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Hilfe. Grundschule 3.klasse deutsch Rechtschreibung

22. März 2013 um 17:13

Hallo ihr lieben,

Ich stehe ein wenig auf Kriegsfuß mit der Klassenlehrerin meiner Tochter. Ich hoffe hier finden sich ein paar die mir helfen können.


Es geht um die Benotung der Klassenarbeiten.

Weiß jmd wie sich die Note bei Rechtschreibung zusammen setzt?

Also: Sie müssen 50 Wörter schreiben. Kann mir evtl. jemand sagen wie viel Fehler man haben kann um bsp. eine 2 zu bekommen?

Finde keinen gescheiten Notenschlüssel.

Als ich die Lehrerin mal darauf ansprach hieß es nach Prozentsatz.... bsp. 100%- 96% =1
95%-83% = 2 usw....

wenn ich das so anwende heißt es bei 50% =4, das wären 25 fehler bei 50 Wörtern. Richtig??????????????


Oder kann man es da so gar nicht pauschal anwenden?

Ich hoffe mir kann jemand von euch helfen.


Lg

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22. März 2013 um 17:55

Huhu
Danke für deine Antwort. Minus hinter den Noten gibt es bei uns gar nicht.

Noten auf dem Zeugnis gab es im 2.Halbjar klasse 2 schon.

Allgemein finde ich es sehr sehr streng die benotung, gerade in deutsch.

Mir geht es wie gesagt darum um überhaupt mal einen Vergleich sehen zu können. Die Lehrerin stellt sich dabei echt quer.

Meine Tochter ist ziemlich enttäuscht. SIe hat wiedermal nur 4 Fehler in der Rechtschreibung und eine 3 bekommen.

Man möchte ja auch gern mal wissen wieviel Fehler es hätten sein dürfen für eine 2.

LG

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22. März 2013 um 20:05


Hallo,

ich bin selbst Grundschullehrerin.
Sowas kann man nicht allgemein sagen. Es hängt von der Länge des Diktats, aber auch vom Schwierigkeitsgrad ab.
Stell dir jetzt mal einen TExt von 50 Wörtern vor, davon die Hälfte falsch geschrieben, das KANN nicht "ausreichend" sein, weil man den Text dann kaum überhaupt lesen kann.

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22. März 2013 um 20:09
In Antwort auf blablabla174


Hallo,

ich bin selbst Grundschullehrerin.
Sowas kann man nicht allgemein sagen. Es hängt von der Länge des Diktats, aber auch vom Schwierigkeitsgrad ab.
Stell dir jetzt mal einen TExt von 50 Wörtern vor, davon die Hälfte falsch geschrieben, das KANN nicht "ausreichend" sein, weil man den Text dann kaum überhaupt lesen kann.


Und bei 3. Klasse Grundschule gehe ich auch davon aus, dass die Wörter geübt sind, also kann man schon recht streng benoten!

LG
Judit

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22. März 2013 um 21:06
In Antwort auf blablabla174


Und bei 3. Klasse Grundschule gehe ich auch davon aus, dass die Wörter geübt sind, also kann man schon recht streng benoten!

LG
Judit

Huhu
danke für deine Antwort. Ich erkläre dir mal wie es bei ihr läuft.

Also die KInder haben noch nicht ein geübtes Diktat geschrieben!

Sie bekommen als Aufgabe z.b schreibe eine Gruselgeschichte, dann aktuell schreibe ein Erlebnisbericht.

Da müssen sie frei aus dem Kopf schreiben. Als zweite Aufgabe müssen sie die ersten 50 Wörter, von ihrem geschrieben Text abzählen und diese auf ein extra Blatt schreiben bzw. ins andere Arbeitsheft.

Der Text ist noch nicht überarbeitet worden etc. Also auch nicht korrigiert worden.

Wie verhält es sich da?

Es war schon Thema in der Klassenpflegschaftssitzung, das alle anderen Grundschulen in unserem Ort geübte Diktate schreiben, nur unsere Schule nicht.

LG

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22. März 2013 um 21:38

Huhu
ja sie zählen einfach die ersten 50 wörter ab die sie schreiben dann.

Nein ein Wörterbuch bekommen sie nicht dazu. Deswegen finde ich es ja auch streng benotet.
Die schreiben also wirklich an einem Montag die Geschichte und nächsten tag, spätestens übernächsten Tag müssen sie die Wörter abzählen und schreiben. Da ist die Arbeit aber noch nicht korrigiert worden.

Sie ist wirklich sehr enttäuscht immer. Zumal kommen dann bei der Arbeit z.b bei der Gruselgeschichte so Sätze drunter wie: Deine Geschichte ist nicht spannend genug, Sie ist nicht gruselig genug etc.

Finde das echt schwierig, sie immer wieder aufzubauen.

Halte ehrlich gesagt auch nix davon. Es sind Kinder im Alter von 8-9J. Sie sind doch keine Schriftsteller....

Oder sehe ich das zu eng? Früher gab es doch auch Diktate....

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23. März 2013 um 15:27

Hallo,
Ich danke für all eure Kommentare.

Finde die Benotung wirklich enorm streng. Um euch evtl. mal ein Bild davon machen zu können, kann ich euch gerne mal die Gruselgeschichte schicken, wenn wer mag.

LG

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23. März 2013 um 15:41


ich möchte als lehrerin jetzt mal noch meinen kommentar dazu abgeben.

ich denke, dass so streng bewertete wird, weil die kinder eben die geschichte und damit ihre wortwahl selbst bestimmen. dass unter der geschichte steht, dass sie nicht gruselig genug ist bzw. zum ausdruck kommt, dass es der lehrerin nicht gefällt, ist eine andere sache. das finde ich nicht in ordnung. aber hinsichtlich der bewertung der rechtschreibung, kann ich die strenge bewertung nachvollziehen. denn die kinder sollen angehalten werden nur worte zu benutzen, die ihnen bekannt sind und die sie damit auch schreiben können. dau kommt, dass man nicht vergessen darf, dass in einer geschichte auf 50 wörter super viele kleine füllwörter kommen wie z.b. in, der, und, aber, auf, mit usw. und diese wörter relativen dann den schwierigekitsgrad, da man die auch breits in der 3. klasse schreiben können muss. sodass wenn es hochkommt 20 schwierige wörter vorkommen. wenn dann also 4 wörter falsch sind, ist das völlig in ordnung, denn note 3 ist befriedigend und der DURCHSCHNITT. leider werden gute und sehr gute noten oft inflationär vergeben, sodass man sich über eine 3 nicht mehr freuen kann. und das ist sehr schade für die kinder, denn die schulzeit geht noch eine ganze weile und man kann nicht in allem überdurchschnittlich gut sein.

so das ist jetzt leider sehr lang geworden. ich kann verstehen, dass deine tochter enttäuscht ist. aber die rechtschreibnote ist wohl gerechtfertigt, die kommentare zur geschichte empfände ich eher als ärgernis, denn das demotiviert die kinder wirklich. da sollte konstrzktive kritik geübt werden und das würde ich der lehrerin auch sagen. die benotung der rechtschreibung, wird sicherlich schulintern abgesichert sein.

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23. März 2013 um 20:04
In Antwort auf effie_12238930


ich möchte als lehrerin jetzt mal noch meinen kommentar dazu abgeben.

ich denke, dass so streng bewertete wird, weil die kinder eben die geschichte und damit ihre wortwahl selbst bestimmen. dass unter der geschichte steht, dass sie nicht gruselig genug ist bzw. zum ausdruck kommt, dass es der lehrerin nicht gefällt, ist eine andere sache. das finde ich nicht in ordnung. aber hinsichtlich der bewertung der rechtschreibung, kann ich die strenge bewertung nachvollziehen. denn die kinder sollen angehalten werden nur worte zu benutzen, die ihnen bekannt sind und die sie damit auch schreiben können. dau kommt, dass man nicht vergessen darf, dass in einer geschichte auf 50 wörter super viele kleine füllwörter kommen wie z.b. in, der, und, aber, auf, mit usw. und diese wörter relativen dann den schwierigekitsgrad, da man die auch breits in der 3. klasse schreiben können muss. sodass wenn es hochkommt 20 schwierige wörter vorkommen. wenn dann also 4 wörter falsch sind, ist das völlig in ordnung, denn note 3 ist befriedigend und der DURCHSCHNITT. leider werden gute und sehr gute noten oft inflationär vergeben, sodass man sich über eine 3 nicht mehr freuen kann. und das ist sehr schade für die kinder, denn die schulzeit geht noch eine ganze weile und man kann nicht in allem überdurchschnittlich gut sein.

so das ist jetzt leider sehr lang geworden. ich kann verstehen, dass deine tochter enttäuscht ist. aber die rechtschreibnote ist wohl gerechtfertigt, die kommentare zur geschichte empfände ich eher als ärgernis, denn das demotiviert die kinder wirklich. da sollte konstrzktive kritik geübt werden und das würde ich der lehrerin auch sagen. die benotung der rechtschreibung, wird sicherlich schulintern abgesichert sein.


Hallo,

ich weiß ja nicht, an welcher Schulart du unterrichtest, aber da muss ich dir WIRKLICH ABSOLUT widersprechen: Im Aufsachunterricht sollen die Kinder auf keinen Fall ihre Wörter nach ihrer Rechtschreibkenntnisse auswählen! Da geht es mehr um "schönen" Ausdruck usw. - deswegen kenne ich es NUR so, dass beim Aufsatz die Rechschreibung NICHT bewertet wird.
Da sollen die Kinder sich bemühen, schön zu formulieren, der Text soll möglichst gut klingen bzw. die Geschichte spannend oder sonstwas sein. Und wenn man die Kinder anhält, nur Wörter zu verwenden, dann KANN das nicht gehen. (Außer ein Kind ist wirklich perfekt in der Rechtschreibung...)

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23. März 2013 um 20:08
In Antwort auf sanna_12680678

Huhu
danke für deine Antwort. Ich erkläre dir mal wie es bei ihr läuft.

Also die KInder haben noch nicht ein geübtes Diktat geschrieben!

Sie bekommen als Aufgabe z.b schreibe eine Gruselgeschichte, dann aktuell schreibe ein Erlebnisbericht.

Da müssen sie frei aus dem Kopf schreiben. Als zweite Aufgabe müssen sie die ersten 50 Wörter, von ihrem geschrieben Text abzählen und diese auf ein extra Blatt schreiben bzw. ins andere Arbeitsheft.

Der Text ist noch nicht überarbeitet worden etc. Also auch nicht korrigiert worden.

Wie verhält es sich da?

Es war schon Thema in der Klassenpflegschaftssitzung, das alle anderen Grundschulen in unserem Ort geübte Diktate schreiben, nur unsere Schule nicht.

LG


Ganz ehrlich, von sowas hab ich noch NIE gehört! Für mich ist Aufsatz Aufsatz und Rechtschreibung Rechtschreibung. Ich kenne es so, dass bei Aufsätzen die Rechtschreibung auch nicht oder nur schwach bewertet wird (in der Grundschule, in höheren Schulen mag das anders sein), weil da der Schwerpunkt einfach auf der GESCHICHTE liegt...
Da hätte ja ein Schüler, der sehr einfache Sprache (mit einfach zu schreibenden Wörtern) verwendet, einen großen Vorteil!

Mit geübt meinte ich allerdings keine vollkommen geübte Texte. Ich kenne es so, dass man eine bestimmte Regel übt (z.B. doppelte Mitlaute, oder ä-e, usw.), dabei logischerweise auch immer wieder bestimmte Wörter auftauchen. Und beim Diktat kommen schwerpunktmäßig auch diese Wörter vor, natürlich nicht nur...

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23. März 2013 um 22:32
In Antwort auf blablabla174


Ganz ehrlich, von sowas hab ich noch NIE gehört! Für mich ist Aufsatz Aufsatz und Rechtschreibung Rechtschreibung. Ich kenne es so, dass bei Aufsätzen die Rechtschreibung auch nicht oder nur schwach bewertet wird (in der Grundschule, in höheren Schulen mag das anders sein), weil da der Schwerpunkt einfach auf der GESCHICHTE liegt...
Da hätte ja ein Schüler, der sehr einfache Sprache (mit einfach zu schreibenden Wörtern) verwendet, einen großen Vorteil!

Mit geübt meinte ich allerdings keine vollkommen geübte Texte. Ich kenne es so, dass man eine bestimmte Regel übt (z.B. doppelte Mitlaute, oder ä-e, usw.), dabei logischerweise auch immer wieder bestimmte Wörter auftauchen. Und beim Diktat kommen schwerpunktmäßig auch diese Wörter vor, natürlich nicht nur...

Hallo,
Danke nochmals für deine Meinung.

Es wird so gehandhabt wie ich es oben schrieb.

Ein Diktat haben sie so gesehen noch nie geschrieben. Bis jetzt immer nur Aufsätze die ein Thema behandelten, wie bsp. Gruselgeschichte, dann war es ein Rezept, ein Steckbrief von einem Tier, ein Erlebnisbericht.

Der Erlebnisbericht musste nun die Vergangenheitsform beinhalten.

Deshalb erhalten sie ja auch immer zewi Noten. Einmal der Aufsatz, dann davon die ersten 50Wörter abzählen auf ein extra Blatt und da gibt es die Rechtschreibnote für.

Da hat natürlich ein Kind es leichter, wenn die ersten 50 Wörter nur leichte Wörter beinhaltet.

Ach man find es echt schwierig...

Wie übt man da am besten? Das es mit der Rechtschreibung besser klappt? Kann sie ja nicht immer irgendeine Geschichte aufschreiben lassen aus dem Kopf...

Schade ist bei ihr auch das sie bei den 4 Fehlern zwei punkte vergessen hat.


Ich habe nochmals mit anderen Eltern gesprochen, wir werden das mit den Kommentaren nochmals ansprechen.

LG

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Von: threegirls3
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23. März 2013 um 21:56
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