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Heimreise nach der Geburt?

30. Oktober 2013 um 13:38 Letzte Antwort: 1. November 2013 um 19:44

Hallo an alle Mütter,

ich hätte gerne eure Meinung zu meinem Fall:

Ich komme aus Süddeutschland, wohne aber seit 3 Jahren in den Niederlanden und bin auch mit einem Niederländer verheiratet. Nun bin ich fast 16 Wochen mit dem ersten Kind schwanger.

Die Vorsorge und auch die ganze Entbindung läuft hier in den Niederlanden doch sehr anders ab als in Deutschland. Vorsorge macht grundsätzlich nur die Hebamme, den ersten Termin hatte ich nach 12 Wochen. Wenn keine Probleme bestehen, sehe ich während der ganzen Schwangerschaft keinen Gynäkologen. Viele Hausgeburten, ins Krankenhaus darf man erst ab 7cm, wird also zu weilen sehr hektisch. Bezahlen muss man die Krankenhausgeburt sowieso selbst (außer es liegt eine medizinische Notwenigkeit vor). Die Geburtszimmer sind auch spärlich ausgestattet. Von wegen Badewanne oder verschiedene Gebärpositionen. Ein Bett muss da reichen. Todesrate von Babys ist die höchste in ganz Europa (welch Wunder!).

Ihr könnt euch also vorstellen, dass mir nicht sehr wohl bei der Sache ist. Außerdem habe ich auch ziemlich Heimweh und finde es ganz schrecklich, dass meine Eltern, meine 85-jährige Großmutter und auch mein Bruder uns nicht gleich nach der Geburt besuchen können.

Ich überlege jetzt, 4 Wochen vor dem Geburtstermin (hier sind das nicht 6 wie in Deutschland) zu meinen Eltern zu fahren (das sind 800km) und dort zu entbinden. Das bringt aber 2 Probleme mit sich:

1. Mein Mann; der kann sich natürlich nicht 4 Wochen frei nehmen und es besteht dann die Gefahr, dass er bei der Geburt nicht dabei sein kann. Er könnte maximal 1-2 Wochen vor dem errechneten Termin kommen bzw. er könnte sich sofort ins Auto setzten, wenn es so weit ist und währe dann in 8h da.

2. Die Heimreise: Nach der Geburt will ich nicht nochmal 4 Wochen bei meinen Eltern bleiben. Ich habe dann ja auch ein schlechtes Gewissen und dass ich meinem Mann das Baby entziehe. Also würde ich gerne relativ schnell nach der Geburt wieder nach Hause.

Was würdet ihr in meiner Situation machen?

a) Zeichnet sich eine heran nahende Geburt schon irgendwie in den Tagen vorher ab? So könnte mein Mann noch rechtzeitig kommen. Oder hat jemand von euch eine Entbindung ohne den Mann durchgemacht? Wie war das? Schlimm? Auch für ihn?

b) Wolltet ihr nach der Geburt lieber alleine sein oder hattet ihr gerne eure Eltern/Mutter dabei (vorausgesetzt ihr habt ein gutes Verhältnis zu ihr)?

c) Ist eine Heimreise nach 1-2 Wochen für Mutter und Kind denkbar (vorausgesetzt die Geburt verlief nach Plan)?

d) Würdet ihr mir empfehlen, doch lieber in den Niederlanden zu entbinden, auch wenn es jetzt nicht sehr attraktiv klingt? (Meine Eltern könnten evtl. ein paar Tage nachher kommen, meine Oma aber nicht; sie würde das Baby also erst ein paar Monate später sehen)

Ich freue mich sehr auf eure Ratschläge, denn ich bin ziemlich verzweifelt, was ich machen soll...

Alles Liebe,
Naina

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30. Oktober 2013 um 13:50


Also erstmal sei klargestellt, dass die Sterberate bei den Geburten nicht die Höchste in Europa ist! Diese Aussage ist schlichtweg falsch!

Zum eigentlichen Thema: Ich bin der Meinung, dass es von dir SEHR egoistisch wäre, nach D zu gehen. Klar, du hast Heimweh, aber vielleicht solltet ihr dann grundlegend darüber nachdenken nach D zu gehen. Denn so wirst du auf Dauer nicht glücklich sein/werden!

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30. Oktober 2013 um 13:56

Ich würde auf

jeden Fall in Deutschland entbinden.. Ich find das niederländische System echt grausig..

Besteht nicht die Möglichkeit, dass deine Eltern dich zurück nach Deutschland fahren?

"Egoistisch" finde ich dich gar nicht. Du willst nur das beste für dein Baby!

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30. Oktober 2013 um 14:02
In Antwort auf kelsie_12917010


Also erstmal sei klargestellt, dass die Sterberate bei den Geburten nicht die Höchste in Europa ist! Diese Aussage ist schlichtweg falsch!

Zum eigentlichen Thema: Ich bin der Meinung, dass es von dir SEHR egoistisch wäre, nach D zu gehen. Klar, du hast Heimweh, aber vielleicht solltet ihr dann grundlegend darüber nachdenken nach D zu gehen. Denn so wirst du auf Dauer nicht glücklich sein/werden!

Danke für die aufmunternden Worte!
Naja, da hast du leicht reden! Mein Mann ist Universitätsprofessor, da kann man nicht so einfach Job wechseln. Langfristig ist das schon geplant, aber wir reden hier über 5-10 Jahre.
Und die Frage ist, ob es egoistisch ist über die Gesundheit des eigenen Babys und auch der eigenen besorgt zu sein.

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30. Oktober 2013 um 14:02

Hi, bin mit Handy online daher knappe Antwort
ich würde den weg vermutlich auf mich nehmen! Da ginge mir die Versorgung von meinem Kind und mir doch vor... Natürlich ist auch eine hausgeburt für viele Mamas ein tolles Erlebnis, aber einer Frau die da Bedenken hat würde ich wohl eher nicht dazu raten, da muss man schon überzeugt von sein. Vielleicht würde dir die Zeit bei deinem Eltern auch gut tun, viele werdende Mütter haben in dieser Zeit ein noch engeres Verhältnis zu ihren eigenen Müttern, könntest es dir vorstellen sie zur Geburt mitzunehmen? Ich hatte meinen Mann dabei, musste meine Mutter bitten nicht auch noch mit in den Kreissaal mitzugehen, sie wollte unbedingt- fand es aber toll dass sie in der ersten Zeit viel da war. Nicht zum kochen und putzen, das konnte ich alles selbst, aber einfach um die erste ganz besondere Zeit mitzuerleben. Eine rückreise nach 1,2 Wochen stelle ich mir möglich vor, mit den nötigen pausen für Mama und Kind. Der Papa kann nachkommen so schnell er es schafft, in diesem nicht allzu einfachen Fall würde ich mich wohl so entscheiden... Alles Liebe und Gute!

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30. Oktober 2013 um 14:10

Ich würde nicht leben...
...hätte meine Mutter sich für eine Hausgeburt entschieden. Umziehen ist wie gesagt nicht so einfach.

Tut mir leid, falls ich falsche Aussagen über die Todesrate gemacht habe. Mir wurde das von mehreren Seiten (zu meist niederländisch) so gesagt.

Und ich denke es wird aus meinem Beitrag schon sehr deutlich, dass hier viele Dinge abzuwägen sind und mir ganz und gar nicht egal ist, ob mein Mann dabei ist oder nicht.

Bis jetzt habe ich nur alles für unsere Beziehung aufgegeben. Meinen Job (ich war auch auf der Karrierespur und habe einen Doktor mit summa cum laude gemacht), meinen Sport (ich lebe für Bergsport; sehr praktisch, wenn man in Deutschland wohnt), meine Freunde und meine Familie (während seine incl. Geschwistern hier um die Ecke wohnt). Bin ich auch nochmal irgendwann dran?

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30. Oktober 2013 um 14:15

Danke für eure (teils) objektiven Antworten
Ich danke euch für die schnellen Antworten. Ich habe noch mit niemandem drüber gesprochen, wollte aber erst mal generelle Meinungen hören. Entschieden habe ich mich auch noch nicht.
Aber ihr ermutigt mich, zumindest mal mit meinem Mann und auch mit meinen Eltern zu sprechen und zu sehen, was die so davon halten.

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30. Oktober 2013 um 14:16

Meine Idee:
Eine Woche vor ET nach Deutschland kommen und zügig nach dem ET falls das Baby noch nicht da ist einleiten lassen.
Dein Mann kann geplant Urlaub nehmen, Dich begleiten und der Zeitraum wäre überschaubar und begrenz. Du kannst ein paar Tage nach der Geburt oder sobald es Dir eben entsprechend gut geht mit dem Baby entweder zurück fliegen oder
mit dem Zug zurück fahren.

LG
Toni



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30. Oktober 2013 um 14:17

Versicherung
Ach ja, ich muss hier die Geburt sowieso selbst bezahlen, wenn ich im Krankenhaus entbinden will. Macht also nichts aus.

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30. Oktober 2013 um 14:45

Unsere Beziehung...
... ist sehr gut. Er ist der Mann meiner Träume und wir lieben uns über alles. Das wollen wir auf keinen Fall aufgeben. Er hat mich auch nie zu was gezwungen, es gab nur bisher keine diskussionsreifen Alternativen.

Aber unsere Beziehung bringt halt einen ganzen Haufen Kompromisse mit sich, auch in dem Fall Geburt. Jemand muss hier einen Kompromiss machen, er oder mal wieder ich (bzw. ich sowieso, denn wenn ich ihn nicht dabei hätte wäre das für mich auch sehr schlimm).

Aber ich glaube, man kann das nicht verstehen, wenn man nicht in einer ähnlichen Situation ist.

Dein Kommentar hat mich auch nicht gestört, schmuckenweide, aber das von honeymum fand ich schon etwas krass ohne die Hintergründe zu kennen.

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30. Oktober 2013 um 14:50

Sally...
...danke für dein Kommentar. Ich hatte z.T. auch auf etwas einfühlsamere Kommentare zu meiner Zwickmühle geholfen.

Und danke auch für deine Ratschläge. Was ich so aus euren Kommentaren ziehe: Es ist wohl möglich, aber sehr umständlich und für das Kind auch nicht unbedingt das beste. Selbst mit dem Auto 800km heim fahren würde ich eh nie. Idealer Weise würde es nach 1-2 Wochen schon gehen und mein Mann könnte mich mitnehmen. Aber die bedenken, dass er als werdender Vater 800km fahren muss, ist auch sehr gerechtfertigt.

Ich werde mit allen Beteiligten (Mann, Familie) mal reden und sehen, wie es am besten ist.

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30. Oktober 2013 um 15:04

Sehr gut Sally!
*Daumen hoch*

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30. Oktober 2013 um 15:05


Ich kann verstehen, dass du besorgt bist...gerade beim ersten Baby ist man noch so unsicher und kann schwer einschätzen, was einen da erwartet...ich bin da auch so jemand, der lieber auf der sicheren Seite ist

Ich würde auch tendieren, nach Deutschland zu fahren, aber ich würde dann einen Monat Aufenthalt nach der Geburt einplanen. Wenn du bestimmte Geburtsverletzungen hast, kann das Sitzen sehr schwer werden. Für mich war das Sitzen sehr anstrengend...eine halbe Stunde ging, danach musste ich mich hinlegen, weil mir das Steißbein sehr weh tat. Mit Dammnaht kann es auch sehr unangenehm werden...

Das muss nicht eintreten, aber es kann. Auch für ein Neugeborenes ist so eine lange Reise nicht so optimal.
Ich würde vielleicht nicht einen Monat vorher kommen, sondern erst zwei Wochen vorher.
Obwohl...wenn du wirklich lange Zeit hast und sagen wir mal, einen Monat vorher+ einen Monat nachher die Möglichkeit hast bei deinen Eltern zu sein, dann könntest du dir sogar eine Hebamme suchen, die dich schon vorher betreut und die Nachsorge macht.

Hättest du die Möglichkeit, evt. eine kleine Wohnung in der Nähe deiner Eltern zu mieten? Dann würdest du weniger unter Druck stehen....Grundsätzlich ist es ganz schön wenn man die Eltern in der Nähe hat, da sie ein paar Aufgaben übernehmen können, wie kochen, evt. Wäsche waschen, mal aufs Baby aufpassen, wenn man eine schlechte Nacht hatte oder Besorgungen erledigen.

Aber du musst auch bedenken, dass die Trennung vom Mann schwer fallen könnte.... Das solltest du mit deinem Mann besprechen, wie er das mit der Geburt sieht und mit der ersten Zeit...

Alles Gute für die Restschwangerschaft!

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30. Oktober 2013 um 15:17

Ich will nur zum Thema Autofahrt etwas sagen
Also wenn es reine 8 Stunden fahrt sind, dann wären das bei uns (mit Säugling) locker 12-15 Stunden gewesen.
Das Baby hat ja zwischendurch hunger (und anfangs stillt man noch locker mal 1 Stunde pro Mahlzeit) oder die Windel ist voll, oder die Kleinen wollen einfach nicht mehr in der mit der Zeit wirklich unbequemen Babyschale sitzen. Ich würde mir eine so weite Autofahrt nicht zutrauen. Wenn dann nur verteilt auf ein paar Tage. Aber ob sich der ganze Stress lohnt?

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30. Oktober 2013 um 15:30

Ich wuerde
es wohl auch davon abhängig machen, wie kompetent die Hebamme ist bzw. ob ich mich bei ihr sicher fühle.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Hebmmen oft besser sind was die praktische Geburtshilfe betrifft.
Wie schnell wird so Hausgeburt ins Krankenhaus verlegt wenn Probleme auftreten?
Wie gut ist die von der Hebamme durchgeführte Vorsorge?

Wenn ich mit der Vorsorge nicht zufrieden wäre, wurde ich wohl schon früher das Land verlassen. Denn manche Probleme werden ja nur aufgrund der Vorsorge erkannt, und wenn die zu wünschen übrig lässt, fände ich diesen Punkt ebenso fraglich wie die Geburt!

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich ganz besonderen Wert auf eine möglichst schöne Geburt zusammen mit meinem Mann gelegt habe, daher wäre eine Option, bei der er nicht dabei hätte sein können, eher nicht in Frage gekommen. Da setzt ja jeder andere Prioritäten!

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30. Oktober 2013 um 16:18

Das ginge auch...
... aber da weiß ich wieder nicht: wie ist das mit dem Pass? Bekommt man den für das Kind gleich nach der Geburt?
Auch sind die Flughafen jeweils 1.5h von unserem und dem Haus meiner Eltern entfernt, aber da könnte mich natürlich leicht jemand fahren.

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30. Oktober 2013 um 16:20

Reise zur geburt nach d!
Ich bin auch 500km, in meine Heimatstadt gereist weil wir uns dort einfach wohler gefühlt haben.
Allerdings das erst 2 Wochen vor ET und das gemeinsam.

Zurücl war gar kein Problem nach einer Woche.
War eine super entspannte Fahrt denn das Mäuschen hat ja nur geschlafen.

Mach auf jedenfall das was du für richtig hälst.
Wenn du ein schlechtes Gefühl in den Niederlanden hast dann kommst du nach D! Immerhin ist die Geburt etwas besonderes und da sollte alles passen.

Alles Liebe!

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30. Oktober 2013 um 16:21

Hallo Matomasi
Danke, du kannst meine Situation glaube ich am ehesten nachvollziehen. Ja, ich hab auch mal bei meiner Versicherung nachgefragt. Ich könnte wohl eine Auslandsgeburt beantragen und das wird dann per Fall geprüft. Ich könnte mir aber vorstellen, dass in meinem Fall das ginge, weil meine Familie ja gar so weit weg wohnt. Ich denke, wenn ich nicht verheiratet wäre, dann wäre das 100%ig kein Problem.

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30. Oktober 2013 um 16:24
In Antwort auf lys_12287217

Reise zur geburt nach d!
Ich bin auch 500km, in meine Heimatstadt gereist weil wir uns dort einfach wohler gefühlt haben.
Allerdings das erst 2 Wochen vor ET und das gemeinsam.

Zurücl war gar kein Problem nach einer Woche.
War eine super entspannte Fahrt denn das Mäuschen hat ja nur geschlafen.

Mach auf jedenfall das was du für richtig hälst.
Wenn du ein schlechtes Gefühl in den Niederlanden hast dann kommst du nach D! Immerhin ist die Geburt etwas besonderes und da sollte alles passen.

Alles Liebe!

Ok...
... danke!
Ich werde mal mit meinem Mann reden, was er meint...

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30. Oktober 2013 um 16:55

Nein...
... mit einer Haugeburt kann ich mich nicht anfreunden. Muss aber auch nicht, ich kann ja auch hier ins Krankenhaus (muss ich halt zum Großteil selbst bezahlen).
Bei dem Fliegen meinten die Leute auch eher das zurück fliegen, damit das Baby nicht so lange in dem autositz sitzen muss. Hin kann ja per Zug (oder Auto falls mein Mann gleich mitkommen würde).

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30. Oktober 2013 um 17:23

Ich denke,
dass du dich an der falschen Stelle bzw. unzureichend informiert hast. Mein Sohn kam in Venlo zur Welt und es wurde zu 100% von der Gesundheitsversicherung (Krankenversicherung) übernommen. Nur anscheinend hast du dich schlecht beraten lassen und nur ein Basispaket genommen. Anders als in D kann man in NL ja zwischen Basis-, Comfort-, Premium- und FC-Paketen wählen.

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30. Oktober 2013 um 17:44
In Antwort auf kelsie_12917010

Ich denke,
dass du dich an der falschen Stelle bzw. unzureichend informiert hast. Mein Sohn kam in Venlo zur Welt und es wurde zu 100% von der Gesundheitsversicherung (Krankenversicherung) übernommen. Nur anscheinend hast du dich schlecht beraten lassen und nur ein Basispaket genommen. Anders als in D kann man in NL ja zwischen Basis-, Comfort-, Premium- und FC-Paketen wählen.

Hahahaha...
...hast du das mal ausgerechnet? Wenn ich bei der VGZ das Family-Paket, oder wie das heißt nehme, dann zahle ich im Jahr 600 EUR mehr. Außerdem bestehen die 350 EUR Selbstbeteiligung auch bei diesem Paket. Die Geburt kostet um die 500 EUR, von denen ich dann sowieso 350 EUR selbst bezahlen muss. Also, wie auch immer... Aber es geht hier auch nicht ums Geld, das ist mir in dem Fall echt nicht so wichtig.

Außerdem, bist du sicher, dass du keine medizinische Indikation hattest, z.B. PDA. Dann zahlen sie nämlich alles.

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31. Oktober 2013 um 13:40

Hm.
Bist du in Deutschland krankenversichert oder dort wo ihr jetzt wohnt? Denn wenn du dann in Deutschland entbinden würdest, befindest du dich ja sozusagen im Ausland oder? Ich bin mir da nicht sicher, ob du in deinem Fall dann nicht eine auslandskrankenversicherung bräuchtest. ..

Mein Freund hätte es auch bei 8h Fahrt zur Geburt geschafft. Meine Tochter kam eine Woche früher. Am Morgen kamen die wehen und abends war sie da. Vorzeichen gabs nicht.

Ein paar Tage nach der Geburt nach hause fahren, finde ich eher bedenklich. Die Strecke ist ja doch lang und ein baby, vorallem so ein kleines, sollte nicht so lange in einet babyschale sein. Das kann dem rücken sicher enorm schaden.

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1. November 2013 um 13:05
In Antwort auf kelsie_12917010

Ich denke,
dass du dich an der falschen Stelle bzw. unzureichend informiert hast. Mein Sohn kam in Venlo zur Welt und es wurde zu 100% von der Gesundheitsversicherung (Krankenversicherung) übernommen. Nur anscheinend hast du dich schlecht beraten lassen und nur ein Basispaket genommen. Anders als in D kann man in NL ja zwischen Basis-, Comfort-, Premium- und FC-Paketen wählen.

@ honeymum
Du bist scheinbar sehr gluecklich in den Niederlanden und findest daher da alles toll und meine ganzen Bedenken ungerechtfertigt! Freu mich fuer dich!
Objektiv gesehen sind die Lebensbedingungen hier aber viel schlechter (das gibt auch mein Mann, selbst Niederlaender, der 4 Jahre in Deutschland gewohnt hat, eindeutig zu). Mein Mann ist slebst sehr besorgt darueber, wie Dinge hier ablaufen... 2 Kollegen (Niederlaender) sind nach Detuschland ueber die Grenze gezogen und nehmen den laengeren Arbeitsweg auf sich, weil sie in Deutschland einfach bessere Lebensbedinugen haben (Haus, Auto, Versicherung, Steuer (wenn man nicht grade Millionen verdient, erbt oder geschenkt bekommt).

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1. November 2013 um 19:44

Mh
Also da vieles eher für eine Geburt in Deutschland spricht, würde ich auch in Deutschland entbinden.
Du bist die die sich in dieser zeit am wohlsten fühlen muss.
Die Heimfahrt mit dem Zug oder mit Übernachtung irgendwo finde ich eine gute Idee. Falls du stillst erleichtert dir das auch vieles. Und auch für den Anfang des stillens ist es am besten, wenn die Mutter entspannt ist und sich wohl fühlen.
Dann hättest du deine Familie bei dir und bist ärztlich abgesichert. Wenn du schon in Deutschland bist, musst du kurz vor der Geburt eh öfters zum Frauenarzt. Wenn du dort erklärst, dass dein mann noch eine lange Fahrt vor sich hat um bei der Geburt dabei zu sein, dann kannst du vllt auch öfters zur Kontrolle kommen und schneller reagieren zu können. Sollte das die Krankenkasse nicht übernehmen, kannst du ja vllt eine einfache Untersuchung selbst zahlen. Das ist nicht sehr teuer.
Die wenigsten Kinder kommen zu früh, plötzlich und schnell. Die Wahrscheinlichkeit, dass dein mann es nicht schafft ist gering oder durch extrauntersuchungen vorhersehbar.
Bist du drüber, dann wirst du ja evtl. eingeleitet.

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