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Helmtheraphie: Eure Erfahrungen

6. März um 11:46

Hallo ihr lieben!

Mein bald 5 Monate alter Sohn soll jetzt aufgrund eines Lageschadens (Flachkopf) lt. Kinderorthophäden eine Helmtherapie machen. Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin im Krankenhaus ob er diesen jetzt benötigt.

Habt ihr Erfahrungen mit einer Helmtheraphie? Was kostet diese? Wie lange dauert es? Muss ich auf etwas besonderes Achten und z.B. Druckstellen zu vermeiden?

Lieben Dank für eure Antworten!

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8. März um 20:50
In Antwort auf lisa.sc

Hallo ihr lieben!

Mein bald 5 Monate alter Sohn soll jetzt aufgrund eines Lageschadens (Flachkopf) lt. Kinderorthophäden eine Helmtherapie machen. Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin im Krankenhaus ob er diesen jetzt benötigt.

Habt ihr Erfahrungen mit einer Helmtheraphie? Was kostet diese? Wie lange dauert es? Muss ich auf etwas besonderes Achten und z.B. Druckstellen zu vermeiden?

Lieben Dank für eure Antworten!

Lasst euch dort gut beraten, ob eine Helmtherapie wirklich nötig ist, oder vielleicht das Problem auch durch Physiotherapie oder Ostheopathie behoben werden kann, es wird ja seinen Grund haben, warum das Köpfchen so einseitig belastet wurde. 
Bei unserer Tochter habe ich ein spezielles Kissen gekauft, das Kopfverformungen verhindert oder auch hilft, diese zu beheben und sie hatte immer einen schönen, runden Kopf
Alles Gute euch

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8. März um 20:56

Wie immer schön pauschalisieren, stimmt’s? Du weißt doch gar nicht, warum das Kind einen Plagiocephalus hat. Unsere Kleine war eine Zangengeburt und brauchte monatelang Physiotherapie, weil sie dadurch eine starke Verhärtung des linken großen Halsmuskels davongetragen hat und somit ihren Kopf nicht auf die linke Seite drehen konnte. Da könnte ich auch lagern, soviel ich wollte, sie hat den Kopf automatisch immer in eine für sie angenehme Position geschoben. Wir hatten Glück und keine Kopfverformung, aber bei manchen geht so etwas echt schnell und da helfen solche gehässigen Kommentare echt NICHT

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9. März um 9:14
In Antwort auf juko89

Wie immer schön pauschalisieren, stimmt’s? Du weißt doch gar nicht, warum das Kind einen Plagiocephalus hat. Unsere Kleine war eine Zangengeburt und brauchte monatelang Physiotherapie, weil sie dadurch eine starke Verhärtung des linken großen Halsmuskels davongetragen hat und somit ihren Kopf nicht auf die linke Seite drehen konnte. Da könnte ich auch lagern, soviel ich wollte, sie hat den Kopf automatisch immer in eine für sie angenehme Position geschoben. Wir hatten Glück und keine Kopfverformung, aber bei manchen geht so etwas echt schnell und da helfen solche gehässigen Kommentare echt NICHT

Ich weiß, von was ich spreche Püppchen! Unser Kind war ne Saugglockengeburt ebenfalls mit Kopfverformung und er hatte auch ne Lieblingsseite. Ich weiß sehr wohl wie schnell es geht. Da kennt man jede Woche.

Und mir tut dieses Kind von Herzen leid, wenn man da fünf Monate verstreichen lässt.

Man kann hier mit Lagerung sehr viel erreichen. Und auch mit Physio, Dornkissen, Osteopathie, Kinderarzt, Kind viel tragen. 

Dann muss ich als Mutter dafür sorgen, dass es nicht auf dieser Seite dauerhaft liegt. Dann muss es eben ins Tragetuch.

Es gibt Mittel und Wege. Aber bei Helmtherapie hat man meiner Meinung nach viele Möglichkeiten nicht genutzt!

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9. März um 9:29
In Antwort auf vorhangstange001

Ich weiß, von was ich spreche Püppchen! Unser Kind war ne Saugglockengeburt ebenfalls mit Kopfverformung und er hatte auch ne Lieblingsseite. Ich weiß sehr wohl wie schnell es geht. Da kennt man jede Woche.

Und mir tut dieses Kind von Herzen leid, wenn man da fünf Monate verstreichen lässt.

Man kann hier mit Lagerung sehr viel erreichen. Und auch mit Physio, Dornkissen, Osteopathie, Kinderarzt, Kind viel tragen. 

Dann muss ich als Mutter dafür sorgen, dass es nicht auf dieser Seite dauerhaft liegt. Dann muss es eben ins Tragetuch.

Es gibt Mittel und Wege. Aber bei Helmtherapie hat man meiner Meinung nach viele Möglichkeiten nicht genutzt!

Es gibt aber wirklich viele Gründe, warum so etwas passiert.
Abgesehen davon, macht man sich als Mutter wohl selbst genug Vorwürfe...

Mein zweiter hat auch eine leichte Assymmetrie am Hinterkopf durch eine "Lieblingsseite" in den ersten Monaten. Bei uns war es nicht behandlungsbedürftig laut Arzt und der Osteopath, der es behandelte fand den Kopf "schön", aber gut, Osteopathen sind da sowieso entspannt, kommt mir vor...

Mich hatte es damals etwas geschockt, weil meine Kinder Tragetuchkinder sind, ich seitlich gelagert habe und und. Aber wenn das Kind dann nachts eben den Kopf eben mehr auf eine Seite dreht, oder eben nicht auf dem Spezialkissen für den Kopf liegen bleibt.


Das einzige, was wirklich schwierig ist, dass es mit 5 Monaten schon echt spät für eine Therapie ist. Da würde ich jetzt echt Gas geben. Das ist jetzt schon die Grenze um noch etwas zu tun.
Aber da muss man jetzt vor allem auch dem Kinderarzt die Schuld geben, finde ich. Der muss das ja über die Monate gesehen haben!

Zum Thema, der "Kopf wächst sich aus" kann ich sagen, dass ich bei meinem zweijährigen heute noch die leichte Assymetrie hinten spüre. Die wächst sich maximal bis zum Erwachsenwerden noch zusammen. Allerdings sehen tut man sie nicht und laut Osteopath bin ich angeblich "sehr streng". Gut mir fallen auch bei Gesichtern Asymmetrien schnell auf. dennoch...

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9. März um 15:44
In Antwort auf vorhangstange001

Ich weiß, von was ich spreche Püppchen! Unser Kind war ne Saugglockengeburt ebenfalls mit Kopfverformung und er hatte auch ne Lieblingsseite. Ich weiß sehr wohl wie schnell es geht. Da kennt man jede Woche.

Und mir tut dieses Kind von Herzen leid, wenn man da fünf Monate verstreichen lässt.

Man kann hier mit Lagerung sehr viel erreichen. Und auch mit Physio, Dornkissen, Osteopathie, Kinderarzt, Kind viel tragen. 

Dann muss ich als Mutter dafür sorgen, dass es nicht auf dieser Seite dauerhaft liegt. Dann muss es eben ins Tragetuch.

Es gibt Mittel und Wege. Aber bei Helmtherapie hat man meiner Meinung nach viele Möglichkeiten nicht genutzt!

Also erstmal bin ich vieles, aber sicher nicht dein Püppchen!
Zweitens MUSS natürlich JEDES Baby das Tragetuch lieben.
Meine Tochter hätte solange gebrüllt, bis sie aus dem Teil wieder rausgekommen wäre, ist also nicht die Ultima Ratio für alle Kinder, wie du es uns hier verkaufen willst. Aber natürlich hat die TE hier als Mutter versagt, weil ihr Kind jetzt einen Plagiocephalus hat, nicht wahr? Du bist hier nämlich die einzige, die weiß, wie es geht 

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10. März um 8:21
In Antwort auf kreuzunge

Es gibt aber wirklich viele Gründe, warum so etwas passiert.
Abgesehen davon, macht man sich als Mutter wohl selbst genug Vorwürfe...

Mein zweiter hat auch eine leichte Assymmetrie am Hinterkopf durch eine "Lieblingsseite" in den ersten Monaten. Bei uns war es nicht behandlungsbedürftig laut Arzt und der Osteopath, der es behandelte fand den Kopf "schön", aber gut, Osteopathen sind da sowieso entspannt, kommt mir vor...

Mich hatte es damals etwas geschockt, weil meine Kinder Tragetuchkinder sind, ich seitlich gelagert habe und und. Aber wenn das Kind dann nachts eben den Kopf eben mehr auf eine Seite dreht, oder eben nicht auf dem Spezialkissen für den Kopf liegen bleibt.


Das einzige, was wirklich schwierig ist, dass es mit 5 Monaten schon echt spät für eine Therapie ist. Da würde ich jetzt echt Gas geben. Das ist jetzt schon die Grenze um noch etwas zu tun.
Aber da muss man jetzt vor allem auch dem Kinderarzt die Schuld geben, finde ich. Der muss das ja über die Monate gesehen haben!

Zum Thema, der "Kopf wächst sich aus" kann ich sagen, dass ich bei meinem zweijährigen heute noch die leichte Assymetrie hinten spüre. Die wächst sich maximal bis zum Erwachsenwerden noch zusammen. Allerdings sehen tut man sie nicht und laut Osteopath bin ich angeblich "sehr streng". Gut mir fallen auch bei Gesichtern Asymmetrien schnell auf. dennoch...

Genau das mein ich, dass es mit 5 Monaten sehr spät ist.

 

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10. März um 9:24
In Antwort auf vorhangstange001

Genau das mein ich, dass es mit 5 Monaten sehr spät ist.

 

Da bleibe ich aber dabei: Warum bekommt da der Kinderarzt bei den ganzen Untersuchungen den Mund nicht auf?
So eine Verformung, muss der sehen! Immerhin schickt jetzt der Kieferorthopäde(!) zur Therapie, das heißt für mich, dass es schon eine massivere Verformung ist und nicht mehr nur "rein ästhetisch", sondern schon die Kiefergelenke unter anderem in Mitleidenschaft zieht.

Dazu muss ich sagen, dass ich oft im Netz lese: "Ach, wächst sich alles aus, oder hast du schon Erwachsene mit dem gesehen?"
Da denke ich oft, gehen die Leute geschlossenen Auges durch die Welt? Ich sehe ständig Erwachsene, die flache Hinterköpfe habe. Vor allem bei Männern, wenn sie irgendwann die Haare sehr kurz haben.
Aber ich sehe auch öfters Mädels, wo man trotz Zopf sieht, dass der Hinterkopf eben recht flach ist. Und ja, man sieht es bei extremen Formen ja auch im Gesicht an der Stirnpartie, wobei sich das mit dem Wachsen ja ein bisschen abmildert.

Es wird eben nicht mehr so "prominent", aber dass jeder dann noch einen wunderschönen Kopf durch das Wachstum bekommt, kann ich selber nicht sagen.

Daher würde ich das immer behandeln, sobald es einen gewissen Grad erreicht.

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10. März um 11:55
In Antwort auf lisa.sc

Hallo ihr lieben!

Mein bald 5 Monate alter Sohn soll jetzt aufgrund eines Lageschadens (Flachkopf) lt. Kinderorthophäden eine Helmtherapie machen. Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin im Krankenhaus ob er diesen jetzt benötigt.

Habt ihr Erfahrungen mit einer Helmtheraphie? Was kostet diese? Wie lange dauert es? Muss ich auf etwas besonderes Achten und z.B. Druckstellen zu vermeiden?

Lieben Dank für eure Antworten!

Mein Sohn hatte mit 5 Monaten auch eine strake Verformung des Kopfes. Da er ein anderes orthopädisches Problem hatte, haben wir schlicht und einfach nicht so sehr auf den Kopf geachtet. Das hat uns natürlich eingeholt. Wir sind zu 2 Spezialisten gefahren, jedes Mal mit 3d Scan des Kopfes. Uns wurde gesagt, dass wir die Helmtherapie machen können, aber eine medizinische Notwendigkeit nicht vorliegt. Da er durch eine dauerhafte Schiene an den Beinen sowieso beeinträchtigt war, haben wir uns dagegen entschieden. Heute ist er 6 Jahre alt und trägt kurze Haare. Schaut man von oben auf den Kopf, fällt es leicht auf. Dann denke ich schon manchmal hätte hätte.... Geh zum Fachmann und lasse dich gut beraten. Bedenke, dass das Kind immer angestarrt wird und es gerade zum Sommer hin unangenehm ist. Wir haben uns dann ein Lagerungskissen gekauft und eine Handtuch Rolle in den Rücken gelegt. Bedenke auch, daß NIEMAND einen perfekt geformten Kopf hat. Ich wünsche euch alles Gute! 

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10. März um 19:10

Wichtig ist bei dem Ganzen, daß die Symmetrie des Kopfes noch stimmt. Ist die Verformung so stark, dass man es an der Position der Ohren sieht, ist eine Behandlung sicherlich sinnvoll. Aber da kann der Facharzt alles zu sagen. 

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10. März um 23:43

Unser Sohn hat mit 5 Monaten einen Helm bekommen. Warum erst dann? Die Verformung muss sich zwischen dem 3. und 5. Monat gebildet haben, die war auch für den Arzt auf unseren zahlreichen Fotos zu erkennen. Er hat in dem Alter auch noch sehr viel geschlafen und hatte wohl eine Lieblingsseite.

Wenn er wach war, war er oft in der Trage und nachdem ich die Deformierung feststellte, war er quasi nur noch in der Trage, ich hab dieses Kissen mit dem Loch in der Mitte gekauft etc. etc. Aber Fakt ist: Wenn da wirklich eine "Delle" ist, dann verwächst die sich nicht einfach und alle Kissen dieser Welt hefen nichts.

Der Kinderarzt war überhaupt keine Hilfe (anderes Thema). Ich hab dann selber einen Termin im KH gemacht, weil ich auch wusste, dass die Zeit drängt. Man war auch verwundert, dass ich ohne Überweisung kam. Die Untersuchung dauerte über 1 Stunde, es wurde alles gescannt und abgemessen (Abstände der Ohren, Augen etc. im Verhältnis) und man hat mich nicht gedrängt, aber mir schon gesagt, dass eine med. Notwendigkeit besteht. Übrigens haben viele Kinder, deren flacher Hinterkopf nicht behandelt wird, später Kieferprobleme.

Es ging dann alles ganz fix: Der Facharzt hat einen Bericht für die Krankenkasse geschrieben und die haben Betrag XY übernommen, ein paar Hundert Franken zahlten wir selber. Ich bin aber auch das Risiko eingegangen, alles selber zahlen zu müssen, weil ich gleich nach der Untersuchung alles unterschrieben hatte. Die Anfertigung dauerte 2 Wochen. Auf die KK wollte ich nicht warten.

Er hatte den Helm dann knapp 5 Monate, allerdings in den Wintermonaten. War sicher angenehmer Jemand hat hier geschrieben, das Kind würde angestarrt: Wen stört das denn jetzt? Das Kind merkt das wohl nicht, aber die Mutter scheint es dann zu stören und sie steht nicht dahinter. Wie kommt man dazu, sich für sein Kind zu schämen? Ich sehe übrigens ab und zu mal ein Kind mit Helm.

Was sind 5 Monate gegen eine Kifer-OP mit 14 und 50 Jahre wegen plattem, asymmetrischem Hinterkopf angestarrt zu werden?

Ich würde alles jederzeit wieder so machen. Unser Sohn hat auch heute nicht den perfekten, aber einen "normlen" Hinterkopf.

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11. März um 10:49
In Antwort auf lori1223

Unser Sohn hat mit 5 Monaten einen Helm bekommen. Warum erst dann? Die Verformung muss sich zwischen dem 3. und 5. Monat gebildet haben, die war auch für den Arzt auf unseren zahlreichen Fotos zu erkennen. Er hat in dem Alter auch noch sehr viel geschlafen und hatte wohl eine Lieblingsseite.

Wenn er wach war, war er oft in der Trage und nachdem ich die Deformierung feststellte, war er quasi nur noch in der Trage, ich hab dieses Kissen mit dem Loch in der Mitte gekauft etc. etc. Aber Fakt ist: Wenn da wirklich eine "Delle" ist, dann verwächst die sich nicht einfach und alle Kissen dieser Welt hefen nichts.

Der Kinderarzt war überhaupt keine Hilfe (anderes Thema). Ich hab dann selber einen Termin im KH gemacht, weil ich auch wusste, dass die Zeit drängt. Man war auch verwundert, dass ich ohne Überweisung kam. Die Untersuchung dauerte über 1 Stunde, es wurde alles gescannt und abgemessen (Abstände der Ohren, Augen etc. im Verhältnis) und man hat mich nicht gedrängt, aber mir schon gesagt, dass eine med. Notwendigkeit besteht. Übrigens haben viele Kinder, deren flacher Hinterkopf nicht behandelt wird, später Kieferprobleme.

Es ging dann alles ganz fix: Der Facharzt hat einen Bericht für die Krankenkasse geschrieben und die haben Betrag XY übernommen, ein paar Hundert Franken zahlten wir selber. Ich bin aber auch das Risiko eingegangen, alles selber zahlen zu müssen, weil ich gleich nach der Untersuchung alles unterschrieben hatte. Die Anfertigung dauerte 2 Wochen. Auf die KK wollte ich nicht warten.

Er hatte den Helm dann knapp 5 Monate, allerdings in den Wintermonaten. War sicher angenehmer Jemand hat hier geschrieben, das Kind würde angestarrt: Wen stört das denn jetzt? Das Kind merkt das wohl nicht, aber die Mutter scheint es dann zu stören und sie steht nicht dahinter. Wie kommt man dazu, sich für sein Kind zu schämen? Ich sehe übrigens ab und zu mal ein Kind mit Helm.

Was sind 5 Monate gegen eine Kifer-OP mit 14 und 50 Jahre wegen plattem, asymmetrischem Hinterkopf angestarrt zu werden?

Ich würde alles jederzeit wieder so machen. Unser Sohn hat auch heute nicht den perfekten, aber einen "normlen" Hinterkopf.

Das mit dem Anstarren habe ich geschrieben. Mein Sohn wurde die Hälfte seines jungen Lebens angestarrt wegen Schienen an den Beinen. Natürlich stand ich absolut hinter der Therapiemethode, fand es aber müßig, nervend und anmaßend es immer und immer wieder erklären zu müssen. 
Nochmal : wenn der FACHarzt eine klare Aussage zur medizinischen Notwendigkeit trifft, sollte es gar keine Diskussion geben. Wenn es aus rein ästhetischen Gründen wegen minimaler Verformung angestrebt wird, muss abgewägt werden. Ich denke jede Mutter ist selbst dazu in der Lage 😉

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11. März um 12:37
In Antwort auf lisa.sc

Hallo ihr lieben!

Mein bald 5 Monate alter Sohn soll jetzt aufgrund eines Lageschadens (Flachkopf) lt. Kinderorthophäden eine Helmtherapie machen. Nächsten Mittwoch haben wir einen Termin im Krankenhaus ob er diesen jetzt benötigt.

Habt ihr Erfahrungen mit einer Helmtheraphie? Was kostet diese? Wie lange dauert es? Muss ich auf etwas besonderes Achten und z.B. Druckstellen zu vermeiden?

Lieben Dank für eure Antworten!

Wir haben die Helmtherapie bei unser Tocher gemacht. Wir mussten ca 2.000 € selber bezahlen. Unsere Krankenkassen hat auch nach Widerspruch etc nichts bezahlt. Der Helm hat definitiv was gebracht, ja. Bis vor kurzem stand ich auch noch voll dahinter. Nun ist es aber so, dass meine Tochter während des Laufen Lernerns den Helm getragen hat. Sie hat sich nie weh getan, wenn sie hingefallen ist oder sich den Kopf gestoßen hat. Mittlerweile ist sie 4 Jahre alt und hat ein sehr schlechtes Körpergefühl. Auch ihr Gleichgewichtssinn ist nicht gut ausgeprägt. Ob das alles mit dem Helm zusammenhängt, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Aber unsere Physiotherapeutin und auch unsere Ostheopathin sind beide der Meinung, dass die Helmtherapie eben genau diese Risiken birgt und kaum jemand begleitend und vorbeugend z. B. Physiotherapie macht. Es wurden starke Verspannungen im Bereich des Kopfes und des Nackens festgestellt. Auch wenn der Helm leicht wirkt, hat er doch ein zusätzliches Gewicht. Ich weiß nicht, ob ich die Helmtherapie nochmal machen würde. Mein Sohn hatte die gleiche Lieblingsseite und auch bei ihm fing trotz Lagerns eine Verformung an. Wir sind sofort zur Osteopathin gefahren. Uns siehe da: er hat heute mit knapp zwei Jahren den rundesten Kopf, den ich je gesehen habe es gibt bestimmt Fälle, in denen der Helm Sinn macht. Aber das ist meiner Meinung nach sehr selten und man sollte sich ganz intensiv auch mit den Risiken befassen.  

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11. März um 18:23
In Antwort auf liebesbisschen

Wir haben die Helmtherapie bei unser Tocher gemacht. Wir mussten ca 2.000 € selber bezahlen. Unsere Krankenkassen hat auch nach Widerspruch etc nichts bezahlt. Der Helm hat definitiv was gebracht, ja. Bis vor kurzem stand ich auch noch voll dahinter. Nun ist es aber so, dass meine Tochter während des Laufen Lernerns den Helm getragen hat. Sie hat sich nie weh getan, wenn sie hingefallen ist oder sich den Kopf gestoßen hat. Mittlerweile ist sie 4 Jahre alt und hat ein sehr schlechtes Körpergefühl. Auch ihr Gleichgewichtssinn ist nicht gut ausgeprägt. Ob das alles mit dem Helm zusammenhängt, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Aber unsere Physiotherapeutin und auch unsere Ostheopathin sind beide der Meinung, dass die Helmtherapie eben genau diese Risiken birgt und kaum jemand begleitend und vorbeugend z. B. Physiotherapie macht. Es wurden starke Verspannungen im Bereich des Kopfes und des Nackens festgestellt. Auch wenn der Helm leicht wirkt, hat er doch ein zusätzliches Gewicht. Ich weiß nicht, ob ich die Helmtherapie nochmal machen würde. Mein Sohn hatte die gleiche Lieblingsseite und auch bei ihm fing trotz Lagerns eine Verformung an. Wir sind sofort zur Osteopathin gefahren. Uns siehe da: er hat heute mit knapp zwei Jahren den rundesten Kopf, den ich je gesehen habe es gibt bestimmt Fälle, in denen der Helm Sinn macht. Aber das ist meiner Meinung nach sehr selten und man sollte sich ganz intensiv auch mit den Risiken befassen.  

Wie alt war deine Tochter denn, als sie den Helm getragen hat?

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12. März um 6:00
In Antwort auf lori1223

Wie alt war deine Tochter denn, als sie den Helm getragen hat?

Sie war 6 Monate alt, als sie ihn bekommen hat. Und dann hat sie ihn bis kurz nach dem ersten Geburtstag getragen. 

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12. März um 8:36
In Antwort auf liebesbisschen

Sie war 6 Monate alt, als sie ihn bekommen hat. Und dann hat sie ihn bis kurz nach dem ersten Geburtstag getragen. 

Ach so, dann hatte sie ihn aber eher länger. Bei uns war der Helm wieder weg, als er das Laufen angfangen hat.

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13. März um 7:45
In Antwort auf vorhangstange001

Ich weiß, von was ich spreche Püppchen! Unser Kind war ne Saugglockengeburt ebenfalls mit Kopfverformung und er hatte auch ne Lieblingsseite. Ich weiß sehr wohl wie schnell es geht. Da kennt man jede Woche.

Und mir tut dieses Kind von Herzen leid, wenn man da fünf Monate verstreichen lässt.

Man kann hier mit Lagerung sehr viel erreichen. Und auch mit Physio, Dornkissen, Osteopathie, Kinderarzt, Kind viel tragen. 

Dann muss ich als Mutter dafür sorgen, dass es nicht auf dieser Seite dauerhaft liegt. Dann muss es eben ins Tragetuch.

Es gibt Mittel und Wege. Aber bei Helmtherapie hat man meiner Meinung nach viele Möglichkeiten nicht genutzt!

ist mir zu einseitig.
Du siehst Deinen Fall und denkst alle sind so.

Es gibt aber schaedelfehlentwicklungen die nichts mit dem Lagern zu tun haben. Zu sagen dass man viele Mgl nicht nutzt wenn man eine Helmtherapie macht ist falsch.

Gut im Bsp der TE evt sogar stimmend denn sie benennt das Agern ja selbst als Grund. Aber pauschal kann man das nicht sagen

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14. März um 17:03

Kurzes Update meinerseits:

Seit 2 Wochen sind wir in Physiotherapeutische Behandlung - gestern waren wir in der Helmambulanz und wie soll ich sagen - schlauer als vorher bin ich nicht wirklich. Mein Sohn hat zwar einen großen Kopf (hatte ich als Kind auch) aber keine Asymmetrie. Lediglich einen hinten abgeflachten Kopf. Auf meine Frage ob wir einen Helm benötigen oder ob sie es für sinnvoll halten wenn wir eine Helmtherapie beginnen, bekam ich lediglich die Antwort "Müssen Sie entscheiden". 

Sein sogenannter "Lageschaden" stammt vorraussichtlich von einer Blockade auf der rechten Seite - die konnte unsere Physiotherapheutin jedoch Gott sei Dank bereits bei der 1. Sitzung inkl. Übungen zu Hause gut lösen.

Egal welchen Arzt ich frage ob sie für oder gegen eine Helmtherapie sind, ich bekomme nie eine aussagekräftige Antwort was mich schön langsam verzweifeln lässt.

Zur Diskussion:
Unserem Kinderarzt ist der Lageschaden bei der 2. Mutter-Kind-Pass Untersuchung aufgefallen, ich musste ihn jedoch für eine Überweisung zum Orthophäden bzw. zur Physio drängen da er meinte "das wachse sich noch aus". Wir haben unseren Sohn von Anfang an abwechselnd von der Linken auf die Rechte Seite zum schlafen gelegt, lediglich beim spielen durfte er gerade liegen.

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14. März um 17:30
In Antwort auf lisa.sc

Kurzes Update meinerseits:

Seit 2 Wochen sind wir in Physiotherapeutische Behandlung - gestern waren wir in der Helmambulanz und wie soll ich sagen - schlauer als vorher bin ich nicht wirklich. Mein Sohn hat zwar einen großen Kopf (hatte ich als Kind auch) aber keine Asymmetrie. Lediglich einen hinten abgeflachten Kopf. Auf meine Frage ob wir einen Helm benötigen oder ob sie es für sinnvoll halten wenn wir eine Helmtherapie beginnen, bekam ich lediglich die Antwort "Müssen Sie entscheiden". 

Sein sogenannter "Lageschaden" stammt vorraussichtlich von einer Blockade auf der rechten Seite - die konnte unsere Physiotherapheutin jedoch Gott sei Dank bereits bei der 1. Sitzung inkl. Übungen zu Hause gut lösen.

Egal welchen Arzt ich frage ob sie für oder gegen eine Helmtherapie sind, ich bekomme nie eine aussagekräftige Antwort was mich schön langsam verzweifeln lässt.

Zur Diskussion:
Unserem Kinderarzt ist der Lageschaden bei der 2. Mutter-Kind-Pass Untersuchung aufgefallen, ich musste ihn jedoch für eine Überweisung zum Orthophäden bzw. zur Physio drängen da er meinte "das wachse sich noch aus". Wir haben unseren Sohn von Anfang an abwechselnd von der Linken auf die Rechte Seite zum schlafen gelegt, lediglich beim spielen durfte er gerade liegen.

Mir hat der KiA damals gesagt, dass nur Asymmetrien als behandlungsbedürftig von der Kasse gesehen werden. abgeflachter Hinterkopf nicht. Zumindest habe ich das so verstanden.
Insoferne ist es wohl deine Entscheidung.

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14. März um 17:50
In Antwort auf lisa.sc

Kurzes Update meinerseits:

Seit 2 Wochen sind wir in Physiotherapeutische Behandlung - gestern waren wir in der Helmambulanz und wie soll ich sagen - schlauer als vorher bin ich nicht wirklich. Mein Sohn hat zwar einen großen Kopf (hatte ich als Kind auch) aber keine Asymmetrie. Lediglich einen hinten abgeflachten Kopf. Auf meine Frage ob wir einen Helm benötigen oder ob sie es für sinnvoll halten wenn wir eine Helmtherapie beginnen, bekam ich lediglich die Antwort "Müssen Sie entscheiden". 

Sein sogenannter "Lageschaden" stammt vorraussichtlich von einer Blockade auf der rechten Seite - die konnte unsere Physiotherapheutin jedoch Gott sei Dank bereits bei der 1. Sitzung inkl. Übungen zu Hause gut lösen.

Egal welchen Arzt ich frage ob sie für oder gegen eine Helmtherapie sind, ich bekomme nie eine aussagekräftige Antwort was mich schön langsam verzweifeln lässt.

Zur Diskussion:
Unserem Kinderarzt ist der Lageschaden bei der 2. Mutter-Kind-Pass Untersuchung aufgefallen, ich musste ihn jedoch für eine Überweisung zum Orthophäden bzw. zur Physio drängen da er meinte "das wachse sich noch aus". Wir haben unseren Sohn von Anfang an abwechselnd von der Linken auf die Rechte Seite zum schlafen gelegt, lediglich beim spielen durfte er gerade liegen.

Wenn keine Asymmetrie entstanden ist, sondern nur der Plagiocephalus vorliegt würde ich persönlich keine Helmtherapie in Erwägung ziehen. Auch mit 5 Monaten ist der Schädel noch so weich, dass man das mit Lagerung und Physiotherapie gut in den Griff bekommen kann. Versuch es doch mal mit so einem Dormkissen, meine Tochter hat da gerne draufgelegen und trotz anfangs einseitiger Kopfhaltung einen wunderschön runden Kopf behalten. Ich habe auch schon oft gehört, dass damit schon vorhandene Lageschäden rückgängig gemacht werden können

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