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Hilfe, ich gehe unter

21. Oktober 2006 um 23:54

Hallo,
ich habe vor 8 Wochen entbunden, und es ist auch alles super gelaufen (wunderhübsches ,gesundes baby!)doch seit ein paar wochen ist die anfängliche Freude langsam vergangen.
Mein kleiner prinz hat furchtbare blähungen und schreit nur noch- ganz egal wie sehr ich mich bemühe es wird nicht besser, und ich kann nicht sagen wann ich das letzte mal 2 stunden am stück geschlafen habe geschweige denn mal irgendwas anderes getan habe als "nur mutter" zu sein
Ich fühle mich total hilflos und verloren, ich bin gereizt und traurig- ohne besonderen Grund rollen bei mir die Tränen, ich weiß nicht wann ich in den letzten Tagen mal gelacht habe.
Ich bin unzufrieden und habe das Gefühl dass das Leben ohne mich weiter geht.alles ist so schrecklich anders und ich habe das Gefühl das niemand mich versteht.
Das schlimme ist das alle anderen mütter immer sagen wie toll das alles doch ist und das es nichts schöneres auf der welt gibt
-geht es wircklich nur mir so?

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22. Oktober 2006 um 0:33

Ups, falsches forum?
scheinbar bin ich da in eine völlig andere diskusion geraten, sorry das ist mein erstes mal...vielleicht antwortet ja trotzdem jemand

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22. Oktober 2006 um 10:28
In Antwort auf svea_12269036

Ups, falsches forum?
scheinbar bin ich da in eine völlig andere diskusion geraten, sorry das ist mein erstes mal...vielleicht antwortet ja trotzdem jemand

Kommt vor
Es geht oder ging vielen frisch gewordenen Mamas so - das könnten die sogenannten Wochenbett- Depresionen sein , aber keine Sorge, das geht wieder vorbei, solche Gefühls-Schwankungen kenne ich auch nach der Geburt . Kopf hoch - das wird schon wieder - ganz, ganz sicher !

LG Katarina

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22. Oktober 2006 um 16:50

Das Gefühl kenne ich...
Hallo... oh, dass kenn ich! Alle erzählen wie glücklich sie sind u. selbst kommt man sich wie eine Rabenmutter vor! Wahrscheinlich haben viele nur Angst, den Frust, welcher einen dann und wann überfällt, auch zuzugeben. Unsere Maus ist zwar super-pflegeleicht, aber ich habe mich auch schon öfter total ausgebrannt gefühlt. Mir hilft dann mein Mann, der mir die Kleine mal für 2 Stündchen abnimmt u. ich nur was für mich machen kann. Vielleicht hast Du auch das Glück, dass Dir da Dein Mann hilft. Versuch gegen die Blähungen doch mal

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22. Oktober 2006 um 16:51

Das Gefühl kenne ich...
Hallo... oh, dass kenn ich! Alle erzählen wie glücklich sie sind u. selbst kommt man sich wie eine Rabenmutter vor! Wahrscheinlich haben viele nur Angst, den Frust, welcher einen dann und wann überfällt, auch zuzugeben. Unsere Maus ist zwar super-pflegeleicht, aber ich habe mich auch schon öfter total ausgebrannt gefühlt. Mir hilft dann mein Mann, der mir die Kleine mal für 2 Stündchen abnimmt u. ich nur was für mich machen kann. Vielleicht hast Du auch das Glück, dass Dir da Dein Mann hilft. Versuch gegen die Blähungen doch mal "Sab Simplex"... und Kopf hoch!

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28. Oktober 2006 um 20:52

Kleine Hilfe
Hallo 00eni00

Mir ging es so, als ich aus dem Spital zu Hause war, die ersten ca. 7 Tage. Ich war so am Boden! Die grosse Verantwortung für unser Töchterchen, vieles wusste ich nicht, hatte Stillprobleme, Windelausschlag, erhielt überall immer wieder gegensätzliche Tips. Kam mit dem Haushalt nicht mehr nach etc. etc. Genauso empfand ich es wie Du "das Leben geht ohne mich weiter". Ich konnte kaum mehr Essen. Musste mich zwingen. War sooo traurig. Mein Mann konnte mir gut helfen, er sagte mir, das ich mir vor Augen halten müsse, dass das jetzt ca. die ersten 3-4 Monate etwas hart und intensiv sein werden mit dem Baby und nachher werde es doch viel besser und lockerer. Aller Anfang ist schwer! Das half mir sehr. Mein Mann hat zB 5 Jahre lang eine Abendausbildung gemacht und jede Nacht gebüffelt und hatte absolut keine Freizeit. Er wusste so, es wird sich später auszahlen. Das war mir sehr einleuchtend und gab mir Mut und Kraft. Schon wenige Tage später ging es bei mir bergauf. Ich kämpfte mir die nötigen Infos zusammen und versuchte halt selber von den vielen Tips zu spühren, was für mich stimmt und auch mit dem Töchterchen wurde ich immer selbstbewusster und kenne sie schon richtig gut. Heute ist sie 4 Wochen alt und ich habe keine Tränchen mehr gehabt. Heute hatten wir den ersten gemeinsamen Ausgang und ich vermisste sie schon total, kamen sogar früher heim, als geplant .-)

Dass Du mal aus dem Haus kannst, versuch doch abzupumpen oder sonst mach doch einen Schoppen, den ihr jemand geben kann, der Papi oder die Omi? Wünsche Dir viel viel Kraft!

PS. Wegen den Blähungen, hast Du etwas zum schaukeln? Eine Tragtasche z.B. Die in der Luft schwingen ist super - Beruhigt! Oder das Baby auf den Wickeltisch legen, warm föhnen und Bäuchlein massieren oder Füssli. Das entspannt! Manchmal kann man auch zuviel machen. Das mögen manche Kinder auch nicht so, sondern werden nur noch gereizter

Liebe Grüsse, Sonja

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