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Hilfe, Baby ist überdreht!

11. Dezember 2006 um 21:05 Letzte Antwort: 12. Dezember 2006 um 13:27

Hallo,

dieses Wochenende waren Verwandtenbesuche dran, es waren nicht soo viele Leute da und es lief auch nicht sehr laute Musik, natürlich wollte jeder mal unseren Sohn angucken und manche hatten ihn auch auf den Arm.
Normalerweise klappte das vorher ganz gut, bzw wir hatten solche größeren treffen eher gemieden, nur dachten wir, dass er jetzt mit 4 Monaten alt genug dafür wäre.
Leider ist er seid wir gestern Abend wiedergekommen sind total überdreht.
Er ist todmüde, schläft jedoch nicht ein und schreit ohne Ende, er beruhigt sich etwas auf unserem Arm, schläft ein, nur sobald wir ihn ins Bett legen dreht er wieder auf.
Letzte Nacht schlief er ausnahmsweise bei uns im bett, wir waren mittlerweile todmüde und er schlief nur bei uns ein, um halb drei legten wir ihn nach einem Fläschen ins Bett, da schlief er dann auch in seinem Bett wieder ein.
Doch seit er heute morgen aufgewacht ist, dreht er wieder ab, zwischendurch lacht er mal, aber überweigend ist er nur am weinen.
Nun hat mein Freund ihn sehr lange in seiner Schaukel sanft geschaukelt und endlich ist er eingeschlafen, aber er muss ja nochmal in sein bett und davor graut es mir schon, genauso vor dem Tag morgen, wenn er wieder so ist!
Wir sind mittlerweile total fertig und kennen das auch gar nicht von ihm, er ist sonst ein sehr friedliches Kind, wie sollen wir nun bei seinen Schreiattacken reagieren?
Vielen Dank für eure Hilfe

Nadine

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12. Dezember 2006 um 13:27

Hallo Nadine,
musste grad grinsen, ... ich deinen Beitrag gelesen habe: "mit 4 Monaten alt genug dafür" Ich weiß nicht, was andere da für Erfahrungen machen, aber bei uns - drei Kinder - fing es in diesem Alter immer erst an, kompliziert zu werden. Du musst bedenken, dass ein Neugeborenes die Umwelt noch stark gefiltert wahrnimmt - zum Beispiel kann es noch nicht besonders deutlich sehen - und die Geräusche kommen noch ziemlich undifferenziert an.

Allmählich, so mit 'nem Vierteljahr, wacht es sozusagen auf - du merkst ja auch, dass es immer deutlicher Kontakt mit dir aufnimmt, dich fixiert... Auf einmal schläft es nicht mehr im größten Trubel, sondern die Schlagbohrmaschine des Nachbarn (und die von der Schule kommenden großen Geschwister) wecken es auf. Was ich damit sagen will: Das Baby wird von ganz vielen Eindrücken überflutet, die es schon aufnimmt, noch lange nicht verarbeiten kann. Mich wundert die Reaktion eures Sohnes kein bisschen. So war es bei uns auch. Bei unserer Ältesten galt in dem Alter die Regel: Ein Tag, der nicht in gewohnten Bahnen verlief, bedeutete eine Woche Stress. Sicher war sie besonders empfindlich, aber du siehst, es geht nicht nur euch so.

Das Einzige, was ihr "dagegen" tun könnt, ist Ruhe. Besucht die Verwandten einzeln und bleibt nicht so lange. Von Zeit zu Zeit muss man seinem Baby vielleicht mal mehr Trubel zumuten, aber dann muss man eben durch die Unruhe hinterher durch - ihr solltet vorher überlegen, ob es das wert ist, für das Kind und auch für euch. Und tröstet euch: Es geht vorbei...

Alles Liebe, tiny

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