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Hebamme ja oder nein

19. April 2017 um 12:13

Huhuu
bin in der 25. Ssw und überlege die ganze zeit ob ich eine Hebamme will oder nicht?
Ich hab's nicht so mit fremde Leute.
Und hätte ja evtl auch Familie die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Was meint ihr?

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19. April 2017 um 12:27

In der 25. Woche wird es wahrscheinlich ohnehin schwer überhaupt noch eine zu finden. Beim ersten Kind hätte ich sie nicht missen mögen, grad wenn man stillen möchte. Da gab's bei uns arge Probleme. Oder auch der Nabel, das da einer nach schaut ohne dass man zum Kinderarzt muss. Unser Kleiner hatte Gelbsucht, da war es auch wichtig dass da jemand mit Fachkenntnisse schaut ob es besser wird. 

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19. April 2017 um 12:34

Ich hatte bloß eine Nachsorgehebamme - da bei uns alles glatt lief war sie allerdings nur drei oder viermal da. Möchte sie trotzdem nicht missen - konnte uns einige Fragen beantworten, die uns nach der Geburt gekommen sind. 

Das Problem mit der Familie sehe ich darin, dass eventuell jemand beleidigt sein könnte, wenn man dir einen Rat gibt und du dich dagegen entscheidest!

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19. April 2017 um 12:36
In Antwort auf hoschimaus91

Huhuu 
bin in der 25. Ssw und überlege die ganze zeit ob ich eine Hebamme will oder nicht?
Ich hab's nicht so mit fremde Leute. 
Und hätte ja evtl auch Familie die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Was meint ihr?

Eine Hebamme kann dir in anderen Situationen zur Seite stehen als deine Familie. Ist ja auch nicht umsonst ein Ausbildungsberuf. Es geht ja nicht nur darum, welche Windeln du nimmst und welche Cremes, sondern sie kann auch Teile der Vorsorge übernehmen, begleitet dich vor, während und nach der Geburt und kann dir vor allem auch aktuelle Infos und Hilfestellungen geben. Außerdem Vorbereitung, Nachbereitung, Entbindung selbst... Da kann dir deine Familie wohl nur schlecht helfen. 
Du kannst die Hebamme ja auch kennenlernen. Ich habe eigentlich nur von vertrauensvollen und positiven Beziehungen gehört. 

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19. April 2017 um 12:37

In der Woche wirst du wahrscheinlich gar keine mehr finden.

Ich hatte eine, leider wurde sie während der Schwangerschaft selbst schwanger und ging in den Mutterschutz. Sie hat mir nach der Geburt schon sehr gefehlt, gerade beim Stillen oder einfach mal um auf meine KS-Narbe zu schauen.. Ärzte haben meist kurzfristig keine Zeit oder nicht viel Ahnung (beim Stillen bspw, hat meine Kinderärztin offen zugegeben). Und Familie - naja... die haben ihr wissen von vor 30 Jahren oder leben weiter weg, das nützte mir auch nicht so viel (im Gegenteil, meine Oma hat mich echt verunsichert und verwirrt) und weder meine Mutter noch meine Schwiegermutter haben groß gestillt...  Klar, man kommt trotzdem irgendwie durch und es geht auch ohne, aber so eine Ansprechpartnerin rund ums Baby und co. wäre doch toll gewesen. Naja. Aber wie gesagt, bei dir wird es schwer sein zu finden. Hier hat man so ab der 12. Woche keine Chancen mehr.....

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19. April 2017 um 12:46

Danke Leute, freu mich über so viele Antworten 
öhm...mal schauen ob ich noch Glück habe eine zu bekommen. Wenigstens für die nachsorge. Meine ssw an sich verläuft sehr gut. Also denk ich grad das für die nachsorge eine reicht. 
aber ma schauen, vlt hab ich pech und bekomme keine mehr so wie ihr sagt.
ich mach mich mal schlau 

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19. April 2017 um 16:48

Ich hätte meine nicht missen wollen. Niemand sonst massiert dir Sonntag Abend den milchstau aus der Brust 

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19. April 2017 um 17:52

Ich hätte gerne eine, weil es mein erstes Kind ist und ich Angst habe etwas falsch zu machen. Ich habe mich aber leider viel zu spät darum gekümmert (12. SSW). Jetzt bin ich in der 26 SSW, meine kleine kommt im Juli zur Welt und gerade zur Sommerzeit ist es sehr schwer eine Hebamme zu finden. Ich habe 35 Hebammen abtelefoniert und nicht eine hatte Zeit. Jetzt habe ich das Angebot, dass ich bei den Hebammen in der nahe gelegenen Geburtsklinik vorbei schauen kann, sollten Probleme auftreten.  

Ich werde euch also im Juli mit jede Menge Fragen bombardieren  

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19. April 2017 um 18:16

Öhm, woher weist du denn jetzt schon, dass du keine Hebamme brauchst bzw. vermissen wirst? Oft tauchen Probleme unerwartet auf, da ist man froh jemand kompetentes an seiner Seite zu haben. Ich bin auch vom Typ "totales Urvertrauen in sich und seine Umwelt", nichtsdestotrotz war ich froh eine Hebamme zu haben. Wir wurden mit der Diagnose Gelbsucht auch nur unter der Bedingung, dass eine Hebamme täglich draufschaut, entlassen. Zudem hatte sie immer tolle Tipps bezüglich Nabelpflege, stillen/Milchstau und hat mich mit allerlei Sachen versorgt. Sie hat meine Kleine sogar mal ne Stunde gesittet, damit ich ausruhen kann. Für mich war sie Goldwert. 

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19. April 2017 um 20:46

Ich zwinge dir bestimmt nicht meine Einstellung auf, aber darf deine Antwort doch hinterfragen oder nicht? Das ist ein Forum, in dem fröhlich diskutiert werden darf

Weiß ja nicht, wie lange du dich in der Klinik aufhalten möchtest, ich war ab Geburt genau 49 Stunden drin - in der Zeit pennen die meisten Neugeborenen doch noch rund um die Uhr. Fragen tauchen meist erst später auf. Der Milcheinschuss setzte bei mir zum Beispiel auch erst zu Hause ein, da sind theoretische Fragen in der Klinik eher sinnbefreit. Dass man bei "signifikanten med. Problemen" beim Arzt vorstellig wird, versteht sich von selbst. Das rät dann auch jede Hebamme. Bei kleineren Sorgen oder Problemen hätte ich mich mit Neugeborenen nur ungern in eine volle Kinderarztpraxis begeben. Die tägliche Gewichtsdokumentation fand ich auch nicht unwichtig, aber jeder wie er mag

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20. April 2017 um 12:23

Auch ein Privatarzt muss dafür Zeit haben. 

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20. April 2017 um 12:39

Einen Hausbesuch machen Ärzte bei Patienten, die so krank sind, dass sie nicht mehr bewegt werden können/sollen (oft kurz vor dem Tod). Bei schwerst behinderten Personen oder schweren Verletzungen. Und das machen viele Ärzte dann auch schon eher in ihrer Freizeit und aus Nächstenliebe. 
Von dem Gedanken dass ein Arzt wegen einer "Kleinigkeit" (im vergleich zu oben genannten Fällen) kommt, würde ich mich an deiner stelle zügig verabschieden. 

Grundsätzlich habe ich eine ähnliche Einstellung wie du. Und hatte trotzdem eine Hebamme. Die kam nicht sehr oft, ich glaube 3 Mal. Sie war auch nie sehr lange da, aber hat mir die paar fragen die ich hatte, beantwortet, mir Tipps gegeben und ein paar Übungen zur Rückbildung gezeigt. Da wollte ich nämlich keinen Kurs machen. 
Rücblickend würde ich sagen: für mich war die Hebamme nicht zwingend notwendig, aber trotzdem verdammt wertvoll und es gab mir Sicherheit. Alleine das Wissen: da ist jemand, der kompetent ist und den ich JEDERZEIT fragen kann. 

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20. April 2017 um 12:47

Ich hatte keine Hebamme, weil ich sie einfach nicht wollte. Gewogen hab ich mein Kind selbst, aber auch nur ab und zu. Ich finde das irgendwie unnötig wenn das Kind gesund ist. Und bei Problemen bei mir wäre ich eh zum Gyn gegangen. Also, man braucht keine, wenn man keine will. Während der Entbindung sind ja Hebammen im Krankenhaus. 

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20. April 2017 um 17:22

Leider ist der Einwand mit der Zeit nicht ganz unberechtigt. In den letzten Monaten ist das ganz schlimm geworden, hier findet man so ab der 12. Woche tatsächlich kaum noch eine Hebamme, weil viele aufgehört haben, entweder mit dem Beruf selbst oder mit der freien Betreuung bzw die Kapazitäten begrenzt haben. Hat also nicht viel zu sagen, wenn man vor ein paar Jahren noch problemlos eine kurz vor der Geburt bekam

Wird auch in Zukunft nicht besser werden...

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20. April 2017 um 20:41

Wenn Du nicht so recht überzeugt von einer Hebamme bist, würde ich versuchen, eine für Notfälle zu bekommen. du kannst ja gleich beim Anrufen abklären, dass Du sie bevorzugt telefonisch bei konkretem Fragen kontaktieren willst, oder bei Notfällen, wenn ihr es nicht zum Arzt schafft. Das gibt Sir eine gewisse Sicherheit in petto, wenn doch Probleme auftauchen.

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21. April 2017 um 2:39
In Antwort auf hoschimaus91

Huhuu 
bin in der 25. Ssw und überlege die ganze zeit ob ich eine Hebamme will oder nicht?
Ich hab's nicht so mit fremde Leute. 
Und hätte ja evtl auch Familie die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Was meint ihr?

Ich hatte auch nur eine nachsorge hebamme. Sie war paar mal da,hat sich meine ks narbe angesehen. Sich um den bauchnabel meiner tochter gekuemmert bzw mir gezeigt was ich da machen muss und halt die ein oder andere frage beantwortet. 
das ist jetzt ueber 10 jahre her und ich muss zugeben, das waer ich jetzt wieder schwanger,ich schon wegen dem bauchnabel eine nehmen wuerde. Ich kann mich kaum noch erinnern wie das ging. In dem punkt wuerde ich mich nicht an ratschlaege zb von meiner mutter oder google verlassen. 

grad wenn man vor hat zu stillen ist es sinnvoll eine hebamme zu haben die das baby wiegt oder bei stillproblemen beraet. Meine hat mir zb stillhuetchen empfohlen. Hat zwar letztendlich auch nicht viel geholfen, aber war auch kein weltuntergang.
damals hatte ich aber auch kein internet und wusste vieles einfach nicht, grad was das stillen betraf. 
beim ersten kind wuerde ich auf jeden fall eine hebamme nehmen.
Sie muss ja auch nicht taeglich kommen. Das kannst du ja mit ihr absprechen. Meine war vielleicht 5-6 mal da.

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21. April 2017 um 7:39

Danke Leute für die vielen netten und hilfreichen antworten. Meine ssw verläuft sehr gut. Und denke daher werde ich gucken das ich für die nachsorge eine Hebamme finde.
aber ihr habt auf alle fälle recht, die familie kann dann doch nicht bei allem helfen. 

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22. April 2017 um 10:25

Nach bedarf find ich auch sehr gut 

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23. April 2017 um 10:53

Ich muss ehrlich sagen, hätte ich in Bezug aufs Stillen nur auf die Ärzte gehört, würde ich längst nicht mehr stillen. Am meisten Hilfe hatte ich durch die Stillhebamme in der Kinderklinik...

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23. April 2017 um 10:59
In Antwort auf mojito01

Ich muss ehrlich sagen, hätte ich in Bezug aufs Stillen nur auf die Ärzte gehört, würde ich längst nicht mehr stillen. Am meisten Hilfe hatte ich durch die Stillhebamme in der Kinderklinik...

... und die Kinderärztin macht grad so weiter wie die Ärzte in der Klinik: "Ohje, sie hat 10g zuwenig zugenommen - vielleicht sollten sie doch mal zufüttern?"

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23. April 2017 um 12:17
In Antwort auf hoschimaus91

Huhuu 
bin in der 25. Ssw und überlege die ganze zeit ob ich eine Hebamme will oder nicht?
Ich hab's nicht so mit fremde Leute. 
Und hätte ja evtl auch Familie die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Was meint ihr?

Ich hatte zwei problemlose Geburten mit fitten Kindern, bin vom Fach und hatte trotzdem bei beiden Kindern eine Nachsorgehebamme. Ich fand es durchaus sinnvoll; wenn alles super ist, kann man ja seltener Termine machen. Meine Hebammen hatten auch keinerlei Missionierungseifer, sondern haben die notwendigen Dinge kontrolliert und evtl. Fragen beantwortet. 

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23. April 2017 um 16:11

Ich finde diese Pro- und Antidebatte total unsinnig. Natürlich haben Hebammen eine Daseinsberechtigung. Es gibt bestimmt werdende Eltern die Geburtsvorbereitungskurse, ein bekanntes Gesicht bei der Entbindung und Nachsorgehilfe total gut und bestimmt auch sehr nützlich. Das kann ich völlig verstehen. Ich persönlich hatte keine und werde jetzt auch wieder keine haben. Ich mache keine Vorbereitung, bei der Entbindung war die Diensthabende Hebamme im Krankenhaus für mich absolut okay. Nachsorge hatte ich keinen Bedarf, ich hatte Familie, medizinisch selbst Ahnung und auch nahe angehörige Mediziner und das Internet. Mich hätte ne Hebamme eher genervt. Die Hebamme, die in der Praxis bei meinem Gyn die Vorsorge macht, meinte sogar, dass ich ja keine Hebamme brauche. 
Deswegen muss ich aber niemanden Verurteilen und Angehen der eine hat(te) und damit sehr glücklich ist bzw. War.

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25. April 2017 um 0:33

Vor der Geburt meines Sohnes hielt ich zumindest eine Nachsorgehebamme für unverzichtbar, mittlerweile seh ich es anders. Mag sicher zum großen Teil an der Frühgeburt liegen, nach fünf Wochen Neo und einer Woche Säuglingsstation waren Sachen wie Nabelpflege längst erledigt. Wie ein Baby gewickelt, gewaschen/gebadet, angezogen wird, haben uns die Pfleger und Physiotherapeuten gezeigt. Gewichtskontrolle hat eine Kinderkrankenschwester übernommen, die uns die ersten drei Monate nach der Entlassung betreut hat.

Es gab allerdings noch einige Themen, bei denen ich mir Hilfe gewünscht hätte, z.B.  Abpumpen und Stillen, aber da gab es entweder Fehlinformationen (auf möglichst hoher Stufe pumpen :evil oder "hilfreiche" Tipps wie einfach weiterprobieren, vielleicht klappt es ja doch noch. Das einzig sinnvolle was meine Nachsorgehebammen (war ein Team, jede Woche eine andere :roll für mich getan haben, war die Entfernung der Knoten an den Schnittenden. 


 

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