. Und dabei helfen uns die Erfahrungen Anderer.
Das ist MEINE Theorie.

Flauschi

Meine Theorie
Hallo Flauschi,

im Prinzip ist das Ganze nichts anderes wie die schon 150 Jahre andauernde Diskussion der Biologen und Psychologen der Umwelt- Anlageprägung.

Zu Anfangs glaubte man der Mensch ist von Geburt auf ein unbeschriebenes Blatt Papier, dass nur durch seine Umwelt geprägt wird. Die Protagonisten dieser Milieuprägungstheorie mußten jedoch nach und nach zugeben, dass der Mensch auch angeborene Verhaltensmuster besitzt.

Dazu brauchte es leider etliche absurde Versuche Menschen bewußt zu formen. Z.B wurde in Kambodscha, um 1970, von den Roten Khmer die gesamte Gebildete Oberschicht exikutiert und deren Kinder in Lagern umerzogen. Doch hierbei stießen sie sehr bald auf Grenzen. Denn sie wollten den Kindern Eigenschaften beibringen, die gegen biologische Grundkonstanten gingen und scheiterten.

Heute ist man in obiger Diskussion soweit, dass die Wissenschaftler 50% angeborenes und 50% erlerntes Verhalten adjustieren.

Hierzu gibt es z.B. Tierversuche an Eichhörnchen: Klassischerweise kopieren diese die Öffnungsweise einer Nuß von ihren Eltern. Zieht man sie ohne ihre Eltern auf finden immerhin noch 75% dieser zweiten Gruppe die selbe Öffnungsweise wie die erste Gruppe. Lediglich 25% kanalisieren eine alternative Art der Nußöffnung, welche zwar das gleiche Ergebnis, das essen des Nußinneren ergibt, aber mit erhöhtem Arbeitsaufwand.

Wenn man nun uns Menschen betrachtet, so glaube ich, dass wir alle das gleiche angeborene Verhaltensmuster in uns tragen. Stellen wir uns dies als eine beliebig geformte Zickzacklinie entlang der X-Achse vor.
Nun kommt die Umweltprägung hinzu, welche sicher schon in der Schwangerschaft beginnt. Also hier formen uns alle Einflusse die uns in unserem Leben begegnen. Diese Prägung ergibt eine zweite Zickzacklinie entlang der X-Achse. Gewisse Gipfel der ersten Linie kann die zweite jedoch nicht überschreiten, da dies biologisch nicht machbar ist. Das bedeutet das die zweite Linie zwar beliebig auf und ab gehen aber nie die erste überschreiten kann. Nun behaupte ich das zweiter für uns aber bestimmender ist. Das heißt, wenn wir biologisch gesehen 50 Punkte an Liebe vergeben könnten uns jedoch nur beigebracht wurde 25 zu geben wars das. Mehr geht dann das ganze Leben nicht mehr. Somit wäre für mich das Ziel, die zweite Linie komplett der ersteren anzupassen. Das würde bedeuten, dass wir unser biologisches Maximum an Verhalten ausschöpfen. Somit aber verhalten wir uns dann alle gleich, weil dies ja unserer angeborenen Prädisposition entspräche!

Grüße Ludwig

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2. Dezember 2005 um 12:53
In Antwort auf chip_12473172

Meine Theorie
Hallo Flauschi,

im Prinzip ist das Ganze nichts anderes wie die schon 150 Jahre andauernde Diskussion der Biologen und Psychologen der Umwelt- Anlageprägung.

Zu Anfangs glaubte man der Mensch ist von Geburt auf ein unbeschriebenes Blatt Papier, dass nur durch seine Umwelt geprägt wird. Die Protagonisten dieser Milieuprägungstheorie mußten jedoch nach und nach zugeben, dass der Mensch auch angeborene Verhaltensmuster besitzt.

Dazu brauchte es leider etliche absurde Versuche Menschen bewußt zu formen. Z.B wurde in Kambodscha, um 1970, von den Roten Khmer die gesamte Gebildete Oberschicht exikutiert und deren Kinder in Lagern umerzogen. Doch hierbei stießen sie sehr bald auf Grenzen. Denn sie wollten den Kindern Eigenschaften beibringen, die gegen biologische Grundkonstanten gingen und scheiterten.

Heute ist man in obiger Diskussion soweit, dass die Wissenschaftler 50% angeborenes und 50% erlerntes Verhalten adjustieren.

Hierzu gibt es z.B. Tierversuche an Eichhörnchen: Klassischerweise kopieren diese die Öffnungsweise einer Nuß von ihren Eltern. Zieht man sie ohne ihre Eltern auf finden immerhin noch 75% dieser zweiten Gruppe die selbe Öffnungsweise wie die erste Gruppe. Lediglich 25% kanalisieren eine alternative Art der Nußöffnung, welche zwar das gleiche Ergebnis, das essen des Nußinneren ergibt, aber mit erhöhtem Arbeitsaufwand.

Wenn man nun uns Menschen betrachtet, so glaube ich, dass wir alle das gleiche angeborene Verhaltensmuster in uns tragen. Stellen wir uns dies als eine beliebig geformte Zickzacklinie entlang der X-Achse vor.
Nun kommt die Umweltprägung hinzu, welche sicher schon in der Schwangerschaft beginnt. Also hier formen uns alle Einflusse die uns in unserem Leben begegnen. Diese Prägung ergibt eine zweite Zickzacklinie entlang der X-Achse. Gewisse Gipfel der ersten Linie kann die zweite jedoch nicht überschreiten, da dies biologisch nicht machbar ist. Das bedeutet das die zweite Linie zwar beliebig auf und ab gehen aber nie die erste überschreiten kann. Nun behaupte ich das zweiter für uns aber bestimmender ist. Das heißt, wenn wir biologisch gesehen 50 Punkte an Liebe vergeben könnten uns jedoch nur beigebracht wurde 25 zu geben wars das. Mehr geht dann das ganze Leben nicht mehr. Somit wäre für mich das Ziel, die zweite Linie komplett der ersteren anzupassen. Das würde bedeuten, dass wir unser biologisches Maximum an Verhalten ausschöpfen. Somit aber verhalten wir uns dann alle gleich, weil dies ja unserer angeborenen Prädisposition entspräche!

Grüße Ludwig

Mmmh
Um mal bei deiner "Linie" zu bleiben: Denkst du nicht, dass ein Mensch diese Linie im Laufe seines Lebens noch verändern kann? Durch positive oder negative Erfahrung.

Und wenn 50% erlernt sind, heisst das doch, das die Unterschiede enorm groß sein können.
Und ich glaube auch nicht, dass sich die Persönlichkeit eines Menschen nur aus den erlernten Dingen heraus entwickelt. Da spielt die Genetik doch sicher auch noch eine Rolle.

Ich finde das alles übrigens sehr interessant, weil ich mich beruflich mit Kindern drogenabhängiger Eltern beschäftige. Eine noch nicht bewiesene Theorie besagt, dass durch bewusstseinsverändernde Substanzen bereits im Mutterleib das Gehirn eines Kindes erheblich manipuliert wird und es deshalb zwangsläufig zu Verhaltensauffälligkeiten kommen muss (fehlerhafte Synapsenbildung). Bisher schreibt man dies nur dem Umfeld und der Zeit nach der Geburt zu (Diese Kinder müssen leider einen Entzug durchmachen).

Flauschi

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2. Dezember 2005 um 13:25
In Antwort auf chip_12473172

Gibt es mehrere Richtig und Falsch?
Hallo Flauschi,

Du hast recht, dass ich mich hier etwas einseitig präsentiere, aber um meine Ideen, in die ich wirklich verliebt bin, hier etwas deutlicher als Gegengewicht hervorzuheben, erlaube ich mir dies mal einfach.

Wenn Du schreibst, dass hier viele nach ihrem Instinkt Ratschläge geben, kann ich nur antworten, wenn dies wirklich der Fall wäre müßten hier etliche Antworten gleich sein. Denn biologisch gesehen sind wir 6,5 Mia. Eineiige Zwillinge und besitzen alle das gleiche Instinktverhalten. Individualität würde ich mal so nebenbei als westlichen Mythos abtun!

Grüße Ludwig

Näher kennenlernen
Hallo Ludwig!
Deine Berichte, Anmerkungen zu den einzelnen Themen lese ich immer mal sehr gerne.Ob ich mich Deinen Meinungen anschließen kann sei dahingestellt.
Aber um Dich und Deine Berichte und Erkenntnisse in Verbindung zu bringen, hätte ich gerne, mit Verlaub, etwas persönliches von Dir gehört.
Manche Frauen schreiben, dass sie Erzieherinnen, Krankenschwester o.ä,.sind.
Was machst Du, hast Du Kinder, was ist Dein Beruf und wie sind Deine Zukunftsgedanken??
Vielleicht würde mancher nicht immer so negativ Dir gegenüber gestimmt sein, wenn Du nicht immer nur "von oben herab schwätzt, sondern mal eine andere Seite zeigst.
Grüße
Dini28

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2. Dezember 2005 um 19:12
In Antwort auf svana_12919543

Mmmh
Um mal bei deiner "Linie" zu bleiben: Denkst du nicht, dass ein Mensch diese Linie im Laufe seines Lebens noch verändern kann? Durch positive oder negative Erfahrung.

Und wenn 50% erlernt sind, heisst das doch, das die Unterschiede enorm groß sein können.
Und ich glaube auch nicht, dass sich die Persönlichkeit eines Menschen nur aus den erlernten Dingen heraus entwickelt. Da spielt die Genetik doch sicher auch noch eine Rolle.

Ich finde das alles übrigens sehr interessant, weil ich mich beruflich mit Kindern drogenabhängiger Eltern beschäftige. Eine noch nicht bewiesene Theorie besagt, dass durch bewusstseinsverändernde Substanzen bereits im Mutterleib das Gehirn eines Kindes erheblich manipuliert wird und es deshalb zwangsläufig zu Verhaltensauffälligkeiten kommen muss (fehlerhafte Synapsenbildung). Bisher schreibt man dies nur dem Umfeld und der Zeit nach der Geburt zu (Diese Kinder müssen leider einen Entzug durchmachen).

Flauschi

Wieso nicht gleich die richtige Linie?
Hallo Flauschi,

sicherlich kann man die umweltgeprägte Linie verändern, doch nur mit extrem viel Aufwand oder wirklich ernsten Krisen!

Wenn man einem Kind z.B. gute Tischmanieren anlernt kann es diese meistens ein ganzes Leben lang. Diese Kinder überlegen als Erwachsener nicht einmal mehr wie sie sich bei Tisch verhalten, denn es läuft im Unterbewußtsein, die in der Kindheit einstudierte Programmierung, ohne Hinterfragung, ab. Und genau dass ist der Punkt: Ohne Hintefragung wird gehandelt!
Das Gegenteil ist ein Kind, welches solch ein Verhalten nicht eingeprägt bekommen hat. Als Erwachsener isst es dann, sagen wir mal nicht schön,kommt aber dann durch Selbstreflektion (ich esse so die anderen aber nicht) dahinter, dass es sein Verhalten ändern möchte um zu den anderen zu passen. Diese selbstgewollte Änderung dauert aber nun ungleich viel länger, bis sie automatisert wieder gegeben werden kann, als wenn es in der Kindheit angelernt worden wäre. Und, wer kann schon seine schlechten Angewohnheiten wirklich verändern?

Also einmal bedarf es der Selbstreflektion, dann dem Änderungswunsch und dann das eigene Umprogrammieren.

Viele Menschhen jedoch handeln solange gegen ihr Innerstes bis es "kracht". Dann kommt der Psychiater zum Einsatz, der wiederum nichts anderes macht als die Selbstreflektion einzuleiten und den Menschen dadurch hilft sich umzuprogrammieren.

Angeborenes Verhalten ist genetisch bedingtes Verhalten!

Zu den Drogen möchte ich sagen, dass diese alle in unsere Botenstoffmischung eingreifen. Normal besteht diese Mischung aus ca. 300 verschiedenen Substanzen, von denen man erst 50 kennt, die genau abgestimmt sind. Führt man sich nun so eine Droge zu verändert die unsere Mischung und es entstehen oft positive Gefühle, was bei westlichen Menschen jedoch meistens zur Abhängigkeit führt. Bemerkenswert finde ich hierbei, dass bei Naturvölkern keine Abhängigkeiten entstehen, da diese Drogen nur für Kulturelle Zwecke (vom Schamanen) verwendet werden. Auch die Betitelung "bewußtseinserweiternde" Drogen sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen! Viele Schamanen beziehen aus ihren Drogenerlebnissen nutzbare Informationen!

Das Drogen im Allgemeinen schädlich sind ist unbestritten, doch glaube ich, dass es immer eine Sache der Dosierung ist: Kaffee macht viele Menschen munter und die Köpfe klar, aber über 100 Tassen an einem Tag wären tödlich!

Mich würde interessieren was diese Kinder für Entzugserscheinungen haben?

Grüße Ludwig

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2. Dezember 2005 um 20:22
In Antwort auf janne_12567593

Näher kennenlernen
Hallo Ludwig!
Deine Berichte, Anmerkungen zu den einzelnen Themen lese ich immer mal sehr gerne.Ob ich mich Deinen Meinungen anschließen kann sei dahingestellt.
Aber um Dich und Deine Berichte und Erkenntnisse in Verbindung zu bringen, hätte ich gerne, mit Verlaub, etwas persönliches von Dir gehört.
Manche Frauen schreiben, dass sie Erzieherinnen, Krankenschwester o.ä,.sind.
Was machst Du, hast Du Kinder, was ist Dein Beruf und wie sind Deine Zukunftsgedanken??
Vielleicht würde mancher nicht immer so negativ Dir gegenüber gestimmt sein, wenn Du nicht immer nur "von oben herab schwätzt, sondern mal eine andere Seite zeigst.
Grüße
Dini28

Okay
Hallo Dini28,

ich habe eigentlich schon einiges von mir das letzte Mal preisgegeben, doch sind alle meine Beiträge, mit meiner damaligen Sperrung, gelöscht worden.

Trotzdem: Ich bin 38 Jahre alt, alleinstehend und wohne "noch" bei meinen Eltern in einem Einfamilienhaus am Land. Mein Bruder und seine Frau sind jünger und beide Architekten. Meine Schwester und ihr Mann sind Ingenieure und deren Kinder (9 Monate und 3,5 Jahre) kommen einmal die Woche zu uns.

Nach dem Abschluß meiner technischen Hochschule fing ich an Architektur zu studieren und nahm gleichzeitig eine fünfjährige Lehererassistenzstelle an. Hernach hatte ich eine Krisensituation zu meistern und unterbrach mein Studium um in div. Architekturbüros zu arbeiten. Nach dieser achtjährigen Studiumspause begann ich mit meiner Diplomarbeit, an der ich vier Jahre arbeitete.
Diese gab ich nun vor zwei Wochen ab und beendete somit mein Studium.

Meine Arbeit trägt den Untertitel "Sozialraumplanung" und versucht ein Lösungsmodell zu liefern, wie wir unser aller Leben vielleicht verbessern könnten.

Mein Ziel wäre es, durch die Arbeit im sozialen Wohnbau Fuß zu fassen. Im Gegensatz zu meinen letzten Bürojahren, möchte ich endlich wieder mit "normalen" Menschen zu tun haben. Denn die Hauptklientell meines derzeitigen Arbeitsgebers besteht nur aus großkotzigen Menschen, da nur diese sich Villen und Apartments, welche wir planen, leisten können.

Grüße Ludwig

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3. Dezember 2005 um 13:53
In Antwort auf chip_12473172

Okay
Hallo Dini28,

ich habe eigentlich schon einiges von mir das letzte Mal preisgegeben, doch sind alle meine Beiträge, mit meiner damaligen Sperrung, gelöscht worden.

Trotzdem: Ich bin 38 Jahre alt, alleinstehend und wohne "noch" bei meinen Eltern in einem Einfamilienhaus am Land. Mein Bruder und seine Frau sind jünger und beide Architekten. Meine Schwester und ihr Mann sind Ingenieure und deren Kinder (9 Monate und 3,5 Jahre) kommen einmal die Woche zu uns.

Nach dem Abschluß meiner technischen Hochschule fing ich an Architektur zu studieren und nahm gleichzeitig eine fünfjährige Lehererassistenzstelle an. Hernach hatte ich eine Krisensituation zu meistern und unterbrach mein Studium um in div. Architekturbüros zu arbeiten. Nach dieser achtjährigen Studiumspause begann ich mit meiner Diplomarbeit, an der ich vier Jahre arbeitete.
Diese gab ich nun vor zwei Wochen ab und beendete somit mein Studium.

Meine Arbeit trägt den Untertitel "Sozialraumplanung" und versucht ein Lösungsmodell zu liefern, wie wir unser aller Leben vielleicht verbessern könnten.

Mein Ziel wäre es, durch die Arbeit im sozialen Wohnbau Fuß zu fassen. Im Gegensatz zu meinen letzten Bürojahren, möchte ich endlich wieder mit "normalen" Menschen zu tun haben. Denn die Hauptklientell meines derzeitigen Arbeitsgebers besteht nur aus großkotzigen Menschen, da nur diese sich Villen und Apartments, welche wir planen, leisten können.

Grüße Ludwig

Männlich oder weiblich
...ersehe ich aus deinem Beitrag nicht.Ich hätte es gene gewußt.
Schön, dass Du so offen bist.
So mache ich mir , neben deinen Stellungnahmen ein zusätzliches Bild.
Was macht DIch so sicher , dass Du meinst mit all Deinen Aussagen auf dem richtigen Wege zu sein und warum bist Du oft so provokativ manchen gegenüber hier im Forum, hat das auch etwas mit Deiner Persönlichkeit zu tun???
Fühl Dich nicht geärgert, aber ich denke es würde manche schon interessieren, bzw.wären nicht so "agressiv"Dir gegenüber??Oder ist es gar manchmal Absicht von Dir?
Gruß,
Dini 28

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3. Dezember 2005 um 15:48
In Antwort auf chip_12473172

Wieso nicht gleich die richtige Linie?
Hallo Flauschi,

sicherlich kann man die umweltgeprägte Linie verändern, doch nur mit extrem viel Aufwand oder wirklich ernsten Krisen!

Wenn man einem Kind z.B. gute Tischmanieren anlernt kann es diese meistens ein ganzes Leben lang. Diese Kinder überlegen als Erwachsener nicht einmal mehr wie sie sich bei Tisch verhalten, denn es läuft im Unterbewußtsein, die in der Kindheit einstudierte Programmierung, ohne Hinterfragung, ab. Und genau dass ist der Punkt: Ohne Hintefragung wird gehandelt!
Das Gegenteil ist ein Kind, welches solch ein Verhalten nicht eingeprägt bekommen hat. Als Erwachsener isst es dann, sagen wir mal nicht schön,kommt aber dann durch Selbstreflektion (ich esse so die anderen aber nicht) dahinter, dass es sein Verhalten ändern möchte um zu den anderen zu passen. Diese selbstgewollte Änderung dauert aber nun ungleich viel länger, bis sie automatisert wieder gegeben werden kann, als wenn es in der Kindheit angelernt worden wäre. Und, wer kann schon seine schlechten Angewohnheiten wirklich verändern?

Also einmal bedarf es der Selbstreflektion, dann dem Änderungswunsch und dann das eigene Umprogrammieren.

Viele Menschhen jedoch handeln solange gegen ihr Innerstes bis es "kracht". Dann kommt der Psychiater zum Einsatz, der wiederum nichts anderes macht als die Selbstreflektion einzuleiten und den Menschen dadurch hilft sich umzuprogrammieren.

Angeborenes Verhalten ist genetisch bedingtes Verhalten!

Zu den Drogen möchte ich sagen, dass diese alle in unsere Botenstoffmischung eingreifen. Normal besteht diese Mischung aus ca. 300 verschiedenen Substanzen, von denen man erst 50 kennt, die genau abgestimmt sind. Führt man sich nun so eine Droge zu verändert die unsere Mischung und es entstehen oft positive Gefühle, was bei westlichen Menschen jedoch meistens zur Abhängigkeit führt. Bemerkenswert finde ich hierbei, dass bei Naturvölkern keine Abhängigkeiten entstehen, da diese Drogen nur für Kulturelle Zwecke (vom Schamanen) verwendet werden. Auch die Betitelung "bewußtseinserweiternde" Drogen sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen! Viele Schamanen beziehen aus ihren Drogenerlebnissen nutzbare Informationen!

Das Drogen im Allgemeinen schädlich sind ist unbestritten, doch glaube ich, dass es immer eine Sache der Dosierung ist: Kaffee macht viele Menschen munter und die Köpfe klar, aber über 100 Tassen an einem Tag wären tödlich!

Mich würde interessieren was diese Kinder für Entzugserscheinungen haben?

Grüße Ludwig

Angeborenes Verhalten
ist nicht unbedingt genetisch bedingt, weil während der Schwangerschaft schon Einfluss auf das Ungeborene gnommen wird. Sagtest du nicht selbst etwas Ähnliches?

Die Entzugserscheinungen (von Heroin, Methadon o.ä.) beim Neugeborenen sind denen von Erwachsenen sehr ähnlich.
Sie schreien viel und oft sehr schrill, häufig aus dem tiefsten Schlaf heraus.
Sie leiden unter krampfartigen Bauchschmerzen, haben Durchfall.
Sie sind zittrig, extrem schreckhaft.
Sie neigen zu zerebralen Krampfanfällen und Atemdepressionen.
Sie schwitzen deutlich, neigen zu erhöhter Körpertemperatur oder Fieber.
Sie sind insgesamt sehr unruhig, brauchen auffallend starke Reize zur Beruhigung (festes Einwickeln).
Sie haben Koordinationsstörungen beim Trinken (wollen saugen, können aber nicht).
Sie niesen auffallend häufig.

Bitte nicht verwechseln mit sog. "Schreikindern"!
Die Symptome beginnen etwa 2 Tage nach der Geburt und sind selbst für Fachpersonal extrem nervtötend, weil die Kinder sehr viel Aufmerksamkeit brauchen und die Eltern häufig nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
Um einen lebensbedrohlichen "kalten Entzug" zu verhindern, wird in Kinderkliniken kontrolliert mit Opium oder Luminal entzogen. Die Symptome bleiben aber darunter abgeschwächt bestehen.

Flauschi

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3. Dezember 2005 um 17:48
In Antwort auf svana_12919543

Angeborenes Verhalten
ist nicht unbedingt genetisch bedingt, weil während der Schwangerschaft schon Einfluss auf das Ungeborene gnommen wird. Sagtest du nicht selbst etwas Ähnliches?

Die Entzugserscheinungen (von Heroin, Methadon o.ä.) beim Neugeborenen sind denen von Erwachsenen sehr ähnlich.
Sie schreien viel und oft sehr schrill, häufig aus dem tiefsten Schlaf heraus.
Sie leiden unter krampfartigen Bauchschmerzen, haben Durchfall.
Sie sind zittrig, extrem schreckhaft.
Sie neigen zu zerebralen Krampfanfällen und Atemdepressionen.
Sie schwitzen deutlich, neigen zu erhöhter Körpertemperatur oder Fieber.
Sie sind insgesamt sehr unruhig, brauchen auffallend starke Reize zur Beruhigung (festes Einwickeln).
Sie haben Koordinationsstörungen beim Trinken (wollen saugen, können aber nicht).
Sie niesen auffallend häufig.

Bitte nicht verwechseln mit sog. "Schreikindern"!
Die Symptome beginnen etwa 2 Tage nach der Geburt und sind selbst für Fachpersonal extrem nervtötend, weil die Kinder sehr viel Aufmerksamkeit brauchen und die Eltern häufig nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
Um einen lebensbedrohlichen "kalten Entzug" zu verhindern, wird in Kinderkliniken kontrolliert mit Opium oder Luminal entzogen. Die Symptome bleiben aber darunter abgeschwächt bestehen.

Flauschi

Wortdefinition
Hallo Flauschi,

angeborenes Verhalten bezeichnet jenes Verhalten, dass in jeder einzelnen unserer Zellen in den dortigen Chromosomen, welche aus den DNS-Strängen bestehen, gespeichert ist. Also bei der Befruchtung ensteht die erste Zelle mit 46 Chromosomenpaaren, jeweils 23 vom Vater und von der Mutter. Dann beginnt die Zellteilung bis zur fertigen Entwicklung des Fötus.

Du hast aber recht, dass vielleicht die Betitelung "angeboren" nicht ganz stimmt, besser wäre sicherlich genetisches Verhalten und umweltbedingtes Verhalten zu diferntieren. Wobei zweiteres in der Schwangerschaft beginnt.

Die drogenabhängigen Kinder laß ich mir noch durch den Kopf gehen.

Grüße Ludwig

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3. Dezember 2005 um 17:51
In Antwort auf chip_12473172

Wortdefinition
Hallo Flauschi,

angeborenes Verhalten bezeichnet jenes Verhalten, dass in jeder einzelnen unserer Zellen in den dortigen Chromosomen, welche aus den DNS-Strängen bestehen, gespeichert ist. Also bei der Befruchtung ensteht die erste Zelle mit 46 Chromosomenpaaren, jeweils 23 vom Vater und von der Mutter. Dann beginnt die Zellteilung bis zur fertigen Entwicklung des Fötus.

Du hast aber recht, dass vielleicht die Betitelung "angeboren" nicht ganz stimmt, besser wäre sicherlich genetisches Verhalten und umweltbedingtes Verhalten zu diferntieren. Wobei zweiteres in der Schwangerschaft beginnt.

Die drogenabhängigen Kinder laß ich mir noch durch den Kopf gehen.

Grüße Ludwig

Fehler ...
Es gibt in jeder Zelle 23 Chromosomenpaare und somit 46 einzelne Chromosomen.

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3. Dezember 2005 um 18:41
In Antwort auf janne_12567593

Männlich oder weiblich
...ersehe ich aus deinem Beitrag nicht.Ich hätte es gene gewußt.
Schön, dass Du so offen bist.
So mache ich mir , neben deinen Stellungnahmen ein zusätzliches Bild.
Was macht DIch so sicher , dass Du meinst mit all Deinen Aussagen auf dem richtigen Wege zu sein und warum bist Du oft so provokativ manchen gegenüber hier im Forum, hat das auch etwas mit Deiner Persönlichkeit zu tun???
Fühl Dich nicht geärgert, aber ich denke es würde manche schon interessieren, bzw.wären nicht so "agressiv"Dir gegenüber??Oder ist es gar manchmal Absicht von Dir?
Gruß,
Dini 28

Männlicher nackter Affe!
Hallo Dini28,

mein Vorname ist LUDWIG!

Was mich so sicher macht? Sagen wir mal, meine Krise war nicht von der leichten Art. Doch glaube ich, dass ich dadurch einen Zugang zu meinem Innersten fand und dies ist ein ziemlich guter Ratgeber!
Und nichts anderes propagiere ich hier die ganze Zeit: Versucht euch von eurem Innersten, dass wir alle haben, leiten zu lassen!

Was meine Aggression betrifft:

Erstens schwöre ich, dass ich bei meinem täglichen Afterworkbummel durch die Stadt immer Kinder schreien höre und das bedrückt mich wirklich!

Zweitens bin ich seit Jahren auf der Suche nach einer Partnerin. Doch meine Dates sind meistens erschauerliche Sozialstudien: Klein Ludwig sitzt oft da und hört sich Lebensgeschichten an mit denen er einfach nicht klar kommt. Allesamt Geschichten die von verkorksten Kindheiten handeln und in den Mädels dann durch Dermatitis, Magersucht, Depressionen etc. zum Vorschein tretten.
Gut diese Mädels haben Gott sei Dank meistens ein gutes Herz, sonst wären sie ja auch gar nicht krank geworden.

Die andere Spezies Frau die klein Ludwig trifft, kommt meist aus sogenannten guten Familienhäusern, also wo das Geld viele Propleme aus dem Weg räumte. Dadurch fallen meistens alptraumhafte Lebensumstände aus, doch hier kommt dann die falsche Kindheitserziehung noch krasser zum Vorschein. Fehlende Wärme in der Kindheitheit läßt diese Mädels als kalte, berechnende Monster in erscheinung treten.

Wo ist bitte die goldene Mitte?

Drittens explodiert mein Kopf wirklich, wenn ich hier lese, dass eine Mama ihr Kind anstatt endlich aus dem sch... Stubenwagen zu nehmen, damit es aufhört zu schreien, mit Zäpfchen vollstopft.

Abschließend möchte ich auch zugeben, dass mir die Rolle des Provokateurs hier nicht so schlecht gefällt!

Grüße Ludwig

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3. Dezember 2005 um 20:10
In Antwort auf chip_12473172

Fehler ...
Es gibt in jeder Zelle 23 Chromosomenpaare und somit 46 einzelne Chromosomen.

Drogenkinder
Hallo Flauschi,

für mich scheinen die meisten Symptome die Du beschreibst Stressymptome zu sein?
Sicherlich macht wie immer die Menge das Gift aus, also wie stark sind wirklich biologische Schäden vorhanden. Gibt es Kinder die später gesunde Erwachsene wurden?

Das feste einwickeln wird auch in Russland bei gesunden Kindern praktiziert. Das scheint die beengte Situation im Mutterleib nachzuempfinden.

Wenn Kinder im Mutterleib wirklich gefühlsmäßig mit der Mutter gekoppelt sind, kann ich mir vorstellen, dass diese Kinder ähnliche psychische Schäden wie ihre Mütter aufweisen. Hat schon mal wer probiert, für so ein Kind eine neue Ankoppellungsstelle zu sein? Das bedeutet, es müßte sich ein gesundes Nervensysthem (Frau) zur verfügung stellen, das dem Kind erlaubt, durch 24 Haut zu Haut Kontakt, sich neu anzukoppeln?

Grüße Ludwig

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3. Dezember 2005 um 21:52
In Antwort auf chip_12473172

Drogenkinder
Hallo Flauschi,

für mich scheinen die meisten Symptome die Du beschreibst Stressymptome zu sein?
Sicherlich macht wie immer die Menge das Gift aus, also wie stark sind wirklich biologische Schäden vorhanden. Gibt es Kinder die später gesunde Erwachsene wurden?

Das feste einwickeln wird auch in Russland bei gesunden Kindern praktiziert. Das scheint die beengte Situation im Mutterleib nachzuempfinden.

Wenn Kinder im Mutterleib wirklich gefühlsmäßig mit der Mutter gekoppelt sind, kann ich mir vorstellen, dass diese Kinder ähnliche psychische Schäden wie ihre Mütter aufweisen. Hat schon mal wer probiert, für so ein Kind eine neue Ankoppellungsstelle zu sein? Das bedeutet, es müßte sich ein gesundes Nervensysthem (Frau) zur verfügung stellen, das dem Kind erlaubt, durch 24 Haut zu Haut Kontakt, sich neu anzukoppeln?

Grüße Ludwig

Tschuldigung
Letzter Satz besser:

Das bedeutet, es müßte sich eine Frau zur Verfügung stellen, die durch einen 24 Stunden langen Hautkontakt und Liebe dem Kind erlaubt sich an sie anzukoppeln.

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3. Dezember 2005 um 23:00
In Antwort auf chip_12473172

Tschuldigung
Letzter Satz besser:

Das bedeutet, es müßte sich eine Frau zur Verfügung stellen, die durch einen 24 Stunden langen Hautkontakt und Liebe dem Kind erlaubt sich an sie anzukoppeln.

Auch Kinder,
die frühzeitig in Pflegefamilien untergebracht wurden, wiesen später auffällige Verhaltensweisen und Entwicklungsdefizite auf.
Frühzeitig bedeutet natürlich nicht direkt nach der Geburt.
Zählst du Tragen im Tragetuch zum Hautkontakt? Das machen bei diesen Kindern nämlich häufig die Schwestern. Ich habe in der Klinik selten so viel Aufwand um einzelne Patienten erlebt wie bei diesen Kindern. Wir haben übrigens immer darauf geachtet, dass diese Kinder auch beim Pflegepersonal feste Bezugspersonen hatten.
Glaub mir, es ist anders als bei Kindern, die einfach nur Stress erleben.
Eine Abhängigkeit besteht auf jeden Fall, da die Kinder während der ganzen Schwangerschaft diesen Stoffen ausgesetzt sind. In diesen Fällen hat das nichts mehr mit kulturellem Geschehen zu tun. Dafür sind die Dosen zu hoch und die Einnahme zu häufig. Bei den Drogenabhängigen selbst dient die Drogeneinnahme nur noch dem Unterdrücken der Entzugssymptome. Die anfänglichen angenehmen Gefühle gibt es dann nicht mehr.

Aber ob nun Bewusstsein erweiternd, abhängig oder nicht: Es ruft Gefühle hervor, die nicht unbedingt der erlebten Situation entsprechen. Die Entwicklung des Gehirns kann also durchaus während der Schwangerschaft beeinflusst werden.

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3. Dezember 2005 um 23:08
In Antwort auf chip_12473172

Männlicher nackter Affe!
Hallo Dini28,

mein Vorname ist LUDWIG!

Was mich so sicher macht? Sagen wir mal, meine Krise war nicht von der leichten Art. Doch glaube ich, dass ich dadurch einen Zugang zu meinem Innersten fand und dies ist ein ziemlich guter Ratgeber!
Und nichts anderes propagiere ich hier die ganze Zeit: Versucht euch von eurem Innersten, dass wir alle haben, leiten zu lassen!

Was meine Aggression betrifft:

Erstens schwöre ich, dass ich bei meinem täglichen Afterworkbummel durch die Stadt immer Kinder schreien höre und das bedrückt mich wirklich!

Zweitens bin ich seit Jahren auf der Suche nach einer Partnerin. Doch meine Dates sind meistens erschauerliche Sozialstudien: Klein Ludwig sitzt oft da und hört sich Lebensgeschichten an mit denen er einfach nicht klar kommt. Allesamt Geschichten die von verkorksten Kindheiten handeln und in den Mädels dann durch Dermatitis, Magersucht, Depressionen etc. zum Vorschein tretten.
Gut diese Mädels haben Gott sei Dank meistens ein gutes Herz, sonst wären sie ja auch gar nicht krank geworden.

Die andere Spezies Frau die klein Ludwig trifft, kommt meist aus sogenannten guten Familienhäusern, also wo das Geld viele Propleme aus dem Weg räumte. Dadurch fallen meistens alptraumhafte Lebensumstände aus, doch hier kommt dann die falsche Kindheitserziehung noch krasser zum Vorschein. Fehlende Wärme in der Kindheitheit läßt diese Mädels als kalte, berechnende Monster in erscheinung treten.

Wo ist bitte die goldene Mitte?

Drittens explodiert mein Kopf wirklich, wenn ich hier lese, dass eine Mama ihr Kind anstatt endlich aus dem sch... Stubenwagen zu nehmen, damit es aufhört zu schreien, mit Zäpfchen vollstopft.

Abschließend möchte ich auch zugeben, dass mir die Rolle des Provokateurs hier nicht so schlecht gefällt!

Grüße Ludwig

Flauschiges nacktes Äffchen,
nun übertreib doch nicht wieder so maßlos!
Sonst ist Dini vielleicht die nächste, die dich sperren lässt.
Wäre schade, unsere Diskussion beginnt gerade, interessant zu werden.

Flauschi

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4. Dezember 2005 um 11:47
In Antwort auf svana_12919543

Auch Kinder,
die frühzeitig in Pflegefamilien untergebracht wurden, wiesen später auffällige Verhaltensweisen und Entwicklungsdefizite auf.
Frühzeitig bedeutet natürlich nicht direkt nach der Geburt.
Zählst du Tragen im Tragetuch zum Hautkontakt? Das machen bei diesen Kindern nämlich häufig die Schwestern. Ich habe in der Klinik selten so viel Aufwand um einzelne Patienten erlebt wie bei diesen Kindern. Wir haben übrigens immer darauf geachtet, dass diese Kinder auch beim Pflegepersonal feste Bezugspersonen hatten.
Glaub mir, es ist anders als bei Kindern, die einfach nur Stress erleben.
Eine Abhängigkeit besteht auf jeden Fall, da die Kinder während der ganzen Schwangerschaft diesen Stoffen ausgesetzt sind. In diesen Fällen hat das nichts mehr mit kulturellem Geschehen zu tun. Dafür sind die Dosen zu hoch und die Einnahme zu häufig. Bei den Drogenabhängigen selbst dient die Drogeneinnahme nur noch dem Unterdrücken der Entzugssymptome. Die anfänglichen angenehmen Gefühle gibt es dann nicht mehr.

Aber ob nun Bewusstsein erweiternd, abhängig oder nicht: Es ruft Gefühle hervor, die nicht unbedingt der erlebten Situation entsprechen. Die Entwicklung des Gehirns kann also durchaus während der Schwangerschaft beeinflusst werden.

Darf ich mal phantasieren?
Hallo Flauschi,

bemerkenswert finde ich, dass das auffällige Verhalten erst zwei Tage nach der Geburt beginnt, wieso?

Die Bezugspersonen finde ich sehr gut auch das tragen im Tragetuch.

Also ich glaube das bei der Kindererziehung das Prinzip funktioniert, je näher an der Mutter (oder Ersatzperson) desto besser. Bitte mich hier nicht falsch verstehen: Ich glaube nicht dass Kinder sieben Jahre lang diesen massiven Kontakt brauchen. Sondern einfach langsamere Übergangsstadien. Also zuerst in der Mutter, dann an der Mutter und dies dann einfach Jahr für Jahr immer weniger. Von 24 h pro Tag bis auf 0 h pro Tag, einfach fließend und nicht ruck zuck: Die Geburt und dann soll dieses kleine Wesen schon alleine funktionieren, kann meines erachtens nur mit Defiziten einhergehen, das schon gesunden Kindern arg zu schaffen macht!

Das tragen im Tragetuch halte ich wie gesagt für gut, doch es muß irgendeinen Sinn haben, dass wir die einzige Affenart sind die kein Fell hat!

Hierfür gibt es schon unzählige Theorien, doch keine passt mir.

Nochmals, wenn man bedenkt, dass unsere Haut unser größtes Organ ist, unser Körper durch die Bank chemisch, elektrisch funktioniert und wir an und für sich für wärmere Regionen "konstruiert" sind (also immer nackt herum liefen), muß es eine Funktion der Haut geben die wir noch nicht erkennen!

Ich wage mal zu raten und will behaupten, dass wenn sich zwei Menschen lieben der enge Hautkontakt, verstärk durch das Schwitzen das eine bessere elektrische Leitung ergibt, unsere Nervensystheme kurzschließt. Also eine Art Informationsaustausch unserer Gehirne?

Wieso entspannt eine Rückenmassage durch Hände entlang unseres Nervennetzes in der Wirbelsäule?
Wieso ist das Händehalten mit Händeschwitzen zwischen zwei Partnern so beliebt?
Wieso gibt man sich in fast jeder Kultur als Begrüßung irgendwie die Hände?
Wieso haben unsere Fortpflanzungsorgane mit unseren Schleimhäuten die größte Kontaktfläche und sind dermaßen mit Nervenzellen bestückt?

Also Haut auf Haut ergibt etwas was wir noch nicht wissen!

Zu den Drogen möchte ich sagen, dass diese alle unseren Botenstoff Dopamin beeinflußen und gerade der ist für die Verbindung zwischen den Nervenzellen zuständig. Prinzipiell, je mehr Dopamin desto mehr Datenübertragung!

Geht man nun davon aus, dass unser Nervensysthem zum Einen aus der Dreieinigkeit des Bauchgehirns, des Reptiliengehirns und des Säugetiergehirns besteht und zum Anderen aus rechter und linker Gehirnhälfte ergibt sich je besser diese fünf Areale miteinander in Verbindung sind, desto besser das Funktionieren und die Erkenntnis!

Also, je mehr Dopamin desto besser, doch ergibt dies auch verschiedene Funktionsweisen des Gehirns!
Ich behaupte mal westliche Menschen haben einen eher geringern Pegel und haben dadurch eine sehr losgelöste linke Gehirnhälfte die durch Logik alles zu steuern versucht. Gehen wir davon aus je schlechter die Kindheit, desto losgelöster die linke Gehirnhälfte, könnte man sich erklären wieso viele westliche Menschen Drogen verfallen, denn die bringen teilweise die innere Einheit wieder ins Lot! (Mal die biologische Schädigung des ganzen Sythems ausgeklammert!)

Betrachtet man nun Naturvölker mit relativ guter Kindererziehung, könnte man sagen, dass diese Drogen wirklich nur verwenden um an Informationen zu gelange die sonst unerreicbar sind und dies nicht aus gründen des Wohlbefindens machen, da sie sich ja von vorherein wohl fühlen!

Also je "kaputter" der Mensch desto abhängiger und wer bitte wird bei uns Drogenabhängig?

Also wenn ich recht habe steuert die Kindererziehung gleichfalls die Dopaminproduktion. Somit haben Neugeborene, sagen wir mal, ihre innere Einheit und werden durch falsche Erziehung dazu gebracht, dass sie diese Verlieren. Als Erwachsener gibt es dann tolle einmalige Erlebnisse bei Drogeneinnahme, Meditieren, extremen Körperanstrengungen oder bei sexuellen Kontakten. Denn diese Ereignisse greifen alle in unser Transmittersysthem ein, doch wieso konnen wir unsere Kinder nicht so erziehen, dass sie sich immer toll fühlen?

Das ganze hier ist natürlich sehr grenzlastig, doch was ist die Wirklichkeit? Um diese zu erkennen bedarf es eines Bewußtseins und dieses kann manipuliert werden. Ist nun unsere westliche Realität die richtige oder gibt es da noch mehr zu erkennen?

Dass es Schädigungen des Embryogehirns durch Einnahme von Giftstoffen seitens der Mutter gibt ist eine Tatsache, doch wie gesagt bei Drogen entscheidet die Menge ob die sache giftig ist oder nur bewußtseinsverändernd!

Grüße Ludwig

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4. Dezember 2005 um 14:27
In Antwort auf svana_12919543

Flauschiges nacktes Äffchen,
nun übertreib doch nicht wieder so maßlos!
Sonst ist Dini vielleicht die nächste, die dich sperren lässt.
Wäre schade, unsere Diskussion beginnt gerade, interessant zu werden.

Flauschi

Keine Sorge!!!!!!!!!
...möchte mir von Ludwig lediglich ein Bild machen.Das habe ich jetzt und werde diesem Forum jetzt wie immer ganz normal "treu bleiben", selber Fragen stellen,..Tipps geben, u.s.w.
Sperren lassen werde ich hier keinen.
Viel Spaß beim Disskutieren.
LG
Dini 28

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4. Dezember 2005 um 16:28
In Antwort auf svana_12919543

Angeborenes Verhalten
ist nicht unbedingt genetisch bedingt, weil während der Schwangerschaft schon Einfluss auf das Ungeborene gnommen wird. Sagtest du nicht selbst etwas Ähnliches?

Die Entzugserscheinungen (von Heroin, Methadon o.ä.) beim Neugeborenen sind denen von Erwachsenen sehr ähnlich.
Sie schreien viel und oft sehr schrill, häufig aus dem tiefsten Schlaf heraus.
Sie leiden unter krampfartigen Bauchschmerzen, haben Durchfall.
Sie sind zittrig, extrem schreckhaft.
Sie neigen zu zerebralen Krampfanfällen und Atemdepressionen.
Sie schwitzen deutlich, neigen zu erhöhter Körpertemperatur oder Fieber.
Sie sind insgesamt sehr unruhig, brauchen auffallend starke Reize zur Beruhigung (festes Einwickeln).
Sie haben Koordinationsstörungen beim Trinken (wollen saugen, können aber nicht).
Sie niesen auffallend häufig.

Bitte nicht verwechseln mit sog. "Schreikindern"!
Die Symptome beginnen etwa 2 Tage nach der Geburt und sind selbst für Fachpersonal extrem nervtötend, weil die Kinder sehr viel Aufmerksamkeit brauchen und die Eltern häufig nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
Um einen lebensbedrohlichen "kalten Entzug" zu verhindern, wird in Kinderkliniken kontrolliert mit Opium oder Luminal entzogen. Die Symptome bleiben aber darunter abgeschwächt bestehen.

Flauschi

*michmaleinmisch*
hallo Flauschi,

ich hätte mal eine Frage. Bei mir hat es mit dem STillen nicht geklappt, weil mein Kleiner nicht richtig saugen konnte. Er nie richtig "angedockt", hat den Unterdruck nicht aufgebaut und somit konnte die Milch nicht fließen.
Man hat mir im KH gesagt, dass sie so etwas noch nicht erlebt hätten, jedes Kind könne saugen. An anderer Stelle habe ich mal gehört, dass es durchaus Kinder gibt, bei denen es einfach nicht klappt.

Ich war anschließend noch bei einer Stillberatung und hier sagte man mir, er hätte angeblich einen leichte Hohlgaumen und eine leicht verkürzte Zunge, und deshalb würde es nicht funktionieren. Ich habe aber eher den Eindruck, dass er es einfach von Anfang an falsch gemacht hat, er weiß ja auch nicht, wie es "richtig" geht. Habt ihr sowas mal gehabt?

Gruß
kratzamkopp

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4. Dezember 2005 um 21:29
In Antwort auf runa_12850644

*michmaleinmisch*
hallo Flauschi,

ich hätte mal eine Frage. Bei mir hat es mit dem STillen nicht geklappt, weil mein Kleiner nicht richtig saugen konnte. Er nie richtig "angedockt", hat den Unterdruck nicht aufgebaut und somit konnte die Milch nicht fließen.
Man hat mir im KH gesagt, dass sie so etwas noch nicht erlebt hätten, jedes Kind könne saugen. An anderer Stelle habe ich mal gehört, dass es durchaus Kinder gibt, bei denen es einfach nicht klappt.

Ich war anschließend noch bei einer Stillberatung und hier sagte man mir, er hätte angeblich einen leichte Hohlgaumen und eine leicht verkürzte Zunge, und deshalb würde es nicht funktionieren. Ich habe aber eher den Eindruck, dass er es einfach von Anfang an falsch gemacht hat, er weiß ja auch nicht, wie es "richtig" geht. Habt ihr sowas mal gehabt?

Gruß
kratzamkopp

Darf ich kurz dazwischen?
Hallo Kratzamkopp,

das Saugen ist genetisch vorpragrammiert, also Dein Kind weiß mit Sicherheit wie man saugt. Es gibt hierfür sogar einen Saugreflex gleich dem Atemreflex, den er ja auch nicht lernen muß.

Die Störquelle muß wo anders liegen?

Grüße Ludwig

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5. Dezember 2005 um 8:49
In Antwort auf chip_12473172

Darf ich kurz dazwischen?
Hallo Kratzamkopp,

das Saugen ist genetisch vorpragrammiert, also Dein Kind weiß mit Sicherheit wie man saugt. Es gibt hierfür sogar einen Saugreflex gleich dem Atemreflex, den er ja auch nicht lernen muß.

Die Störquelle muß wo anders liegen?

Grüße Ludwig

Danke
Da hab ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Ich weiß schon, dass Kinder einen natürlichen Saugreflex haben, aber ich habe ihn gleich nach der Geburt angelegt und er hat eben nicht richtig "angedockt", hat zwar ein wenig genuckelt, aber es schien die ganze Zeit so, als könne er damit nicht viel anfangen. Nur konnte ich ihm ja nicht zeigen oder sagen, wie es anders i.S.v. richtig geht. Wir haben alles mögliche probiert, aber es ging einfach nicht.

Wenn ich mir so die Krankheiten bzw. Eigenarten des Lebens anschaue, besteht für mich kein Grund anzunehmen, dass nicht auch eine Beeinträchtigung des Saug- bzw. Atemreflexes vorliegen kann. Letzteres wird ja auch als einer der Gründe für SIDS angesehen.

Eine Stillhebamme hat mir erzählt, dass früher solche Kinder mit Kuh-bzw. Ziegenmilch gefüttert wurden, aber leider viele wegen der Unverträglichkeit starben. Andere haben mir wiederum gesagt, dass sie sowas noch nicht erlebt haben. Deshalb würden mich Flauschis Erfahrungen interessieren.

Gruß
kratzamkopp

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5. Dezember 2005 um 12:01
In Antwort auf runa_12850644

Danke
Da hab ich mich wohl nicht richtig ausgedrückt. Ich weiß schon, dass Kinder einen natürlichen Saugreflex haben, aber ich habe ihn gleich nach der Geburt angelegt und er hat eben nicht richtig "angedockt", hat zwar ein wenig genuckelt, aber es schien die ganze Zeit so, als könne er damit nicht viel anfangen. Nur konnte ich ihm ja nicht zeigen oder sagen, wie es anders i.S.v. richtig geht. Wir haben alles mögliche probiert, aber es ging einfach nicht.

Wenn ich mir so die Krankheiten bzw. Eigenarten des Lebens anschaue, besteht für mich kein Grund anzunehmen, dass nicht auch eine Beeinträchtigung des Saug- bzw. Atemreflexes vorliegen kann. Letzteres wird ja auch als einer der Gründe für SIDS angesehen.

Eine Stillhebamme hat mir erzählt, dass früher solche Kinder mit Kuh-bzw. Ziegenmilch gefüttert wurden, aber leider viele wegen der Unverträglichkeit starben. Andere haben mir wiederum gesagt, dass sie sowas noch nicht erlebt haben. Deshalb würden mich Flauschis Erfahrungen interessieren.

Gruß
kratzamkopp

Hallo Kratzamkopp
Ich möchte und kann aus der Entfernung die Situation bei euch nicht beurteilen.
Ich kann dir aber sagen, dass auch Kinder mit Fehlbildungen verschiedenster Art oft mit ein bisschen Übung gestillt werden können - wenn`s sein muss mit Stillhütchen. Sogar bei Kindern mit Gaumenspalten, die keinen richtigen Sog aufbauen können, klappt es gut. Teilweise noch besser als mit der Flasche, weil an der Brust die Zunge anders zum Einsatz kommt.
Vielleicht war bei deinem Krümel die Brustwarze nicht weit genug im Mund. (?) Da kommt es dann zum Nuckeln oder Kauen, wovon die Brust einfach nur wund wird. Babys muss manchmal einfach ein bisschen geholfen werden, indem man die Brustwarze mit den Fingern vorformt (ggf. zusammendrücken und Zwergi in den Mund schieben). So einfach wie auf den Hochglanz-Stillbildern ist es selten.
Wenn die Zunge deines Kindes wirklich zu kurz ist, müsste es auch Probleme mit der Flasche haben und eher am Sauger lutschen. In dem Fall sprich mal deinen Ki.Arzt an! Gegen ein verkürztes Zungenbändchen z.B. kann man was machen.

Hoffe, die Info hilft dir weiter.
LG Flauschi

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5. Dezember 2005 um 12:39
In Antwort auf svana_12919543

Hallo Kratzamkopp
Ich möchte und kann aus der Entfernung die Situation bei euch nicht beurteilen.
Ich kann dir aber sagen, dass auch Kinder mit Fehlbildungen verschiedenster Art oft mit ein bisschen Übung gestillt werden können - wenn`s sein muss mit Stillhütchen. Sogar bei Kindern mit Gaumenspalten, die keinen richtigen Sog aufbauen können, klappt es gut. Teilweise noch besser als mit der Flasche, weil an der Brust die Zunge anders zum Einsatz kommt.
Vielleicht war bei deinem Krümel die Brustwarze nicht weit genug im Mund. (?) Da kommt es dann zum Nuckeln oder Kauen, wovon die Brust einfach nur wund wird. Babys muss manchmal einfach ein bisschen geholfen werden, indem man die Brustwarze mit den Fingern vorformt (ggf. zusammendrücken und Zwergi in den Mund schieben). So einfach wie auf den Hochglanz-Stillbildern ist es selten.
Wenn die Zunge deines Kindes wirklich zu kurz ist, müsste es auch Probleme mit der Flasche haben und eher am Sauger lutschen. In dem Fall sprich mal deinen Ki.Arzt an! Gegen ein verkürztes Zungenbändchen z.B. kann man was machen.

Hoffe, die Info hilft dir weiter.
LG Flauschi

Danke!
All das was du beschreibst, haben wir versucht, ihm ist auch das Zungenbändchen durchtrennt worden, aber es hat alles nichts gebracht.

Man hatte mir anfangs gesagt, dass es wohl an der Form meiner Brustwarzen läge, aber auch ein Stillhütchen hat nichts gebracht. Er nimmt auch keinen Schnuller, allerdings kann er aus der Flasche trinken, das war nie problematisch.

Ich habe nach zwei Wochen entnervt aufgegeben und dann vier Monate abgepumpt, somit hat sich das eh erledigt. Da ich aber zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen gehört habe, hatte mich deine Erfahrung diesbezüglich interessiert.

Gruß
kratzamkopp

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5. Dezember 2005 um 12:50
In Antwort auf runa_12850644

Danke!
All das was du beschreibst, haben wir versucht, ihm ist auch das Zungenbändchen durchtrennt worden, aber es hat alles nichts gebracht.

Man hatte mir anfangs gesagt, dass es wohl an der Form meiner Brustwarzen läge, aber auch ein Stillhütchen hat nichts gebracht. Er nimmt auch keinen Schnuller, allerdings kann er aus der Flasche trinken, das war nie problematisch.

Ich habe nach zwei Wochen entnervt aufgegeben und dann vier Monate abgepumpt, somit hat sich das eh erledigt. Da ich aber zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen gehört habe, hatte mich deine Erfahrung diesbezüglich interessiert.

Gruß
kratzamkopp

Schade
Bessere Tipps hätte ich leider auch nicht.
Aber ihr habt das Problem ja gut lösen können. Auch, wenn`s sicher sehr stressig war.

LG Flauschi

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5. Dezember 2005 um 13:42
In Antwort auf chip_12473172

Darf ich mal phantasieren?
Hallo Flauschi,

bemerkenswert finde ich, dass das auffällige Verhalten erst zwei Tage nach der Geburt beginnt, wieso?

Die Bezugspersonen finde ich sehr gut auch das tragen im Tragetuch.

Also ich glaube das bei der Kindererziehung das Prinzip funktioniert, je näher an der Mutter (oder Ersatzperson) desto besser. Bitte mich hier nicht falsch verstehen: Ich glaube nicht dass Kinder sieben Jahre lang diesen massiven Kontakt brauchen. Sondern einfach langsamere Übergangsstadien. Also zuerst in der Mutter, dann an der Mutter und dies dann einfach Jahr für Jahr immer weniger. Von 24 h pro Tag bis auf 0 h pro Tag, einfach fließend und nicht ruck zuck: Die Geburt und dann soll dieses kleine Wesen schon alleine funktionieren, kann meines erachtens nur mit Defiziten einhergehen, das schon gesunden Kindern arg zu schaffen macht!

Das tragen im Tragetuch halte ich wie gesagt für gut, doch es muß irgendeinen Sinn haben, dass wir die einzige Affenart sind die kein Fell hat!

Hierfür gibt es schon unzählige Theorien, doch keine passt mir.

Nochmals, wenn man bedenkt, dass unsere Haut unser größtes Organ ist, unser Körper durch die Bank chemisch, elektrisch funktioniert und wir an und für sich für wärmere Regionen "konstruiert" sind (also immer nackt herum liefen), muß es eine Funktion der Haut geben die wir noch nicht erkennen!

Ich wage mal zu raten und will behaupten, dass wenn sich zwei Menschen lieben der enge Hautkontakt, verstärk durch das Schwitzen das eine bessere elektrische Leitung ergibt, unsere Nervensystheme kurzschließt. Also eine Art Informationsaustausch unserer Gehirne?

Wieso entspannt eine Rückenmassage durch Hände entlang unseres Nervennetzes in der Wirbelsäule?
Wieso ist das Händehalten mit Händeschwitzen zwischen zwei Partnern so beliebt?
Wieso gibt man sich in fast jeder Kultur als Begrüßung irgendwie die Hände?
Wieso haben unsere Fortpflanzungsorgane mit unseren Schleimhäuten die größte Kontaktfläche und sind dermaßen mit Nervenzellen bestückt?

Also Haut auf Haut ergibt etwas was wir noch nicht wissen!

Zu den Drogen möchte ich sagen, dass diese alle unseren Botenstoff Dopamin beeinflußen und gerade der ist für die Verbindung zwischen den Nervenzellen zuständig. Prinzipiell, je mehr Dopamin desto mehr Datenübertragung!

Geht man nun davon aus, dass unser Nervensysthem zum Einen aus der Dreieinigkeit des Bauchgehirns, des Reptiliengehirns und des Säugetiergehirns besteht und zum Anderen aus rechter und linker Gehirnhälfte ergibt sich je besser diese fünf Areale miteinander in Verbindung sind, desto besser das Funktionieren und die Erkenntnis!

Also, je mehr Dopamin desto besser, doch ergibt dies auch verschiedene Funktionsweisen des Gehirns!
Ich behaupte mal westliche Menschen haben einen eher geringern Pegel und haben dadurch eine sehr losgelöste linke Gehirnhälfte die durch Logik alles zu steuern versucht. Gehen wir davon aus je schlechter die Kindheit, desto losgelöster die linke Gehirnhälfte, könnte man sich erklären wieso viele westliche Menschen Drogen verfallen, denn die bringen teilweise die innere Einheit wieder ins Lot! (Mal die biologische Schädigung des ganzen Sythems ausgeklammert!)

Betrachtet man nun Naturvölker mit relativ guter Kindererziehung, könnte man sagen, dass diese Drogen wirklich nur verwenden um an Informationen zu gelange die sonst unerreicbar sind und dies nicht aus gründen des Wohlbefindens machen, da sie sich ja von vorherein wohl fühlen!

Also je "kaputter" der Mensch desto abhängiger und wer bitte wird bei uns Drogenabhängig?

Also wenn ich recht habe steuert die Kindererziehung gleichfalls die Dopaminproduktion. Somit haben Neugeborene, sagen wir mal, ihre innere Einheit und werden durch falsche Erziehung dazu gebracht, dass sie diese Verlieren. Als Erwachsener gibt es dann tolle einmalige Erlebnisse bei Drogeneinnahme, Meditieren, extremen Körperanstrengungen oder bei sexuellen Kontakten. Denn diese Ereignisse greifen alle in unser Transmittersysthem ein, doch wieso konnen wir unsere Kinder nicht so erziehen, dass sie sich immer toll fühlen?

Das ganze hier ist natürlich sehr grenzlastig, doch was ist die Wirklichkeit? Um diese zu erkennen bedarf es eines Bewußtseins und dieses kann manipuliert werden. Ist nun unsere westliche Realität die richtige oder gibt es da noch mehr zu erkennen?

Dass es Schädigungen des Embryogehirns durch Einnahme von Giftstoffen seitens der Mutter gibt ist eine Tatsache, doch wie gesagt bei Drogen entscheidet die Menge ob die sache giftig ist oder nur bewußtseinsverändernd!

Grüße Ludwig

Da sind wir ja
mal überwiegend einer Meinung.
Was die Körperbehaarung angeht: Ich liebe Kopfmassagen beim Friseur, obwohl ich nicht gerade über zu wenig Haare klagen kann. Und Männer mit ausgeprägter Körperbehaarung halte ich für genauso empfindsam wie die ohne.

Die Dopaminaussschüttung funktioniert bei einem ausgereiften Menschen anders als beim Ungeborenen, bei dem sich diese Körperfunktionen noch entwickeln. Beim Erwachsenen mögen Drogen die von dir beschriebene Wirkung haben. Beim Ungeborenen hemmen sie meiner Meinung nach die normalen hormonellen Funktionen und deren Entwicklung. Möglicherweise spielt hier Konditionierung schon eine Rolle.

Wie ich schon erwähnte, ist es im KH leider nicht möglich, Kindern das zukommen zu lassen, was Eltern ihnen geben können und sollten. Der Entzug wäre damit sicher erträglicher, wenn auch nicht zu verhindern. Aber es fehlt Zeit und Personal. Und den Eltern fällt es oft schwer, dem Kind zu geben, was es braucht. Gründe dafür gibt es viele. Ein wichtiger ist wohl der Umstand, dass sie es z.T. selbst nie richtig erlebt haben. Insofern gebe ich dir in vielen Erziehungsfragen Recht. Ich denke auch, dass labile Menschen gefährdeter sind, Süchten jeglicher Art zu verfallen.

Ach ja, der Entzug beginnt erst so spät, weil Methadon eine recht lange Halbwertzeit hat. Wenn eine Schwangerschaft rechtzeitig bekannt wird, werden die Mütter substituiert, um das Kind vor den Folgen der eher nicht Schwangerschaft unterstützenden Lebensweise von Drogenabhängigen zu schützen.
Dummerweise sind bei Methadon die Entzugserscheinungen heftiger. Bisher hat sich aber scheinbar noch keine gute Alternative finden lassen.

Gruß
Flauschi


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