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Hilfe! Einschlafstillen - wie schaffen wir es ohne

7. April um 9:50

Hallo zusammen.
Unsere kleine Maus ist mittlerweil 15 Wochen alt. Am Anfang hatten wir erheblich Probleme dass sie schläft. Sie hat sehr viel geschrien, eigentlich immer eenn man sie abgelegt hat, das hatte zur Folge dass sie zum Teil insgesamt nur 7 Stunden geschlafen hat (und das nur aif meinem Arm). In die Trage bzw. Ringsling wollte sie auch nicht. Irgendwann ist sie dann beim stillen eingeschlafen und das dann immer öfter (was ja erst toll und einfach war). Nun möchte ich sie langsam daran gewöhnen dass sie ohne stillen einschläft, aber das gestaltet sich als sehr schwierig. Ich versuche sie jetzt immer schon bevor sie einschläft von der Brust zu nehmen, wenn sie nur sehr schläfrig ist. Dann kommt aber großer Protest und sie ist wieder wach. Also noch mal an die Brust und dann versuch ich es wieder... Letztendlich bin ich so fast ne Stunde in gang und wenn sie dann endlich im Bett liegt, wird sie doch nach zehn Minuten wieder wach...  Tagsüber lasse ich sie dann einfach auf mir schlafen 
Was mache ich falsch bzw. was kann ich ändern? 
Ein bisschen viel Text, ich hoffe aber auf ein paar Ratschläge
Viele Grüße

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7. April um 9:58

im prinzip machst du nichts falsch. ich glaube menschenkinder sind darauf angelegt, am wamrne, sicheren, nährenden busen zu schlafen. dann ist mama da, und sie werden nicht, allein irgendwo im busch abgelegt, von einem tiger gefressen. denn dass es die in ihrem kidnerzimmer nicht gibt, davon weiß ihre biologie nichts.

ich musste jetzt auch erstmal den ersten satz zweimal lesen. mein hirn sagte mir das kind müsse doch mindestens 15 monate alt sein um sich solche sorgen zu machen.

warum möchtest du denn nicht mehr, dass sie am busen einschläft?
wegen der grauen theorie, sie täte es dann zukünftig auch nie wieder ohne?

wenn sie so am leichtesten einschläft und du kein problem damit haben solltest im grund, dann würd ich sie einfach so in den schlaf begleiten.
don´t touch an running system.
und über eine alternative würde ich mir dann gedanken machen, wenn es nicht mehr passt.
bei manchen kinder erledigt sich die einschlafstillsache fast von allein (wobei ich befürchte, dass das doch eher die ausnahme sein könnte) und bei anderen hat man die probleme halt dann, wenn es soweit ist.
zumindest habe ich schon oft gehört und gelesen, dass es mit dem schlafen nie einfacher war als zu der zeit, in der das kind noch an der brust einschlief.

als mutter dreier kinder, von denen ich das jüngste jetzt mit 21 monaten noch immer in den schlaf stille (und mit jetzt men ich tatsächlich genau jetzt :lol bin ich befürworterin des einschlafstillens. das abschaffen war bei den beiden großen dann wirklich auch nicht shcön, als ich das dann beschlossen habe, klar wollten sie die geliebte gewohnheit nicht einfach hergeben, aber sie sind nie einfacher eingeschlafen, als am busen.

also ich würd mich erst stressen, wenn sich das einschlafstillen so richtig nervt.

falls es das jetzt bereits tut hab ich aber keinen wirklichen rat. du wirst wohl viel energie reinstecken müssen und disziplin, damit ihr ein gemeinsames alternativ-ritual findet.
in dem fall hoff ich auf gute und liebevolle tipps für dich.

lg

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7. April um 12:33
In Antwort auf schnuckweide4

im prinzip machst du nichts falsch. ich glaube menschenkinder sind darauf angelegt, am wamrne, sicheren, nährenden busen zu schlafen. dann ist mama da, und sie werden nicht, allein irgendwo im busch abgelegt, von einem tiger gefressen. denn dass es die in ihrem kidnerzimmer nicht gibt, davon weiß ihre biologie nichts.

ich musste jetzt auch erstmal den ersten satz zweimal lesen. mein hirn sagte mir das kind müsse doch mindestens 15 monate alt sein um sich solche sorgen zu machen.

warum möchtest du denn nicht mehr, dass sie am busen einschläft?
wegen der grauen theorie, sie täte es dann zukünftig auch nie wieder ohne?

wenn sie so am leichtesten einschläft und du kein problem damit haben solltest im grund, dann würd ich sie einfach so in den schlaf begleiten.
don´t touch an running system.
und über eine alternative würde ich mir dann gedanken machen, wenn es nicht mehr passt.
bei manchen kinder erledigt sich die einschlafstillsache fast von allein (wobei ich befürchte, dass das doch eher die ausnahme sein könnte) und bei anderen hat man die probleme halt dann, wenn es soweit ist.
zumindest habe ich schon oft gehört und gelesen, dass es mit dem schlafen nie einfacher war als zu der zeit, in der das kind noch an der brust einschlief.

als mutter dreier kinder, von denen ich das jüngste jetzt mit 21 monaten noch immer in den schlaf stille (und mit jetzt men ich tatsächlich genau jetzt :lol bin ich befürworterin des einschlafstillens. das abschaffen war bei den beiden großen dann wirklich auch nicht shcön, als ich das dann beschlossen habe, klar wollten sie die geliebte gewohnheit nicht einfach hergeben, aber sie sind nie einfacher eingeschlafen, als am busen.

also ich würd mich erst stressen, wenn sich das einschlafstillen so richtig nervt.

falls es das jetzt bereits tut hab ich aber keinen wirklichen rat. du wirst wohl viel energie reinstecken müssen und disziplin, damit ihr ein gemeinsames alternativ-ritual findet.
in dem fall hoff ich auf gute und liebevolle tipps für dich.

lg

Sehe ich genauso 
mein Zwerg ist am Anfang auch hauptsächlich an der Brust eingeschlafen und das erste halbe Jahr seine Tagsüber-Schläfchen auf mir gemacht 
er ist jetzt 1,5 Jahre alt und das abstillen und einschlafen mit Flasche war überhaupt kein Problem, genauso das Schlafen tagsüber 
mach dir keinen Kopf dein Baby ist noch so klein, genieß die Zeit und die Nähe

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7. April um 13:20

Na ja, ganz so einfach ist es auch nicht (immer?). Wir haben durch das Einschlafstillen irgendwann massive Probleme mit dem Schlafen überhaupt gehabt. Es war anfangs kein Problem, aber als es etwa 4 Monate alt war, wurden die Nächte immer schlimmer. Mein Kind konnte überhaupt nicht mehr schlafen. Ständig (und damit meine ich im 10 Minutentakt über Stunden) ist es nachts aufgewacht und es ging nichts ohne Brust. Das ging monatelang so und war die absolute Hölle.

Daher würde ich, wenn ich es nochmal erleben würde, auch in dem Alter schon versuchen es anders hinzubekommen. Weil ich einfach Angst hätte, dass es wieder so werden würde.

Allerdings habe ich keinen Tipp was das WIE betrifft. Ich habe gelesen man könne immer kurz vor dem Einschlafen die Brust entziehen und diese Zeit immer weiter nach vorne schieben. Sobald es halbwegs gut klappt. Aber ob das klappt...?

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7. April um 13:33
In Antwort auf carlo.

Hallo zusammen.
Unsere kleine Maus ist mittlerweil 15 Wochen alt. Am Anfang hatten wir erheblich Probleme dass sie schläft. Sie hat sehr viel geschrien, eigentlich immer eenn man sie abgelegt hat, das hatte zur Folge dass sie zum Teil insgesamt nur 7 Stunden geschlafen hat (und das nur aif meinem Arm). In die Trage bzw. Ringsling wollte sie auch nicht. Irgendwann ist sie dann beim stillen eingeschlafen und das dann immer öfter (was ja erst toll und einfach war). Nun möchte ich sie langsam daran gewöhnen dass sie ohne stillen einschläft, aber das gestaltet sich als sehr schwierig. Ich versuche sie jetzt immer schon bevor sie einschläft von der Brust zu nehmen, wenn sie nur sehr schläfrig ist. Dann kommt aber großer Protest und sie ist wieder wach. Also noch mal an die Brust und dann versuch ich es wieder... Letztendlich bin ich so fast ne Stunde in gang und wenn sie dann endlich im Bett liegt, wird sie doch nach zehn Minuten wieder wach...  Tagsüber lasse ich sie dann einfach auf mir schlafen 
Was mache ich falsch bzw. was kann ich ändern? 
Ein bisschen viel Text, ich hoffe aber auf ein paar Ratschläge
Viele Grüße

Ich habe nicht wirklich einen Rat, meine wollte zum Einschlafen nicht an die Brust, aber ewig getragen, geschaukelt und Einschlafbegleitet werden.
Einschlafstillen hatten wir probiert, da extremes Schreibaby brachte aber auch das keine Besserung.
Ich hab 2,5 Einschlafbegleitet ohne Stillen, alles mögliche ausprobiert, zeitweise "durfte" ich nur in einer einzigen Position neben ihr liegen und wehe ich drehte den Kopf zur Seite dann war Theater.
Diese 2,5 Jahre haben massiv geschlaucht, geschuldet auch dem Umstand dass ich abends immer mit Kind alleine bin.
Kam mein Mann heim hab ich ihm die Kleine erst mal für Stunden in die Hände gedrückt.
Also ja, Wenn man selbst merkt es belastet einen, dann muss man eine Lösung finden die Alle, auch die Mama zufrieden stellt.
Nur eine Mutter die auch ihre Bedürfnisse erfüllt, wird ein glückliches Kind haben.
Da haben wir, 2,5 Jahre, eher nicht darauf geachtet, auf mich meine ich, und sind in nen ziemlichen Kreislauf geraten.
Kann man damit "leben" ist das unproblematisch und alle sind zufrieden, ansonsten muss man andere Wege finden.
Steht übrigens auch in irgend nem Buch von Juul.
Nähe kann man auch anders geben in dem man sich dazu legt, der Papa , wenn abends da, die Flasche gibt, etc.....
Lg

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7. April um 18:43

Haben wir damals alles geprüft. Geschlafen hat es normal am Tag und gestillt habe ich immer nach Bedarf und das nicht wenig. Nachts war es kein Hunger.

Aber das ist wohl bei jedem Kind anders. Bei uns war es wie gesagt eine Katastrophe. Und dabei hat das mit dem Schlafen vorher alles so super geklappt. Na ja...

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7. April um 20:45
In Antwort auf carlo.

Hallo zusammen.
Unsere kleine Maus ist mittlerweil 15 Wochen alt. Am Anfang hatten wir erheblich Probleme dass sie schläft. Sie hat sehr viel geschrien, eigentlich immer eenn man sie abgelegt hat, das hatte zur Folge dass sie zum Teil insgesamt nur 7 Stunden geschlafen hat (und das nur aif meinem Arm). In die Trage bzw. Ringsling wollte sie auch nicht. Irgendwann ist sie dann beim stillen eingeschlafen und das dann immer öfter (was ja erst toll und einfach war). Nun möchte ich sie langsam daran gewöhnen dass sie ohne stillen einschläft, aber das gestaltet sich als sehr schwierig. Ich versuche sie jetzt immer schon bevor sie einschläft von der Brust zu nehmen, wenn sie nur sehr schläfrig ist. Dann kommt aber großer Protest und sie ist wieder wach. Also noch mal an die Brust und dann versuch ich es wieder... Letztendlich bin ich so fast ne Stunde in gang und wenn sie dann endlich im Bett liegt, wird sie doch nach zehn Minuten wieder wach...  Tagsüber lasse ich sie dann einfach auf mir schlafen 
Was mache ich falsch bzw. was kann ich ändern? 
Ein bisschen viel Text, ich hoffe aber auf ein paar Ratschläge
Viele Grüße

Ich habe meine Tochter auch eine ganze Weile in den Schlaf gestillt, habe oft im Sitzen mit Kind an der Brust geschlafen. Da ich noch einen da Zweijährigen dazu hatte habe ich mir auch gedacht Hauptsache ich schlafe irgendwie und wäre nicht auf die Idee gekommen es zu ändern wenn es funktioniert da habe ich lieber den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Das hat sich dann aber immer weiter ausgeschlichen, von ganz allein. Mit 10 Monaten hatte ich sie komplett abgestillt, da brauchte sie auch nachts nichts mehr, und seitdem sie ca. 1 Jahr alt ist lege ich sie ins Bett, sage gute Nacht und geh raus, in 99% der Nächte schläft sie allein ein und durch. Ich habe sie niemals schreien gelassen, bei manchen Babies geht es so einfach. Bei Kind drei werd ich es nicht anders machen, nen Teufel werd ich tun die Nacht durchzumachen wenn diese Methode wieder funktioniert
Mach dir doch jetzt noch keinen Kopf da drum, mach so weiter wenn es gut funktioniert und schau dann wenn es anfängt dich zu stören was du ändern könntest. 

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7. April um 20:54

Vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Schön zu hören dass man nicht alleine ist...
Ich möchte gerne dass sie lernt alleine einzuschlafen, weil es mich gerade Tagsüber etwas nervt, dass sie immer an die Brust muss wenn sie müde ist, auch wenn die letzte Mahlzeit erst ne Stunde her ist. Dann schläft sie auf mir und wehe ich bewege mich oder ich hab nur den Gedanken sie bei Seite zu legen, oj je...
Und es wäre ja auch einfacher wenn der Papa sie mal zu Bett bringen kann wenn ich nicht da bin (ohne dass ich mir die ganze Zeit Gedanken mache ob es klappt, vor allem ohne Geschrei). Ich stille ja sehr gerne und ich wollte gern lange stillen, aber mir wurde sogar schon davon abgeraten, weil bei der Dame es dann auch besser
geklappt hat... Aber daran kann ich noch garnicht denken. Es wäre für mich auf jeden Fall eine Erleichterung. Bei uns im Freundeskreis haben wir jetzt viele Mamis, aber irgendwie klappt es bei denen mit dem Schlafen nur bei uns nicht und dadurch fühlt man sich noch mehr als "Versager"
Mäuschen ist jetzt übrigens auch gerade wieder satt und zufrieden eingeschlafen. Drückt mir die Daumen dass ich sie gleich bei Seite legen kann und ich noch zu meinem Mann aufs Sofa kann

 

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7. April um 21:03

Ach, und es ist auch nicht so schön, dass sie Nachts fast jedes mal an die Brust will wenn sie aufwacht. Manchmal hilft auch fest halten und schsch aber das ist eher die Ausnahme. Dementsprechend muss ich in der Nacht vier bis sech mal stillen... 

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7. April um 22:13
In Antwort auf carlo.

Vielen lieben Dank für die vielen Antworten. Schön zu hören dass man nicht alleine ist...
Ich möchte gerne dass sie lernt alleine einzuschlafen, weil es mich gerade Tagsüber etwas nervt, dass sie immer an die Brust muss wenn sie müde ist, auch wenn die letzte Mahlzeit erst ne Stunde her ist. Dann schläft sie auf mir und wehe ich bewege mich oder ich hab nur den Gedanken sie bei Seite zu legen, oj je...
Und es wäre ja auch einfacher wenn der Papa sie mal zu Bett bringen kann wenn ich nicht da bin (ohne dass ich mir die ganze Zeit Gedanken mache ob es klappt, vor allem ohne Geschrei). Ich stille ja sehr gerne und ich wollte gern lange stillen, aber mir wurde sogar schon davon abgeraten, weil bei der Dame es dann auch besser
geklappt hat... Aber daran kann ich noch garnicht denken. Es wäre für mich auf jeden Fall eine Erleichterung. Bei uns im Freundeskreis haben wir jetzt viele Mamis, aber irgendwie klappt es bei denen mit dem Schlafen nur bei uns nicht und dadurch fühlt man sich noch mehr als "Versager"
Mäuschen ist jetzt übrigens auch gerade wieder satt und zufrieden eingeschlafen. Drückt mir die Daumen dass ich sie gleich bei Seite legen kann und ich noch zu meinem Mann aufs Sofa kann

 

bei anderen ist es immer so, dass die Kinder am besten schlafen, am besten essen, die vollste Windel haben und ihren Master haben sie auch schon mit 6 Monaten gemacht.
In den meisten Fällen ist es einfacher, sich nicht gegen die vorhandene Situation zu wehren, sondern sie zu akzeptieren. 
Ich hatte insbesondere bei meiner großen auch viele "Probleme" was das einschlafen bzw überhaupt schlafen anging. Ich konnte sie im ersten Jahr nicht mal im wachen zustand alleine lassen, nicht mal beim Papa um mal noch schnell einzukaufen oder so. 
Aber überleg mal, dein Baby ist noch so klein, es hat sich noch nicht mal gänzlich daran gewöhnt, dass es nicht mehr in deinem wohlig warmen Bauch ist. Natürlich will und braucht es noch ganz viel deine Nähe. Ich kann es voll und ganz verstehen, dass du da ein wenig unabhängiger sein möchtest, ich bin jetzt auch mehr als froh, da einen großen Satz an "Freiheit" wieder zu haben, aber diese Zeit geht so schnell vorbei. 
Nur weil dein Baby jetzt diese Nähe braucht, heißt es nicht, dass es die nächsten 10 Jahre so sein wird. Vllt braucht es in nem halben Jahr schon kein stillen mehr zum schlafen, oder mit einem Jahr. Ich würde auch nicht sagen, dass es bei euch mit dem schlafen nicht klappt, eigentlich klingt es für mich ziemlich normal, wie das bei euch läuft 
Hast du dein Baby in deinem Bett bzw beistellbett oder in einem anderen Zimmer? es macht eben auch vieles einfacher, wenn das Baby direkt neben dran liegt, dann braucht man nachts nur shirt hoch, baby ran und weiter schlafen

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8. April um 10:06

ich finde auch, dass das ganz normal klingt.
meine kinder haben sich auch mehrmals nachts stillen lassen. auch das ist normal. sie sind klein und brauchen auch nachts narhung. zumindest die meisten.
klar gibt es auch die, die es nicht brauchen.
aber wenn du versuchst durchschlafen ohne essen zu erzwingen, kann es auch leicht zu gedeihstörungen kommen.

ich denke es ist auch normal, dass das stillen auch mal nervt. flasche machen nervt ja auch mal. rumtragen, rumschreien, usw.
kinder sind halt eine große geduldsprobe. das fängt meiner meinung nach eben schon beim stillen an und wird die nächsten jahre nicht witziger.

ich kann dir das buch "wir stillen noch" empfehlen. da gehts eigentlich um das langzeitstillen, aber die pro argumente lassen auch manche düsterer fruststrecke gut überstehen.

vergleiche dich nicht mit anderen. das macht selten das eigene leben glücklicher.
ich denke mit kind muss man lernen, dass manche dinge "jetzt halt grad so sind".
es gibt jede menge entwicklungsschritte, die einfach ein durchhalten verlangen. das geht dann von allein vorbei.

dem kind seinen rythmus zu lassen ist normal etwas gutes. und ein 4 monate altes baby stillt halt nunmal oft und viel und vor allem auch nachts. alles andere wäre ungewöhnlich.

mach dich nicht fertig. die zeit geht tatsächlich so schnell vorbei. versuch es positiv zu sehen. so viel nähe werdet ihr zukünftig nie wieder genißen.

lg

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8. April um 11:05
In Antwort auf carlo.

Hallo zusammen.
Unsere kleine Maus ist mittlerweil 15 Wochen alt. Am Anfang hatten wir erheblich Probleme dass sie schläft. Sie hat sehr viel geschrien, eigentlich immer eenn man sie abgelegt hat, das hatte zur Folge dass sie zum Teil insgesamt nur 7 Stunden geschlafen hat (und das nur aif meinem Arm). In die Trage bzw. Ringsling wollte sie auch nicht. Irgendwann ist sie dann beim stillen eingeschlafen und das dann immer öfter (was ja erst toll und einfach war). Nun möchte ich sie langsam daran gewöhnen dass sie ohne stillen einschläft, aber das gestaltet sich als sehr schwierig. Ich versuche sie jetzt immer schon bevor sie einschläft von der Brust zu nehmen, wenn sie nur sehr schläfrig ist. Dann kommt aber großer Protest und sie ist wieder wach. Also noch mal an die Brust und dann versuch ich es wieder... Letztendlich bin ich so fast ne Stunde in gang und wenn sie dann endlich im Bett liegt, wird sie doch nach zehn Minuten wieder wach...  Tagsüber lasse ich sie dann einfach auf mir schlafen 
Was mache ich falsch bzw. was kann ich ändern? 
Ein bisschen viel Text, ich hoffe aber auf ein paar Ratschläge
Viele Grüße

Ich finde Schnucke hat es ganz passend mit dem Tiger verglichen Oder man stelle sich die Menschheit und ihre Brut wie unsere Vorfahren - die Affen - vor. Da hängen die Kleinsten ja auch ständig und überall an Mamas Fell, auf dem Rücken, am Bauch und an der Brust. Und es ist ok und richtig so. Die Mama beschützt so in Baby rund um die Uhr vor Angreifern, wärmt und nährt es, bis es alt genug ist sich von selbst abzunabeln und neugierig seine Umgebung zu erkunden. Mein Kleiner wird in 4 Wochen 1 Jahr alt und stillt (mit der Flasche) nachts 2-3 mal alle 3-4 Stunden. Auch für mich ist es manchmal ziemlich kräftezehrend noch immer nicht durchschlafen "zu dürfen". Aber irgendwann, wenn mein Kleiner alt genug ist und sich von meinem felligen Rücken löst, darf ich schlafen. Ganz bestimnt

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8. April um 11:44

Sie schläft manchmal im Beistellbett (wenn sie es sich gefallen lässt), aber die meiste Zeit bei mir auf dem Bauch oder "löffelchen" mit mir.
Ja wahrscheinlich habt ihr recht und man sollte sich nicht mit anderen vergleichen. Aber irgendwie hab ich mir das einfacher vorgestellt (man wusste ja dass es hart wird), aber da muss ich dann wohl durch. Nur dass ich sie dann irgendwann beiseite legen kann, das wäre schon toll. Ich versuche es ja immer wieder nach einer viertel Stunde Idee so. Aber ich scheiter oft. Dass heißt dass ich die hälfte des Tages im Bett oder auf dem Sofa sitze. So langsam entwickelt sich auf dem Sofa schon eine Kuhle... und da ich nur aufrecht sitzen darf, sieht es mit meinem Schlaf eher schlecht aus. Aber die kleine Maus hat es wenigstens gemütlich... 
 

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8. April um 11:49
In Antwort auf schnuckweide4

ich finde auch, dass das ganz normal klingt.
meine kinder haben sich auch mehrmals nachts stillen lassen. auch das ist normal. sie sind klein und brauchen auch nachts narhung. zumindest die meisten.
klar gibt es auch die, die es nicht brauchen.
aber wenn du versuchst durchschlafen ohne essen zu erzwingen, kann es auch leicht zu gedeihstörungen kommen.

ich denke es ist auch normal, dass das stillen auch mal nervt. flasche machen nervt ja auch mal. rumtragen, rumschreien, usw.
kinder sind halt eine große geduldsprobe. das fängt meiner meinung nach eben schon beim stillen an und wird die nächsten jahre nicht witziger.

ich kann dir das buch "wir stillen noch" empfehlen. da gehts eigentlich um das langzeitstillen, aber die pro argumente lassen auch manche düsterer fruststrecke gut überstehen.

vergleiche dich nicht mit anderen. das macht selten das eigene leben glücklicher.
ich denke mit kind muss man lernen, dass manche dinge "jetzt halt grad so sind".
es gibt jede menge entwicklungsschritte, die einfach ein durchhalten verlangen. das geht dann von allein vorbei.

dem kind seinen rythmus zu lassen ist normal etwas gutes. und ein 4 monate altes baby stillt halt nunmal oft und viel und vor allem auch nachts. alles andere wäre ungewöhnlich.

mach dich nicht fertig. die zeit geht tatsächlich so schnell vorbei. versuch es positiv zu sehen. so viel nähe werdet ihr zukünftig nie wieder genißen.

lg

Stillen ist ja zudem auch noch weit mehr als nur Nahrung geben. Nähe und allgemein das Saugbedürfniss. Meine Tochter brauchte Nachts keine Brust mehr, nachdem sie nach wochen irgendwann den schnuller mal nahm.

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8. April um 11:55
In Antwort auf carlo.

Sie schläft manchmal im Beistellbett (wenn sie es sich gefallen lässt), aber die meiste Zeit bei mir auf dem Bauch oder "löffelchen" mit mir.
Ja wahrscheinlich habt ihr recht und man sollte sich nicht mit anderen vergleichen. Aber irgendwie hab ich mir das einfacher vorgestellt (man wusste ja dass es hart wird), aber da muss ich dann wohl durch. Nur dass ich sie dann irgendwann beiseite legen kann, das wäre schon toll. Ich versuche es ja immer wieder nach einer viertel Stunde Idee so. Aber ich scheiter oft. Dass heißt dass ich die hälfte des Tages im Bett oder auf dem Sofa sitze. So langsam entwickelt sich auf dem Sofa schon eine Kuhle... und da ich nur aufrecht sitzen darf, sieht es mit meinem Schlaf eher schlecht aus. Aber die kleine Maus hat es wenigstens gemütlich... 
 

Bei meiner Tochter gings mir nicht anders. Wochenlang nur auf mir geschlafen, ich selbst nur aufrecht geschlafen. 
hast du ein Stillkissen? Ich hatte mir das für die nacht in meinen Rücken gelegt, sodass ich da wie in einer Art sessel liege. Das gab mir dann auch eine gewisse "gemütlichkeit" um selbst etwas besser zu schlafen

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8. April um 20:08

Und was schlägt LANA vor?!

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8. April um 20:40
In Antwort auf rebecca438

Und was schlägt LANA vor?!

Nichts hilfreiches würde ich sagen....

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9. April um 1:00
In Antwort auf carlo.

Hallo zusammen.
Unsere kleine Maus ist mittlerweil 15 Wochen alt. Am Anfang hatten wir erheblich Probleme dass sie schläft. Sie hat sehr viel geschrien, eigentlich immer eenn man sie abgelegt hat, das hatte zur Folge dass sie zum Teil insgesamt nur 7 Stunden geschlafen hat (und das nur aif meinem Arm). In die Trage bzw. Ringsling wollte sie auch nicht. Irgendwann ist sie dann beim stillen eingeschlafen und das dann immer öfter (was ja erst toll und einfach war). Nun möchte ich sie langsam daran gewöhnen dass sie ohne stillen einschläft, aber das gestaltet sich als sehr schwierig. Ich versuche sie jetzt immer schon bevor sie einschläft von der Brust zu nehmen, wenn sie nur sehr schläfrig ist. Dann kommt aber großer Protest und sie ist wieder wach. Also noch mal an die Brust und dann versuch ich es wieder... Letztendlich bin ich so fast ne Stunde in gang und wenn sie dann endlich im Bett liegt, wird sie doch nach zehn Minuten wieder wach...  Tagsüber lasse ich sie dann einfach auf mir schlafen 
Was mache ich falsch bzw. was kann ich ändern? 
Ein bisschen viel Text, ich hoffe aber auf ein paar Ratschläge
Viele Grüße

Ich kann dich gut verstehen, ich hatte auch so einen schlechten Schläfer!
Die ersten drei Monate hat er ausschließlich mit Körperkontakt geschlafen, Tags und Nachts, und im Kinderwagen auch nur solange man geschoben hat. Ich hatte tagsüber nicht mal drei Minuten für mich um mal zu duschen, und zum schlafen bin ich auch nur gekommen, wenn der kleine neben mir lag (normalerweise direkt an der Brust).
Und trotzdem ist er stündlich aufgewacht, selten hat er mal zwei Stunden geschlafen  ein richtiges 24-Stunden-Baby!
Ich hatte mir das vorher auch alles anders vorgestellt, hatte meine Vorstellungen von Erziehung und so, aber in dem Moment ging es dann erstmal nur ums Überleben, da musste ich mir das Leben so einfach wie möglich machen. Familienbett und Dauerstillen, anders wäre ich durchgedreht.

Mit vier Monaten habe ich angefangen, ihn an sein Bettchen zu gewöhnen, da hat es angefangen zu funktionieren, ihn in den Schlaf zu stillen, eine dreiviertel Stunde zu warten bis er im Tiefdchlaf war, und danach ließ er sich tatsächlich ablegen und hat eine weitere dreiviertel Stunde alleine geschlafen. Und das wiederholte sich jeden Abend so oft bis ich auch ins Bett gegangen bin und ihn beim nächsten Aufwachen zu mir geholt hab.
Das wurde dann mit der Zeit immer besser, obwohl er mit einem Jahr immer noch 5-6 Mal pro Nacht wach war.
Der eigentliche Durchbruch kam mit 13 Monaten, da hat er plötzlich einen riesigen Entwicklungsschub gehabt: laufen gelernt, abgestillt (ok, das war meine Entscheidung, weil es mir zu anstrengend wurde, aber anscheinend war er bereit dafür, denn nach einem Tag Theater hat er nie wieder danach gefragt), gelernt im eigenen Bett einzuschlafen und plötzlich wurde er nur noch 1-2 Mal pro Nacht wach. Vorher hatte ich das alles zwar auch schon probiert durchzusetzen, aber es hat halt nie geklappt solange er noch nicht bereit war.
Und weißt du was? Das extrem viele kuscheln und stillen hat ihn sehr stark gemacht. Er ist ein mutiger Draufgänger und für seine anderthalb Jahre schon sehr unabhängig. Zum Beispiel kann ich ihn problemlos bei anderen Leuten lassen, auch wenn er sie nicht gut kennt, denn er weiß ganz genau dass ich wiederkomme, dass ich immer für ihn da war und da sein werde wenn er mich mal braucht.

Wie gesagt, ich kann dich gut verstehen, dass du mal wieder Zeit für dich willst, dass alles sehr anstrengend ist, dass du müde bist... aber ich kann dir versprechen, es wird wieder besser!
Mir hat damals sehr geholfen, dass mein Mann mir jeden Abend den kleinen abgenommen hat, sich mit ihm beschäftigt, mit ihm geredet, ihm vorgesungen, ihn durch die Gegend "fliegen" lassen... die beiden haben sich auf die Weise eine ganz eigene Beziehung aufgebaut, ganz anders als mit mir, und in seinen Armen ist der kleine tatsächlich auch so eingeschlafen, was bei mir nicht möglich gewesen wäre.

Wenn du aber unbedingt den Moment des stillens vom einschlafen trennen willst, dann rate ich dir das auch wirklich zeitlich zu trennen. Nicht nach dem stillen hinlegen, das funktioniert bei der Sorte Babys nur selten, sondern ein ganz anderes Schlafritual entwickeln. Zum Beispiel stattdessen in den Schlaf schaukeln, wiegen, singen, kuscheln...
Auf jeden Fall wurde mir das so geraten, auch wenn es im Endeffekt bei uns nicht funktioniert hat, aber einen Versuch ist es wert.

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9. April um 9:55

Das Problem ist, und das sage ich dir aus Erfahrung, dass manche Kinder zwar dann lernen im Arm einzuschlafen, aber man kann sie danach trotzdem nicht ablegen... Also löst es das eigentliche Problem nicht

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9. April um 11:30

Es ist weniger "tam tam" das kind umherzutragen, statt es gemütlich zu stillen? 
und dann gewöhnt sich das kind an tragen und beginnt das schreien, wenn man sich setzen mag

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