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HILFE!!! Habt ihr Tipps wie Baby ALLEINE einschläft?

2. April 2008 um 20:18

Hallo,
habt ihr Tipps, wie ich meine Kleine daran gewöhnen kann, alleine einzuschlafen?
Sie schläft nur bei der Flasche oder aber auf dem Arm mit rumtragen und singen ein.
Nun ist sie fast 9 Monate und ich finde, dass es nun wirklich langsam reicht und sie lernen muss, alleine einzuschlafen wenn ich sie hinlege. Das problem ist, sie läuft schon - mit festhalten an Schränken, Tisch usw.- und zieht sich natürlich immer gleich hoch im Bett und steht (MIT SCHLAFSACK!) und weint dann. Wir haben schon alles probiert, mit kurz (ich BETONE: KURZ!!!) weinen lassen bis wir sie wieder hochnehmen und alles wieder von vorn oder auch mit hinlegen und sie dann in ihr Bettchen legen, keine Chance. Sobald sie merkt, dass sie müde wird und sie hingelegt werden könnte, gibt sie richtig Gas und dreht auf, wehrt sich total dagegen. Wir hatten das Problem von anfang an und haben - auch ausdauernd, nicht nur wenige Tage - alles probiert, aber sie schläft eben nur bei der Flasche oder bei uns auf dem bauch ein.
Und langsam, da bin ich ganz ehrlich, finde ich es wirklich mal an der zeit, dass sie das allein lernen muss, oder?
Die sogenannte Sanduhr-Methode, von der so viele abraten und ich eigentlich auch gegen ansehe (eine Minute weinen lassen, wieder rein und hochnehmen, wieder raus, zwei Minuten weinen lassen ) das würde bei uns nie klappen, da sie sich dann so sher in rage schreit dass sie kaum zu beruhigen ist. Und es würde auch nicht klappen, wenn wir ihr Händchen reichen oder streicheln, wenn dann will sie schon ganz auf den Arm. Dass sie sich alleine wieder hinlegen würde wenn sie erstmal steht, nie und nimmer.
vergeht das irgendwann oder habt ihr Tipps wie ihr das gemacht habt?
Danke schon mal !!!!!!!!!!!

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2. April 2008 um 20:30

NACHTRAG...
Wolle nur noch eben erwähnen, dass mit ihr zusammen hinlegen auch nichts bringt...
Ich bin unter der Woche alleine und ich muss ehrlich sagen, dass ich langsam kaputt bin vom vielen rumtragen usw., da es ja von Anfang an so ging.
ich stehe eher auf der Seite, dass ich meine Maus auch mit zu mir ins Bett nehme wenn sie aufwacht nachts (da ist das einschlafen kein Problem, aber eben abends und tagsüber) und ich bin eigentlich auch nur dafür, viel Nähe zu geben.
Aber es zehrt eben an den Kräften langsam nach 9 Monaten...
Ich will sie nicht ewig weinen lassen usw., aber vielleicht habt ihr ja Tipps, wie ich es liebevoll schaffen kann, dass sie alleine einschläft...

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13. April 2008 um 23:41
In Antwort auf juliet_12648502

NACHTRAG...
Wolle nur noch eben erwähnen, dass mit ihr zusammen hinlegen auch nichts bringt...
Ich bin unter der Woche alleine und ich muss ehrlich sagen, dass ich langsam kaputt bin vom vielen rumtragen usw., da es ja von Anfang an so ging.
ich stehe eher auf der Seite, dass ich meine Maus auch mit zu mir ins Bett nehme wenn sie aufwacht nachts (da ist das einschlafen kein Problem, aber eben abends und tagsüber) und ich bin eigentlich auch nur dafür, viel Nähe zu geben.
Aber es zehrt eben an den Kräften langsam nach 9 Monaten...
Ich will sie nicht ewig weinen lassen usw., aber vielleicht habt ihr ja Tipps, wie ich es liebevoll schaffen kann, dass sie alleine einschläft...

Dein gefühl ist richtig
... wenn du dein Kind nicht schreien lassen magst. es braucht dich.
jedes kind ist anders und während das eine schön gemütlich bei der sanduhr einschläft, braucht das andere eben noch viel kontakt!

ich stille meine tochter in den schlaf, das ist eine ganz natürliche, wunderschöne methode und freilich, sie schläft bei mir. wenn sie abends eingeschlafen ist, geh ich nochmal für eine zeitlang raus, um auch noch ein bisschen ruhe zu haben und zeit allein mit meinem partner.

ein kind kann, finde ich nicht "schlafen lernen", es wird es tun, wenn es soweit ist, genauso, wie sich hinsetzen oder gehen oder sprechen!
schau mal nach unter www.ferbern.de

vielleicht hilft euch wirklich ein ritual mit ganz viel kuscheln, gutenacht-lied summen, hast du ein tragetuch, ich verwende das unter tags zum in-den-schlaf-tragen.
das finde ich sehr praktisch, da ich ja noch eine größere tochter hab und da pack ich dann die kleine einfach rein, wenn sie müde wird und sie schläft dann einfach ein, wenn sie soweit ist, ich mach einfach weiter im tagesgeschehen, spaziere ein bisschen in der wohnung herum, hänge wäsche auf, irgendwas, wo ich mich bewege und sie kann einschlafen. und es ist nicht so anstrengend, trotz ihrer guten 9 kilo, mit den armen könnt ich sie auch nicht so lang herumschleppen...

ja und freilich denke ich auch, dass das eine "angewohnheit" ist,... so einzuschlafen, aber bestimmt keine schlechte!

du gibst deinem kind ja auch die nähe, die es braucht, wenn es nachts aufwacht, das finde ich sehr schön!

hoffe, das konnte ein bisschen helfen
alles gute,
zirbe

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13. April 2008 um 23:51

Hallo
also unsere wollte anfangs nur aufm arm oder bei mir auf dem bauch schlafen.
sind gerade dabei sie ins eigene bett zu quatieren, noch schläft sie bei uns.
ich stille voll und war zu faul nachts ständig aufzustehen....egal...
also bei uns hilft ein t-shirt oder nachthemd von mir, es hat meinen geruch.
so kuschelt sie sich immer da ran oder spielt am tage damit. klappt spuer, sie schläft damit überall ein. richt halt nach mama obwohl mama in der wanne liegt hihi

hab mir gestern die zeitung babys lernen schlafen von leben und erziehen geholt. da steht alles übers schlafen drin... ließ doch einfach mal!


gruß dorina und johanna

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16. April 2008 um 18:52

Hallo,
das Problem mit dem Einschlafen auf dem Arm kenne ich auch nur zu gut - meine Kleine Maus ist allerdings erst vier Monate alt. Aber es ging mir nach drei Monaten [ wir hatten die 3-Monats-Kolliken ] wirklich auf den Zeiger. Haben abends ein Ritual eingeführt und danach lege ich sie dann ins Bett. Allerdings brüllt sie dort auch noch, das dauert aber meistens nur 15 Minuten und ich gehe auch immer wieder mal rein. Ich nehme sie aber auf keinen Fall raus, so denkt sie nämlich sie hat gewonnen. Am Anfang hat sie sich auch nicht beruhigen lassen, aber es wird jetzt immer besser

Achja, und nur weil du sie brüllen lässt, bist du noch keine schlechte Mutter.

Bei meinem Kind ist das übrigens egal, ob ich sie auf dem Arm habe, sie neben mir liegt, im Kinderwagen oder im eigenen Bett - sie brüllt abends überall. Braucht sie wohl anscheinend um den Tag zu verarbeiten.

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16. April 2008 um 21:34
In Antwort auf gertie_12856421

Hallo,
das Problem mit dem Einschlafen auf dem Arm kenne ich auch nur zu gut - meine Kleine Maus ist allerdings erst vier Monate alt. Aber es ging mir nach drei Monaten [ wir hatten die 3-Monats-Kolliken ] wirklich auf den Zeiger. Haben abends ein Ritual eingeführt und danach lege ich sie dann ins Bett. Allerdings brüllt sie dort auch noch, das dauert aber meistens nur 15 Minuten und ich gehe auch immer wieder mal rein. Ich nehme sie aber auf keinen Fall raus, so denkt sie nämlich sie hat gewonnen. Am Anfang hat sie sich auch nicht beruhigen lassen, aber es wird jetzt immer besser

Achja, und nur weil du sie brüllen lässt, bist du noch keine schlechte Mutter.

Bei meinem Kind ist das übrigens egal, ob ich sie auf dem Arm habe, sie neben mir liegt, im Kinderwagen oder im eigenen Bett - sie brüllt abends überall. Braucht sie wohl anscheinend um den Tag zu verarbeiten.

@ schlamutzi
Dass Dein Kind abends durch das Weinen den Tag verarbeitet, das hast du sicher richtig erkannt. Die kleinen Wesen haben noch keine andere Möglichkeit, sich auszudrücken und das Erlebte zu verarbeiten, als durch Weinen.
Hast du vielleicht schon einmal versucht, dein Kind bei diesem Weinen einfach im Arm zu halten. Es ist mit seinen vier Monaten noch nicht in der Lage, so zu agieren, wie du dir das vielleicht vorstellst. Wenn es weint, nach Dir ruft, dann braucht es Dich. Ein so kleines Wesen allein zu lassen, bedeutet für es Gefahr (denk mal als wir noch in der Wildnis lebten, da bedeutete es den Tod, nicht mehr beschützt zu sein und genau dieses Programm ist noch in unseren Genen)
Zudem kann sich dein kleines Kind noch nicht vorstellen, dass du ja eh gleich im Nebenzimmer bist, das schafft es noch nicht!

Guck mal unter www.ferbern.de - da findest du einige INformation zum Schreienlassen, vielleicht zeigt dir das ein bisschen auf, wie grausam diese Methode ist.

Wenn dein Kind weint, braucht es dich, es will sicher nicht als Sieger aus Eurem abendlichen Kampf hervorgehen! Da muss es noch wohl erst noch in die Pubertät kommen

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17. April 2008 um 20:54

@schildmaid
und liedloff, sears ... und überhaupt!
hab schon kurz reingeschmökert in die sut- homepage, schöne Runde, ich denk, ich komm noch dazu!

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18. April 2008 um 17:48

Yep!
hab ich! bin aber noch nicht ganz durch

bei uns ist grad der Papa krank, nachmittags war gartenarbeit angesagt und ich hoffe, ich komm abends nochmal ein bisschen zum lesen
freu mich schon!

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19. April 2008 um 14:30
In Antwort auf phoebe_12828027

@ schlamutzi
Dass Dein Kind abends durch das Weinen den Tag verarbeitet, das hast du sicher richtig erkannt. Die kleinen Wesen haben noch keine andere Möglichkeit, sich auszudrücken und das Erlebte zu verarbeiten, als durch Weinen.
Hast du vielleicht schon einmal versucht, dein Kind bei diesem Weinen einfach im Arm zu halten. Es ist mit seinen vier Monaten noch nicht in der Lage, so zu agieren, wie du dir das vielleicht vorstellst. Wenn es weint, nach Dir ruft, dann braucht es Dich. Ein so kleines Wesen allein zu lassen, bedeutet für es Gefahr (denk mal als wir noch in der Wildnis lebten, da bedeutete es den Tod, nicht mehr beschützt zu sein und genau dieses Programm ist noch in unseren Genen)
Zudem kann sich dein kleines Kind noch nicht vorstellen, dass du ja eh gleich im Nebenzimmer bist, das schafft es noch nicht!

Guck mal unter www.ferbern.de - da findest du einige INformation zum Schreienlassen, vielleicht zeigt dir das ein bisschen auf, wie grausam diese Methode ist.

Wenn dein Kind weint, braucht es dich, es will sicher nicht als Sieger aus Eurem abendlichen Kampf hervorgehen! Da muss es noch wohl erst noch in die Pubertät kommen

Hallo Zirbe,
ich probiere es wirklich öfters sie auf dem Arm einschlafen zu lassen, aber dort weint sie auch und windet sich dann noch zusätzlich wie ein Aal - das Ende vom Lied ist einfach das sie noch länger braucht einzuschlafen Glaub mir, ich würde mein Kind auch lieber in den Schlaf schaukeln - aber das will sie anscheinend nicht. Wie gesagt, auch nicht im Kinderwagen oder sonst wo.

Ich lasse sie jetzt auch nicht wirklich alleine im Bett schreien. Ich gehe schon öfters [ als manche raten ] zu Ihr rein und rede mit ihr und streichle sie, damit sie sich nicht verlassen fühlt.

Wenn du noch einen andreren Tipp hast, ich würde mich freuen, habe aber schon sooo viel ausprobiert und im Bett geht es komischerweise trotzdem noch am besten. Das ist auch nur abens so. Tagsüber oder Nachts nach dem Füttern kann ich sie reinlegen ohne das sie schreit !!!!!!!!!!!!!

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19. April 2008 um 21:22
In Antwort auf gertie_12856421

Hallo Zirbe,
ich probiere es wirklich öfters sie auf dem Arm einschlafen zu lassen, aber dort weint sie auch und windet sich dann noch zusätzlich wie ein Aal - das Ende vom Lied ist einfach das sie noch länger braucht einzuschlafen Glaub mir, ich würde mein Kind auch lieber in den Schlaf schaukeln - aber das will sie anscheinend nicht. Wie gesagt, auch nicht im Kinderwagen oder sonst wo.

Ich lasse sie jetzt auch nicht wirklich alleine im Bett schreien. Ich gehe schon öfters [ als manche raten ] zu Ihr rein und rede mit ihr und streichle sie, damit sie sich nicht verlassen fühlt.

Wenn du noch einen andreren Tipp hast, ich würde mich freuen, habe aber schon sooo viel ausprobiert und im Bett geht es komischerweise trotzdem noch am besten. Das ist auch nur abens so. Tagsüber oder Nachts nach dem Füttern kann ich sie reinlegen ohne das sie schreit !!!!!!!!!!!!!

Schön,
dass du dich nocheinmal meldest!

Wenn ich mir eure Situation so vorstelle, fällt mir schon noch ein bisschen was ein, aber so von heute auf morgen wird sie sich bestimmt nicht hinlegen und schlafen!

Wenn ihr in ein paar Monaten zurückblickt, dann werdet ihr denken, das war auch nur eine Phase, das hilft vielleicht beim Durchhalten.

Was mithineinspielen kann ist, wie anstrengend der Tag für sie war, sie muss sich da vielleicht wirklich noch ein bisschen runterschreien, um in den Schlaf zu finden. Vielleicht weint sie, weil sie spürt, jetzt kommt wieder das, wo ich allein gelassen werde. Oder sie ist noch nicht ganz müde und muss noch mal ein bisschen Gas geben oder sie ist schon drüber und es gelingt nicht so ganz, in den SChlaf zu finden!

Uns geht es doch oft genauso, manchmal sind wir hundemüde und liegen dann doch noch lang und wälzen uns herum oder die Gedanken kreisen noch um irgendein Problem und manchmal überfällt uns der Schlaf ganz schnell.
Wieso soll es denn dann den Kleinen anders gehen und unsere Kinder können sich in dem Alter wirklich noch nicht vorstellen, dass die Mama oder der Papa ja eh gleich wiederkommen. Für sie bedeutet das Alleingelassen werden, dass sie Gefahr ausgesetzt sind! Dass kein wildes Tier kommt und sie auffrisst weil es ja im sicheren Bettchen im Kinderzimmer schläft oder dass es auch sicher nicht verhungern wird, das ist in den Genen noch nicht angekommen.

Unter tags verwende ich ein Tragetuch - wenn sie knatschig wird, setz ich sie rein und mach einfach weiter im Tagesablauf - koche, gehe einkaufen, mit der Großen raus, hänge Wäsche auf, was auch immer. Früher war sie dann gleich eingeschlafen, klar, jetzt ist sie größer und da ist ja alles so interessant, was es zu sehen gibt und es dauert dann oft noch eine Stunde, bis sie schläft. Aber wenn sie dann schläft, passiert das ganz ohne weinen. Nach einem Weilchen leg ich sie dann bei uns im Schlafzimmer ab und sie schläft dort noch weiter. Manchmal lass ich sie auch im Tuch! wie es gerade passt und abends stille ich sie in den Schlaf. Oft stillt sie auch, und dann turnt sie noch eine Weile im Bett rum - aufstehen, bisschen rumkrabbeln, wieder hinlegen,... wenns mir zu lange dauert und ich mir denke, nein, so schläft sie nicht ein, geh ich nochmal mit ihr raus und tu was für die Allgemeinheit, zusammenräumen und sie ist einfach dabei, aber meist nur mehr kurz (vielleicht eine Viertel Stunde) Dann dauerts meistens nicht mehr lang bis der nächste Augenreiber kommt (du siehst ja deiner sicher auch an der Nasenspitze an, wenn sie müde ist)
Vielleicht klappt es ja mal, wenn du sie mit zu Dir nimmst - in die Mitte des Bettes oder das Kinderbett anstellen und einfach bei ihr bleiben, bis sie schläft - fertiggeturnt hat und fertiggeweint hat... sei einfach da und nimm an, dass sie weint und sich biegt wie ein Aal, manche mögen gehalten werden - einfach hinsetzen und das Weinen aushalten. Es gehört dazu. Sie wird Pausen machen im Weinen und dann wieder anfangen - bis die Weinphasen immer kürzer werden und die Pausen länger... bei meiner ersten TOchter ist mir das schwer gefallen. Ich hab auch geglaubt, bevor ich Mama geworden bin. Ein Kind, für das man doch alles tut, braucht nicht weinen, aber das ist eine Möglichkeit wie sie sich Ausdruck verschaffen (wir können fluchen und jammern und weinen und in den Polster reinhauen,joggen gehen, ein BIld malen, ... unsere Kinder können nur weinen)

Lass sie nur nicht allein.

Oft wachen die Kleinen nach der ersten Schlafphase (etwa 30 Minuten) nochmal auf. Sei dann einfach da, geh schon vorher rein oder bleib bei ihr.

Du verwöhnst sie auch nicht, ein Kind in dem Alter braucht das und umso mehr Sicherheit sie jetzt erfährt, umso eher wird sie es alleine schaffen. Es können aber immer wieder Phasen kommen, wo sie die Mama mehr braucht!
Schalte Deine Ohren auf Durchzug, wenn manche meinen, sie müsse schreien,...

Nochwas, vielleicht passt ein etwas ausgedehnteres Abendritual - mit viel Körperkontakt, ein gemeinsames Bad oder eine Babymassage, wenn sie da noch die Geduld zum Liegenbleiben hat, ein Duftöl, das beruhigend wirkt (Orange zB) oder nochmal richtig rumtollen mit gemeinsamen Krabbeln - was eben zu Euch passt.

Ich finde es jedenfalls ganz toll, dass du dir Gedanken machst und nach Deinem Bauchgefühl gehts, das sagt bestimmt das Richtige!
Ich hoffe, es war irgendwas für Dich dabei - sonst quatschen wir noch eine RUnde weiter und ich erzähl dir von meiner Großen, ... und deren Schlafeigenheiten

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20. April 2008 um 18:08
In Antwort auf phoebe_12828027

Schön,
dass du dich nocheinmal meldest!

Wenn ich mir eure Situation so vorstelle, fällt mir schon noch ein bisschen was ein, aber so von heute auf morgen wird sie sich bestimmt nicht hinlegen und schlafen!

Wenn ihr in ein paar Monaten zurückblickt, dann werdet ihr denken, das war auch nur eine Phase, das hilft vielleicht beim Durchhalten.

Was mithineinspielen kann ist, wie anstrengend der Tag für sie war, sie muss sich da vielleicht wirklich noch ein bisschen runterschreien, um in den Schlaf zu finden. Vielleicht weint sie, weil sie spürt, jetzt kommt wieder das, wo ich allein gelassen werde. Oder sie ist noch nicht ganz müde und muss noch mal ein bisschen Gas geben oder sie ist schon drüber und es gelingt nicht so ganz, in den SChlaf zu finden!

Uns geht es doch oft genauso, manchmal sind wir hundemüde und liegen dann doch noch lang und wälzen uns herum oder die Gedanken kreisen noch um irgendein Problem und manchmal überfällt uns der Schlaf ganz schnell.
Wieso soll es denn dann den Kleinen anders gehen und unsere Kinder können sich in dem Alter wirklich noch nicht vorstellen, dass die Mama oder der Papa ja eh gleich wiederkommen. Für sie bedeutet das Alleingelassen werden, dass sie Gefahr ausgesetzt sind! Dass kein wildes Tier kommt und sie auffrisst weil es ja im sicheren Bettchen im Kinderzimmer schläft oder dass es auch sicher nicht verhungern wird, das ist in den Genen noch nicht angekommen.

Unter tags verwende ich ein Tragetuch - wenn sie knatschig wird, setz ich sie rein und mach einfach weiter im Tagesablauf - koche, gehe einkaufen, mit der Großen raus, hänge Wäsche auf, was auch immer. Früher war sie dann gleich eingeschlafen, klar, jetzt ist sie größer und da ist ja alles so interessant, was es zu sehen gibt und es dauert dann oft noch eine Stunde, bis sie schläft. Aber wenn sie dann schläft, passiert das ganz ohne weinen. Nach einem Weilchen leg ich sie dann bei uns im Schlafzimmer ab und sie schläft dort noch weiter. Manchmal lass ich sie auch im Tuch! wie es gerade passt und abends stille ich sie in den Schlaf. Oft stillt sie auch, und dann turnt sie noch eine Weile im Bett rum - aufstehen, bisschen rumkrabbeln, wieder hinlegen,... wenns mir zu lange dauert und ich mir denke, nein, so schläft sie nicht ein, geh ich nochmal mit ihr raus und tu was für die Allgemeinheit, zusammenräumen und sie ist einfach dabei, aber meist nur mehr kurz (vielleicht eine Viertel Stunde) Dann dauerts meistens nicht mehr lang bis der nächste Augenreiber kommt (du siehst ja deiner sicher auch an der Nasenspitze an, wenn sie müde ist)
Vielleicht klappt es ja mal, wenn du sie mit zu Dir nimmst - in die Mitte des Bettes oder das Kinderbett anstellen und einfach bei ihr bleiben, bis sie schläft - fertiggeturnt hat und fertiggeweint hat... sei einfach da und nimm an, dass sie weint und sich biegt wie ein Aal, manche mögen gehalten werden - einfach hinsetzen und das Weinen aushalten. Es gehört dazu. Sie wird Pausen machen im Weinen und dann wieder anfangen - bis die Weinphasen immer kürzer werden und die Pausen länger... bei meiner ersten TOchter ist mir das schwer gefallen. Ich hab auch geglaubt, bevor ich Mama geworden bin. Ein Kind, für das man doch alles tut, braucht nicht weinen, aber das ist eine Möglichkeit wie sie sich Ausdruck verschaffen (wir können fluchen und jammern und weinen und in den Polster reinhauen,joggen gehen, ein BIld malen, ... unsere Kinder können nur weinen)

Lass sie nur nicht allein.

Oft wachen die Kleinen nach der ersten Schlafphase (etwa 30 Minuten) nochmal auf. Sei dann einfach da, geh schon vorher rein oder bleib bei ihr.

Du verwöhnst sie auch nicht, ein Kind in dem Alter braucht das und umso mehr Sicherheit sie jetzt erfährt, umso eher wird sie es alleine schaffen. Es können aber immer wieder Phasen kommen, wo sie die Mama mehr braucht!
Schalte Deine Ohren auf Durchzug, wenn manche meinen, sie müsse schreien,...

Nochwas, vielleicht passt ein etwas ausgedehnteres Abendritual - mit viel Körperkontakt, ein gemeinsames Bad oder eine Babymassage, wenn sie da noch die Geduld zum Liegenbleiben hat, ein Duftöl, das beruhigend wirkt (Orange zB) oder nochmal richtig rumtollen mit gemeinsamen Krabbeln - was eben zu Euch passt.

Ich finde es jedenfalls ganz toll, dass du dir Gedanken machst und nach Deinem Bauchgefühl gehts, das sagt bestimmt das Richtige!
Ich hoffe, es war irgendwas für Dich dabei - sonst quatschen wir noch eine RUnde weiter und ich erzähl dir von meiner Großen, ... und deren Schlafeigenheiten

Hey,
ich denke auch, dass das nur ein Phase ist. Die wird irgendwann auch vorbei gehen. Gehe halt weiterhin ganz oft rein und streichle sie, singe und rede mit ihr. Das ganze dauert ja auch nicht sooo lange. Dann ist sie aber auch richtig weg. Wenn ich sie auf den Arm im Schlaf schaukle, dann dauert das wie gesagt länger und wenn ich sie dann ins Bett lege, wacht sie immer wieder auf und dann geht das wieder von vorne los. Naja, haben uns dran gewöhnt, geht halt auch irgendwann vorbei.

Morgens und Nachmittags schläft sie ja auch alleine in dem Bett ein - ohne Gebrüll. Nachmittags lege ich meistens zusammen mit ihr auf eine Matratze. Ich lese und sie schläft, ist halt so Entspannung für uns beide und sie hat auch meinen Nähe - naja und ich ihre

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13. Mai 2008 um 14:07
In Antwort auf gertie_12856421

Hallo Zirbe,
ich probiere es wirklich öfters sie auf dem Arm einschlafen zu lassen, aber dort weint sie auch und windet sich dann noch zusätzlich wie ein Aal - das Ende vom Lied ist einfach das sie noch länger braucht einzuschlafen Glaub mir, ich würde mein Kind auch lieber in den Schlaf schaukeln - aber das will sie anscheinend nicht. Wie gesagt, auch nicht im Kinderwagen oder sonst wo.

Ich lasse sie jetzt auch nicht wirklich alleine im Bett schreien. Ich gehe schon öfters [ als manche raten ] zu Ihr rein und rede mit ihr und streichle sie, damit sie sich nicht verlassen fühlt.

Wenn du noch einen andreren Tipp hast, ich würde mich freuen, habe aber schon sooo viel ausprobiert und im Bett geht es komischerweise trotzdem noch am besten. Das ist auch nur abens so. Tagsüber oder Nachts nach dem Füttern kann ich sie reinlegen ohne das sie schreit !!!!!!!!!!!!!

@ schlamutzi
mag ja sein, dass dein kind sich windet, wenn du es in dieser schrei-phase auf dem arm hast, aber ich denke, du solltest wenigstens in sichtweite an seinem bettchen sitzen und es so dadurch begleiten. wenn es nicht angefasst werden will ist das eine sache, aber so weiss es wenigstens, dass du da bist!

mel

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19. Mai 2008 um 3:22

Na und?
Hallo,

wo ist das Problem? Warum kann die kleine nicht an der Flasche einschlafen?
Unser Sohn ist jetzt gerade ein Jahr alt geworden und wird nachts ins Bett immer direkt nach der Flasche gebracht, dh er ist schon fertig im Schlafsack, ich gebe ihm die Flasche im Sessel und dann zeigt er mir wann er genug hat,ich nehme ihn kurz hoch und lege ins Bett. Das ist aber nur für die Nacht. Für seine Nickerchen lege ich ihn ins Bett und lasse einschlafen, nach meistens kurzen weinem, manchmal auch ohne.
Aber auch das war nicht immer so.
Also wir haben ihn daran gewöhnt bevor er sich hochziehen konnte am Bettchen, aber das macht nicht.
Mein Rat ist: da musst ihr durch. Früher oder später wird sie sich schlafen legen. Deshalb würde ich es tagsüber versuche für die Nickerchen und nicht für die Nacht. Darauf hat doch niemand Lust, nachst das Kind ausschreien lassen. Also Sanduhr oder Färber was auch immer aber für die Nickerchen am Tag und dann wird das Einschlafen allgemein einfacher.
Ich denke in diesem Alter kann man die Kinder noch trainieren aber du siehst doch schon, es wird immer schwieriger..
Zum Rausnehmen sage ich nur: wir haben es auch immer gemacht, denn wir wollten das Kind nicht so leiden lassen, uns sehen, Händchen ausstrecken und ignoriert werden.Also auch heute noch, nehmen wir unseren Kleinen raus aus dem Bettchen, schaukeln kurz oder halten auf der Schulter reden kurz und dann wieder ins Bettchen.
Also nach Gefühl
Viel Erfolg
B.

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