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Hilfe.. einschlafsituation, extremes schlagen, 21 monate

1. September 2013 um 22:16

ich weiß, eigentlich gehört mein thema gar nicht mehr hierhin.
ich schreibe auch schon lange nicht mehr mit, aber unsere situation fordert uns zur zeit so extrem...das ich einfach am ende bin.

mein sohn kam am 15.11.11 per sek. KS zur welt. er war so ein friedliches baby, wir haben (so wie ich denke) alles richtig gemacht, viel gekuschelt, getragen, zusammen geschlafen, nie geschimpft.. einfach weil er immer so lieb war und meine innere kraft es auch zugelassen hat.

aber seit monaten wird es einfach immer schlimmer. wenn irgendwas nicht nach seiner nase läuft, fängt er richtig an mich zu schlagen, zieht mich an den haaren, wird sauer, schreit, hört gar nicht mehr auf. alles gute zureden nützt überhaupt nichts. ich bin die letzten monate schon täglich so am ende, dass ich einfach nur laut werde und schimpfe. für alle die sich jetzt fragen: nein, ich würde mein kind niemals schlagen. ich weiß also nichtmal, wo er es her hat.
solche situationen haben wir täglich ca. 10-15 mal. ihm erklären dass es nicht geht, funktioniert ca. null.

das einschlafen ist eine richtige katastrophe, als baby musste er nie alleine einschlafen, wir liegen immer daneben und warten bis er schläft. wenn er augenscheinlich tief schläft wird er beim rüberlegen in sein bett wach und schreit sofort los. das geht jeden tag so.. mir geht einfach die kraft aus, ich arbeite seit mai wieder 100% und hab nicht mehr die ruhe, mich noch eine stunde neben ihn zu legen. wir haben es angefangen abzugewöhnen, es funktioniert kaum bis gar nicht. er besteht auf meine oder papas anwesenheit. er wirkt so unruhig, eine richtige zeitbombe die nur darauf wartet, erneut zu explodieren. ich bin kurz davor zum kinderarzt zu gehen, ich weiß nicht mehr weiter.

alle bekannte und freunde sagen natürlich,das kind ist verwöhnt bis zum geht nicht mehr. aber was soll ich tun? ihn einfach stundenlang schreien lassen? damit er dann klitschnass geschwitzt ist und ich ihn eh wieder umziehen darf?

ich weiß mir einfach keinen rat mehr...

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1. September 2013 um 22:58

Hallo
Mein kleiner ist nur ein paar Tage älter. Als baby auch total ausgeglichen und nur brav.

Er hatte dann mit einem knappen Jahr die erste trotz Phase ich wäre fast kaputt gegangen. Mein braves Mäuschen war wie ausgewechselt aber ich habe dann ganz klare Grenzen gezogen und es wirkt bis heute
Nicht mit schlafen aner wenn er bockt dann bekommt er definitiv nicht seinen Willen und wenn er völlig azstickt steht er im laufstall.

Bei trotz und Bock! Nicht wenn er ein anderes Problem hat.

Zum Thema tragen und verwöhnen Familien Bett im arm einschlafen usw. Möchte ich nichts sagen. Das sieht jeder etwas anders.

Ich würde an deiner Stelle dringend anfangen Grenzen zu ziehen und zu halten. Wenn du es nicht schon tust

Sage ihm die Konsequenz und ziehe es dann auch durch

Viel Glück

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2. September 2013 um 7:13

Guten Morgen
Wie schon erwähnt: Grenzen ziehen und nicht soviel reden ... kurz erklären. Ab dem zweiten Satz hören die meisten schon gar nicht mehr zu. Und dann konsequent sein und bleiben. Und selbstverständlich ändert sich der Ton. Sollst ihn ja nicht auf das übelste zusammen scheißen ... er soll aber schon merken, dass du gerade nicht begeistert bist.

Zum Einschlafen: er ist ja nun kein Baby mehr sondern ein Kleinkind, das mit dem Kopf durch die Wand will. Man kann sie natürlich nicht mehr heimlich zurück in ihr Bett legen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Also entweder darf er bei euch bleiben oder schläft von Anfang an bei sich ein. Sollst ihn ja nicht alleine lassen.
Er ist natürlich wütend, wenn er ab sofort bei sich einschlafen soll. Das darf er ja auch. Deine Aufgabe wäre es nun, ihn dabei zu begleiten.

V.a. behandle ihn nun wie ein Kleinkind und nicht mehr wie ein Baby und setzte aber andersrum nicht zu viel Verständnis seinerseits voraus.

LG

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2. September 2013 um 7:27
In Antwort auf kara_12078009

Guten Morgen
Wie schon erwähnt: Grenzen ziehen und nicht soviel reden ... kurz erklären. Ab dem zweiten Satz hören die meisten schon gar nicht mehr zu. Und dann konsequent sein und bleiben. Und selbstverständlich ändert sich der Ton. Sollst ihn ja nicht auf das übelste zusammen scheißen ... er soll aber schon merken, dass du gerade nicht begeistert bist.

Zum Einschlafen: er ist ja nun kein Baby mehr sondern ein Kleinkind, das mit dem Kopf durch die Wand will. Man kann sie natürlich nicht mehr heimlich zurück in ihr Bett legen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Also entweder darf er bei euch bleiben oder schläft von Anfang an bei sich ein. Sollst ihn ja nicht alleine lassen.
Er ist natürlich wütend, wenn er ab sofort bei sich einschlafen soll. Das darf er ja auch. Deine Aufgabe wäre es nun, ihn dabei zu begleiten.

V.a. behandle ihn nun wie ein Kleinkind und nicht mehr wie ein Baby und setzte aber andersrum nicht zu viel Verständnis seinerseits voraus.

LG

Sehr sehr gut
Geschrieben

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2. September 2013 um 7:30

Guten Morgen,
ich würde auch versuchen ihn in seinem Bett einschlafen zu lassen.
Mein Sohn war auch in unserem Bett, solange ich ihn gestillt habe und danach habe ich ihn in seinem Bett schlafen lassen. Mittlerweile schläft er sogar alleine ein und das nach fast 20 Monaten stillen.
Aber du musst da konsequent sein. Ich glaube z.B. auch, dass er abends merkt, dass du nervös bist und schon vorher von der Situation, die du erwartest gestresst bist und das merkt er auch.
Einschlafrituale kann man auch ändern. Vielleicht hilft euch das. Mein Sohn geht z.B. immer freiwillig in sein eigenes Bett, weil er weiss, dass wir dann ein Lied singen und dann ist er eben schonmal in seinem Bett und verbindet auch noch schöne Zeiten mit dem Bett.
Ich habe meinem Sohn Veränderungen immer vorher angekündigt. Z.B. ab morgen wird vormittags nicht mehr gestillt und das dann auch in der Situation nochmal gesagt, dass ich ihm das ja schon gesagt habe und wir dabei bleiben.

lg

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2. September 2013 um 8:27


mit dem hauen weis ich auch nicht. kenn mich mit der materie zu wenig aus.
zum schlafen.
du sagst ja das du auch fit sein musst. hmm.. wann geht er denn ins bett und wann du? wann musst du früh raus?
meine wird diese woche 4 und braucht mich auch noch zum einschlafen. hat sie eigentlich immer. entweder schläft sie bei uns im ehebett ein, ich bei ihr, wenn sie pennt und ich nicht miteingeschlafen bin, steh ich auf und verbringe meinen abend ganz normal. später wird sie dann in ihr bett getragen oder bleibt ganz bei uns.
selten bis nie schläft sie in ihrem zimmer ein. ka warum. sie mag es halt bei uns im bett.

als sie noch kleiner war, hab ich sie abends auch immer im buggy durch die gegend geschoben.
für mich wars ein entspannter abendlicher spaziergang und die lütte ist bei eingepennt. musste sie dann später nur noch in ihr bett legen.
das haben wir auch ziemlich lange praktiziert. die leute fanden das schon komisch... aber hey... lieber ein kind was dadurch pennt als so ein einschlafkrampf und kampf. habs mir da halt einfach gemacht.
für sie war es dann auch so eine art ritual....

joar und heute besteht sie wie gesagt dadrauf bei uns im bett einzuschlafen.

ich hab mich auch nie an feste zeiten gehalten... also das sie immer um 7 ins bett musste. hab mich da immer nach dem kind gerichtet.

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2. September 2013 um 10:05

Moin
Verwöhnt ist er nicht.

Legt ihn in sein eigenes Bett schlafen, dann müsst ihr ihn nicht umbetten.

Bei Schreiattacken in's Zimmer tragen, sagen dass ihr ihn lieb habt (egal ob er es überhaupt richtig wahrnimmt), und dass er sich jetzt erstmal austoben soll.

Tür zu und warten ( das kann mehrere Minuten dauern) Dann fängt er an sich mit seinem Spielzeug zu beschäftigen und vergisst den Bock.

konsequent handeln. Labern hilft da nicht, er hört eh nicht zu.
Diskutieren bringt noch weniger was, er ist erst 2.

Irgendwann merkt er sich, dass er in sein Zimmer geschickt wird, wenn er bockt und beruhigt sich schneller wieder. Man kann ihm ja sagen
Kein schlechtes Gewissen haben, er sitzt nicht inner Zelle, sondern in seinem Zimmer, mit ganz viel Spielzeug.

Wenn er weint und normal nach dir ruft, kannst du rein gehen und normal und lieb mit ihm sprechen.
Wenn er wieder losbockt, geh wieder raus.
So lange, bis er sich beruhigt hat.

Wichtig ist aber, dass du alles nochmal besprichst, sobald er sich beruhigt hat. Erklär ihm warum du das alles getan hast.

Bleib stark, und konsequent. Er muss aus seinem Handeln lernen. Alles was man tut, hat eine logische Konsequenz.

Ist beim Schlafen im Bett auch so. Er bleibt so lange in seinem Bett, bis die Zeit für den Mittagsschlaf rum ist, ob er schläft, oder Handstand macht, kann dir egal sein.

Außerdem (so ist es bei uns) Darf er selber entscheiden, ob du bei ihm bleiben sollst (wir haben 'ne Matratze neben dem Bett liegen ) zum einschlafen, oder ob er allein einschlafen möchte.

Wichtig ist aber eine Bedingung. Wenn du bei ihm bleiben sollst, bleibt er lieb ruhig liegen und schläft ein. Ansonsten kannst du ja rausgehen, du willst ihn ja beim Einschlafen begleiten und nicht beim Theater machen.

Bei uns hat das alles wunderbar geklappt. Unser sohn ist im April 11 geboren, und schläft wunderbar allein in seinem Bett ein. Trotzen kann er gut, diese Anfälle sind aber recht selten und gehen vllt 2-3 Minuten

Ich weiß, dass das was ich geschrieben habe, natürlich kein Patentrezept ist, aber vllt versucht ihr es einmal. Natürlich allerdings über einen gewissen Zeitraum hinweg. Schließlich ist euer Sohn nun in eure Rituale festgefahren und es dauert mehrere Tage, bis er die neuen Akzeptiert.

Lg
Lg!

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